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Alles gesagt?

DIE ZEIT·Hosted by Christoph Amend and Jochen Wegner·9 episodes

SocietyCultureGerman-languageLongform interviews3-6 hrs/epPublic figuresStandalone episodesZEIT journalism

Wir befragen außergewöhnliche Menschen – so lange, bis sie selbst erklären, dass jetzt “alles gesagt” sei. Ein Gespräch kann also zwölf Minuten oder drei Stunden dauern. Die Interviewer, Christoph Amend, Editorial Director der ZEIT und Jochen Wegner, Chefredakteur der ZEIT, sind auf alles vorbereitet – und haben hunderte Fragen und meistens auch ein paar Spiele für ihren Gast dabei. Mehr hören? Dann testen Sie jetzt unser Podcast-Abo 4 Wochen gratis unter www.zeit.de/podcastabo Neben unserem unendlichen Podcast gibt es in der ZEIT und auf zeit.de noch einiges mehr zu entdecken. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter ww...

Why listen

Alles gesagt? is a German longform interview show where Christoph Amend and Jochen Wegner keep talking until the guest decides the conversation is finished. Episodes can become sprawling, funny, biographical, political, and surprisingly intimate, with games and prepared questions pulling public figures far beyond their usual talking points. It is best for listeners who enjoy unhurried conversations with writers, politicians, thinkers, artists, and cultural figures.

Episodes

5 hr 42 min
Jul 2, 2026Episode 143
Lavinia Heisenberg, müssen wir Einstein neu denken?

Sie gehört zu den profiliertesten Gravitationsforscherinnen ihrer Generation und befasst sich mit den größten Fragen der Physik: Wie funktioniert das Universum – und reicht Einsteins Relativitätstheorie wirklich aus, um es zu beschreiben? Jetzt ist die Physikerin Lavinia Heisenberg zu Gast im unendlichen Podcast. Sie spricht über ihre Forschung zur Schwerkraft, neue Perspektiven auf Einstein und darüber, ob Gravitonen womöglich eine Masse haben. Im Gespräch erzählt Heisenberg, wie früh ihre Faszination für den Kosmos begann. Als Kind sei der Mond für sie eine Konstante gewesen, er habe sie durch verschiedene Lebensphasen und die vielen Umzüge begleitet, die sie damals erlebte. Früh stand für sie fest, dass sie Astronautin werden wollte. Beinahe wäre der Traum in Erfüllung gegangen: Sie bewarb sich für das ESA-Astronautenprogramm und kam unter die letzten 30. Außerdem geht es um Heisenbergs Wissenschaft – um Gravitation, um die Grenzen bestehender Theorien und um ihre Lust, diese neu zu denken. Lavinia Heisenberg studierte Physik in Heidelberg, nachdem sie zuvor auch Medizin und Psychologie in Betracht gezogen hatte. Sie hat in vielen verschiedenen Ländern geforscht, spricht sechs Sprachen fließend und sagt selbst, dass man in jeder Sprache die Welt mit anderen Augen sieht. Heisenberg spricht auch über ihren Weg durch eine Wissenschaft, in der Frauen bis heute unterrepräsentiert sind. Weil an ihrer Schule kein Physik-Leistungskurs zustande kam, musste sie sich zu Beginn des Studiums vieles selbst erarbeiten. Sie erzählt von Professoren, die ihr vom Fach abrieten. Aufhalten ließ sie sich davon nicht: Sie beendete ihr Studium als eine der Besten ihres Jahrgangs. Für schlechte Tage greift sie noch immer zu ihrer »Mondtherapie«, wie sie die Methode selbst lachend im Podcast nennt. Nach fünf Stunden und 43 Minuten beendet sie das Gespräch, denn das darf bei »Alles gesagt?« nur die Gästin. Produktion: Pool Artists Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank Freie Mitarbeit: Svenja Heinrichs Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an: [email protected]. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.<a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-

6 hr 25 min
Jun 18, 2026Episode 142
Sebastian Fitzek, wie schreibt man einen Thriller? (Teil 2)

Er zählt mit mehr als 20 Millionen verkauften Büchern zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftstellern unserer Zeit. Und er ist der einzige Gast in der Geschichte von Alles gesagt?, dessen Folge nicht von ihm selbst, sondern vom Veranstaltungsort beendet wurde – nach drei Stunden und 39 Minuten. Nach der denkwürdigen Aufzeichnung in der Elbphilharmonie ist Sebastian Fitzek jetzt wie versprochen zurück – diesmal im Audimax der Universität Hamburg, im Rahmen der Langen Nacht der ZEIT, live vor 1.200 Gästen. 2026 feiert Sebastian Fitzek sein 20. Jubiläum als Autor. Am 3. Juni 2006 erschien sein Debüt Die Therapie, mittlerweile hat er mehr als 30 Bücher veröffentlicht. Im Gespräch berichtet er, was seit dem Abbruch in der Elbphilharmonie geschehen ist – von der Veröffentlichung seines Thrillers Der Nachbar und seinem Gastauftritt bei Gute Zeiten, schlechte Zeiten über seinen Ausflug ins Horrorgenre mit dem gemeinsam mit Annika Strauss geschriebenen Roman REM bis hin zu den beiden großen Jubiläumsshows in der Berliner Waldbühne – zwei, weil die Nachfrage so groß war. Fitzek spricht außerdem über seine Erfahrungen als Vater von fünf Kindern – über Bildschirmzeit, Social Media und das Schul- und Bildungssystem. Er beobachtet die wachsende Polarisierung in Deutschland mit Sorge und erklärt, warum er es mutig findet, wenn Künstler wie Bruce Springsteen oder Herbert Grönemeyer sich politisch positionieren – und warum er selbst sich lieber zurückhält. Gemeinsam mit dem Publikum plottet Fitzek live einen Thriller und gibt dabei Einblicke in sein Handwerk: wie er Ideen über Jahre entwickelt, warum er allen Versuchungen der Marktforschung widersteht – und dass er bei jedem neuen Buch immer noch Zweifel hat, ob es gut genug ist. Er verteidigt den inhabergeführten Buchhandel. Und er beschreibt seine Treue zu Berlin – obwohl er 40 Jahre gebraucht hat, um die Stadt zu mögen. Sebastian David Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren und ist in der Charlottenburger Siedlung Eichkamp aufgewachsen. Er studierte Jura, promovierte im Urheberrecht und machte Karriere im Privatradio als Chefredakteur und Programmchef mehrerer Sender, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Neben Thrillern hat Sebastian Fitzek auch Kinderbücher und Komödien geschrieben. Für seine Psychothriller wurde er unter anderem mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Nach sechs Stunden und 25 Minuten spricht Sebastian Fitzek schließlich das im ersten Teil vereinbarte Schlusswort: »Löschkanone«. Produktion: Pool Artists Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophia Hubel Freie Mitarbeit: Svenja Heinrichs Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an: <a href

2 hr 1 min
May 28, 2026Episode 140
Scott Galloway, how broken is the American dream?

Scott Galloway is an entrepreneur, professor, bestselling author, investor, and podcast host. Over the past decades, he has founded several companies, taught brand strategy, and become one of the most prominent public commentators on technology, business, and society. Now he was live on stage of the never-ending podcast, on the sidelines of the OMR Festival in Hamburg. Scott Galloway grew up in California as the son of two immigrants and was raised largely by his mother, a secretary, after his father left the family. He describes his childhood as »remarkably unremarkable«: there was little money, but also a society that, in his telling, still gave ordinary children a real chance to build an extraordinary life. At school and university, Galloway was not a prodigy. He says he had average grades, initially failed to get into UCLA, appealed the decision, was admitted as a »native son of California«, and graduated with a GPA of 2.27. After a short and, by his own account, uneasy stint at Morgan Stanley, he went to business school, discovered brand strategy, and founded the consulting firm Prophet — the first of several companies that made him wealthy and, as he openly recounts, twice brought him back to losing that wealth again. Today, Scott Galloway is one of the most visible commentators on technology, business, and masculinity. In this conversation, he speaks about the social damage caused by online platforms, the opportunities and illusions of American capitalism, the risks and promises of artificial intelligence, and the reasons why he believes drugs like GLP-1 may change society even more profoundly than AI. After two hours and one minute, Scott Galloway ends the conversation, as only the guest can do so on Alles gesagt?. Production: Pool Artists Editors: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank Additional Research: Svenja Heinrichs Guest Management: Paula Georgi, Anna Vahldick Questions, criticism, suggestions? Write to: [email protected] Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

1 hr 54 min
May 28, 2026Episode 141
Deutsche KI-Übersetzung: Scott Galloway, funktioniert der amerikanische Traum noch?

Scott Galloway ist Unternehmer, Professor, Bestsellerautor, Investor und Podcast-Host. In den vergangenen Jahrzehnten hat er mehrere Unternehmen gegründet, Markenstrategie gelehrt und sich zu einem der bekanntesten öffentlichen Kommentatoren zu Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft entwickelt. Jetzt war er live auf der Bühne des unendlichen Podcasts, am Rande des OMR Festivals in Hamburg. Dies ist die KI-Übersetzung des englischen Originalgesprächs. Sie ist nur für Podcastabonnenten der ZEIT zugänglich. Ein kostenloses Probeabonnement gibt es bei https://www.zeit.de/podcastabo. Galloway wuchs in Kalifornien als Sohn zweier Einwanderer auf und wurde nach dem Weggang seines Vaters größtenteils von seiner Mutter großgezogen, die als Sekretärin arbeitete. Seine Kindheit beschreibt er als »bemerkenswert unspektakulär«: Es habe wenig Geld gegeben, aber auch eine Gesellschaft, die ganz gewöhnlichen Kindern eine echte Chance bot, ein außergewöhnliches Leben aufzubauen. In Schule und Universität galt Galloway nach seinen Erzählungen nicht als Ausnahmetalent. Er habe nur durchschnittliche Noten gehabt, sei zunächst an der UCLA abgelehnt worden, habe Widerspruch eingelegt und schließlich als »native son of California« doch einen Studienplatz erhalten — mit einem Abschlussdurchschnitt von 2,27. Nach einer kurzen und, wie er selbst sagt, unerquicklich verlaufenen Zeit bei Morgan Stanley ging er an die Business-School, entdeckte seine Leidenschaft für Markenstrategie und gründete die Beratungsfirma Prophet — das erste von mehreren Unternehmen, die ihn wohlhabend machten und ihn, wie er offen erzählt, zweimal auch wieder einen Großteil dieses Vermögens verlieren ließen. Heute zählt Scott Galloway zu den bekanntesten Kommentatoren zu Technologie, Wirtschaft – und Männlichkeit. Im Podcast spricht er über die gesellschaftlichen Schäden digitaler Plattformen, über Chancen und Illusionen des amerikanischen Kapitalismus, über Risiken und Versprechen künstlicher Intelligenz und darüber, warum er glaubt, dass Medikamente wie Ozempic die Gesellschaft womöglich noch tiefgreifender verändern werden als KI. Nach rund zwei Stunden beendet Scott Galloway das Gespräch, denn das kann bei »Alles gesagt?« nur der Gast. Produktion: Pool Artists Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank Freie Mitarbeit: Svenja Heinrichs Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie uns an: [email protected] Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf S

5 hr 34 min
May 21, 2026Episode 139
Saba-Nur Cheema und Meron Mendel, wie geht jüdisch-muslimischer Dialog?

