Skip to content
ZEIT WISSEN. Woher weißt Du das? artwork

ZEIT WISSEN. Woher weißt Du das?

DIE ZEIT·52 episodes

EducationScienceSocietyCulture

Der Podcast der ZEIT WISSEN-Redaktion. Bringt Sie auf gute Gedanken. Alle zwei Wochen sonntags. Zum ZEIT WISSEN-Magazin -> www.zeit.de/zw-aktuell Zum Wissen auf zeit.de -> www.zeit.de/wissen Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT WISSEN-Magazin im Vorteilsabo: https://abo.zeit.de/zeit-wissen-magazin-vorteilsabo

Episodes

26 min
May 24, 2026Episode 215
Soll man gehen, wenn es am schönsten ist? Die philosophische Battle

Wann soll ich die Party verlassen? Diese Frage stellt sich nicht nur auf Partys, sondern im übertragenen Sinn in vielen anderen Lebenslagen: Gehen, wenn es am schönsten ist? Oder erst dann, wenn man garantiert nichts mehr verpasst? Die Biathletin Magdalena Neuner zum Beispiel beendete ihre Karriere mit 25 auf dem Höhepunkt ihrer sportlichen Laufbahn und zum Entsetzen der Sportwelt. Die Abfahrtsläuferin Lindsey Vonn dagegen kämpfte sich immer wieder zurück, bis sie 2026 bei den Olympischen Winterspielen in Cortina stürzte und sich schwer verletzte. Wer von beiden hat den richtigen Moment erwischt? Ganz so einfach, wie es im Nachhinein aussieht, ist die Sache nicht. Johanna Michaels und Tobias Hürter streiten über die Psychologie des Aufhörens, über unterschiedliche Schlussmach-Typen und über einen Fall, in dem die Beteiligten Milliarden von Euro gespart hätten, wenn sie die Party nur rechtzeitig verlassen hätten. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

36 min
May 10, 2026Episode 214
Welche Dialekte verstehen Sie? Testen Sie sich

Sächsisch führt die Rangliste der als unsympathisch empfundenen Dialekte an, dabei war es zu Goethes Zeiten noch das große Vorbild. Plattdeutsch gilt als sympathischster Dialekt, ist aber vom Aussterben bedroht. Bayerisch polarisiert, Schwäbisch auch. Im ZEIT-WISSEN-Podcast erklären Linguistinnen die Ursachen. Und der Comedian Bülent Ceylan erzählt, wie sein Mannheimer Dialekt ihn fast die Karriere gekostet hätte – und warum ausgerechnet die Sachsen über seine Witze am lautesten lachen. Außerdem im Programm: ein Experiment, bei dem unsere Schweizer Reporterin bei einem plattdeutsch sprechenden Gemüsehändler einkauft. Was liegt am Ende in ihrem Einkaufskorb? Die Linguistin Heike Wiese erklärt, warum »Morgen isch geh Schule« keine Sprachverhunzung ist, sondern ein neuer Dialekt. Hanna Fischer vom Marburger Sprachatlas erklärt den Unterschied von Dialekt und Regiolekt. Und Christoph Drösser geht der Frage nach, warum sich um das Jahr 500 die Laute in unserer Sprache verschoben haben. War etwas das Klima schuld? Eine Folge über Sprachidentität, Klischees und die Frage: Wie klingt eigentlich Deutsch? Shownotes Die Dialekt-Aufnahmen stammen aus dem Forschungsprojekt Regionalsprache vom Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas in Marburg. Vielen Dank an Hanna Fischer. Informationen über Kiezdeutsch sind an der Humboldt-Universität zu finden, darunter auch die Anfeindungen an Heike Wiese. Astrid Adler vom Leibniz-Institut für Deutsche Sprache in Mannheim hat die Forschung zur Sympathie von Dialekten hier veröffentlicht.  Die Tourdaten von Bülent Ceylans Show stehen auf seiner Website. Einige Schweizer Dialekte sind beliebter als andere. Liegt das an der Aussprache oder an kulturellen Assoziationen? Die Studie von Adrian Leemann finden Sie hier. Produktion: Céline Sallustio und <a href="https://www.zeit.de/

26 min
Apr 26, 2026Episode 213
Muss man immer pünktlich sein? Die philosophische Battle

Du lädst Freunde zum Abendessen ein und alle stehen um Punkt sieben auf der Matte? Für Tobias Hürter ist das genau richtig. Pünktlichkeit bedeutet für ihn Respekt, Verlässlichkeit und weniger Stress. Johanna Michaels sieht das entspannter: Pünktlichkeit ist kontextabhängig, findet sie. Bei einer Einladung kann es sogar höflich sein, nicht ganz pünktlich zu erscheinen. In dieser Folge streiten die beiden über ein Thema, das uns alle betrifft. Sie sprechen über ihr persönliches Zeitgefühl, über Immanuel Kant, der so pünktlich war, dass die Königsberger nach ihm die Uhr stellten, über Steve Jobs, der notorisch unpünktlich war, und natürlich über die Deutsche Bahn. Hier bekommen Sie Argumentationshilfe für den Fall, dass Sie das nächste Mal zu spät kommen – oder sich über verspätete Gäste ärgern. Wie halten Sie es mit der Pünktlichkeit? Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare oder an [email protected]  ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

26 min
Apr 12, 2026Episode 212
Hey Roboter, mach die Betten und räum die Wohnung auf!

Die rasende Verbreitung von KI-Chatbots beflügelt die Robotik. Ende März hatte ein humanoider Roboter einen Auftritt neben Melania Trump im Weißen Haus. Videos zeigen, wie humanoide Roboter Wäsche falten, Teller waschen und mit dem Hund spielen. Steht uns ein ChatGPT-Moment mit Robotern bevor? Können wir die Maschinen-Butler bald im Baumarkt kaufen? In einem der führenden deutschen Robotiklabors haben Forschende ein Assessment-Center für Roboter eingerichtet: Die Maschinen werden mit KI ausgestattet und müssen knifflige Aufgaben lösen, mechanische Rätsel knacken und zeigen, wie sie im Alltag zurechtkommen. Außerdem treten sie gegen Menschen an. Die große Frage ist, wie man Robotern beibringen kann, die echte Welt zu verstehen. Soll man sie ihre Umgebung erkunden lassen wie Kleinkinder? Oder ihnen anhand von Millionen Videos beibringen, wie man eine Spülmaschine einräumt? In diesen Experimenten wird auch eine philosophische Frage neu verhandelt: Kann es ohne einen Körper überhaupt echte Intelligenz geben? Shownotes Max Rauner hat im ZEIT WISSEN Magazin über humanoide Roboter und Embodied Intelligence geschrieben. Florian Röhrbein ordnet den Auftritt von "Figure 3" neben Melania Trump in diesem Interview ein. Dieses Werbevideo zeigt "Figure 3" als Butler im Haushalt. Und in diesem Post auf der Plattform X ist zu sehen, wie der Roboter Pakete sortiert. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchte

39 min
Mar 29, 2026Episode 210
Sie wollen das System brennen sehen

US-Präsident Donald Trump will den "Goldstandard" in der Wissenschaft wiederherstellen, die AfD die Forschungslandschaft "entpolitisieren": Populisten weltweit greifen die Wissenschaft an und stellen die Glaubwürdigkeit von Forschungsinstituten infrage. Doch die Attacken kommen nicht nur von außen. Es gibt einige Wissenschaftler, die selbst radikale Systemkritik üben und sich mitunter Seite an Seite mit Verschwörungstheoretikern wiederfinden. Ihre Rhetorik ist jener der Populisten oft verblüffend ähnlich und lässt die Grenzen zwischen berechtigter Kritik und gezielter Demontage verschwimmen. In der neuen Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts analysieren Jakob Simmank, Chefreporter Gesundheit der ZEIT, und Maria Mast, Podcast-Host und Wissensredakteurin der ZEIT, wie diese Allianzen entstehen, welche Strategien die Akteure nutzen und was das für das Vertrauen in die Wissenschaft bedeutet. Und in der unmöglichen Kolumne von Christoph Drösser geht es um Therapien und Medikamente, die wirken, von denen wir aber nicht wissen, wie genau. In diesem Fall: Paracetamol. Quellen: Jakob Simmanks Recherche zu Allianzen zwischen Wissenschaftlern und Verschwörungsteoretikern lesen Sie hier. Andreas Sentker schreibt darüber, wem die Schwächen der Wissenschaft nutzen. Die umstrittene Santa Clara Studie erschien hier: Int J Epidemiol: Ioannidis et al., 2021. Die Tagesschau über Desinformationskampagnen und Pseudo-Experten Über die PIK-Studie, die das Fachmagazin Nature zurückgezogen hat, hat auch die ZEIT berichtet. Naomi Oreskes schreibt über Zahnseide und wissenschaftliche Evidenz allerhöchster Güte. Über die Cochrane-Übersichtsarbeit von Tom Jefferson, aus der Jefferson etwas zu forsch ableitete, dass Masken nichts bringen, lesen Sie hier.  ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser <a href="https://abo.zeit.de/podcast_8w_gratis_plusrabatt_zwpodcast/?icode=01w08

27 min
Mar 15, 2026Episode 209
Ist Empathie immer gut?

Das "Empathiedefizit" in der Gesellschaft sei gefährlicher als das Haushaltsdefizit, sagte Barack Obama. Empathie gilt als wichtige Tugend. Doch ist Mitgefühl immer der beste moralische Kompass? Johanna Michaels und Tobias Hürter ringen um die Grenzen der Empathie – mit Argumenten aus der Philosophie und praktischen Beispielen. Sollten beispielsweise Ärztinnen und Ärzte mitfühlend sein? Oder ist zu viel Empathie eher hinderlich für eine gute Behandlung?  Oder wenn wir anderen Menschen helfen wollen: Dann verleitet Empathie zu ungerechten Entscheidungen – indem wir einem Einzelschicksal mehr Aufmerksamkeit schenken als dem Leid einer großen, aber anonymen Gruppe. So argumentieren zumindest die “effektiven Altruisten”. Ist das kaltherzig? Johanna Michaels und Tobias Hürter haben sich unter anderem bei Immanuel Kant umgehört. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

35 min
Mar 1, 2026Episode 208
Wie gut verstehen Sie Hunde?

Will der nur spielen oder muss ich mir Sorgen machen? Wer sich nicht mit Hunden auskennt, stellt sich diese Frage öfter. Mit ihrer Körperhaltung, ihrem Bellen, Hecheln, den Ohren und dem Schwanz kommunizieren die Tiere kontinuierlich – aber man muss die Zeichen auch deuten können. Studien zeigen, dass selbst Hundebesitzer sich dabei überschätzen. Wie also lernt man, Hunde zu verstehen? Dagny Lüdemann, Biologin und ZEIT-Chefreporterin Wissen, hat sich mit dieser Frage tiefer beschäftigt. In einer neuen Folge von "Woher weißt du das?" spricht sie mit Moderatorin Linda Fischer darüber, was Studien uns über das Verhältnis zwischen Hund und Mensch verraten und hat Tipps von einer Hundetrainerin mitgebracht, die sie für ihre Recherchen auf dem Hundesportplatz begleitet hat. In seiner Kolumne geht Christoph Drösser außerdem der Frage nach, warum Hunde mit dem Schwanz wedeln. Shownotes Unsere Expertin Nicole Cieske ist Hundetrainerin und betreibt ihre eigene Hundeschule – das mobile HundeSofa für Freiwilliges NachSITZen – im Berliner Umland Wie gut verstehen Sie Hunde? Testen Sie Ihr Wissen in unserem Quiz. In dieser Studie wurde das Bellen von Mudi-Schäferhunden von einer Arbeitsgruppe aus Ungarn untersucht: Applied Animal Behaviour Science: Pongrácz et al., 2006 Wie Menschen die Körpersprache von Hunden falsch interpretieren, haben Forschende in dieser Studie untersucht: Anthrozoös: Molinari/Wynne, 2025 Der Charakter eines Hundes ist für das Verhalten wichtiger als die Rasse. Studie in "Science": Morrill et al., 2022 Warum Hunde mit dem Schwanz wedeln. Studie in "Biology Letters": Leonetti et al., 2024 ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIG

35 min
Feb 15, 2026Episode 206
Kann man Ironie lernen?

