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Was jetzt?

DIE ZEIT·Hosted by Moses Fendel, Philip-Johann Moser, Constanze Kainz and Azadê Peşmen·1000 episodes

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Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf zeit.de. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo

Why listen

Was jetzt? is a fast, newsroom-led German news podcast from DIE ZEIT that turns the day's political and social headlines into concise conversations with ZEIT reporters and subject experts. Most episodes cover two or three major stories in about 10 to 15 minutes, with occasional longer Saturday specials for deeper reporting. It is a strong fit for German-speaking listeners who want context, not just headlines, before work, on a commute, or during a daily routine.

Episodes

10 min
Jun 2, 2026
Abgelehnter Asylantrag? Abschiebung ins Rückkehrzentrum (Update)

Die EU-Staaten wollen Asylverfahren und Abschiebungen in sogenannte Rückkehrzentren in Drittstaaten auslagern. Das ist Bestandteil einer Verschärfung weiterer Asylregeln, auf die sich Vertreter des EU-Parlaments und der Regierungen der Mitgliedsländer am Montag nach Angaben der zyprischen EU-Ratspräsidentschaft geeinigt haben. Mit der Rückführungsverordnung sollen Schutzsuchende, deren Asylanträge abgelehnt wurden, in diese Zentren außerhalb der EU geschickt werden, zum Beispiel nach Ruanda oder Usbekistan. Menschenrechtsorganisationen kritisieren die geplanten Maßnahmen. Wie die Beschlüsse mit der seit Langem geplanten Reform des gemeinsamen europäischen Asylsystems GEAS zusammenhängen, erklärt ZEIT-Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner. Péter Magyar, der ungarische Ministerpräsident, hat am Dienstag anlässlich seines Amtsantritts Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin besucht. Der Ungar ist seit 24 Tagen im Amt, Merz nannte ihn einen Hoffnungsträger und seine Präsidentschaft einen »tiefen Einschnitt in der Geschichte Ungarns nach dem Ende des Kalten Krieges«. Er traue Magyar zu, dass er Ungarn zurück in die Mitte Europas führe. Am Freitag hatte die EU die Freigabe von mehr als 16 Milliarden Euro eingefrorener Finanzmittel für Ungarn angekündigt. Darüber, was Péter Magyar in seiner bisher kurzen Amtszeit bereits erreicht hat, spricht der Auslandsredakteur der ZEIT, Alexander Kauschanski. Außerdem im Update: Touristinnen und Touristen, die den Kölner Dom besuchen wollen, müssen von Juli an zwölf Euro Eintritt bezahlen. Das haben die Kirchenverantwortlichen mitgeteilt. Das Geld solle die Instandhaltung der Kirche sicherstellen. Menschen, die einen Gottesdienst besuchen oder für ein persönliches Gebet in den Dom kommen wollen, müssen weiterhin keinen Eintritt zahlen. Und sonst so? Der Vatikan muss sich neue lateinische Wörter ausdenken. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Mira Schrems Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weiter

12 min
Jun 2, 2026
Warum die Regierung sich mit der Bafög-Reform so schwertut

Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) hat am Sonntag gesagt, sie rechne nicht mehr mit einer schnellen Reform der Ausbildungsförderung Bafög. Diese werde von den Regierungsfraktionen nicht mehr unterstützt, die Situation für Studierende in Deutschland sei außerdem sehr privilegiert. Union und SPD wollten die staatliche Ausbildungsförderung laut Koalitionsvertrag »in einer großen Novelle« modernisieren. Warum das über Jahrzehnte bewährte Förderinstrument dringend reformiert werden sollte und was sie an der aktuellen Debatte stört, erklärt Anna-Lena Scholz, Co-Chefin des Bildungsressorts der ZEIT. Erst letzte Woche hat das US-Außenministerium erneut Sanktionen gegen mehrere Organisationen, Personen und Schiffe erlassen, die das »Rückgrat des illegalen Ölhandels im Iran bilden«. Laut dem US-Finanzministerium sollen die Sanktionen »Irans Ölnetzwerk« treffen, das das iranische Militär unterstützt. Doch die Sanktionen haben das iranische Regime bisher nicht zu Fall gebracht. Vor der Blockade der Straße von Hormus konnte es trotz der Sanktionen vor allem nach China große Mengen an Rohöl verkaufen. Dafür nutzt der Iran eine sogenannte Schattenflotte, die unter anderem in den Gewässern vor Malaysia operiert. Wie das genau funktioniert und wie tragfähig dieses Geschäftsmodell unter den aktuellen Bedingungen noch ist, erklärt Steffen Richter, Redakteur für internationale Politik bei der ZEIT. Und sonst so? Spontanes Piano-Solo vor 2.500 Zuschauern   Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Christina Felschen, Mira Schrems Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Studium: Dorothee Bär rechnet mit Aus für Bafög-Reform Studium: <a href="http

11 min
Jun 1, 2026
Israel droht mit neuen Angriffen auf Beirut (Update)

Der Besuch der deutschen Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan im Libanon ist am Mittwoch »aus militärischen Gründen« abgebrochen worden. Hintergrund ist offenbar die Ausweitung der Militäroffensive Israels – trotz der seit 17. April vereinbarten Waffenruhe. Ähnelt das Vorgehen im Libanon zunehmend dem Krieg in Gaza? Und was sind die strategischen Gründe dafür, dass Israel den Konflikt weiter eskaliert? Das beantwortet Reporterin Anna-Theresa Bachmann direkt aus Beirut im Podcast. Neonazi Marla-Svenja Liebich soll aus Tschechien nach Deutschland ausgeliefert werden. Das hat ein Gericht in Pilsen heute entschieden. Nina Monecke aus dem Politikressort der ZEIT beobachtet den Fall. Was würde die Auslieferung für Liebich bedeuten? Außerdem im Update: Mit einer halben Billion Sondervermögen möchte die Bundesregierung die Infrastruktur in Deutschland modernisieren. Der ZEIT liegt ein erster Bericht des Bundesfinanzministeriums über die Umsetzung vor. Er zeigt: Das Geld fließt, aber langsamer als geplant. Und: Es kommt zur Stichwahl in Kolumbien, weil nach dem ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahl weder der rechte Abelardo de la Espriella noch der linke Iván Cepeda eine Mehrheit erringen konnte. Auch in Äthiopien wurde am vergangenen Sonntag gewählt. Ein Sieg des amtierenden Ministerpräsidenten Abiy Ahmed gilt als wahrscheinlich. Und sonst so? Wie funktioniert Kinderkriegen im Weltall?   Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Libanon: Israel nimmt strategisch wichtige Festung im Südlibanon ein Südlibanon: Wie weit wird Israel im Libanon gehen? Rechtsextremismus: Marla-Svenja Liebich in Tschechien festgenommen Marla-Svenja Liebich: <a href="https://www.zeit.de/gesellschaft/2026-04/selbstbestimmungsgesetz-marla-svenja-liebich

12 min
Jun 1, 2026
Gerüchte über Kanzlerwechsel: Wie angeschlagen ist Friedrich Merz?

In der vergangenen Woche haben Spekulationen über einen möglichen Kanzlerwechsel für Unruhe in der Union gesorgt. Auslöser waren Medienberichte über angebliche Gedankenspiele, Bundeskanzler Friedrich Merz durch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Hendrik Wüst zu ersetzen. Führende CDU-Politiker wie Unionsfraktionschef Jens Spahn und mehrere Ministerpräsidenten der CDU signalisierten daraufhin ihre Unterstützung für Friedrich Merz. Doch warum konnten die Spekulationen überhaupt entstehen? Das erklärt Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der ZEIT.  »Ob ich Kuba befreie oder ergreife«, sagte US-Präsident Donald Trump im März, »ich kann damit machen, was ich will.« Kuba steckt in einer tiefen wirtschaftlichen und humanitären Krise. Gleichzeitig wächst erneut der politische Druck aus den USA. Außenminister Marco Rubio spricht von einem »gescheiterten Staat« und bezeichnet Kuba als Bedrohung für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten. Laut Medienberichten wurden US-Kriegsschiffe nahe Kuba in Position gebracht, das Pentagon soll verschiedene Optionen gegen das Regime prüfen – offiziell bestätigt ist das bislang nicht. Alexander Kauschanski, Redakteur im Auslandsressort der ZEIT, führt im Podcast aus, warum die wirtschaftliche Krise bislang keine Gefahr für Kubas politische Elite darstellt.    Und sonst so? Die «Tracht des Jahres» geht an die Ostersängerinnen aus der Lausitz.   Moderation und Produktion: Erica Zingher Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Mathias Peer Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].  Weitere Links zur Folge: Debatte über »Kanzlertausch«: Spahn und Länderchefs stellen sich demonstrativ hinter Merz Kanzlertauschdebatte: Friedrich Merz bewertet Streit um Kanzlertausch als »Nebendebatte« USA und Kuba: <a href=

12 min
May 31, 2026
Präsidentschaftswahl in Kolumbien – Linke Kontinuität oder Rechtsruck?

In Kolumbien wählen rund 41 Millionen Menschen einen neuen Präsidenten. Die Abstimmung gilt als Richtungsentscheidung über die Zukunft des Landes nach der Amtszeit von Gustavo Petro, dem ersten linken Präsidenten Kolumbiens, der laut Verfassung nicht erneut kandidieren darf. Der Wahlkampf ist stark polarisiert und von anhaltender Gewalt durch bewaffnete Gruppen geprägt, die in Teilen des Landes weiterhin Einfluss auf Wirtschaft und Sicherheit ausüben. Laut Umfragen läuft es auf eine Stichwahl zwischen dem linken Senator Iván Cepeda  und dem rechtsgerichteten Anti-Establishment-Kandidaten Abelardo de la Espriella aus. Welche Themen bei der Wahl dominieren, ordnet ZEIT-Autorin Alexandra Endres ein. Incels sind meist heterosexuelle Männer, die keine romantischen oder sexuellen Beziehungen haben und sich vom Dating ausgeschlossen fühlen. Viele machen dafür ihr Aussehen, soziale Unsicherheit oder mangelnde Attraktivität verantwortlich, andere gesellschaftliche Entwicklungen wie Feminismus oder Dating-Apps. Manche Incels berichten von Einsamkeit, Zurückweisung und sozialer Isolation. In Teilen der Szene finden sich zudem frauenfeindliche Einstellungen und die Vorstellung, Männer würden systematisch benachteiligt. Wie gefährlich die Incel-Szene ist und welche Risiken von ihr ausgehen, erklärt Philipp Daum, Redakteur im Ressort X der ZEIT.    Und sonst so? Besucherin badet im Trevi-Brunnen.   Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge:  Kolumbien: Koalition von Präsident Petro verfehlt Mehrheit bei Parlamentswahl Kolumbien: Mindestens 48 Tote bei Kämpfen von Guerillagruppen in Kolumbien Kolumbien: »Das Parlament ist wie ein riesiger Basar« Kolumbien: <a href="https://www.zeit.

1 hr 21 min
May 30, 2026
Spezial »Der Wahlkreis«: Gesucht: eine schöne Politik

Könige und Autokraten haben es leicht: Sie können sich selbst Denkmäler bauen und ihre Namen auf Regierungsgebäude pinseln lassen. Aber wie inszeniert sich eigentlich die Demokratie? Gelingt es ihr, Orte und Monumente zu schaffen, die ihren Bürgern wirklich etwas bedeuten? Oder müssen Parlamentsgebäude so trist und nichtssagend aussehen wie das EU-Parlament in Brüssel oder die zertrampelte Wiese zwischen Reichstag und Kanzleramt?  In dieser Folge von »Was Jetzt? – Der Wahlkreis« befassen sich die Hosts Paul Middelhoff und Robert Pausch mit der Ästhetik der Maga-Bewegung, mit den operierten Gesichtern der Frauen in der Trump-Welt, all dem Gold und Prunk im Oval Office und der smarten Strategie der Rechten, mit einer völlig enthemmten visuellen Sprache das Internet zu fluten. Und sie fragen sich, ob es da wirklich kein Gegenmittel gibt und liberale Politik nicht doch auch schön sein kann.  Der nächste Wahlkreis erscheint am 27. Juni.  Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

12 min
May 30, 2026
Kann Kubicki wirklich die FDP retten?