Sie sind das bekannteste muslimisch-jüdische Ehepaar Deutschlands und setzen sich gegen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit ein und für eine offene Streitkultur. Jetzt sind Saba-Nur Cheema und Meron Mendel zu Gast im unendlichen Podcast »Alles gesagt?«.   Im Gespräch erzählen die beiden, wie sie aufgewachsen sind: sie als Tochter pakistanischer Geflüchteter in Frankfurt am Main, er in einem streng sozialistischen Kibbuz in der israelischen Wüste. Cheema berichtet von der Verfolgung der Ahmadiyya-Gemeinde in Pakistan, die ihrer Mutter beinahe das Leben kostete, und davon, dass sie als Grundschülerin das Tagebuch der Anne Frank las – eine Lektüre, die ihren weiteren Weg maßgeblich prägte. Mendel erzählt von seiner Zeit in der israelischen Armee, seinem Weg nach Deutschland und der Frage, warum er ausgerechnet im Land der Täter seine Heimat fand.   Gemeinsam sprechen sie über den 7. Oktober und dessen Folgen für den jüdisch-muslimischen Dialog, über die Documenta-Debatte, über Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus in Deutschland. Sie erklären, warum sie ihr Urteilsvermögen nicht auslagern wollen und wie sie es schaffen, als Paar über die schmerzhaftesten Konflikte der Gegenwart zu streiten – und sich trotzdem einig zu sein.   Saba-Nur Cheema wurde 1987 in Frankfurt am Main geboren. Ihre Eltern flohen aus Pakistan nach Deutschland. Sie studierte Politikwissenschaft und Geschichte an der Goethe-Universität in Frankfurt, arbeitete als pädagogische Leiterin an der Bildungsstätte Anne Frank, berät die Bundesregierung zu Muslimfeindlichkeit und ist als Antirassismustrainerin tätig. Am Tag der Aufnahme erschien ihre Promotion, eine Studie zu Antisemitismus in der frühen Kindheit.  Meron Mendel wurde 1976 in Israel geboren und wuchs in einem Kibbuz auf. Er studierte Geschichte und Erziehungswissenschaften in Haifa und München und promovierte an der Goethe-Universität Frankfurt. Er leitet die Bildungsstätte Anne Frank und ist seit 2021 Professor für transnationale  Soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences. Das ZEITmagazin nannte ihn 2024 den »Public Intellectual der Stunde«.   Seit fast fünf Jahren schreiben die beiden ihre gemeinsame Kolumne »Muslimisch-jüdisches Abendbrot» in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die auch als Buch erschienen ist. Sie erhielten für Ihre Arbeit das Bundesverdienstkreuz und die Buber-Rosenzweig-Medaille.   Nach fünf Stunden und 34 Minuten beenden die beiden das Gespräch, denn das kann bei Alles gesagt? nur die Gästin oder Gast. Produktion: Pool Artists  Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank  Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick  Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an: [email protected]. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch ex

3 hr 3 min
May 13, 2026Episode 138
Katherina Reiche, wie kommt Deutschland aus der Krise?

Sie ist eine der prägenden Stimmen der deutschen Wirtschafts- und Energiepolitik. Jetzt ist die Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche zu Gast im unendlichen Podcast. Im Gespräch erzählt sie von ihrer Kindheit in der DDR, vom Aufwachsen in einer Unternehmerfamilie, deren Betrieb erst zwangsverstaatlicht und nach der Wiedervereinigung zurückgegeben wurde. Sie spricht über das Lebensgefühl zwischen Anpassung und Eigensinn, über Schule, Kirche und die Erfahrung, als »Kapitalistenkind« aufzufallen. Außerdem vom Mauerfall, den Umbrüchen der Nachwendezeit und davon, warum gerade ihre Generation zugleich besonders frei und besonders geprägt aus dieser Zeit hervorging. Katherina Reiche erklärt, weshalb sie sich zunächst für ein Chemiestudium entschied, obwohl sie eigentlich Tiermedizin studieren wollte, und wie sie von dort aus ihren Weg in Politik und Wirtschaft fand. Sie spricht über ihren Blick auf Industrie, Energie und unternehmerische Verantwortung – und darüber, warum sie sich in einer Raffinerie fast so zu Hause fühlt wie andere Menschen im Wohnzimmer. Katherina Reiche wurde 1973 in Luckenwalde in Brandenburg geboren. Ihre Mutter ist Physikochemikerin, ihr Vater Chemieingenieur; beide führten das Familienunternehmen, das bereits vom Großvater aufgebaut worden war. Reiche machte Abitur mit der Note 1,0 und studierte Chemie in Potsdam. Später wurde sie CDU-Politikerin, war lange Bundestagsabgeordnete, arbeitete in führenden Positionen in der Energiewirtschaft und ist heute Bundeswirtschaftsministerin. Nach drei Stunden und drei Minuten beendet Katherina Reiche das Gespräch, denn das kann bei Alles gesagt? nur die Gästin. Produktion: Pool Artists Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank Freie Mitarbeit: Svenja Heinrichs Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an: [email protected] Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo

1 hr 24 min
May 7, 2026Episode 137
Welche Abinote haben Sie eigentlich?

Überall in Deutschland absolvieren Schülerinnen und Schüler derzeit ihre Abiturprüfungen. Ihnen widmen wir diese Sonderfolge von »Alles gesagt?«. In den Anfangsjahren haben die Gastgeber Jochen Wegner und Christoph Amend eher zufällig angefangen, ihre Gästinnen und Gäste, so sie denn Abitur (oder Matura) haben, nach ihrer Durchschnittsnote zu fragen. Daraus wurde eine kleine Tradition – und jetzt haben wir in der Abizeit die besten Passagen aus acht Jahren »Alles gesagt?« in einer Sonderfolge zusammengestellt.  Unter anderem sind dabei: eine Nobelpreisträgerin und ein Astronaut, zwei Bundeskanzler und ein Ministerpräsident, Wissenschaftlerinnen und Unternehmer, Hape Kerkeling und Nora Tschirner, Daniel Kehlmann und Eva Menasse, Sophie Passmann und Cornelia Funke, Doris Dörrie und Wim Wenders. Und Charles Schumann, der bekannteste Barbetreiber des Landes. Ach ja, und warum Friedrich Merz bis heute seine Abinote nicht verrät – immerhin das hat er auch verraten. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen.Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

1 hr 54 min
Apr 24, 2026Episode 136
»Joschka Fischer, was haben Sie als Taxifahrer über die Menschen gelernt?«

Er wurde weltweit bekannt als der »Turnschuh-Minister« und prägte als Vizekanzler und Außenminister die deutsche Politik. Jetzt ist Joschka Fischer zu Gast in einer Sonderfolge des unendlichen Podcasts »Alles gesagt?« – (Fast) »Alles gesagt?«, live aufgenommen im Rahmen des 80. Geburtstags der ZEIT im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Im Gespräch blickt Fischer auf die »schönste Tellerwäscher-Vita der deutschen Nachkriegspolitik« (»Süddeutsche Zeitung«) zurück – vom Sponti und Taxifahrer bis ins Auswärtige Amt. Er berichtet von den Straßenschlachten in Frankfurt, seiner grundsätzlichen Skepsis gegenüber Autoritäten und dem Moment, als er den USA ein deutliches »I’m not convinced« entgegenhielt. Fischer analysiert die heutige Gefahr durch den erstarkenden Nationalismus und erklärt, warum Deutschland angesichts einer neuen Weltordnung wieder lernen muss, Machtpolitik zu betreiben. Außerdem erzählt er, warum er heute skeptischer auf die Welt blickt als früher und warum er dem russischen Präsidenten Putin, anders als sein damaliger Kanzler Gerhard Schröder, schon früh misstraute. Er spricht über seine emotionale Bindung zu Ungarn, seine Zeit als »letzter Rock ’n’ Roller« der Politik und sein im Mai 2026 erscheinendes Buch »Wer sind wir?«, in dem er die Führungsfrage für Europa stellt. Josef Martin Fischer wurde 1948 in Gerabronn geboren. Seine Eltern kamen als Heimatvertriebene aus Ungarn nach Deutschland; der Familie gehörte eine Metzgerei. Die Schule brach er vorzeitig ab, da er das starre System und Lehrer ohne echte Autorität verachtete. Nach Jahren als Taxifahrer in Frankfurt, in denen er nach eigenen Worten zum politischen Realisten wurde, wurde er 1985 in weißen Nikes – die heute im Ledermuseum in Offenbach stehen – als erster grüner Umweltminister Hessens vereidigt. Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an [email protected]. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff au

3 hr 15 min
Apr 9, 2026Episode 135
Mariam Lau, verstehen Sie den Iran? Und Merz?

Sie zählt zu den bekanntesten politischen Journalistinnen Deutschlands und hat kürzlich ein Buch über den Bundeskanzler Friedrich Merz veröffentlicht. Jetzt ist die ZEIT-Redakteurin Mariam Lau zu Gast im unendlichen Podcast. Lau erzählt von ihrem Vater Bahman Nirumand, einem der bekanntesten Exil-Iraner und einer Schlüsselfigur der 68er-Bewegung, der mit Rudi Dutschke und Ulrike Meinhof befreundet war. Ihre Mutter, die Soziologin Barbara Herkommer, stammt aus einer westfälischen Uhrmacherfamilie. Lau wurde 1962 in Teheran geboren und kam als Kleinkind nach Deutschland. Im Podcast diskutiert sie die aktuelle Lage im Iran und berichtet, wie es ist, als Journalistin einer Pressekonferenz mit Donald Trump im Oval Office beizuwohnen. Mariam Lau wurde nach "einem sehr schlechten Realschulabschluss" zunächst Krankenschwester, holte das Abitur nach und studierte später Kunstgeschichte, Filmwissenschaft und Amerikanistik in Berlin sowie in Bloomington im US-Bundesstaat Indiana. Ihre journalistische Karriere begann sie als Kulturredakteurin bei der "taz". Über die Chefkorrespondenz bei der "Welt" fand sie zur ZEIT. Nebenbei schrieb sie die erste Harald-Schmidt-Biografie – und ein Buch über Angela Merkel. Im Gespräch verrät sie, warum sie den Irakkrieg unterstützte und es heute als ihren größten Irrtum bezeichnet und was es mit der Scham auf sich hat, die sie empfindet, wenn Asylbewerber in Deutschland Straftaten begehen. Nach drei Stunden und 15 Minuten beendet Mariam Lau das Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur die Gästin. Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an [email protected]. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen.Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten

6 hr 56 min
Mar 4, 2026Episode 134
Markus Gabriel, warum gibt es die Welt nicht?

