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Auf den Punkt

Süddeutsche Zeitung·Hosted by Philipp Saul, Lars Langenau, Johannes Korsche and Nadja Schlüter·1000 episodes

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Die Nachrichten des Tages – von der Süddeutschen Zeitung als Podcast auf den Punkt gebracht. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Meldungen, Interviews und Hintergrundberichten. Kostenlos und immer aktuell: Jeden Tag um 17 Uhr und samstags um 7 Uhr.

Why listen

Auf den Punkt gives German-speaking listeners a fast, newsroom-backed explanation of one major story each day, usually through a host conversation with SZ correspondents or specialist reporters. Episodes are short enough for a commute but go beyond headline summaries, adding context on politics, international affairs, health, business, and society. It is a strong fit for listeners who want reliable daily news analysis without committing to a long magazine show.

Episodes

16 min
Jun 3, 2026Episode 2247
Wie viel Geld brauchen Studierende?

Die Schwarz-Rote Bundesregierung wollte das BAföG eigentlich reformieren, an die teuren Zeiten anpassen. So steht es auch im Koalitionsvertrag: Ab dem Wintersemester, also ab Herbst, sollen die BAföG-Sätze schrittweise steigen. Die Studiumsförderung gilt für alle Studierenden, deren Eltern unter einer bestimmten Einkommensgrenze liegen und wird als zur Hälfte als Förderung, zur Hälfte als zinsfreies Darlehn ausgezahlt. Doch die Sätze haben sich in jüngster Zeit kaum verändert, die Lebenshaltungskosten dagegen sind stark gestiegen, besonders in den Universitäts-Städten. Bundesforschungsministerin Dorothee Bär zweifelt jedoch daran, dass die Reform umzusetzen ist. Sie sagte gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, dass „die Reform von den Regierungsfraktionen nicht mehr unterstützt“ würde. Zudem bringe es nichts, „Forderungen ins Parlament einzubringen, von denen man weiß, dass sie keine Mehrheit finden“. Katharina Rummenhöller ist da anderer Meinung. Sie ist Studentin und Vorstand im fzs, dem “freien Zusammenschluss der Student*innenschaften”. Der Dachverband vertritt rund eine Million Studierende in Deutschland. Im Podcast schildert sie, warum eine Erhöhung des BAföGs für Studierende essentiell sei. Weitere Nachrichten: Ukrainischer Angriff auf St. Petersburg; Kämpfe in Nahost; Wal Timmy wird obduziert. **Zum Weiterlesen: ** Über Angela Merkels Seitenhiebe gegen die Regierung Merz lesen Sie hier. Alles zum Koalitionsstreit rund ums BAföG finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Timo Nicolas Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Luis Münch Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

11 min
Jun 2, 2026Episode 2246
Neue EU-Asylregeln: Europa schottet sich weiter ab

Die EU will abgelehnte Asylbewerber künftig auch in Abschiebezentren außerhalb der Europäischen Union inhaftieren. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) erwartet dazu noch in diesem Jahr erste Vereinbarungen mit Drittstaaten. Doch bislang hat sich noch kein Land offiziell dazu bereit erklärt. Die neuen Regeln ergänzen die große EU-Asylreform von 2024, mit der Abschiebungen erleichtert und irreguläre Migration stärker begrenzt werden soll. Befürworter erwarten sich davon mehr Kontrolle über Migration und eine abschreckende Wirkung. Kritiker warnen dagegen vor rechtlichen Unsicherheiten und einer Auslagerung europäischer Verantwortung. In dieser Folge spricht Brüssel-Korrespondent Josef Kelnberger darüber, wie die geplanten Abschiebelager in Drittstaaten funktionieren sollen. Weitere Nachrichten: Mehr arme Menschen in Deutschland; Besuch des Kölner Doms soll Eintritt kosten. Zum Weiterlesen und -hören: Hier lesen Sie Josef Kelnbergers Text über die neuen EU-Abschieberegeln, die Lager außerhalb Europas möglich machen sollen und hier lesen Sie seine Analyse dazu. Unseren Recherchepodcast “Das Thema” über den Irrsinn italienischer Lager in Albanien für abgeschobene Asylbewerber hören Sie hier. Die Folge von “Das Thema” über Epsteins Helfer finden Sie hier und den Text dazu hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Luis Münch Produktion: Julias Zimmer Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: [email protected]. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

8 min
Jun 1, 2026Episode 2245
Libanon: Israel wendet die Gaza-Methode an

Offiziell gilt seit dem 17. April zwischen Israel und Libanon eine Waffenruhe. Nur: Sie wird nicht eingehalten. Während die Hisbollah weiter mit Drohnen Israel beschießt, rückt die israelische Armee immer weiter in den Norden Libanons vor. In der Nacht zu Sonntag nahm die Armee die strategisch wichtige Kreuzfahrerfestung Beaufort ein. Von einer echten Waffenruhe könne nicht die Rede sein, sagt auch SZ-Redakteurin Sina-Maria Schweike in Tel Aviv. Die Waffenruhe sei nur zwischen der Regierung in Beirut und der Regierung von Benjamin Netanjahu ausgehandelt worden. Die Hisbollah lehnt sie aber ab und die libanesische Regierung habe im Südlibanon fast gar keinen Einfluss. Ihre Gesprächspartner in Beirut berichten von großer Angst und Unsicherheit, sagt Schweikle. Und tatsächlich drohe der israelische Verteidigungsminister Israel Katz mit der Anwendung der “Gaza-Methode" in Libanon – eine Anspielung auf die massive Zerstörung, den Tod von Tausenden und die massenhafte Vertreibung. Es bahne sich eine weitere humanitäre Katastrophe an, warnt Schweikle. Weitere Nachrichten: USA greifen Ziele in Iran an; lebenslange Haft für Messerstecher von Bielefeld; Rechtsextremistin Liebich darf ausgeliefert werden. Zum Weiterlesen und -hören: Einen Bericht von Sina-Maria Schweikle über Israels neue Militäroffensive in Libanon lesen Sie hier und hier einen Kommentar von ihr dazu. Und hier können Sie den Podcast “Und nun zum Sport” hören. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Hindu Times. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

12 min
May 31, 2026Episode 2244
Kann Kubicki die FDP retten?

4,3 Prozent bei der letzten Bundestagswahl. Dieses Jahr bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg4,4 und in Rheinland-Pfalz nur noch 2,1 Prozent. Laut einer aktuellen, bundesweiten Umfrage der Bild am Sonntag kommt die FDP auf nur noch drei Prozent. Und jetzt soll Wolfgang Kubicki als neu gewählter Chef die Partei retten. Der bisherige Vizechef der Liberalen setzte sich beim Parteitag in Berlin in einer Kampfabstimmung gegen die überraschend antretende Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann mit 59,27 Prozent durch. In den Vorstellungsreden von Kubicki und Strack-Zimmermann ging es auch um das Verhältnis zur AfD. Strack-Zimmermann griff Kubicki wegen der von ihm geführten „unsäglichen Brandmauerdebatte“ scharf an. Zum Generalsekretär wählten die Delegierten den früheren bayerischen FDP-Chef Martin Hagen. Er war von Kubicki nominiert worden. Kubicki sei ein Instinkt-Politiker, der den Zeitgeist lesen kann, aber auch unberechenbar ist, sagt SZ-Redakteur Bastian Brinkmann, der ihn vor einiger Zeit beim golfen auf Föhr getroffen und dieses Wochenende in Berlin den Parteitag vor Ort verfolgt hatte. Obwohl Kubicki bereits 74 Jahre ist, wird er von vielen in der FDP als Aufbruch wahrgenommen. “Seine Unberechenbarkeit ist seine Stärke - und seine Schwäche.” So scheine er sich nach rechts zu öffnen, aber das könnten auch strategische Spielchen sein, vermutet Brinkmann. Weitere Nachrichten: Angriff auf AKW Saporoschja; Forschungsministerin stellt Bafög-Erhöhung in Frage. Zum Weiterlesen: Brinkmanns Reportage vom FDP-Parteitag lesen Sie hier. Die Kampfabstimmung ist ein Streit zwischen zwei Lagern. Hier lesen Sie Brinkmanns Kommentar zu Kubicki und Strack-Zimmermann. Hier lesen Sie das Porträt über Wolfgang Kubicki. Über die Vergabe von WM-Tickets finden Sie hier einen Bericht und hier einen Kommentar dazu. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Imanuel Petersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast <a href="https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-

26 min
May 30, 2026Episode 2243
US-Zwischenwahlen: "Trump nutzt Gerrymandering als Waffe"

Fünf Monate vor den Zwischenwahlen in den USA sind die Zustimmungswerte für US-Präsident Donald Trump im Keller. Knapp 60 Prozent sind laut einer Reihe von Umfragen mit seiner Amtsführung nicht einverstanden. Auch seine bislang treueste Wählerbasis, Weiße ohne Hochschulabschluss, sieht ihn nun mehrheitlich negativ. Eigentlich dürfte das Trumps Partei für die Zwischenwahlen am 3. November nervös machen. Denn verlieren die Republikaner ihre aktuell sehr knappe Mehrheit in einer der beiden Parlamentskammern, dann wird Trump keine größeren Gesetzesinitiativen mehr durchsetzen können. Zudem müsste er sich möglicherweise einem Amtsenthebungsverfahren stellen. Doch seit Monaten gibt es ein Rennen zwischen den beiden großen Parteien in den USA um den Neuzuschnitt von Wahlkreisen, die die eine oder andere Seite benachteiligen würden. “Gerrymandering” heißt diese Neuzuschneidung von Wahlkreisen. In Texas könnten sie vier bis fünf zusätzliche Sitze gewinnen, während die Demokraten in Kalifornien nachgezogen haben. Eigentlich sei das Gerrymandering eine alte Geschichte, sagt Reinhard Krumm, Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Washington. “Aber das so als Waffe zu benutzen, das hat es so noch nicht gegeben.” Denn mehrfach hatte Trump seine Parteifreunde in den Bundesstaaten aufgefordert, die Linien zugunsten der Republikaner neu zu ziehen. Besonders betroffen seien schwarze Wähler im Süden, die durch das Gerrymandering systematisch benachteiligt werden. Bislang glaube er noch an faire Wahlen im November, sagt Krumm im Podcast. Doch es gebe ernstzunehmende Befürchtungen, dass Trump unliebsame Ergebnisse anfechten und verzögert könnte. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie, wie Trump versucht, die Zwischenwahlen im Herbst zu beeinflussen. Einen Kommentar zu der Manipulation bei den Wahlkreisen lesen Sie hier. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

14 min
May 29, 2026Episode 2242
Konstantin Wecker: Weitere Frauen schildern intime Begegnungen?