Henning Höne zieht sich im Rennen um den FDP-Bundesvorsitz zurück und überlässt Wolfgang Kubicki den Vortritt. Dieser soll der FDP bundesweit mehr Aufmerksamkeit verschaffen. Beim FDP-Parteitag in Berlin gilt seine Wahl als Formsache. Inhaltlich setzt die FDP weiterhin stark auf wirtschaftsliberale Themen wie Bürokratieabbau, Steuersenkungen und Eigenverantwortung. Gleichzeitig versucht sie, sich als Bürgerrechtspartei zu positionieren. Die Ausgangslage bleibt schwierig: Bundesweit liegt die FDP in Umfragen derzeit bei rund vier Prozent und wäre damit nicht im Bundestag vertreten. Ob der FDP ein Neustart gelingen kann, ordnet August Modersohn, Redakteur im Hauptstadtbüro der ZEIT, ein.  Am Brennerpass dürfte es am Wochenende zu massiven Verkehrsbehinderungen kommen. Bewohner des Tiroler Wipptals protestieren dort gegen die hohe Belastung durch den Transitverkehr. Die Anwohner klagen seit Jahren über Lärm, Feinstaub und Dauerstaus. Seit der Eröffnung der Brennerautobahn in den 1960er Jahren habe sich das Verkehrsaufkommen versiebenfacht. Die Sperrung dürfte weit über Tirol hinaus Folgen haben. Wie groß die Auswirkungen des Protests auf Urlauber und Transitverkehr tatsächlich werden könnten, erläutert Florian Gasser, Leiter des Österreich-Büros der ZEIT.   Und sonst so? Patagonia verklagt Dragqueen Pattie Gonia    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge:  FDP-Vorsitz: Einziger Kubicki-Gegenkandidat Höne zieht Kandidatur zurück FDP-Parteivorsitz: Wettbewerb? Fällt aus Wolfgang Kubicki: Kubicki und die Pfandflaschen Wolfgang Kubicki: <a href="https://www.zeit.de/2026/18/wolfgang-kubicki-fdp-parteivorsitz-af

10 min
May 29, 2026
Der Maut-Skandal holt Scheuer ein (Update)

Im Zusammenhang mit der gescheiterten Pkw-Maut soll gegen den ehemaligen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) ein Prozess eröffnet werden. Das Landgericht Berlin hat eine entsprechende Anklage wegen des Verdachts der Falschaussage im Untersuchungsausschuss des Bundestags zugelassen. Auch der ehemalige Staatssekretär Gerhard Schulz soll angeklagt worden sein. Beide weisen die Vorwürfe zurück. Konkret geht es um eine Aussage Scheuers aus dem Oktober 2020: Er könne sich nicht erinnern, dass die Mautbetreiber angeboten hätten, die Vertragsunterzeichnung auf einen Zeitpunkt nach dem zu erwartenden Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu verschieben. Die Pkw-Maut war 2019 vom EuGH gestoppt worden. Max Hägler, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT, ordnet im Podcast ein, was hinter dem Fall steckt und erklärt, welche Konsequenzen dem früheren Minister jetzt drohen. Zwischen den USA und dem Iran wird weiter über eine Verlängerung der Waffenruhe verhandelt. US-Vizepräsident J. D. Vance spricht davon, man sei »nah dran« aber noch nicht am Ziel: Streitpunkte seien vor allem die Bestände an angereichertem Uran sowie Fragen der iranischen Anreicherung und die genaue Formulierung einer möglichen Einigung. Aus US-Regierungskreisen heißt es zudem, die Delegationen hätten sich auf ein vorläufiges Abkommen für eine verlängerte Waffenruhe verständigt. Die iranische Seite hat das zunächst nicht bestätigt. Rieke Havertz, Internationale Korrespondentin der ZEIT, ordnet im Podcast ein, wie der Stand der Verhandlungen ist, und sagt, für wie wahrscheinlich sie es hält, dass es tatsächlich in den kommenden Tagen zu einer Einigung kommt. Außerdem im Update:  Das Verteidigungsministerium will künftig auch in Friedenszeiten die Möglichkeit haben, Reservisten zum Dienst zu verpflichten. Ein Referentenentwurf sieht vor, dass Reservistinnen und Reservisten künftig gestaffelt nach Alter und Vordienstzeit herangezogen werden können – teilweise bis zum 45. oder sogar 65. Lebensjahr.    Und sonst so? Naomi Osaka frischt den Dresscode von Roland Garros auf   Moderation und Produktion: Hanna Heim Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Sophia Boddenberg <

12 min
May 29, 2026
Ein Arzt berichtet: Darum gerät Ebola im Kongo gerade außer Kontrolle

Das Ebolavirus ist vor einigen Wochen erneut im Osten der Demokratischen Republik Kongo ausgebrochen. Mehr als 1.000 Infektionen und fast 250 mutmaßliche Todesfälle melden die Behörden aktuell. Anna Carthaus aus dem ZEIT-Gesundheitsressort erklärt im Podcast, warum die Eindämmung des Virus so schwer ist und was ihr ein Arzt vor Ort über die Lage berichtet hat. Das Wärmeplanungsgesetz setzt deutsche Kommunen massiv unter Druck. Bis 2030 soll fast ein Drittel und bis 2045 sogar 80 Prozent der Wärme aus erneuerbaren Energien oder Abwärme gewonnen werden. Eine bisher kaum genutzte Lösung könnten Flusswärmepumpen sein. Welche Hürden dem Bau und Betrieb von Flusswärmepumpen im Weg stehen und wie sich die Abkühlung des Wassers auf die Fische und Pflanzen im Wasser auswirkt, weiß Maike Rademaker. Sie arbeitet als freie Autorin für DIE ZEIT und beschäftigt sich mit Umwelt- und Arbeitsmarktthemen. Und sonst so? Wie es aussieht, wenn Musiklegenden Abschied nehmen, kann man hier und hier sehen.    Moderation und Produktion: Hanna Heim Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Ebola-Ausbruch im Kongo: Die Kinder essen einmal am Tag, die Erwachsenen jeden zweiten Ebola-Ausbruch: So rasant verlief noch kein Ebola-Ausbruch Behandlung von Ebola-Patienten: Wie Ärzte Ebola in Deutschland behandeln Energiemonitor: Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung – täglich aktualisiert Energiemonitor: Daten

9 min
May 28, 2026
Warum die Angriffe im Nahen Osten weitergehen (Update)

Obwohl die USA und der Iran derzeit über ein dauerhaftes Ende des Krieges verhandeln, greifen beide Seiten einander weiter an. Die USA haben in den vergangenen Tagen Ziele im Iran attackiert. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen. Parallel dazu gerät auch die Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon weiter unter Druck. Welche Strategie die USA mit ihren Angriffen verfolgen, ordnet Anna Sauerbrey, Außenpolitische Koordinatorin der ZEIT, ein. ZEIT-Volontär und Iran-Experte Omid Rezaee erklärt außerdem, welche Forderungen Donald Trump an das Regime in Teheran stellt. Und ZEIT-Korrespondentin Steffi Hentschke berichtet, welche Ziele Israel mit der erneuten Offensive im nördlichen Nachbarland verfolgt. Die israelische Holocaustgedenkstätte Yad Vashem will in München ein neues Bildungszentrum eröffnen. Es soll die erste Außenstelle der Gedenkstätte außerhalb Israels werden. Yad-Vashem-Chef Dani Dayan begründete die Entscheidung mit der wachsenden Bedeutung historischer Holocaustbildung, gerade in einer Zeit des zunehmenden Antisemitismus und verzerrter Darstellungen der NS-Zeit. München habe als »Geburtsstätte der NSDAP« eine besondere symbolische Bedeutung. Geplant sind außerdem Bildungskooperationen in ganz Deutschland.    Und sonst so? Die Attraktivität der Adidas-Hose   Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp.   Weitere Links zur Folge:  Liveblog: Irankrieg: US-Armee greift Militäranlage im Iran an Straße von Hormus: <a href="https://www.zeit.de/politik/2026-04/strasse-von-hormus-grenzen-schiffsverkehr-geopolitik-geographie" rel="noopene

12 min
May 28, 2026
Eskalation im Ukrainekrieg: Zeichen von Putins Angst oder Stärke?

In Russland gibt es derzeit Spekulationen über mögliche Spannungen im Machtapparat von Wladimir Putin. Hintergrund sind wirtschaftliche Probleme, sinkende Umfragewerte und Berichte über Konflikte innerhalb der politischen Elite und der Sicherheitsdienste. Russland hat außerdem seine Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kyjiw zuletzt deutlich verstärkt und forderte ausländische Botschaften auf, Personal aus Kyjiw abzuziehen. Ob die verschärfte Kriegsführung und die Drohungen auch mit innenpolitischem Druck zusammenhängen könnten, ordnet Maxim Kireev, Redakteur für internationale Politik der ZEIT, ein.  Der deutsche Verfassungsschutz soll nach Plänen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und Verfassungsschutz-Vizepräsident Sinan Selen mit neuen Befugnissen ausgestattet werden. Hintergrund sind wachsende Risiken durch Spionage, Sabotage und Cyberangriffe. Künftig könnten dem Verfassungsschutz deshalb weitergehende digitale Möglichkeiten eingeräumt werden, etwa bei Datenauswertung, Kommunikationserfassung oder Cyberabwehr. Welche Folgen neue Befugnisse für Datenschutz, Privatsphäre und Grundrechte hätten, erläutert Holger Stark, stellvertretender Chefredakteur und Ressortleiter für Investigative Recherche und Daten der ZEIT.   Und sonst so? Auswandern wegen Trump.   Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge:  Wladimir Putin: Kann ihn jemand stürzen? Ukrainische Angriffe in Russland: »Russland ist einfach zu groß, um flächendeckend verteidigt zu werden« Wladimir Putin: <a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/wladimir-putin-umfragewerte-rus

9 min
May 27, 2026
Daniela Klette: Nach dem Schuldspruch ist vor dem Terrorprozess (Update)

Am heutigen Mittwoch wurde Ex-RAF-Mitglied Daniela Klette zu 13 Jahren Haft verurteilt. Das Gericht sprach sie wegen acht schwerer Raubüberfälle schuldig, die sie gemeinsam mit den flüchtigen früheren RAF-Mitgliedern Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub verübt haben soll. Welchen Eindruck Klette während des Prozesses gemacht hat und wie sie sich gegenüber den Opfern der Raubüberfälle geäußert hat, berichtet Nina Monecke aus dem Politikressort der ZEIT im Podcast. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche ist derzeit für Gespräche über die wirtschaftliche Zusammenarbeit in China. Dem chinesischen Handelsminister Wang Wentao gegenüber forderte sie offenere Lieferketten, faireren Wettbewerb und einen verlässlichen Zugang für deutsche Unternehmen zu Seltenen Erden in China. Außerdem im Update: Die Wirtschaftsweisen haben ihre Wachstumsprognose für Deutschland wegen der Auswirkungen des Irankriegs spürbar nach unten korrigiert.  Und: Laut der Boston Consulting Group besitzen Superreiche mehr als ein Viertel des deutschen Finanzvermögens. Und sonst so? Ravende Partylöwen fliegen durch eine Wildkamera in der Grünheide auf.   Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Daniela Klette: Die RAF habe für sie »eine wichtige Rolle« gespielt. Und umgekehrt? RAF-Prozess: 13 Jahre Haft für frühere RAF-Terroristin Klette wegen Raubüberfällen RAF-Terroristin: Daniela Klette verteidigt Raubüberfälle als notwendig Bundeswirtschaftsministerin: Katherina Reiche fordert in China verlässlichen Zugang zu Rohstoffen Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsweisen: <a href="https

11 min
May 27, 2026
Elterngeld, Rente, BAföG: Die lange Streichliste der Bundesregierung