Er gilt als philosophisches Wunderkind und einer der einflussreichsten Denker der Gegenwart. Jetzt ist der Bonner Philosophie-Professor Markus Gabriel zu Gast im unendlichen Podcast. Im Gespräch erläutert er seinen "Neuen Realismus" – eine philosophische Strömung, die darauf besteht, dass die Realität weit größer ist als das Universum und es die Welt als Ganzes eigentlich gar nicht gibt. Er spricht über die "emotionale Wende" der künstlichen Intelligenz, die er als magischen Spiegel der Menschheit bezeichnet, und erklärt, warum wir in einer Zeit der "Mitreisenden" im Informationsraum unseren Begriff von Sprache und Moral neu denken müssen. Markus Gabriel berichtet von seinem unwahrscheinlichen Bildungsaufstieg: Als Sohn einer Krankenschwester und eines Gärtners in Sinzig am Rhein war er der Erste in seiner Familie, der das Abitur machte. Er erzählt von seinem "Impostor-Syndrom": der jahrelangen Angst vor dem sozialen Abstieg zurück in die Nachtschichten im Hotel – und wie er es dennoch schaffte, bereits mit 29 Jahren den Lehrstuhl für Erkenntnistheorie in Bonn zu besetzen. Markus Gabriel wurde 1980 in Remagen geboren. Er brachte sich bereits mit vier Jahren anhand von Donald-Duck-Comics selbst das Lesen bei, spricht heute rund zehn Sprachen – darunter Griechisch, Latein und biblisches Hebräisch – und wollte ursprünglich Schachprofi werden. Die Entscheidung für die Philosophie fiel endgültig, als er mit 14 Jahren auf einer Schultafel die platonische Ideentheorie sah und wusste: Das will ich machen. Im Podcast verrät Gabriel, dass er ohne seinen täglichen 30-minütigen Mittagsschlaf völlig unproduktiv wäre und warum er seine Abiturprüfung mit der Note 2,0 heute vor seiner Tochter verheimlicht. Nach über sechs Stunden beendet Markus Gabriel das Gespräch mit dem japanischen Wort "Yohaku"; Leerstelle – denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der Gast. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" ta

6 hr 54 min
Feb 24, 2026Episode 133
Marietta Auer, gilt wieder das Recht des Stärkeren?

Sie ist eine der bedeutendsten Theoretikerinnen des Rechts, Direktorin am Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie in Frankfurt am Main und Vizepräsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Für ihre Arbeit wurde sie mit dem Leibniz-Preis ausgezeichnet, der wichtigsten deutschen Auszeichnung in der Wissenschaft. Im unendlichen Podcast spricht Marietta Auer darüber, was der neue Weltzustand in Zeiten von Donald Trump aus rechtlicher Sicht bedeutet. Sie analysiert den wunden Punkt des Völkerrechts und warum das westliche Mittelschichtmodell nicht mehr funktioniert. Marietta Auer wurde 1972 in München geboren, beide Eltern waren Ingenieure. Sie erzählt von den Höhen und Tiefen des Jurastudiums und dass sie durch das anschließende Philosophiestudium wieder zu ihrer Leidenschaft, dem wissenschaftlichen Arbeiten, zurückgefunden hat. Zudem erklärt Marietta Auer, was die Aufgabe der Deutschen Forschungsgesellschaft ist, und diskutiert, ob Richter irgendwann durch Maschinen ersetzt werden können. Sie teilt ihre Perspektive auf die aktuelle Lage der Universitäten in den USA und erläutert das "Liberale Paradoxon". Ihr Schlusswort lautet: "Ultra posse nemo obligatur" – "Über sein Können hinaus ist niemand verpflichtet." Nach 6 Stunden und 54 Minuten beendet Marietta Auer das Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur die Gästin. Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an [email protected]. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen.Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&utm_medium=audio&utm_source=podcas

5 hr 33 min
Feb 12, 2026Episode 132
Nicole Büttner-Thiel, ist die FDP noch zu retten?

Sie ist ein deutscher KI-Star und seit Mai 2025 Generalsekretärin der FDP. Nicole Büttner-Thiel hat das KI-Unternehmen Merantix Momentum gegründet und wurde vom Weltwirtschaftsforum in Davos als "Digital Leader of Europe" ausgezeichnet. Als Generalsekretärin will sie die FDP "zur modernsten und innovativsten Partei Deutschlands" machen – und setzt dafür auch auf künstliche Intelligenz in der Parteiarbeit. Im unendlichen Podcast erläutert Nicole Büttner-Thiel, warum sie sich in einer für ihre Partei kritischen Zeit für den organisierten Liberalismus engagiert. Sie berichtet von ihrem turbulenten Karrierestart bei einem Pariser Hedgefonds exakt am Tag der Lehman-Brothers-Pleite und von ihrer Arbeit mit einem Nobelpreisträgern im Gebiet von großen Auktionen.Heute betreibt ihre Firma in Berlin den größten KI-Campus Europas, um Talente und Innovationen zu vernetzen. Büttner-Thiel besitzt drei Pässe – den deutschen, den jamaikanischen und den schweizerischen – und plädiert für ein Menschenbild, das auf Freiheit, Eigenverantwortung und Aufstiegschancen setzt.Geboren wurde sie 1985 in Ludwigshafen am Rhein als Tochter eines deutschen Arztes und einer jamaikanischen Hebamme. Sie wuchs im badischen Langensteinbach auf und begann bereits mit 17 Jahren ihr Studium der Wirtschaftswissenschaften in St. Gallen, bevor es sie nach Stanford, Stockholm und Paris zog.Im Podcast erzählt Büttner-Thiel von ihrer Leidenschaft für Sprachen – sie beherrscht sechs Idiome – und ihrer großen Liebe zu französischem Käse. Sie berichtet zudem, wie sie beinahe eine Studenten-WG mit ihrem Vater gegründet hätte. Sie beendet das Gespräch nach 5 Stunden und 33 Minuten. Denn das darf bei "Alles gesagt?" nur die Gästin.Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an [email protected]. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="_blank"

1 min
Jan 11, 2026Episode 131
Ankündigung: Archiv und Bonusfolgen von "Alles gesagt?" mit Abo

In einigen Tagen werden wir das Archiv von "Alles gesagt?" und vielen weiteren Podcasts der ZEIT exklusiv für unsere Abonnenten zugänglich machen.Die drei aktuellsten Folgen bleiben kostenlos und frei verfügbar. Alle älteren Folgen können Sie künftig mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT hören, unter www.zeit.de/allesgesagt, auf Apple Podcasts oder Spotify.Wenn Sie noch kein Abo haben, können Sie unter www.zeit.de/podcastabo ein kostenloses Probeabo bestellen. Nach der Probephase kostet es 4,99 Euro im Monat. Sie erhalten damit nicht nur Zugriff auf das komplette Podcastarchiv der Zeit, sondern auch auf regelmäßige Bonusfolgen von "OK, America?", "Das Politikteil", "Verbrechen" und weiteren Podcasts. Auch bei "Alles gesagt?" bekommen Sie zusätzliche Inhalte wie KI-Übersetzungen von englischen Originalfolgen. Außerdem können Sie mit dem Abo unsere teils preisgekrönten Podcastserien wie "Irma. Das Kind aus Srebrenica" oder "Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht" hören.Wenn Sie die ZEIT nicht nur hören, sondern auch lesen wollen, können Sie außerdem unter www.zeit.de/mehr-hoeren unser Digitalabo ebenfalls kostenlos für einen Monat testen.Wenn Sie bereits ein Abo haben, können Sie es direkt in Ihrer App mit Apple Podcasts oder Spotify verbinden und wie gewohnt weiterhören.Bei Fragen und Problemen schreiben Sie uns gerne an [email protected]. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen.Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angau

2 hr 45 min
Jan 9, 2026Episode 129
T.C. Boyle: Is There Still Hope?

Thomas Coraghessan Boyle has written widely read books such as World’s End, The Tortilla Curtain, Dr. Sex, Water Music, The Road to Wellville and—so far published only in Germany—No Way Home. His works have been translated into two dozen languages, and some have been adapted for film.This is the the freely accessible original English version of the podcast. An AI-translated version is available exclusively to ZEIT podcast subscribers. A free trial subscription is available at https://www.zeit.de/podcastabo.T.C. Boyle was born in New York and grew up in precarious circumstances: both of his parents, immigrants from Ireland, were alcoholics; as a young man he struggled with drug problems himself and barely managed to finish school. During his studies, he discovered his love of writing.Boyle initially worked as a teacher at his former problem school in order to avoid being drafted into the Vietnam War. His first published short story, about his experiences with heroin use, secured him a place in the prestigious Writers’ Workshop at the University of Iowa. Among his teachers there were John Irving and John Cheever.Boyle earned a doctorate in nineteenth-century English literature, although his dissertation was a collection of short stories, Descent of Man. Shortly thereafter he received a position at the University of Southern California in Los Angeles, where he founded the creative writing program. He taught there until his retirement.Since his debut novel Water Music, T.C. Boyle has published almost every year—either a novel or a collection of short stories. He lives with his wife Karen Kvashay in Montecito, near Santa Barbara, and has three children.Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an [email protected]. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv.

2 hr 20 min
Dec 15, 2025Episode 127
Margaret Atwood: How Did The Handmaid’s Tale Come Into Being?

She is one of the most influential writers in the world, and her best-known novel "The Handmaid’s Tale" became an equally successful series. Now Margaret Atwood is a guest on the endless podcast.A German AI translation of this conversation can also be found on the usual podcast platforms and here on www.zeit.de. It is available to subscribers only.She talks about her childhood in the wilds of Canada, about the dreams she still has today – and about her international breakthrough as a bestselling author. She reflects on her definition of feminism and on her hope for a better America: “Donald Trump is in trouble.” She recalls how it came about that, in 1984, she began writing her dystopian novel "The Handmaid’s Tale" in West Berlin. The book appeared a year later, was first adapted for film by Volker Schlöndorff in 1990, and from 2017 onward turned into an award-winning series.Margaret Atwood was born in 1939 in Ottawa, Canada. She studied at the University of Toronto and at Harvard, taught literature, and published poetry and literary criticism. Her first novel, The Edible Woman, appeared in 1969. To this day she has published more than 60 books; most recently "Book of Lives: A Memoir of Sorts", even though she never wanted to write an autobiography.Margaret Atwood has received numerous awards for her work, among them the Booker Prize (twice), the Franz Kafka Prize, and the Peace Prize of the German Book Trade. In the podcast, she remembers the first clothes she designed for herself as a teenager, speaks about her husband, the ornithologist and writer Graeme Gibson – and mentions that she still reads books in German, most recently a volume of Bavarian fairy tales.After 2 hours and 21 minutes, Margaret Atwood ends the conversation – for on "Alles Gesagt?", only the guest may do so.Produktion: Pool ArtistsRedaktion: Hannah Schraven, Sophie Hübner, Sophia Hubel, Vincent MankGästemanagement: Jule Tautz, Paula GeorgiFragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an [email protected]. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.<a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-wer

2 hr 12 min
Dec 15, 2025Episode 128
Deutsche KI-Übersetzung: Margaret Atwood, wie entstand "Der Report der Magd"?