Drei Frauen haben der SZ erzählt, sie hätten als 17-jährige sexuelle Verhältnisse zu dem berühmten Münchener Musiker Konstantin Wecker gehabt. Und sie sagen, dass sie auch heute noch unter den Folgen dieser Beziehung leiden. Im vergangenen November hatte die SZ öffentlich gemacht, dass Wecker ein Verhältnis zu einer 15-Jährigen-Schülerin gehabt haben soll. Als die Schülerin 16 wurde, soll Wecker auch Geschlechtsverkehr mit ihr gehabt haben. Weckers Anwalt hat im November dazu mitgeteilt, dass es sich nach dessen Erinnerung damals um eine einvernehmliche Beziehung gehandelt habe. Unter moralischen Maßstäben aber sei sie aus Wecker Sicht gänzlich unangemessen gewesen. Wecker hat sich dafür entschuldigt. An Details aus dieser Zeit aber könne er sich nicht erinnern, weil er damals schwer alkoholkrank gewesen sei. Nun haben sich drei weitere Frauen bei der SZ gemeldet, die ebenfalls angeben, ein Verhältnis mit Wecker gehabt zu haben. Über diese Recherche spricht im Podcast Lea Weinmann aus dem SZ-Investigativressort. Weitere Nachrichten: Scheuer muss sich wegen Maut vor Gericht verantworten; Haftstrafe für Anschlagsplan auf Taylor-Swift-Konzert. Zum Weiterlesen und -hören: Weckers vergessene Frauen: Lesen Sie hier die aktuelle Recherche aus dem SZ-Investigativressort. Er war Gott für mich: Lesen Sie hier das Interview mit Marie Franz. Der Mann und das Mädchen: Hier finden Sie die Recherche zu Konstantin Wecker aus dem November. China und wir: Hören sie hier die Podcast-Folge über Taiwan. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Lars Langenau Produktion: Juno Graner Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

12 min
May 28, 2026Episode 2241
Wie Frauen in der Medizin übersehen werden

Zum internationalen Tag der Frauengesundheit an diesem Donnerstag hat die Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) gefordert, dass die medizinischen Belange von Frauen stärker in den Blick genommen werden. Denn Krankheiten, die nur oder ausschließlich Frauen betreffen, sind häufig viel weniger erforscht. Außerdem werden Medikamentenstudien häufiger an Männern vorgenommen, was dazu führt, dass Frauen möglicherweise nicht die richtige Dosis verschrieben werden. Über geschlechtsspezifische Unterschiede in der Medizin spricht in dieser Podcastfolge Christina Berndt, Redakteurin im Wissensressort der SZ. Sie erklärt, warum Frauen in der Medizin oft übersehen werden – aber warum manchmal auch Männer benachteiligt sind. Weitere Nachrichten: Israelischer Angriff auf Libanons Hauptstadt Beirut; Zweigstelle von Yad Vashem kommt nach München. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie ein Interview mit Gabriele Kaczmarczyk. Sie gilt als Grande Dame der Gleichstellung in der Medizin. Der benachteiligte Mann: Lesen Sie hier mehr dazu, warum auch Männer in der Medizin benachteiligt werden. Hier finden Sie die fünf eklatantesten Benachteiligungen von Frauen in der Medizin und was man dagegen tun kann. Den Text über Friedrich Merz und das Gerücht, dass seine Partei ihn austauschen will, finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Lars Langenau Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

11 min
May 27, 2026Episode 2240
Warum die Wirtschaftsweisen den Sozialstaat beschneiden wollen

Arbeitnehmer und Unternehmen werden 2040 voraussichtlich gemeinsam fast 50 Prozent für Sozialversicherungen ausgeben. Zu dieser Prognose kommt der Sachverständigenrat Wirtschaft in seinem am Mittwoch in Berlin vorgestellten Frühjahrsgutachten. Die Folge seien weniger Netto vom Bruttolohn und höhere Arbeitskosten für Unternehmer. Um gegenzusteuern, dringen die Sachverständigen auf umfassende Reformen. Entscheidende Stellschrauben seien dabei auch die Krankenhausversorgung und die Kosten für Arzneimittel. Die Alterung der Gesellschaft werde absehbar zum ernsten Problem, sagt SZ-Redakteur Bastian Brinkmann, da sie weitere Kosten im Krankenhaus- und Pflegebereich verursachen werde. Laut Brinkmann liegt ein wichtiges Problem in der Ineffizienz der deutschen Krankenhauslandschaft. Auch wenn dies unpopulär sei: die Anzahl der Krankenhäuser müsse aus Kostengründen reduziert werden. Weitere Nachrichten: Mehr Superreiche in Deutschland; Daniela Klette zu 13 Jahren Haft verurteilt. Zum Weiterlesen: Die wichtigsten Fragen und Antworten zum aktuellen Bericht der Wirtschaftsweisen hat Bastian Brinkmann hier zusammengefasst. Hier lesen Sie das Portrait über den neuen Verfassungsschutzchef Sinan Selen. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über den YouTube-Kanal des Sachverständigenrates Wirtschaft. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

12 min
May 26, 2026Episode 2239
Nach Angriff auf Kiew: Das spricht für „Taurus“-Lieferungen

Am Pfingstwochenende hat Kiew einen der schwersten russischen Angriffe seit Kriegsbeginn erlebt. Dabei hat Moskau unter anderem eine Rakete vom Typ Oreschnik eingesetzt, eine Hyperschallrakete mit großer Reichweite. Die internationale Staatengemeinschaft wertet den Angriff als neue Eskalation in diesem Krieg. Und damit steigt auch der Druck auf die Bundesregierung, vielleicht noch mehr zu tun, um der Ukraine im Kampf gegen Russland zu helfen. Welche Möglichkeiten es dafür gäbe, darum geht es in dieser Podcastfolge. Daniel Brössler aus der SZ-Parlamentsredaktion spricht darüber, was die Bundesregierung jetzt tun könnte. Und er erklärt auch, inwiefern die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern der Ukraine jetzt noch helfen könnte. Außerdem spricht Elisa Britzelmeier, SZ-Korrespondentin in Rom, über die Papst-Enzyklika. Weitere Nachrichten: USA greifen erneut Iran an; Papst spricht in Enzyklika über KI. Zum Weiterlesen und -hören: Fünf Sterne oder nichts: Hier finden Sie die Recherche zu Bewertungen bei Airbnb. Die „Auf den Punkt“-Folge zu den ukrainischen Drohnen können Sie hier nachhören. Papst Leo und die Tech-Milliardäre: Lesen Sie hier mehr zum Verhältnis von Vatikan und KI. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Lars Langenau, Christoph Scholz Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Youtube (@PresidentGovUa). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

13 min
May 24, 2026Episode 2238
Türkei: „So eine Wut habe ich noch nicht erlebt“

Der türkische Oppositionsführer und CHP-Chef Özgür Özel wurde von einem türkischen Gericht abgesetzt. Wegen fadenscheiniger Vorwürfe, er habe seine Wahl zum Parteichef durch Bestechungen erreicht. Dafür gibt es keine Beweise. Das Urteil gilt als Ausdruck einer „Palastjustiz“, da es sich wohl weniger an Gesetzen und mehr an den Wünschen des türkischen Präsidenten Erdoğan orientiert. Özel hatte sich nach dem Urteil in der CHP-Parteizentrale in Ankara verschanzt. Am Sonntag haben Polizeikräfte das Gebäude mit Einsatz von Tränengas geräumt. Bis Redaktionsschluss gibt es keine Angaben über Verletzte. SZ-Türkei-Korrespondent Raphael Geiger ordnet in dieser Folge von „Auf den Punkt“ ein, wie die türkische Demokratie mithilfe der Justiz ausgehebelt wird. „So lange Erdoğan oder Autokraten in anderen Ländern, wie Aserbaidschan oder Russland, die Justiz unter ihrer Kontrolle haben, so lange sie sozusagen Recht sprechen, so lange ist die Wahldemokratie eigentlich chancenlos.“ Mit Blick auf die Stimmung in der Türkei und in der Oppositionsbewegung sagt Geiger: „Ich berichte jetzt schon einige Jahre über die Türkei und so eine Wut habe ich noch nie erlebt.“ Weitere Nachrichten: USA und Iran wohl kurz vor Einigung; Russland setzt Oreschnik-Raketen auf Kiew ein. Zum Weiterhören: Den SZ-Plus-Podcast „Eine Frau namens Naddel – Die Geschichte von Nadja Abd el Farrag“ können Sie hier hören. Und hier hören Sie die Serie auf Spotify. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Marie Gundlach Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über @chpgenelmerkezi (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

23 min
May 23, 2026Episode 2237
Gut ausgebildet, aber kein Job – woran liegt's?

In dieser Podcastfolge geht es darum, welche Jobaussichten Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger in Deutschland haben. Denn zurzeit ist es gar nicht so einfach, nach dem Studium oder der Ausbildung zu finden, zumindest in einigen Branchen. Woran das liegt, erklärt Simon Janssen vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg. Er erklärt, die Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage. Gründe sind unter anderem wirtschaftliche Unsicherheit, aber auch der Wandel durch Künstliche Intelligenz. Und ein paar Tipps für junge Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger hat der Wirtschaftswissenschaftler auch. ** Zum Weiterlesen:** Ohne Erfahrung kein Job - ohne Job keine Erfahrung: Lesen Sie hier mehr über diese ewige Hürde für Berufsanfänger und Berufsanfängerinnen. Ein Algorithmus baut keine Heizung: Warum junge Menschen heute wieder verstärkt eine Ausbildung machen, lesen Sie hier. Mutlosigkeit kostet junge Talente: Lesen Sie hier einen Kommentar aus der Wirtschaftsredaktion dazu, was es auf dem Jobmarkt jetzt braucht. Jobs für junge Akademiker: Alle suchen, keiner findet: Warum finden Unternehmen keine Mitarbeiter, wenn junge Menschen händeringend nach Jobs suchen? Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche, Lars Langenau Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Tiktok (@zoeclaire; @fostaforce;@nemaehrlich;@rockytv_20) Redaktionsschluss war Freitag, 22.05.2026, um 16 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

11 min
May 22, 2026Episode 2236
Ende der Colbert-Show: So hat es in Russland auch angefangen

Es ist vorbei: Der Late-Night-Talker Stephen Colbert hat in der Nacht auf Freitag die letzte Ausgabe der Late Show gesendet. Man könnte auch sagen: Donald Trump hat seinen Willen bekommen. Colbert war einer der beliebtesten und lautesten Trump-Kritiker in den USA. Kaum eine Sendung, in der Trump nicht lächerlich gemacht wurde. Was da jetzt fehlen wird und wie der US-Präsident die Medien in den USA unter Druck setzt, erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” Boris Herrmann. Er berichtet für die SZ aus New York – und sagt: “Nur mit Leuten wie Stephen Colbert, Jimmy Kimmel und John Stewart lässt sich der aktuelle US-Präsident ertragen.” Weitere Nachrichten: Türkisches Gericht setzt CHP-Chef ab; Apothekenreform beschlossen. Zum Weiterhören- und lesen: Die aktuelle Folge der “Deutsch-Amerikanischen Freundschaft” hören Sie hier: „Trumps Respekt vor Männern steigt, je größer sie sind“ Den Kommentar zur Apothekenreform lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lars Langenau Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über @ColbertLateShow (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

11 min
May 21, 2026Episode 2235
Wer kann mit 70 noch arbeiten?