Für den Haushalt 2027 fordert Bundesfinanzminister Lars Klingbeil von allen Ministerien Einsparungen. Weil bis 2029 rund 172 Milliarden Euro fehlen, könnten weitere Kürzungen folgen. Woher das Loch im Haushalt kommt und ob die Sparvorschläge sinnvoll sind, erklärt Mark Schieritz aus dem Politikressort im Podcast. Vier Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt steht die CDU vor einem Dilemma: Die AfD liegt in Umfragen deutlich vorn, zugleich schließt die CDU Bündnisse mit AfD und Linkspartei offiziell aus. Wie die Christdemokraten aus dieser Lage herauskommen könnten, erklärt Martin Nejezchleba, Redakteur der ZEIT im Osten. Und sonst so? Barockkomponist wird zur Playmobilfigur.   Moderation und Produktion: Imre Balzer Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Matthias Peer und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Koalitionsausschuss: Acht Wochen haben sie noch Sozialstaat und Schuldenbremse: Reformieren wir an der falschen Stelle? Elterngeld: Was hat unser Land gegen Familien? Familienpolitik der AfD: Die AfD verspricht Familien viel. Welche Strategie dahintersteckt Regierungsübernahme der AfD: Die Zeit der Warnungen ist vorbei AfD in Sachsen-Anhalt: Warum man eine AfD-Regierung an den Unis sofort spüren würde Sie wollen mehr exklusive

11 min
May 26, 2026
Warum sich der Iran jetzt schon als Gewinner der Verhandlungen sieht (Update)

Montagnacht haben die USA erneut den Iran angegriffen – trotz einer Waffenruhe und laufender Verhandlungen über ein Ende des Krieges. Parallel dazu laufen die diplomatischen Bemühungen in Katar weiter. Warum sich das iranische Regime bei diesen Gesprächen schon jetzt als Gewinner sieht, beantwortet Iranexperte und ZEIT-Journalist Omid Rezaee in der heutigen Folge von »Was jetzt?«. Nicht nur in Deutschland ist es in diesen Tagen rekordverdächtig heiß. In Großbritannien und Frankreich war der vergangene Montag der heißeste Maitag seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Claudia Vallentin aus dem ZEIT-Wissenschaftsressort ordnet die Ursachen der Extremhitze im Podcast ein. Außerdem im Update: Jugendliche greifen wieder häufiger zu Vapes und Zigaretten, junge Erwachsene rauchen seltener. Das zeigt eine neue Studie des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit. Nach der Absetzung von Oppositionsführer Özgür Özel geht Präsident Erdoğan weiter gegen die türkische Opposition vor. Nun wurden weitere CHP-Politiker verhaftet. Und sonst so? 300.000 Euro – so viel zahlt Samsung jedem Mitarbeiter als Bonus.   Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Liveblog: Irankrieg: Irans Revolutionsgarde droht den USA mit Rache Iran-Überblick: USA greifen Ziele im Iran an, Verhandlungen dauern an Hitzewelle: Großbritannien meldet höchste jemals im Mai gemessene Temperatur Klimawandel: Sieben Tote in Frankreich wegen Hitzewelle Drogenaffinitätsstudie: <a href="https://www.zeit.de/gesundheit/2026-05/drogenaffinitaetsstudie-2025-rauchen-juge

13 min
May 26, 2026
USA melden neue Angriffe auf Iran

Entgegen der aktuellen politischen Stimmung sind die Deutschen mit ihrer lokalen Infrastruktur überraschend zufrieden. Das zeigt ein neues Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft, das erstmals flächendeckend die Daseinsvorsorge in allen knapp 11.000 Gemeinden untersucht hat. Die ZEIT konnte die Ergebnisse vorab auswerten. Zacharias Zacharakis aus dem Datenteam, verrät im Podcast, welche Orte am besten abschneiden und wie stark die gefühlte individuelle Zufriedenheit mit der politischen Einstellung zusammenhängt. Papst Leo XIV. hat in seiner ersten Enzyklika mit dem Titel "Magnifica Humanitas" eindringlich vor den Gefahren durch Künstliche Intelligenz gewarnt. Evelyn Finger ist die leitende Redakteurin im ZEIT-Ressort Glauben und Zweifeln. Im Podcast erklärt sie, wie politisch die päpstliche Kritik ist. Und sonst so? Obst und Gemüse – war früher wirklich alles besser?   Moderation und Produktion: Elise Landschek Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Daseinsvorsorge: Wo es sich in Deutschland am besten leben lässt Gehälter nach Gemeinden: So viel verdienen Menschen in Ihrem Wohnort Landkreise in Deutschland: So schlecht kennen Sie Deutschland Magnifica Humanitas: Papst Leo XIV. warnt in erster Enzyklika vor Risiken durch KI Künstliche Intelligenz im Vatikan: »Peter Thiel macht einen entscheidenden Fehler« KI im Krieg: <a h

13 min
May 25, 2026
Brandmauer zur AfD: Ein Vorschlag, der die SPD empört

In der SPD wird über den Umgang mit der AfD gestritten. Auslöser ist Torsten Albig: Der frühere Ministerpräsident von Schleswig-Holstein hat vorgeschlagen, die sogenannte Brandmauer zur AfD zu überdenken. Mark Schieritz, stellvertretender Politikchef der ZEIT, erklärt, warum die AfD bei Arbeiterinnen und Arbeitern an Zustimmung gewinnt – und ob sie gar eine neue Arbeiterpartei ist. Beim 130. Deutschen Ärztetag haben Medizinstudentinnen von sexuellen Übergriffen berichtet. Es ging um anzügliche Kommentare, unerwünschte Berührungen und Einladungen aufs Hotelzimmer. Hanna Grabbe aus dem Wissensressort der ZEIT erklärt, warum Machtmissbrauch in der Medizin weitverbreitet ist und ob sich nach den Berichten der Studentinnen etwas ändern kann. Und sonst so? Eine Studentin aus Halle gewinnt eine schwedische Insel Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Lisa Pausch Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].  Weitere Links zur Folge: Brandmauer zur AfD: Ex-Ministerpräsident Torsten Albig rät SPD zu Zusammenarbeit mit AfD Brandmauer zur AfD: SPD-Politiker weisen Albig-Aussagen zu Zusammenarbeit mit AfD zurück Steuerkonzept der AfD: Die AfD ist keine Arbeiterpartei! Machtmissbrauch in Kliniken: »Die Medizin wird absolut hierarchisch gesteuert, wie die Armee« Deutscher Ärztetag: Hand auf den Po – und weiter wie bisher Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? <a h

12 min
May 24, 2026
Sudetendeutsche: Zwischen Versöhnung und Protest in Tschechien

Erstmals feiert die Sudetendeutsche Landsmannschaft ihr traditionelles Pfingsttreffen in Tschechien. Die viertägige Veranstaltung in Brno gilt als historisches Zeichen der Versöhnung zwischen Deutschen und Tschechen. Hintergrund ist die Vertreibung von rund drei Millionen Sudetendeutschen aus der damaligen Tschechoslowakei nach dem Zweiten Weltkrieg. Viele fanden später in Deutschland eine neue Heimat. Das tschechische Parlament hat das Treffen zuvor kritisiert und warnte vor einer »Relativierung nationalsozialistischer Verbrechen«. Wie die Stimmung vor Ort ist und warum das Treffen in Tschechien so umstritten ist, erklärt ZEIT-Autor Jonas Lüth im Podcast. Immer mehr Menschen wollen trotz der lebensgefährlichen Bedingungen den Mount Everest besteigen. Seit Beginn der Expeditionen sind mindestens 340 Menschen am höchsten Berg der Welt ums Leben gekommen, etwa durch Lawinen, Stürze, Erschöpfung oder die Höhenkrankheit. Eine Recherche der ZEIT zeichnet deren Geschichte entlang des Everest-Aufstiegs über die beliebte Südroute vom Basislager bis zum Gipfel auf 8.849 Metern nach. Trotz der Risiken zieht der Everest weiterhin immer mehr Menschen an, darunter auch viele unerfahrene Bergsteiger. Warum das so ist, erläutert Stefanie Flamm, Redakteurin im Entdeckenressort der ZEIT.    Und sonst so? Die ersten Enhanced Games ohne Dopingregeln   Moderation und Produktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge:  Vertriebene: Sudetendeutsche verzichten auf »Wiedergewinnung der Heimat« Tschechien: Tausende demonstrieren in Tschechien erneut für unabhängige Medien Zweiter Weltkrieg: 8

59 min
May 23, 2026
Hörempfehlung: Der Vernichter – wie Bayer sich an Glyphosat verschluckte (1/5)

In Folge eins von »Der Vernichter – wie Bayer sich an Glyphosat verschluckte« sprechen Jens Tönnesmann und Andreas Sentker darüber, wie ein Kaufmann und ein Färber den Grundstein zu einem Weltkonzern legen, welche Rolle Heroin, die Weltkriege und der Fußball dabei spielen und warum die Erfindung von Aspirin gleich in mehrfacher Hinsicht ein Durchbruch ist. Alle Folgen dieses Podcasts hören Sie exklusiv mit einem Podcast- oder Digitalabo der ZEIT. Beide Abos können Sie für einen Monat kostenlos testen. Das Podcastabo unter www.zeit.de/podcastabo, das digitale Vollabo unter www.zeit.de/mehr-hoeren. Moderation und Recherche: Jens Tönnesmann und Andreas Sentker Produktion: Pool Artists Sounddesign: Joscha Grunewald Projektleitung DIE ZEIT: Constanze Kainz und Ole Pflüger Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

1 hr 6 min
May 23, 2026
Der Vernichter (2/5): Ein verhängnisvoller Einkauf

Bayer-Chef Werner Baumann leitet vor zehn Jahren die bis dahin größte Übernahme in der deutschen Wirtschaftsgeschichte ein. 55 Milliarden Euro zahlt er für den Kauf von Mosanto. Für ihn ist es ein Triumph, für andere eine riskante Heirat zwischen Gut und Böse. In Folge zwei von »Der Vernichter – wie Bayer sich an Glyphosat verschluckte« sprechen Jens Tönnesmann und Andreas Sentker über den »bösesten Konzern der Welt«. Alle Folgen dieses Podcasts hören Sie exklusiv mit einem Podcast- oder Digitalabo der ZEIT. Beide Abos können Sie für einen Monat kostenlos testen. Das Podcastabo unter www.zeit.de/podcastabo, das digitale Vollabo unter www.zeit.de/mehr-hoeren. Moderation und Recherche: Jens Tönnesmann und Andreas Sentker Produktion: Pool Artists Sounddesign: Joscha Grunewald Projektleitung DIE ZEIT: Constanze Kainz und Ole Pflüger Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

12 min
May 23, 2026
77 Jahre Grundgesetz - ein Grund zum Feiern?