Sie ist eine der einflussreichsten Schriftstellerinnen der Welt, aus ihrem bekanntesten Roman "Der Report der Magd" wurde eine ebenso erfolgreiche Serie. Jetzt ist Margaret Atwood zu Gast im unendlichen Podcast.Dies ist eine deutsche KI-Übersetzung des englischen Originalgesprächs. Sie ist nur für Abonnenten abrufbar. Das englische Original ist frei zugänglich und ebenfalls auf den üblichen Podcastplattformen zu finden.Sie erzählt von ihrer Kindheit in der wilden Natur Kanadas, von ihren Träumen, die sie bis heute hat – und von ihrem internationalen Durchbruch als Bestsellerautorin. Sie spricht über ihre Definition von Feminismus und über ihre Hoffnung auf ein besseres Amerika: "Donald Trump ist in Schwierigkeiten." Sie erinnert sich daran, wie es kam, dass sie 1984 in Westberlin anfing, ihren dystopischen Roman "Der Report der Magd" zu schreiben, der ein Jahr später erschien, zunächst 1990 von Volker Schlöndorff verfilmt und von 2017 an in eine Serie verwandelt wurde, die zahlreiche Preise erhielt. Margaret Atwood wurde 1939 im kanadischen Ottawa geboren. Sie studierte an der Universität von Toronto und in Harvard, lehrte Literaturwissenschaften, veröffentlichte Gedichte und Literaturkritiken. 1969 erschien ihr erster Roman "Die essbare Frau". Bis heute hat sie mehr als 60 Bücher veröffentlicht, zuletzt erschien "Book of Lives – So etwas wie Memoiren", obwohl sie nie eine Autobiografie schreiben wollte.Margaret Atwood wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, unter anderem zweimal mit dem Booker Prize, mit dem Franz-Kafka-Preis und mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Im Podcast erinnert sie sich an die ersten Kleider, die sie als Jugendliche selbst entwarf, an ihren Ehemann, den Ornithologen und Schriftsteller Graeme Gibson – und erzählt, dass sie bis heute Bücher auf Deutsch liest, zuletzt einen Band mit bayerischen Märchen. Nach 2 Stunden und 21 Minuten beendet Margaret Atwood das Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur die Gästin.Produktion: Pool ArtistsRedaktion: Hannah Schraven, Sophie Hübner, Sophia Hubel, Vincent MankGästemanagement: Jule Tautz, Paula GeorgiFragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an [email protected]. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.<a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/

5 hr 19 min
Nov 28, 2025Episode 126
Brandon Q. Morris, wie verkauft man zwei Millionen Bücher?

Er ist Science-Fiction-Bestsellerautor und gilt als der "Papst des Selfpublishing" in Deutschland. Jetzt ist Matthias Matting alias Brandon Q. Morris zu Gast im unendlichen Podcast. Unter seinem Pseudonym hat er zwei Millionen Bücher im Selbstverlag verkauft.Er spricht über die Zukunft des Buchs und die Anfänge des Internets, über sein Aufwachsen in der DDR und seine Zeit in der NVA, spricht über seine Leidenschaft für Physik und für "Was wäre wenn"-Literatur – und erklärt, warum er bis heute "bekennender Optimist" ist.Matthias Matting wurde 1966 in Luckenwalde geboren, hat in Dresden studiert und lebt heute in Passau. Sein erstes Berufsziel war, als Physiker in einem Kernkraftwerk zu arbeiten. In den 1990er Jahren fing er an, als Wissenschaftsjournalist zu arbeiten. 2014 veröffentlichte er "Die Selfpublisherbibel", das bis heute als Standardwerk für das Selbstverlegen von Büchern gilt. 2016 veröffentlichte er seinen ersten Science-Fiction-Roman, bis heute hat er mehr als 70 Werke unter dem Pseudonym Brandon Q. Morris geschrieben.Im Podcast erzählt er, wie er auf die Idee zu seinem Roman kam, in dem in den 1980er-Jahren in der DDR Ölquellen gefunden werden und das Land eine Art europäisches Saudi-Arabien wird. Er erklärt sein Geschäftsmodell als Unternehmer und Schriftsteller, warum seine Science-Fiction auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht – und wieso Menschen sich niemals an andere Orte werden beamen können.Nach 5 Stunden und 20 Minuten beendet Matthias Matting das Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der Gast. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen.Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&utm_medium=audio&utm_so

6 hr 9 min
Nov 13, 2025Episode 125
Anne Brorhilker, wie funktioniert Cum-Ex?

Sie wurde weltweit bekannt als Ermittlerin im Cum-Ex-Steuerbetrugsskandal. Jetzt ist die ehemalige Staatsanwältin Anne Brorhilker zu Gast im unendlichen Podcast.Im Gespräch erklärt sie das System hinter den Milliarden-Betrugsfällen, das sie aufgedeckt hat, und welche Widerstände sie dabei zu überwinden hatte. Sie berichtet von der Geheimsprache der Händler und Begegnungen mit Kronzeugen, von ihren Erfahrungen mit Banken und deren Anwälten, mit der deutschen Politik.Anne Brorhilker erzählt, warum sie im vergangenen Jahr ihre eigene Entlassung als Beamtin beantragt hat. Heute ist sie Co-Geschäftsführerin des Vereins Bürgerbewegung Finanzwende und hat soeben ein Buch veröffentlicht: "Cum/Ex, Milliarden und Moral – Warum sich der Kampf gegen Wirtschaftskriminalität lohnt". Darin finden sich viele von Brorhilker selbst – als Stilmittel – geschwärzte Stellen: "Ich darf zu vielen Dingen nichts sagen."Anne Brorhilker wurde 1973 in Hamm in Nordrhein-Westfalen geboren. Ihre Mutter arbeitete als Lehrerin, ihr Vater als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Sie spielte leidenschaftlich Querflöte und Klavier – und plante, Musiklehrerin zu werden, brach das Studium jedoch wegen der schlechten Berufsaussichten für das Lehramt ab. Die Entscheidung für ihr Jura-Studium sei spontan gefallen, erzählt sie. Als Staatsanwältin in Köln arbeitete sie ab 2009 in der Abteilung zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung.Im Podcast erzählt Anne Brorhilker, dass sie sich am besten mit Hörbüchern ablenken kann, und dass sie als Jugendliche bei "Aktenzeichen XY“ nie Angst hatte. Nach 6 Stunden und 9 Minuten beendet Anne Brorhilker das Gespräch, denn das kann bei "Alles Gesagt?" nur die Gästin. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen.Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DI

6 hr 47 min
Oct 24, 2025Episode 124
Cem Özdemir, wie konservativ können die Grünen sein?

Er war Parteichef der Grünen und doppelter Bundesminister. Im kommenden Jahr will er Ministerpräsident seines Heimatlandes Baden-Württemberg werden: Jetzt ist Cem Özdemir zu Gast im unendlichen Podcast.Im Gespräch erzählt Özdemir von seinem politischen Aufstieg, von seinen größten Niederlagen und geplatzten Träumen – und sagt, warum er jetzt nach langem Zögern aus Berlin nach Stuttgart gegangen ist. Er erinnert sich an sein Aufwachsen in einer türkischen Arbeiterfamilie im schwäbischen Bad Urach, erzählt von seinem nicht immer unkomplizierten Verhältnis zu seiner Partei – und zum Islam.Er spricht über die Lage der Demokratie in Deutschland und über den Umgang der demokratischen Parteien miteinander, über den amtierenden Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, den Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer, über Robert Habeck und Joschka Fischer – und erklärt seine Migrations- und Wirtschaftspolitik von heute.Cem Özdemir wurde 1965 in Urach geboren, absolvierte erst die Haupt-, dann die Realschule, machte eine Ausbildung zum Erzieher und anschließend das Fachabitur und studierte Sozialpädagogik in Reutlingen. Er ist seit 1981 Mitglied bei den Grünen und wurde 1994 erstmals in den Deutschen Bundestag gewählt. Er war Mitglied des Europäischen Parlaments, Co-Vorsitzender der Grünen und Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, nach dem Ende der Ampelkoalition auch kurzzeitig Bildungs- und Forschungsminister.Im Podcast erklärt er seine Liebe für den schrägen Humor von Monty Python, Stan Laurel und Oliver Hardy – und berichtet von der Zeit, als er in den USA gelebt hat. Er erklärt, warum er stolz war, als er erfuhr, dass er unehelich geboren wurde, wieso er bis heute in Restaurants die Papierservietten mitnimmt – und wie man den Brezelteig vor dem Backen richtig wirft. Nach 6 Stunden und 47 Minuten beendet Cem Özdemir das Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der Gast.Produktion: Pool ArtistsRedaktion: Hannah Schraven, Sophie Hübner, Sophia Hubel, Carl FriedrichsGästemanagement: Jule TautzFragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an [email protected]. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über

3 hr 43 min
Oct 16, 2025Episode 123
Sebastian Fitzek, warum gruseln wir uns so gern? (Teil 1)