Es könnte eine wichtige Lösung dabei sein, das Rentensystem zu reformieren: Die Rente mit 70. Immer wieder wird sie politisch diskutiert, auch wenn noch unklar ist, ob die von schwarz-rot eingesetzte Kommission die Rente mit 70 tatsächlich vorschlagen wird, wenn sie Ende Juni ihre Ergebnisse liefert. Dabei stellt sich die Frage: Können so viele Menchen überhaupt bis 70 arbeiten? Darüber spricht in dieser Podcastfolge von “Auf den Punkt” die SZ-Wissenschaftsjournalistin Christina Berndt. Sie sagt nicht nur: Ja viele können es. Sondern auch: Sie sollten. Denn wer körperlich noch kann, für den heißt längeres arbeiten oft bessere Gesundheit. Weitere Nachrichten: Israel schiebt Gaza-Aktivisten ab; Marsalek-Komplize verurteilt. Zum Weiterhören- und lesen: Hier geht es zur Folge über Egisto Ott und Jan Marsalek unseres SZ-Podcasts “Wirecard: 1,9 Milliarden Lügen”. Und hier die Liste aller Fußballer, die zur Herren-WM reisen. Moderation, Redaktion: Timo Nicolas Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Juno Graner Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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May 20, 2026Episode 2234
Putin in China: Ohne Xi wäre Russlands Krieg nicht möglich

Vor wenigen Tagen war US-Präsident Trump in Peking zu Besuch – und derzeit ist der russische Machthaber Putin für zwei Tage bei Chinas Machthaber Xi. Der offizielle Anlass für den Staatsbesuch war das 25. Jubiläum eines Freundschaftsvertrags zwischen China und Russland. Ohnehin sind die beiden Länder in den vergangenen Jahren noch enger zusammengerückt. Vor vier Jahren – Russland hatte damals schon den Ukraine-Krieg begonnen – haben sie sogar eine “grenzenlose Freundschaft” ausgerufen. In der gemeinsamen Erklärung zu Putins Besuch ist daher auch die Rede von der “Notwendigkeit einer vollständigen Beseitigung der ursprünglichen Ursachen der ukrainischen Krise”, zitiert die russische Nachrichtenagentur Interfax aus den Dokumenten. Gemeint ist damit aus Putins Sicht wohl die unabhängige Ukraine, die in die Nato will. Wie gefährlich diese Partnerschaft für Europa ist, erklärt SZ-China-Korrespondentin Lea Sahay in dieser Folge von “Auf den Punkt”. Weitere Nachrichten: EU-Zolldeal mit USA könnte ab 4. Juli in Kraft treten; Führerschein soll günstiger werden. **Zum Weiterhören: ** Hier geht es zur neuen Folge der Podcast-Serie “China und wir” mit Gregor Scheu und Lea Sahay über Chinas Tech-Macht auf sz.de. Und hier können Sie die Folge auf Spotify hören und sehen. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lars Langenau Produktion: Julius Zimmer Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

12 min
May 19, 2026Episode 2233
Drohnenangriffe in Moskau: Die Russen sind kriegsmüde

Immer häufiger greift die Ukraine im Krieg Ziele im Landesinneren von Russland an. Zuletzt gab es einen großen Drohnenangriff auf Moskau und die umliegende Region. Dabei sollen nach Angaben der russischen Behörden auch drei Zivilisten ums Leben gekommen sein. Das zeigt, dass sich die militärischen Fähigkeiten der Ukraine verändert haben. Mit vielen Lang- und Mittelstreckendrohnen kann sie nun immer häufiger Ziele in Russland angreifen. Wie sie diese neue Fähigkeit nutzt, erklärt in dieser Podcastfolge Sebastian Gierke aus der SZ-Politikredaktion. Zum Beispiel greift die Ukraine ganz gezielt die russische Ölindustrie und Ziele in Moskau an. Die Bevölkerung in Russland ist wegen der ukrainischen Drohnenangriffe zunehmend besorgt. Dazu spricht im Podcast die SZ-Russlandkorrespondentin Silke Bigalke. Immer mehr Menschen fühlten sich nicht mehr sicher. Das erhöhe den Druck auf Putin. Weitere Nachrichten: Russland beginnt Großmanöver und Putin reist nach China; Prämie für E-Autos kann jetzt beantragt werden. Zum Weiterlesen: Warum lesen gerade alle Romane aus Deutschland? Das können Sie hier nachlesen. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Lars Langenau, Johannes Korsche Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über X (@ZelenskyyUa). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

15 min
May 18, 2026Episode 2232
Ebola im Kongo: Das bedeutet der WHO-Gesundheitsalarm

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen eines tödlichen Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo einen internationalen Gesundheitsalarm ausgerufen. Die WHO signalisiere damit, dass internationale Hilfe benötigt werde und den Ernst der Lage, sagt SZ-Gesundheitsexpertin Berit Uhlmann. Das Virus der ansteckenden und lebensbedrohlichen Infektionskrankheit wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. Über den aktuellen Stamm ist wenig bekannt. Möglicherweise sei die Sterblichkeit etwas niedriger als bei früheren Varianten, sagt Uhlmann. Laut Uhlmann sei das Risiko einer Corona-ähnlichen Pandemie aber extrem gering, weil sich das Virus dazu nicht schnell genug verbreite und engen Kontakt mit Körperflüssigkeiten benötige. Judith Raupp hat lange für die SZ-Politikredaktion geschrieben und bildet nun im kongolesischen Goma, an der Grenze zu Ruanda, Journalisten aus. Sie sagt, dass die Zahl der Betroffenen im Vergleich zum letzten verheerenden Ausbruch in den Jahren 2018 bis 2020 aktuell noch deutlich niedriger sei. Der Ostkongo aber sei seit mehr als 30 Jahren von Konflikten und Kriegen geprägt, sagt Raupp. Ebola sei deshalb nur eine von vielen Herausforderungen in dieser Weltregion. Weitere Nachrichten: USA und Israel drohen mit neuen Angriffen auf Iran; Höchststand an Hinrichtungen weltweit. **Zum Weiterlesen und -hören: ** Hier finden Sie die Fragen und Antworten zu Ebola. Unseren Sport-Podcast können Sie hier hören. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche Produktion: Laura Sagebiel Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: [email protected]. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

13 min
May 17, 2026Episode 2231
Neuer Fed-Chef: Wie unabhängig bleibt die US-Notenbank?

Seit Freitag heißt der neue Chef der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) Kevin Warsh. Der 56-Jährige ist der Nachfolger von Jerome Powell und steht schon jetzt unter großem Druck. Denn Donald Trump fordert schon länger, dass die Fed den Leitzins senkt. Powell hatte sich immer geweigert, das zu tun und auf die Unabhängigkeit der Notenbank verwiesen. Deshalb hatte Donald Trump versucht, ihn aus dem Amt zu drängen. Allerdings ohne Erfolg. Wie wahrscheinlich ist es, dass der neue Fed-Chef Kevin Warsh nun genau die Geldpolitik machen wird, die Donald Trump fordert? Und wenn ja – welche Folgen hätte das für die USA aber auch die gesamte Weltwirtschaft? Darüber spricht in dieser Podcastfolge die Korrespondentin Ann-Kathrin Nezik. Sie berichtet aus New York über die Wirtschaft der USA und erklärt im Podcast, was bei dieser neuen Personalie auf dem Spiel steht. Es geht um nicht weniger als die Glaubwürdigkeit des US-amerikanischen Finanzsektors. Zum Weiterlesen und -hören: Das perfekte Drama, das so niemand wollen kann: Lesen Sie hier den Bericht zum Eurovision Song Contest. Und hier können Sie die „Auf den Punkt“-Folge dazu hören, warum Trump den früheren FED-Chef Powell so sehr unter Druck gesetzt hat. Die „Auf den Punkt“-Folge zur Frage, warum der gestrandete Wal so viele Menschen beschäftigt hat, hören Sie hier. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Julia Bergmann, Leon Wenz Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

22 min
May 16, 2026Episode 2230
ESC: United by Music - Divided by Politics?

Für den Eurovision Song Contest ist es ein schwieriges Jahr. Fünf Länder boykottieren den Wettbewerb aus Protest gegen Israels Teilnahme: Island, Slowenien, die Niederlande, Irland und Spanien, einer der größten Geldgeber Und obwohl sich die European Broadcasting Union EBU darum bemüht, dem Wettbewerb ein unpolitisches Image zu geben, gelingt es in diesem Jahr nicht so gut, die Unterhaltungsshow von der Weltpolitik zu trennen. Über die Frage, warum die EBU das aber unbedingt will, spricht in dieser Podcast-Folge die Musikwissenschaftlerin Saskia Jaszoltowski. Sie beschäftigt sich in ihrer Forschung mit der Frage, wie viel Raum das Politische beim ESC einnimmt. Ist der Eurovision Song Contest nun eher eine politische Bühne oder einfach nur eine große Popkulturmaschine? Zum Weiterlesen und -hören: [Wie gewinnt man den ESC?](https://www.sueddeutsche.de/prog-gruende-daten-e175020/ jekte/artikel/medien/eurovision-song-contest-2025-sie) Lesen Sie hier eine SZ-Datenrecherche zum Song Contest. Das Israel-Dilemma: Warum ein Ausschluss Israels vom ESC dramatische Folgen für die dortige Medienlandschaft hätte. Mag ganz Europa Deutschland nicht? Lesen Sie hier eine Analyse zum Abstimmungsverhalten beim ESC. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Youtube (@srfachriv @EurovisionSongContest) Redaktionsschluss war Freitag, 15.05.2026, um 16 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

11 min
May 15, 2026Episode 2229
UK: Wer Premier Starmer ablösen könnte

Im Vereinigten Königreich geht es momentan vor allem um eine Frage: Wie lange hält sich Premier Keir Starmer noch im Amt? Der Sozialdemokrat ist politisch schwer angeschlagen und einer der unbeliebtesten Premierminister der britischen Geschichte. Sogar in seiner eigenen Partei gibt es immer mehr Kritiker. Und was macht Starmer? Der will die Krise aussitzen, zumindest wirkt das so. Während Starmer gerade womöglich seinem politischen Ende entgegen taumelt, hat der Kampf um seine Nachfolge schon längst begonnen. In dieser Folge von “Auf den Punkt” spricht SZ-Korrespondent Michael Neudecker über die Stimmung in Großbritannien und die Frage, wer Starmer ablösen könnte. Weitere Nachrichten: Trump in China; Neuwahl und Nationalismus in Israel. Zum Weiterlesen: Eine große Reportage von Michael Neudecker zur Lage im Vereinigten Königreich finden Sie hier. Die Bilanz zum Treffen von Trump und Xi steht hier. Und die Wetter-Apps im Test können Sie hier nachlesen. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: Guardian (Youtube) Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