Zum 77. Jahrestag des Grundgesetzes wird neben den Feierlichkeiten auch über die Rolle der Verfassung in der heutigen Demokratie diskutiert. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie wirksam das Grundgesetz demokratische Werte und Grundrechte schützt. Anlass dafür ist unter anderem die erneute Forderung der schleswig-holsteinischen SPD-Fraktionschefin Serpil Midyatli nach einem AfD-Verbot. Das Grundgesetz wurde am 23. Mai 1949 verkündet und bildet seitdem die Grundlage für die Grundrechte der Bürger sowie für den Aufbau des deutschen Staates. Ob der 77. Jahrestag einen Grund zum Feiern bietet, erklärt Eva Lautsch, Redakteurin im Politikressort der ZEIT.  Ein Gericht in Ankara hat die Wahl von CHP-Chef Özgür Özel aus dem Jahr 2023 wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten für ungültig erklärt und ihn damit als Vorsitzenden der größten türkischen Oppositionspartei abgesetzt. Kritiker sehen darin einen weiteren Versuch von Präsident Recep Tayyip Erdoğan, politische Gegner zu schwächen. Die CHP legte Einspruch ein und auch aus Deutschland kam Kritik: Außenminister Johann Wadephul erklärte, die Entscheidung widerspreche dem erklärten Ziel der Türkei, Mitglied der EU zu werden. Warum das Urteil gerade jetzt kommt, erklärt Fritz Zimmermann, Redakteur im Politikressort der ZEIT.   Und sonst so? Mit dem Fahrrad von London nach Kurdistan   Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge:  Podcastserie: Der Vernichter Regierungsübernahme der AfD: Die Zeit der Warnungen ist vorbei Gründung der BRD: Ein heiliger Notbau Türkei: <a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-09/tuerkei-oppositionspartei-chp-oezguer-oezel-parteichef

11 min
May 22, 2026
Warum Vergewaltigungen häufig nach fünf Jahren verjährt sind (Update)

Die Schriftstellerin und Literaturagentin Claudia Wuttke soll nach einem Bericht des »Spiegel« über Jahre hinweg von ihrem Ehemann ohne ihr Wissen betäubt und vergewaltigt worden sein, auch Videoaufnahmen sollen die Taten dokumentieren. Die Polizei in Lüneburg habe ihr 67 dieser Aufnahmen aus einem Zeitraum von 16 Jahren gezeigt, 65 davon gelten inzwischen als verjährt. Grund dafür ist eine Regel im deutschen Strafrecht. Vergewaltigung fällt unter Paragraf 177 und verjährt in der Regel nach fünf Jahren, weil die Höchststrafe dort bei fünf Jahren Freiheitsentzug liegt. Im aktuellen Fall prüft die Staatsanwaltschaft nun erneut die Ermittlungen, nachdem Wuttke Beschwerde gegen deren Einstellungen eingelegt hat. Warum das geltende Recht hier so greift und welche politischen Folgen der Fall haben könnte, erklärt im Podcast Livia Sarai Lergenmüller, Redakteurin im Familienressort der ZEIT.  Beim Nato-Außenministertreffen im schwedischen Helsingborg hat US-Außenminister Marco Rubio Spekulationen zurückgewiesen, wonach die US-Regierung die Stationierung von US-Truppen als Druckmittel gegenüber Nato-Verbündeten in Europa einsetze. Die Verlagerung von Truppen sei »keine Bestrafung, sondern einfach ein fortlaufender Prozess«, sagte Rubio. Anfang Mai kündigte das US-Verteidigungsministerium den Abzug von 5.000 Soldaten aus Deutschland an, zuvor hatte US-Präsident Donald Trump mehrere Nato-Verbündete kritisiert. Am Donnerstag kündigte er an, 5.000 zusätzliche Soldaten nach Polen zu entsenden. Peter Dausend, Redakteur in der Hauptstadtredaktion der ZEIT, ordnet im Podcast ein, welche Signale von dem Treffen in Helsingborg ausgehen und wie Rubios Aussagen bei den europäischen Partnern aufgenommen werden.  Außerdem im Update:  Ein Video des israelischen Sicherheitsministers Itamar Ben-Gvir sorgt international für Kritik. Darin sind gefesselte und kniende Aktivistinnen und Aktivisten einer Gaza-Hilfsflotte in der Hafenstadt Aschdod zu sehen, während Ben-Gvir sie verspottet und »Willkommen in Israel, wir sind hier die Hausherren« ruft. Außenminister Johann Wadephul bezeichnete das Verhalten als »vollkommen inakzeptabel«, auch Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni äußerte scharfe Kritik.  In Deutschland sind 2025 nur noch 206.600 Wohnungen fertiggestellt worden – so wenig wie zuletzt 2012. Damit sinkt die Zahl im zweiten Jahr in Folge deutlich und erreicht einen neuen Tiefstand. Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) sprach von »schlechten Zahlen«, Hoffnung mache jedoch der deutliche Anstieg der Baugenehmigungen.   Und sonst so? Der Maulwurf als heimlicher Gartenheld <

12 min
May 22, 2026
Wird Fliegen jetzt günstiger?

Der Bundestag hat an diesem Mittwoch beschlossen, die Luftverkehrssteuer ab dem 1. Juli 2026 um 16 Prozent zu senken. Während die Luftverkehrsbranche für einen wettbewerbsfähigeren Standort weitere Entlastungen fordert, üben Umweltverbände Kritik. Ob das Fliegen für Verbraucher nun billiger wird und was das für den Klimaschutz bedeutet, beantwortet Jonas Schulze Pals aus dem Wirtschaftsressort in der heutigen Folge von Was jetzt?. In der Ukraine sorgt ein weiterer Korruptionsskandal für innenpolitische Unruhe. Über den staatlichen Stromkonzern Enerhoatom sollen mehr als 112 Millionen Dollar an Schmiergeldern für Bauaufträge im Bereich der Infrastruktur geflossen sein. Karsten Polke-Majewski aus dem Investigativressort erklärt in der heutigen Folge, wo der Korruptionsfall seinen Anfang nahm und wie schwer der Fall Selenskyjs Integrität beschädigt. Und sonst so? Was passiert, wenn ein Café von einer KI geführt wird.   Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Matthias Peer und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Schwarz-rote Koalition: Kabinett billigt Senkung der Luftverkehrsteuer Lufthansa: Wie kommt man jetzt noch nach Bangkok? Luftverkehrssteuer: Na, dann eben doch Kurzstrecke Korruptionsaffäre in der Ukraine: Wie korrupt ist Kyjiw? Korruption in der Ukraine: Selenskyjs Ex-Stabschef muss in Untersuchungshaft Energieversorgung in der Ukraine: <a href="https://www

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May 21, 2026
Was vom Nato-Treffen in Schweden zu erwarten ist (Update)

Die Außenminister der NATO-Staaten kommen zu einem zweitägigen Treffen im schwedischen Helsingborg zusammen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Europa seine militärischen Fähigkeiten ausbauen und künftig mehr Verantwortung für die eigene Verteidigung übernehmen kann. Vor dem Hintergrund neuer Spannungen zwischen den USA und europäischen Nato-Staaten dürften auch der Irankrieg und die Diskussion über einen möglichen US-Truppenabzug aus Europa Thema sein. Die Ausgangslage vor dem Treffen fasst Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT, zusammen.  Die USA erhöhen den Druck auf Kuba mit einer Anklage gegen Ex-Staatschef Raúl Castro. Das US-Justizministerium wirft dem 94-Jährigen vor, am Abschuss zweier Kleinflugzeuge durch die kubanische Luftwaffe im Jahr 1996 beteiligt gewesen zu sein. Dabei sind vier Menschen gestorben, unter ihnen drei US-Bürger. Die kubanische Regierung bezeichnete die Klage als politisch motiviert und sieht darin einen Vorwand für mögliche militärische Maßnahmen der USA. Alexander Kauschanski, Redakteur im Auslandsressort der ZEIT, erklärt, was die Klage für Kuba bedeutet.  Außerdem im Update: Das Raumfahrtunternehmen SpaceX von Elon Musk hat Unterlagen für einen Börsengang eingereicht. Mit einer möglichen Bewertung von 1,75 Billionen Dollar könnte es der größte Börsengang der Geschichte werden. Was hinter diesen Zahlen steckt, erläutert Victor Gojdka, Redakteur im Geldressort der ZEIT.    Und sonst so? Letzte Late-Night-Show mit Stephen Colbert     Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge:  Russland und die Nato: Wenn Putin nur noch die Eskalation bleibt Europäische Verteidigungsunion: <a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-05/europaeische-verteidigungsunion-unab

12 min
May 21, 2026
Gegen diese Art von Ebola gibt es noch keinen Impfstoff

Wegen des aktuellen Ebolaausbruchs in Zentralafrika hat die WHO den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Verursacht wird der Ausbruch vom seltenen Bundibugyo-Stamm, der erstmals 2007 in Uganda nachgewiesen wurde. Anders als gegen das Zaire-Ebolavirus gibt es bislang keinen zugelassenen Impfstoff gegen diese Variante. Internationale Gesundheitsbehörden und Forschungseinrichtungen arbeiten seit Jahren an entsprechenden Vakzinen, bislang fehlt jedoch eine breite Datengrundlage, weil frühere Ausbrüche vergleichsweise selten waren. Warum es bis heute keinen zugelassenen Impfstoff gegen den Bundibugyo-Stamm gibt und weshalb vergleichsweise wenig in die Forschung investiert wurde, ordnet Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort der ZEIT ein. Seit Beginn des Konflikts in der Golfregion sitzen nach Schätzungen rund 20.000 Seeleute in der Straße von Hormus und im Persischen Golf fest. Viele Schiffe können die Meerenge nicht passieren oder müssen vor Anker bleiben. Betroffen sind sowohl Containerschiffe als auch Tanker mit Besatzungen aus verschiedenen Ländern. Einzelne Seeleute berichten über schwierige Bedingungen an Bord. Dazu zählen unter anderem eine eingeschränkte Versorgung mit Lebensmitteln sowie Fälle, in denen Besatzungen ihre Schiffe seit Wochen nicht verlassen können. Wie den betroffenen Seeleuten geholfen werden könnte, erläutert Jonas Schulze Pals, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT.   Und sonst so? Warum der T-Rex so kurze Arme hat.   Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge:  Ebola: Wie gefährlich ist der Ebolaausbruch? Ebolaausbruch in Afrika: <a href="https://www.zeit.de/gesundheit/2026-05/ebola-ausbruch-afrika-dr-kongo-uganda-africa-cdc" re

10 min
May 20, 2026
Spionageverdacht: Was will China von der deutschen Wissenschaft?

Wegen des Verdachts auf Spionage im Auftrag Chinas hat die Bundesanwaltschaft in München am Mittwoch ein Ehepaar festnehmen lassen. Die beiden beschuldigten deutschen Staatsbürger sollen versucht haben, Wissenschaftler an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen auszuspionieren. Einige Wissenschaftler seien unter dem Vorwand nach China gelockt worden, gegen Honorar Vorträge vor einem zivilen Publikum zu halten. »Tatsächlich erfolgten solche Vorträge dann aber vor Angehörigen staatlicher Rüstungsunternehmen«, so die Bundesanwaltschaft. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass die Ebola-Epidemie in Zentralafrika deutlich früher ausgebrochen ist als zunächst angenommen wurde. Die WHO-Expertin in der Abteilung für Epidemie- und Pandemiebekämpfung, Anaïs Legand, sagte, dass der Ausbruch »wahrscheinlich einige Monate« zurückliege. Die WHO hatte am Wochenende wegen des Ausbruchs den »internationalen Gesundheitsnotstand« ausgerufen, die Afrikanische Union dann am Dienstag den Notstand für den ganzen Kontinent. Inzwischen gibt es über 600 Ebola-Verdachtsfälle und 139 Tote. Ursache für die Epidemie ist Bundibugyo, eine seltene Variante des Ebola-Virus. Über das Virus spricht der stellvertretende Leiter des ZEIT-Gesundheitsressorts, Florian Schumann. Außerdem im Update: Die EU will das Zollabkommen mit den USA umsetzen. Vertreter aus dem Europaparlament und dem Rat der 27 EU-Länder einigten sich in der Nacht auf Mittwoch darauf, europäische Zölle auf US-Industriewaren, wie mit Präsident Donald Trump vereinbart, abzuschaffen. Eine Notfallklausel besagt, dass die EU-Kommission die Zollabschaffung mit Zustimmung der Mitgliedstaaten wieder aussetzen kann, falls Trump die Zölle erhöht. Den ausgehandelten Kompromiss ordnet die Auslandskorrespondentin der ZEIT, Johanna Roth, ein. Bei dem zweitägigen Besuch Wladimir Putins bei Chinas Staatschef Xi Jinping haben die beiden sich für eine dauerhafte Lösung in Moskaus Angriffskrieg gegen die Ukraine ausgesprochen, wobei die entscheidende Rolle Russlands nicht thematisiert wurde. Bezüglich des Irankriegs forderten Putin und Jinping zu einer Konfliktbeilegung auf. China und Russland wollen künftig in Form von gemeinsamen Militärmanövern und Luft- und Meerespatrouillen ihre militärische Zusammenarbeit vertiefen. Das Kabinett hat am Mittwoch die Führerscheinreform verabschiedet. Fahrstunden sollen nun auch von einer »nahestehenden Person« wie einem Eltern- oder Großelternteil abgehalten werden dürfen. Außerdem soll die Pflicht zum Präsenzunterricht abgeschafft werden. Dadurch soll die Fahrprüfung für junge Erwachsene bezahlbarer werden. Und sonst so? <a href="https://www.instagram.com/p/DYfcjW7I-1m/" target="_blank" rel="n

