
Der Mena-Talk
von Mena-Watch.com·183 episodes
Im Mena-Talk sprechen Persönlichkeiten aus Medien und Politik, Kunst und Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft über politische und gesellschaftliche Themen, die das Team von Mena-Watch bewegen. Der Themenbogen ist weiter gespannt als bei den Analysen auf der Website des Thinktanks. Eine Produktion von Mena-Watch. Der unabhängige Nahost-Thinktank veröffentlicht täglich Nachrichten sowie Analysen und Kommentare renommierter Experten und Autoren zu aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten und Nordafrika. Ein Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die inhaltliche Substanz und Faktentreue jeder einzelnen Veröffentlichung. Mehr auf www.mena-watch.com.
Episodes
Thomas vd Osten-Sacken zum Thema Türkei Haben Sie genug von seichter einseitiger Nah-Ost Berichterstattung in den Medien? Dann lassen Sie sich von Mena-Watch, dem unabhängigen Nah-Ost Think Tank informieren! https://www.mena-watch.com Unser Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die Faktentreue unserer täglichen Veröffentlichungen, sowie Publikationen und steht für Anfragen zur Verfügung. Den wöchentlichen Newsletter mit Analysen, Kommentaren und Editorial können Sie gerne unter https://www.mena-watch.com/newsletter abonnieren.
Ein Vortrag von Ben Segenreich Haben Sie genug von seichter einseitiger Nah-Ost Berichterstattung in den Medien? Dann lassen Sie sich von Mena-Watch, dem unabhängigen Nah-Ost Think Tank informieren! https://www.mena-watch.com Unser Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die Faktentreue unserer täglichen Veröffentlichungen, sowie Publikationen und steht für Anfragen zur Verfügung. Den wöchentlichen Newsletter mit Analysen, Kommentaren und Editorial können Sie gerne unter https://www.mena-watch.com/newsletter abonnieren.
Ein weiterer Mena-Talk mit Florian Markl und Thomas von der Osten-Sacken Haben Sie genug von seichter einseitiger Nah-Ost Berichterstattung in den Medien? Dann lassen Sie sich von Mena-Watch, dem unabhängigen Nah-Ost Think Tank informieren! https://www.mena-watch.com Unser Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die Faktentreue unserer täglichen Veröffentlichungen, sowie Publikationen und steht für Anfragen zur Verfügung. Den wöchentlichen Newsletter mit Analysen, Kommentaren und Editorial können Sie gerne unter https://www.mena-watch.com/newsletter abonnieren.
Mena-Talk mit Jasmin Arémi & Tobias Huch Haben Sie genug von seichter einseitiger Nah-Ost Berichterstattung in den Medien? Dann lassen Sie sich von Mena-Watch, dem unabhängigen Nah-Ost Think Tank informieren! https://www.mena-watch.com Unser Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die Faktentreue unserer täglichen Veröffentlichungen, sowie Publikationen und steht für Anfragen zur Verfügung. Den wöchentlichen Newsletter mit Analysen, Kommentaren und Editorial können Sie gerne unter https://www.mena-watch.com/newsletter abonnieren.
Mena-Talk mit Jasmin Aremi und Shokh Mohammed Haben Sie genug von seichter einseitiger Nah-Ost Berichterstattung in den Medien? Dann lassen Sie sich von Mena-Watch, dem unabhängigen Nah-Ost Think Tank informieren! https://www.mena-watch.com Unser Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die Faktentreue unserer täglichen Veröffentlichungen, sowie Publikationen und steht für Anfragen zur Verfügung. Den wöchentlichen Newsletter mit Analysen, Kommentaren und Editorial können Sie gerne unter https://www.mena-watch.com/newsletter abonnieren.
Solo Talk vin Thomas von der Osten-Sacken Haben Sie genug von seichter einseitiger Nah-Ost Berichterstattung in den Medien? Dann lassen Sie sich von Mena-Watch, dem unabhängigen Nah-Ost Think Tank informieren! https://www.mena-watch.com Unser Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die Faktentreue unserer täglichen Veröffentlichungen, sowie Publikationen und steht für Anfragen zur Verfügung. Den wöchentlichen Newsletter mit Analysen, Kommentaren und Editorial können Sie gerne unter https://www.mena-watch.com/newsletter abonnieren.
Mena-Talk von Florian Markl mit Heiko Heinisch Haben Sie genug von seichter einseitiger Nah-Ost Berichterstattung in den Medien? Dann lassen Sie sich von Mena-Watch, dem unabhängigen Nah-Ost Think Tank informieren! https://www.mena-watch.com Unser Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die Faktentreue unserer täglichen Veröffentlichungen, sowie Publikationen und steht für Anfragen zur Verfügung. Den wöchentlichen Newsletter mit Analysen, Kommentaren und Editorial können Sie gerne unter https://www.mena-watch.com/newsletter abonnieren.
Mena-Talk mit Jasmin Arémi, Paushali Lass und Dr. Lauren Dagen Amoss Haben Sie genug von seichter einseitiger Nah-Ost Berichterstattung in den Medien? Dann lassen Sie sich von Mena-Watch, dem unabhängigen Nah-Ost Think Tank informieren! https://www.mena-watch.com Unser Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die Faktentreue unserer täglichen Veröffentlichungen, sowie Publikationen und steht für Anfragen zur Verfügung. Den wöchentlichen Newsletter mit Analysen, Kommentaren und Editorial können Sie gerne unter https://www.mena-watch.com/newsletter abonnieren.