41 min
May 14, 2026Episode 2228
Spezial: "Eine Frau namens Naddel - Die Geschichte von Nadja Abd el Farrag"

Als Nadja Abd el Farrag vor einem Jahr stirbt, bricht ein “Rest In Peace”-Sturm aus: Prominente und Wegbegleiter zeigen sich bestürzt. Aber wer kannte den Menschen hinter der Figur “Naddel”? Diese Frage führt zurück ins Hamburg der 80er Jahre: Eine junge, rebellische Frau lernt in einer Diskothek den Pop-Giganten Dieter Bohlen kennen und wird vor aller Augen seine Neue. Aber vor allem wird sie Teil eines gnadenlosen Systems. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

11 min
May 13, 2026Episode 2227
Reformen: Drei Schritte, wie Merz die Gewerkschaften überzeugen könnte

Wenn ein Bundeskanzler von der CDU vor Arbeitnehmervertretern auftritt, dann ist das für ihn eher kein Heimspiel. Und wenn dieser Bundeskanzler dann auch noch den Sozialstaat beschneiden will und den Deutschen vorwirft, dass sie zu wenig leisten, dann ist das wirklich ein - um im Bild zu bleiben - Auswärtsspiel für den Kanzler. Bei einem Kongress des Deutschen Gewerkschaftsbunds ist Friedrich Merz am Dienstag sogar ausgebuht worden, die Stimmung war frostig. Das beschreibt die aktuelle Debatte in Deutschland ganz gut: Auf der einen Seite sagten Politiker wie Merz, dass Reformen nötig seien, damit die Wirtschaft wieder auf die Beine kommt und Arbeitsplätze erhalten bleiben. Und auf der anderen Seite machen nicht nur die Gewerkschaften klar, dass nach harten Jahren mit Pandemie, Inflation und hohen Spritpreisen die Bereitschaft, neue Einschnitte hinzunehmen, gering sei. Bastian Brinkmann ist Redakteur im Berliner Büro der SZ und hat den Auftritt des Kanzlers beim DGB beobachtet. Er erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt”, was die schwarz-roten Koalitionäre tun können, um die Arbeitnehmer mit ins Boot zu holen. Er sagt aber auch: “Vielleicht müssen Sie ja auch ein Stück weit die Gewerkschaften verprellen.” Weitere Nachrichten: Gebäudeenergiegesetz im Bundeskabinett; Özdemir in Baden-Württemberg vereidigt. Zum Weiterlesen: Worum es beim Streit um den Acht-Stunden-Tag geht, lesen Sie hier. Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zum Gebäudeenergiegesetz. Alle Fans von Star Wars können hier das Interview mit Pedro Pascal und Sigourney Weaver lesen. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Johannes Korsche, Laura Otter Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix (Youtube) Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

13 min
May 12, 2026Episode 2226
China-Reise: Xi weiß, dass Trump Erfolge braucht

Im Zoo in Atlanta, Georgia, soll bald ein Panda-Pärchen ankommen: Ping Ping und Fu Shuang. Das hat die chinesische Führung Ende April angekündigt. Sie verleiht ihre Pandas mit einem bestimmten Interesse: US-Präsident DonaldTrump soll gute Laune haben, wenn er an diesem Mittwoch zu Besuch nach Peking kommt. Bei dem Treffen wird es unter anderem um die Handelsbeziehungen der beiden Großmächte gehen. Denn im Zollstreit gibt es bisher keine Einigung, sondern lediglich eine Pause. Weitere Themen werden der Iran-Krieg und Taiwan sein. Was will Trump erreichen und was sind Xi Jinpings Ziele? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” SZ-China-Korrespondent Gregor Scheu. Weitere Nachrichten: Merz beim DGB-Kongress ausgebuht; britischer Premier Starmer will im Amt bleiben. Zum Weiterhören: Hier geht es zur Podcast-Serie “China und wir” mit Gregor Scheu und Lea Sahay. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Philipp Saul Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über The National Desk – TND (Facebook). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

10 min
May 11, 2026Episode 2225
Hantavirus: So geht es weiter

Eigentlich wollten die Passagiere des Schiffs Hondius einfach nur eine Kreuzfahrt machen. Von Feuerland im Süden Argentiniens sollte es über die Antarktis bis zu den Kapverden gehen. Wahrscheinlich haben die etwa 150 Urlauberinnen und Urlauber gehofft, auf der wochenlangen Reise beeindruckende Natur zu sehen und ansonsten an Bord eines Kreuzfahrtschiffs eine entspannte Zeit zu haben. Doch dann kam das Hantavirus dazwischen und mit ihm große Unsicherheit. Jetzt hat die Hondius vor Teneriffa geankert. Dort sind die meisten Passagiere von Bord gegangen und in ihre Heimatländer gebracht worden. Für sie gehe damit eine Traumkreuzfahrt zu Ende, die zum Horrortrip geworden ist, sagt SZ-Korrespondet Patrick Illinger in dieser Folge von “Auf den Punkt”. Und SZ-Redakteur Felix Hütten aus der Wissensredaktion spricht darüber, was jetzt mit den vier Deutschen passiert, die inzwischen wieder im Land sind. Und er beantwortet die Frage, wie sehr man das Hantavirus mit dem Coronavirus vergleichen kann. Weitere Nachrichten: Irankrieg; Kindschaftsrecht. Zum Weiterlesen: Warum Kreuzfahrtschiffe Krankheitserregern besonders gute Bedingungen bieten, erklärt Berit Uhlmann hier. Und hier beantwortet Raphael Geiger die wichtigsten Fragen dazu, wie es im Irankrieg weitergeht. Wer seine Partnerin schlägt, soll das Umgangsrecht für das gemeinsame Kind verlieren können. Dazu hat Robert Roßmann hier mehr Informationen aufgeschrieben. Und den Text von Marie Gundlach über ihr Treffen mit Sarah Engels finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Juno Graner Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

12 min
May 10, 2026Episode 2223
Regierungswechsel: Ungarn tanzt Orbáns Geister weg

Péter Magyar ist seit Samstag Ungarns neuer Ministerpräsident. Nach sechzehn Jahren ist die Ära Orbán nun auch offiziell zu Ende. Magyars Wahl sei auch die symbolische Rückkehr nach Europa, sagt Korrespondentin Verena Mayer: "Das Land möchte wieder ein ganz aktiver Teil der europäischen Gemeinschaft sein und die Blockadehaltung unter seinem Vorgänger Viktor Orbán beenden." Ungarn wolle “nicht mehr ein Stock in den Speichen sein, sondern eine Speiche am Rad”. Mayer sagt, dass Magyar unter einem großen Zeitdruck stehe: Bis Ende Mai muss er es schaffen, die zurückgehaltenen Milliarden aus dem Corona-Wiederaufbaufonds zu beantragen, bis August muss Ungarn zahlreiche Reformen auf den Weg gebracht haben, ohne die die EU kein Geld auszahlt. Dabei geht es etwa um die Bekämpfung von Korruption und die Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit. Der neue Ministerpräsident vertraue bei der Umsetzung vieler Reformvorhaben auf eine Expertenregierung, sagt Mayer. Erstmals sieht man einige Frauen auf der Regierungsbank, etwa Außenministerin Anita Orbán, die zuletzt Topmanagerin in einem internationalen Unternehmen war. Weitere Nachrichten: Putin schlägt Schröder als Vermittler im Ukraine-Krieg vor; Regierung will Strafrecht bei Femiziden verschärfen. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie Verena Mayers Reportage aus Budapest. Den mit Grafiken und Simulationen angereicherten Text über den riesigen Tsunami in Alaska lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Tobias Bug Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über den TV-Sender M1 und Magyars YouTube Kanal. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

16 min
May 9, 2026Episode 2224
Wie der Papst zu Trumps Gegenspieler wurde

Ein Jahr ist Robert Francis Prevost bereits Papst Leo XIV. Der 70-jährige ist der erste US-Amerikaner auf dem Heiligen Stuhl in Rom. Schon in seinen ersten Worten an die Gläubigen auf dem Petersplatz in Rom am 8. Mai 2025 hat er über die Friedensbotschaft der katholischen Kirche gesprochen. An seinem Engagement für Frieden hat er seither nichts geändert. Deswegen hat ihn US-Präsidenten Trump, der seit Ende Februar Krieg gegen Iran führen lässt, in den vergangenen Wochen öfter beschimpft und ihm abenteuerliche Vorwürfe gemacht. In dieser Folge von „Auf den Punkt“ blickt SZ-Rom-Korrespondentin Elisa Britzelmeier auf das erste Jahr von Papst Leo XIV. Und darauf, wie er zu einem Gegenspieler des US-amerikanischen Präsidenten wurde. Zum Weiterlesen: Den Text von Elisa Britzelmeier und US-Korrespondent Boris Herrmann über ein Jahr Papst Leo XIV lesen Sie hier. Einen Kommentar zum Besuch von US-Außenminister Marco Rubio bei Papst Leo XIV lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lars Langenau Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Canale3 Tv (YouTube) und Times (YouTube). Redaktionsschluss war Freitag, 8. Mai, um 12 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

13 min
May 8, 2026Episode 2222
Russland: Wie Putin den “Tag des Sieges” instrumentalisiert

In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte mit Drohnen- und Raketenangriffen teils schwere Schäden in Russland verursacht. Trotz einer von Wladimir Putin einseitig ausgerufenen Feuerpause. Damit wollte Russlands Machthaber die Feierlichkeiten in Moskau rund um den “Tag des Sieges” der Sowjetunion gegen Nazideutschland am 9. Mai ungestört abhalten. Allerdings hatte Russland eine zuvor von Kiew schon ab dem 6. Mai verkündete Feuerpause ignoriert. Im fünften Jahr des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine werden die Feierlichkeiten anlässlich des Endes des Zweiten Weltkriegs nur ein wenig anders ablaufen als gewohnt, sagt SZ-Russland-Korrespondentin Silke Bigalke. "Putin hat von Anfang an versucht, seinen Angriff gegen die Ukraine in eine Brücke zu schlagen und zu sagen, wir haben damals gegen die Nazi gekämpft und jetzt müssen wir gegen Neonazis in Kiew kämpfen.” Das sei natürlich “Propaganda”. Doch obwohl in Russland die Sanktionen spürbar seien, sieht Bigalke keine Anzeichen dafür, dass Putins Macht bröckelt. Die Propaganda des Kremls funktioniere: Viele Russen wiederholen die Narrative von der "militärischen Spezialoperation", weil sie durch Staatsmedien und Internet-Kontrolle in einer Informationsblase gehalten würden. Weitere Nachrichten: Bundesrat kippt 1000-Euro-Prämie; Labour-Debakel bei Kommunalwahlen in Großbritannien; Commerzbank streicht weitere 3000 Stellen. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Patrick Bauer, Nadja Schlüter Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über DRM News Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