Er ist mit mehr als 20 Millionen verkauften Büchern der erfolgreichste deutschsprachige Schriftsteller unserer Zeit. Jetzt ist der Thriller-Autor Sebastian Fitzek zu Gast im unendlichen Podcast.Diese Folge von "Alles gesagt?" wurde live vor Publikum in der Hamburger Elbphilharmonie aufgezeichnet – und findet ein für die Gastgeber Christoph Amend und Jochen Wegner völlig überraschendes, fast thrillerartiges und auch nur vorläufiges Ende. Das Schlusswort ist noch nicht gefallen. Teil 2 folgt im kommenden Jahr.Im Podcast erklärt Sebastian Fitzek, was er aus seinem früheren Beruf als Radioprogrammchef für seine Karriere am Buchmarkt gelernt hat. Er erzählt, welche Probleme er mit True Crime hat, verteidigt die Brutalität in seinen Romanen – und beschreibt sein kompliziertes Verhältnis zur Literaturkritik.Sebastian Fitzek erinnert sich daran, welche Horrorgeschichten ihm sein Vater erzählt hat ("zu früh!") und welchen Rat ihm seine Mutter für sein Leben gegeben hat. Und dass er sich als Siebtklässler vor einer eigenen Entführung gefürchtet hat, nachdem er im Fernsehen "Aktenzeichen XY" gesehen hatte. Bis heute sagt er über sich: "Ich bin ein tendenziell ängstlicher Mensch."Sebastian David Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren und ist im Charlottenburger Stadtteil Eichkamp aufgewachsen. Seine Mutter unterrichtete Wirtschaftslehre in der JVA Tegel. Sein Vater war Schuldirektor und hatte unter anderem Günther Jauch als Schüler, dessen Lieblingslehrer er wurde.Sebastian Fitzeks erste Berufswünsche waren Tennisprofi, Tiermediziner, Plattenfirmen-Mitarbeiter und Schlagzeuger in einer Rock-'n'-Roll-Band. Schließlich studierte er Jura und begann eine Laufbahn im Privatradio. Er war Chefredakteur und Programmchef mehrerer Sender in Berlin. Nebenbei schrieb er seinen ersten Thriller "Die Therapie", der im Jahr 2006 sofort ein Bestseller wurde.Bis heute hat Fitzek weit mehr als 30 Bücher geschrieben, darunter auch Kinderbücher und Komödien. Für seine Psychothriller wurde er unter anderem mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet.Im Gespräch erzählt Sebastian Fitzek von einer ungewöhnlichen Freundschaft, die in der fünften Klasse begann und bis heute hält – und wie ein Auftritt der Band Plan B im Vorprogramm von Depeche Mode auf der Berliner Waldbühne ihn als 14-Jährigen für sein Leben geprägt hat. Und er berichtet von der Zusammenarbeit mit seinen Lektorinnen, die im Publikum der Elbphilharmonie sitzen – und spontan ihrerseits davon berichten.Warum er bis heute so viele Bücher geschrieben hat? "Ich bin ein Getriebener", sagt er. Nach 3 Stunden 39 Minuten geht der Auftritt von Sebastian Fitzek bei "Alles gesagt?" in Hamburg auf überraschende Art und Weise zu Ende. Fortsetzung folgt. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf <a href="https://

1 hr 16 min
Oct 3, 2025Episode 122
Hörtipp "Nur eine Frage": Können Maschinen denken, Richard Socher?

Im neuen ZEIT-Podcast Nur eine Frage stellt Jochen Wegner, Chefredakteur der ZEIT, einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns umtreiben, auf die eine klare Antwort oft schwer zu finden ist. Er befragt die bestmögliche Expertin, den bestmöglichen Experten, den er für das jeweilige Thema finden konnte – so lange, bis er eine definitive Antwort bekommt. Alle Folgen von Nur eine Frage finden Sie hier und auf allen gängigen Podcast-Plattformen.Nach den spektakulären Fortschritten, die Large Language Models (LLMs) wie ChatGPT in den vergangenen Jahren gemacht haben, könnte man schon ein denkendes Wesen in der Maschine vermuten. Ist da mehr als nur ein Computerprogramm? In der dritten Folge von Nur eine Frage wollen wir von KI-Forscher Richard Socher wissen: "Können Maschinen denken?"Richard Socher ist ein Pionier der KI-Forschung. Seine Veröffentlichungen haben die Entwicklung der LLMs stark beeinflusst. Seine Dissertation aus dem Jahr 2016 führte rekursive neuronale Netzwerke für die Sprach- und Bildverarbeitung ein – zu einer Zeit, als neuronale Netzwerke als Sackgasse galten – heute sind sie die Grundlage dessen, was populär als künstliche Intelligenz gehandelt wird. Richard Socher hat das Prompt Engineering erfunden, also die Eingabe von frei formulierbaren Sätzen, die heute Standard ist bei der Bedienung von Large Language Models wie ChatGPT. Socher zählt zu den meistzitierten KI-Forschern.Im Gespräch erklärt Socher, warum er "computo, ergo sum" – ich rechne, also bin ich – für eine brauchbare Definition von Denken hält und weshalb LLMs mehr sind als nur "stochastische Papageien". Socher: "Letztlich haben auch Menschen ein Sprachmodell irgendwo im Gehirn." Nach Ansicht des Forschers ist es problematisch, Intelligenz zu sehr aus menschlicher Sicht zu definieren und zum Maßstab für KI zu nehmen. Die KI sieht Socher überall dort im Vorteil, wo sich Ergebnisse simulieren und verifizieren lassen – ob das Spiele wie Schach oder Go sind oder die Mathematik. Genau in diesen Bereichen sagt Socher spektakuläre Erfolge der KI für die nächsten Jahre voraus.Die Allgemeine Generative Intelligenz (AGI), die von vielen KI-Firmen und -Wissenschaftlern angestrebt wird, definiert Socher als System mit vielen Fähigkeiten, die sich an denen des Menschen orientieren. Das von ihm mit erfundene Prompt Engineering sieht er als wichtigen Schritt auf dem Weg zu dieser Superintelligenz. Nächste, wichtige Meilensteine wären, dass KIs anfangen, sich selbst zu verbessern und die Grenzen der menschlichen Wahrnehmung und Intelligenz überwinden. Bislang allerdings würden KIs mit menschlicher Sprache trainiert und mit menschlichen Tests gemessen, was zwangsläufig an Grenzen stoßen werde. Der Ausweg: Simulation, Verifikation und neue Sensorik – damit KI über den menschlichen Horizont hinaus

4 hr 53 min
Sep 23, 2025Episode 121
Leipzig, wie geht's?

Bei dieser Folge von "Alles gesagt?" ist alles anders: Zu Gast sind jene 1.360 Menschen, die sich am 6. September im Gewandhaus in Leipzig eingefunden haben. Nach einer improvisierten Veranstaltung in Stuttgart – der Gast war kurzfristig ausgefallen – war dies die erste geplante Publikumsfolge des unendlichen Podcasts.Wie geht's Leipzig? Wie denken die Leipziger über sich selbst? Was hat das mit der Messe zu tun? Was unterscheidet die Leipziger von anderen Sachsen? Und was von den Dresdnern? Was lieben die Leipziger an ihrer Stadt, und was nervt sie? Welche politischen Debatten werden in Leipzig geführt? Wer war '89 auf dem Ring? Was hat es mit dem Begriff der "Critical Westdeutschness" auf sich? Worin liegt der Erfolg der AfD? Warum kommt die Digitalisierung im Land nicht voran? Wofür steht die Kunst aus Leipzig? Und warum ist das Ost-Softeis so viel besser als das Softeis im Westen?Im Gespräch erinnert sich die Bürgerrechtlerin Gesine Oltmanns, seit diesem Jahr Ehrenbürgerin der Stadt, an die friedliche Revolution von 1989, insbesondere an den 9. Oktober: "Ich merke jedes Mal, wenn ich davon erzähle, wie mich das aufrührt." Sie erklärt, warum sie später nicht in die Politik gegangen ist – und schwärmt von ihrer heute so "lebenswerten Stadt". Skadi Jennicke, die Leipziger Kulturbürgermeisterin, spricht über die kommunale Haushaltskrise, die auch Leipzig betroffen hat, und erklärt, wie sie trotzdem versucht, die freie Szene zu unterstützen. Gewandhaus-Direktor Andreas Schulz spricht über seinen Etat und über die politische Haltung seines Hauses (und singt später zum ersten Mal auf der Bühne des Gewandhauses). Der elfjährige Erwin, der mit seinem Vater ins Gewandhaus gekommen ist, empfiehlt das Kant-Gymnasium, und Tom aus Leipzig erzählt, dass er seit einem halben Jahr erfolglos eine Wohnung sucht. Das Ensemble des Gewandhauses gibt zwischendurch ein kleines Konzert, und das Ensemble-Mitglied Gundel Jannemann-Fischer sagt, dass sie mit elf Jahren Oboe lernen wollte, weil sie Rondo Veneziano toll fand.Der Leipziger Künstler Michael Triegel berichtet, wie es war, den Papst zu malen, welche überraschenden Erfahrungen er nach 1989 im Westen gemacht hat – und warum eine italienische Reise für ihn "eine zweite Geburt" war. Martina Hefter, 2024 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet, erinnert sich auf der Bühne, wie sie als Tänzerin und Fitnessstudio-Mitarbeiterin aus dem Allgäu in Leipzig zur Schriftstellerin wurde. Und erklärt, was für sie gute Literatur ausmacht.Spontan bildet sich um Hannah Suppa, Chefredakteurin der Leipziger Volkszeitung, und Anne Hähnig, ZEIT-Redaktionsleiterin mit Wohnsitz in Leipzig, ein Presseclub mit Fragen aus dem Publikum. Und dann singen die 1360 Gäste gemeinsam "Der Mond ist aufgegangen".Nach 4 Stunden und 54 Minuten beenden die "Weisen des Schlussworts" im Saal das Gespräch, denn das dürfen bei "Alles gesagt?" nur die Gäste.Produktion: Pool Artists

1 hr 12 min
Sep 16, 2025Episode 120
Hörtipp "Nur eine Frage": Do I really exist, Anil Seth?

Im neuen ZEIT-Podcast Nur eine Frage stellt Jochen Wegner, Chefredakteur der ZEIT, einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns umtreiben, auf die eine klare Antwort oft schwer zu finden ist. Er befragt die bestmögliche Expertin, den bestmöglichen Experten, den er für das jeweilige Thema finden konnte – so lange, bis er eine definitive Antwort bekommt. In der ersten Folge von Nur eine Frage stellen wir dem britischen Neurowissenschaftler Anil Seth eine der grundlegendsten Fragen überhaupt: "Gibt es mich wirklich?". Anil Seth wurde 1972 in Oxford geboren. Seit über 20 Jahren erforscht der Neurowissenschaftler das Phänomen des Bewusstseins. In seinem Buch Being You - A New Science of Consciousness hat er seine Theorie des Bewusstseins erläutert. Grundgedanke von Seths Bewusstseinstheorie ist: Das Gehirn beobachtet die Welt nicht passiv, sondern es ist genau umgekehrt: Es erschafft sich aktiv die Welt. Seth nennt das "kontrollierte Halluzinationen". Aber was passiert, wenn das Gehirn in Narkose gesetzt wird? Ist Bewusstsein ein Kontinuum oder ist es entweder an oder aus? Außerdem hat Anil Seth sich viele Gedanken über die Seele gemacht und ob KI-Systeme wie ChatGPT schon über ein Selbstbewusstsein verfügen.  Seine abschließende Antwort auf die zentrale Frage des Podcasts, ob "Ich wirklich existiere" lautet: "Nein. Aber …" Aber, weil: Das Ich ist nicht wie ein Stein oder ein Tisch. Aber es ist dennoch so real wie beispielsweise die Farben. Eigentlich gibt es auch sie nicht, sondern nur elektromagnetische Strahlung. Trotzdem sehen wir Farben. Genauso ist es mit dem Ich.Produktion: Pool ArtistsRedaktion: Jens LubbadehAlle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an [email protected]. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf a

4 hr 12 min
Aug 29, 2025Episode 118
Christiane Nüsslein-Volhard, warum ist nach dem Nobelpreis alles aus?