Ein Mena-Talk von Florian Markl mit Thomas von der Osten-Sacken Haben Sie genug von seichter einseitiger Nah-Ost Berichterstattung in den Medien? Dann lassen Sie sich von Mena-Watch, dem unabhängigen Nah-Ost Think Tank informieren! https://www.mena-watch.com Unser Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die Faktentreue unserer täglichen Veröffentlichungen, sowie Publikationen und steht für Anfragen zur Verfügung. Den wöchentlichen Newsletter mit Analysen, Kommentaren und Editorial können Sie gerne unter https://www.mena-watch.com/newsletter abonnieren.
Im Gespräch mit Jasmin Arémi spricht der Autor des Buches »Antisemitismus und die AfD« und Gewerkschafter Stefan Dietl über die AfD-Iran-Connection, die Inszenierung der Partei zur Israel-Solidarität und den Antisemitismus als ideologischen Kern derselben. Wer verstehen will, warum die Alternative für Deutschland (AfD) sich heute als Verteidigerin Israels inszeniert und gleichzeitig politische Anschlussstellen zum iranischen Regime pflegt, muss tiefer graben. »Mich hat interessiert: Wie positioniert sich die AfD zum iranischen Regime?« Ein erster Kipppunkt waren dabei die Proteste im Iran 2018. Während die Menschen gegen Repression, Korruption und Perspektivlosigkeit auf die Straße gingen, stellte sich die AfD auffällig klar gegen die Protestbewegung und – de facto – an die Seite des Regimes. Ein Muster, das sich auch nach der Ermordung von Jina Mahsa Amini wiederholte.
Mena-Talk mit Jasmin Arémi und Tobias Huch In a conversation with Jasmin Arémi, freelance journalist and Middle East correspondent Tobias Huch discusses his recent trip to Kurdistan, encounters that leave a lasting impression, and a commitment that extends beyond the digital realm. The conversation also touches on the Kurdish Newroz festival, which was recently celebrated in Bonn—as an expression of identity, resistance, and hope. Read the full article here: https://mena-watch.com
Mena-Talk von Jasmin Arémi mit Paushali Lass Haben Sie genug von seichter einseitiger Nah-Ost Berichterstattung in den Medien? Dann lassen Sie sich von Mena-Watch, dem unabhängigen Nah-Ost Think Tank informieren! https://www.mena-watch.com Unser Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die Faktentreue unserer täglichen Veröffentlichungen, sowie Publikationen und steht für Anfragen zur Verfügung. Den wöchentlichen Newsletter mit Analysen, Kommentaren und Editorial können Sie gerne unter https://www.mena-watch.com/newsletter abonnieren.
2026-03-27 - Jasmin & Seyran Ateş Haben Sie genug von seichter einseitiger Nah-Ost Berichterstattung in den Medien? Dann lassen Sie sich von Mena-Watch, dem unabhängigen Nah-Ost Think Tank informieren! https://www.mena-watch.com Unser Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die Faktentreue unserer täglichen Veröffentlichungen, sowie Publikationen und steht für Anfragen zur Verfügung. Den wöchentlichen Newsletter mit Analysen, Kommentaren und Editorial können Sie gerne unter https://www.mena-watch.com/newsletter abonnieren.
Im Gespräch mit Jasmin Arémi spricht der Iraner und Rapper Nima Najafi Hashemi, besser bekannt als MC BASSTARD, nicht nur über seine Musik, sondern auch über eine verzerrte Berichterstattung über den Iran, ideologische Lager im Westen und die europäische Politik gegenüber dem Mullah-Regime. Die Gewalt in den frühen Texten, teils indiziert, teils verboten, wich mit den Jahren einer anderen Realität. Statt Schockeffekten rücken heute gesellschaftliche Brüche, psychische Belastungen und politische Gewalt in den Vordergrund. Diese Wirklichkeit beginnt für Nima nicht auf der Bühne, sondern in seiner Familiengeschichte. »Meine Eltern waren beide sehr politisch. Sie waren beide Marxisten, Leninisten. Meine Mutter ist hingerichtet worden. Mein Vater saß lange im Ewin-Gefängnis.« Biografische Linien, die sich nicht abschütteln lassen, selbst dann nicht, wenn man sie lange nicht explizit politisch verarbeitet. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com
Ein Mena-Talk mit Thomas von der Osten-Sacken Haben Sie genug von seichter einseitiger Nah-Ost Berichterstattung in den Medien? Dann lassen Sie sich von Mena-Watch, dem unabhängigen Nah-Ost Think Tank informieren! https://www.mena-watch.com Unser Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die Faktentreue unserer täglichen Veröffentlichungen, sowie Publikationen und steht für Anfragen zur Verfügung. Den wöchentlichen Newsletter mit Analysen, Kommentaren und Editorial können Sie gerne unter https://www.mena-watch.com/newsletter abonnieren.
Mena-Talk mit Dr. Alexander Gruber und Hasnain Kazim Im Mena-Talk mit Alexander Gruber spricht der Journalist und Autor Hasnain Kazim über sein neues Buch Der Islam und ich und seine Forderung nach mehr Mut zu Kritik und offener Debatte. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com
Mena-Talk mit Jasmin Arémi, Sarah CophenFantl und Jenny Havemann Haben Sie genug von seichter einseitiger Nah-Ost Berichterstattung in den Medien? Dann lassen Sie sich von Mena-Watch, dem unabhängigen Nah-Ost Think Tank informieren! https://www.mena-watch.com Unser Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die Faktentreue unserer täglichen Veröffentlichungen, sowie Publikationen und steht für Anfragen zur Verfügung. Den wöchentlichen Newsletter mit Analysen, Kommentaren und Editorial können Sie gerne unter https://www.mena-watch.com/newsletter abonnieren.
Mena-Talk - Florian Markl mit Thomas von der Osten Sacken Haben Sie genug von seichter einseitiger Nah-Ost Berichterstattung in den Medien? Dann lassen Sie sich von Mena-Watch, dem unabhängigen Nah-Ost Think Tank informieren! https://www.mena-watch.com Unser Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die Faktentreue unserer täglichen Veröffentlichungen, sowie Publikationen und steht für Anfragen zur Verfügung. Den wöchentlichen Newsletter mit Analysen, Kommentaren und Editorial können Sie gerne unter https://www.mena-watch.com/newsletter abonnieren.