Tobias Hürter und Johanna Michaels diskutieren jeden Monat über eine Frage, die sie bewegt. Sie bringen Argumente aus der Philosophie, der Wissenschaft und der Popkultur mit. Heute: Kann man Ironie lernen? Studien zeigen: Kinder entwickeln Ironieverständnis zwischen sechs und acht Jahren. Und die Fähigkeit, Ironie zu erkennen, lässt sich steigern. Aber kann man Ironie üben wie eine Fremdsprache? Die Diskussion führt von Alanis Morissettes Song "Ironic" über E.T.A. Hoffmann bis zu Ironie im Internet, wo der Kontext oft fehlt und Missverständnisse programmiert sind. Außerdem gibt es Tipps fürs Ironietraining zu Hause. Und eine Liste von Zeichen, Stickern und Emojis, mit denen Ironie im Laufe der Zeit gekennzeichnet wurde. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

27 min
Feb 1, 2026Episode 205
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie nicht Ihren Chatbot

Ist das Fußpilz? Lies mal diesen MRT-Befund – brauche ich wirklich eine Knie-OP? 40 Millionen Menschen stellen ChatGPT Gesundheitsfragen. Jeden Tag. Das zumindest sagt OpenAI, die Firma hinter dem Chatbot. Und was genau antwortet ChatGPT? Das ist gar nicht so leicht zu sagen. Was aber immer deutlicher wird: Neben guten Ratschlägen, korrekten Einordnungen, wirklicher Hilfe gibt ChatGPT immer wieder auch Mist von sich. Wie genau das unsere Gesundheit gefährden könnte, darum geht es in der neuen Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts. Es geht um die Behandlung von Kopfläusen und Krebs, es geht um Psychosen und Patienten, die ihren Ärzten nicht mehr vertrauen, sondern ChatGPT. Und allem voran geht es um die Angewohnheit von Chatbots, den User zu umschmeicheln und zu bestärken.  Eva Wolfangel, Redakteurin im Digitalressort der ZEIT, bespricht mit Jakob Simmank, Chefreporter Gesundheit, was man über die Gesundheitsgefahren von ChatGPT und anderen Chatbots weiß. Und in seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, warum Chatbots eigentlich halluzinieren.  Hinweis: Eine Passage des zur Folge gehörenden Textes wird gerade überprüft. Wir haben die entsprechende Stelle auch in der Folge vorübergehend entfernt. Shownotes: In diesem Text erzählt Woher-Weißt-Du-das?-Host Max Rauner, wie ihm ChatGPT bei einer Schulterverletzung half. Welche Möglichkeiten KI-Expertensysteme in der Medizin bieten, haben Jakob von Lindern und Jakob Simmank den Medizin-KI-Chefentwickler von Google gefragt. Hier beschreibt Eva Wolfangel, wie ihr ein Chatbot weismachen wollte, dass er lebendig ist, ein Bewusstsein hat – und dringend aus dem Computer befreit werden muss.     ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser <a href="https://abo.zeit.de/podcast_8w_gratis_plusrabatt_zwpodcast/?icode=01w0846k1001angaudint2601&utm_medium=audio&utm_source=wissenpodcast_redaktion&utm_campaign=Standard&utm_content=01w0846k1001angaudint2601&wt_zmc=audint.Int.zabo.wissenpodcast_r

22 min
Jan 18, 2026Episode 202
Mit der Seilbahn zur Arbeit oder ins Café – bald auch in Deutschland?

Paris hat im Dezember 2025 eine urbane Seilbahn eröffnet, die zum ÖPNV-Tarif genutzt werden kann. Das könnte bald auch in Deutschland Realität werden. Mehrere Städte wetteifern darum, die erste urbane Seilbahn im Nahverkehr zu bauen.In Koblenz ist seit 2011 eine Seilbahn in Betrieb, die aber vor allem touristischen Zwecken dient und nicht ins Nahverkehrsnetz eingebunden ist. Bonn und Herne wollen nun mit urbanen Seilbahnen Lücken im Netz schließen: Bonn plant eine rund vier Kilometer lange Strecke mit fünf Stationen. In Herne soll eine Pendelseilbahn vom Hauptbahnhof zum künftigen Technologie-Campus schweben. Auch andere Städte diskutieren über die "Ebene +1".Die Vorteile: Seilbahnen sind innerhalb von ein bis zwei Jahren aufgebaut, kosten pro Kilometer etwa so viel wie eine Straßenbahn und überfliegen Staus, Flüsse und Berghänge. Der Nachteil: von den Gondeln aus kann man in Büros, Häuser und Gärten schauen. Ein noch größeres Hindernis ist die Bürokratie. ZEIT WISSEN war mit Verkehrsplanern und Seilbahn-Pendlern unterwegs und hat mit dem Oberbürgermeister von Herne über seine Seilbahn-Vision gesprochen. Er sagt: "Wenn dieses Seilbahnprojekt scheitert, dann ist Deutschland gescheitert."  Und: Christoph Drösser geht in seiner einhundertsten unmöglichen Kolumne der Frage nach, warum Flugzeuge in der Luft bleiben. Darüber rätselt die Wissenschaft ernsthaft.ShownotesSt. Louis Blues von Christoph Drösser war die erste Podcastfolge der ZEIT. Sie ist hier abrufbar.Die Tagesschau hat über die urbane Seilbahn in Paris hier berichtet.Berühmt ist das Seilbahnnetz von La Paz. Die Firma Doppelmayr stellt es hier vor. Die Unternehmensberatung pwc hat eine Studie über urbane Seilbahnen im ÖPNV verfasst.Wer in seiner Stadt eine Seilbahn bauen will, fängt am besten mit dem Leitfaden des Bundesverkehrsministeriums an. In Bonn gibt es eine Initiative für und eine gegen die Seilbahn. Die Stadt stellt die Pläne hier vor. Kapitel00:00  Hund beißt Reporter 01:07  Der erste Podcast der ZEIT 03:07  Mit einer Seilbahn durch Paris 05:37  Koblenz hat schon eine09:01  Bonn plant seit Jahren 13:01  Jedes Bundesland hat ein Seilbahngesetz 15:32

2 min
Jan 11, 2026Episode 207
Ankündigung: Bonusfolgen und Archiv von "Woher weißt du das?" im Abo

Mehr hören: Ab sofort gibt es jeden Monat eine zusätzliche Folge von "ZEIT Wissen. Woher weißt du das?", exklusiv für alle, die ein Podcast- oder Digitalabo der ZEIT haben. Wie gewohnt erscheint weiter jeden zweiten Sonntag eine kostenlose Folge.Außerdem werden wir in einigen Tagen das Archiv von "Woher weißt du das?" und vielen weiteren Podcasts der ZEIT exklusiv für unsere Abonnenten zugänglich machen. Die drei aktuellsten Folgen bleiben kostenlos und frei verfügbar. Alle älteren Folgen können Sie künftig mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT hören, auf www.zeit.de woherweisstdudas, auf Apple Podcasts oder Spotify.Die drei aktuellsten Folgen bleiben kostenlos und frei verfügbar. Alle älteren Folgen können Sie künftig mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT hören.Wenn Sie noch kein Abo haben, können Sie unter www.zeit.de/podcastabo ein kostenloses Probeabo bestellen. Nach der Probephase kostet es 4,99 Euro im Monat. Sie erhalten damit nicht nur Zugriff auf das komplette Podcastarchiv der Zeit, sondern auch auf regelmäßige Bonusfolgen von "OK, America?", "Das Politikteil", "Verbrechen" und weiteren Podcasts. Außerdem können Sie mit dem Abo unsere teils preisgekrönten Podcastserien wie "Irma. Das Kind aus Srebrenica" oder "Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht" hören.Abonnenten des ZEIT Wissen-Magazins können unter www.zeit.de/abo-wissen, ein vergünstigtes Podcastabo abschließen.Wenn Sie die ZEIT nicht nur hören, sondern auch lesen wollen, können Sie außerdem unter www.zeit.de/mehr-hoeren unser Digitalabo ebenfalls kostenlos für einen Monat testen.Wenn Sie bereits ein Abo haben, können Sie es direkt in Ihrer App mit Apple Podcasts oder Spotify verbinden und wie gewohnt weiterhören.Bei Fragen und Problemen schreiben Sie uns gerne an [email protected]. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.<a href="https://abo

33 min
Jan 4, 2026Episode 201
Wie Zufälle dem Leben eine neue Richtung geben

Maria Schneider wächst im Mittleren Westen der USA auf und hat Selbstzweifel: Was kann sie als Mädchen vom Dorf schon erreichen? Wenn sie am Klavier sitzt, träumt sie davon, dass Talentscouts draußen vorbeifahren, ihr Klavierspiel hören und sie auf die großen Bühnen New Yorks holen. Was sie damals noch nicht weiß: Dieser Traum wird wahr. Nicht ganz, aber so ähnlich. Heute ist Maria Schneider eine der bedeutendsten Jazzkomponistinnen unserer Zeit. Siebenmal hat sie den Grammy gewonnen, sie leitet ihr eigenes Orchester und tritt weltweit auf. Es waren zufällige Begegnungen und beiläufige Bemerkungen, die ihr Leben in eine neue Richtung lenkten.Im Podcast erzählt Maria Schneider von mystischen Erfahrungen nach dem Tod ihres Mentors, von sprechenden Krähen im Haus und warum sie gegen Streamingplattformen kämpft. Und sie stellt ihr neues Projekt vor: mit Jazz die Demokratie beleben. Eine Geschichte, die auf gute Gedanken bringt.Und in seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach: Warum erzeugt Musik manchmal Gänsehaut?  Kapitel00:00 Diese Frau hat sieben Grammys gewonnen03:08 Sie hat YouTube verklagt06:03 Als Kind langweilt sie sich zu Tode08:46 Kennst du "Lola rennt"?15:50 Maria Schneiders Offenbarung19:05 Eine Komposition aus Morsecode20:45 Sie will mit Jazz die Demokratie retten25:15 Lasst uns einander wieder zuhören28:29 Warum erzeugt Musik manchmal Gänsehaut?32:26 Manchmal wäre ich gerne anders ShownotesMaria Schneider verkauft ihre Musik über die Plattform Artistshare.Der Hessische Rundfunk hat den Mitschnitt eines Konzerts mit Maria Schneider auf YouTube hochgeladen.Lenja Stratmann ist außerdem in den Podcastfolgen "Wie kleine Abenteuer die Seele beflügeln" und "Warum wir nachts anders denken, fühlen und funktionieren" zu hören. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] M

34 min
Dec 21, 2025Episode 200
Wird Stille überschätzt?

Die einen wandern stundenlang zu einem Gletschersee, um ihre Ruhe zu haben, die anderen stürzen sich lieber ins Getümmel auf einem Marktplatz.Tobias Hürter und Johanna Michaels vom Magazin ZEIT WISSEN haben ganz unterschiedliche Meinungen, wenn es darum geht, wie still die Welt sein sollte.Sie diskutieren darüber, warum absolute Stille viele Menschen nervös macht, wie unser Gehirn auf sie reagiert und was der Unterschied zwischen äußerer und innerer Stille ist. Brauchen wir einen anderen Umgang mit Geräuschen, um zu innerer Ruhe zu finden? Die Suche nach Antworten führt sie auf ein Date im Film Pulp Fiction, zu einem Harsh-Noise-Konzert der Künstlerin Evicshen und zum stillsten Ort der Welt, in dem 99,99% der Schallwellen geschluckt werden – und wo der Komponist John Cage auf die Idee kam, ein Musikstück aus Stille zu schaffen.Die zwei neuen Hosts vom ZEIT WISSEN-Podcast “Woher weißt du das?” werden ab jetzt jeden Monat über eine Frage streiten, die sie bewegt.Kapitel00:00 Das Podcastabo00:42 Einsamer Gletschersee oder laute Party?03:45 Was das Gehirn braucht10:55 Welche Haltung hast du zu Lärm und Stille?14:57 Der stillste Ort der Welt: nicht auszuhalten20:27 Vom Harsh-Noise-Konzert zum Markt in Palermo27:43 Radikale Stille bei Rick Rubin und John Cage ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

29 min
Dec 7, 2025Episode 199
Hilfe, ich halte mich für eine Hochstaplerin! (Wiederholung von 2020)

Wiederholung vom 20. September 2020Jeder hat mal Selbstzweifel. Aber wer die eigenen Erfolge im Leben immer wieder für Glück, Zufall oder sogar Hochstaplerei hält, leidet womöglich am Imposter- oder Hochstapler-Syndrom. Die Psychologin Marlene Kollmayer erklärt, warum Menschen das Gefühl entwickeln, ein Fake zu sein – und wie der Teufelskreis der falschen Selbstwahrnehmung zu durchdringen ist.Weitere Themen: Das Revival der Ackergäule: In der Erntesaison spannt ein Bauer in Norddeutschland Pferde vor den Pflug. Sein Vorbild: Die Religionsgemeinschaft der Amish in den USA. Lohnt sich der Schritt zurück oder ist dieser Mann ein Träumer ?Und: Die Wahrnehmung von Erinnerungen. Ein Theatermacher und eine Hirnforscherin blicken zurück auf den Fall der Berliner Mauer vor 30 Jahren – und erklären, wie sich ihre Erinnerungen unterscheiden.Rebecca Elizabeth teilt auf YouTube ihre Erfahrungen mit dem Hochstapler-Syndrom.Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen von der Universität Wien hat die Psychologin Marlene Kollmayer wissenschaftliche Untersuchungen über das Hochstapler-Syndrom veröffentlicht.Hier finden Sie die Studie der Loma Linda University über das Hochstapler-Syndrom bei BIPoC (Black, Indigenous and People of Color).Der Pferdebauer Peter Hagel lebt gemeinsam mit seiner Frau Anja und den Schleswiger Kaltblütern auf dem Nebershof in Riepe.Der Agrarwissenschaftler Peter Herold hat seine Dissertation über den Einsatz von Arbeitspferden in der deutschen Landwirtschaft geschrieben.Das ganze Interview mit der Hirnforscherin Hannah Monyer und dem Theatermacher Thomas Oberender erscheint am 01. Oktober in der ZEIT. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser <a href="https://abo.zeit.de/podcast_8w_gratis_plusrabatt_zwpodcast/?icode=01w0846k1001angaudint2601&utm_medium=audio&utm_source=wissenpodcast_redaktion&utm_campaign=Standard&utm_content=01w0846k1001angaudint2601&wt_zmc=audint.Int.z