12 min
May 7, 2026Episode 2221
AfD in Sachsen-Anhalt: Die große Krise der Demokratie

Eine Umfrage von infratest dimap im Auftrag von MDR, Volksstimme und Mitteldeutscher Zeitung hat vier Monate vor den Landtagswahlen in Sachsen Anhalt 41 Prozent für die AfD ergeben. Wenn am Sonntag Landtagswahl wäre, würde die AfD damit ihr Ergebnis der vorigen Wahl verdoppeln und käme der absoluten Mehrheit sehr nah. Die CDU käme demnach nur noch auf 26 Prozent, die Linke auf zwölf und die SPD auf sieben. Die Grünen und das BSW wären gar nicht im Landtag vertreten, ebenso die FDP, die aktuell zusammen mit CDU und SPD regiert. Der Landesverband der AfD in Sachsen-Anhalt gilt als gesichert rechtsextrem. Kürzlich hat er ein Wahlprogramm verabschiedet, das sehr radikal ist und zum Kulturkampf aufruft. Warum ist die AfD in Sachsen-Anhalt so stark? Was muss passieren, damit das Ergebnis am 6. September anders ausfällt? Und was passiert, wenn nicht? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Albrecht von Lucke, Redakteur der politischen Zeitschrift “Blätter für deutsche und internationale Politik”. Weitere Nachrichten: weiterer Hanta-Virus-Verdachtsfall; EU will KI für Missbrauchs-Deepfakes verbieten. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie einen Text über das Wahlprogramm der AfD in Sachsen-Anhalt. Hier geht es zur neuen Podcast-Serie “Eine Frau namens Naddel”. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Lars Langenau Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

12 min
May 6, 2026Episode 2220
UK-Premier Starmer: Rücktritt nur eine Frage der Zeit

In Großbritannien stehen am Donnerstag Lokalwahlen an, die für den Premier Keir Starmer (Labour) extrem wichtig sind. Seine politische Zukunft steht seit einigen Monaten in Frage – seit er Peter Mandelson zum US-Botschafter berufen hat. Was der Epstein-Skandal damit zu tun hat und ob Starmer noch lange Premier in Großbritannien bleiben wird, erklärt SZ-London-Korrespondent Michael Neudecker. Weitere Nachrichten: Razzia gegen Rechtsextreme; Kreuzfahrtschiff vor Kapverden wegen Hantavirus unter Quarantäne. Zum Weiterlesen: Das Q&A von SZ-Wissensredakteur Werner Bartens zum Hantavirus lesen Sie hier. Den Text über die Großrazzia gegen die rechtsextremen Gruppen „Jung und Stark“ und „Deutsche Jugend voran“ lesen Sie hier. Wie kam es dazu, dass eine Erfurter Kirche auf kleinanzeigen.de angeboten wird? Das lesen Sie in diesem Text. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Guardian News. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

12 min
May 5, 2026Episode 2219
Schwarz-rote Regierung: So schlecht wie ihr Ruf?

Im Mai 2025 klang der damals neue Kanzler Friedrich Merz (CDU) bei seiner ersten Regierungserklärung noch sehr optimistisch. Die Koalition aus SPD, CDU und CSU, so Merz damals, wolle “neue Wege” einschlagen, aber dabei “verlässlich und vor allem jederzeit diskussionsbereit” bleiben. Ein Jahr später ist von diesem Optimismus nicht mehr viel übrig. In der Sendung von Caren Miosga sagte Merz vor wenigen Tagen mit Blick auf die schwierige Kompromissfindung mit der SPD, die CDU habe ihm nicht erlaubt, sie “umzubringen”. Es läuft also aktuell nicht gut bei Schwarz-Rot – und der ARD-Deutschlandtrend hat ergeben, dass nur noch 15 Prozent der Deutschen mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden sind. Was hat die Regierung trotzdem erreicht? Und wie stehen die Chancen, dass sie die Legislaturperiode durchsteht? Darüber spricht in dieser Folge Henrike Roßbach, Leiterin des SZ-Hauptstadtbüros. Weitere Nachrichten: nach der Amokfahrt in Leipzig; USA starten “Project Freedom” in der Straße von Hormus. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den Text von Iris Mayer über die Amokfahrt in Leipzig. Und hier geht es zum Interview mit dem Schriftsteller und Birdwatcher Jonathan Franzen. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche Produktion: Carolin Lenk Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Bundesregierung (Youtube), Die Zeit (Youtube) und tagesschau (Youtube).

8 min
May 4, 2026Episode 2218
Gaza: Nur ein Prozent der Trümmer sind beseitigt

Nach wie vor leben die etwa zwei Millionen Bewohner des Gazastreifens unter katastrophalen Bedingungen. Das beklagen Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen. Zudem setzt die israelische Armee nahezu täglich ihre tödlichen Angriffe fort, trotz der im Oktober vereinbarten Waffenruhe fort, sagt SZ-Redakteur Leonard Scharfenberg, der gerade aus Tel Aviv berichtet. Mehr als 830 Menschen seien seither getötet worden, darunter viele Zivilisten. Zwar würden Vertreter der Hamas und Israels in Ägypten indirekt miteinander verhandeln, Fortschritte aber würden dort keine erzielt. Beiden Seiten würde der Status Quo reichen, allerdings zu Lasten der Zivilbevölkerung. Von der zweiten Phase des Friedensplans von US-Präsident Donald Trump sei man weit entfernt. So habe die Hamas keinerlei Interesse an ihrer eigenen Entwaffnung, da dies ihre politische Macht und Identität gefährde. Und Israels Premier Benjamin Netanyahu befindet sich bereits mitten im Wahlkampf für die von ihm ausgerufenen Neuwahlen im Oktober. Zudem ist Israel gleichzeitig in Konflikte mit Iran und Libanon verwickelt. Auch der Wiederaufbau im Gazsstreifen sei praktisch noch gar nicht angelaufen. Weniger als ein Prozent der Trümmer seien bisher beseitigt und es mangele an Baumaschinen und Material. Weitere Nachrichten: Merz fordert mehr Kompromisse vom Koalitionspartner SPD; US-Marine soll Frachtschiffe durch Straße von Hormus eskortieren. Zum Weiterlesen und -hören: Die TV-Kritik zum Kanzlerauftritt bei Caren Miosga lesen Sie hier. Unseren Recherchepodcast zu dem Kenianer im Ukraine-Krieg finden Sie hier. Die Reportage von Korrespondent Paul Munzinger dazu finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Kristina Hösel Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

13 min
May 3, 2026Episode 2217
US-Truppenabzug: Was Deutschland jetzt tun muss

Ende April sprach Friedrich Merz in einer Schule im Sauerland über Donald Trump und den Iran-Krieg: Die Amerikaner, so März, hätten “offensichtlich keine Strategie”. Die Iraner hingegen würden geschickt agieren, indem sie zu Gesprächen nach Islamabad einlüden und die US-Delegation dann ohne Ergebnis wieder nach Hause schickten: “Da wird eine ganze Nation gedemütigt, durch die iranische Staatsführung, vor allem durch die sogenannten Revolutionsgarden.” Trump hat daraufhin gegen Merz ausgeteilt und ihm unter anderem vorgeworfen, er fände es in Ordnung, wenn Iran eine Atomwaffe hätte. Zudem sei Deutschland “ein kaputtes Land”. Aber beim Poltern ist es nicht geblieben. Am Freitagabend US-Zeit hat Trumps Verteidigungsminister Pete Hegseth angekündigt, dass in den nächsten sechs bis zwölf Monaten etwa 5000 US-Soldaten aus Deutschland abgezogen werden sollen. Die offizielle Begründung lautet, dass die USA die Präsenz ihrer Truppen in Europa überprüfen wollen – aktuell sind in Europa rund 86.000 US-Soldaten und-Soldatinnen stationiert, davon rund 39.000 in Deutschland. Aber eigentlich ist klar: Mit dem Abzug will Trump sich an Merz rächen. Welche Konsequenzen ein Truppenabzug für die Sicherheit in Deutschland und Europa, aber auch für die USA selbst hätte, erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” Georg Ismar aus der SZ-Parlamentsredaktion in Berlin. Kathrin Wiesel-Lancé, SZ-Korrespondentin in Rheinland-Pfalz, berichtet von den Reaktionen in Ramstein. Weitere Nachrichten: neue US-Zölle auf Autos und LKW aus der EU; Iran legt neuen Friedensplan vor. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den Text über Rammstein-Miesenbach, den Standort der US-Air-Base in Rheinland-Pfalz. Einen Text über den Buckelwal in der Ostsee und die Rettungsaktion gibt es hier zu lesen. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Pauline Claßen Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Deutsche Welle (Youtube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

27 min
May 1, 2026Episode 2216
Christlicher Nationalismus: Trumps religiöse Verklärung