Mena-Talk mit Michael Wolffsohn zu seinem Buch über Karajan Haben Sie genug von seichter einseitiger Nah-Ost Berichterstattung in den Medien? Dann lassen Sie sich von Mena-Watch, dem unabhängigen Nah-Ost Think Tank informieren! https://www.mena-watch.com Unser Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die Faktentreue unserer täglichen Veröffentlichungen, sowie Publikationen und steht für Anfragen zur Verfügung. Den wöchentlichen Newsletter mit Analysen, Kommentaren und Editorial können Sie gerne unter https://www.mena-watch.com/newsletter abonnieren.
Mena-Talk vom 3.3.2026 mit Brig. Karner Haben Sie genug von seichter einseitiger Nah-Ost Berichterstattung in den Medien? Dann lassen Sie sich von Mena-Watch, dem unabhängigen Nah-Ost Think Tank informieren! https://www.mena-watch.com Unser Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die Faktentreue unserer täglichen Veröffentlichungen, sowie Publikationen und steht für Anfragen zur Verfügung. Den wöchentlichen Newsletter mit Analysen, Kommentaren und Editorial können Sie gerne unter https://www.mena-watch.com/newsletter abonnieren.
Mena-Talk mit Jasmin Arémi Haben Sie genug von seichter einseitiger Nah-Ost Berichterstattung in den Medien? Dann lassen Sie sich von Mena-Watch, dem unabhängigen Nah-Ost Think Tank informieren! https://www.mena-watch.com Unser Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die Faktentreue unserer täglichen Veröffentlichungen, sowie Publikationen und steht für Anfragen zur Verfügung. Den wöchentlichen Newsletter mit Analysen, Kommentaren und Editorial können Sie gerne unter https://www.mena-watch.com/newsletter abonnieren.
Im MENA-Talk mit Jasmin Arémi spricht Maral Salmassi, Executive Chairwoman des ZERA Instituts in Berlin über ihre Arbeit im Bereich Antisemitismus- und Radikalisierungsprävention, verkürzten Journalismus und Kritik an ihrer Person. Es beginnt mit einer Zäsur, dem 7. Oktober, sagt Maral Salmassi. Antisemitische Mobilisierung, islamistische Narrative, radikalisierte Milieus seien »sichtbar eskaliert«. Nicht nur auf der Straße, sondern ebenso in Kulturinstitutionen, Bildungsräumen und vor allem im Digitalen. Eine Beobachtung, die sie nachhaltig irritiert hat, waren aktivistische Milieus, die kurz zuvor etwa Black Lives Matter unterstützten, nach der Ermordung von Jina Mahsa Amini im Rahmen der »Frau-Leben-Freiheit«-Bewegung verstummten, um wenig später mit Kuffiyeh und Palästinaflaggen Parolen wie »from the river to the sea« zu skandieren. Dieser ideologische Schwenk, diese plötzliche moralische Neujustierung, war auch ein Anlass zur Gründung des ZERA Instituts in Berlin: Prävention durch Aufklärung und die Sichtbarmachung dessen, wie Antisemitismus heute operiert. Gerade dann, wenn er sich islamistisch oder pseudo-progressiv geriert. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com
Mena-Talk mit Michael Wolffsohn Haben Sie genug von seichter einseitiger Nah-Ost Berichterstattung in den Medien? Dann lassen Sie sich von Mena-Watch, dem unabhängigen Nah-Ost Think Tank informieren! https://www.mena-watch.com Unser Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die Faktentreue unserer täglichen Veröffentlichungen, sowie Publikationen und steht für Anfragen zur Verfügung. Den wöchentlichen Newsletter mit Analysen, Kommentaren und Editorial können Sie gerne unter https://www.mena-watch.com/newsletter abonnieren.
Im MENA-Talk mit Jasmin Arémi spricht der Gewerkschafter und Autor des Buches »Antisemitismus und die AfD«, Stefan Dietl, über die ideologischen Linien, entlang derer sich der Antisemitismus der AfD entfaltet, und warum er so oft übersehen wird. Jasmin Arémi (JA): Was hat Sie dazu bewegt, sich so intensiv mit dem Antisemitismus in der AfD zu beschäftigen? Stefan Dietl (SD): Es waren im Wesentlichen zwei Gründe. Zum einen hatte ich den Eindruck, dass Antisemitismus in der AfD in der öffentlichen Debatte lange Zeit kaum eine Rolle spielte. Es wurde viel über den Rassismus der Partei gesprochen, über ihre wirtschaftspolitische Ausrichtung, aber antisemitische Ressentiments wurden weitgehend ausgeblendet. Das war für mich ein wesentlicher Antrieb, Vorträge zu halten, Artikel zu schreiben und schließlich das Buch zu veröffentlichen, auch vor dem Hintergrund des wachsenden Antisemitismus und seiner Renaissance im politischen Raum. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com
Ein Mena-Talk von Jasmin Arémi mit Rebecca Schönenbach Haben Sie genug von seichter einseitiger Nah-Ost Berichterstattung in den Medien? Dann lassen Sie sich von Mena-Watch, dem unabhängigen Nah-Ost Think Tank informieren! https://www.mena-watch.com Unser Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die Faktentreue unserer täglichen Veröffentlichungen, sowie Publikationen und steht für Anfragen zur Verfügung. Den wöchentlichen Newsletter mit Analysen, Kommentaren und Editorial können Sie gerne unter https://www.mena-watch.com/newsletter abonnieren.