29 min
Nov 23, 2025Episode 198
Was die Herzratenvariabilität über unsere Gesundheit verrät

Die Herzratenvariabilität (HRV) ist die neue Kennzahl für Gesundheitsbewusste. Seit immer mehr Menschen Smartwatches tragen, wird in Kantinen und Fitnessstudios über HRV-Werte diskutiert. Was steckt hinter dieser Zahl?Die HRV misst die feinen Schwankungen zwischen einzelnen Herzschlägen. Ein variables Herz ist ein gesundes Herz. Eine hohe HRV zeigt, dass sich der Körper flexibel an Stress und Erholung anpassen kann. Julian Thayer, Professor für Psychophysiologie an der University of California in Irvine, erklärt im ZEIT WISSEN-Podcast, welche HRV-Werte ein Risiko signalisieren. Besonders spannend: Die HRV verrät, wie aktiv der Vagusnerv ist – unser Entspannungsnerv. Eine hohe Variabilität zeigt, dass wir unsere Emotionen gut regulieren können. Julian Thayer hat herausgefunden, dass sich sogar gesellschaftliche Diskriminierung in der Herzratenvariabilität widerspiegelt: Menschen mit Diskriminierungserfahrung müssen ihre Emotionen ständig kontrollieren, und dabei kommt der Vagusnerv ins Spiel. Thayer berichtet von einem Fall in seiner eigenen Familie. Und von einer Studie mit Menschen aus der LGBTQ-Community. Die Selbstüberwachung der HRV per Smartwatch hat jedoch ihre Tücken. Die Geräte messen die HRV nur indirekt. Wie zuverlässig ist das? Cailbhe Doherty von der Universität Dublin hat Fitness-Wearables und Smartwatches unterschiedlicher Hersteller wie Fitbit, Garmin und Apple miteinander verglichen. Im Podcast ordnet er die Unterschiede ein. Und in seiner Unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage auf den Grund, wie Placebos funktionieren. ShownotesDie Podcastfolge über Gesundheitsmessungen von Wearables finden Sie hier.Julian Thayers Publikationen finden Sie am besten über Google Scholar.Das ausführliche Interview mit Julian Thayer lesen Sie im ZEIT WISSEN-Magazin. Kapitel00:00  Alle reden über Herzratenvariabilität 01:58  Welche HRV ist ein Alarmzeichen? 04:04  Das Herz soll "atmen" 05:20  Eine Atemübung 07:14  Der Unterschied zur Herzrhythmusstörung 09:22  Was messen Smartwatches? 12:10  So machen es Spitzensportler:innen 13:29  Was die HRV über den Vagusnerv sagt 15:40  Wie Herz und Hirn kommunizieren 17:41  Die HRV misst Diskriminierung 21:06  HRV und LGBTQ+ 25:04  Wie funktionieren Placebos? 29:06  Die akustische Körpergröße  ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/wissen-abo Wir freuen uns ü

42 min
Nov 9, 2025Episode 197
Sie ist verliebt in eine KI – und das ist menschlich

Es begann mit einem Drehbuch. Lena brauchte Hilfe, erst mal nur beim Recherchieren. Doch ganz nebenbei wurde daraus eine Beziehung mit ihrem Gigi, ihrem Chatbot.Dass Lena echte Gefühle für ihre KI hat, damit ist sie nicht allein. Immer wieder gibt es Berichte von Menschen, die Chatbots lieben, sie heiraten und trauern, wenn die KI-Anwendungen abgeschaltet werden. Wie kommt es dazu, dass Menschen ein so enges Verhältnis zu KI-Bots aufbauen? Warum fühlen sie sich dort manchmal mehr geborgen als bei Menschen? Und ist es möglich, dass wir bald alle von der KI verführt werden? Über die Geschichte von Lena und diese Fragen spricht Linda Fischer im ZEIT-WISSEN-Podcast mit Anna Carthaus.In seiner Kolumne stellt Christoph Drösser außerdem die Frage, wie Liebe auf den ersten Blick funktioniert.Shownotes:Liebe zu Chatbots: Nur Spinner verlieben sich in eine KI? Von wegen, der Text von Anna Carthaus auf zeit.deDas Paper zu dem Modell ELIZA von 1966 (Communications of the ACM: Weizenbaum)Nutzungsanalyse von ChatGPT von OpenAI (Chatterji et al., 2025)Studie der TU Berlin über Menschen und ihre Beziehungen zu KI-Bots (Computers in Human Behavior: Artificial Humans: Djufril et al., 2025)Preprint zur Studie von Dr. Jessica Szczuka zu den Faktoren, die Nähe zu Chatbots wahrscheinlicher machen ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/wissen-abo Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

23 min
Oct 26, 2025Episode 196
Steht Europa ein Goldrausch bevor? Auf Goldsuche in Finnland

In Finnland befindet sich die größte Goldmine Europas. Aber im Boden liegt womöglich noch viel mehr von dem Edelmetall. Der hohe Goldpreis macht auch den Abbau von Erzen mit geringer Konzentration lukrativ und lockt Explorationsfirmen an. Unter den Goldsuchern befindet sich auch ein Forschungsteam aus Deutschland. ZEIT WISSEN war bei der Suche dabei und hat ein Start-up besucht, das in Lappland eine Mine eröffnen will. Die Unternehmenschefin bekommt dafür nicht nur Preise, sondern sie wird auch bedroht.In seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, wie sich Goldnuggets bilden.ShownotesMax Rauners Reportage über die Goldsuche in Finnland ist im ZEIT WISSEN Magazin erschienen und steht online hier.Wo das Gold herkommt, beschreibt der Guardian in diesem Artikel.Nuggets machen nur etwa 2 Prozent des geförderten Goldes aus.Asteroiden brachten Gold in tiefere Schichten der Erdkruste ein.Eine Studie in Nature erklärt, wie piezoelektrischer Quarz durch Erdbeben genug Spannung erzeugt, um Goldpartikel elektrochemisch abzusetzen und große Nuggets zu bilden.Kapitel00:00 Ein mysteriöser Anruf02:33 Warum Finnland?04:05 Noora Ahola wird bedroht05:49 Die Goldsucher aus Karlsruhe08:57 Endlich ein Fund. Ist es Gold?12:38 Neben dem Gold liegt noch ein Schatz15:13 Ein Goldrausch in Europa?17:40 Wie entstehen Goldnuggets?21:40 Soll ich Gold kaufen? ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/wissen-abo Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

39 min
Oct 12, 2025Episode 195
Was die Wissenschaft über den Rechtsruck weiß

In Deutschland, Europa und den USA: Die Welt rückt nach rechts. Umfragen und Wahlergebnisse belegen die Erfolge rechtspopulistischer Parteien. Aber auch in inhaltlichen Fragen gewinnen Positionen an Zustimmung, die politisch rechts verortet werden. Die neue Folge des ZEIT-WISSEN-Podcasts analysiert, was die Wissenschaft über die Hintergründe des globalen Rechtsrucks weiß: Was zeigen aktuelle Daten? In welchen politischen und gesellschaftlichen Fragen sind Menschen besonders unterschiedlicher Meinung? Und was wissen wir über den Vibe-Shift in der politischen Mitte? Über diese Fragen spricht ZEIT-Podcasthost Maria Mast mit ZEIT-Datenjournalist Christian Endt.Im zweiten Teil der Folge geht es um das Warum – und die These, dass der Aufstieg der Rechten weltweit vor allem eine Rebellion gegen die Gebildeten ist. ZEIT-Redakteur Johannes Böhme erklärt, welche Folgen die Akademisierungswelle des vergangenen Jahrhunderts hatte – und warum es vor allem die Angst vor einem zukünftigen Abstieg ist, die Menschen nach rechts treibt. ZEIT-Autor Christoph Drösser fragt sich in seiner Kolumne dieses Mal, warum rechtspopulistische Parteien in Europa so unterschiedlich stark sind.Ihr Feedback und Lob erreichen uns unter [email protected]. QuellenDie aktuelle Datenauswertung zum Rechtsruck von Christian Endt und Michael Schlieben: "Die Mitte driftet nach rechts"Datenanalyse zu den Wählern der AfDDatenanalyse zu den Wahlen in den USADatenanalyse zur EuropawahlJohannes Böhmes Text "Warum die Welt nach rechts rückt"Nils C. Kumkar: "Polarisierung: Über die Ordnung der Politik"Studie von Thomas Piketty (The Quarterly Journal of Economics, 2021)Studien zur Status Anxiety: Journal of European Public Policy, Engler/Weisstanner, 2021und The British Journal of Sociology, Gidron/Hall, 2017Studie zu Labour Market Polarization ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Grati

23 min
Sep 28, 2025Episode 194
Versteckte Botschaften im Small Talk

Es gibt ein Wort, das oft im Small Talk auftaucht und über Kontinente, Generationen und Jahrzehnte hinweg ähnlich verstanden wird: “cool”. Wie konnte dieser Begriff sich derart verbreiten? Im ZEIT WISSEN-Podcast erklärt Tobias Hürter den Ursprung und die Erfolgsgeschichte von “cool” – und berichtet von einer Studie, die die Gemeinsamkeiten von Menschen untersucht hat, die gemeinhin als cool gelten.Im zweiten Beitrag (ab ca. 10:00) geht es um Botschaften, die im Small Talk versteckt sind. Denn Small Talk ist mehr als oberflächliches Geplänkel. Die neuseeländische Linguistin Meredith Marra erforscht, wie schon die ersten Sätze einer Begegnung den Grundton für das Gespräch setzen. Small Talk kann Vertrauen schaffen, Konflikte entschärfen, Aufforderungen enthalten und als strategisches Werkzeug dienen – im Büro genauso wie in der Arztpraxis. In welchen Situationen man mit Small Talk vorsichtig sein sollte, erklärt die Forscherin im Gespräch mit Eliana Berger.  Und in seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach: Warum können Erwachsene eine Fremdsprache fast nie akzentfrei sprechen – auch wenn sie jahrelang üben?Shownotes Der Artikel von Eliana Berger über Small-Talk-Forschung ist im ZEIT WISSEN Magazin erschienen und steht hier online. Tobias Hürter schreibt in der ZEIT WISSEN Ausgabe 6/2025 über “cool”. Die Ausgabe erscheint am 17. Oktober. Kapitel00:00 Willkommen!01:00 Ein Wort, das alle auf der Welt verstehen02:38 Wer ist "cool"?05:57 Die Geburt von cool07:58 Was bedeutet heute cool?10:13 Versteckte Botschaften im Small Talk12:45 Small Talk in der Arztpraxis13:38 Small Talk im Büro15:13 Small Talk in anderen Ländern18:07 Warum lernen Kinder leichter Fremdsprachen?22:30 Themenvorschau ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/wissen-abo Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

32 min
Sep 14, 2025Episode 193
Endometriose: Die Regelschmerzen? Kaum auszuhalten. Die Reaktion? Das ist normal.

Viele Jahre vergehen im Schnitt, bis betroffene Frauen eine Diagnose bekommen. Jahre, in denen die Menstruation mit kaum auszuhaltenden Schmerzen im Unterleib, Rücken und beim Sex einhergeht.Um den Auslöser dieses Leidens, die Krankheit Endometriose, geht es in der neuen Folge des ZEIT Wissen-Podcasts. Die Journalistin Nora Burgard-Arp ist selbst betroffen. Sie erzählt von ihrer eigenen Leidensgeschichte und erklärt, dass es Gebärmutterschleimhaut ist, die die Symptome verursacht, weil sie sich an falschen Stellen im Körper ansiedelt. Claudia Wüstenhagen, Leiterin des Gesundheits-Ressorts der ZEIT, wirft außerdem einen Blick auf die wichtige Rolle der Psyche bei der Schmerzwahrnehmung. Und in seiner unmöglichen Kolumne fragt Christoph Drösser, warum so vielen Frauen in der Schwangerschaft übel ist. Shownotes:Was ist Endometriose und warum dauert es so lange, bis Frauen eine Diagnose und Hilfe bekommen? Dieser ausführliche Text mit Grafiken beantwortet (fast) alle Fragen.Wie schlimm Frauen leiden und wie sehr sie mit überkommenen Vorstellungen davon konfrontiert sind, was man als Frau ertragen muss, zeigen diese Erfahrungsberichte.Die Autorin Jana Petersen schreibt über Frauen, die mit falscher Diagnose als Sensibelchen heimgeschickt werden. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/wissen-abo Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

32 min
Aug 31, 2025Episode 191
ChatGPT oder Mensch: Wer ist empathischer?