12 min
May 20, 2026
Welche Jobs die KI wirklich bedroht

Künstliche Intelligenz verändert unsere Arbeitswelt und unterscheidet sich dabei grundlegend von früheren technologischen Entwicklungen. Ein Team der ZEIT hat deshalb Daten zu mehr als 400 Berufen ausgewertet. Dana Hajek ist Datenjournalistin und Teil des Rechercheteams. Sie erklärt in dieser Folge von »Was jetzt?«, warum eine Automatisierung von Aufgaben durch KI nicht zwangsläufig bedeutet, dass Jobs wegfallen, und welchen Rat. Vor vier Jahren eroberten russische Truppen die ukrainische Hafenstadt Mariupol nach wochenlanger Belagerung. Maxim Kireev aus dem Auslandsressort der ZEIT hat sich damit beschäftigt, was seitdem aus Mariupol geworden ist. Er hat Satellitenbilder ausgewertet, russische Dokumente analysiert und mit Menschen gesprochen, die bis heute in der Stadt leben. Im Podcast erzählt er, wie die Bewohner unter russischer Besatzung ihren Alltag bestreiten und wie sich Mariupol seit 2022 verändert hat. Und sonst so? Ein Jahr im Hotel wohnen, ohne zu bezahlen   Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Matthias Peer und Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Automatisierungsrisiko: Wie ersetzbar ist Ihr Job durch KI? Berufseinstieg mit KI: »Die KI ist auf dem Arbeitsmarkt noch gar nicht wirklich angekommen« KI im Beruf: »Es ist unglaublich, wie KI unsere Arbeit erleichtert« Krieg in der Ukraine: »Ich wusste nie, dass ich Mariupol so liebe« Ukrainekrieg: Deutsche Unternehmen an russischen Bauprojekten in Mariupol beteiligt Mariupol: <a href="https://www.zeit.de/2023/24

10 min
May 19, 2026
Koalition im Krisenmodus – hilft der Besuch vom Kanzler? (Update)

Zum ersten Mal seit seiner Wahl zum Bundeskanzler hat Friedrich Merz (CDU) die SPD-Fraktion besucht. Sein Besuch fällt in eine Phase wachsender Spannungen zwischen Union und SPD. Merz hat der SPD zuletzt mehrfach öffentlich mangelnde Kompromissbereitschaft und Blockaden bei zentralen Reformprojekten vorgeworfen. Diskussionen über den zukünftigen Kurs gibt es aber auch innerhalb der SPD, vor allem mit Blick auf die beiden Parteivorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas. Warum besucht Friedrich Merz die SPD-Fraktion gerade jetzt? Reicht ein solcher Besuch aus, um das angespannte Verhältnis zwischen den Koalitionspartnern zu beruhigen? Und wie ist die Stimmung in der SPD angesichts der Streitigkeiten mit dem Koalitionspartner? Das erklärt Michael Schlieben, politischer Korrespondent der ZEIT. Die neue Förderung der Bundesregierung für E-Autos kann ab sofort beantragt werden. Das entsprechende Portal für das rein digitale Antragsverfahren ist freigeschaltet – möglich ist eine staatliche Zuwendung von bis zu 6.000 Euro. Insgesamt stehen drei Milliarden Euro zur Verfügung, die nach Angaben des Bundesumweltministeriums für rund 800.000 neue Fahrzeuge bis zum Jahr 2029 reichen. Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, ordnet im Podcast ein, ob die neue Prämie den Umstieg auf Elektroautos tatsächlich beschleunigen kann oder ob der Markt das auch ohne staatliche Förderung geregelt hätte. Außerdem im Update: Die Ermittlungen gegen die CSU-Europaabgeordnete Angelika Niebler sind vorerst gestoppt worden, nachdem das Europäische Parlament die Aufhebung ihrer Immunität abgelehnt hat. Die Europäische Staatsanwaltschaft wirft Niebler den Missbrauch von EU-Geldern bei Reisen und dem Einsatz von Assistenten vor. Die CSU-Politikerin weist die Vorwürfe zurück. Manuel Neuer soll bei der Fußball-WM der Männer im Sommer als Nummer eins im deutschen Tor stehen. Medienberichten zufolge hat sich Bundestrainer Julian Nagelsmann bereits auf den inzwischen 40-jährigen Weltmeister von 2014 festgelegt, Oliver Baumann wäre demnach Ersatzkeeper. Der offizielle WM-Kader wird erst am Donnerstag bekannt gegeben. Fabian Scheler, Sportredakteur der ZEIT, erklärt im Podcast, ob das die richtige Entscheidung für das DFB-Team ist. Und sonst so? Köttbullar jetzt auch als Lolli   Moderation und Produktion: Erica Zingher<

12 min
May 19, 2026
Putin in China: Wie eng ist das Bündnis gegen den Westen?

Wladimir Putin reist auf Einladung des chinesischen Staatschefs Xi Jinping am Dienstag nach China. Der Besuch findet nur wenige Tage nach einem Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump in Peking statt. Bei dem zweitägigen Besuch soll es um die Beziehungen Russlands und Chinas sowie internationale und regionale Probleme gehen, gab der Kreml an. Was die demonstrative Nähe zwischen China und Russland für Europa bedeutet und welche Rolle die USA spielen, erklärt der außenpolitische Korrespondent der ZEIT, Michael Thumann. Deutschland wird seine wichtigsten Klimaziele bis zum Jahr 2030 verfehlen, warnt der Expertenrat für Klimafragen nach Prüfung des jährlichen Emissionsberichts. In seinem Prüfbericht widerspricht das unabhängige Gremium aus fünf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern damit in einem zentralen Punkt dem Umweltbundesamt (UBA). Die Behörde hielt das sogenannte Klimabudget bis 2030 noch für knapp einhaltbar, der Expertenrat widerspricht. Welche Konsequenzen sollte die Bundesregierung ziehen? Ihre Einschätzung teilt die ZEIT-Wissenschaftsredakteurin Viola Kiel. Und sonst so? Das eigene Krebsrisiko senken.   Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Donald Trump in Peking: Trump in China – was vom Gipfel der Weltmächte bleibt Donald Trump und Xi Jinping: Unheimliche Harmonie am Himmelstempel Donald Trump in China: Strenger Xi, bedürftiger Trump Klimawandel: <a href="https://www.zeit.de/wissenschaft/2026-05/klimawandel-klimaziele-klimaschutz-umweltbundesamt-expertenrat-pruef

9 min
May 18, 2026
Deutschland rüstet den Zivilschutz auf (Update)

Deutschland ist auf Krisen, Krieg oder Katastrophen nur unzureichend vorbereitet. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will den Zivilschutz deshalb ausbauen; noch in dieser Woche soll ein »Pakt für den Bevölkerungsschutz« im Kabinett beschlossen werden. Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, erklärt, was geplant ist – und ob das reicht. Gordon Schnieder ist neuer Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz. Der CDU-Politiker erhielt im Landtag 63 Stimmen und führt künftig die erste schwarz-rote Landesregierung in der Geschichte des Bundeslandes. Seine Regierung will unter anderem Kommunen stärker unterstützen, Sprachtests im Kita-Alter einführen und mehr für die innere Sicherheit tun.   Außerdem im Update:  Deutschland wird seine wichtigsten Klimaziele bis 2030 nach Einschätzung des Expertenrats für Klimafragen verfehlen. Das unabhängige Gremium widerspricht damit dem Umweltbundesamt, das das Klimabudget bis 2030 noch für knapp einhaltbar hält. Weltweit wurden im vergangenen Jahr so viele Menschen hingerichtet wie seit mehr als 40 Jahren nicht mehr. Amnesty International zählt mindestens 2.700 Hinrichtungen in 17 Ländern. ZEIT-Volontär und Iranexperte Omid Rezaee ordnet ein, warum die Zahl im Iran besonders stark gestiegen ist. Und sonst so? Freier Eintritt fürs Müllsammeln am Strandbad.   Moderation und Produktion: Rita Lauter, Moses Fendel Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].  Weitere Links zur Folge: Zivilschutz in Deutschland: Milliarden versprochen, aber noch herrscht Mangel Rheinland-Pfalz: Gordon Schnieder ist neuer Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz Klimawandel: <a href="https://www.zeit.de/poli

11 min
May 18, 2026
Droht eine neue Ebola-Epidemie?

Wegen des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Wochenende einen »internationalen Gesundheitsnotstand« ausgerufen. Ob der aktuelle Ausbruch im Kongo mit der Epidemie vergleichbar ist, die zwischen 2014 und 2016 mindestens 11.000 Menschen getötet hat, erklärt die Wissenschaftsredakteurin der ZEIT, Elena Erdmann. Mehrere Landesinnenminister warnen angesichts hoher Umfragewerte der AfD in Sachsen-Anhalt vor den Auswirkungen einer AfD-Regierung. Besonders radikale Änderungen könnte die AfD in Bildung und Wissenschaft vornehmen, wo eine Landesregierung weitgehend autonom entscheiden kann. Wie sich Schulen und Hochschulen in Sachsen-Anhalt dann verändern könnten, hat der stellvertretende Bildungsressortleiter der ZEIT, Anant Agarwala, recherchiert. Und sonst so? Die erste deutsche Meisterschaft im Baum-Umarmen Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Ebola: Wie gefährlich ist der Ebola-Ausbruch im Kongo? Bundibugyo-Virusstamm: WHO ruft wegen Ebola »internationalen Gesundheitsnotstand« aus Ebola-Überlebende: Infiziert, erkrankt, genesen, gemieden AfD in Sachsen-Anhalt: Warum man eine AfD-Regierung an den Unis sofort spüren würde Landtagswahl 2026: Mehrere Innenminister warnen vor AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt AfD Sachsen-Anhalt:

12 min
May 17, 2026
Wird Schwarz-Grün wieder attraktiv?

Im vergangenen Bundestagswahlkampf waren die Grünen für CDU und CSU noch Ideologen, mit denen man lieber nicht regieren wollte. Nach etwas über einem Jahr Regierungsarbeit mit der SPD wächst innerhalb der Union jedoch der Frust über die Sozialdemokraten – und die Grünen kommen der Union auf einmal wieder als die bessere Alternative vor. Wo die beiden Parteien zusammenfinden könnten und wieso die mögliche Koalition trotzdem nicht ganz reibungsfrei wäre, berichtet ZEIT-Autorin Jana Hensel. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu möchte die New York Times wegen Verleumdung anklagen. Hintergrund ist ein Meinungsartikel des Mediums, in dem der Autor Nicholas Kristof schreibt: »Palästinenser haben mir von einem Muster verbreiteter israelischer sexueller Gewalt gegen Männer, Frauen und sogar Kinder berichtet.« Kritiker zweifeln jedoch an den Quellen des Autors. Die Redaktion der New York Times stellt sich aber hinter den Autor. Wie belastbar sind die Beweise des Artikels? Und könnte eine Klage Israels in den USA Erfolg haben? Diese und weitere Fragen beantwortet ZEIT-Politikredakteur Jan Roß, der aus Israel berichtet. Und sonst so? So viel kostet ein Hund über sein ganzes Leben sein Herrchen. Moderation und Produktion: Erica Zingher Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Schwarz-grüne Koalition: Die Grünen suchen nach einer CDU, die es nicht mehr gibt Kritik an der CDU: Die Wut der SPD Sexualisierte Gewalt gegen Palästinenser: Warum Netanjahu die »New York Times« verklagen will Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? <a href="http

44 min
May 16, 2026
Lieferdienste in Berlin: Bestellt, geliefert, ausgebeutet (Spezial)

