
Auf den Punkt
Süddeutsche Zeitung·Hosted by Philipp Saul, Lars Langenau, Johannes Korsche and Nadja Schlüter·1000 episodes
Die Nachrichten des Tages – von der Süddeutschen Zeitung als Podcast auf den Punkt gebracht. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Meldungen, Interviews und Hintergrundberichten. Kostenlos und immer aktuell: Jeden Tag um 17 Uhr und samstags um 7 Uhr.
Why listen
Auf den Punkt gives German-speaking listeners a fast, newsroom-backed explanation of one major story each day, usually through a host conversation with SZ correspondents or specialist reporters. Episodes are short enough for a commute but go beyond headline summaries, adding context on politics, international affairs, health, business, and society. It is a strong fit for listeners who want reliable daily news analysis without committing to a long magazine show.
Episodes
Eigentlich hatten die USA und Iran vor, dass sie jetzt über ein Friedensabkommen verhandeln. So haben sie das im Juni vereinbart, als man noch Hoffnung haben konnte, dass dieser Krieg bald endet. Aber daraus ist nichts geworden, im Nahen Osten ist kein Frieden in Sicht: Seit eineinhalb Wochen fliegen die USA wieder Angriffe auf Ziele in Iran und das iranische Regime schießt Raketen auf US-Basen in Nachbarländern. Zwei US-Soldaten sind bei solchen Angriffen getötet worden. Und die Straße von Hormus, dieser für die Weltwirtschaft so wichtige Schifffahrtsweg, ist wieder von Iran blockiert. Wie geht es jetzt weiter und gibt es eine Chance auf Frieden? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” der stellvertretende Politikchef der SZ, Tobias Matern. Er sagt, US-Präsident Donald Trump habe jetzt zwei Optionen, aber keine guten. Weitere Nachrichten: Sexuelle Gewalt an Jugendlichen; Verdächtiger von Stade tot; Proteste gegen Polizeigewalt in Italien. Zum Weiterlesen: Mehr zu sexueller Gewalt gegen Minderjährige steht hier. Über den tödlichen Polizeieinsatz in Italien lesen Sie hier mehr. Hier können Sie lesen, warum die Ergebnisse von IQ-Tests schlechter werden. Anmerkung der Redaktion: Die SZ berichtet bewusst zurückhaltend über Suizide. Wenn Sie sich selbst betroffen fühlen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnten. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Am Samstag ist Jens Spahn als Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion zurückgetreten. Nach Druck aus seiner Partei, der CDU, aber auch von Kanzler Friedrich Merz, der im ZDF-Sommerinterview erzählt hat, dass er die Empörung über Jens Spahns Vaterschaft mithilfe einer Leihmutter in den USA zunächst unterschätzt hatte. In dieser Podcastfolge spricht Henrike Roßbach, die Leiterin der SZ-Parlamentsredaktion, darüber, wie gut Friedrich Merz mit der Causa Jens Spahn umgegangen ist. Sie sagt, dass sich mal wieder zeige, dass Merz oft ein Gespür dafür fehle, was seine Partei umtreibt. Und dann spricht Henrike Roßbach auch noch darüber, wer auf Jens Spahn als Fraktionsvorsitzender nachfolgen könnte. Dafür stehen verschiedene Namen im Raum. Sie eint, dass alle bereits hohe Ämter in der Union besetzen. Weitere Nachrichten: Andy Burnham in Amtssitz an der Downing Street eingezogen; EU verhängt Millionenstrafe gegen chinesischen Online-Händler “AliExpress”. Zum Weiterlesen: Mini Playback Show: Lesen Sie Hier Jakob Biazzas TV-Kritik zum WM-Finale. WM-Elf der Herzen: Die selbstverständlich vollkommen unabhängige Aufstellung der SZ-Redaktion. Hier können Sie die Podcastfolge über die Debatte um Jens Spahn vom Freitag nachhören. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF, BBC. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Ein riesiges Event wie die Fußball-WM ist für das Gastgeberland immer auch eine Möglichkeit, um sich der Welt zu präsentieren. Vielleicht sogar in einem neuen Licht, als besonders gastfreundlich, besonders herzlich oder besonders feierwütig. Aber die USA haben in diesem Fußball-Sommer nicht unbedingt eine neue Seite an sich gezeigt, findet Boris Herrmann der SZ-Korrespondent in New York. Er sagt: Bei dieser Weltmeisterschaft die Welt mal wieder gesehen, wie destruktiv Donald Trump ist. Boris Herrmann zieht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Bilanz zur Fußball-WM. Er nennt die aufgehobene Rotsperre für den US-Spieler Folarin Balogun „das Watergate das Fußballs“. Zwar habe es auch schöne Momente geben, in den USA sowie in den beiden anderen Gastgeberländern Mexiko und Kanada. Doch Trumps Eingreifen in den Wettbewerb überstrahle alles andere. Weitere Nachrichten: Fifa meldet Rekord-Einnahmen mit der WM; Jens Spahn tritt als Unions-Fraktionsvorsitzender zurück; Andrew Tate und sein Bruder in den USA festgenommen. Zum Weiterlesen und -hören: KI-Chatbots aus der Hölle: Lesen Sie von den kafkaesken Erfahrungen eines SZ-Autors. Hier können Sie die „Auf den Punkt“-Folge über Jens Spahn und die Debatte um Leihmutterschaft nachhören. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Julia Daniel Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über SpectrumNews1. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Australien ist vorgeprescht: Seit Dezember 2025 dürfen Jugendliche unter 16 Jahren dort kein Social Media nicht mehr nutzen. Zumindest in der Theorie. Denn in Wirklichkeit zeigt sich: Teenager von Social Media fernzuhalten ist gar nicht so einfach. Die Plattformbetreiber haben zwar Millionen Accounts von australischen Teenagern gelöscht – aber viele bestehen weiterhin. Und Jugendliche finden sowieso Wege, um das Verbot zu umgehen. Auch in Deutschland könnte es bald Altersbeschränkungen für soziale Medien geben. Auf EU-Ebene hat am Montag eine Expertenkommission ihre Empfehlungen für eine Altersgrenze abgegeben. Sie sagt: Instagram, Tiktok und andere Plattformen sollten erst ab 13 Jahren erlaubt sein. Für Deutschland steht eine ähnliche Grenze im Raum, das Familienministerium unter Karin Prien arbeitet gerade an einem Konzept. In dieser Podcastfolge geht es darum, wie junge Menschen über eine Social-Media-Altersgrenze – und die Debatte darüber – denken. Amy Kirchhoff, die Generalsekretärin der Bundeschülerkonferenz, sagt: An der Debatte ums Social-Media-Verbot zeigt sich, wie wenig junge Menschen in Deutschland politisch gehört werden. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie mehr dazu, wie eine Altersgrenze im Internet auf EU-Ebene umgesetzt werden könnte. Und hier finden Sie erste Erkenntnisse zum Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige in Australien. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über phoenix. Redaktionsschluss war Freitag, 17.07.2026, um 16 Uhr.Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Jens Spahn, der Fraktionsvorsitzende der Union im Bundestag, und sein Mann sind gerade Eltern eines Jungen geworden, dank einer Leihmutter in den USA. In Deutschland ist Leihmutterschaft verboten, der Umweg über das Ausland, den Spahn und sein Mann gewählt haben, ist aber legal. Trotzdem entzündet sich aktuell viel Kritik an Spahns Weg zur Elternschaft. Denn die CDU, also seine eigene Partei, ist strikt gegen Leihmutterschaft – und Spahn war da öffentlich bislang auf Parteilinie. Der Vorwurf an Spahn, auch aus der CDU selbst, lautet darum: Doppelmoral. Wie geht das also zusammen, Spahns politisches und privates Handeln? Und müssen diese beiden Ebenen wirklich immer zusammenpassen? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Annette Zoch aus dem SZ-Politikressort. Weitere Nachrichten: EU-Kommission will Emissionshandel abschwächen; Donald Trump streut Zweifel am US-Wahlsystem; Axel-Springer-Award für Tech-Milliardär Peter Thiel. Zum Weiterlesen und -hören: Hier geht es zum Text über den Song “Keine Angst” von Danger Dan und Igor Levit und die Absage des ZDF. https://www.sueddeutsche.de/medien/igor-levit-danger-dan-zdf-die-anstalt-song-keine-angst-cancel-li.3517214 Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Pauline Claßen, Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über tagesschau.