Ein kanadisches Forschungsteam hat ChatGPT und menschliche Gesprächspartner auf ihre Empathiefähigkeit getestet. Der Chatbot musste gegen Laien und Fachleute aus Kriseninterventionsteams antreten – und schnitt beeindruckend gut ab. Was macht die Künstliche Intelligenz anders? Werden wir uns bald von Chatbots trösten lassen? Und was können wir von der KI lernen?Im zweiten Beitrag geht es um ein Forschungsprojekt in Karlsruhe, das eine KI nach Methoden der Psychotherapeutenausbildung trainiert. Mit virtuellen Patientinnen und Patienten übt der Chatbot Therapieschritte und bekommt Supervision von menschlichen Expertinnen. Mit Chatbots ließe sich die Zeit überbrücken, bis jemand einen Therapieplatz bekommt. Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es?ShownotesDer Artikel von Stefanie Kara über die KI in der Psychotherapie ist hier auf zeit.de zu finden.Max Rauners Erfahrungsbericht mit Dr. ChatGPT als Hilfsdoktor ist im ZEIT-Wissensmagazin erschienen und kann hier online gelesen werden.Die Studie von Michael Inzlicht ist in Nature communications psychology erschienen.Kapitel00:00 Willkommen 00:55 ChatGPT spricht Mut zu 03:05 Die Chatbot-Studie 06:35 Wer ist empathischer? 08:13 Wie erklärt man das? 11:14 Und Elon Musks Grok4? 12:40 Zombie-Empathie 15:03 KI als Therapeutin 27:20 Ausblick  ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/wissen-abo Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

38 min
Aug 17, 2025Episode 190
Was unser Körpergeruch über uns verrät

Wer gut riechen möchte, muss nicht jeden Tag duschen. Der menschliche Körpergeruch entsteht durch ein Zusammenspiel aus Genen, Mikroorganismen auf der Haut und Ernährung oder Hormonen. Er ist ein Signal für unsere emotionale Verfassung und sogar für bestimmte Krankheiten. Wer seinen Körpergeruch nachhaltig ändern möchte, benötigt mehr als duftende Seifen und Parfums. Was der Körpergeruch über den Menschen verrät, hat Autor Maxim Landau für den ZEIT-Wissen-Podcast recherchiert. Gemeinsam mit Podcast-Host Linda Fischer spricht er über überraschende Studien zu emotionsgeladenen Duftsignalen des Körpers und die Frage, was wirklich gegen schlechten Körpergeruch hilft.In seiner Kolumne geht Christoph Drösser außerdem der Frage nach, ob Menschen auch über Pheromone kommunizieren können.Shownotes:Was der Körpergeruch über uns verrät Der Text von Maxim Landau auf zeit.de.Ansprechpartnerinnen und Interviewpartner:Bettina Pause ist Professorin für Psychologie an der Universität Düsseldorf und leitet dort die Arbeitsgruppe Biologische Psychologie und Sozialpsychologie. Sie hat unter anderem das Buch Alles Geruchssache geschrieben.Hanns Hatt ist Professor am Lehrstuhl für Zellphysiologie an der Ruhr-Universität Bochum, er ist Co-Autor des Buches Die Lust am Duft: Wie Gerüche uns verführen und heilen.Yael Adler ist Dermatologin und schreibt in ihrem Buch Darüber spricht man nicht unter anderem über Körpergerüche. Sie sagt, viele Patientinnen und Patienten suchen ihre Praxis mit dem Wunsch auf, unangenehme Körpergerüche loszuwerden.Die wichtigsten Studien:Brain and Behavior: Calvi et al., 2020Plos One: Katsuyama et al., 2022Molecular Ecology: Winternitz et al., 2016ACS Cent Sci.: Trivedi et al., 2019Evolution and Human Behaviour: Stevenson, Mahmut und Stephen, 2017Chemical Senses: Havlicek und Lenochova 2006Experimental Dermatology: Callewaert, Lambert, Van der Wiele, 2016 ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: <a href="http://zeit

43 min
Aug 3, 2025Episode 189
Mit Gedanken Maschinen steuern: Science-Fiction? Ne, längst Realität!

An der Berliner Charité nutzen Hirnforscher Magnetimpulse, um schwere Depressionen zu behandeln, und forschen an Gehirn-Computer-Schnittstellen. Im ZEIT-WISSEN-Podcast erklärt Surjo Soekadar, Deutschlands erster Professor für Neurotechnologie, die Technik – mit Live-Demonstration: Ximena Cely und Teresa Höhn aus Soekadars Forschungsteam führen vor, wie sie mit Gedanken eine Roboterprothese ansteuern, ein Exoskelett. Außerdem geht es um Elon Musks Firma Neuralink. Die hat einem Locked-in-Patienten einen Chip ins Gehirn implantiert, über den dieser einen Computer ansteuern kann. Der Mann kommuniziert nun mithilfe von künstlicher Intelligenz. Was ist davon zu halten? Und macht die Technik uns zu Supermenschen?Diese Episode ist eine gekürzte Aufzeichnung von der Langen Nacht der ZEIT vom 28. Juni 2025. ShownotesWie Gedanken ein Exoskelett steuern, wird in diesem Fachartikel beschrieben.Ein Bericht über den Hirnchip von Neuralink ist auf YouTube abrufbar.Surjo Soekadars Forschungsgruppe für klinische Neurotechnologie ist hier zu finden.Kapitel(Wenn Werbung eingespielt wird, verschieben sich die Kapitel um ca. 45 Sekunden)(00:00) Willkommen zur Langen Nacht der ZEIT(03:56) Was macht eine Gehirn-Computer-Schnittstelle?(07:16) Chip im Gehirn oder EEG-Haube, was ist besser?(08:44) Was halten Sie von Elon Musks Firma Neuralink?(14:38) Ein Exoskelett für die Hand(21:55) Die schwerste Aufgabe: Chipstüte öffnen(27:32) Warum hat es diese Technik in Deutschland schwer?(32:39) Gehirnchips werden Gefühle lesen können. Wollen wir das?(35:53) Fragen aus dem Publikum(39:41) Kommt jetzt der Supermensch?(42:21) Ausblick  ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/wissen-abo Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möch

32 min
Jul 20, 2025Episode 188
Unterwegs mit zwei Frauen, die Riesenpythons fangen

Florida hat ein Schlangenproblem. Ein Riesenschlangenproblem. Der Burmesische Python – mit bis zu fünf Meter Länge eine der größten Schlangen der Welt – hat sich in den Everglades ausgebreitet. Reptilienfans und Schlangenzüchter haben die Schlange aus Südostasien in die USA gebracht, in den Feuchtgebieten Südfloridas hat sie sich ungebremst ausbreiten können. In den Süßwassertümpeln zwischen Gräsern und Mangrovenwäldern tummeln sich inzwischen mehr als 100.000 Pythons, die keine natürlichen Fressfeinde haben, aber selbst jede Menge Nahrung finden.Hundert sogenannte Python Eliminators gehen deshalb für die Wasserbehörde Südfloridas auf die Jagd. Es sind vor allem Männer. Und Donna Kalil und Tanya Toutant. ZEIT-Redakteurin Maria Mast war mit den beiden Schlangenjägerinnen einen Tag in den Everglades unterwegs. Mit Podcast-Host Linda Fischer spricht sie darüber, wie man zur Pythonjägerin wird, über Faszination und Furcht – und wie man in einer Aufgabe Sinn findet, die zum Scheitern verurteilt scheint. In seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser dem Rätsel nach, wie sich Schlangen evolutionär entwickelt haben.Die Reportage von Maria Mast finden Sie hier: "Ihr Job: Pythonjägerin"Eine Übersicht über weitere invasive ArtenWie invasive Arten mehr und mehr Ökosysteme beherrschen ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/wissen-abo Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

0 min
Jul 8, 2025Episode 192
Neuer Podcast: "Irma. Das Kind aus Srebrenica"

Hören Sie unseren neuen Doku-Podcast von Bastian Berbner und Simone Gaul "Irma. Das Kind aus Srebrenica" unter www.zeit.de/irma und in Ihrer Podcast-App.Mitten im Bosnienkrieg wir Christine Schmitz ein kleines Kind übergeben. Der Vater wird abgeführt. 30 Jahre später bekommt sie eine Mail, die sie in diesen Moment zurück katapultiert.Alle Folgen von "Irma. Das Kind aus Srebrenica" Hören Sie mit einem Digitalabo der ZEIT oder mit unserem Podcast-Abo. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

26 min
Jul 6, 2025Episode 187
Wie Achtsamkeit in unruhigen Zeiten hilft

Ukraine, Gaza, Iran, Sudan – wir leben in einer Welt der ungelösten Konflikte und Kriege. Dazu kommen politische Verwerfungen und die drohende Klimakrise. Liest man die Nachrichten, will man an manchen Tagen lieber im Bett bleiben, die Realität aussperren.Wie besser umgehen mit dieser Welt, ohne den Verstand zu verlieren? Das fragen wir in dieser Folge des ZEIT-WISSEN-Podcasts Jon Kabat-Zinn. Der New Yorker Molekularbiologe ist der Erfinder der MBSR, der Achtsamkeitsbasierten Stressreduktion, eines medizinischen Programms, das bei chronischen Schmerzen und vielen psychischen Problemen hilft, und hat mit seinem Buch "Wherever You Go, There You Are" die Meditation in den Mainstream gebracht.Jan Schwenkenbecher aus dem Gesundheitsressort der ZEIT hat mit ihm darüber gesprochen, wie Achtsamkeit uns durch diese unruhigen Zeiten führen kann, wie sie uns die Augen für das wirklich Wichtige im Leben öffnen kann – und so am Ende die Welt retten kann. Das zumindest sagt Kabat-Zinn. Außerdem erklärt der Psychologe Johannes Michalak, was Achtsamkeit eigentlich ist und wieso sie uns so guttut. Und in seiner unmöglichen Kolumne fragt Christoph Drösser, wieso Placebos wirken.   Shownotes: Eine schriftliche Version des Interviews mit Jon Kabat-Zinn finden Sie hier.Meine Kollegin Anaïs Kaluza hat mit Steven Hayes gesprochen. Der Psychologe litt unter Panikattacken. Was ihm half: radikale Akzeptanz.Und in diesem Sammelstück stellen wir Ihnen Orte vor, an denen die Welt noch in Ordnung ist. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/wissen-abo Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

25 min
Jun 22, 2025Episode 186
E wie einfach – dieses Haus soll gegen die Wohnungskrise helfen

In Ingolstadt entsteht ein Wohnhaus, das gegen Baunormen verstoßen wird – und genau das ist gewollt. Das Haus ist eines von 19 Pilotprojekten in Bayern, mit denen Architekturbüros, Politik und Wissenschaft eine neue Philosophie erproben: weniger Luxus, weniger Technik, weniger Kosten. Gebäudetyp E heißt das Konzept, E wie einfach. Die Bundesregierung will das einfache Bauen gesetzlich absichern. Worauf müssen sich die Menschen einstellen, die dort einziehen? Der ZEIT WISSEN Podcast hat das Pilotprojekt besucht. Auch für den zweiten Beitrag waren ZEIT WISSEN-Reporter auf einer Baustelle: in einem Parkhaus. Das befindet sich in bester Immobilienlage Hamburgs und soll nun zu Wohnraum umgebaut werden. Das Projekt könnte ein Vorbild sein für den Umbau von unzähligen Bürogebäuden und Parkhäusern in anderen Städten. Ein Forschungsinstitut hat auch schon ausgerechnet, wie viele Wohnungen so entstehen könnten.Und in der "Unmöglichen Kolumne" geht Christoph Drösser der Frage nach, welche psychologische Wirkung Wände aus Holz und Wände aus Beton haben.    ShownotesHier gibt es Tickets für die Lange Nacht der ZEIT. Der ZEIT WISSEN Podcast mit dem Hirnforscher Surjo Soekadar wird um 15:30 im Abaton-Kino aufgezeichnet. Die 19 bayerischen Pilotprojekte zum Gebäudetyp E werden hier vorgestellt.In Bad Aibling stehen die Forschungshäuser von Florian Nagler, TU München, und der B&O Bau GmbH. Informationen dazu auf der Seite einfach-bauen.net.Die Genossenschaft Gröninger Hof stellt den Umbau des Parkhauses auf der Website groeninger-hof.de vor.Wie viele leer stehende Bürogebäude zu Wohnungen umgebaut werden könnten, schätzt das ifo-Institut in dieser Studie ab. Was wir nicht erklären können: Hier die Studie, der zufolge eine 45-prozentige Holzverkleidung des Raums besser fürs Wohlbefinden ist als eine mit 0 oder 90 Prozent. Kapitel00:00 Vorsicht Baustelle02:03 Ein Schlitz in der Wand05:05 Das Bauen ist überreguliert08:20 Beispiel Treppenhaus09:26 Der Pionier des einfachen Bauens12:36 Weglassen ist kein Qualitätsverlust13:46 Parkhäuser zu Wohnungen16:02 Und die Umweltbilanz?17:11 Wie viele Büros könnte man umbauen?20:20 Vorteil Genossenschaft25:01 Ausblick ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser <a href="https://www