Tausende junge Menschen aus Indien kommen mit großen Hoffnungen nach Deutschland. Sie wollen hier studieren und sich ein Leben aufbauen. So geht es auch Ravi, der eigentlich anders heißt. Ravi lebt seit zwei Jahren in Deutschland, offiziell ist er bei einer privaten Hochschule in Berlin eingeschrieben. Doch wie so viele junge indische Studierende gerät auch er in einen Teufelskreis. Private Hochschulen verlangen oft hohe Studiengebühren, viele Studierende finanzieren sie mit Krediten. In Deutschland angekommen, müssen sie schnell Geld verdienen. Weil ihnen oft die Sprachkenntnisse fehlen, landen viele bei Lieferdiensten – häufig bei dubiosen Subunternehmen. Dort arbeiten manche schwarz, erhalten keinen Mindestlohn und werden nur pro Lieferung bezahlt. Wer sich beschwert, riskiert den Job. Auch beim Wohnen werden viele ausgebeutet. Oft teilen sich Menschen wie Ravi winzige, heruntergekommene Zimmer, zahlen Hunderte Euro für ein Bett und leben ohne Privatsphäre. Die Lebensumstände sind hart, und doch wollen viele nicht zurück nach Indien: Mit indischen Gehältern ließen sich die Schulden nie tilgen. Sie sitzen in der Falle, gefangen zwischen Scham, Verzweiflung und der Hoffnung, es doch noch zu schaffen. Wie dieses System funktioniert, wer daran verdient und was die Politik dazu sagt, darum geht es in diesem »Was-jetzt?«-Spezial mit Hannah Grünewald und Anant Agarwala. In diesem »Was-jetzt?«-Spezial sprechen Hannah Grünewald und Anant Agarwala über das Ausbeutungssystem hinter den Berliner Kurierfahrern.   Recherche: Jana Gioa Baurmann und Anant Agarwala Produktion: Markus Gläser Redaktion: Elise Landschek Skript und Moderation: Hannah Grünewald   Weitere Links zur Folge:  Ausbeutung bei Lieferdiensten: »Ich sage allen: Macht nicht den Fehler, nach Deutschland zu kommen« IU Hochschule: Das soll mein Studium sein? Online-Lieferdienste: »<a href="https://www.zeit.de/hamburg/2025-07/online-lieferdienste-ausbeutung-kuriere-arbeitsrecht-lieferando" rel="noope

14 min
May 16, 2026
Trump in China: Was vom Gipfel der Weltmächte bleibt

Donald Trump und Xi Jinping haben sich bei ihrem Treffen in Peking demonstrativ freundlich gezeigt. Das Treffen fand vor dem Hintergrund angespannter Beziehungen zwischen den USA und China statt. Bei den Gesprächen ging es um wirtschaftliche Kooperation, darunter den Ausbau von Handelsbeziehungen, chinesische Investitionen in den USA sowie einen besseren Zugang amerikanischer Unternehmen zum chinesischen Markt. Beim Treffen warnte Xi Jinping außerdem vor einer weiteren Zuspitzung im Streit um Taiwan. Welchen Einfluss das auf die Beziehungen zwischen USA und China haben könnte, ordnet Matthias Naß, Internationaler Korrespondent der ZEIT ein.  Vor dem diesjährigen Eurovision Song Contest 2026 gibt es anhaltende Debatten über die Teilnahme Israels. Mehrere Künstlerinitiativen, Musiker und Rundfunkanstalten protestieren gegen den Auftritt des israelischen Kandidaten Noam Bettan. Hintergrund ist der Nahostkonflikt und das Vorgehen Israels im Gazakrieg. Fernsehsender aus Spanien, Irland, Slowenien, Island und den Niederlanden kündigten an, keine eigenen Teilnehmer zum ESC zu schicken. Wie stark politische Debatten den ESC prägen, analysiert ZEIT-Autor Jens Balzer.    Und sonst so? Bakterien und Schimmelpilze auf der Matratze   Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen</s

10 min
May 15, 2026
Katholikentag: Schon wieder Buhrufe für Merz

Nach den Regional- und Kommunalwahlen in Großbritannien steht die Regierung von Premierminister Keir Starmer unter Druck. Die Labour-Partei hat bei den Wahlen massive Verluste erlitten. Inzwischen fordern mehr als 80 Abgeordnete Starmers Rücktritt. Als möglicher Herausforderer rückt der Bürgermeister von Manchester, Andy Burnham, in den Fokus – er gilt als einer der populärsten Labour-Politiker des Landes. Wie gefährlich könnte Burnham dem Premierminister werden? Und welche Optionen bleiben Starmer in der eskalierenden Regierungskrise? Darüber spricht Jochen Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT in London. Beim Katholikentag in Würzburg haben Klimaaktivisten eine Podiumsdiskussion mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit Zwischenrufen und Pfiffen gestört. Bereits zu Wochenbeginn war Merz beim DGB-Kongress ausgebuht worden. Der Protest beim Katholikentag wirft zugleich eine grundsätzliche Frage auf: Wie politisch darf oder soll die Kirche heute sein? Darüber spricht Evelyn Finger, verantwortliche Redakteurin im Ressort Glauben und Zweifeln der ZEIT.  Außerdem im Update:  Vor der dänischen Insel Anholt ist ein toter Wal entdeckt worden. Das Tier soll nach Angaben der Behörden bereits seit einiger Zeit im Wasser treiben. Unklar ist bislang, ob es sich um denselben Wal handelt, der im Frühjahr in der Nähe von Timmendorfer Strand gestrandet war und von Medien den Namen »Timmy« erhielt.   Und sonst so? Wer füttert und versorgt Tauben?   Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].  Weitere Links zur Folge: Keir Starmer: Ein riskanter Machtkampf für Großbritannien Großbritannien: Britischer Gesundheitsminister soll Keir Starmer herausfordern wollen Würzburg: <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-05/katholikentag-wuerzburg-friedrich-merz-klimaak

11 min
May 15, 2026
Was, wenn die Straße von Hormus geschlossen bleibt?

Wegen des Irankriegs ist die Straße von Hormus seit Anfang März für den regelmäßigen Schiffsverkehr blockiert. Die Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman hat als Transportweg eine enorme Bedeutung für die Weltwirtschaft. Sowohl der Iran als auch die USA haben eine Blockade des Seewegs verhängt, eine erneute Eskalation ist nicht unwahrscheinlich. Mit der weitgehenden Kontrolle über die Meerenge hat das iranische Regime ein überlebenswichtiges Druckmittel gegen militärische Attacken der USA und Israels. Gleichzeitig ist ein dauerhaftes Friedensabkommen derzeit nicht absehbar. Über die globalen Folgen, die eine weitere Blockade der Meerenge haben könnte, spricht der ZEIT-Redakteur für internationale Politik, Maxim Kireev. Im August 2027 sollen die Vorbereitungen für die nächste reguläre Bundestagswahl im Jahr 2029 beginnen; etwa 700.000 Menschen werden dabei mithelfen. Seit es die Bundesrepublik gibt, haben hier an die 5.000 Wahlen erfolgreich stattgefunden, darunter allein 234 große Abstimmungen auf Landes- und Bundesebene. Das Vertrauen in Wahlen ist in Deutschland unverändert hoch, deshalb geht es im zweiten Teil der ZEIT-Serie »Wo Deutschland noch funktioniert« um die Frage, warum demokratische Wahlen in diesem Land so gut funktionieren. Was das Rezept für erfolgreiche Wahlen ist, erklärt ZEIT-Politikredakteur Christoph Heinemann im Podcast. Und sonst so? Wo das Meer die Orgel spielt.   Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Mathias Peer, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Straße von Hormus: Was ist, wenn es doch länger dauert? Knotenpunkte im Welthandel: Und Sie glauben, Hormus sei schlimm? Parag Khanna zur Straße von Hormus: »Das ist ein großer Wahnsinn« Wahlen in Deutschland: <a h

12 min
May 14, 2026
Wer überholt die AfD am rechten Rand?

Im sächsischen Aue-Bad Schlema hat Stefan Hartung von den rechtsextremen Freien Sachsen den ersten Wahlgang der Oberbürgermeisterwahl gewonnen. Er erhielt 29 Prozent der Stimmen und lag damit vor den Kandidaten von CDU, Freien Wählern, AfD und Linken. Die AfD, die bei der vergangenen Bundestagswahl dort noch stärkste Kraft war, kam diesmal auf 18 Prozent. Stefan Hartung ist seit vielen Jahren kommunalpolitisch aktiv und war zuvor in der NPD engagiert. Die Region gilt seit Jahren als Zentrum rechter Netzwerke und Protestbewegungen. Was die Wahl für die politischen Entwicklungen auf kommunaler Ebene bedeutet, erläutert Michael Krell, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der TU Dresden und Autor bei der ZEIT.  Deutschland steckt in einer doppelten Bildungskrise: Grundlegende Fähigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen verschlechtern sich bei vielen Schülern deutlich. Bedeutet das, klassische Bildung verliert an gesellschaftlicher Bedeutung? Es lohnt sich zu diskutieren, was „gebildet sein“ heute bedeutet. Während lange Zeit vor allem Faktenwissen und ein gemeinsamer Bildungskanon im Zentrum standen, rücken heute Kompetenzen wie Anpassungsfähigkeit und praktische Fähigkeiten in den Fokus. Was das künftig für den Bildungsbegriff in Deutschland bedeutet, ordnet Anna-Lena Scholz ein, sie ist die Co-Leiterin des neu gegründeten Bildungsressorts der ZEIT.    Und sonst so? Ein mähfreier Mai   Moderation und Produktion: Hanna Heim Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge:  Stefan Hartung: "Wir müssen lernen, Altes loszulassen" Wahlumfragen zu Landtagswahlen 2026: So schneiden die Parteien in den Bundesländern derzeit ab Freie Sachsen: Ist die AfD jetzt nicht mehr rechts genug? Freie Sachsen: <a href="h

10 min
May 13, 2026
Wie Schwarz-Rot die Mitte entlasten könnte (Update)

Gestern haben Union und SPD im Koalitionsausschuss über mögliche Entlastungen und geplante Reformen beraten. Die Entlastungsprämie soll nach der Ablehnung im Bundesrat nicht weiterverfolgt werden. Auch der CO₂-Preis für Sprit, Heizöl und Gas soll vorerst nicht weiter steigen. Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des Politikressorts, erklärt, wo die größten Streitpunkte liegen – und welche Möglichkeiten die Koalition jetzt noch hat. Das Bundeskabinett hat das neue Gebäudemodernisierungsgesetz auf den Weg gebracht. Neue Heizungen dürfen zunächst weiter mit Gas oder Öl betrieben werden; ab 2029 soll der Anteil klimafreundlicher Brennstoffe steigen. Außerdem hat das Kabinett den Bau neuer Gaskraftwerke beschlossen. Die stellvertretende Leiterin des Wirtschaftsressorts Marlies Uken ordnet ein, wie sinnvoll das für Versorgungssicherheit und Klimaschutz ist. Außerdem im Update: Cem Özdemir ist vom Landtag in Stuttgart zum neuen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg gewählt worden. Und sonst so? Die Mogelei mit den Milka-Schokoladentafeln.   Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Maximilian Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Steuerreform: Wie ein Entlastungspaket der Regierung aussehen könnte Koalitionsausschuss: Koalition will Entlastungsprämie nicht weiter verfolgen Entlastungsprämie: Bundesregierung berät über Alternativen zur Entlastung der Bürger Gebäudeenergiegesetz: Koalition einigt sich auf Kostenbremse für Mieter in Heizungsgesetz Gebäudemodernisierungsgesetz: <a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-05/heizungsgesetz-erneuerbare-energien-gebaeudemo

11 min
May 13, 2026
Wohnungskrise: Wenn der Staat beim Bauen hilft

Um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, hat SPD-Chef und Finanzminister Lars Klingbeil im März in einer Rede bei der Bertelsmann-Stiftung die Idee einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft vorgestellt. Geplant ist ein Modell, bei dem der Bund die Mehrheit hält, während private Investoren beteiligt werden. Durch staatliche Garantien soll die Gesellschaft günstigere Kredite erhalten als rein private Bauunternehmen. Ziel ist es, den Wohnungsbau zu beschleunigen und Kosten zu senken. In welchem Umfang diese möglichen Kostensenkungen tatsächlich bei den Mietpreisen ankommen, erläutert Marcus Rohwetter, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT. Zum ersten Mal seit neun Jahren reist Donald Trump wieder zu einem Staatsbesuch nach Peking, wo er Chinas Staatschef Xi Jinping treffen wird. Trotz früherer Strafzölle und Handelskonflikte setzt Trump diesmal auf wirtschaftliche Kooperation und neue Handelsabkommen mit der chinesischen Führung. Der Besuch findet vor dem Hintergrund des Irankriegs statt, der die USA wirtschaftlich und militärisch belastet. Während die USA international unter Druck geraten sind, sieht sich China derzeit in einer starken Verhandlungsposition. In Peking wird die Entwicklung teils als Zeichen amerikanischer Schwäche interpretiert. Jens Mühling, Chinakorrespondent der ZEIT, ordnet ein, was von dem Besuch zu erwarten ist. Und sonst so? Kunst als Longevity-Hack Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Mathias Peer, Hanna Heim, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge:  US-Strategie: Eine Art Suizid Xi Jinping: Von wegen überragender Führer USA und China: Perplex wie der Rest der Welt China und d