Im Mena-Talk spricht die Israelstrategin, Kultur- und Diplomatieberaterin Paushali Lass mit Jasmin Arémi über die Lage in Rojava. Die kurdische Selbstverwaltung steht unter massivem Druck. Türkische Angriffe zerstören Infrastruktur, Frauenrechte und jahrzehntelang aufgebaute Stabilität. Lass kritisiert die Regionalpolitik Ankaras und fordert konkrete humanitäre Korridore sowie politische Rückendeckung durch EU, USA und Israel. »Mitgefühl ist keine Frage der Herkunft«, sagt Lass. »Ich fühle mit den Kurden in erster Linie als Mensch.« Für sie ist die Gewalt gegen Kurden kein rein lokales Problem. Sie werden verfolgt und getötet wegen ihrer Identität, nicht wegen ihrer Taten – eine Parallele zur jüdischen Geschichte. »Gewalt, die auf Ideologie basiert, hört nicht bei einer Gruppe auf«, warnt sie. Wer heute die Kurden angreift, bedroht morgen andere, wie der IS gezeigt habe. Außenstehende müssten daher Druck auf Regierungen und Weltmächte ausüben. Ihr Engagement ist auch persönlich motiviert. Begegnungen mit Kurden haben sie geprägt: »Bereits Abrahams Geschichte aus der Tanakh zeigt Werte wie Respekt und Zusammenleben, die ich bei Kurden wiederfinde.« Nach dem Erdbeben 2023 in der Türkei erlebte sie, dass Kurden trotz Diskriminierung hilfsbereit sind. Lesen Sie den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com
Florian Markl spricht mit Stefan Kaltenbrunner Haben Sie genug von seichter einseitiger Nah-Ost Berichterstattung in den Medien? Dann lassen Sie sich von Mena-Watch, dem unabhängigen Nah-Ost Think Tank informieren! https://www.mena-watch.com Unser Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die Faktentreue unserer täglichen Veröffentlichungen, sowie Publikationen und steht für Anfragen zur Verfügung. Den wöchentlichen Newsletter mit Analysen, Kommentaren und Editorial können Sie gerne unter https://www.mena-watch.com/newsletter abonnieren.
Florian Markl im Talk mit Thomas von der Osten-Sacken Haben Sie genug von seichter einseitiger Nah-Ost Berichterstattung in den Medien? Dann lassen Sie sich von Mena-Watch, dem unabhängigen Nah-Ost Think Tank informieren! https://www.mena-watch.com Unser Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die Faktentreue unserer täglichen Veröffentlichungen, sowie Publikationen und steht für Anfragen zur Verfügung. Den wöchentlichen Newsletter mit Analysen, Kommentaren und Editorial können Sie gerne unter https://www.mena-watch.com/newsletter abonnieren.
Der Militärexperte Gerald Karner analysiert im Mena-Talk-Podcast, warum der Iran trotz vollmundiger Ankündigung von Donald Trump nicht angegriffen wurde und erklärt, was die neue High-Tech-Laser-Waffe Israels wirklich kann. Die politische Lage im Iran hat sich in den vergangenen Wochen dramatisch zugespitzt. Landesweite Proteste gegen das Mullah-Regime werden mit äußerster Gewalt niedergeschlagen, das Internet ist weitgehend blockiert, verlässliche Informationen sind rar. Laut dem österreichischen Militärexperten Gerald Karner verteidigt das Regime seine Macht „mit immer brutaleren Methoden“ und steuere auf einen gefährlichen Kulminationspunkt zu. Lesen sie den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com
Im Mena-Talk mit Jasmin Arémi spricht Alan Wali über kurdische Selbstbestimmung und eine politische sowie gesellschaftliche Annäherung zwischen Kurden und Israel. Alan Wali stammt aus Kobane, einer Stadt im kurdischen Rojava im Norden Syriens, die spätestens seit dem Vormarsch des sogenannten Islamischen Staats zum Symbol für Widerstand und Zerstörung geworden ist. Heute lebt der Rettungsschwimmer in Deutschland. Seit Jahren setzt er sich öffentlich für kurdische Selbstbestimmung ein, und für eine politische und gesellschaftliche Annäherung zwischen Kurden und Israel. Seine Position ist klar, seine Erfahrungen sind geprägt von Krieg, Flucht und dem Leben ohne staatliche Absicherung. Lesen Sei den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com
Im MENA-Talk spricht Jasmin Arémi mit der Politikwissenschaftlerin Dastan Jasim über die Lage der Kurden nach dem Sturz des Assad-Regimes, die Verschiebung von Machtverhältnissen in Syrien und die Folgen einer geopolitischen Gleichgültigkeit. Jasmin Arémi (JA): Frau Jasim, Sie kommen aus einer kurdischen Familie mit einer sehr politischen Geschichte. Können Sie zu Beginn Ihren fachlichen und persönlichen Bezug zu Syrien und insbesondere zu den kurdischen Regionen skizzieren? Dastan Jasim (DJ): Ich komme aus einer kurdischen Familie, meine Eltern sind als politische Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Mein Vater war im Widerstand gegen Saddam Hussein aktiv, meine Mutter stammt aus jener Stadt, in der 1988 der große Giftgasanschlag verübt wurde. Politische Gewalt und Konflikte waren daher von Beginn an Teil meiner Lebensrealität. Lesen Sie den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com
2026-01-21 - Florian Markl & Siamend Hajo Haben Sie genug von seichter einseitiger Nah-Ost Berichterstattung in den Medien? Dann lassen Sie sich von Mena-Watch, dem unabhängigen Nah-Ost Think Tank informieren! https://www.mena-watch.com Unser Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die Faktentreue unserer täglichen Veröffentlichungen, sowie Publikationen und steht für Anfragen zur Verfügung. Den wöchentlichen Newsletter mit Analysen, Kommentaren und Editorial können Sie gerne unter https://www.mena-watch.com/newsletter abonnieren.