Vier US-Präsidenten sind seit Bestehen der Vereinigten Staaten von Amerika erschossen worden, auf mindestens zehn weitere wurden Anschläge verübt oder geplant. Gegen den amtierenden 47. Präsidenten Donald Trump gab es schon drei Attentatsversuche. Spätestens seit dem um Haaresbreite gescheiterten Mordanschlag am 13. Juli 2024 bei einer Wahlkampfveranstaltung in Butler, Pennsylvania, fühlt sich Trump von Gott auserwählt. Gott habe ihn verschont, damit er “Amerika wieder groß” machen könne, behauptet er seither immer wieder. Nach dem jüngsten Attentatsversuch am vergangenen Wochenende beim White House Correspondents’ Dinner in Washington hat er – ohne Indizien – behauptet, der mutmaßliche Attentäter hasse Christen. Trump zielt mit der Behauptung auf seine Anhänger, ein heterogenes Spektrum von konservativen Evangelikalen, Calvinisten bis hin zu Pfingstlern. Der Publizist und evangelische Theologe Arnd Henze hat sich mit dieser Gemengelage in seinem aktuellen Buch “Mit Gott gegen die Demokratie“ LINK auseinandergesetzt. Über das Denken von Trumps Anhängern sagt er in der aktuellen Ausgabe des Podcasts, dass der US-Präsident für diese Evangelikalen eine Art “Perser-König Kyros” sei, ein “System-Sprenger” und “Berserker”. Als mächtigster Mann der Welt müsse er sich nicht an Regeln halten, sagt Henze: “Hauptsache er tut Gutes für die Frommen, auch wenn er selber nicht fromm ist.” Henze glaubt, das Bündnis werde schnell auseinanderfallen , wenn Trumps Macht schwinde oder seine Integrationskraft nicht mehr da sei. Derzeit aber würden sich der opportunistische Trump und die christlichen Nationalisten noch kongenial ergänzen: Trump bekomme deren Wählerstimmen und finanzielle Unterstützung – und die Bewegung bekomme ihre Ziele politisch umgesetzt. Lange habe die Bewegung der christlichen Nationalisten Niederlagen in ihren Kulturkämpfen erlitten, sagt Henze, das habe zu Wut und einem Rachebedürfnis geführt. Rache, die Trump, nun mit schier unbegrenzter Macht ausgestattet, exekutiert. Dabei würde diese extreme Spielart des Christentums heute nur noch etwa 15 Prozent der Wählerschaft in den USA ausmachen und schrumpfen. Liberale Lutheraner, Anglikaner und Presbyterianer hätten sich lange gelähmt zurückgezogen. Doch durch Trumps brutale Anti-Migrationspolitik würden sie sich – wie auch viele Säkulare – wieder engagieren und die Zivilgesellschaft hörbar ihr Wort erheben. **Zum Weiterlesen und -hören: ** Warum Arnd Henze den christlichen Nationalismus für “eine der gefährlichsten Ideologien der Welt“ hält, erklärt er in diesem Interview. Mehr über den gescheiterten mutmaßlichen Attentäter beim Abendessen der Korrespondenten in Washington erfahren Sie<a href="https://www.sueddeutsche.de/politik

12 min
Apr 30, 2026Episode 2215
Merz vs. Trump: Da steckt eine Menge Frustration dahinter

Friedrich Merz und Donald Trump hatten eigentlich mal ein ganz gutes Verhältnis. Als sich die beiden Anfang März im Weißen Haus getroffen haben, war die Stimmung geradezu harmonisch. Dass der Kanzler und der US-Präsident gut miteinander klarkommen, ist auch politisch wichtig für Deutschland und Europa. Zu den USA gibt es nicht nur wirtschaftlich enge Verbindungen, sondern auch bei der Verteidigung: Da sind Deutschland und Europa weitgehend abhängig von den USA. Doch knapp zwei Monate nach dem Treffen im Weißen Haus hat das Verhältnis von Merz und Trump deutliche Risse bekommen. In dieser Woche hat der Bundeskanzler den US-Präsidenten deutlich kritisiert. Die USA hätten “offensichtlich keine Strategie”, um aus dem Iran-Krieg wieder rauszukommen, sagte Merz. Sie würden durch Iran “gedemütigt”. Trump hat daraufhin beleidigt reagiert und angekündigt, die USA würden einen Teilabzug ihrer Truppen aus Deutschland prüfen. Kanzler-Beobachter Daniel Brössler aus dem Berliner Büro der Süddeutschen Zeitung spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” über das deutsch-amerikanische Verhältnis und wie es jetzt weitergeht. Weitere Nachrichten: Mieterschutz beim Heizungsgesetz; deutsche Wirtschaftsleistung. Zum Weiterlesen: Mehr über das Heizungsgesetz können Sie hier lesen. Und hier steht die Analyse zur deutschen Wirtschaft in der Krise. Hier finden Sie alle Geschichten der SZ-Voloausgabe. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Nadja Schlüter, Antonia Franz Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CNBC (Youtube). So können Sie unseren Nachrichtenpodcast abonnieren: „Auf den Punkt“ ist der tägliche Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung zu den wichtigsten Themen des Tages. Sie finden alle Folgen auf sz.de/nachrichtenpodcast. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot in Ihrer Lieblings-Podcast-App oder bei iTunes und Spotify. Eine Übersicht über all unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast und hier erfahren Sie, wie Sie unsere Podcasts hören können. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: [email protected]. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr

13 min
Apr 29, 2026Episode 2214
Krankenkasse, Miete, Zuckerabgabe: Das plant die Regierung

Für die Bundesregierung stand an diesem Mittwoch nicht weniger als die Frage auf dem Spiel: Hat sie wirklich die Kraft, die versprochenen Reformen umzusetzen? Am Vormittag hat sich die Regierung zur Kabinettssitzung getroffen und entschieden, welche Vorhaben sie in den Bundestag einbringen will. Wie angekündigt hat das Kabinett Eckpunkte für den Haushalt 2027 beschlossen und die Reform der Krankenversicherungen. Kanzler Friedrich Merz (CDU) zeigte sich nach der Sitzung zufrieden: „Damit zeigt die Koalition heute, dass sie entscheidungswillig und entscheidungsfähig ist. Wir können Kompromisse.“ Worauf sich die schwarz-rote Koalition geeinigt hat – und ob Merz auch tatsächlich Grund zur Zufriedenheit hat, erklärt in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Vivien Timmler aus dem Berliner SZ-Büro. Weitere Nachrichten: EU droht Meta mit Milliardenstrafe; Europa erwärmt sich doppelt so schnell wie der Rest der Welt. Zum Weiterlesen: Den Text dazu, wie König Charles III. im US-Kongress die Demokraten und die Republikaner begeistert hat, lesen Sie hier. Den Text zur Verschärfung des Mietrechts lesen Sie hier. Hier lesen Sie den Text zum Sparpaket bei den Krankenkassen. In diesem Text kommentiert SZ-Redakteur Bastian Brinkmann, dass es bei dem Sparpaket vor allem einen Gewinner gebe: die Pharma-Lobby. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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Apr 28, 2026Episode 2213
Razzia bei Hells Angels: Warum die Rocker so gefährlich sind

Es ist die Nacht auf Dienstag, 4 Uhr morgens, als schwer bewaffnete und vermummte Spezialeinheiten der Polizei in Wohnungen und Geschäftsräume im Umfeld der Hells Angels eindringen. 1200 Beamte sind bei der Razzia im Einsatz gegen Rockerkriminalität. Sie durchsuchen mehr als 50 Objekte in 28 Städten in Nordrhein-Westfalen. Es geht um organisierte Kriminalität, Drogen und Waffen. Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) spricht von einem der größten Einsätze gegen Rockerkriminalität in der Geschichte des Bundeslandes. Christoph Koopmann ist SZ-Korrespondent in Nordrhein-Westfalen und war davor für Sicherheitspolitik zuständig. Er spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” darüber, warum Rockerkriminalität so gefährlich ist. Weitere Nachrichten: Bundeshaushalt und Zuckersteuer; Vereinigte Arabische Emirate treten aus Opec aus. Zum Weiterlesen: Den Text zum Bundeshaushalt finden Sie hier. Und hier ist die Geschichte über Hudhaifa Al-Mashhadani, der einen Mordanschlag auf sich erfunden hat. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Lars Langenau, Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ntv Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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Apr 27, 2026Episode 2212
Wie Trump die Schüsse in Washington für sich nutzt

Schon wieder sind in der Nähe von Donald Trump Schüsse gefallen. Ein schwer bewaffneter Mann betrat am Samstagabend (Ortszeit) ein Hotel in Washington, stürmte durch eine Sicherheitsschleuse und machte sich auf den Weg zum Festsaal, wo das Correspondents Dinner stattfand. Es wurde geschossen und Sicherheitskräfte überwältigten den mutmaßlichen Attentäter, bevor er sein Ziel erreichen konnte. Drinnen, wo der US-Präsident, Regierungsmitglieder und Hunderte Journalisten saßen, hörte man die Schüsse. Die Gäste schreckten auf und duckten sich unter die Tische. Der Secret Service führte Trump und die anderen Spitzenpolitiker aus dem Saal. Bis auf einen leicht verletzten Sicherheitsmitarbeiter blieben alle unversehrt. SZ-Politikchef Nicolas Richter spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” darüber, was wir über die Hintergründe wissen und wie Trump den Vorfall für sich nutzt. Weitere Nachrichten: Merz kritisiert USA wegen Iran-Krieg; Klausur des Unionsfraktionsvorstands; Marathon-Rekord. Zum Weiterlesen: Mehr über die Klausur des Unionsfraktionsvorstands können Sie hier lesen. Warum beim Marathon-Weltrekord neben Bewunderung auch Zweifel mitschwingen, steht hier. Marathon unter zwei Stunden: Wie solche Leistungen zustande kommen können – und was das Tempo limitiert, können Sie hier nachlesen. Hier finden Sie zehn Lauf-Tipps für Einsteiger. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Lars Langenau, Johannes Korsche Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CNN Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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Apr 26, 2026Episode 2211
Comeback der Atomkraft?

Vor 40 Jahren explodierte der Reaktorblock des ukrainischen Atomkraftwerks Tschernobyl: Der folgenschwerste nukleare Unfall, den die Welt je erlebt hat. Massenweise radioaktives Material gelangte in die Atmosphäre. In Belarus, der Ukraine und Russland wurden ganze Landstriche verseucht. Regen und Wind haben die Schadstoffe damals außerdem in großen Teilen Europas verteilt. Noch heute leiden Menschen an den Folgen der Tschernobyl-Katastrophe. Und immer noch diskutieren wir über das Für und Wider von Atomkraft. Angesichts der gestiegenen Preise für Öl und Gas fragen sich viele Menschen, ob Deutschlands Abkehr von der Atomkraft nicht ein Fehler war. Brauchen wir nicht gerade jetzt Atomstrom, um die Energiekrise abzuschwächen? Michael Bauchmüller, SZ-Experte für Energiepolitik, hält das für einen Fehlschluss. Er plädiert dafür, dass die Politik konsequent auf erneuerbare Energien setzt. Warum, erklärt er in dieser Podcastfolge von „Auf den Punkt“. Weitere Nachrichten: Bewaffneter Zwischenfall bei Korrespondenten-Dinner mit Donald Trump; wieder keine direkten Gespräche zwischen USA und Iran in Islamabad; Bundespolitikerinnen von Phishing-Angriffen beim Messengerdienst Signal betroffen. Zum Weiterlesen: Washington ist am Wochenende nur knapp einer Katastrophe entkommen: Lesen Sie hier einen Kommentar von Nicholas Richter. Spionage-Angriff über Signal: Hier erfahren Sie mehr über die Phishing-Affäre. 40 Jahre Tschernobyl: Wo sich die Spuren der Katastrophe noch heute zeigen, lesen Sie hier. Die Recherche über Serien-Zensur aus Russland finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Dimitri Taube Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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Apr 25, 2026Episode 2210
Medienpsychologie: Warum alle über den Wal reden