Als erste deutsche Frau erhielt sie den Medizin-Nobelpreis. Jetzt ist Christiane Nüsslein-Volhard zu Gast im unendlichen Podcast.Für die Aufzeichnung dieser Folge haben Christoph Amend und Jochen Wegner die 82-jährige Genforscherin und Entwicklungsbiologin in ihrem Haus in Tübingen besucht und sie dort – und bei einem von ihr selbst zubereiteten, hessischen Mittagsmenü im Garten – interviewt.Im Podcast spricht die in der Wissenschaft oft als CNV abgekürzte Forscherin darüber, wie sie sich als Frau in einer männlich geprägten Welt durchgesetzt hat und wie sich ihr Leben veränderte, als sie 1995 den Nobelpreis erhielt. Sie erinnert sich an "die zehn goldenen Jahre" vorher, "dann kam der Nobelpreis, und alles war aus".Christiane Nüsslein-Volhard wurde 1942 in Heyrothsberge in der Nähe von Magdeburg geboren und ist später in Frankfurt am Main aufgewachsen. Sie studierte in Tübingen, forschte in Basel, Freiburg und Heidelberg. 1981 wechselte sie an das Max-Planck-Institut in Tübingen, dessen Direktorin sie 1985 wurde.Im Podcast erzählt sie von ihrer "modernen Mutter" und von ihrem Vater, der im Herzen ein Erfinder war und am Tag ihrer Abiturprüfung verstarb. Sie erklärt die Geschichte ihres Doppelnamens und wie es dazu kam, dass sie sich ihr halbes Forscherleben mit der Fruchtfliege beschäftigt hat. Sie spricht über Angela Merkel, über die Rückkehr darwinistischer Prinzipien in der Weltpolitik – und schwärmt von der Schönheit der Fische. Nach 4 Stunden und 12 Minuten beendet Christiane Nüsslein-Volhard das Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur die Gästin. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen.Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&utm_medium=au

7 hr 10 min
Aug 14, 2025Episode 117
Wim Wenders, was ist die Zukunft des Kinos?

Er ist einer der bedeutendsten deutschen Filmregisseure unserer Zeit, am 14. August 2025 feiert er seinen 80. Geburtstag. Wim Wenders ist zu Gast bei "Alles gesagt?", dem unendlichen Podcast der ZEIT.Wenders erklärt ausführlich, wie seine einflussreichsten Filme entstanden, "Der Himmel über Berlin", "Paris, Texas", "Perfect Days" und "Buena Vista Social Club" – und erzählt von seinen größten Flops. Er erinnert sich an seine Kindheit im Ruhrgebiet, erzählt, dass er eigentlich Maler in Paris werden wollte und dort eher zufällig zum Kinoexperten avancierte. Später war er Teil des ersten Jahrgangs an der neu gegründeten Hochschule für Fernsehen und Film in München – und wohnte zeitweise in einer Wohngemeinschaft mit Fritz Teufel, einem wichtigen Protagonisten der 68er-Studentenbewegung.Wim Wenders wurde als Wilhelm Ernst Wenders 1945 in Düsseldorf geboren. Seinen Durchbruch erlebte er 1974 mit dem Film "Alice in den Städten". Ende der Siebzigerjahre drehte er erstmals in den USA: Für "Paris, Texas" erhielt er 1984 die Goldene Palme in Cannes. 1987 drehte er "Der Himmel über Berlin".Neben seinen Spielfilmen macht Wim Wenders immer wieder Dokumentationen wie "Buena Vista Social Club" oder "Pina" über die Choreografin Pina Bausch. Er arbeitet außerdem für die Werbeindustrie und als Fotograf. Von der Europäischen Filmakademie wurde er mit dem Preis für sein Lebenswerk und von der Berlinale mit dem Goldenen Ehrenbären ausgezeichnet, zudem ist er Träger des Großen Verdienstkreuzes mit Stern der Bundesrepublik.Im Podcast erzählt Wim Wenders von seiner Zusammenarbeit mit Hollywoodstars wie Dennis Hopper, Sam Shepard, Francis Ford Coppola oder Peter Falk – und warum er Filme am liebsten ohne fertiges Drehbuch dreht. Er schwärmt von seinem Lieblingsland Japan und berichtet, wie die 3D-Technik seine Vorstellung vom Filmemachen verändert hat. Und er erklärt, warum er nie für Netflix arbeiten wird.Nach sieben Stunden und zehn Minuten beendet Wim Wenders das Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der Gast. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Meh

3 hr 33 min
Jul 24, 2025Episode 116
Alli Neumann, wie wird man heute Popstar?

Sie ist Sängerin und Schauspielerin, spielte in der Netflix-Serie Kleo mit, trat mit Coldplay auf und wurde für ihre Musik mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Jetzt ist Alli Neumann zu Gast bei "Alles gesagt?".Im Podcast spricht sie über Identitätsfragen und ihre Vorstellung von Freiheit, über ihr politisches Engagement, die Abhängigkeit von Statussymbolen – und ihre Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben in Zeiten von Social Media. Sie erklärt, wie man heutzutage Popstar wird und wie man davon leben kann. Auch wenn sie Fagott und Saxophon spielt, sei ihre eigene Stimme ihr liebstes Instrument.Geboren wurde die Künstlerin als Alina-Bianca Neumann in Solingen, aufgewachsen ist sie in den Neunzigerjahren in Polen und anschließend auf einem Bauernhof in Nordfriesland. Im Podcast erzählt sie von ihrer Kindheit in den polnischen Bergen an der Grenze zur Ukraine. Davon, wie sie mit Pferden einkaufen gegangen ist. Und wie sie mit 14 Jahren zum ersten Mal die Schule verlassen hat, um Popstar zu werden. Mit 20 Jahren wollte sie dann Antiquitätenhändlerin werden – wie ihr Vater.2021 gründete Alli Neumann ihr eigenes Musiklabel, im selben Jahr erschien ihr Debütalbum. Parallel schreibt sie seit einigen Jahren auch Musik für Kinderfilme. Im September 2025 wird sie ihr drittes Album "Roquestar" veröffentlichen.Im Gespräch erzählt Alli Neumann, warum sie sich vor Kurzem von all ihren Instrumenten und ihrer Trachtensammlung getrennt hat, wieso sie auf dem Fusion-Musikfestival Unkraut gejätet hat – und weshalb sie sich selbst als "Champagne Socialist" bezeichnet. Nach 3 Stunden und 33 Minuten beendet Alli Neumann das Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur die Gästin. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen.Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <str

5 hr 20 min
Jul 10, 2025Episode 115
Klaus Biesenbach, was ist Kunst?

Er ist der Direktor der Neuen Nationalgalerie in Berlin, war Chief Curator at Large beim MoMA in New York und ist eine der prägenden Persönlichkeiten der internationalen Kunstwelt. Jetzt ist Klaus Biesenbach zu Gast im unendlichen Podcast.Biesenbach spricht über die vielen Definitionen von Kunst – und kritisiert den heutigen Kunstmarkt. Er spricht über die Macht von Social Media, und wie er sein Privatleben schützt: "Ich war viel zu sichtbar."Klaus Biesenbach spricht über den überwältigenden Erfolg der von ihm kuratierten Ausstellung "The Artist is Present" von Marina Abramovics im MoMA im Jahr 2010 – und über den Flop seiner Ausstellung mit der Musikerin Björk, der für ihn ein Wendepunkt in seiner Karriere war. "Das war überdehnt", sagt er heute.Klaus Biesenbach wurde 1966 in Bergisch-Gladbach geboren und ist in der Gemeinde Kürten im Rheinisch-Bergischen Land aufgewachsen. Er erzählt von seiner einfachen Kindheit auf dem Land - und warum er nie Deutscher sein wollte. Biesenbach ist mittlerweile deutscher und amerikanischer Staatsbürger.Als während seines Studienaufenthalts in New York 1989 in Deutschland die Mauer fiel, beschloss er, nach Berlin zu ziehen. Im Alter von 24 Jahren wurde er der Co-Gründer der Kunstwerke in Berlin-Mitte, später ging er nach New York und wechselte zur Kunsthalle PS1, das zum MoMA gehört, und schließlich zum MoMA selbst.Im Podcast erzählt er, wie ihn seine Zeit in Israel in einem Kibbuz geprägt hat, warum er jahrelang mit einer Wildgans lebte, wieso er Haushaltswarengeschäfte liebt, was er sich von Joseph Beuys abgeschaut hat, und wie es dazu kam, dass er die Popband Kraftwerk ausstellte. Klaus Biesenbach sagt, dass er mittlerweile in seinem zwölften Leben angekommen sei.Nach 5 Stunden und 20 Minuten beendet er das Gespräch, denn das kann bei Alles Gesagt? nur der Gast.In Leipzig und Hamburg können Sie Alles gesagt? im September live erleben. Informationen gibt es hier. Der Ticketverkauf startet in Kürze. Produktion: Pool ArtistsRedaktion: Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophie Hübner, Sophia Hubel, Carl FriedrichsGästemanagement: Jule TautzFragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an [email protected]. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.

7 hr 47 min
Jun 19, 2025Episode 113
Heidi Reichinnek, was ist heute links?