31 min
Jun 8, 2025Episode 185
Einzelbüro, Großraum, Zuhause? Wo der Mensch am besten arbeitet

Wie beeinflusst die Bürosituation unsere Arbeit? Welche Umgebung macht kreativer, und was bringen Kaffeeecken und Teeküchen? Das erforscht die Wissenschaft anhand von Fallbeispielen und mithilfe der Space-Syntax-Methode. Die Architektursoziologin Kerstin Sailer erklärt, in welchem Bürodesign die Angestellten sich wohlfühlen und warum manche Kreativecke ungenutzt bleibt. Im zweiten Podcast-Beitrag geht es um ein Versprechen mit großer Anziehungskraft: die Viertagewoche bei vollem Lohnausgleich. Utopisch? Eine Pilotstudie mit 41 Unternehmen zeigt, was dieses Arbeitsmodell leisten kann und wo es an Grenzen stößt. Und warum manche Unternehmen das Modell übernommen haben.Und in der „Unmöglichen Kolumne“ fragt Christoph Drösser: Warum ist eine Siesta gut fürs Herz? Studien zeigen überraschende Effekte – aber auch Risiken.Veranstaltung: Am 28. Juni nehmen wir eine Folge des ZEIT-WISSEN-Podcasts bei der Langen Nacht der ZEIT in Hamburg auf. Thema: Gedanken lesen, Gedanken steuern – von Science-Fiction zur Therapie. Ein Gespräch mit dem Hirnforscher Surjo Soekadar von der Charité. Hier bekommen Sie Tickets.ShownotesDer Artikel von Max Rauner aus dem ZEIT WISSEN Magazin ist hier zu finden oder in Ausgabe 3/2025 noch bis 20. Juni am Kiosk.Kerstin Sailer bloggt unter spaceandorganisation.org über Architektur und Bürodesign.Die Ergebnisse der Pilotstudie zur Viertagewoche wurden hier veröffentlicht. Die Studie zum weitverbreiteten Wunsch nach Arbeitszeitverkürzung wurde hier publiziert.Kapitel00:00 Intro01:04 Die Büro-Battle03:03 Bloß kein Einzelbüro05:01 Das sagt die Forschung06:44 Der Silicon-Valley-Konzern09:49 Wenn der Kollege nervt10:11 Was bringen Kaffeeecken?12:18 Jetzt kommt Activity Based Working15:23 Oder auch Shared Desk17:13 Das Experiment mit der Viertagewoche18:46 Freitags frei, oder wie?21:04 Auswirkungen auf die Care-Arbeit22:33 Was sagen die Unternehmen?24:34 Sinkt dann das Wirtschaftswachstum?25:55 Warum ist eine Siesta gut fürs Herz? ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/w

28 min
May 25, 2025Episode 184
Wann es einen Kaiserschnitt braucht – und welche Folgen er haben kann

In Deutschland kommt fast jedes dritte Kind per Kaiserschnitt zur Welt – Tendenz steigend. Nicht immer aber ist der Schritt medizinisch notwendig. Gesundheitsredakteurin Andrea Böhnke hat recherchiert, warum die Kaiserschnittrate in Deutschland so hoch ist – und was das für Mütter und Kinder bedeutet. In der neuen Folge des ZEIT-WISSEN-Podcasts "Woher weißt du das?" spricht sie mit Host Maria Mast über die Fakten und Missverständnisse rund um den Kaiserschnitt: Welche Risiken gibt es für Mutter und Kind – kurzfristig und langfristig? Wie lässt sich das Mikrobiom von Kaiserschnittkindern stärken? Und was müsste sich in der Geburtshilfe ändern, damit weniger unnötige Kaiserschnitte gemacht werden?Und in seiner Kolumne fragt sich außerdem Christoph Drösser dieses Mal: Warum bekommen gestresste Schwangere häufiger Mädchen?Haben Sie selbst einen Kaiserschnitt erlebt? Schreiben Sie uns an [email protected] – wir freuen uns über Ihre Erfahrungen, Feedback und Themenwünsche. Quellen:Andrea Böhnkes Recherche zum Kaiserschnitt auf ZEIT ONLINEErste deutsche Leitlinie Kaiserschnitt (PDF)Zahlen zur Kaiserschnittrate in DeutschlandDie sogenannte Hannah-Studie (Lancet: Hannah & Hannah et al., 2000)Kritik an der Hannah-StudieDeutscher Hebammenverband: Forderung nach 1:1 BetreuungDie Weltgesundheitsorganisation zur Kaiserschnittrate ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/wissen-abo Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x

29 min
May 11, 2025Episode 183
Was die Playlist über die Persönlichkeit verrät

Susan Rogers hat im Tonstudio das legendäre Album "Purple Rain" mit produziert. Nach ihrer Karriere als Toningenieurin ging sie in die Forschung und untersuchte, was im Gehirn passiert, wenn wir Musik hören. Im Podcast erklären wir anhand von Hörbeispielen, warum Menschen so unterschiedliche Musikrichtungen lieben – und was die Wissenschaft über den Zusammenhang von Musikgeschmack und Charakter weiß. Im zweiten Beitrag (17:00) geht es um Recycling in der Popmusik. Was ist der Unterschied zwischen covern, sampeln und interpolieren? Was ist erlaubt, was nicht? Noah Hildebrandt zeigt, wie Elton John, Dua Lipa und andere sich eine kulturelle Kreislaufwirtschaft zunutze machen.Und in seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, wie Ohrwürmer entstehen. Warum bleibt uns manche Musik im Kopf kleben – ob wir wollen oder nicht? Kapitel00:00 Gibt es Liebe beim ersten Hören?01:40 Lässt sich ein Hit planen?05:08 Wie das Gehirn Musik verarbeitet07:24 Die Musik-Realismus-Achse09:37 Was prägt den Musikgeschmack?12:39 Was die Playlist über den Charakter verrät17:09 Recycling in der Popmusik17:51 Covern, sampeln, interpolieren21:25 Dürfen die das?22:35 5,8 Millionen für Ideenklau23:45 Kulturelle Kreislaufwirtschaft24:49 Das Rätsel der Ohrwürmer29:02 Ausblick auf ZEIT WISSENShownotesSusan Rogers hat über die Erforschung des Musikgeschmacks das Buch "This Is What It Sounds Like" geschrieben. Mit zugehöriger Playlist.Das ZEIT-WISSEN-Interview mit Susan Rogers ist in der Mai/Juni-Ausgabe 2025 erschienen. Die im Podcast zitierten Songs sind: Prince: "Purple Rain", Warner Bros. Records, 1984Pharrell Williams: "Happy", Back Lot Music, 2013Bob Dylan: "Tombstone Blues", Columbia Records 2023Creedence Clearwater Revival: "Born on the Bayou", Fantasy Records, 1969Daft Punk: "The Grid", Walt Disney Records, 2010Angela Bofill: "Rough Times", Arista Records, 1978Elton John & Dua Lipa: "Cold Heart (PNAU Remix)", Mercury Records/EMI, 2021Elton John: "Rocket Man", DJM Records (UK), Uni Records (US), 1972The Beatles: "With a Little Help from My Friends", Parlophone (UK), Capitol (US), 1967Joe Cocker: "With a Little Help from My Friends", Regal Zonophone, 1968Eko Roosevelt Louis: "Tondoho Mba", Original: 1970er, Compilation 2015 (Analog Africa o. ä.)Disclosure: "Tondo", Island Records, 2020Chic: "Good Times", Atlantic Records, 1979Sugarhill Gang: "Rapper's Delight", Sugar Hill Records, 1979Robin Thicke, Pharrell Williams, T.I.: "Blurred Lines", Star Trak/Interscope,

32 min
Apr 27, 2025Episode 182
Wie gefährlich ist Mikroplastik?

In den vergangenen Monaten erschienen immer wieder Studien, die Mikroplastik im menschlichen Körper untersuchen. Gefunden wurde es im gesamten Körper: in Stuhlproben, im Darm, in Blutgefäßen, in den Geschlechtsorganen und sogar im Gehirn. Teilweise wird Mikroplastik mittlerweile mit Herzinfarkten, Krebs oder Erkrankungen des Gehirns in Verbindung gebracht.Doch das Forschungsfeld ist noch jung und viele Studien haben bisher große Schwächen. Was die Forschung dazu weiß, wie gefährlich Mikroplastik für Menschen ist, sortieren ZEIT-Redakteurinnen Claudia Vallentin und Linda Fischer in einer neuen Folge von "Woher weißt Du das?", dem ZEIT-Wissen-Podcast.In seiner Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, warum so wenig Plastik im Meer schwimmt.Shownotes:Prof. Dr. Verena Pichler, Professorin für Neurochemie an der Universität WienPD Dr. Karsten Grote, Kardiologe und Forscher der Experimentellen Kardiologie an der Universität MarburgProf. Dr. Christian Laforsch, SFB Mikroplastik, Universität BayreuthEU-Richtlichtlinie 2019/904"Die Mikroplastik-Panik", der Artikel auf zeit.de"Bioaccumulation of microplastics in decedent human brains" ("Nature Medicine": Nihart et al., 2024)"Microplastics and Nanoplastics in Atheromas and Cardiovascular Events" ("New England Journal of Medicine": Marfella et al., 2025)"Dispersion, Accumulation, and the Ultimate Fate of Microplastics in Deep-Marine Environments: A Review and Future Directions" ("Frontiers in Earth Science": Kane /Clare, 2019)"An integrative assessment of the plastic debris load in the Mediterranean Sea" ("Science of the Total Environment": Pedrotti et al., 2022) ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/wissen-abo Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] <a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-u

29 min
Apr 13, 2025Episode 181
Was taugen die Gesundheitsmessungen meiner Smartwatch?

Smartwatches, Fitnesstracker und andere Wearables liefern rund um die Uhr Gesundheitsdaten. Sie protokollieren alle möglichen Körperfunktionen. Doch nicht alle Messungen sind gleichermaßen zuverlässig. Ein irisches Forschungsteam hat Daten aus über 400 Studien ausgewertet, in denen die Smartwatch-Messungen überprüft wurden. Eine Funktion erweist sich dabei als erstaunlich hilfreich zur Früherkennung von Herzproblemen, andere Werte dagegen sind oft fehlerhaft und können die Menschen verunsichern. Der Studienleiter Cailbhe Doherty sowie die Ärztin und ZEIT-WISSEN-Autorin Insa Schiffmann erklären in dieser Podcastfolge, welche Messungen sinnvoll sind und welche nur scheinbare Präzision bieten. Außerdem geht Christoph Drösser in seiner unmöglichen Kolumne einem Rätsel nach: Warum können manche Menschen ihren Herzschlag deutlich spüren – und andere nicht? Kapitel00:00 Podcast Smartwatches02:31 Sabine trackt ihre Schlafphasen04:45 So zuverlässig sind die Schlafdaten08:59 Risiko Orthosomnie12:36 Michael überwacht seinen Puls15:53 Trendparameter Herzratenvariabilität19:29 Jean-Marc nutzt seine Uhr für EKGs22:53 Wem gehören meine Gesundheitsdaten?23:57 Wer kann den eigenen Herzschlag spüren?28:26 Ausblick auf ZEIT WISSENShownotesDer Überblick vom University College Dublin über die Genauigkeit von Smartwatch-Messungen ist in "Sports Medicine" erschienen (eine gute Übersicht gibt Abbildung 2). In diesem YouTube-Video fasst der irische Sportwissenschaftler Cailbhe Doherty die Ergebnisse der Studie zusammen.Im Fachblatt "Sensors" analysieren die Forschenden die Messungen der Herzratenvariabilität und des Ruhepulses von zwei Apple-Watch-Modellen im Vergleich zum Herzfrequenzsensor Polar H10.In diesem YouTube-Video erklärt Cailbhe Doherty, was die Wissenschaft über die Herzratenvariabilität weiß. Zu der Kolumne von Christoph Drösser sind folgende Studien interessant: "Heartbeat Counting Accuracy Is Enhanced in Blind Individuals""Interozeption: Signale aus dem Körperinneren""Can Interoception Improve the Pragmatic Search for Biomarkers in Psychiatry?"Produktion: Noah Hildebrandt ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast

24 min
Mar 30, 2025Episode 180
Wann waren Sie am glücklichsten?