10 min
May 12, 2026
Gewerkschafter gegen Merz (Update)

Vertreter der Gewerkschaften haben Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auf dem Kongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) ausgebuht. Merz hatte für Verständnis für die geplanten Reformen der Bundesregierung bei Krankenkasse, Rente und Sozialstaat geworben. Wie Merz die Gewerkschaftler gegen sich aufgebracht und ob er ihnen in seiner Rede auch das ein oder andere Angebot gemacht hat, weiß Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT. Er blickt außerdem auf den Koalitionsausschuss am Dienstagabend voraus. Der Premierminister von Großbritannien, Keir Starmer, möchte trotz Rücktrittsforderungen im Amt bleiben. In der Kabinettssitzung am Dienstag kam es offenbar nicht zu einem Aufstand der Minister. Erst am Montag hatten rund 70 Abgeordnete der Partei Starmer ihre Zustimmung entzogen, nachdem Labour in den Wahlen über 1.400 Mandate verloren hatte. Kann sich Starmer an der Macht halten? London-Korrespondent Jochen Bittner schätzt die Chancen Starmers ein. Die frühere RAF-Terroristin Daniela Klette hat die Rechtmäßigkeit des Gerichtsverfahrens gegen sie angezweifelt. Der Prozess sei politisch motiviert, sagte sie in ihrem Schlussplädoyer. Die Staatsanwaltschaft wirft Klette acht Raubüberfälle auf Supermärkte und Geldtransporter vor und fordert für Klette 15 Jahre Haft. Das Urteil soll am 27. Mai fallen.  Und sonst so? In der Schweiz wird noch mit Handzeichen abgestimmt. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Debatte um Arbeitszeit: Sind acht Stunden Arbeit am Tag zu viel? DGB-Kongress: Buhrufe für Merz Wahlen in Großbritannien: <a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-05/grossbritannien-wahlen-keir-starmer-labour-nigel-farage" rel="

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May 12, 2026
Haben in Sarajevo auch Deutsche zum Spaß auf Menschen geschossen?

Während des Bosnienkriegs in den 1990er-Jahren sollen reiche Ausländer nach Sarajevo gereist sein, um dort auf Menschenjagd zu gehen. Diesen Vorwurf erhebt der italienische Autor Ezio Gavazzeni in seinem kürzlich erschienenen Buch »Die Wochenendscharfschützen«. 11.541 Menschen wurden während der vier Jahre andauernden Belagerung von Sarajevo getötet, 1.601 von ihnen waren Kinder. Schon 1995 gab es Zeitungsberichte darüber, dass Ausländer in Sarajevo auf Menschen schießen würden. Sie sollen umgerechnet 25.000 Euro gezahlt haben, um einen Mann zu erschießen, 40.000 Euro für eine Frau, 50.000 Euro für ein Kind. Gehörten auch Deutsche zu den mutmaßlichen Tätern? Zu den Vorwürfen recherchiert hat Pia Schreiber aus dem Investigativressort der ZEIT. Kerosin hat sich auf dem Weltmarkt enorm verteuert, seitdem die USA und Israel Ende Februar den Iran angegriffen haben. Die Kerosinpreise reagierten deutlich stärker als die für Rohöl, in Nordwesteuropa kostet der Flugzeugtreibstoff jetzt knapp doppelt so viel wie vorher. Deutschland verbraucht im Jahr gut neun Millionen Tonnen Jet A-1. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) beteuerte kürzlich, in Deutschland sei Kerosin noch nicht knapp. Allerdings könnte sich das bei einem Anhalten des Krieges und der Blockade der Straße von Hormus bald ändern. Wie lange das Kerosin in Deutschland noch reicht, schätzt die ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Anne-Sophie Lang im Podcast ein. Und sonst so? Am Internationalen ME/CFS-Tag empfehlen wir noch einmal unsere Sonderfolge zum Thema.   Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Hanna Heim und Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Belagerung von Sarajevo: 50.000 Euro, um ein Kind zu erschießen Dokupodcast: Irma. Das Kind aus Srebrenica Bosnien: <a

10 min
May 11, 2026
Zurück ins »Herz der EU« – kann Keir Starmer sich so retten? (Update)

Labour verliert bei den britischen Kommunalwahlen mehr als 1.400 Mandate, größtenteils an Reform UK. Seither steht Starmers Position als Regierungschef zur Debatte. Der antwortet: mit einer Annäherung an die EU. Kann ihm das wirklich helfen – ausgerechnet nach einer Niederlage gegen die Partei des Brexits? Darüber spricht Jochen Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT in London, im Podcast. Gegen den inhaftierten Istanbuler Oberbürgermeister Ekrem İmamoğlu hat ein weiterer Prozess begonnen – ihm wird politische Spionage vorgeworfen, bei einer Verurteilung drohen bis zu 20 Jahre Haft. Die Opposition hält das Verfahren für politisch motiviert: Der Prozess solle İmamoğlu als Präsidentschaftskandidat ausschalten. Vor seiner Verhaftung galt er als aussichtsreicher Rivale Erdoğans. Außerdem im Update:  Verteidigungsminister Pistorius hält Putins Aussagen über ein nahendes Kriegsende für ein mögliches Täuschungsmanöver – und reiste nach Kyjiw, um die Rüstungskooperation mit der Ukraine auszubauen. Die EU hat Sanktionen gegen 16 Personen und 7 Organisationen verhängt, die für die Deportation ukrainischer Kinder verantwortlich sind: Vermögen eingefroren, Einreiseverbot.   Und sonst so? Grindwale schreien gegen den Lärm von 60.000 Schiffen im Jahr an.   Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Philip-Johann Moser Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].  Weitere Links zur Folge: Britischer Premierminister: Keir Starmer will britische Beziehung zur EU verbessern Großbritannien: Keir Starmer lehnt Rücktritt erneut ab Wahlen in Großbritannien: Eine Revolution per Wahlzettel Türkei: <a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/tuerkei-istanbul-ekrem-imamoglu-proteste-festnahme-prozess" re

13 min
May 11, 2026
Ukrainekrieg: Altkanzler Schröder als Friedensvermittler?

Russlands Präsident Wladimir Putin hat erneut direkte Gespräche mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über ein mögliches Ende des Kriegs gegen die Ukraine in Aussicht gestellt. Bei einer Pressekonferenz in Moskau sagte Putin, ihm sei mitgeteilt worden, dass Selenskyj zu einem persönlichen Treffen bereit sei. Wer sich mit ihm treffen wolle, müsse dafür nach Moskau kommen. Gespräche in einem Drittland seien erst denkbar, wenn zuvor eine langfristige und belastbare Friedensvereinbarung erzielt worden sei. Zudem brachte Putin den früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder als möglichen Vermittler zwischen Russland und der EU ins Spiel. Die beiden gelten als enge Freunde. Wie ernst meint Putin sein Gesprächsangebot? Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, erklärt im Podcast, wer mögliche Verhandlungen begleiten könnte und ob tatsächlich Schröder vermitteln könnte. Der jüngste deutsche Milliardär ist gerade einmal 20 Jahre alt – reich geworden ist er durch ein Erbe. Aktuelle Daten und historische Forschungen zeigen: Viele der größten Familienvermögen in Deutschland stammen noch aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Vermögen und gesellschaftlicher Status werden oft nicht neu erarbeitet, sondern über Generationen weitergegeben. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in Deutschland eine Vermögensteuer eingeführt, um große Vermögen stärker an der Finanzierung des Gemeinwesens zu beteiligen. 1995 wurde die Steuer ausgesetzt. Seitdem wird darüber diskutiert, welche Folgen das für die Ungleichheit im Land hatte und ob Reformen im Steuersystem nötig wären. Wie stark wird Reichtum in Deutschland tatsächlich vererbt? Und welche Ideen gibt es, große Vermögen stärker zu besteuern? Das erklärt im Podcast Johannes Böhme, Redakteur im Ressort X der ZEIT. Und sonst so? Wein lohnt sich nicht mehr – Winzer pflanzen Oliven.   Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Sophia Boddenberg Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].  Weitere Links zur Folge: Krieg in der Ukraine: <a href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-05/wladimir-putin-krieg-ukraine-pressekonferenz-ende-wolodymyr-selenskyj" rel="noopen

12 min
May 10, 2026
Die »Hondius« legt an – wie gefährlich ist das Hantavirus?

Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff »Hondius« mit bislang drei Todesfällen und mehreren Infektionen legt das Schiff am heutigen Sonntagmorgen im Hafen von Granadilla auf Teneriffa an. Dort sollen die rund 150 verbliebenen Passagiere und Crewmitglieder medizinisch untersucht werden. Spanische, niederländische und internationale Behörden bereiten derzeit mögliche Quarantänemaßnahmen vor. Auch die Organisation der Heimreisen soll anschließend von den Behörden übernommen werden. Spanien erlaubte das Anlegen des Schiffs in Abstimmung mit der WHO und der EU aus humanitären Gründen. Anna Carthaus, Redakteurin im Gesundheitsressort der ZEIT, ordnet die neusten Erkenntnisse zum Hantavirus im Podcast ein. Martin Hogger berichtet aus Teneriffa.  Viele Menschen in Deutschland blicken derzeit pessimistisch auf die wirtschaftliche Entwicklung, die Infrastruktur und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Landes. Die verbreitete Krisenstimmung erinnert laut Historikern jedoch an frühere Phasen deutscher Geschichte, in denen gerade das Gefühl des Rückstands zum Motor für wirtschaftlichen Fortschritt wurde. Deutschland habe sich immer wieder an anderen Ländern orientiert und daraus eigene Stärke entwickelt. Trotz der aktuellen Debatten über wirtschaftliche Probleme und Reformstau funktionierten viele Bereiche weiterhin stabil. Welche Chance also im Jammern über die deutsche Wirtschaft liegt, erklärt Ileana Grabitz, Leiterin des Wirtschaftsressorts der ZEIT.   Und sonst so? Vögel haben mehr Angst vor Frauen.   Moderation und Produktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge:  Hantavirus-Ausbruch: Bis zu sieben mögliche Hantavirus-Fälle auf Kreuzfahrtsch

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May 9, 2026
Warum prangen immer noch Stalin-Zitate auf Berliner Denkmälern?