Heidi Reichinnek, Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Bundestag und derzeit laut Umfragen die beliebteste Politikerin Deutschlands, war zu Gast im unendlichen Podcast.Bei "Alles gesagt?" spricht Reichinnek über ihr Verhältnis zur sozialen Marktwirtschaft und zur Polizei, über die Zukunft des Sozialismus, über Friedrich Merz und Angela Merkel, Gregor Gysi und Sahra Wagenknecht.Reichinnek erzählt von der historisch komplizierten Geschichte ihrer Partei, ihrem eigenen Aufstieg zum ersten TikTok-Star in der deutschen Politik, von der Kleiderordnung im Bundestag – und wie es zu all ihren Tattoos kam, die in keinem Porträt über sie fehlen.Sie spricht über ihr schnelles Reden und ihre Eltern, die in der DDR Mitglieder der Kirche waren und für die die PDS, wie Heidi Reichinnek sagt, „ein rotes Tuch“ war. Sie erklärt, warum sie selbst mittlerweile aus der evangelischen Kirche ausgetreten ist, warum sie einst einen Aufsatz mit der Überschrift „Mit Islamisten reden“ geschrieben hat – und wie sie heute darüber denkt.Heidi Reichinnek wurde 1988 in Merseburg in Sachsen-Anhalt geboren und ist in Obhausen aufgewachsen. Nach dem Abitur studierte sie Nahostwissenschaften in Halle und Marburg und war zufälligerweise 2010 während des Arabischen Frühlings in Kairo. Nach dem Studium arbeitete sie in Projekten der Jugend- und Flüchtlingshilfe in Niedersachsen.2015 trat Reichinnek in Osnabrück in Die Linke ein, 2021 wurde sie erstmals in den Bundestag gewählt, drei Jahre später wurde sie Vorsitzende der Bundestagsgruppe Die Linke. Nach 7 Stunden und 47 Minuten beendet Heidi Reichinnek das Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur die Gästin.Produktion: Pool ArtistsRedaktion: Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophie Hübner, Sophia Hubel, Carl FriedrichsGästemanagement: Jule TautzFragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an [email protected]. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo

6 hr
Jun 12, 2025Episode 114
Thomas Ostermeier, was soll das Theater?

Er ist der international einflussreichste Theatermacher aus Deutschland: Thomas Ostermeier, Intendant der Berliner Schaubühne, ist zu Gast im unendlichen Podcast.Ostermeier erzählt er von seiner Kindheit als Sohn eines Soldaten in der norddeutschen Bundeswehrstadt Munster und seiner rebellischen Jugend im bayerischen Landshut, von seinen Inszenierungen mit Cate Blanchett in London, mit Nina Hoss in Paris und mit Lars Eidinger in Seoul. Er erklärt sein kompliziertes Verhältnis zu Deutschland und zur deutschen Theaterlandschaft und erzählt von seinen persönlichen Erfahrungen in Israel. Und berichtet, wie eine Theaterinszenierung von ihm in China über Nacht zensiert wurde.Thomas Ostermeier leitet seit 1999 die Schaubühne in Berlin. Er wurde in Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet, in Frankreich wurde ihm der Orden "Commandeur de l'ordre des Arts et des Lettres" und in Deutschland der Verdienstorden der Bundesrepublik verliehen.Im Podcast erzählt Thomas Ostermeier von seinen Protestaktionen während des Zivildiensts, einer Demo, die er bereits im Kindergarten organisiert hat – und warum er sich bis heute als "Vulgärmarxist" begreift. Er spricht über politisches und unterhaltendes Theater und darüber, dass er heute klassischer inszeniert als früher – und trotzdem nichts bewahren möchte. Nach 6 Stunden und einer Minute beendet Thomas Ostermeier das Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der Gast.Produktion: Pool ArtistsRedaktion: Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophie Hübner, Sophia Hubel, Carl FriedrichsGästemanagement: Anna VahldickFragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an [email protected]. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen.Und falls Sie uns nicht nur hören

5 hr 11 min
May 5, 2025Episode 112
Philipp Westermeyer, wie wird man Online Marketing Rockstar?

Er veranstaltet die größte Messe für die Digitalwirtschaft in Deutschland und ist einer der erfolgreichsten Podcaster des Landes: Philipp Westermeyer, Gründer des Festivals OMR, ist zu Gast im unendlichen Podcast.Westermeyer erinnert sich an seine größten Erfolge und bittersten Niederlagen. Er erklärt, warum er glaubt, dass die Wirtschaft beim Thema künstliche Intelligenz "jetzt erst mal ein Tal der Tränen" erleben wird. Er erzählt, wie er das Geschäftsmodell von Messen und Fachverlagen mit seinem OMR-Festival neu erfunden hat. Und er sagt: Trotzdem habe er erst während der Pandemie angefangen, sich als Unternehmer zu fühlen.Philipp Westermeyer wurde 1979 in Essen geboren, hat Betriebs- und Medienwissenschaft studiert und wurde Assistent des CEO von Gruner + Jahr, damals einer der größten Magazinverlage Europas. Westermeyer berichtet, wie ihn die Firmenpleiten seines Vaters geprägt haben. Und er erinnert sich daran, wie ihn eine Begegnung mit den Gründern des sozialen Netzwerks StudiVZ darauf brachte, seinen festen Job zu kündigen und eine – wie er sagt – "hochgradig legale" Firma zu gründen. Mit Freunden schuf er erfolgreich gleich mehrere Start-ups, bis er 2011 zum ersten Mal das Hamburger OMR-Festival veranstaltete, damals noch "Online Marketing Rockstars" genannt und 150 Teilnehmer stark. Mittlerweile zählt es alljährlich bis zu 80.000 Besucher.Seit 2015 ist Westermeyer zudem Gastgeber des OMR-Podcasts, für den er zweimal wöchentlich Managerinnen und Gründer interviewt. Seine Firma OMR hat heute über 400 Mitarbeiter. Sie vermarktet und produziert auch Podcasts, bietet Fortbildungskurse an und erstellt Fernsehdokumentationen.Bei "Alles gesagt?" erzählt Westermeyer, wie es ihm im vergangenen Jahr gelungen ist, den Social-Media-Star Kim Kardashian nach Hamburg zu holen und erklärt, warum er auch heute noch Elon Musk auf sein Festival einladen würde. Nach fünf Stunden und elf Minuten beendet er das Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der Gast.Wir möchten mehr darüber erfahren, wie Sie die Podcasts von ZEIT und ZEIT ONLINE nutzen. Hier geht es zur Podcast-Studie. Vielen Dank für Ihre Teilnahme. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.<a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-in

1 hr 1 min
Apr 29, 2025Episode 111
Philipp Westermeyer, wie wird man Online Marketing Rockstar? (Auszug)

Dies ist die gekürzte Fassung unserer Folge mit Philipp Westermeyer. Die Vollversion können Sie bis zum 6.5. exklusiv mit einem Digital- oder Podcast-Abo der ZEIT hören. Allen Infos dazu finden Sie am Ende dieses Textes.Er veranstaltet die größte Messe für die Digitalwirtschaft in Deutschland und ist einer der erfolgreichsten Podcaster des Landes: Philipp Westermeyer, Gründer des Festivals OMR, ist zu Gast im unendlichen Podcast.Westermeyer erinnert sich an seine größten Erfolge und bittersten Niederlagen. Er erklärt, warum er glaubt, dass die Wirtschaft beim Thema Künstliche Intelligenz "jetzt erstmal ein Tal der Tränen" erleben wird. Er erzählt, wie er das Geschäftsmodell von Messen und Fachverlagen mit seinem OMR-Festival neu erfunden hat. Und er sagt: Trotzdem habe er erst während der Pandemie angefangen, sich als Unternehmer zu fühlen.Philipp Westermeyer wurde 1979 in Essen geboren, hat Betriebs- und Medienwissenschaft studiert und wurde Assistent des CEOs von Gruner & Jahr, damals einer der größten Magazinverlage Europas. Westermeyer berichtet, wie ihn die Firmenpleiten seines Vaters geprägt haben. Und er erinnert sich daran, wie er ihn eine Begegnung mit den Gründern des sozialen Netzwerks StudiVZ darauf brachte, seinen festen Job zu kündigen und eine – wie er sagt – "hochgradig legale" Firma zu gründen. Mit Freunden schuf er erfolgreich gleich mehrere Start-Ups, bis er 2011 zum ersten Mal das Hamburger OMR-Festival veranstaltete, damals noch "Online Marketing Rockstars" genannt und 150 Teilnehmer stark. Mittlerweile zählt es alljährlich bis zu 80.000 Besucher.Seit 2015 ist Westermeyer zudem Gastgeber des OMR-Podcasts, für den er zwei Mal wöchentlich Managerinnen und Gründer interviewt. Seine Firma OMR hat heute über 400 Mitarbeiter. Sie vermarktet und produziert auch Podcasts, bietet Fortbildungskurse an und erstellt Fernsehdokumentationen.Bei "Alles gesagt?" erzählt Westermeyer, wie es ihm im vergangenen Jahr gelungen ist, den Social-Media-Star Kim Kardashian nach Hamburg zu holen und erklärt, warum er auch heute noch Elon Musk auf sein Festival einladen würde. Nach 5 Stunden und 11 Minuten beendet er das Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der Gast. Wenn Sie die komplette Folge auf Spotify hören wollen, tippen sie einfach unterhalb des Folgentitels auf "Zugriff erhalten". Dort können Sie entweder ihr bestehendes Abo mit Spotify verbinden oder ein kostenloses Probeabo bestellen.Wenn Sie die komplette Folge über Apple Podcasts hören wollen, tippen Sie oben auf der Show-Seite von "Alles gesagt?" auf "Hören Sie alle Podcast-Folgen im Abo". Wenn sie noch kein Abo haben. Wenn Sie bereits eins haben, tippen Sie einfach direkt unterhalb auf "Bereits Abonnent:in?".Auch auf<a href="https://www.zeit.de/serie/alles-gesagt" target=

6 hr 17 min
Apr 25, 2025Episode 110
Lars Klingbeil, können Sie Vizekanzler?

Er ist der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, Chef der SPD-Bundestagsfraktion und möglicherweise bald Vizekanzler und Bundesfinanzminister: Lars Klingbeil ist zu Gast im unendlichen Podcast.Klingbeil erzählt von seinen Erfolgen und seinen Niederlagen, von seinem Bewusstsein für Macht und Strategie, von den Koalitionsverhandlungen mit der CDU/CSU, von seinem persönlichen Verhältnis zu Friedrich Merz, Markus Söder und Gerhard Schröder – und über den derzeitigen Zustand der SPD.Er spricht über seinen Blick auf Deutschland, Putins Russland und Trumps USA – und erklärt, warum er nach dem Scheitern der Ampelregierung seine Hoffnungen jetzt auf die schwarz-rote Koalition setzt.Lars Klingbeil wurde 1978 in Soltau geboren und ist im niedersächsischen Munster aufgewachsen. Sein Vater arbeitete bei der Bundeswehr, seine Mutter als Verkäuferin. Im Podcast erzählt Klingbeil, dass er der Erste aus seiner Familie ist, der studiert hat, und dass beide Eltern zusätzlich Taxi fuhren, um genug Geld zu verdienen.Lars Klingbeil war stellvertretender Juso-Vorsitzender und kam 2005 zum ersten Mal als Abgeordneter in den Bundestag, dem er seit 2009 ununterbrochen angehört. 2017 wurde er Generalsekretär seiner Partei, 2021 wurde er zum Co-Vorsitzenden der SPD gewählt.Im Podcast spricht Lars Klingbeil erstmals öffentlich über seine Krebserkrankung, die mit Ende 30 sein Leben veränderte, seine Freundschaft zum ehemaligen Politiker Kevin Kühnert, über seine Leidenschaft für den Fußballverein Bayern München, für Rockmusik und seine Lieblingsband Rage Against the Machine. Und erklärt, warum er als junger Politiker sein Augenbrauenpiercing abgelegt hat. Nach 6 Stunden und 18 Minuten beendet Lars Klingbeil das Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der Gast.Produktion: Pool ArtistsRedaktion: Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophie Hübner, Sophia Hubel, Carl FriedrichsGästemanagement: Anna VahldickFragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an [email protected] möchten mehr darüber erfahren, wie Sie die Podcasts von ZEIT und ZEIT ONLINE nutzen. Hier geht es zur Podcast-Studie. Vielen Dank für Ihre Teilnahme.  Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.<a href="https://cmk.zeit.de/cms/a

4 hr 33 min
Apr 17, 2025Episode 109
Charles Schumann, wie geht die perfekte Bar?