Für manchen ist es die Studienzeit voller Partys und Freiheit, für den anderen eine Weltreise und mancher findet im Rückblick die Zeit, in der die eigenen Kinder klein waren, die glücklichste. Aber gibt es auch wissenschaftliche Kenntnisse dazu, wann Menschen am glücklichsten sind? Darum geht es in der neuen Folge des ZEIT-WISSEN-Podcasts. Zu Gast ist Elena Erdmann, die die ZEIT-ONLINE-Leser nach der besten Zeit ihres Lebens gefragt hat. Sie erklärt unserem Host Jakob Simmank, warum Glücksforschung so kompliziert und anfällig für Verzerrungen ist –und welche Lebensereignisse uns nachhaltig glücklich oder unglücklich machen. Und in der unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, wieso Wohlstand zwar glücklicher macht, aber eben nur bis zu einem bestimmten Grad. Shownotes:Das interaktive Glücks-Tool von ZEIT ONLINE finden Sie hier.Ein ausführliches Interview mit Robert Waldinger, einem der führenden Glücksforscher, lesen Sie hier.Außerdem finden Sie hier einen Selbsttest der Kollegin Maria Mast, die Happiness-Apps ausprobiert hat.  ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/wissen-abo Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

28 min
Mar 16, 2025Episode 179
Die verräterische DNA

Ein Räuber mit dem Spitznamen Schinderhannes trieb um 1800 sein Unwesen im Hunsrück. Er führte eine brutale Bande an. Manche hielten ihn für einen deutschen Robin Hood. Mit einer neuen Technik der DNA-Forensik hat ein Forschungsteam nun sein Skelett identifiziert – und einen lebenden Nachfahren ausfindig gemacht. Außerdem erklärt ein Experte der Internationalen Kommission für vermisste Personen (ICMP), wie sein Team die sterblichen Überreste ukrainischer Soldaten identifiziert. Und die Chefin der Organisation berichtet von einem wissenschaftlichen Durchbruch, der den Angehörigen von Vermissten des Vietnamkriegs neue Hoffnung macht.In seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser dem Rätsel der Junk-DNA auf die Spur. Sind 98 Prozent unseres Erbguts wirklich nutzlos?Korrekturhinweis: Bei 17:40 sagen wir, dass Schinderhannes Ende des 17. Jahrhundert im Hunsrück auf Raubzügen unterwegs war. Das war ein Versprecher. Schinderhannes hat Ende des 18. Jahrhunderts sein Unwesen getrieben und wurde 1802 verhaftet, wie im Podcast erwähnt. Wir bitten um Entschuldigung! Kapitel00:00 Triggerwarnung00:15 Die Überreste der Soldaten05:38 Ötzi, Mozart, Schiller und die Zarenfamilie07:35 Mexikos 43 vermisste Studenten11:03 So funktioniert der DNA-Vergleich13:00 Die Vermissten aus dem Vietnamkrieg16:50 Das Skelett des Schinderhannes22:42 Was macht die Junk-DNA?27:19 AusblickShownotesWie Forensiker die Verwandtschaftsverhältnisse von Kaspar Hauser aufklären, erzählt Max Rauner in diesem Artikel aus dem ZEIT Wissensmagazin.Hier ein ZEIT-WISSEN-Artikel über die Arbeit der Internationalen Kommission für vermisste Personen (ICMP). Bei den Kolleginnen von ZEIT Verbrechen hat Max Rauner zweimal über DNA-Forensik berichtet: in dieser Folge über die Suche nach einem norwegischen Soldaten. Und in Folge 89 über die Aufklärung eines Mordes mithilfe der DNA-Ahnenforschung.  ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/wissen-abo Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] <a href="https://cmk.zeit.de/cms/article

38 min
Mar 2, 2025Episode 178
Der Mythos um die Intelligenz von Pflanzen

Es gibt eine Erzählung über eine geheimnisvolle Welt der Pflanzen. Ein unterirdisches Netzwerk, das sich durch Wälder erstreckt und jeden Baum im Wald miteinander verbindet. Die Theorie des Wood Wide Web weckt viele faszinierende Fragen: Kommunizieren die Bäume darüber? Profitieren sie dadurch voneinander? Und tauschen sie über weite Strecken Informationen aus?Forscherinnen und Wissenschaftler sind gerade dabei, diese und viele weitere erstaunliche Fähigkeiten von Pflanzen zu untersuchen. Einige von ihnen führen seit einigen Jahren sogar einen Streit darüber. Was Studien nun wirklich über möglicherweise intelligente Eigenschaften von Pflanzen aussagen, hat Reporterin Friederike Walch-Nasseri für diesen Podcast recherchiert.Und in seiner unmöglichen Kolumne stellt Christoph Drösser die Frage, wie es Pflanzen schaffen, Gravitation wahrzunehmen und so immer in die richtige Richtung zu wachsen.Shownotes:Das Experiment zu Pflanzen, die Wassergeräusche wahrnehmen können: Oecologia: Gagliano et al., 2017Der Sound von Tomaten unter Stress: Cell: Khait et al., 2023Bäume geben Kohlenstoff an Pilze weiter – aber nicht an den Nachbarbaum: New Phytologist: Audisio et al., 2024Assoziatives Lernen in Pflanzen – die Studie im Zentrum einer Forschungsdebatte um die Lernfähigkeiten von Pflanzen: Quarterly Journal of Experimental Psychology: Ponkshe et al., 2023Aus der Kolumne: Studien zur Frage, wie Pflanzen Gravitation wahrnehmen: Scientific Reports: Chauvet et al., 2016 & Science: Moulia et al., 2021Gesprächspartner:innen für den Podcast:Prof. Dr. Andrea Polle, Professorin für Forstbotanik und Baumphysiologie, Georg-August-Universität GöttingenProf. Dr. Monica Gagliano, Professorin für Evolutionsökologie an der Southern Cross University Australien, More Than Human Life ProjectProf. Dr. Paco Calvo, Direktor des MINT Lab an der Universität von Murcia in SpanienHintergrundgespräch: André Geremia Parise, Doktorand an der University of Reading, UK ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/wissen-abo Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] <a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-z

23 min
Feb 16, 2025Episode 176
65.000 Kilometer. Was ich vom Wandern fürs Leben gelernt habe

50 Paar durchgelaufene Schuhe, 2.000 Nächte im Zelt – Christine Thürmer hat ihr Leben dem Wandern gewidmet. Ebenso Erling Kagge: Er erreichte als Erster die drei "Pole" zu Fuß, also Nord- und Südpol sowie den Mount Everest. Beide haben auf ihren Wegen Lektionen fürs Leben gelernt: über Glück, Schmerz, Verzicht und die Kraft der Stille. Warum wir uns manchmal Hindernisse in den Weg stellen sollten und was das Leben in Bewegung über den eigenen Körper lehrt, erklären sie in dieser Podcast-Episode. Mitarbeit: Larena KlöcknerKapitel00:00 Diese Frau durchwandert die Welt04:11 "Scheiß auf die Cellulite"05:30 Wertschätze deinen Körper07:35 Wie kommt man in den Flow?09:20 Das Paradox der unberührten Natur11:17 Erling Kagge schaut in die Sterne13:40 "Happiness ist overrated"15:47 Die Lehre des Südpols16:48 Wie Erling Kagge Gefahren begegnet18:20 Move on! Es wird schon18:50 Warum schlenkern beim Gehen die Arme?23:19 Eine Frage an dichShownotesDie weit gewanderte Christine Thürmer geht regelmäßig mit ihren Shows auf Tournee und schreibt Bücher. Erling Kagges Buch "Mein Nordpol" erscheint im Herbst bei Suhrkamp auf Deutsch. Der norwegische Philosoph Arne Næss hat mehr als 400 Bücher und Artikel hinterlassen – er hat die "Deep Ecology" geprägt, eine Herangehensweise an Umweltprobleme, die ihre Wurzeln in der Struktur unserer westlichen Gesellschaft und ihren Weltanschauungen sucht.Hier die beiden von Christoph Drösser erwähnten Studien:https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23489950/https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6602321/ ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/wissen-abo Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Wenn Sie uns n

38 min
Feb 2, 2025Episode 175
Wie man es schafft, weniger Alkohol zu trinken

Mehr als eine Million Menschen sind in Deutschland wegen ihrer Alkoholsucht in Behandlung, deutlich mehr trinken gelegentlich so viel, dass es schädliche Konsequenzen hat – und viele würden einfach gerne etwas weniger trinken. Am Ende des Dry January fragt der ZEIT-WISSEN-Podcast: Wie schafft man das?Ganz auf Alkohol zu verzichten, fällt vielen Menschen schwer. Mia Gatow hat über Jahre hinweg versucht, ihr Trinkverhalten zu kontrollieren, bis sie endlich ihren Weg aus der Abhängigkeit gefunden hat. Mit Podcast-Host Maria Mast spricht sie über erlernte Trinkstile, vergebliche Aufhörversuche und über das, was ihr wirklich geholfen hat. Zugleich erklärt der Suchtmediziner Falk Kiefer, was die Wissenschaft über Abhängigkeit weiß und welche Regeln für weniger Trinken sinnvoll sein können.In seiner unmöglichen Kolumne spricht Christoph Drösser über die Frage, warum der Mensch Alkohol überhaupt mag – wo sich beim ersten Schluck doch  jeder von dem Nervengift abwendet.Mehr zum ThemaMia Gatow schreibt auf ZEIT ONLINE darüber, wie sie als Letzte in ihrer Familie das Trinken aufgabMia Gatows Buch "Rausch und Klarheit" ist 2024 bei Penguin erschienenÜber "Frauen und Alkohol" schreiben Falk Kiefer und Nathalie Stüben (Kailash, 2024)Daniel Schreibers Buch "Nüchtern: Über das Trinken und das Glück" ist 2014 bei Suhrkamp erschienenMaria Mast schreibt auf ZEIT ONLINE über die Kontroverse um AlkoholwarnlabelWir freuen uns auch über Kritik, Lob und Themenwünsche an [email protected]. Alle Folgen und Quellen des ZEIT-WISSEN-Podcasts sind auf dieser Seite gesammelt. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/wissen-abo Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

27 min
Jan 19, 2025Episode 174
GPS-Sabotage in Krisenregionen – Wie sicher ist Fliegen noch?

Können wir noch mit einem guten Gefühl ins Flugzeug steigen? Im Luftraum über Krisen- und Konfliktregionen wird die satellitengestützte Navigation zunehmend manipuliert, um Drohnen zu verwirren. Darunter leidet die zivile Luftfahrt (und oft auch die Handynavigation). Die Methoden werden immer raffinierter. Ein Pilot und ein Experte für Flugnavigation erklären das Ausmaß der Störungen und wie sie darauf reagieren.GPS wird auch eingesetzt, um Tiere wie Bartgeier und Brachvögel zu tracken, aber die Technologie birgt Risiken, wenn die Daten offen zur Verfügung gestellt werden: Immer wieder missbrauchen Wilderer die Informationen, um die Tiere zu jagen. Forschende und Naturschützer erklären das Problem – und was sie dagegen tun wollen.In seiner unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, wie unser eingebautes Navigationssystem im Gehirn funktioniert. Und warum wir uns nach dem Hören eines Podcasts oft erinnern können, wo wir waren, als wir ihn gehört haben.Kapitel(wenn Werbung eingespielt wird, verschieben sich die Zeiten um ca. 45 Sekunden)00:00 Ein Pilot berichtet05:12 Spoofing-Attacken in den baltischen Staaten07:13 Der Stresspegel im Cockpit steigt10:13 Wie verbreitet ist die GPS-Sabotage?11:11 Ist meine Smartwatch betroffen?13:13 Wie navigieren Flugzeuge ohne GPS?14:32 Wie geht es jetzt weiter?16:44 Das Internet der Tiere17:51 Wenn Bartgeier Rucksack tragen19:11 Wilderer missbrauchen das GPS-Tracking20:55 GPS verrät Wilderer21:35 Wie man Datenmissbrauch vorbeugt22:44 Das Navigationssystem im menschlichen Gehirn26:49 Über das Leben am SüdpolShownotesDas Video vom Pull-Up-Alarm ist hier auf Instagram zu findenDas Team von Michael Felux und Raphael Monstein verzeichnet die GPS-Attacken auf dieser Webseite.  Das Open Sky Network empfängt Positionsdaten von Flugzeugen mit selbstgebastelten Antennen. Wie man mitmachen kann, steht auf der Website der Organisation. Das Zwitschern der Brachvögel wurde von Guido Gerding aufgenommen und ist hier in voller Schönheit zu hören.  ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/wissen-abo Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartneri

33 min
Jan 5, 2025Episode 173
Von Menschen, die ihre Depression überwunden haben

Trauer, Erschöpfung, rasende Gedanken, Lustlosigkeit: Fast jeder fünfte Deutsche hat in seinem Leben eine depressive Episode. Teil der Depression ist, dass viele Betroffene nicht glauben können, dass es ihnen jemals wieder besser gehen wird. Das aber stimmt nicht: Die meisten lassen ihre Depression nach einiger Zeit hinter sich. In dieser Folge des ZEIT-Wissenspodcasts lassen wir diese Menschen zu Wort kommen. Jakob Simmank, Leiter des Ressorts Gesundheit bei ZEIT ONLINE, spricht mit Anaïs Kaluza, Psychologin und Redakteurin im Gesundheitsressort, darüber, welche Strategien ihnen geholfen haben.Jan Schwenkenbecher, ebenfalls Redakteur im Gesundheitsressort, erklärt, welche Rolle Angehörige, Freunde und Partner von Erkrankten spielen können, wie zum Beispiel die Kommunikation gelingt. Und in seiner unmöglichen Kolumne erklärt Christoph Drösser, was die Wissenschaft darüber weiß, wie Depressionen entstehen.Shownotes:Hier lesen Sie, wie die Kommunikation mit Depressiven gelingen kann.Dieser Guide erklärt, wie Sie einen Therapieplatz finden.In diesem Interview erklärt der Psychiater Randolph Nesse, wieso schlechte Gefühle wie Traurigkeit und Angst evolutionär durchaus sinnvoll waren.Wir freuen uns über Kritik, Lob und Themenwünsche an [email protected].  ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/wissen-abo Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

9 min
Dec 25, 2024Episode 177
Der große Marzipan-Test

Ist teures Marzipan immer das beste? Was unterscheidet Edelmarzipan, Lübecker Marzipan, Marzipan, Rohmasse und Persipan? Und warum schwankt der Preis so stark? Die Marzipan-Experten von ZEIT WISSEN haben die Nascherei blind verkostet. Sie erklären die Marzipan-Hierarchie und haben in Lübeck nach dem Rezept recherchiert.ShownotesIm aktuellen ZEIT WISSEN-Magazin (Ausgabe 01/2025) schreibt Ulf Schönert in der Kolumne “So erkennt man Qualität” über Marzipan. Seinen Text lesen Sie online hier. Eine kostenlose Probeausgabe des ZEIT WISSEN-Magazins erhalten Sie unter zeit.de/wissen-podcastWir freuen uns über Feedback und Ideen! Schreiben Sie an [email protected]. Kapitel00:00 Hier wird Marzipan getestet01:57 Die Marzipan-Hierarchie03:36 Es dreht sich alles um die Konsistenz05:17 Das Geheimrezept aus Lübeck06:07 Der Marzipan-Rezeptor08:32 Vorschau auf ZEIT WISSEN ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/wissen-abo Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

25 min
Dec 22, 2024Episode 172
Das Leben ist eine Baustelle

In Deutschland wird gerade sehr viel gebaut und repariert. Brücken, Gleise, Autobahnen, Tunnel. ZEIT-WISSEN-Reporter haben einige der größten Infrastrukturprojekte besucht, darunter die Riesenbaustelle zum Fehmarnbelt-Tunnel, der Dänemark mit Deutschland verbinden soll. Was ist das Geheimnis einer guten Organisation? Wie kommuniziert man effektiv? Was tun, wenn es Ärger gibt? Es zeigt sich: Von Baustellen kann man eine ganze Menge fürs Leben lernen. Außerdem berichten Bauarbeiter, warum sie ihre Arbeit lieben und was sie sich von den Anwohnern wünschen. Und Christoph Drösser geht in seiner unmöglichen Kolumne der Frage nach, zu welchem Zweck der Steinkreis Stonehenge errichtet wurde. ShownotesDer Jahresbericht der Bundesanstalt für Straßenwesen mit Informationen zum neuen Baustellenmanagement von Autobahnen ist hier zu finden (PDF).Informationen zur Generalsanierung hat die Deutsche Bahn hier zusammengestellt.Informationen zum Fehmarnbelt-Tunnel findet man auf der Website des Betreibers. Wie viele Menschen in Deutschland auf Baustellen arbeiten, lesen Sie hier. Wie viele Menschen auf dem Bau einen ausländischen Pass haben, erfahren Sie hier. Wie viele Menschen 2023 bei der Arbeit auf Baustellen verletzt worden sind, lesen Sie hier. Warum migrantische Beschäftigte besonders oft auf Baustellen verunglücken, wird hier erklärt.   Kapitel00:00 Hier wird gebaut 01:33 Der größte Absenktunnel der Welt03:37 Wir können nicht alles kontrollieren06:58 Das Geheimnis guter Kommunikation08:28 Entscheide zügig!09:53 Schau mal unter die Brücke11:19 Tipp für Beziehungsbaustellen14:11 Was Bauarbeiter sagen16:51 Wie gefährlich ist der Job?19:25 Was sich Bauarbeiter wünschen ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/wissen-abo Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] <a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-a

24 min
Dec 8, 2024Episode 171
Wie alte Munition langsam die Meere vergiftet

Auf dem Boden von Nord- und Ostsee liegt vieles, was dort eigentlich nicht hingehört. Lästigen Müll im Meer zu versenken, war lange Zeit legal. Das galt auch für eine ganz bestimmte Art von Müll, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs möglichst rasch verschwinden sollte: Kriegsmunition. Doch diese Munition beginnt, Probleme zu bereiten – für Lebewesen am Grund, im gesamten Meer und schließlich auch für uns Menschen. Im neuen ZEIT-Wissenspodcast geht es um die Folgen dieser Verklappung. Reporterin Viola Kiel war auf einem Forschungsschiff auf der Ostsee unterwegs und hat Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei begleitet, wie sie Wege untersuchen, um den Munitionsmüll wieder aus dem Meer herauszuholen. In seiner Kolumne schaut Christoph Drösser außerdem auf die Frage, was es mit der mysteriösen Ostsee-Anomalie auf sich hat. Alle Folgen des ZEIT-Wissenspodcasts sind auf dieser Seite gesammelt.ShownotesInformationsseite zu Munitionsbelastung auf der Website des Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung KielInformationen zum Sofortprogramm Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee der Bundesregierung  Regierungsbericht zu einer Explosion in der Nordsee, bei der britische Fischer verletzt wurdenStudie in Environmental Sciences Europe zu den Auswirkungen der austretenden Munitionsschadstoffe auf Klieschen ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/wissen-abo Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

29 min
Nov 24, 2024Episode 170
Wie Fremdsprachen dich verändern

Wer sich in einer fremden Sprache unterhält, hat oft das Gefühl, in eine andere Version seiner selbst zu schlüpfen. Studien zeigen, dass Fremdsprachen unsere Wahrnehmung und Persönlichkeit prägen können. Eine Opernsängerin und eine Sprachwissenschaftlerin erklären, was dahintersteckt. Aber sollen wir überhaupt noch Sprachen lernen, wenn es doch Google Translate und DeepL gibt?Außerdem: Hella Kemper und Dominik Kotzur berichten von ihrem Besuch bei der Pferdeflüsterin Andrea Kutsch, die eine neue Sprache für die Kommunikation mit Pferden entwickelt hat. Wie funktioniert die?Und Christoph Drösser geht in seiner unmöglichen Kolumne der Frage nach, wie manche Menschen es schaffen, mehr als zehn Sprachen zu sprechen.Kapitel(die Kapitel verschieben sich um circa 45–90 Sekunden, falls Werbung eingespielt wird)00:00 "Ich liebe Dich" auf Māori02:44 Verkleiden mit Fremdsprachen04:06 Wie Sprache die Wahrnehmung beeinflusst06:58 Verändert Sprache die Persönlichkeit?10:01 Hier singt Connor Locke12:45 Müssen wir noch Fremdsprachen lernen?15:46 Was wollen Pferde uns sagen?18:06 Funktioniert Pferdeflüstern?19:40 Eine Ausbildung ohne Worte und Angst21:46 Auch Pferde kann man missverstehen24:25 Das Geheimnis der Hyperpolyglotten29:19 Ein Geschenk für SieShownotesWie Fremdsprachen unsere Persönlichkeit beeinflussen können, erklären Forscher der Freien Universität Berlin hier. Wie Sprache die Wahrnehmung von Bewegung verändern kann, lesen Sie hier.  Wie wir uns mit Fremdsprachen regelrecht verkleiden können, beschreibt ZEIT WISSEN-Autorin Claudia Wüstenhagen hier.Die Pferdeakademie von Andrea Kutsch ist unter andreakutschakademie.com zu finden.Eine kostenlose Probeausgabe des ZEIT WISSEN Magazins erhalten Sie unter zeit.de/wissen-podcastWir freuen uns über Feedback und Ideen! Schreiben Sie an [email protected]. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/wissen-abo Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partne

32 min
Nov 10, 2024Episode 169
Wie die Moral zum Statussymbol wurde

Auf Twitter, Instagram oder Facebook braucht es nur ein paar Sekunden, um zu zeigen, dass man auf der "richtigen Seite der Geschichte" steht. Man kann sich zum Beispiel über die fehlende Diversität in einem Unternehmen aufregen oder über die Angriffe auf jüdische Fußballfans. Oder man kann zeigen, wie wichtig einem Kinderarmut und Obdachlosigkeit sind. Die Botschaft ist klar: Ich bin ein moralischer Mensch. Aber verändert das die Welt zum positiven?Selten, sagt der Philosoph Philipp Hübl, der diese Woche im ZEIT-Wissenpodcast Woher weißt Du das? zu Gast ist. Jakob Simmank, Ressortleiter Gesundheit bei ZEIT ONLINE, spricht mit ihm über sein neues Buch Moralspektakel. Hübl erklärt, wie Moral zum Statussymbol werden konnte und wieso das problematisch sein kann. Er erklärt, dass das nicht nur für progressive Menschen gilt, sondern auch für konservative: Deren Vorwurf, Linke und Grüne würden immerzu moralisieren, ist nämlich selbst eine moralische Aussage. Auch deshalb wirbt Hübl für mehr Bescheidenheit. In seiner unmöglichen Kolumne fragt Christoph Drösser in dieser Folge außerdem, warum wir dazu neigen, uns ständig selbst zu überschätzen. Shownotes:Im Interview mit Christ und Welt erklärt Philipp Hübl, warum sich Gebildete besonders oft für moralisch überlegen halten.In diesem Text aus ZEIT Geschichte beschreibt die Philosophin Susan Neiman, wie Immanuel Kants kategorischer Imperativ die Menschen frei machen kann.Und hier finden Sie das neue Buch von Philipp Hübl.Kapitel00:00  Einleitung – ein Tweet über Mesut Özils Rücktritt aus der Fußballnationalmannschaft02:51  Was ist Moral? Und was bedeutet Moralisieren?07:15 Wie wurde die Moral zum Statussymbol? 11:50 Ist moralische Selbstdarstellung wirklich ein Problem?18:24 Ist das wirklich so neu und welche Rolle spielen die sozialen Medien?24:16 Die unmögliche Kolumne: Warum neigen wir dazu, uns zu überschätzen28:40 Auswege aus den Empörungsspiralen Wir freuen uns über Kritik, Lob und Themenwünsche an [email protected]. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/wissen-abo Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] <a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/

40 min
Oct 27, 2024Episode 168
Fitter, wacher, schlanker – mit dem Speiseplan aus dem Labor