81 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird in Deutschland und insbesondere in Berlin über den richtigen Umgang mit sowjetischen Ehrenmälern diskutiert. Nicht erst seit der russischen Invasion in die Ukraine wird darüber diskutiert, welche Rolle diese Denkmäler heute spielen und inwiefern Russland die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg für seine Kriegspropaganda nutzt. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie die sowjetischen Ehrenmäler künftig eingeordnet und möglicherweise umgestaltet werden können. Im Berliner Abgeordnetenhaus haben SPD und Grüne dazu jeweils eigene Vorschläge für einen neuen Umgang mit den Denkmälern eingebracht. Welche Standpunkte es in der Debatte gibt, fasst Anastasia Tikhomirova, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, zusammen. Nach dem Wahlsieg von Péter Magyar steht Ungarn vor einem politischen Kurswechsel. Der designierte Ministerpräsident hat angekündigt, das von Viktor Orbán geprägte System umfassend umzubauen und Ungarn wieder stärker an die Europäische Union anzunähern. Mit seiner Zweidrittelmehrheit im Parlament kann Péter Magyars Tisza-Partei weitreichende Reformen anstoßen. Geplant sind unter anderem Maßnahmen gegen Korruption sowie Reformen von Justiz und Medien. Dabei steht die neue Regierung allerdings von Anfang an unter Zeitdruck: Bis Ende August drohen eingefrorene EU-Fördermittel in Milliardenhöhe endgültig zu verfallen, falls Ungarn die von der EU geforderten Reformen nicht rasch umsetzt. Alexander Kauschanski, Auslandsredakteur der ZEIT, erklärt, wie groß die Herausforderungen für den neuen Regierungschef sind. Und sonst so? Geld zurück, weil am Pool keine Liegen frei waren   Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Elise Landschek, Rita Lauter Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie <a href="https://www.whatsapp.com/channel/0029VaBT8

11 min
May 8, 2026
Warum der Bundesrat die 1.000-Euro-Prämie für Beschäftigte stoppt (Update)

1.000 Euro für Beschäftigte als Ausgleich für die hohen Energiekosten – freiwillig bezahlt vom Arbeitgeber. Das hatten sich die Koalitionsparteien bei ihrem Treffen in der Villa Borsig überlegt. Sehr zum Ärger der Unternehmen, von denen es vielen wirtschaftlich nicht gut geht. Selbst der Bund als öffentlicher Arbeitgeber wollte die Prämie nicht auszahlen, die steuerfrei gewesen wäre und die Unternehmen als Betriebsausgabe hätten absetzen können. Doch sie hat im Bundesrat überraschend keine Mehrheit bekommen. Warum hat der Bundesrat die Zustimmung verweigert, und wie könnte es mit der Prämie weitergehen? Das ordnet ZEIT-Autorin Jana Hensel ein. Deutliche Zugewinne für die Rechtspopulisten von Reform UK von Nigel Farage: Darauf deuten erste Ergebnisse der Regional- und Kommunalwahlen in Großbritannien hin. Die regierende Labourpartei von Premierminister Keir Starmer muss schwere Verluste hinnehmen. Nach der Auszählung von 43 Bezirken in England verzeichnete die Reform-Partei von Farage mehr als 350 gewonnene Mandate in kommunalen Gremien. Labour verlor dagegen mehr als 250 Sitze – auch in traditionellen Hochburgen in Mittel- und Nordengland sowie in Teilen Londons. Die Wahlen von über 136 Kommunalvertretungen in England sowie der Regionalparlamente in Schottland und Wales gelten als wichtigster Stimmungstest vor der nächsten regulären Parlamentswahl 2029. Jochen Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT in London, erklärt im Podcast, warum Labour und Premier Starmer derzeit so unbeliebt sind und ob nun eine Regierungskrise droht. Außerdem im Update: Nach dem Ausbruch des Hantavirus auf dem Kreuzfahrtschiff Hondius stuft die Weltgesundheitsorganisation WHO das Risiko für die Allgemeinbevölkerung als gering ein und sieht keinen Hinweis auf den Beginn einer Pandemie. Und sonst so? Wie spirituell kann ein buddhistischer Roboter sein?   Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Elise Landschek, Rita Lauter Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Moses Fendel,  Jannis Carmesin Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter <a href="mailto:[email protected]

11 min
May 8, 2026
Gewaltschutz mit GPS

Der Bundestag beschließt am Freitagvormittag voraussichtlich das neue Gewaltschutzgesetz. Im Zentrum steht die elektronische Fußfessel für Gewalttäter nach spanischem Vorbild: ein GPS-Sender am Knöchel des Täters. Nähert sich der Täter dem Opfer, geht ein Alarm los, und die Polizei rückt aus. Das Gesetz sieht auch verpflichtende Täterarbeit vor. Was das heißt, erklärt Nina Monecke aus dem Politikressort der ZEIT. Papst Leo XIV. ist seit einem Jahr im Amt. Am vergangenen Donnerstag hat der US-Amerikaner US-Außenminister Marco Rubio im Vatikan empfangen – nach einem öffentlich ausgetragenen Streit mit US-Präsident Donald Trump. Ist das ein Anzeichen für eine Aussöhnung? Die ZEIT-Glaubensredakteurin Evelyn Finger erklärt, was für ein Papst Robert Prevost ist.   Und sonst so? Alles Gute zum 100. Geburtstag, David Attenborough!   Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Moses Fendel, Hannah Grünewald Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Femizide: Wer sind die Männer, die ihre Partnerinnen töten? Sexueller Missbrauch: Sie betäubten Frauen und nannten sie »tote Schweine« Femizid: »Ein Mann, der kneift und würgt? Das konnte ich mir nicht eingestehen« Papst Leo XIV.: Der Amerikaner in Rom Leo XIV.: Ein Papst namens Bob

10 min
May 7, 2026
So wahrscheinlich ist ein AfD-Triumph in Sachsen-Anhalt (Update)

Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September könnte die AfD eine absolute Mehrheit bekommen und damit zum ersten Mal Regierungsverantwortung übernehmen. Wie wahrscheinlich das nach heutigem Stand ist, hat der stellvertretende Leiter des Datenressorts der ZEIT, Christian Endt, berechnet. Eine Gruppe von Abgeordneten aus allen Bundestags-Fraktionen außer der AfD will die sogenannte Widerspruchslösung in Deutschland einführen, um mehr Organspender zu gewinnen. Wie sich die Regelung in anderen Ländern auf die Anzahl an Spenderorganen ausgewirkt hat, erklärt der ZEIT-Gesundheitsredakteur Ingo Arzt. Außerdem im Update: Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat am Donnerstagnachmittag die Ergebnisse der Steuerschätzung vorgestellt. Bis 2030 werden für Bund, Länder und Kommunen 87,5 Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen erwartet als bei der letzten Schätzung. Und sonst so? Eine Universität erfinden, um einen Preis zu gewinnen. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Moses Fendel, Hannah Grünewald Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].   Weitere Links zur Folge: Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Regiert hier bald die AfD? AfD in Sachsen-Anhalt: Jetzt geht es wirklich um alles Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: AfD in Sachsen-Anhalt vergrößert in Umfrage Vorsprung vor CDU Organspende in Deutschland: Vielleicht wird auch Ihre Niere gebraucht Organspende: <a href="https://www.zeit.de/2026/20/organspende-widerspruchs

13 min
May 7, 2026
Labour unter Druck bei britischen Kommunalwahlen

In Großbritannien ist Wahltag: Rund 30 Millionen Menschen sind in England, Schottland und Wales aufgerufen, bei Kommunal- und Regionalwahlen ihre Stimme abzugeben. Gewählt werden zahlreiche Gemeinde- und Distrikträte sowie die Regionalparlamente in Schottland und Wales. Die Wahlen gelten als wichtiger Stimmungstest für die Regierung. Doch für Premierminister Keir Starmer und die Labour-Partei zeichnen die Umfragen ein deutliches Stimmungsminus. Zwei Jahre nach dem Wahlsieg sind die Zustimmungswerte spürbar gesunken. In aktuellen Erhebungen kommt die Labour-Partei nur noch auf etwa 20 Prozent – ein Rückgang von rund 15 Prozent. Prognosen zufolge könnten tausende Mandate verloren gehen. Warum ist die Unzufriedenheit so groß? Wer profitiert von der Schwäche der Labour Partei und welche Folgen könnte das Wahlergebnis für Starmer haben? Das erklärt Jochen Bittner, Auslandskorrespondent der ZEIT in London. Seit einem Jahr regiert in Deutschland die schwarz-rote Koalition. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) steht allerdings unter Druck. Laut Umfragen sind weniger als ein Drittel der Befragten von ihm überzeugt. Genauso verlieren auch die Union und die SPD seit Beginn der Regierung kontinuierlich an Zustimmung. Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Bärbel Bas (SPD), verteidigte zuletzt die Arbeit der Bundesregierung, räumt aber zugleich erhebliche Spannungen in der Regierungskoalition ein. Sie mahnt eine bessere Diskussionskultur innerhalb der Regierung an. In der SPD wächst dennoch die Kritik am Kurs der Regierung. Die Sozialdemokraten liegen in Umfragen nur noch bei rund 12 Prozent – ein historischer Tiefstand. Wie ist die Stimmung in der SPD nach einem Jahr schwarz-roter Koalition? Michael Schlieben, politischer Korrespondent der ZEIT, ordnet im Podcast ein, warum die SPD gerade so schlecht dasteht und ob es innerhalb der Parteispitze zu Änderungen kommen könnte. Und sonst so? Eine verlassene DDR-Militärinsel sucht neue Besitzer   Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Fabian Scheler, Simone Gaul, Rita Lauter Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, <a href="https://www.zeit.de/autoren/F/Christina_Felschen/index"

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May 6, 2026
Jung, rechtsextrem, gewaltbereit (Update)

Mehr als 600 Polizisten, 50 Objekte, zwölf Bundesländer: Mit einer Großrazzia sind Ermittler gegen junge mutmaßliche Rechtsextremisten vorgegangen. Im Fokus: Die Gruppierungen »Jung und Stark« und »Deutsche Jugend Voran«. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft wird insgesamt 36 Personen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) nannte gewaltorientierten Rechtsextremismus die größte Gefahr, die Deutschland von innen drohe. ZEIT-Investigativreporter Christian Fuchs beobachtet diese Gruppen schon lange und spricht im Podcast über seine Erkenntnisse. Seit Sonntag liegt das Kreuzfahrtschiff Hondius mit rund 150 Menschen an Bord vor Kap Verde im Atlantik. An Bord sind Menschen, die sich mit dem Hantavirus infiziert haben. Hantaviren lösen meist schwere Atemwegserkrankungen aus, drei Menschen sind bisher an den Folgen einer Infektion gestorben. Das spanische Gesundheitsministerium hatte mitgeteilt, das Kreuzfahrtschiff dürfe die Kanaren anlaufen, um die Passagiere von medizinischen Teams behandeln zu lassen. Doch der Präsident der Kanaren, Fernando Clavijo, will das Kreuzfahrtschiff nicht in Teneriffa anlegen lassen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO handelt es sich auf dem Schiff um die Andes-Variante des Virus. Was das bedeutet, erklärt der ZEIT-Gesundheitsredakteur Tom Kattwinkel. Außerdem im Update: US-Außenminister Marco Rubio hat den Militäreinsatz gegen den Iran für beendet erklärt. Die Ziele der Mission Epic Fury (»Gewaltiger Zorn«) seien erreicht. Was es mit dieser einseitigen Erklärung über ein Kriegsende auf sich hat, erklärt die internationale Korrespondentin der ZEIT, Rieke Havertz. Und sonst so? Von wegen Völkerwanderung und Vertreibung – Integration!   Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Simone Gaul, Fabian Scheler, Rita Lauter Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen

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May 6, 2026
Die Bilanz nach einem Jahr Kanzler Merz

Die schwarz-rote Bundesregierung ist seit genau einem Jahr im Amt – die selbst ernannte Arbeitskoalition folgte auf die gescheiterte Ampelregierung. Bereits die Kanzlerwahl von Friedrich Merz im Bundestag brauchte zwei Anläufe. Mittlerweile ist weniger als jeder Fünfte mit der Arbeit der Regierung zufrieden. Liegt das an der Rhetorik des Bundeskanzlers, am Arbeitsmodus der Koalition oder an Problemen, für die die Regierung schlicht nichts kann? Tina Hildebrandt, Co-Ressortleitung des Politikressorts der ZEIT, zieht Zwischenbilanz. Die Ukraine fliegt immer öfter erfolgreich Angriffe im russischen Hinterland. Die ukrainischen Streitkräfte nehmen dabei vor allem die russische Ölproduktion ins Visier – immer wieder treffen sie wichtige Reservoirs und Raffinerien, teilweise 1.500 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Möglich wird das, weil die Ukraine bei der Drohnenproduktion mit Russland gleichgezogen hat. Der Krieg wird damit auch in Russland spürbarer. Ob das ein Wendepunkt in der Verteidigung gegen Russland ist, analysiert Maxim Kireev, Redakteur für internationale Politik. Und sonst so? Gestohlene Brieftauben Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Benjamin Probst und Christina Felschen Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Bundesregierungen im Vergleich: Jeder stirbt für sich allein Friedrich Merz bei »Caren Miosga«: Dieser Auftritt dürfte die Koalition nicht beruhigen Ukrainische Angriffe in Russland: <a hr