Seit mehr als einem Monat bewegt das Schicksal eines gestrandeten Buckelwals in der Ostsee viele Deutsche. Es gab diverse Rettungsversuche, doch immer wieder blieb das Wildtier auf Sandbänken stecken. Experten empfehlen den Verzicht auf weitere Rettungsversuche, weil das Tier augenscheinlich schwer krank ist. Was der “Palliativpatient in der Ostsee” für eine breite Projektionsfläche bietet, erklärt im Podcast der Medienpsychologe Frank Schwab von der Universität Würzburg. Laut Schwab haben viele, die an dem Einzelschicksal Anteil nehmen, inzwischen sogar eine “parasoziale Beziehung” zu dem Wildtier aufgebaut. Und Schwab erklärt, warum Tiere oft mehr Mitgefühl auslösen als menschliches Leid. **Zum Weiterlesen: ** Buckelwale gehören zu den raren Erfolgsgeschichten des Artenschutzes. Hier lesen Sie einen Kommentar von Tanja Rest zum Wahnsinn um den Wal. Eine Reportage unserer Nord-Korrespondentinnen zur Walrettungsaktion lesen Sie hier. Hier finden Sie einen Bericht über die Aussichten diverser Rettungsversuche. Und hier einen Text über den umstrittenen Wal-Retter und Influencer Robert Marc Lehmann. Ein Portrait des Schweriner Umweltministers Till Backhaus steht hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über NDR. Redaktionsschluss war Freitag, 24.4.2026, 15:30 Uhr. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: [email protected]. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

11 min
Apr 24, 2026Episode 2209
Öl- und Gaskrise: Was die Grünen anders machen würden

Diesen Freitag hat die schwarz-rote Koalition ihr Entlastungspaket durch den Bundestag gebracht. Der sogenannte Tankrabatt soll die Spritpreise kurzfristig um 17 Cent pro Liter senken. Dazu wird vom 1. Mai an für zwei Monate weniger Mineralölsteuer erhoben. Zudem können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen eine steuerfreie Prämie in Höhe von 1000 Euro auszahlen. Aber diese Entlastungen werden auch kritisiert. Zu viel Gießkanne, zu wenig gezielte Entlastungen. Gerade der Tankrabatt kostet viel – und entlastet auch diejenigen, die darauf vielleicht gar nicht angewiesen wären. SZ-Redakteur Markus Balser berichtet exklusiv über ein internes Papier der Grünen, indem die Oppositionspartei Vorschläge gesammelt hat, wie sie der Öl- und Gaskrise begegnen würde. So schlagen die Grünen eine Rückkehr des 9-Euro-Tickets und eine Abwrackprämie für alte Öl- und Gasheizungen vor. Zudem fordern sie ein Tempolimit auf Autobahnen, um den Verbrauch von Benzin zu reduzieren. In der Gesamtheit würden die Maßnahmen wohl zu einer Entlastung führen, sagt Balser im Podcast. Aber: “Wenn die Grünen demnächst noch mal regieren wollen, dann würden sie das ja mit der Union tun müssen.” Und mit der Union sei das alles nicht umsetzbar. Weitere Nachrichten: EU-Kommission warnt vor Gießkannen-Subventionen als Antwort auf Energiekrise; Waffenruhe zwischen Israel und Libanon verlängert. **Zum Weiterlesen und -hören: ** Eine “Auf den Punkt”-Folge über den Tankrabatt hören Sie hier. Den Text von Markus Balser über die Pläne der Grünen lesen Sie hier. Das Interview mit Collien Fernandes lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Juno Graner Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

13 min
Apr 23, 2026Episode 2208
Gesetzliche Rente: Was der Staat leisten muss und kann

Bundeskanzler Friedrich Merz hat mit einer Aussage beim Jahresempfang des Bundesverbands deutscher Banken eine Diskussion über die Zukunft der Rente ausgelöst. In seiner Rede am Montagabend sagte er: “Die gesetzliche Rentenversicherung allein wird allenfalls noch die Basisabsicherung sein für das Alter. Sie wird nicht mehr ausreichen, auf Dauer den Lebensstandard zu sichern. Es müssen kapitalgedeckte Elemente einer betrieblichen und privaten Altersvorsorge hinzutreten.” Seitdem wird Merz von den einen kritisiert und von den anderen in Schutz genommen: Er habe das nicht so gemeint oder er habe ja nur das Offensichtliche ausgesprochen. Was tatsächlich offensichtlich ist: Die gesetzliche Rente in Deutschland ist niedrig. 2024 haben Männer hierzulande im Schnitt 1400 Euro monatliche Rente erhalten, Frauen sogar nur 955 Euro. Unser Rentensystem ist zudem nicht mehr zukunftsfähig, weil immer weniger Erwerbstätige die Rente für immer mehr alte Menschen bezahlen müssen. Deswegen hat die Regierung eine Rentenkommission eingesetzt. Diese soll Vorschläge machen, wie die gesetzliche Rente stabilisiert werden kann. Welche Standpunkte und Ideen es rund um die Rente gibt, erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” Bastian Brinkmann aus dem SZ-Hauptstadtbüro. Weitere Nachrichten: Reza Pahlavi besucht Berlin; Stiftung Warentest muss Schadenersatz zahlen. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den Text über die Idee, Teile des Donbass zu Ehren von Donald Trump in “Donnyland” umzubenennen. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über tagesschau. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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Apr 22, 2026Episode 2207
Iran-Krieg: Keine Alternative zu Pakistan als Friedensvermittler

Donald Trump hat auf seiner Social-Media-Plattform „Truth Social“ geschrieben, dass er die Waffenruhe mit Iran verlängere. Er schreibt in dem Post auch: Er habe das auf Bitten des pakistanischen Feldmarschalls Asim Munir gemacht. Pakistan hat ohnehin eine zentrale Rolle in den Friedensverhandlungen zwischen den USA und Iran eingenommen. Als Vermittler zwischen den beiden Kriegsparteien und als Gastgeber für direkte Gespräche. Auch künftig sollen mögliche Verhandlungen in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad stattfinden. Dort ist gerade auch Tobias Matern, stellvertretender SZ-Politikchef. In dieser Folge des Podcasts berichtet er darüber, wie groß die Folgen des Iran-Kriegs für die pakistanische Bevölkerung sind. Und er sagt: „Es gibt im Moment zu Pakistan als Friedensvermittler zwischen Iran und den USA keine Alternative.“ Warum das so ist, das erklärt er auch in dieser Podcast-Folge. Weitere Nachrichten: Wirtschaftsministerium halbiert Prognose für das Wirtschaftswachstum; Orbàn gibt Blockade bei Ukraine-Unterstützung auf. Zum Weiterlesen und -hören: Hier können Sie unseren Recherchepodcast „Das Thema“ mit einer Folge über KI und Überwachung hören. Einen Text von Tobias Matern über die neuesten Entwicklungen in Islamabad lesen Sie hier. Einen Kommentar über die Rolle Pakistans in den Friedensverhandlungen lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lars Langenau, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Juno Graner Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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Apr 21, 2026Episode 2206
Wieso Wirtschaftsministerin Reiche die Erneuerbaren ausbremst – trotz Energiekrise

Am Dienstag hat in Berlin der Petersberger Klimadialog begonnen, das jährliche Vor-Treffen zur Weltklimakonferenz Ende November in der Türkei. Umweltminister Carsten Schneider (SPD) fordert in der Eröffnungspressekonferenz den Ausbau erneuerbarer Energie auch mitten in der derzeitigen, großen Energiekrise. Denn der Umstieg auf Erneuerbare nutzt der Energiesicherheit und dem Klima. Aus der Bundesregierung vernimmt man zu diesem Thema aber aktuell vor allem Streit, unter anderem wegen der Pläne und Aussagen von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU). Über Reiches Pläne und den Stand der Energiewende in Deutschland spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Nakissa Salavati, Redakteurin im Wirtschaftsressort der SZ mit Schwerpunkt Energie. Weitere Nachrichten: Merz fordert große Einschnitte bei gesetzlicher Rente; Apple-Chef Tim Cook tritt ab Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den Text über Tim Cooks Zeit als Apple-Chef. Hier geht es zum SZ-Podcast Am Abgrund bei der SZ, Spotify und Apple Podcasts. https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/panorama/kriminalfaelle-podcast-gerichtsprozesse-justiz-am-abgrund-e522163/ Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Lars Langenau Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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Apr 20, 2026Episode 2205
Straftaten: Die Kriminalstatistik zeigt ein verzerrtes Bild

Erstmals seit 2021 hat die Polizei im vergangenen Jahr einen Rückgang der Gewalttaten registriert. Die an diesem Montag in Berlin vorgestellte Kriminalstatistik zählt 212 300 Fälle, 2,3 Prozent weniger als im Vorjahr. “Weniger Straftaten, weniger Gewaltkriminalität bedeutet auch weniger Opfer“, sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) dazu. Die Gewaltkriminalität befinde sich aber nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau und bei schweren Gewaltverbrechen wie Mord, Totschlag und Sexualdelikten gebe es sogar einen Anstieg. Zudem gehe ein Teil des Rückgangs der Straftaten auf die Teillegalisierung des Besitzes und Anbaus von Cannabis im April 2024 zurück. SZ-Innenpolitik-Experte Markus Balser verweist im Podcast auf Schwächen der Polizeistatistik: Sie erfasse nur Verdachtsfälle, nicht aber rechtskräftige Urteile. Zudem würden Dunkelfelder wie Wirtschaftskriminalität ausblendet. Weitere Nachrichten: Gespräche zwischen Iran und USA ausgesetzt; neues Bündnis gewinnt Wahl in Bulgarien. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den SZ-Bericht über die Kriminalstatistik. Unseren Fußball-Podcast “Und nun zum Sport” können Sie hier hören. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

13 min
Apr 19, 2026Episode 2204
Straße von Hormus: Iran demonstriert seine Stärke

Seit Wochen ist der Status der Straße von Hormus volatil: Als Israel und die USA Ende Februar Iran angegriffen haben, hat Iran die Wasserstraße gesperrt. Mit der Waffenruhe vor knapp zwei Wochen schien eine Öffnung wahrscheinlich – doch dann hat Iran diese abgesagt, weil die verbündete Hisbollah in Libanon immer noch angegriffen wird. Donald Trump beschloss daraufhin, dass die USA ihrerseits die Straße von Hormus blockieren, und zwar alle Schiffe, die von iranischen Häfen kommen oder sie ansteuern. An diesem Freitag gab es die nächste Wendung: Der iranische Außenminister, Abbas Araghtschi, hat die Straße von Hormus für “vollkommen offen” erklärt. Doch als Donald Trump ankündigte, die USA würden trotzdem an ihrer Blockade festhalten, hat Iran die Öffnung wieder zurückgenommen. Der Iran-Krieg ist zu einem “Kommunikationskrieg” geworden, sagt Raphael Geiger, SZ-Korrespondent in Istanbul und zuständig für die Berichterstattung über Iran. In dieser Folge von “Auf den Punkt” spricht er über die Lage rund um die Straße von Hormus – und darüber, wie es aktuell im undurchsichtigen iranischen Machtapparat aussieht und wer dort die Entscheidungen trifft. Weitere Nachrichten: US-Delegation reist Montag zu Friedensgesprächen nach Pakistan; deutlich weniger Asylanträge in Deutschland; brasilianischer Präsident Lula da Silva zu Besuch in Deutschland. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie die Reportage über die Fahrt auf einem Frachter durch das finnische Packeis. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Philipp Saul Produktion: Imanuel Pedersen. Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über NooNPost (Youtube) Sagen Sie uns Ihre Meinung: Unsere Podcast-Umfrage finden Sie hier. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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Apr 18, 2026Episode 2203
Warum waren Opa und Uroma Nazis, Götz Aly?