Im MENA-Talk spricht Jasmin Arémi mit dem Journalisten Iman Sefati über die Dynamik der Proteste im Iran, über die Rolle von Reza Pahlavi und über ein Regime, das bereit ist, die eigene Bevölkerung zu massakrieren. Ausgangspunkt der aktuellen Protestwelle im Iran waren ausgerechnet jene, die lange als Stabilitätsanker der Islamischen Republik galten. Die sogenannten Bazaris (Basarhändler) starteten die Proteste am 28. Dezember 2025 im Großen Basar von Teheran. Die drastische Abwertung der iranischen Währung (Rial) habe jede wirtschaftliche Planung unmöglich gemacht, erklärt Sefati. Preise explodierten, Waren ließen sich weder seriös einkaufen noch verkaufen. Lesen Sie den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com
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Die türkische Influencerin und Studentin Türkü Avci lebt in Jerusalem. Im Mena-Talk spricht sie mit Jasmin Arémi über Antisemitismus in der Türkei, die Ambivalenz der türkisch-israelischen Beziehungen und den Preis öffentlicher Haltung. Die türkische Journalistin und Influencerin Türkü Avci lebt und studiert in Jerusalem. Aufgewachsen ist sie in einer politisch linken, zugleich religiös geprägten Familie in der Türkei. Israel war für sie früh ein Thema, allerdings eines, das stark emotionalisiert und selten differenziert verhandelt wurde. Dass sie ihr Politik- und Journalismusstudium schließlich nach Jerusalem verlegte, war eine bewusste Entscheidung. Sie habe die Realität mit eigenen Augen sehen wollen, jenseits der Narrative, die in ihrem Umfeld dominierten. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com
Im MENA‑Talk spricht Jasmin Arémi mit Prof. Dr. Mouhanad Khorchide, Islamtheologe an der Universität Münster und Experte für den politischen Islam und innerislamische Reformdebatten, über das kürzlich verhängte Verbot der islamistischen Gruppierung Muslim Interaktiv, seine Bedeutung für Gesellschaft und Staat sowie die Herausforderungen von islamistischer Propaganda im digitalen Raum. Das Bundesministerium des Innern hat Muslim Interaktiv Anfang November verboten, verbunden mit Durchsuchungen bei Netzwerken wie Generation Islam und Realität Islam. Innenminister Dobrindt begründete diesen Schritt mit Hetze gegen Israel, Juden und Frauenrechten sowie mit der propagierten Kalifatsidee. Das Verbot hat weitreichende Debatten über die Grenzen der Meinungsfreiheit, die Stabilität der Demokratie und islamistische Ideologien ausgelöst. Prof. Dr. Khorchide vom Zentrum für Islamische Theologie in Münster bewertet diesen Schritt als deutliches Zeichen staatlicher Verantwortung. Lesen Sie den gesamten Artikel auf: https://mena-watch.com
Am 27. Dezember 1985 erschütterte ein Terroranschlag den Flughafen Wien Schwechat. Drei Menschen wurden getötet, Dutzende verletzt. Zum 40. Jahrestag analysiert der wissenschaftliche Leiter von MENA-Watch, Florian Markl, im ersten Teil der Podcast-Reihe MENA-History die dramatischen Ereignisse und ihre politischen Hintergründe. Der Terroranschlag auf den Flughafen Wien Schwechat am 27. Dezember 1985 zählt zu den dramatischsten Ereignissen der Zweiten Republik. Drei bewaffnete Attentäter warfen in der Abflughalle Handgranaten und eröffneten das Feuer auf die wartenden Reisenden am Schalter der israelischen Fluglinie EL AL. Zwei Menschen starben noch am Tatort, eine Frau erlag wenige Tage später ihren Verletzungen. Rund vierzig Personen wurden teils schwer verletzt. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com/?p=142894
2025-12-16 - Jasmin & Roman Deckert Haben Sie genug von seichter einseitiger Nah-Ost Berichterstattung in den Medien? Dann lassen Sie sich von Mena-Watch, dem unabhängigen Nah-Ost Think Tank informieren! https://www.mena-watch.com Unser Team von Politikwissenschaftlern, Historikern und Autoren garantiert die Faktentreue unserer täglichen Veröffentlichungen, sowie Publikationen und steht für Anfragen zur Verfügung. Den wöchentlichen Newsletter mit Analysen, Kommentaren und Editorial können Sie gerne unter https://www.mena-watch.com/newsletter abonnieren.