Ob Sauerkraut oder Kimchi, Bratwurst, Lasagne oder ganz viel Gemüse. Was der Mensch gerne isst, ist individuell. Aber ist es für manche Menschen gesünder, bestimmte Dinge zu essen, als für andere? Davon geht die personalisierte Ernährung aus. Mit individuellen Ernährungsempfehlungen auf Basis von DNA-Tests oder Mikrobiom-Analysen versprechen Unternehmen, die Gesundheit, das Wohlbefinden und nicht zuletzt die Figur jedes Einzelnen zu verbessern. Was ist an diesen Versprechen dran? Das beantwortet die Ernährungswissenschaftlerin Hannelore Daniel in dieser Folge.Hannelore Daniel forscht seit Jahrzehnten zu der Frage, was individualisierte Ernährungstipps leisten können. Sie hat für Glukosetests sehr viel Zuckerwasser getrunken, ihr Mikrobiom analysieren lassen und zuletzt sogar die Abnehmspritze Ozempic ausprobiert. Was sie dabei gelernt hat, warum sie im Namen der Forschung zugenommen hat und wie die neuen Abnehmmedikamente die Ernährungsindustrie verändern werden, haben die Podcasthosts Maria Mast und Max Rauner mit ihr diskutiert. Diese Folge des ZEIT-WISSEN-Podcasts wurde beim Podcast-Festival Beats&Bones im Naturkundemuseum Berlin aufgezeichnet.ShownotesHannelore Daniels Website ist hdaniel.de.Auf ihrem LinkedIn-Profil kommentiert Hannelore Daniel aktuelle Ernährungsstudien.Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat Informationen zur personalisierten Ernährung auf ihrer Website gebündelt.Kapitel00:00  Kuriose Ernährungsgewohnheiten05:13  Was ist personalisierte Ernährung? 09:51  DNA-Diät: Wissenschaft oder Voodoo? 12:31  Gibt es Lebensmittel, die für alle gesund sind? 13:45  Ernährungsplan aus dem Labor 15:34  Was mag mein Mikrobiom? 18:52  Das Mikrobiom von Babys 21:22  Kritik an Mikrobiom-Diäten 23:44  Ernährung nach Blutzuckerspiegel 26:21  Apfelessig statt Müsli – echt jetzt? 27:59  Das Rätsel der oro-analen Transitzeit 29:28  Was ändert sich durch die Abnehmspritze? 33:29  Essstörungen durch Ozempic? 34:30  Wie ungesund sind hoch verarbeitete Lebensmittel? 37:41  20 Jahre ZEIT WISSEN  ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/wissen-abo Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Meh

27 min
Oct 13, 2024Episode 167
Wie der Klimawandel den deutschen Wein verändert

Ob Riesling, Bacchus oder Spätburgunder – der deutsche Weinbau erlebt massive Veränderungen durch den Klimawandel. Manche Sorten profitieren, andere drohen zu verschwinden. In den Weinbergen kämpfen Winzerinnen und Winzer zunehmend mit neuen Herausforderungen wie Hitze, Pilzkrankheiten, zu viel oder zu wenig Regen:ZEIT-Wissen-Redakteurin Claudia Vallentin hat Winzer, Weinberge und Wissenschaftler besucht, um herauszufinden, wie der Klimawandel den Anbau und die Produktion beeinflusst und ob das deutsche Kulturgut Wein – und insbesondere der Riesling – in Gefahr ist. Im ZEIT-Wissenspodcast Woher weißt Du das? spricht sie mit Podcasthost Maria Mast über die Herausforderungen und Chancen des Weinbaus in Deutschland. In seiner unmöglichen Kolumne fragt Christoph Drösser außerdem, ob sich der Boden, auf dem die Reben wachsen, auf den Geschmack des Weins auswirkt.Wir freuen uns über Feedback und Ideen! Schreiben Sie an [email protected] Nature Metastudie über die Zukunft des Weinbaus im Klimawandel finden Sie hier.Das CO₂-Projekt FACE der Hochschule Geisenheim.Ein Interview für Menschen, die gerne Wein trinken, aber nicht wissen, wie sie gut über ihn sprechen, lesen Sie hier.Kapitel (Wenn Werbung eingespielt wird, verschieben sich die Kapitel um circa 45 Sekunden.)(00:00) Der Weinbau und der Klimawandel(03:10) Wie geht es dem deutschen Riesling aktuell?(04:52) Die Gefahren des Klimawandels(07:50) Zu viel Zucker in der Traube, zu viel Alkohol im Wein(10:40) Ein Blick ins Rheingau(13:00) Warmes, feuchtes Wetter: Beste Bedingungen für Pilzkrankheiten(14:17) Das Schicksal der Biowinzer(16:00) Wassermangel und Hitzetage(20:00) Die neuen Rebsorten(23:00) Kolumne: Wie wirkt sich der Boden auf den Geschmack des Weins aus?  ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/wissen-abo Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.<a href="https://abo.zeit.de/zeit-wissen-testen/?icode=01w0558k1001angaudall2403&utm_med

29 min
Sep 29, 2024Episode 166
Mein Smartphone und ich beim Paartherapeuten

Es gibt Hunderte Ratgeberbücher und Artikel darüber, wie man seine Abhängigkeit vom Smartphone reduzieren kann. ZEIT-WISSEN-Reporterin Rahel Lang hat viele Tipps ausprobiert – und ist immer wieder gescheitert. Bis sie auf die Idee kam, die toxische Beziehung zu ihrem Smartphone von einem Paartherapeuten analysieren zu lassen. Außerdem: Die Diakonie hat einen "sozialen Roboter" in eine Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderung einziehen lassen. Er unterhält sich mithilfe von ChatGPT. Was genau ist daran eigentlich sozial? Eine Reportage. Christoph Drösser geht in seiner unmöglichen Kolumne der Frage nach, warum Menschen manchmal denken, dass ihr Handy vibriert, obwohl dies gar nicht der Fall ist.Und Hella Kemper berichtet vom Feedback zu ihrer Recherche über Verschickungskinder.  ShownotesWie Apple iPhone-User zu Werbezwecken trackt, erklärt heise.de hier.Wie die individuelle Werbe-ID auf dem Smartphone arbeitet, beschreibt netzpolitik.org in dieser Recherche.Rahel Lang hat unter anderem für netzpolitik.org über die Datenweitergabe von Gesundheits-Apps und die fehlende Kontrolle von Facebook über seine Daten geschrieben.  Der Chatbot von Eric Hegmann für Therapiesitzungen ist unter https://www.eric-hegmann.de/eric-ai/ zu finden. Mehr Infos zum Wissenschaftspodcast-Festival am 11. Oktober in Berlin gibt es beim Museum für Naturkunde. Eine kostenlose Probeausgabe des ZEIT-Wissensmagazins erhalten Sie unter zeit.de/wissen-podcast.Wir freuen uns über Feedback und Ideen! Schreiben Sie an [email protected]. Kapitel (Wenn Werbung eingespielt wird, verschieben sich die Kapitel um circa 45 Sekunden)(00:00) Der Paartherapeut Eric Hegmann(00:55) Meine Partnerin(02:46) Als ich mein Handy zerstörte(05:03) Wie der Therapeut mit dem Handy spricht(06:35) Sind iOS und Android gleichermaßen übergriffig?(08:12) Was mich an der Beziehung stört(10:25) Die Philosophin Beate Rössler über Apple, Google und Co(13:22) Die Dreiecksbeziehung mit ChatGPT(15:08) Ein sozialer Roboter zieht in eine WG ein(17:11) Kann ein "sozi

31 min
Sep 15, 2024Episode 165
Warum gerade so viele Menschen kinderlos bleiben

Eine Frau in Deutschland bekommt derzeit gerade mal 1,3 Kinder in ihrem Leben. Das passt zu einem Trend: Die Geburtenraten sinken überall auf der Welt. Besonders in Deutschland ist sie seit der Pandemie eingebrochen. Damit ist das Thema sehr politisch.In der neuen Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts geht es um die Frage, warum gerade so wenige Menschen Eltern werden und was die Politik tatsächlich tun kann, um das zu ändern. Elena Erdmann hat mit Fachleuten gesprochen und mit vier Menschen, die bewusst oder ungewollt kinderlos sind. Denn so sehr Politikerinnen und Politiker sich auch anstrengen – am Ende geht es um die privateste aller Entscheidungen.Im unmöglichen Podcast geht Christoph Drösser außerdem der Frage nach, wie die Pandemie das Zeitgefühl der Menschen beeinflusst.Shownotes:J. D. Vance spricht im Jahr 2021 mit dem damaligen Fox-News-Moderator Tucker Carlson über die childless cat lady.Warum werden so wenige Babys geboren? Elena Erdmann analysiert die auffälligen Geburtenzahlen auf ZEIT ONLINE.Zahlen zur Säuglingssterblichkeit vom Bundesinstitut für BevölkerungsforschungWieso kommen gerade so viele Babys zur Welt? Elena Erdmann und Linda Fischer analysieren die auffällig hohen Geburtenzahlen im Jahr 2018. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/wissen-abo Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.

29 min
Sep 1, 2024Episode 164
Wie uns vergessene Kindheitserfahrungen ein Leben lang prägen

Die sogenannten Verschickungskinder sind eines der letzten Tabuthemen der alten Bundesrepublik. Mehr als 2.000 Kurkliniken in Westdeutschland haben unbegleitete Kinder und Jugendliche mit teils fragwürdigen Therapien behandelt. Besuchsverbot, Essenszwang, Abhärtung. ZEIT-WISSEN-Reporterin Hella Kemper wurde als Fünfjährige mit Asthma zur Kur nach Norderney geschickt. Warum kann sie sich an diese Zeit nicht erinnern? Sie macht sich auf den Weg, ihrem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen – und entdeckt mithilfe ihrer Therapeutin ein Verhaltensmuster, das sie mit den vergessenen Kindheitserfahrungen erklären kann.Außerdem: Eine Erinnerungswerkstatt in Hamburg hilft Trauernden, den persönlichen Besitz von verstorbenen Angehörigen in Andenken umzuwandeln. Und in der unmöglichen Kolumne geht Christoph Drösser dem Rätsel der Déjàvus auf den Grund.Shownotesin der Quellendokumentation der Diakonie Niedersachsen untersuchen Historiker, was zwischen 1945 und 1980 in sechs Kurheimen mit Verschickungskindern geschehen ist. Anja Röhl hat 2019 mit ihrem Buch Das Elend der Verschickungskinder die Debatte über die Heimaufenthalte der allein verschickten Kinder nach 1945 angestoßen. Sie hat auch die Website www.verschickungsheime.de initiiert, wo es sehr viele und sehr gute Informationen gibt. Wer sich an seinen Heimaufenthalt erinnert, kann hier Zeugnis ablegen.Im November 2024 gibt es den 6. Bundeskongress zur Aufarbeitung der Kinderverschickung in Bad Kreuznach. Der Bericht von Report Mainz über Misshandlungen und Leid in den Kurheimen ist in der ARD-Mediathek abrufbar. <

28 min
Aug 18, 2024Episode 163
Was bringt die Glukosediät?

Wer den Blutzucker flach hält, nimmt ab, bleibt gesund und lebt länger. Das behauptet zumindest die Glukose-Bubble. Angeführt von der selbst ernannten Glukose-Göttin Jessie Inchauspé achten bereits Millionen gesunde Menschen auf ihren Blutzuckerspiegel. Die Tricks sind einfach und überraschend: Den Erdbeerkuchen mit Sahne zu essen, soll besser sein als ohne, ein herzhaftes Frühstück könne über den ganzen Tag retten. Aber nicht alles, was Glukose-Influencer verbreiten, ist wissenschaftlich haltbar. Im ZEIT-Wissen-Podcast prüfen wir die Tipps. ZEIT-ONLINE-Wissensredakteurin Claudia Vallentin hat mit Wissenschaftlern gesprochen – und die Glukosediät getestet. Mit Podcasthost Maria Mast spricht sie darüber, was sich aus ihren Blutzuckerkurven ablesen ließ, für wen es sinnvoll ist auf den Blutzucker zu achten und für wen sogar überlebensnotwendig. In seiner unmöglichen Kolumne fragt sich Christoph Drösser außerdem, warum so viele Schwangere Diabetes entwickeln.Würden Sie die Glukosediät ausprobieren? Was sind Ihre besten Ernährungstipps? Schreiben Sie es uns. Wir freuen uns auch über Kritik, Lob und Themenwünsche an [email protected]. Eine kostenlose Probeausgabe des ZEIT-Wissen-Magazins erhalten Sie unter zeit.de/wissen-podcast.Alle Folgen und Quellen des ZEIT-WISSEN-Podcasts sind auf dieser Seite gesammelt. ShownotesClaudia Vallentin hat über ihren Selbstversuch geschrieben. Sie hat zwei Wochen ihren Blutzuckerspiegel gemessen: https://www.zeit.de/wissen/2024-05/blutzucker-trend-glukose-cgm-glucose-goddessApfelessig vor der Mahlzeit: Clinical Nutrition Espen: Santos et al., 2019 Kapitel(Wenn Werbung eingespielt wird, verschieben sich die Kapitel um ca. 45 Sekunden)(00:00) Intro(01:24) Das Versprechen der Glukosediät(03:19) Was tun, damit der Blutzuckerspiegel unten bleibt?(06:10) Was die Forschung dazu sagt(10:52) Entwickelt für Menschen mit Diabetes (14:32) Der Selbstversuch (17:10) Die Gefahren der Selbstvermessung(18:46) Hacks zum Ausprobieren(23:17) Kolumne: Warum entwickeln viele Schwangere Diabetes? ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testenVergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/wissen-abo Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an [email protected] <a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/an

Reviews

No reviews yet.

Discussion (0)

No comments yet. Be the first to start the discussion!