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Am 14. August 2018 sind beim Einsturz einer Autobahnbrücke in Genua 43 Menschen ums Leben gekommen. Diesen Donnerstag ist der Hauptangeklagte zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in der norditalienischen Hafenstadt sprach den früheren Chef von Italiens Autobahngesellschaft schuldig. Die Staatsanwaltschaft legte dem einstigen Top-Manager zur Last, bereits seit 2009 von Mängeln gewusst zu haben. Die Anklage beschrieb ihn als Alleinherrscher, der das Unternehmen wie sein “Königreich“ geführt habe. Wichtiger als eine sichere Infrastruktur sei ihm der Profit gewesen. Die Verteidigung hingegen sprach von einem nicht erkennbaren Konstruktionsfehler an einem der Pfeiler. Auch gegen andere Verantwortliche verhängte das Gericht mehrjährige Gefängnisstrafen - alles in allem fast 200 Jahre Haft. Der heutige Chef der Betreibergesellschaft hatte erst kurz vor Prozessende die Hinterbliebenen öffentlich um Entschuldigung gebeten, sagt SZ-Italien-Korrespondentin Elisa Britzelmeier. Die Angehörigen der Opfer empfanden dies als Schlag ins Gesicht, da sie eine Entschuldigung viel früher gefordert hätten. Britzelmeier beschreibt, wie das Trauma des Unglücks bis heute nachwirkt. Weitere Nachrichten: Angriffe auf Kiew und Iran. Zum Weiterlesen und -hören: Die Recherche zum Koks-Highway über den Atlantik lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Tagesschau und Welt TV. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
München muss Wasser sparen und hat dafür zum ersten Mal in seiner Geschichte auch Verbote ausgesprochen. Die Restriktionen sind moderat, trotzdem wird die Verordnung heftig diskutiert. Tatsächlich dauert der Wassermangel der Stadt schon länger an. Die Grundwasserspiegel sinken, selbst am Alpenrand. Dazu kommt die extreme Hitze im Juni und die hohen Temperaturen. Das steigert den Verbrauch, sodass eine „seit den frühen 1970er-Jahren nicht dagewesene Ausnahmesituation“ eingetreten sei, wie es Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) zusammenfasst. Uwe Ritzer aus dem SZ-Wirtschaftsressort beschäftigt sich schon lange mit Wasserknappheit in Deutschland. München war lange in einer Luxussituation, weil es im Süden große Wasserreservoirs gibt. Doch auch hier kommt das Problem des Wassermangels jetzt an - wer das langfristig lösen will, muss auch die Industrie zum Sparen bitten, nicht nur Privathaushalte. Weitere Nachrichten: Friedrich Merz gibt Sommerpressekonferenz, Silvia Liebich wurde deutschen Behörden übergeben. Moderation, Redaktion: Laura Terberl Redaktion: Antonia Franz, Jonathan Brandis Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Arabella Radio Den Podcast "Hey München" findet man hier: https://www.sueddeutsche.de/thema/Hey_M%C3%BCnchen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
In dieser Woche stehen für den französischen Präsidenten Emmanuel Macron die Verteidigungspolitik und das deutsch-französische Verhältnis im Mittelpunkt. Am Montag hat sich die sogenannten “Koalition der Willigen” in Paris getroffen, eine Gruppe aus mehr als 30 Ländern, darunter Deutschland, die die Ukraine im Krieg gegen Russland unterstützen. Am Dienstag saß Bundeskanzler Friedrich Merz bei der großen Militärparade zum französischen Nationalfeiertag auf der Ehrentribüne. Und am Freitag soll der deutsch-französische Ministerrat tagen, bei dem auch über Sicherheit und Verteidigung gesprochen werden soll. Trotz der vielen Treffen kriselt es aktuell zwischen Deutschland und Frankreich, vor allem, wenn es um die Verteidigung geht. Unter anderem ist nach langem Streit in diesem Sommer das Projekt FCAS gescheitert, bei dem Deutschland und Frankreich gemeinsam einen Kampfjet bauen wollten. Warum das so ist und wie es in Zukunft weitergehen könnte – auch mit Blick auf die Präsidentschaftswahlen in Frankreich im kommenden Jahr – darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Alexandra Föderl-Schmid, SZ-Korrespondentin in Paris. Weitere Nachrichten: erneuter Todesfall bei ICE-Einsatz; Ermittler vermuten extremistisches Motiv hinter Gewalttat von Schongau. Zum Weiterlesen und -hören: Hier geht es zum Text über das Computerspiel “Librarian”. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über BFMTV (Youtube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Eine AfD-Alleinregierung nach der Wahl in Sachsen-Anhalt ist inzwischen kein unwahrscheinliches Szenario mehr. Immerhin führt die Partei bei den letzten Umfragen sehr klar mit etwas mehr als 40 Prozent. Der AfD-Landesverband wird vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft und kommt demnach auf fast doppelt so viele Stimmen wie die zweitstärkste Partei, die CDU. Auch in ihrem Wahlprogramm macht die AfD deutlich, was sie in Sachsen-Anhalt plant. Tim Frehler, der für die SZ über die AfD berichtet, sagt in dieser Folge von „Auf den Punkt“: „Das ist ein völkisch-autoritäres Programm.“ Letztlich zeige sich darin der Plan, eines „autoritären Umbaus des ganzen Landes“. Auch wenn sich vieles, von dem, was die AfD fordert, nicht so einfach umsetzen lassen werde. Weitere Nachrichten: Urteil im Jesidinnen-Prozess; Europa macht Russland für Cyberangriffe verantwortlich. Zum Weiterlesen und -hören: Eine „Auf den Punkt“-Folge zur hybriden Kriegsführung Russlands und was der Ex-Wirecard-Manager Jan Marsalek damit zu tun haben könnte, können Sie hier hören. Eine Reportage aus dem Gerichtssaal über die Urteilsverkündung im Jesidinnen-Prozess lesen Sie hier. Den Text darüber, ob Münchner Brauereien verschwenderisch mit dem kostbaren Tiefengrundwasser umgehen, können Sie hier lesen. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter, Lars Langenau Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Vor fünf Jahren hat eine Flut große Teile des Ahrtals zerstört. Straßen wurden überschwemmt, Häuser weggerissen, Landstriche verwüstet. 135 Menschen sind bei der Jahrhundertflut ums Leben gekommen, außerdem wurden über 9.000 Gebäude im Ahrtal beschädigt. Viele Menschen haben alles verloren. Heute sind zwar die meisten Privathäuser in der Region wieder aufgebaut, aber die Katastrophe ist immer noch sichtbar. Etwa in einer Schule, in der die Schülerinnen und Schüler seit fünf Jahren in Containern unterrichtet werden müssen. Und auch sonst finden sich im Ahrtal an vielen Ecken Neubauten neben Ruinen. Darüber spricht in dieser Podcastfolge Kathrin Wiesel-Lancé die SZ-Korrespondentin für Rheinland-Pfalz. Sie hat das Ahrtal besucht und erklärt, warum der Wiederaufbau des Ahrtals so lange dauert. Und sie spricht auch über den Hochwasserschutz in der Region und die Frage, warum auch heute viele Häuser im Ahrtal nicht richtig vor Überschwemmungen geschützt sind. Weitere Nachrichten: USA und Iran beschießen sich erneut; Stefan Evers neuer designierter Spitzenkandidat der CDU in Berlin. * Zum Weiterlesen:* Hier finden Sie mehr über die Hürden beim Wiederaufbau des Ahrtals und über die Schule, an der in Container unterrichtet wird. Und hier finden Sie den Text über „Neal the Seal“: Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Laura Terberl Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über SWR. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Sie stürzen ab und finden aus ihrer Sucht nicht mehr heraus - bis zum traurigen Ende. Im vergangenen Jahr sind in Deutschland 2150 Menschen an den Folgen ihrer Drogensucht gestorben. Das hat der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streek in dieser Woche gesagt. Und gerade bei jungen Menschen wird das Problem immer größer. “Fast jeder vierte Drogentote ist inzwischen jünger als 30 Jahre und bei den Unter-20-Jährigen hat sich die Zahl der Todesfälle in den letzten vier Jahren fast verdoppelt”, sagte Streeck bei einer Pressekonferenz. Dass Menschen in den Drogenstrudel geraten, habe auch mit der Anziehungskraft des Milieus zu tun, sagt Wolfgang Barth in dieser Folge von “Auf den Punkt”. Seit den 1980er-Jahren hilft er Abhängigen im Bahnhofsviertel in Frankfurt am Main. In dieser Folge erzählt Barth von seiner Arbeit mit den Süchtigen und davon, wie sich die Szene dadurch verändert hat, dass heute andere Drogen konsumiert werden als früher. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: Bayerischer Rundfunk. Redaktionsschluss war Freitag, 10. Juli 2026 um 16.30 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung ist beschlossen. Von 2027 an wird es für Versicherte teurer. Und auch Kliniken, Ärzte und Psychotherapeuten müssen sich auf Einbußen einstellen. Was wird sich konkret für Versicherte ändern? Darüber spricht in dieser Folge “Auf den Punkt” Rainer Stadler, er ist der SZ-Experte für Fragen zum Gesundheitssystem. Er sagt, dass es von 2027 an erhebliche Einschnitte für Versicherte und Ärzte geben werde. Die Hauptlast werde bei den Versicherten liegen. Weitere Nachrichten: Neues Heizungsgesetz; Wegner tritt in Berlin nicht nochmal an. Zum Weiterlesen und -hören: Hier hören Sie den SZ-Podcast “In aller Ruhe”, in dem Carolin Emcke mit Rachel Goldberg-Polins über Trauer und das Weiterleben spricht, nachdem Goldberg-Polins Sohn Hersh von der Hamas in den Gazastreifen entführt und dort getötet wurde. Hier finden Sie die Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Reform der gesetzlichen Krankenversicherung. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Pauline Claßen Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Der VW-Aufsichtsrat berät diesen Donnerstag in Wolfsburg über neue, drastische Sparpläne für den Konzern. Konzernchef Oliver Blume hatte bereits im Frühjahr angekündigt, den Sparkurs deutlich verschärfen zu wollen. Laut Manager Magazin könnten weltweit bis zu 100 000 Stellen wegfallen, doppelt so viele wie bisher geplant. Vier Werke des VW-Konzerns in Deutschland droht demnach sogar bis 2034 die Schließung: Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm. Blume begründet den massiven Sparkurs mit verschärften Rahmenbedingungen. So verkauft VW heute etwa zwei Millionen Autos weniger als vor der Corona-Pandemie, sagt Christina Kunkel, die für die SZ-Wirtschaftsredaktion über die Automobilindustrie berichtet. Besonders der chinesische Markt sei eingebrochen und viele Werke seien nicht ausgelastet. Aber einfach sei es nicht, bei VW so einen Sparkurs durchzusetzen, sagt Kunkel. Schließlich bestehe bis 2031 noch eine Jobgarantie. Zudem haben das Land Niedersachsen und Arbeitnehmervertreter eine Sperrminorität im Aufsichtsrat. Weitere Nachrichten: US-Lizenz für ukrainische Produktion von Patriot-Flugabwehrraketen; Deutschland kauft “Tomahawk”-Marschflugkörper; Zehn Jahre Haft nach Tod eines Zugbegleiters, 5100 Hitzetote in Deutschland. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie eine Analyse über die Krise bei VW und hier über die ersten zaghaften Proteste. Das berührende Porträt des getöteten Bahn-Mitarbeiters Serkan Çalar lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Ann Marlen Hoolt, Luis Münch Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Für Donald Trump ist die vorläufige Waffenruhe mit Iran beendet. Das hat der US-Präsident am Mittwoch beim Nato-Gipfel in Ankara erklärt. Zuvor hatte die US-Armee in der Nacht eine neue Angriffswelle gegen mehr als 80 Ziele in Iran geflogen. Desweiteren hat Trump den Streit mit Spanien neu angefacht und ein Ende des Handels mit dem EU-Land angekündigt. Trump nannte Spanien einen “furchtbaren Partner” in der Nato. “Sie nehmen nicht teil, sie zahlen nicht.“ Spaniens linker Regierungschef Pedro Sánchez ist einer der schärfsten europäischen Kritiker der Außen- und Militärpolitik Trumps. Als einziges Nato-Land lehnt Spanien die Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts ab. Zwar hätten weder Trump noch Iran Interesse an einem großen Krieg, sagt SZ-Sicherheitsexperte Hubert Wetzel, die Dynamik von Militärschlägen und Vergeltungsmaßnahmen könne jedoch wieder zu einer Eskalation führen. In Bezug auf Trumps Drohungen gegen Madrid erklärt Wetzel, dass solche einseitigen Handelsbeschränkungen nicht so einfach sei, wie Trump sich das vorstelle. Schließlich schütze die EU ihre Mitglieder. Im Grunde aber zeige sein Auftritt auch bei diesem Nato-Gipfel Trumps tiefe Verachtung für das Verteidigungsbündnis. Weitere Nachrichten: Le Pen will bei Präsidentschaftswahl antreten; ICE-Agent erschießt Mexikaner; lebenslange Haftstrafe für Berliner Palliativarzt. Zum Weiterlesen und -hören: Eine Einschätzung, ob der Krieg zwischen Iran und USA wieder aufflammen wird, lesen Sie hier. Und hier einen Beitrag darüber, dass Trump seine Ansprüche auf Grönland längst nicht aufgegeben hat. Bei unserem Liveblog bleiben Sie bei den Entwicklungen im Konflikt USA gegen Iran informiert. Unseren Recherchepodcast “Das Thema” zu den Großbaustellen der Deutschen Bahn hören Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Fox News und TFI. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: [email protected]. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts <a href="https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-we
Marine Le Pen ist die Frontfrau der extrem rechten Partei Rassemblement National in Frankreich. Und hätte ein Gericht Le Pen im vergangenen Jahr wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder nicht das passive Wahlrecht entzogen, wäre sie sicher jetzt schon im Wahlkampfmodus. Aber durch das Urteil war eine Präsidentschaftskandidatur zunächst ausgeschlossen. Le Pen ist dagegen in Berufung gegangen und nun wurde ihre Strafe reduziert. Sie darf nun doch bei der Wahl antreten, aber sie muss im Wahlkampf eine Fußfessel tragen. Frankreich-Expertin Kathrin Wiesel-Lancé sagt in dieser Folge von “Auf den Punkt”: Das würde kein angenehmer Wahlkampf werden. Weitere Nachrichten: U-Boot-Geschäft zwischen Deutschland und Kanada; Förderung für Wärmepumpen. Zum Weiterlesen: Eine Analyse zum Urteil gegen Le Pen steht hier. Mehr Informationen zur Wärmepumpenförderung lesen Sie hier. Den Text über die Niederlage von Donald Trump und dem US-Team finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Es ist ein Eklat, der diese Fußball-Weltmeisterschaft überschatten könnte: Donald Trump hat wohl bei Fifa-Präsident Gianni Infantino angerufen und es geschafft, dass der US-Spieler Folarin Balogun seine Sperre nach einer roten Karte nicht absitzen muss. Balogun hatte im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina die rote Karte gesehen und wäre deshalb eigentlich automatisch für mindestens ein Spiel gesperrt worden. Doch dann hat die Fifa die Sperre überraschend zur Bewährung ausgesetzt und nun darf Balogun im Achtelfinale gegen Belgien für die USA antreten. SZ-Sportredakteur David Kulessa sagt in dieser Folge von “Auf den Punkt”, dass die Fifa mit ihrer umstrittenen Entscheidung Tür und Tor für politische Einflussnahme auf den Fußball öffne. Sie biedere sich beim Gastgeber USA an. Weitere Nachrichten: Bundeshaushalt; Angriffe auf Kiew. Zum Weiterlesen: Testen Sie hier, wie stark Ihr Job durch künstliche Intelligenz unter Druck geraten könnte. Hier stehen fünf Tipps für die Arbeitswelt von morgen. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: ARD-Sportschau
Mehr als 30 000 Menschen sind nach Angaben der Polizei am Samstag in Erfurt auf die Straße gegangen, um gegen den Bundesparteitag der AfD zu demonstrieren. Die Veranstalter sprechen sogar von 50 000 Demonstrierenden. Lola Mehring, Sprecherin des Bündnisses “Widersetzen”, das große Teile des Protests organisiert hat, kommt aus Sachsen-Anhalt, wo am 6. September der Landtag gewählt wird, und macht sich darum große Sorgen: Die AfD kommt in Umfragen dort aktuell auf über 40 Prozent und könnte das Bundesland in Zukunft womöglich sogar alleine regieren. Auch bundesweit steht die AfD so gut da wie nie: mit 27 Prozent auf Platz 1, vor der Union mit 22 Prozent. Was die wichtigsten Themen auf dem AfD-Parteitag waren, das ordnet in dieser Folge von “Auf den Punkt” Tim Frehler ein. Er ist Redakteur in der Parlamentsredaktion der SZ und war an diesem Wochenende vor Ort in Erfurt. Weitere Nachrichten: Bundesverteidigungsminister Pistorius will Zugriff der AfD auf geheime Informationen verhindern; Mehrheit der Amerikaner empfindet 4.-Juli-Feierlichkeiten in Washington als "zu politisch". Zum Weiterlesen und -hören: Hier geht es zum Text über die Wohnung des Künstlers Andreas Rost in einem Plattenbau aus der DDR. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über SZ.