Im Mena-Talk spricht Jasmin Arémi mit Stefan Hensel, dem Antisemitismusbeauftragten der Freien Hansestadt Hamburg. Vier Jahre lang war er Ansprechpartner für Politik, Verwaltung und jüdisches Leben. Zum Jahresende legt er sein Amt nieder. Ein Gespräch über Erreichtes, Versäumtes und die politischen, gesellschaftlichen und persönlichen Herausforderungen dieser Zeit. Bereits die Entscheidung, das Amt 2021 anzunehmen, sei kein reiner Verwaltungsakt gewesen: »Als man mich damals fragte, habe ich nicht sofort zugesagt. Ich wollte erst nachdenken – und mit meiner Familie darüber sprechen, was dieses Amt wirklich bedeutet.« Offiziell trage die Position den Titel »Beauftragter für jüdisches Leben und die Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus. « Zwei Felder, die, wie er rückblickend betont, zwar unter demselben Dach laufen, aber kaum miteinander vereinbar seien. Aus der einen Seite ist das Amt ein politisch-administratives – und auf der anderen Seite eines, das unmittelbar auf die jüdische Gemeinschaft einzahlt. »Mir war damals noch nicht bewusst, was mir erst während meiner Amtszeit klar wurde: dass ich es mit zwei Themen zu tun haben würde, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben sollten.« Lesen Sie den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com
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Die islamische Revolution von Ayatollah Khomeini sollte exportiert werden Maya Zehden im Gespräch mit Stephan Grigat zu Hintergründen des aktuellen Krieges zwischen Israel und Iran Wie wirkte der Einfluss des Irans seit 1979 auf die Region? Unmittelbar nach der Revolution begann das Ayatollah Regime mit Destabilisierungsversuchen, vor allem in den sunnitisch-arabischen Ländern. Das Ziel: Nach dem Modell der islamischen Revolution und des Welāyat-e Faqīh, des spezifischen politischen Modells, was im Iran nach 1979 installiert wurde, auch dort ein islamisches Herrschaftssystem zu etablieren. Das war lange Zeit erst mal nicht erfolgreich, dahingehend, dass diese Umsturzversuche nicht gelungen sind, weil vor allem die sunnitischen arabischen Länder, Saudi-Arabien und die Golfstaaten, scharf gegen die Anhänger Khomenis in ihren eigenen Ländern vorgegangen sind. Aber es hat trotzdem seitdem massive Auswirkungen, weil nämlich die damals vorhandenen Reformbemühungen, einen sehr viel moderateren Islam gesellschaftlich und politisch zu verankern, zurückgenommen wurden. Dann wurde in den 80er Jahren die Hisbollah gegründet vom iranischen Regime und unter unmittelbarer Anleitung aufgebaut aus einer sehr spezifischen Situation im Libanon heraus, wo vollkommenes Chaos war mit Bürgerkrieg usw. Das gilt als der erste gelungene Revolutionsexport. Und das wurde dann später als Beispiel genommen, auch in allen möglichen anderen arabischen Ländern und auch in den palästinensischen Gebieten zu versuchen, ganz ähnliche Entwicklungen in Gang zu setzen. Der Durchbruch kam mit dem Atomabkommen, dem JCPOA, Joint Consolidative Plan of Action, der 2015 verabschiedet wurde. Seitdem hat es das iranische Regime es extrem gut geschafft, seine Revolution zu exportieren und seine Strategie des Ring of Fire, eines Feuerrings, den man um Israel legen wollte, ist in dieser Zeit wirklich Wirklichkeit geworden. Im Libanon, dadurch, dass die Hezbollah de facto die Macht übernommen hat, in Syrien, damals noch unter Assad, der sich dann im Rahmen des Bürgerkrieges nur durch die Unterstützung der Hizbollah und des iranischen Regimes überhaupt an der Macht halten konnte, im Irak, wo pro-iranische Milizen damals eindeutig das Sagen hatten. Und in Sana'a, in der jemenitischen Hauptstadt, wo sich die Houthi-Rebellen, Ansar Allah (Helfer Gottes) nennen sie sich eigentlich, zu einem relativ neuen Proxy, direkten Verbündeten des iranischen Regimes, entwickelt haben. Stephan Grigat (https://www.facebook.com/GrigatStephan/) ist Professor für Theorien und Kritik des Antisemitismus an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho) und Leiter des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS)(https://www.facebook.com/CARSkatho/) in Aachen und Köln. Er ist Research Fellow an der Universität Haifa und am London Center for the Study of Contemporary Antisemitism. Er ist Autor des Buches „Vom Antijudaismus zum Hass auf Israel: Interventionen zur Kritik des Antisemitismus“ (Verlag Barbara
In diesem aufschlussreichen Interview analysiert Politikwissenschaftler und Antisemitismusforscher Prof. Dr. Stephan Grigat die geopolitischen Folgen des iranischen Angriffs auf Israel, die Reaktionen arabischer Staaten wie Jordanien und Saudi-Arabien sowie die Schwächung der Hisbollah im Libanon. Zudem spricht er offen über die ambivalente Rolle Deutschlands – zwischen Solidaritätsbekundungen und realpolitischer Unterstützung von Israels Feinden. Was bedeutet das für die Zukunft des Nahen Ostens? Und wie handlungsfähig ist die Hamas nach dem Krieg in Gaza wirklich? 📌 Jetzt ansehen für eine faktenbasierte, kritische Einordnung der aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten! --- Stephan Grigat (https://www.facebook.com/GrigatStephan/) ist Professor für Theorien und Kritik des Antisemitismus an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (katho) und Leiter des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS)(https://www.facebook.com/CARSkatho/) in Aachen und Köln. Er ist Research Fellow an der Universität Haifa und am London Center for the Study of Contemporary Antisemitism. Er ist Autor des Buches „Vom Antijudaismus zum Hass auf Israel: Interventionen zur Kritik des Antisemitismus“ (Verlag Barbara Budrich 2025)(https://shop.budrich.de/produkt/vom-antijudaismus-zum-hass-auf-israel/) und Herausgeber des Bandes: „Kritik des Antisemitismus in der Gegenwart“ (Nomos 2023)(https://www.nomos-shop.de/de/p/kritik-des-antisemitismus-in-der-gegenwart-gr-978-3-7560-0263-4) ---