Er ist Deutschland bekanntester Barmann, Herausgeber des weltweit einflussreichsten Cocktailbuchs und war Personenschützer von Bundeskanzler Konrad Adenauer: Jetzt ist Charles Schumann zu Gast im unendlichen Podcast. Diese Folge wurde an einem Samstag in München aufgenommen, zuerst in Charles Schumanns Tagesbar und dann im ausnahmsweise leeren Schumann’s, das Samstags geschlossen hat.Im Gespräch erzählt Charles Schumann, wie er in den 1980er-Jahren in Paris als Model entdeckt wurde und warum sich seine Eltern gewünscht haben, er möge Priester werden. Er selbst träumte von einer Karriere als Diplomat. Schumann verrät die Geheimnisse einer guten Bar, erzählt von Begegnungen mit den Schriftstellern Haruki Murakami und Hans Magnus Enzensberger, mit dem Modedesigner Karl Lagerfeld und dem Ministerpräsidenten Markus Söder. Er erklärt, warum Stammgäste "die schlimmsten Gäste" sind und warum er die Preise in seiner Bar niedrig hält.Charles Schumann wurde als Karl Georg Schuhmann am 15. September 1941 in Kirchenthumbach in der Oberpfalz in Bayern geboren. Er arbeitete als Kellner, Barkeeper und Restaurantleiter in Frankreich und Italien und als Personenschützer in Bonn. In den 1970er-Jahren war er in München Barkeeper in Harry's New York Bar, bevor er 1982 das Schumann's eröffnete. Über sein Leben und Werk sind einige Bücher veröffentlicht und Dokumentarfilme gedreht worden. Sein Standardwerk über Cocktails hat sich bis heute eine halbe Million Mal verkauft.Mit den Podcast-Gastgebern Christoph Amend und Jochen Wegner unterhält sich Charles Schumann über seine Liebe zu Japan, zum Boxen und zum Klavierspielen, über sein Leben als alleinerziehender Vater, seine Karriere als Model für Modehäuser wie Comme des Garçons und Hugo Boss, über die Fehler seines Lebens, über Einsamkeit – und über die Zeit, in der er am glücklichsten war. Er erklärt, warum er das "h" aus seinem Nachnamen gestrichen hat. Und wie er heute über den Tod nachdenkt.Nach 4 Stunden und 34 Minuten beendet Charles Schumann das Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der Gast.Mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT können Sie diese Folge ab sofort eine Woche lang exklusiv hören. Ab Freitag, 18. April, wird sie auf allen Plattformen frei verfügbar sein.Mit dem Abo erhalten Sie außerdem Zugriff auf Dokupodcasts wie "Elena", "White" oder "Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht", Sie können Bonusfolgen hören und einige Podcasts exklusiv vorab. Hier gibt es weitere Informationen zu den Angeboten.Produktion: Pool Artists<i

6 hr 24 min
Apr 4, 2025Episode 108
Cornelia Funke, wie schlägt Ihr Tintenherz?

Die Gastgeber Jochen Wegner und Christoph Amend sind ausnahmsweise selbst zu Gast: in Cornelia Funkes beeindruckender Bibliothek in der Toscana. Sie berichtet von ihrem literarischen Durchbruch und der langen Suche nach ihrer beruflichen Identität, von Drachen und Monstern, von ihren Umzügen nach Kalifornien und in die Toskana, ihren Erfahrungen mit Hollywood und ihrer Freundschaft mit Günter Grass, vom frühen Tod ihres Ehemanns und ihrer bis heute engen Zusammenarbeit mit ihrer Tochter. Und sie erklärt, warum Kinderliteratur durchaus Furcht einflößend sein darf.Cornelia Funke wurde 1958 im westfälischen Dorsten geboren, studierte von 1977 an in Hamburg Erziehungswissenschaften und arbeitete zunächst als Kinderpädagogin, bis sie sich als Illustratorin und Autorin selbstständig machte. Zu ihren bekanntesten Büchern zählen die Reihen "Tintenherz", "Die wilden Hühner" und "Reckless". Bis heute hat Cornelia Funke mehr als 70 Bücher veröffentlicht, die in über 50 Sprachen übersetzt und auch verfilmt wurden. Weltweit wurden über 30 Millionen Exemplare von ihren Werken verkauft.Diese Folge von "Alles Gesagt?" wurde im März 2025 im Haus von Cornelia Funke in der Nähe der Stadt Volterra in der Toskana aufgezeichnet. Nach 6 Stunden und 25 Minuten beendete sie das Gespräch, denn das kann bei "Alles Gesagt?" nur die Gästin.Mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT können Sie diese Folge ab sofort eine Woche lang exklusiv hören. Ab Freitag, 4. April, wird sie auf allen Plattformen frei verfügbar sein. Wenn Sie über Spotify oder Apple Podcasts hören, können Sie das Abo direkt in Ihrer App abschließen. Damit erhalten Sie außerdem Zugriff auf Dokupodcasts wie "Elena", "White" oder "Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht", Sie können Bonusfolgen hören und einige Podcasts exklusiv vorab. Hier gibt es weitere Informationen zu den Angeboten.Produktion: Pool ArtistsRedaktion: Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophie Hübner, Sophia Hubel, Carl FriedrichsGästemanagement: Anna VahldickFragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an [email protected]. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie

2 hr 14 min
Mar 26, 2025Episode 105
Deutsche Bonusfolge: David Remnick, was ist das Geheimnis des "New Yorker"?

David Remnick, der Chefredakteur von "The New Yorker", ist bei "Alles gesagt?". Dies ist die deutsche KI-Übersetzung des Gesprächs auf Englisch, das wir am 21. Februar veröffentlicht haben. Wir haben es auf vielfachen Wunsch mit einer speziellen KI-Software übersetzt, wie bereits die Folge mit Bryan Ferry.Diese Bonusfolge bieten wir ausnahmsweise nur Hörerinnen und Hörern an, die ein Digital- oder ein Podcastabonnement der ZEIT haben. Wir haben die KI-Übersetzung mehrfach kontrolliert, dennoch kann sie Fehler oder Unschärfen enthalten. Unser Gast David Remnick hat unserem Experiment zugestimmt. David Remnick leitet nicht nur eines der einflussreichsten Magazine der Welt, sondern ist auch Autor von mehreren internationalen Bestsellern und wurde mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. David Remnick ist seit 1998 Chefredakteur von "The New Yorker". Am 21. Februar 2025 wurde das Magazin 100 Jahre alt. Im Podcast spricht er über Donald Trump und Wladimir Putin, Elon Musk und Bill Gates, über den politischen Zustand der USA, von Russland und Israel im Jahr 2025, über die neue amerikanische Tech-Oligarchie und die globale Migrationskrise, über die Geschichte des Faschismus und die Zukunft der Demokratie.David Remnick wurde 1958 in Hackensack im Bundesstaat New Jersey geboren, 1982 wurde er Reporter der "Washington Post", 1992 wechselte er zum "New Yorker". 1993 erschien sein Buch "Lenin's Tomb", für das er mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde. Später veröffentlichte er Biografien über Muhammad Ali, Barack Obama und Bruce Springsteen.Im Gespräch mit Christoph Amend und Jochen Wegner erinnert er sich an seine Zeit als Reporter in Moskau Ende der 1980er und Anfang der 1990er, als die Sowjetunion zusammenbrach, an einen Besuch beim israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu und seine Phase als Straßenmusiker in Paris. Er erzählt von seinen Therapieerfahrungen, seiner Freundschaft mit dem Schriftsteller Philip Roth, einer Reise mit Bill Clinton nach Afrika, Begegnungen mit seinem Idol Bob Dylan – und über einen gemeinsamen Auftritt als Gitarrist an der Seite der Sängerin Patti Smith.Produktion: Pool ArtistsRedaktion: Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophie Hübner, Sophia HubelGästemanagement: Anna VahldickFragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an [email protected] Sie über Apple Podcasts oder Spotify hören, können sie das Abo in der App direkt abschließen. Hier gibt es weitere Informationen. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de</str

1 min
Mar 26, 2025Episode 107
Früher Zugang und Bonusfolgen mit Abo

"Alles gesagt?" bietet ab sofort in unregelmäßigen Abständen Bonusfolgen an – exklusiv für Hörerinnen und Hörer, die ein ganz normales Digitalabo oder das neue Podcastabo der ZEIT haben. Heute beginnen wir mit der deutschen KI-Übersetzung des Gesprächs mit David Remnick, dem Chefredakteur des "New Yorker", die wir auf vielfachen Wunsch angefertigt haben. Das frei zugängliche englische Original haben wir bereits am 21. Februar veröffentlicht.Unsere Abonnentinnen und Abonnenten können außerdem die normalen Folgen von "Alles gesagt?" in Zukunft eine Woche früher hören. Nach sieben Tagen öffnen wir sie dann für alle. Mit diesem Early-Access-Angebot starten wir in den kommenden Tagen.Wir bedanken uns herzlich bei allen, die unsere Arbeit mit einem Abonnement unterstützen. Damit lassen sich nicht nur ältere Folgen aus den frühen "Alles-gesagt"-Jahren hören, sondern auch die Dokupodcasts der ZEIT – wie etwa "White", "Elena" oder "Friedrich Merz. Sein langer Weg zur Macht". Und eine monatliche Bonusfolge von ZEIT Verbrechen.Wenn Sie über Apple Podcasts oder Spotify hören, können sie das Abo in der App direkt abschließen. Hier gibt es weitere Informationen. Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen.Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

1 min
Mar 5, 2025Episode 106
Hörtipp: Friedrich Merz. Sein langer Weg zur Macht

Hören Sie unseren neuen Doku-Podcast "Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht" unter www.zeit.de/merz und in Ihrer Podcast-App.Privatjets, Tabubrüche und ein großes Comeback. Friedrich Merz ist kein Politiker wie jeder andere. Und nun wird er Deutschlands nächster Kanzler. Aber was treibt ihn an? Und kann man ihm vertrauen? Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen.Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.