Am 25. Juni wurde in Washington die “Great American State Fair” eröffnet, als Auftakt der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit. Aber weil dieses Jubiläum unter die Präsidentschaft von Donald Trump fällt, wirkte diese Feier weniger wie ein Volksfest und eher wie eine Trump-Rally: unzählige MAGA-Caps im Publikum, Lobreden auf den Präsidenten auf der Bühne und eine Rede von Trump selbst, wie er sie auch bei seinen Wahlkampfauftritten hält. Donald Trump feiert sich eben gerne selbst, egal zu welchem Anlass. Ob Trump damit wirklich einzigartig in der Geschichte der US-Präsidenten ist und ob er dabei ist, die amerikanische Demokratie dauerhaft zu zerstören, darüber spricht in dieser Samstagsausgabe von “Auf den Punkt” Peter Sparding, Vizepräsident am Center for the Presidency and Congress, einem Think Tank in Washington. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Defense Now (Youtube) und Right Side Broadcasting Network (Youtube). Redaktionsschluss war Freitag, 03.07.2026, um 13 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
In Russland stehen die Menschen zurzeit teils stundenlang an, um zu tanken. Denn dem Land geht das Benzin aus. Viele wütende Russen dokumentieren das mit Videos in den sozialen Medien. Auch Ernten mussten schon verschoben werden, weil Benzin für die landwirtschaftlichen Maschinen fehlt. Die Bevölkerung kann vor dem Folgen des Kriegs mit der Ukraine nicht mehr die Augen verschließen. Russland ist einer der größten Energieproduzenten der Welt. Aber weil die Ukraine seit einiger Zeit verstärkt die russische Ölindustrie angreift – das Herz der russischen Wirtschaft – wirkt sich das auf die Öl- und Benzinproduktion aus. Der Kreml erwägt jetzt, Benzin aus dem Ausland einzukaufen. Warum die Unzufriedenheit der Russinnen und Russen trotzdem nicht zu einer Revolution führen wird, darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Silke Bigalke, die Russlandkorrespondentin der SZ. Sie erklärt, warum sich Putin keine Sorgen, um seinen Machterhalt machen muss. Weitere Nachrichten: Koalition rudert bei Krankschreibung zurück; Julian Nagelsmann tritt als Fußballbundestrainer zurück. Zum Weiterlesen: Taylor Swift vs. Donald Trump: Den Text über den Kampf um den 4. Juli finden Sie hier. Wetten auf das Hochzeitsdatum: Hier können Sie den Text über die sogenannten „Prediction Markets“ lesen. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Vor allem Familien mit kleinen und mittleren Einkommen sollen durch die Reformen entlastet werden. Familien, die insgesamt über circa 60 000 Euro Jahreseinkommen verfügen, sollen jährlich 600 Euro Netto mehr übrig haben. Um das zu finanzieren, soll die Reichensteuer erhöht werden, die jene betrifft, die mehr als 250 000 Euro im Jahr verdienen. Außerdem will die Koalition auch ins Arbeitsleben eingreifen: Bald darf man sich nicht mehr telefonisch krankschreiben lassen. Zudem dürfen Unternehmen schon ab dem ersten Krankheitstag eine offizielle Krankschreibung einfordern. Bisher war das erst ab dem dritten Tag möglich. Und: Künftig sollen Unternehmen länger und öfter Arbeitsverträge befristen dürfen – auch ohne Grund. Solche sachgrundlosen Befristungen sollen dann innerhalb von vier Jahren sechs Mal möglich sein. Das ist doppelt so oft und doppelt so lange wie bisher. Henrike Roßbach, Leiterin des Berliner SZ-Büros, ordnet in dieser Folge von “Auf den Punkt” die Beschlüsse der Koalitionsspitzen ein. Weitere Nachrichten: Vor Hitzewelle schon 800 Hitzetote in Deutschland; Benko jetzt rechtskräftig verurteilt; 18 Menschen in Kiew getötet durch russische Angriffe. Zum Weiterlesen und -hören: Die Beschlüsse der Koalition im Check – das lesen Sie hier. Wer darf sich zu den Gewinnern in der Koalition zählen – eine Analyse. Einen Meinungsbeitrag von Henrike Roßbach zu den Koalitionsbeschlüssen lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Laura Terberl, Luis Münch Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Im niedersächsischen Stade sind am Montag sechs Menschen in einer Jugendhilfeeinrichtung erschossen worden. Der Tatverdächtige ist ein 45 Jahre alter Mann aus Garbsen bei Hannover. Nach derzeitigem Stand gehen die Ermittler davon aus, dass das Motiv für die tödlichen Schüsse in einem Sorgerechtsstreit um seine drei Monate alte Tochter liegt. Das Kind war zuvor mit Hirnblutungen in einem Krankenhaus in Hannover behandelt worden. Ärzte äußerten den Verdacht auf ein Schütteltrauma. Den Eltern wurde daraufhin unter anderem das Aufenthaltsbestimmungsrecht und die Gesundheitssorge entzogen. Zudem hatte die Staatsanwaltschaft Hannover Ermittlungen aufgenommen: Der mutmaßliche Täter soll im Zusammenhang mit der Behandlung seiner Tochter gegenüber Ärzten der Medizinischen Hochschule Hannover aggressiv aufgetreten sein und ihnen verbal gedroht haben. In dieser Folge von „Auf den Punkt“ erläutert SZ-Korrespondentin Jana Stegemann, welche Vorgeschichte der Tat vorausging und was über den mutmaßlichen Täter bekannt ist. Weitere Nachrichten: Koalitionsausschuss berät über Reformpaket; Korruptions-Razzia wegen Tickets für Fußball-EM 2024; Neue Zollpauschale für günstige Online-Bestellungen aus Asien. Zum Weiterlesen: Die Reportage über die Tat von Stade lesen Sie hier](https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/stade-sorgerechtsstreit-schuesse-e970942/)) und einen Artikel über die Hintergründe hier. Trotz EU-Warnungen landen immer wieder gesundheitsschädliche Produkte auf Internet-Marktplätzen, die wir auch in Deutschland nutzen. Warum Kontrollen versagen, die gefährlichen Artikel aus dem Verkehr zu ziehen, darüber hat mein Kollege Michael Kläsgen kürzlich hier berichtet. Hier finden Sie die Kritik von Philipp Bovermann über das neue Machwerk von Uwe Boll. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über NDR. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: [email protected]. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts <a href="https://cmk.sueddeutsche.de/cms/articles/15600/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbe
Die Zahl der Extremisten in Deutschland ist nach Einschätzung des Bundesamtes für Verfassungsschutz von rechtsaußen bis ganz links weiter angestiegen. Dabei komme „die größte Bedrohung für unsere Demokratie“ weiterhin von Rechtsextremisten. So hat Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) am Dienstag in Berlin den Verfassungsschutzberichtes 2025 zusammengefasst. Demnach gibt es 58 700 Rechtsextremisten hierzulande, darunter etwa 15 600 Gewaltbereite. Eine zunehmende Bedrohung sieht Verfassungsschutzpräsident Sinan Selen in jungen, online radikalisierten Tätern. Die Anwerbung erfolgt über verschiedene Kanäle: klassische Social-Media-Plattformen, Webseiten, aber zunehmend auch durch reale Aktivitäten. Rechtsextreme Organisationen wie die Partei “Der Dritte Weg” bieten aber Kampfsportangebote und Freizeitaktivitäten an. “Eine neue Entwicklung“, sagt SZ-Innenpolitik-Experte Markus Balser. Besonders in Ostdeutschland sei dies angesichts der oft fehlenden Alternativen besorgniserregend. Weitere Nachrichten: Fujimori-Tochter wird Perus neue Präsidentin; Immer mehr Erdbebenopfer in Venezuela; Ebola-Ausbreitung im Kongo. Zum Weiterlesen: Einen Text von Markus Balser über den aktuellen Verfassungsschutzbericht lesen Sie hier. Eine Einzelkritik der gescheiterten DFB-Auswahl lesen Sie hier. Hier lesen Sie einen Meinungsbeitrag, dass Nagelsmann seinen Hut nehmen sollte. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Luis Münch, Johannes Korsche Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix.
Am Wochenende wurden in Neißemünde in Brandenburg 41,7 Grad gemessen. Eine so hohe Temperatur gab es in Deutschland seit Beginn der Messungen noch nie. Das ganze Land hat in den vergangenen Tagen unter einer extremer Hitzewelle gelitten. Das hat zu überfüllten Schwimmbädern und überheizten Wohnungen geführt, aber es hatte auch Auswirkungen auf den Verkehr und die Infrastruktur – und es hat die vulnerablen Gruppen unserer Gesellschaft in große Gefahr gebracht. Alte, Kranke und Kinder leiden bekanntlich besonders unter Extremtemperaturen. Ganz vorbei ist es immer noch nicht. In den kommenden Tagen sind lokal immer noch um die 30 Grad zu erwarten. Und die nächste extreme Hitzewelle kommt bestimmt. Der Sommer ja gerade erst begonnen – genauso, wie die politische Debatte über die Hitze. Zeit für eine erste Bilanz: Was hat die Hitze an diesem Wochenende angerichtet und was können oder müssen wir daraus lernen? Das erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” Jakob Wetzel aus dem SZ-Wissenschaftsressort. Weitere Nachrichten: Fünf Tote nach Schüssen in Stade; USA wollen trotz gegenseitiger Angriffe weitere Gespräche mit Iran führen. Zum Weiterlesen und -hören: Hier geht es zum SZ-Podcast “Und nun zum Sport” mit Sonderfolgen zur Fußball-WM der Herren. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Lars Langenau, Luis Münch Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Vor zehn Tagen haben Iran und USA ein Rahmenabkommen unterschrieben, mit dem eine 60-tägige Waffenruhe und Friedensgespräche beginnen sollten. Trotzdem gibt es seitdem immer wieder gegenseitige Angriffe. US-Präsident Trump hat zuletzt sogar wieder damit gedroht, Iran zu vernichten. Dabei schwindet die Unterstützung in den USA für den Krieg. Sogar in Trumps eigenem Lager. Prominente Maga-Stimmen wie Ex-Fernsehmoderator Tucker Carlson haben sich öffentlich von der republikanischen Partei abgewandt. Und auch republikanische Abgeordnete haben mit einer Iran-Resolution gegen Trump gestimmt. Wie gefährlich wird der Iran-Krieg für Donald Trump? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Charlotte Walser, die aus Washington für die SZ berichtet. Weitere Nachrichten: Anzahl der Toten durch Erdbeben in Venezuela steigt; Mehrere Temperaturrekorde in den vergangenen Tagen. Zum Weiterlesen und -hören: Alles, was Sie über den deutschen Gegner Paraguay im Sechzehntelfinale der Fußball-WM der Herren wissen müssen, lesen Sie hier. Den Podcast vom Freitag zum Erdbeben in Venezuela können Sie hier hören. Schauen Sie hier nach, wie ungewöhnlich die Temperaturen in Ihrem Landkreis sind. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Felicitas Kock Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über „Can’t be censored“ (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Vielleicht haben Sie es ja auch schon ausprobiert: Die NSDAP-Mitgliederkartei nach den Großeltern oder Urgroßeltern zu durchsuchen. Auf der SZ-Homepage geht das jetzt sehr einfach. Aber: Was, wenn man die eigene Familie dann tatsächlich in der Datenbank findet? Was bedeutet das dann? Darüber spricht in dieser Folge die Publizistin Ines Geipel. Sie hat sich unter anderem mit der Erinnerungskultur beziehungsweise den Rissen in der Erinnerungskultur zum KZ Buchenwald beschäftigt und war dafür für den Sachbuchpreis der Leipziger Buchmesse nominiert. Zum Weiterlesen: Durchsuchen Sie hier die NSDAP-Mitgliederkartei. Einen Text, der Ihnen Anlaufstellen nennt, wenn Sie weiter recherchieren wollen, finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Laura Sagebiel Redaktionsschluss war Freitag, 26.06.2026, um 15 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Zwei Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 haben am Mittwoch Teile von Venezuela erschüttert. Am Freitag ist die Zahl der Todesopfer nach Angaben von Interimspräsidentin Delcy Rodriguez auf 589 gestiegen. Zudem seien 2980 Menschen verletzt worden. Es gibt aber Hinweise darauf, dass noch Zehntausende vermisst werden. In der Nacht zum Freitag sind mehrere internationale Einsatzteams in Venezuela gelandet, um nach Verschütteten zu suchen, darunter Helfer aus Mexiko, El Salvador und der Schweiz. Auch die USA brachten Such- und Rettungsmannschaften sowie humanitäre und medizinische Hilfe auf den Weg. Inzwischen sind auch erste Rettungskräfte aus Deutschland unterwegs. Axel Schmidt ist seit 21 Jahren in der Katastrophenhilfe beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) tätig. Er betont, wie entscheidend schnelle Hilfe bei solchen Naturkatastrophen ist. Zentral sei die Koordination zwischen nationalen und internationalen, staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren. Allerdings sei die Nothilfe nur ein Teil der Aufgabe, längerfristige Unterstützung danach sei genauso wichtig, sagt Schmidt. Der ASB arbeite in Venezuela mit einem lokalen Partner zusammen, einer Behindertenorganisation, die im Land gut vernetzt sei. Lokale Helfer seien zwar wichtig, aber bei dem Ausmaß der Zerstörung wie jetzt an der Karibikküste könne ein Land das nicht alleine bewältigen. Internationale Hilfe bei der Versorgung mit Medizin, Wasser und schwerem Räumungsgerät sei notwendig. Der ASB ist Teil des Bündnisses „Aktion Deutschland Hilft". Mehr über die Organisationen erfahren Sie hier. Die „Aktion Deutschland Hilft“ ruft unter dem Stichwort „Erdbeben Venezuela“ zu Spenden auf. Spenden-Stichwort: Erdbeben Venezuela IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 (SozialBank) Online spenden unter: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de Weitere Nachrichten: Lebenslange Haftstrafe für Attentäter vom Magdeburger Weihnachtsmarkt; EU will wehrfähigen Ukrainern Flucht vor Krieg erschweren; Oberster Gerichtshof der USA stützt Trumps Abschiebepolitik; Berichte über weitere Entlassungen bei VW. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie den Bericht über das Attentat in Magdeburg und das Urteil gegen Taleb A. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Nadja Schlüter, Luis Münch Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über AP und Deutsche Welle. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: [email protected]. Klicken Sie hier, wen
Die Nacht zum Donnerstag war nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes eine der wärmsten in Deutschland seit Beginn der Messungen. Solche Hitzephasen, in denen es sich auch nachts nicht richtig abkühlt, nehmen auch in Deutschland und ganz Europa zu. Eine Folge des Klimawandels. Was gesamtgesellschaftlich getan werden kann, um sich vor Extremhitze zu schützen, darüber spricht in dieser Podcastfolge Michael Bauchmüller. Er ist Redakteur im Berliner Parlamentsbüro der SZ. Im Podcast sagt er: Es reicht nicht, darauf zu hoffen, dass der Bund tätig wird. Stattdessen müsse jede und jeder etwas dazu beitragen, dass die Menschen in Deutschland weniger unter Hitzewellen leiden. Anschließend stellt Marie-Louise Timcke, Leiterin des SZ-Datenressorts, eine neue Datenbank vor, für welche die SZ Mitgliederakten der NSDAP ausgewertet hat. Mithilfe einer Suchfunktion lassen sich die Mitgliederausweise durchsuchen und in einen historischen Kontext einordnen. Weitere Nachrichten: Schwere Erdbeben in Venezuela; erste Bilanz zum neuen Wehrdienstmodell. Zum Weiterlesen: War jemand in Ihrer Familie in der NSDAP? Finden Sie hier heraus mit der SZ-Datenbank zur NSDAP-Mitgliederkartei. Die Reportage aus dem Strandbad in Halle an der Saale finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche, Lars Langenau Produktion: Carlo Sarsky Lankheit Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Ursache des bundesweiten Ausfall des Zugverkehrs am späten Dienstagabend ist laut Deutscher Bahn der “planmäßige Tausch einer technischen Komponente“ beim digitalen Bahnfunksystem. Die Störung des Systems hatte den Bahnverkehr im gesamten Land für zwei Stunden stillgelegt. Doch wie konnte so ein Totalausfall passieren – und was sagt das über den Staatskonzern? Die Bahn hat bewusst vorsichtig reagiert, indem sie den Verkehr für zwei Stunden komplett gestoppt hat, sagt Bahn-Expertin Vivien Timmler aus dem Berlin SZ-Büro. Eine richtige, besonnene Entscheidung, die Sicherheit vor Schnelligkeit gestellt habe. Zugleich kritisiert Timmler aber die generelle Krisenkommunikation der Bahn. Diese sei nach wie vor unzureichend. Weitere Nachrichten: “Stuttgart 21” wird “Stuttgart 31”; Familienministerin will Zugang zu Social Media erst ab 13 Jahren erlauben; US-Senat gegen Iran-Krieg; Anstieg der Islamfeindlichkeit in Deutschland. Zum Weiterlesen und -hören: Über den Auslöser des Bahn-Stillstands lesen Sie auch hier einen Bericht. Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zu der Störung. Den Recherchepodcast “Das Thema” zum Bruch des Damms in Brasilien mit 270 Toten und der möglichen Verantwortung des Tüv Süd hören Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Nadja Schlüter, Luis Münch Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF, ntv, Bild. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Seit 2024 ist bekannt, dass Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, in Albanien ein Luxusresort bauen will. Finanziert werden soll der Bau von Kushners Investmentfonds, in dem viel Geld aus den Staatsfonds von Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten steckt. Doch die Pläne haben in Albanien Widerstand ausgelöst, weil das Projekt in einem Naturschutzgebiet an der Küste entstehen soll, in dem Flamingos und viele andere Tiere leben. Mittlerweile geht es bei den Protesten um mehr als um Umweltschutz – um so viel mehr, dass manche sogar schon von der “Flamingo-Revolution” sprechen, benannt nach dem Tier, das die Demonstrierenden zum Symbol ihres Protests gemacht haben. Am vergangenen Samstag sind in Albaniens Hauptstadt Tirana schätzungsweise 200 000 Menschen auf die Straße gegangen, mit Bannern, albanischen Flaggen und vielen Flamingos aus Pappe, Plastik und Stoff. Was genau die Demonstrierenden fordern und wie die Regierung darauf reagiert, darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Tobias Zick, Experte für Südosteuropa im Politik-Ressort der SZ. Weitere Nachrichten: Bundesregierung will Vorschläge der Rentenkommission vollständig umsetzen; Selenskij reist wegen diplomatischer Krise mit Polen nicht zur Wiederaufbaukonferenz. Zum Weiterlesen und -hören: Hier geht es zum Kurzporträt über den albanischen Präsidenten Edi Rama. https://www.sueddeutsche.de/politik/albanien-rama-kushner-hotel-narta-lagune-li.3503401 Hier lesen Sie einen Text über Edi Rama als Künstler. Hier finden Sie die “Auf den Punkt”-Folge über die Vorschläge der Rentenkommission. Und hier geht es zum Text über die Ursachen der Hitzewelle. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über @DavidSenra (Youtube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Eigentlich sollte die Rentenkommission ihre Ergebnisse erst an diesem Dienstag öffentlich machen. Aber ihre zentralen Vorschläge sind schon vorab bekannt geworden. Zusammenfassend könnte man sagen: Geht es nach der Kommission, zahlen alle mehr in die Rente ein und arbeiten länger, bekommen dafür aber am Ende auch eine höhere Rente raus. Wie die Regierungsparteien auf die Vorschläge reagieren – und ob damit tatsächlich das Rentenproblem gelöst wäre, erklärt in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Bastian Brinkmann aus dem Berliner SZ-Büro. Außerdem berichtet Martin Wittmann über den Rücktritt von Keir Starmer in Großbritannien – und wie die Suche nach dem neuen Premier jetzt abläuft. Zum Weiterlesen und -hören: Antworten auf die wichtigsten Fragen zu den Vorschlägen der Rentenkommission finden Sie hier. Über den aussichtsreichsten Kandidaten für Starmers Nachfolge, hat Martin Wittmann bei „Auf den Punkt“ hier gesprochen. Über den Politiker Keir Starmer und seine Bilanz als Premier hat Michael Neudecker hier schon im Mai eine erste Bilanz im Podcast gezogen. Hier finden Sie den Text von David Kulessa über Kap Verde bei der WM der Herren. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix, Sky News. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Auf dem Parteitag der Linken haben die Delegierten eine neue Parteispitze gewählt, bestehend aus der amtierenden Vorsitzenden Ines Schwerdtner und Luigi Pantisano. Letzter hat jedoch nur etwas mehr als die Hälfte der Stimmen bekommen. Unter anderem, weil er in der vergangenen Woche ein Interview gegeben hat, in dem er der Union faschistische Politik vorwirft. Das verärgert vor allem die Parteimitglieder aus dem Osten, die darauf setzen, dass die Union nach den Wahlen in Sachsen-Anhalt auf die Zusammenarbeit mit der Linken angewiesen ist. Über diesen Zwiespalt spricht im Podcast Valerie Höhne, die für die SZ vom Parteitag der Linken in Potsdam berichtet. Sie erklärt auch, wie sich die Linke inhaltlich aufstellen will - und welchen Spagat sie dabei wagen muss, um sowohl die alten als auch die neuen Parteimitglieder zufriedenzustellen. Außerdem spricht Roland Preuß aus der SZ-Parlamentsredaktion über die Reformvorschläge der Expertenkommission zur Rente. Weitere Nachrichten: Waffenruhe in Libanon brüchig; Iran sperrt Straße von Hormus. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zur Rentenreform. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Markus Schulte von Drach Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über die Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Am kommenden Dienstag, dem 23. Juni, ist es genau zehn Jahre her, dass die Britinnen und Briten in einem Referendum darüber abstimmen konnten, ob sie in der EU bleiben oder austreten wollen. Damals haben sie sich dafür entschieden, zu gehen. Heute sagen viele Menschen in Großbritannien: Das war ein Fehler. Denn auf das Referendum folgte ein politisch und wirtschaftlich komplizierter und langwieriger Prozess, der dem Land geschadet hat. Mindestens genauso groß waren die gesellschaftlichen Verwerfungen. Das Votum für den EU-Austritt war der bis dahin symbolträchtigste Sieg des Rechtspopulismus und des Nationalismus in einer westlichen Demokratie im 21. Jahrhundert. Diese Entwicklung hat sich dann fortgeschrieben, mit dem Wahlsieg von Donald Trump in den USA im November 2016 und immer neuen Rekordwerten für Rechtspopulisten und Rechtsextremisten in vielen Ländern – nicht zuletzt in Deutschland. Das Brexit-Referendum war ein Startschuss für diese Entwicklung. Kurz vor dem zehnten Jahrestag schaut darum in dieser Ausgabe von "Auf den Punkt" der Großbritannien-Experte Nicolai von Ondarza von der "Stiftung Wissenschaft und Politik" zurück auf das, was damals passiert ist, und analysiert, wie es bis heute nachwirkt. Zum Weiterhören: Hier finden Sie die Freitagsausgabe von "Auf den Punkt" zur Frage, ob der britische Premier Keir Starmer bald abgelöst wird. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ElectionsUK (Youtube) und CNN. Redaktionsschluss war Freitag, 19.06.26, um 13 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Für den britischen Premierminister Keir Starmer wird es eng. Denn am Donnerstag ist ein Politiker ins Parlament eingezogen, der ihm das Amt streitig machen will. Und auch noch gute Chancen hat, dass das klappt: der Labour-Politiker Andy Burnham. Burnham hat bereits angekündigt, dass er im Falle eines Wahlsiegs in seinem Wahlbezirk Makerfield Keir Starmer als Parteichef und Premierminister herausfordern würde. Er will Premierminister werden – und viele seiner Parteikolleginnen und -kollegen unterstützen ihn dabei. In dieser Folge von „Auf den Punkt“ spricht Martin Wittmann, SZ-Korrespondent in London, darüber, was Burnhams Einzug ins britische Unterhaus für Keir Starmer bedeutet. Und er erklärt, wie wahrscheinlich es ist, dass Andy Burnham tatsächlich bald neuer Premierminister von Großbritannien werden könnte. Weitere Nachrichten: Israel und Libanon einigen sich auf Waffenruhe; Diskussion um Arbeitszeitgesetz; Hitzewarnung für Deutschland. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie alle Folgen von „Und nun zur WM“, dem SZ-Podcast zur Fußball-Weltmeisterschaft der Herren. Wie man bei mehr als 30 Grad einen kühlen Kopf behält, erfahren Sie hier. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über BBC. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Schon der G-7-Gipfel in dieser Woche ist für die Ukraine ganz gut gelaufen. Die Staatschefs haben sich dort darauf geeinigt, mehr Druck auf Putin auszuüben. Und dann beginnt auch der erste Verhandlungsblock für den EU-Beitritt. Das beschäftigt die Staatschefs der Mitgliedsländer auf dem EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag. Seit Jahrzehnten arbeitet die Ukraine schon auf einen EU-Beitritt hin – ganz unabhängig von dem russischen Großangriff. Worüber jetzt genau verhandelt wird und wo dabei die größten Hindernisse liegen, darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Jan Diesteldorf. Er ist Korrespondent für die SZ in Brüssel. Weitere Nachrichten: Iran-Rahmenabkommen ist unterzeichnet; Nachwahl in Makerfield entscheidet über Starmers politisches Schicksal. Zum Weiterlesen und -hören: Die „Auf den Punkt“-Folge zum Iran-Rahmenabkommen und welche Rolle der israelische Premier Netanjahu dabei spielt, hören Sie hier. Den Text von Kathleen Hildebrand darüber, warum trotz KI weiterhin Menschen Texte schreiben sollten, lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Nadja Schlüter Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: European Commission (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Friedrich Merz spricht von einem „Tag der Hoffnung“, Emmanuel Macron vom „Moment des strategischen Erwachens“. Auf dem G-7-Gipfel im französischen Evian demonstrieren die anwesenden Staats- und Regierungschefs eine neue Einigkeit. Und sie kündigen an, gemeinsam den Druck auf Moskau zu erhöhen, etwa mit neuen Sanktionen gegen Russland. Bemerkenswert ist vor allem, dass auch Donald Trump diesen Sanktionen zugestimmt hat, erklärt SZ-Redakteur Daniel Brössler im Podcast. Er hat aus Evian über den G-7-Gipfel berichtet. Im Gespräch erklärt Daniel Brössler, inwiefern die G-7-Staaten das Rezept für einen guten Umgang mit Donald Trump gefunden haben – und welches Signal dies nach Moskau sendet. Weitere Nachrichten: G-7 wollen Obergrenze für Rohstoffeinfuhr erwirken; Abkommen zwischen Iran und USA soll Wegfall aller Sanktionen beinhalten; Weiterhin viele antisemitische Vorfälle in Deutschland. Zum Weiterlesen: Ausgeladen von den Bayreuther Festspielen: Lesen Sie hier das Interview mit Michel Friedman. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche, Luis Münch Produktion: Juno Graner Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Beim amerikanischen Nachrichtensender CNN haben sie gezählt, wie oft Donald Trump schon einen baldigen Frieden mit Iran angekündigt hat: 38 Mal. Diesmal scheint aber tatsächlich tatsächlich ein diplomatischer Weg in Richtung Frieden möglich. Am Freitag soll ein Rahmenabkommen von den USA und Iran unterschrieben werden. Das regelt, so heißt es, eine 60-tägige Waffenruhe, während der weitere Friedensverhandlungen stattfinden sollen. Es gibt also noch einige Punkte, an denen ein Frieden scheitern könnte. Einer davon ist der Krieg, den Israel gegen die Hisbollah führt. Denn für Iran ist es zentral, dass die Waffenruhe zwischen den USA und Iran auch dort gilt. Aber: Die israelische Regierung will nicht mitmachen. Der rechtsextreme Minister für Innere Sicherheit Itamar Ben-Gvir sagte am Montag: “Israel darf das Abkommen zwischen den USA und Iran nicht akzeptieren.” Auch der israelische Premier Benjamin Netanjahu sagte am Montag, dass sich die israelischen Streitkräfte nicht aus dem Libanon zurückziehen werden. Aktuell halten sie etwa acht Prozent des Landes besetzt. Warum Netanjahu kein Interesse an einem Frieden mit Iran hat, erklärt SZ-Nahost-Korrespondent Bernd Dörries in Beirut. Weitere Nachrichten: Spritpreise fast wieder auf Vorkriegsniveau; Musk will ZDF verklagen. Zum Weiterlesen: Den Text zum Spiel Iran gegen Neuseeland von Jürgen Schmieder in Los Angeles lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Julius Zimmer Zusätzliches Audiomaterial über: MiddleEastEye (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Die US-Regierung will, dass Ende der Woche in der Schweiz ein Vertrag zur Beendigung des Iran-Kriegs unterzeichnet wird. Doch der wesentliche Konflikt muss erst noch gelöst werden, sagt SZ-Iran-Korrespondent Raphael Geiger: “Was wird aus dem iranischen Atomprogramm?” Der Krieg und der mögliche Frieden werden ab Montag auch auf dem G7-Gipfel im französischen Évian die Kernrolle spielen, sagt Frankreich-Korrespondent Oliver Meiler. Dort wird auch beraten werden, welche Staaten sich an der Sicherung der Straße von Hormus beteiligen können. Gastgeber Emmanuel Macron will Donald Trump aber auch für ein starkes militärisches und finanzielles Engagement für die Ukraine gewinnen. Trump werde den Gipfel bestimmen, zeigt sich Meiler überzeugt. Um den US-Präsidenten bei Laune zu halten, werde deshalb der Klimawandel nicht thematisiert und es gebe keine Schlusserklärung. Aber Mittwochabend werde es eine pompöse Gala im Schloss Versailles mit Feuerwerk und Lichtshows geben. Offiziell zum 250. Jahrestag der Gründung der USA – inoffiziell, um sicherzustellen, dass Trump bis zum Ende bleibt. Weitere Nachrichten: Großbritannien plant Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige; Nationaler Bildungsbericht bemängelt Ungleichheit; Haftstrafe für Sohn von Norwegens Kronprinzessin. Zum Weiterlesen: Einschätzungen darüber, was die Friedensvereinbarung für die Weltwirtschaft bringen, lesen Sie hier. Hier lesen Sie einen Bericht über das WM-Lager der Iraner in Mexiko und hier über die frostige Begrüßung in Los Angeles. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Juno Graner Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Elon Musk ist nach dem Börsengang von Space-X der erste Billionär der Geschichte, zumindest auf dem Papier. Am ersten Handelstag stieg die Aktie um fast 20 Prozent, wodurch das Unternehmen mit 2,1 Billionen Dollar bewertet wurde. Doch seine Weltraumfirma SpaceX machte im vergangenen Jahr weniger als 19 Milliarden Dollar Umsatz und steckt tief in den roten Zahlen. Warum die Aktionäre Musk trotzdem vertrauen und wofür er das viele Geld verwenden will, darüber spricht Gunnar Herrmann, der sich in der SZ-Wirtschaftsredaktion mit den Themen Geldanlage und Kapitalmärkten beschäftigt. Der SpaceX-Börsengang sei nur der Anfang, sagt Herrmann. KI-Unternehmen wie Anthropic und OpenAI planen noch in diesem Jahr ebenfalls Börsengänge – und beide Unternehmungen könnten ähnliche Bewertungen erzielen wie Space-X. Weitere Nachrichten: Friedensabkommen zwischen USA und Iran könnte kurz bevorstehen; Proteste in Genf gegen G7-Gipfel in Evian; Schweizer stimmen gegen Begrenzung der Migration. Zum Weiterlesen und -hören: Hier lesen Sie, dass Space-X erst der Anfang riesiger Börsengänge ist. Hier ist ein Beitrag über Musks sagenhaften Reichtum. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Philipp Saul Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters und Paramount Pictures. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Die Vereinigten Staaten von Amerika feiern am 4. Juli ihren 250. Geburtstag. Doch für Donald Trump scheint ein anderes Jubiläum wichtiger zu sein: Er wird an diesem Sonntag 80 Jahre alt und dafür lässt er ein riesiges Kampfsport-Spektakel organisieren: Zu Ehren Trumps sollen Käfigkämpfer aufeinander einschlagen - direkt vor dem Weißen Haus. Der Präsident nutzt die Feierlichkeiten zur eigenen Selbstüberhöhung. Was sagt das aus über Donald Trump persönlich und über den Zustand der Vereinigten Staaten insgesamt? Darüber spricht in dieser Samstagsfolge von “Auf den Punkt” die Politologin Cathryn Clüver Ashbrook von der Bertelsmann Stiftung. Sie sagt: “Hier passieren mehrere Dinge gleichzeitig, die mit dem Gründungsmythos der USA wenig zu tun haben.” Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Zwei Jahre nach ihrer Verabschiedung ist diesen Freitag die Verschärfung des EU-Asylsystems in Kraft getreten. Das neue Gemeinsame Europäische Asylsystem (Geas) vereinheitlicht Asylverfahren und regelt die Verteilung von Schutzsuchenden innerhalb der EU neu. Zudem ist künftig die Einrichtung sogenannter Return-Hubs in Staaten außerhalb der EU möglich, in denen abgelehnte Asylsuchende untergebracht werden können. Menschenrechtsorganisationen bewerten die Verschärfungen kritisch: Sie befürchten unter anderem längere Inhaftierungen und eingeschränkte Rechtsschutzmöglichkeiten für Asylbewerber. Die zentrale Neuerung ist die Einteilung von Geflüchteten in zwei Kategorien, sagt Markus Baler aus der SZ-Parlamentsredaktion in Berlin. Personen aus sogenannten sicheren Herkunftsländern oder aus Ländern mit niedrigen Anerkennungsquoten werden ein beschleunigtes Verfahren durchlaufen. Auch die haftähnliche Unterbringung in Deutschland werde vermutlich vor Gericht angefochten. Weitere Nachrichten: Krankenkassenreform im Bundestag; David Hockney gestorben; SpaceX geht an die Börse. Zum Weiterlesen und -hören: Markus Balser hat hier die neuen Fakten im Asylrecht zusammengefasst. Hier finden Sie unseren Podcast über die Auswirkungen der große Asylreform auf die EU. Einen Nachruf auf den britischen Maler David Hockney lesen Sie hier. Und hier ist der Beitrag über den absurden Reichtum von Elon Musk. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Luis Münch Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Am Montag hat im nordirischen Belfast ein Mann einen anderen mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Ein Video dieser Tat hat sich rasend schnell in den sozialen Medien verbreitet. Rechte Agitatoren haben es geteilt und damit gezielt Wut auf Migranten und Migrantinnen geschürt. Denn der mutmaßliche Täter stammt aus dem Sudan. In Belfast hat sich die Wut in dieser Woche in rassistischer Gewalt entladen. Vermummte Menschen sind durch mehrheitlich migrantische Viertel gezogen und haben rassistische Parolen skandiert. Häuser und Autos wurden in Brand gesetzt. Der Mann, der den Messerangriff verübt haben soll, ist inzwischen festgenommen und angeklagt. Aber die rassistische Gewalt geht weiter. Woher sie kommt und was kann getan werden, um sie einzudämmen? Darüber spricht in dieser Podcastfolge Michael Neudecker, der als SZ-Korrespondent aus London berichtet. Und er erklärt auch, inwiefern diese Ausschreitungen dem Premierminister Starmer gefährlich werden können. Weitere Nachrichten: Britischer Verteidigungsminister Healey tritt zurück; EZB erhöht erstmals seit 2023 den Leitzins. ** Zum Weiterlesen:** Hier finden Sie den Kochbericht von Philipp Saul. Und einige seiner WM-Rezepte. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Philipp Saul Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über „UK Parliament“ auf Youtube. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Im Aztekenstadion von Mexiko City startet am Donnerstag laut Gianni Infantino das „größte Ereignis, das die Menschheit jemals sehen wird“. Vor einem halben Jahr hat der Fifa-Präsident an Donald Trump noch den neu geschaffenen sogenannten “Fifa-Friedenspreis” überreicht. Und jetzt lässt der US-Präsident Krieg gegen Iran führen, ein Teilnehmerland der Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft. Das sei beispiellos, sagt US-Korrespondent Boris Herrmann, wie auch die massive Einschränkung der Bewegungsfreiheit des iranischen Teams. Zudem widerspreche es dem Fifa-Motto “Football Unites the World” (Fußball vereint die Welt) und verletze das Neutralitätsgebot des Weltfußballverbandes. Dies treffe allerdings auf viele diskriminierende Regularien der Trump-Regierung etwa bei der Einreise in die USA zu. Auch Fans und Funktionäre aus Ländern wie Jordanien, Marokko und sogar Schottland hatten massive Schwierigkeiten, Visa oder Einreise-Genehmigungen zu erhalten, sagt Herrmann. Weitere Nachrichten: Arbeitgeber und Gewerkschaften treffen sich im Kanzleramt; Ausschreitungen in Belfast. **Zum Weiterlesen und -hören: ** Hier finden Sie alle Artikel und Podcasts rund um die Fußball-WM. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Philipp Saul, Lisa Mohr, Luis Münch Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Guardian. und Fifa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Chinas Präsident Xi Jinping war am Montag und Dienstag zu Besuch in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang. Für den dortigen Herrscher Kim Jong-un ist dieser Besuch eine ganz besondere Ehre. Das Verhältnis der beiden Länder ist eng und Xi und Kim wollen ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Kultur sogar ausbauen. Nordkorea ist international weitgehend isoliert, spielt aber trotzdem eine wichtige geopolitische Rolle. SZ-Korrespondent David Pfeifer sagt dazu in dieser Folge von “Auf den Punkt”, Nordkorea sei Nutznießer der betrüblichen Weltlage. Weitere Nachrichten: Aus für deutsch-französischen Kampfjet; Anstieg politisch motivierter Straftaten. Zum Weiterlesen: Hier schreibt David Pfeifer mehr über Nordkoreas Macht. Der Text zu politisch motivierten Straftaten steht hier. Die interaktive Karte zur WM finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Lars Langenau, Antonia Franz, Luis Münch Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: ITV (Youtube) Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Am Sonntagabend ist die Situation in Nahost erneut eskaliert. Zunächst hat das islamistische Regime in Teheran Israel angegriffen. Zum ersten Mal seit dem Inkrafttreten der Waffenruhe im April und zum ersten Mal ohne damit auf einen israelischen Angriff zu reagieren. Und obwohl der US-Präsident Donald Trump den israelischen Staatschef Netanjahu aufgefordert hatte, Gegenangriffe auf Iran zu unterlassen, hat Israel noch in der Nacht auf Montag Luftangriffe auf Iran geflogen. Zusätzlich gab es neue Drohungen von der Hisbollah und von den Huthi-Rebellen in Jemen. Und obwohl das iranische Regime am Mittwochmittag die Angriffe auf Israel für beendet erklärt hat, stellt sich eine wichtige Frage: Wo steht die ohnehin schon brüchige Waffenruhe im Iran-Krieg nun? In dieser Podcastfolge spricht der SZ-Korrespondent Raphael Geiger über die gegenseitigen Angriffe von Iran und Israel. Er erklärt, wie sie zu bewerten sind. Und er ordnet ein, welche Folgen sie für das Friedensabkommen haben, dass Donald Trump unbedingt will und das eigentlich schon fast komplett ausgehandelt sein soll. Weitere Nachrichten: Staatschefs von Deutschland, Frankreich, Großbritannien und der Ukraine fordern Putin zu Waffenruhe auf; Festnahme nach Hauseinsturz in Görlitz. ** Zum Weiterlesen:** Das Dilemma mit den Faktenchecks Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Antonia Franz Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Gender Pay Gap, das ist die Lücke zwischen dem was Männer verdienen und dem was Frauen verdienen. In Deutschland gibt es da im Durchschnitt knapp 16 Prozent Unterschied. Und selbst, wenn man rausrechnet, dass Frauen häufiger in Teilzeit arbeiten und eher Berufe ausüben, die schlecht bezahlt werden, dann ist der Unterschied immer noch da. Er liegt dann bei sechs Prozent. Eine neue EU-Richtline soll deshalb für mehr Transparenz bei Gehältern sorgen. Unternehmen müssen demnach mehr offen legen, wie hoch die Gehälter bei ihnen sind. Aber Deutschland hat es nicht geschafft, die Richtlinie rechtzeitig umzusetzen. Der Gesetzentwurf liegt gerade noch beim zuständigen Familienministerium. Anna Lea Jakobs aus der SZ-Wirtschaftsredaktion sagt im Podcast, dass dieses Versäumnis vor allem für Chaos sorgt: “Die Frauen wissen jetzt erst gar nicht, ab wann sie mehr Rechte zugesprochen bekommen, was das für sie eigentlich bedeutet. Und diese Unsicherheit, die nimmt man nicht nur auf Arbeitnehmerseite wahr, sondern auch bei den Firmen selber. Die wissen wir ja auch überhaupt nicht, auf was sollen wir uns denn jetzt vorbereiten? Sollen wir jetzt schon ein Gehaltssystem einführen, das dieser Richtlinie entspricht oder eben noch nicht?” Moderation, Redaktion: Antonia Franz Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
China hat ein Problem. Es hat in vielen Teilen des Landes modernste Infrastruktur, weltweit die Kontrolle über wichtige Rohstoffe wie Seltenen Erden und es gibt einen Hightech-Boom: Roboter, KI und E-Autos aus China sind Weltklasse. Trotzdem sind viele junge Menschen in der Volksrepublik frustriert: Haben keine Lust auf das Hamsterrad, die Aufopferung, auf ein Leben, dass immer teurer, komplizierter und einsamer wird. Bisher hat die Regierung in Peking darauf keine Antwort. Und das könnte das Regime langfristig unter Druck setzen. Wie und weshalb trotzdem momentan eher keine Rebellion der Jungen bevorsteht, darüber sprechen die China-Korrespondenten der Süddeutschen Zeitung Gregor Scheu und Lea Sahay in der ersten Folge von „China und wir“, einem vierteiligen SZ-Podcast über die neue Weltmacht und wie sie uns verändert. Sie finden die komplette Serie im Kanal von "Das Thema". Zum Weiterhören und -lesen: “China und wir” können Sie auch sehen: Den Videopodcast finden Sie bei Spotify oder auf sz.de. Moderation: Gregor Scheu und Lea Sahay Redaktion: Timo Nicolas Produktion: Carlo Sarsky Lankheit Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Deutschlands Kandidatur für den UN-Sicherheitsrat ist am Mittwoch in New York gescheitert. Bereits im ersten Wahlgang hat Deutschland nicht einmal zwei Drittel der Stimmen bekommen. Deutlicher kann eine Wahl fast nicht ausgehen. Deutschland hatte sich auf eine nicht-ständige Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat beworben, so wie in der Vergangenheit auch. Es ist Deutschlands Ziel, alle acht Jahre Mitglied im wichtigsten Gremium der Vereinten Nationen zu sein. Das hatte bisher auch immer geklappt. Aber nun wurden stattdessen zwei andere, viel kleinere europäische Länder gewählt: Portugal und Österreich. Deutschland hat jetzt ein Glaubwürdigkeitsproblem. Und Außenminister Wadephul und Kanzler Merz gleich mit. Während die Bundespolitik noch den Schock über diese Niederlage verarbeitet, werden schon erste Rufe laut, dass Deutschland den Vereinten Nationen die Gelder kürzen sollte. Darüber, ob das eine gute Idee ist, spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Daniel Brössler aus dem SZ-Parlamentsbüro. Er hat die Wahl zum UN-Sicherheitsrat aus New York begleitet. Weitere Nachrichten: Debatte um Pflegereform; Selenskij bietet Putin Treffen an. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie den Text von Cathrin Kahlweit über Österreichs erfolgreiche Kandidatur für den UN-Sicherheitsrat. Schlechter kann man nicht sparen: Den Text über die Pläne des WDR für Radio Cosmo finden Sie hier. Und hier finden Sie Fragen und Antworten zur geplanten Pflegereform. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Laura Terberl, Luis Münch, Timo Nicolas Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Die Schwarz-Rote Bundesregierung wollte das BAföG eigentlich reformieren, an die teuren Zeiten anpassen. So steht es auch im Koalitionsvertrag: Ab dem Wintersemester, also ab Herbst, sollen die BAföG-Sätze schrittweise steigen. Die Studiumsförderung gilt für alle Studierenden, deren Eltern unter einer bestimmten Einkommensgrenze liegen und wird als zur Hälfte als Förderung, zur Hälfte als zinsfreies Darlehn ausgezahlt. Doch die Sätze haben sich in jüngster Zeit kaum verändert, die Lebenshaltungskosten dagegen sind stark gestiegen, besonders in den Universitäts-Städten. Bundesforschungsministerin Dorothee Bär zweifelt jedoch daran, dass die Reform umzusetzen ist. Sie sagte gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, dass „die Reform von den Regierungsfraktionen nicht mehr unterstützt“ würde. Zudem bringe es nichts, „Forderungen ins Parlament einzubringen, von denen man weiß, dass sie keine Mehrheit finden“. Katharina Rummenhöller ist da anderer Meinung. Sie ist Studentin und Vorstand im fzs, dem “freien Zusammenschluss der Student*innenschaften”. Der Dachverband vertritt rund eine Million Studierende in Deutschland. Im Podcast schildert sie, warum eine Erhöhung des BAföGs für Studierende essentiell sei. Weitere Nachrichten: Ukrainischer Angriff auf St. Petersburg; Kämpfe in Nahost; Wal Timmy wird obduziert. **Zum Weiterlesen: ** Über Angela Merkels Seitenhiebe gegen die Regierung Merz lesen Sie hier. Alles zum Koalitionsstreit rund ums BAföG finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Timo Nicolas Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Luis Münch Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Die EU will abgelehnte Asylbewerber künftig auch in Abschiebezentren außerhalb der Europäischen Union inhaftieren. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) erwartet dazu noch in diesem Jahr erste Vereinbarungen mit Drittstaaten. Doch bislang hat sich noch kein Land offiziell dazu bereit erklärt. Die neuen Regeln ergänzen die große EU-Asylreform von 2024, mit der Abschiebungen erleichtert und irreguläre Migration stärker begrenzt werden soll. Befürworter erwarten sich davon mehr Kontrolle über Migration und eine abschreckende Wirkung. Kritiker warnen dagegen vor rechtlichen Unsicherheiten und einer Auslagerung europäischer Verantwortung. In dieser Folge spricht Brüssel-Korrespondent Josef Kelnberger darüber, wie die geplanten Abschiebelager in Drittstaaten funktionieren sollen. Weitere Nachrichten: Mehr arme Menschen in Deutschland; Besuch des Kölner Doms soll Eintritt kosten. Zum Weiterlesen und -hören: Hier lesen Sie Josef Kelnbergers Text über die neuen EU-Abschieberegeln, die Lager außerhalb Europas möglich machen sollen und hier lesen Sie seine Analyse dazu. Unseren Recherchepodcast “Das Thema” über den Irrsinn italienischer Lager in Albanien für abgeschobene Asylbewerber hören Sie hier. Die Folge von “Das Thema” über Epsteins Helfer finden Sie hier und den Text dazu hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Luis Münch Produktion: Julias Zimmer Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: [email protected]. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Offiziell gilt seit dem 17. April zwischen Israel und Libanon eine Waffenruhe. Nur: Sie wird nicht eingehalten. Während die Hisbollah weiter mit Drohnen Israel beschießt, rückt die israelische Armee immer weiter in den Norden Libanons vor. In der Nacht zu Sonntag nahm die Armee die strategisch wichtige Kreuzfahrerfestung Beaufort ein. Von einer echten Waffenruhe könne nicht die Rede sein, sagt auch SZ-Redakteurin Sina-Maria Schweike in Tel Aviv. Die Waffenruhe sei nur zwischen der Regierung in Beirut und der Regierung von Benjamin Netanjahu ausgehandelt worden. Die Hisbollah lehnt sie aber ab und die libanesische Regierung habe im Südlibanon fast gar keinen Einfluss. Ihre Gesprächspartner in Beirut berichten von großer Angst und Unsicherheit, sagt Schweikle. Und tatsächlich drohe der israelische Verteidigungsminister Israel Katz mit der Anwendung der “Gaza-Methode" in Libanon – eine Anspielung auf die massive Zerstörung, den Tod von Tausenden und die massenhafte Vertreibung. Es bahne sich eine weitere humanitäre Katastrophe an, warnt Schweikle. Weitere Nachrichten: USA greifen Ziele in Iran an; lebenslange Haft für Messerstecher von Bielefeld; Rechtsextremistin Liebich darf ausgeliefert werden. Zum Weiterlesen und -hören: Einen Bericht von Sina-Maria Schweikle über Israels neue Militäroffensive in Libanon lesen Sie hier und hier einen Kommentar von ihr dazu. Und hier können Sie den Podcast “Und nun zum Sport” hören. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Hindu Times. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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