Hat der sogenannte Nahostkonflikt, der tatsächlich nur den regionalen Konflikt zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn sowie den Palästinensern bezeichnet, erst mit der Staatsgründung Israels begonnen? Stephan Grigat, Professor für Theorien und Kritik des Antisemitismus an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, leitet seit 2022 das Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) in Aachen und Köln. Er erklärt im Gespräch mit Maya Zehden die Hintergründe des heutigen Antisemitismus, wie er entstand und wie er sich im arabischen Raum verbreitet hat. Dabei spielen sowohl der Mufti von Jerusalem, die Muslimbruderschaft sowie die arabische nationale Bewegung eine wichtige Rolle, was häufig in Wissenschaft und Gesellschaft so nicht bekannt ist. Akademischer Antisemitismus ist nicht neu. Juristen, Ärzte u.a. waren schon im Nationalsozialismus häufig gegen Juden positioniert. In den letzten Jahrzehnten haben sich bestimmte linke Theorien durchgesetzt, die sich nicht mehr auf die kritische Theorie beziehen, sondern u. a. auf einen Post-Kolonialismus, der sich pro-palästinensisch sieht. Eigentlich müsste es nicht nur ‚Free Palestine‘ heißen, sondern ‚Free Palestine from Hamas‘, meint Grigat, aber das kommt in dieser Szene nicht vor. Dabei ist die Einstufung von Israelis als ‚weiße Kolonialisierer‘ absolut geschichtsvergessen, denn die Gründung Israels war ein anti-kolonialer Akt, der die britische Kolonialherrschaft ablöste. Die Bevölkerung hat neben jüdischen Zuwanderern aus der arabischen Welt, aus der sie vertrieben wurden, auch einen Anteil von rund 25% nicht-jüdischen Arabern. Problematisch: Mit der linken Kritik an einem angeblichen ‚Schuldkult‘ werden in Deutschland mit Sprüchen wie ‚Free Palestine from German guilt‘ oder ‚Palestine will set us free‘ rechte Formulierungen aufgegriffen, und jetzt mit linkem Vokabular deutsche Schuld und Präzedenzlosigkeit der NS-Vergangenheit geleugnet. Heutiger Missstand an einigen Universitäten ist die skandalöse Zurückhaltung von Universitätsleitungen, vor allem in Berlin, gegenüber Protesten in Form von schwerster Sachbeschädigung und Bedrohung von Studierenden und Mitarbeitenden. Wie steht der Siegeszug bestimmter linker Theorien im akademischen Diskurs damit im Zusammenhang? Stephan Grigat gibt Antworten. --- Stephan Grigat (https://www.facebook.com/GrigatStephan/) ist Professor für Theorien und Kritik des Antisemitismus an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (https://www.facebook.com/CARSkatho) und Leiter des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS)(https://katho-nrw.de/cars) in Aachen und Köln. Er ist Research Fellow an der Universität Haifa und am London Center for the Study of Contemporary Antisemitism. Er ist Autor des Buches „Vom Antijudaismus zum Hass auf Israel: Interventionen zur Kritik des Antisemitismus“ (Verlag Barbara Budrich 2025)(https://shop.budrich.de/produkt/vom-antijudaismus-zum-hass-auf-israel/) und Herausgeber des Bandes: „Kritik des Ant
Prof. Stephan Grigat hat sich mit Autoren der ‚Kritischen Theorie‘ und ‚des kategorischen Imperativs‘ beschäftigt. Dazu gehören Karl Marx, Theodor Adorno, Max Horkheimer und viele andere. Seine Erläuterungen im vierten Teil des Gesprächs mit Maya Zehden führen auf nachvollziehbarem Weg dahin, den Einfluss dieser Theorien auf die heutige Bewertung aktueller akademischer Theorien und damit verbunden praktischem politischen Handeln zu analysieren. Sein Fixpunkt in der Analyse ist eine antiautoritäre, liberale Vorstellung von Sozialismus wie z.B. bei Oscar Wilde, aber vor allem der Umgang mit Antisemitismus. Heute sieht Stephan Grigat die Linke, der er sich früher zugehörig fühlte, sehr kritisch. Die KPD war bereits vor dem Dritten Reich während der Weimarer Republik antisemitisch eingestellt, erkennbar an Texten in der Roten Fahne, ihrer Tageszeitung. Andererseits haben andere linke Gruppen ursprünglich offen Kritik am Islam geübt. Das findet heute nicht mehr statt. Was er in der Enquete Kommission des Berliner Abgeordnetenhauses als Sachverständiger für Antisemitismus macht, welche Vorfälle seit dem 7. Oktober 2023 Besorgnis erregend sind und welches Ergebnis eine solche Kommission haben könnte, beschreibt Grigat offen und klar. Ob Antisemitismusbeauftragte an Universitäten die Angriffe auf jüdische Studenten wirksam bekämpfen bzw. das Gefühl der Ausgrenzung von der Studierenden? Alle Antworten im Video… --- Stephan Grigat (https://www.facebook.com/GrigatStephan/) ist Professor für Theorien und Kritik des Antisemitismus an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (https://www.facebook.com/CARSkatho) und Leiter des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS)(https://katho-nrw.de/cars) in Aachen und Köln. Er ist Research Fellow an der Universität Haifa und am London Center for the Study of Contemporary Antisemitism. Er ist Autor des Buches „Vom Antijudaismus zum Hass auf Israel: Interventionen zur Kritik des Antisemitismus“ (Verlag Barbara Budrich 2025)(https://shop.budrich.de/produkt/vom-antijudaismus-zum-hass-auf-israel/) und Herausgeber des Bandes: „Kritik des Antisemitismus in der Gegenwart“ (Nomos 2023)(https://www.nomos-shop.de/de/p/kritik-des-antisemitismus-in-der-gegenwart-gr-978-3-7560-0263-4) ---
Im Mena-Talk mit Jasmin Arémi spricht mit dem ehemaligen israelischen Militärsprecher Arye Sharuz Shalicar über die aktuelle Lage im Gazastreifen, den Einfluss der Hamas und mögliche Perspektiven für die Zeit nach einer Entwaffnung der Terrororganisation. Seit dem 7. Oktober lebt Israel in einem Ausnahmezustand. Zwar habe sich die Lage mit der Zeit etwas beruhigt, doch die Hamas halte weiterhin Geiseln fest und versuche, ihre Macht zu festigen, erklärt der ehemalige israelische Militärsprecher und Publizist Arye Sharuz Shalicar. »Wer glaubt, dass man einfache Lösungen erzwingen kann, täuscht sich«, sagt er. In weiten Teilen des Gazastreifens, besonders westlich der gelben Linie, habe die Terrororganisation wieder die Kontrolle übernommen. Wie sich die Situation weiter entwickle, hänge nun nicht zuletzt von den USA, der Türkei, Katar, Ägypten und Israel ab. Lesen Sie den ganzen Artikel auf: https://www.mena-watch.com/?p=142264
Im MENA-Talk mit Jasmin Arémi spricht Dr. Alexandra Klei, Architekturhistorikerin, Autorin und Mit-Herausgeberin des Buches »Jüdische Realitäten nach dem 7. Oktober«, erschienen im »werkraum bild und sinn e.V.«, über die Entstehung des Buches und die Herausforderungen, denen sich jüdische Künstler und Kulturschaffende heute gegenübersehen. Mit dem Jahrbuch »Jüdische Realitäten nach dem 7. Oktober« haben Dr. Alexandra Klei und Annika Wienert einen Rahmen für künstlerische und persönliche Beiträge geschaffen, die die politischen und gesellschaftlichen Folgen dieses Datums für Jüdinnen und Juden in Deutschland, Europa und Israel thematisieren. Lesen Sie den ganzen Artikel auf https://mena-watch.com
Im Mena-Watch-Talk diskutiert Thomas von der Osten-Sacken, warum die Debatten über eine Rückkehr syrischer Flüchtlinge an der Realität vorbeigehen. Die Krisen im Sudan und in Mali zeigten, dass der Westen aus seinen Fehlern in Syrien nichts gelernt hat. Thomas von der Osten-Sacken, der mit seiner Hilfsorganisation Wadi e. V. seit den 1990er Jahren im kurdischen Nordirak tätig ist und nur wenige Wochen nach dem Sturz von Präsident Baschar al-Assad nach Syrien gereist war, um sich ein eigenes Bild von der Lage zu machen, bestätigt die Einschätzung des deutschen Außenministers Johann Wadephul, der nach einem Besuch in Damaskus erklärte, eine Rückführung von Flüchtlingen sei aufgrund der umfassenden Zerstörungen unmöglich. Rund ein Viertel der Hauptstadt sei unbewohnbar; ganze Vororte sind zerstört, teilweise vermint und könnten wahrscheinlich erst nach einem vollständigen Neuaufbau wieder nutzbar sein. Lesen sie den ganzen Artikel hier:; https://www.mena-watch.com/europa-syrien-nichts-gelernt/
Im Mena-Talk spricht Jasmin Arémi mit Andreas Stahl, Politikwissenschaftler und Leiter der zentralen Beratungsstelle gegen Antisemitismus in Nordrhein-Westfalen, über die IHRA-Arbeitsdefinition, ihre Bedeutug und verbreitete Missverständnisse und Kritik daran. Andreas Stahl forscht seit vielen Jahren wissenschaftlich zu den Erscheinungsformen des Antisemitismus, zu isrealbezogenem Antisemitismus und aktuellen Debatten um die IHRA-Definition (Arbeitsdefinition von Antisemitismus der International Holocaust Rememberence Alliance). Er leitet die Zentrale Beratungsstelle gegen Antisemitismus an Hochschulen in NRW und ist in der politischen Bildung tätig. Er ist Mitherausgeber mehrerer Sammelbände und Gründungsmitglied der Gesellschaft für kritische Bildung und Mitglied des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) Aachen aktiv. Lesen Sie den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com
Sarah Cohen-Fantl gehört zu den profiliertesten Stimmen des deutschsprachigen Journalismus, wenn es um Israel, Antisemitismus und politische Kultur in Europa geht. Seit 2018 berichtet sie als freie Journalistin und Kriegsreporterin aus Israel, unter anderem für Die Welt, BZ und die Jüdische Allgemeine. Im gemeinsamen Podcast „Moin & Shalom“ mit Jenny Havemann spricht sie über jüdisches Leben, Sprache und Alltag zwischen Tel Aviv und Hamburg, mal mit journalistischer Distanz, mal mit ganz persönlichem Blick. Ein Schwerpunkt gilt der Sprache über Israel. Den Begriffen, die im öffentlichen Diskurs gewählt werden, und den Haltungen, die sich in diesen spiegeln. Für Cohen-Fantl ist Sprache nicht bloß Medium, sondern Indikator dafür, wie eine Gesellschaft über Jüdinnen und Juden, über Israel, über sich selbst denkt. Im Gespräch erzählt sie von den Erfahrungen, die ihren Blick auf Deutschland geprägt haben. Schon als Schülerin wurde sie wegen ihrer jüdischen Herkunft von Neonazis bedroht und beschimpft. Lehrkräfte drängten sie, über ihre Familiengeschichte zu sprechen. Lesen Sie den ganzen Artikel auf https://Mena-watch.com
Ein Vortrag des Mena-Watch-Korrespondenten Ben Segenreich in Wien beschäftigte sich mit den Missverständnissen über Israel. Wir präsentieren die Aufzeichnung der Veranstaltung. Bei seinem Vortrag in der Zwi Perez Chajes Loge der jüdischen Organisation B’nai Brith in Wien setzte sich der Journalist Ben Segenreich mit der Vielzahl an meist gewollten »Missverständnissen« über Israel auseinander, die insbesondere seit dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und der dadurch ausgelösten kriegerischen Auseinandersetzung im Gazastreifen die Medienberichterstattung prägen. Lesen Sie den ganzen Artikel hier: https://www.mena-watch.com/die-vielen-missverstaendnisse-ueber-israel-2
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