Seit einigen Wochen ist die digitale Suche nach Mitgliedsausweisen der NSDAP in einem US-Nationalarchiv sehr einfach. Seither finden dort viele Deutsche ihre Verwandten und fragen sich: Waren meine Großeltern oder Urgroßeltern nur aus Opportunismus in der Partei von Adolf Hitler – oder waren sie überzeugte Nazis? “Klar war es von Vorteil, der NSDAP beizutreten”, sagt der Berliner Historiker Götz Aly. Im SZ-Podcast “Auf den Punkt” erklärt er, dass die NSDAP vor allem junge, aufstiegsorientierte Menschen anzog, die durch die Wirtschaftskrise und Perspektivlosigkeit frustriert waren. Viele traten der NSDAP also aus Opportunismus bei, um beruflich voranzukommen. Zudem erklärt Aly, wie viele Deutsche von den monströsen Verbrechen der Nazis profitiert haben, beispielsweise durch den Raub jüdischen Eigentums, und dann eine “Verbrechensgemeinschaft” gebildet haben. Man könne aus dieser Zeit lernen, “wie nicht kriminelle Menschen in ein solches System hineingezogen werden können”. Aber es habe, sagt der Historiker, auch "Leute gegeben, die im Zweiten Weltkrieg schwere Verbrechen begangen haben und waren niemals Mitglied der NSDAP”. Umgekehrt habe “es Leute in der NSDAP gegeben, die gesagt haben, bei den Euthanasie-Morden mache ich als Arzt nicht mit. Das kann ich mit meinem ärztlichen Gewissen nicht vereinbaren.” Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie die SZ-Rezension des neuen Buches von Götz Aly, “Wie konnte das geschehen?”, das 2025 im S. Fischer Verlag erschienen ist. Den Text von Moritz Baumstieger über das geöffnete US-Archiv lesen Sie hier. Und den Text von Joachim Käppner darüber, ob eine Mitgliedsnummer ausreicht, um die eigene Familiengeschichte zu verstehen, finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Nadja Schlüter Mitarbeit: Moritz Baumstieger, Philipp Bojen, Beate Gramlich, Joachim Käppner Produktion: Laura Sagebiel Redaktionsschluss war Freitag, 17.04.2026, um 15.30 Uhr. Sagen Sie uns Ihre Meinung: Unsere Podcast-Umfrage finden Sie hier. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die

11 min
Apr 17, 2026Episode 2202
Libanon: Teheran entscheidet über die Entwaffnung der Hisbollah

Nach mehr als sechs Wochen Krieg haben Israel und Libanon eine Waffenruhe vereinbart. Zehn Tage lang soll nicht geschossen werden. Die Waffenruhe ist seit der Nacht auf Freitag in Kraft, aber sie ist brüchig. Ist das jetzt nur eine kurze Pause oder ein Schritt hin zu einem richtigen Frieden? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Nahost-Korrespondent Bernd Dörries. Und er sagt, dass die Menschen in Libanon zwar erleichtert seien, aber eigentlich wüssten, dass diese Waffenruhe genau genommen nur für eine Seite gilt. Weitere Nachrichten: Straße von Hormus, Gesetz gegen digitale Gewalt. Zum Weiterlesen: Hier gibt es einen Überblick zum Gesetzentwurf gegen digitale Gewalt. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Deutsche Welle (Youtube) und Reuters. Sagen Sie uns Ihre Meinung: Unsere Podcast-Umfrage finden Sie hier. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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Apr 16, 2026Episode 2201
Sudan-Konferenz: Milliarden-Hilfe, aber keine Aussicht auf Frieden

Am Mittwoch haben mehr als 60 Vertreter von Staaten und Hilfsorganisationen in Berlin beraten, wie dem Sudan geholfen werden kann. Der dortige Bürgerkrieg hat laut UN die schwerste humanitäre Krise unserer Zeit ausgelöst. 34 Millionen Menschen sind demnach im Sudan auf Hilfe angewiesen, 19 Millionen Menschen leiden an Hunger. Und trotz dieses unvorstellbaren Leids gilt der Sudan-Krieg als ein “vergessener Krieg”. Auf der Geberkonferenz wurden knapp 1,5 Milliarden Euro für humanitäre Hilfe zugesagt. Aber einer Waffenruhe oder einem Friedensschluss zwischen den Regierungstruppen und der Miliz RSF ist die Konferenz kaum näher gekommen. Warum? Das erklärt SZ-Politikredakteur Arne Perras. Er berichtet seit Jahren über Sudan – und er erzählt im Podcast auch die Geschichte einer Frau, die im Sudan Schreckliches erlebt hat und aus dem Kriegsgebiet fliehen konnte. Weitere Nachrichten: Bundeswehr bereitet sich auf Minenräumen in der Straße von Hormus vor, Kriminalitätsstatistik zeigt Anstieg von politischen Delikten auf höchsten Stand seit 2001. Zum Weiterlesen: Den Text von Arne Perras und Sina-Maria Schweikle über Halima lesen Sie hier. Den Text zur Kriminalitätsstatistik 2025, die den höchsten Wert seit 2001 angibt, lesen Sie hier. Mehr Informationen und das komplette Programm des SZ-Festival Mindpop finden Sie hier. Geben Sie den Code AUFDENPUNKT15 unter "Promotioncode" beim Ticket kaufen ein und erhalten Sie 15 Prozent Rabatt auf alle Ticketkategorien. Sagen Sie uns Ihre Meinung: Unsere Podcast-Umfrage finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Al Jazeera English. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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Apr 15, 2026Episode 2200
Gesundheitsreform: Drei-Viertel-Lob für Warkens Pläne

Gesundheitsministerin Nina Warken will das Gesundheitssystem reformieren und dabei vor allem viel Geld sparen. Denn bis 2030 könnte die Finanzlücke bei den gesetzlichen Krankenkassen 40 Milliarden Euro betragen. Warken will deshalb gegensteuern. Das bedeutet: Einschnitte für Patienten, Ärzte, Kliniken, Krankenkassen. Denn die Beiträge der Krankenversicherten, so will es Warken, sollen in den nächsten Jahren nicht noch weiter steigen, sondern “nahezu konstant” bleiben. Mit ihren Plänen tritt Warken zwar vielen Menschen auf die Füße, aber trotzdem verteilt Bastian Brinkmann aus der SZ-Parlamentsredaktion in dieser Folge von “Auf den Punkt” ein, wie er sagt, “Dreiviertel-Lob” für Warkens Pläne. Außerdem erklärt Italien-Korrespondentin Elisa Britzelmeier, warum Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni der Streit mit US-Präsident Donald Trump vielleicht sogar ganz gelegen kommt. Weitere Nachrichten: europäische Beratungen über einen Einsatz in der Straße von Hormus, Krieg im Sudan Zum Weiterlesen: Hier steht, wen die Gesundheitsreform am härtesten trifft und was Fachleute sagen. Und hier finden Sie den Text über das Leid der Frauen im Sudan. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Gesundheitsministerium (Youtube) und Reuters. Sagen Sie uns Ihre Meinung: Unsere Podcast-Umfrage finden Sie hier. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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Apr 14, 2026Episode 2199
Wie die Blockade der Straße von Hormus Trump schadet

Nach Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar hat Iran die Straße von Hormus schnell blockiert. Vorher sind durch diese Wasserstraße jeden Tag rund 150 Schiffe gefahren, mit der Blockade waren es dann nur noch etwa fünf Schiffe am Tag. Die Konsequenz: Weltweit steigen die Preise für Energie und Lebensmittel. Als vergangenes Wochenende die USA und Iran in Pakistan über ein Ende des Krieges verhandelt haben, war die Straße von Hormus einer der Streitpunkte – und kurz nachdem diese Gespräche ergebnislos beendet wurden, hat US-Präsident Trump überraschend angekündigt, dass jetzt die USA die Straße von Hormus blockieren werden. Iran soll so kein Öl mehr exportieren können, eine wichtige Einnahmequelle des Mullah-Regimes. Das Ziel: wirtschaftlicher Druck. Wie genau die USA bei der Blockade vorgehen und was Trumps Wähler und Wählerinnen dazu sagen, erklärt in dieser Folge Boris Herrmann, SZ-Korrespondent in New York. Weitere Nachrichten: Reformpläne für Gesundheitssystem, deutsch-ukrainische Regierungskonsultationen Zum Weiterlesen und -hören: Hier geht es zum Interview mit der Ärztin Suzann Kirschner-Brouns, die erklärt, warum Frauen schlechter schlafen als Männer. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Kristina Höser, Philipp Saul Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über KENS 5. Sagen Sie uns Ihre Meinung: Unsere Podcast-Umfrage finden Sie hier. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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Apr 13, 2026Episode 2198
Entlastungen an der Tankstelle – aber nur für zwei Monate

Durch den Iran-Krieg steigen die Preise, vor allem für Kraftstoffe. Die Spitzen von Union und SPD haben sich darum am Wochenende in der Berliner Villa Borsig getroffen und überlegt, wie sie die Bürger entlasten wollen. Herausgekommen ist eine Entlastung an der Zapfsäule: 17 Cent pro Liter, zumindest in den kommenden zwei Monaten. So lange will die Regierung die Mineralölsteuer senken. Und: Arbeitgeber können ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine steuerfreie Prämie in Höhe von 1000 Euro zahlen. Was wird das bringen?Das erklärt Daniel Brössler aus dem Berliner SZ-Büro in dieser Folge von „Auf den Punkt“. Außerdem gibt Jan Diesteldorf, SZ-Korrespondent in Brüssel, Einblicke, wie die Wahlniederlage von Viktor Orbán in der EU aufgenommen wurde. Dabei erklärt er auch, dass der designierte Ministerpräsident Péter Magyar zwar grundsätzlich pro-europäisch, aber deswegen nicht progressiv eingestellt ist. Sagen Sie uns Ihre Meinung: Unsere Podcast-Umfrage finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Philipp Saul Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER