
Tenhagens Podcast
Finanztip·Hosted by Hermann-Josef Tenhagen and Saidi·82 episodes
In dieser fünfteiligen Podcast-Staffel beschäftigen sich Hermann-Josef Tenhagen und Saidi von Finanztip mit den Wahlprogrammen fast aller im Bundestag vertretenen Parteien und reden mit deren Generalsekretären. Was versprechen Union, SPD, Grüne, Linke und FDP für die kommenden vier Jahre? Was bringt das finanziell? Wie könnte sich das auf unsere gesamte Wirtschaft auswirken?
Why listen
Tenhagens Podcast is a concise German public-affairs and money show from Finanztip, led by Hermann-Josef Tenhagen with Saidi. It turns pandemic policy, consumer finance, rent, travel, insurance, investing, and election promises into practical explanations for everyday listeners. It is best for people who want German politics and economic decisions translated into concrete financial consequences.
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Episodes
CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak wollte uns das Wahlprogramm nicht erklären, daher haben wir es analysiert CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hatte zwei Monate keine Zeit für Finanztip. Also haben Hermann-Josef Tenhagen und Saidi von Finanztip das 140 Seiten starke Programm analysiert. Die Klimapolitik hat kein eigenes Kapitel, inhaltlich bestätigt die Union die Eckpunkte des im Sommer verabschiedeten Klimagesetzes, konkrete Maßnahmen fehlen. So heißt es dort nur: „Wir wollen den Aufwuchspfad der CO2-Bepreisung straffen.“ Im Wohnungsbau will die Union in den nächsten vier Jahren 1,5 Millionen Wohnungen bauen und für Selbstnutzer einer Immobilie beim ersten Erwerb die Grunderwerbssteuer wegfallen lassen. In der Rente setzt die Union zusätzlich zur gesetzlichen Rentenversicherung auf ein „privates Standardvorsorgeprodukt“ und eine Vorsorgepflicht für Selbstständige. Mehr in dieser Podcast-Folge. Weiterführende Links Das Wahlprogramm der Union Der Finanztip-Sonder-Newsletter zum Klimaschutz Der Finanztip-Sonder-Newsletter zu Wohnungsbau und Mieten Der Finanztip-Sonder-Newsletter zur Rente Die ZEW-Analyse zu Be- und Entlastungen der Bürger in den Wahlprogrammen der unterschiedlichen Parteien Die gesetzliche Rente heute Vorsorge für Selbstständige Das Klimaschutzgesetz CO2-Emissionshandel für Private Der CO2-Preis Das Wohnungsbauprogramm der aktuellen Koalition <a href="https://www.finanztip.de/steuertipps-vermieter/?utm_source=podcast&utm_medium=corona-podcast
Wie die Linkspartei fünf Millionen preiswerte Mietwohnungen und höhere Renten organisieren will Bundesgeschäftsführer Jörg Schindler erklärt im Gespräch mit Hermann-Josef Tenhagen und Saidi von Finanztip, wie die Linkspartei nach der Bundestagswahl kleine und mittlere Einkommen entlasten will, bei großen Einkommen die Steuern aber deutlich erhöhen will. Fünf Millionen preiswerte Wohnungen sollen bereitgestellt werden. Die Renten sollen steigen, dafür müssten Beiträge auch bei sehr hohen Einkommen und von Beamten gezahlt werden. Details und kritische Nachfragen in dieser Podcast-Folge. Weiterführende Links Das Wahlprogramm der Linken Der Finanztip-Sonder-Newsletter zum Klimaschutz Der Finanztip-Sonder-Newsletter zu Wohnungsbau und Mieten Der Finanztip-Sonder-Newsletter zur Rente Die ZEW-Analyse zu Be- und Entlastungen der Bürger in den Wahlprogrammen der unterschiedlichen Parteien Die gesetzliche Rente heute Das Klimaschutzgesetz Das Wohnungsbauprogramm der aktuellen Koalition Der Finanztip-Ratgeber „Mieten oder kaufen“ Die Mietpreisbremse und ihre Wirkung Der Mietendeckel Wir freuen uns über Dein Feedback, Shares und Likes. Alle Finanztip-Podcasts siehst Du auf dieser Seite. Wir aktualisieren alle Artikel kontinuierlich für Dich. Falls Du Fragen
Unter dem Deckel soll der Markt regieren: Generalsekretär Volker Wissing im Gespräch Mit der FDP musst Du Emissionsrechte fürs Auto und Aktien für die Rente kaufen: Generalsekretär Volker Wissing erklärt im Gespräch mit Hermann-Josef Tenhagen und Saidi von Finanztip, dass die FDP unser Land bis allerspätestens 2050 verbindlich klimaneutral machen will. Dazu sollen die CO2-Emissionen gesetzlich gedeckelt werden. Statt Sozialwohnungen schlägt die FDP mehr Wohngeld vor, Häuslebauer sollen keine Grunderwerbssteuer mehr zahlen müssen. Die Rente soll mit einer verpflichtende Aktienrente für alle auf Kosten der gesetzlichen Rente stabilisiert werden. Details und kritische Nachfragen in dieser Podcast-Folge. Weiterführende Links Das Wahlprogramm der FDP Der Finanztip-Sonder-Newsletter zum Klimaschutz Der Finanztip-Sonder-Newsletter zu Wohnungsbau und Mieten Der Finanztip-Sonder-Newsletter zur Rente Die ZEW-Analyse zu Be- und Entlastungen der Bürger in den Wahlprogrammen der unterschiedlichen Parteien Die gesetzliche Rente heute Das schwedische System einer obligatorischen Akltienrente Das Klimaschutzgesetz CO2-Emissionshandel für Private Der CO2-Preis Das Wohnungsbauprogramm der aktuellen Koalition Der Finanztip-Ratgeber „Mieten oder ka
400.000 neue Wohnungen und keine Verbote – Lars Klingbeil im Gespräch SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil erklärt im Gespräch mit Hermann-Josef Tenhagen, wie die SPD unser Land bis allerspätestens 2045 klimaneutral machen will, aber ohne Verbote. Die Wasserstoffwirtschaft soll vorangetrieben werden, und bis 2030 sollen 15 Millionen E-Autos in Deutschland fahren. 400.000 neue Wohnungen, davon 100.000 Sozialwohnungen, sollen die Wohnungsnot bekämpfen. Mieten sollen in den kommenden Jahren maximal so schnell steigen wie die Inflation. Die Rente soll auf dem aktuellen Niveau stabil garantiert werden. Details und kritische Nachfragen in dieser Podcast-Folge. Weiterführende Links Das Wahlprogramm der SPD Der Finanztip-Sonder-Newsletter zum Klimaschutz Der Finanztip-Sonder-Newsletter zu Wohnungsbau und Mieten Der Finanztip-Sonder-Newsletter zur Rente Die ZEW-Analyse zu Be- und Entlastungen der Bürger in den Wahlprogrammen der unterschiedlichen Parteien Die gesetzliche Rente heute Chancen und Probleme der Grundrente Das Klimaschutzgesetz Das Wohnungsbauprogramm der aktuellen Koalition Der Finanztip-Ratgeber „Mieten oder kaufen“ Die Mietpreisbremse und ihre Wirkung Wir freuen uns über Dein Feedback, Shares und Likes. Alle Finanztip-Podcasts siehst Du auf dieser Seite. Wir aktualisieren alle
Hermann und Saidi im Gespräch mit Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner Michael Kellner hatte zweimal Zeit für Finanztip. Beim ersten Mal lief die Aufnahme nicht mit, als wir mit dem Bundesgeschäftsführer der Grünen sprachen. Klima spielt natürlich die herausragende Rolle im 270 Seiten starken Wahlprogramm der Grünen: der Ausstieg aus der Kohle 2030, Milliardeninvestitionen für die Verkehrswende sowie klimafreundliche Sanierung und klimafreundlicher Wohnungsbau. Dazu soll der soziale Wohnungsbau gestärkt werden, auch durch kommunales und neues genossenschaftliches Wohnen. Und die gesetzliche Rente soll durch einen Bürgerfonds ergänzt werden, in den alle Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen einzahlen sollen und den Unternehmen auch für die betriebliche Altersvorsorge nutzen können. Details und kritische Nachfragen in dieser Podcast-Folge. Weiterführende Links Das Wahlprogramm der Grünen Der Finanztip-Sonder-Newsletter zum Klimaschutz Der Finanztip-Sonder-Newsletter zu Wohnungsbau und Mieten Der Finanztip-Sonder-Newsletter zur Rente Die ZEW-Analyse zu Be- und Entlastungen der Bürger in den Wahlprogrammen der unterschiedlichen Parteien Die gesetzliche Rente heute Das schwedische Modell des Bürgerfonds Das Klimaschutzgesetz Der Kohleausstieg bis 2030 Der Finanztip-Ratgeber „Mieten oder kaufen“ Die Mietpreisbremse und ihre Wirkung <a href="
Ein Jahr Tenhagens Corona-Podcast (Das Finale) Das Wichtigste im Überblick Am meisten beeindruckt haben uns in den vergangenen zwölf Monaten all die Solo-Selbstständigen, die Corona hart getroffen hat, die echt die Ärmel aufgekrempelt haben und trotz der Widrigkeiten und obwohl die Bürokratie sie nicht verstanden hat, weitergemacht und Wege gefunden haben. Denen haben wir die Folge 5 gewidmet mit vielen Tipps, die auch heute noch Gültigkeit haben. Hör doch mal rein! Am meisten geärgert hat uns in den vergangenen Monaten die Bürokratie in Bezug auf die Überbrückungshilfen und November- und Dezemberhilfen. Die waren in ihrer Anlage erstmal ein Auslastungsprogramm für Steuerberater und Wirtschaftsprüferinnen. Beeindruckend gut funktioniert hat in der Pandemie dagegen bislang auch das Instrument Kurzarbeit. Darüber haben wir vor allem in Folge 33 ausführlich gesprochen. Auch im Finanztip-Forum findest Du dazu eine Diskussion. In Folge 52 erklären wir außerdem im Detail, was Du bei der Kurzarbeit mit Blick auf das Thema Steuern beachten musst. Hier in der Kurzform: Du musst, wenn Du in Kurzarbeit warst, eine Steuererklärung machen! Denn für all das Geld, das Du über Jahre in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hast, hast Du ja jetzt etwas herausbekommen. Du musst dafür keine Steuern zahlen, aber der Steuersatz für Dein anderes Einkommen erhöht sich – das ist wie beim Elterngeld oder Arbeitslosengeld. Als Faustregel gilt: Wer kürzere Zeit 100 Prozent in Kurzarbeit war, muss keine Steuern nachzahlen. Wer längere Zeit teils in Kurzarbeit war, schon. Was hat sich verändert in dem Jahr mit Corona? Die Art, wie viele Deutsche ihr Geld anlegen: 2,7 Millionen Menschen mehr haben Geld in Aktien angelegt! Am Anfang hast Du vielleicht mit Sorge auf die Börse geblickt – es ist ja im März 2020 auch so schnell abwärts gegangen wie noch nie in den vergangenen 50 Jahren. Damit haben wir uns gleich in Folge 3 beschäftigt. Unsere Antwort damals: Keine Panik, Börse taugt für langfristiges Sparen. Wie das am besten geht, erfährst Du in Folge 46. Achtung: Gold ist keine sichere Alternat
Das Hü und Hott der Corona-Politik – und wie Du das Beste daraus machen kannst Das Wichtigste im Überblick Lange hat der Beschluss von Bund und Ländern zu einer „erweiterten Ruhezeit zu Ostern“ nicht gehalten. Zu groß die Probleme bei der Umsetzung, zu groß der Widerstand in der Wirtschaft. Nachdem die Runde zunächst diese Beschluss-Version mit Oster-Ruhe hatte verbreiten lassen, folgte wenig später die geänderte Fassung. Darin findet sich die Anmerkung: „Die Bundeskanzlerin hat den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 24.03.2021 mitgeteilt, dass Ziffer 4 des Beschlusstextes seitens der Bundesregierung nicht umgesetzt wird.“ Die Kanzlerin begründete das unter anderem damit, dass zu viele Fragen in der Kürze der Zeit nicht lösbar gewesen seien, etwa die nach der Lohnfortzahlung und der Lage in den Betrieben und Geschäften. Was bleibt übrig? Im Wesentlichen die Entscheidung, die bestehenden Anti-Corona-Maßnahmen bis 18. April zu verlängern: Maske tragen, Abstand halten, mehr Schnelltests, eventuell Ausgangs- sowie weiterhin Kontaktbeschränkungen und der Appell, auf nicht zwingend notwendige Reisen im Inland und ins Ausland zu verzichten. Dass sich durch vermehrtes Schnelltesten die Zahl der Infektionen deutlich senken lässt, hat schon im Herbst eine Studie der Universität Boulder (Colorado/USA) gezeigt. Denn sobald klar ist, dass jemand infiziert ist, lassen sich Kontakte stoppen und weitere Infektionen verhindern. Das Thema Impfen soll an Fahrt aufnehmen. Denn noch ist Deutschland weit entfernt von den Zahlen etwa in Großbritannien, wo derzeit bis zu 850.000 Menschen täglich gegen Covid-19 geimpft werden, wie die BBC berichtet. Und Deutschlands bekanntester Virologe Christian Drosten warnt, dass es um und nach Ostern vor allem für ungeimpfte Menschen zwischen 50 und 70 Jahren brenzlig wird. Weitere Podcast-Folgen, die sich vertieft mit Aspekten befassen, die wir in dieser Episode ansprechen, findest Du hier: zum Beispiel
Risiken der Urlaubsreise in Corona-Zeiten – Ansteckung, hohe Preise und fehlender Versicherungsschutz. Das Wichtigste im Überblick Das RKI beobachtet im Augenblick deutlich steigende Corona-Zahlen in Deutschland, stuft aber die Balearen, Teile des spanischen Festlands, Nordportugal und die Azoren sowie Istrien in Kroatien nicht mehr als Risikogebiete ein. Damit entfällt auch die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für diese Regionen. Außerdem müssen Reisende nach ihrer Rückkehr in Deutschland nicht mehr in Quarantäne. Die Folge: Reiseanbieter und Fluggesellschaften verzeichneten eine Welle an Urlaubsbuchungen. Fluglinien wie Eurowings, Lufthansa und Condor bieten zahlreiche Flüge an, vor allem nach Mallorca. Von München aus gehen die meisten Flüge. Auch viele Reiseveranstalter haben entsprechende Angebote aufgelegt. Deutsche Touristen müssen aktuell einen aktuellen PCR-Test vorweisen, wenn sie nach Spanien, Portugal und Kroatien reisen wollen. Einen solchen Test bekommst Du inzwischen auch an vielen Schnellteststationen. Dieser kostet 65 Euro, wenn Du das Ergebnis am Folgetag erhältst. Die Express-Variante mit einem Ergebnis nach 5 Stunden kostet knapp 100 Euro. Auch vor Ort musst Du mit Einschränkungen rechnen: In Mallorca gilt derzeit zum Beispiel eine Maskenpflicht im Freien und eine Ausgangssperre ab 22 Uhr. Die Bundesregierung empfiehlt nach wie vor, alle nicht notwendigen, touristischen Reisen zu unterlassen. Auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach und CSU-Generalsekretär Markus Blume warnen vor Urlaubsreisen über Ostern. Drei Risiken solltest Du als Oster-Urlauber im Kopf haben: Du könntest Dich bei der Reise anstecken trotz guter Hygienekonzepte von Fluglinien und Hotels. Menschenansammlungen sind oft nicht zu vermeiden. Die Inzidenzen in Deutschland könnten steigen und dafür sorgen, dass Du in Spanien wegen hoher deutscher Inzidenzen erstmal in Quarantäne musst (Modell Schleswig-Holstein). Die Inzidenzen in den Reisezielen könnten wieder steigen und Urlaub später im Frühjahr verhageln. Bei erhöhten Inzidenzen und wieder einsetzenden Reisewarnungen sind Pauschalreisende besser geschützt. Buche im Zweifel einen Flex-Tarif, damit Du Deine Reise notfalls verschieben kannst. Falls es wieder Reisewarnungen gibt: Reisewarnungen sind keine Reiseverbote. Aber: Eine Reisewarnung kann Einfluss auf Deinen Versicherungsschutz haben. Kläre vor Abreise mit Deiner Auslandskrankenversicherung und gegebenenfalls auch mit Deiner Reiserücktrittsversicherung
Wie Du Dich jetzt kostenlos wegen Covid-19 testen oder testen lassen kannst – und wozu Das Wichtigste im Überblick Es gibt drei Arten von Corona-Tests. Die sehr zuverlässigen PCR-Tests, die von Labors ausgewertet werden, nachdem medizinisches Personal tief in der Nase oder im Rachen des Patienten einen Abstrich genommen hat. Das Ergebnis bekommst Du Stunden oder Tage später. 45 Millionen solcher Tests haben nach Angaben des RKI bis Anfang März in Deutschland stattgefunden. 2,7 Millionen Infizierte wurden so gefunden. Die Antigen-Schnelltests, die gleichfalls von geschultem Personal vorgenommen werden, das Ergebnis gibt es 15 bis 30 Minuten später. 150 Millionen solcher Tests liegen nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums bei den Herstellern auf Halde. Die Antigen-Selbsttests, die es inzwischen im Supermarkt und Drogeriemarkt zu kaufen gibt, die Du selbst vornehmen kannst – wie einen Schwangerschaftstest. Derzeit gibt es noch nicht genug, weil sie nicht auf Halde produziert wurden. Das 5er-Pack kostet zwischen 22 und 25 Euro. Rossmann und Müller haben nach Aldi und Lidl mit dem Verkauf in dieser Woche begonnen. DM will an diesem Freitag nachziehen. Rewe und Kaufland folgen am Montag. Schnelltests und Selbsttests sind das zweite Standbein der aktuellen Corona-Strategie. 800 Millionen Schnelltests sind angeblich bestellt und sollen ab jetzt auch genutzt werden, um jedem Bundesbürger einmal die Woche einen kostenlosen Schnelltest anzubieten. Allein in Berlin sind bis zu 1.000 solcher Testzentren geplant – Gesundheitsämter, Ärzte, Apotheker und beauftragte Einrichtungen. Dort kannst Du auch schon solche Tests vornehmen. In den vergangenen Monaten konntest Du solche Tests außerhalb von Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen häufig für einen Preis zwischen 40 und 50 Euro machen. Jetzt sollen auch Schulkinder regelmäßig kostenlos getestet werden können und die Industrieverbände BDA, BDI, DIHT und ZDH wollen, dass auch in Unternehmen ohne Homeoffice regelmäßig getestet wird. Frag Deinen Chef! In Österreich haben Schnelltests auf breiter Front die Zahl der identifizierten Infizierten erstmal deutlich erhöht, nicht aber den Anteil der Infizierten unter allen getesteten, es wurden mehr heimliche Kranke gefunden. Wenn Schulen und Büros auf breiter Front wieder in Betr
Wie Du Deine Fonds und Aktien in einem günstigen Wertpapierdepot lagerst Das Wichtigste im Überblick 2,7 Millionen Erwachsene haben 2020 erstmals Aktien gekauft (oder sind nach einer Börsenpause zurückgekehrt). Die Zahlen stammen vom Deutschen Aktieninstitut. Wenn Du Aktien oder Fonds kaufst, brauchst Du dafür ein besonderes Konto, um die Aktien dort zu lagern. Diese Konten heißen Depot. In Deutschland gibt es inzwischen mehr als 25 Millionen Depots, aber über 100 Millionen Girokonten. Depots waren früher teuer. Für Anleger oft über 100 Euro im Jahr. Bei solchen Depots fallen zwei Arten von Kosten an. Zum einen Kosten für das Verwahren der Fonds und zum anderen Kosten fürs Kaufen und Verkaufen der Wertpapiere. Auch heute noch kann es passieren, dass der Kauf und die Lagerung von Wertpapieren für 5.000 Euro in 10 Jahren fast 500 Euro kosten. Den gleichen Service gibt es inzwischen aber auch (fast) kostenlos. Für Verbraucher, also für Dich, gibt es in jüngerer Zeit vor allem zwei Arten kostengünstiger Depots. Depots bei sogenannten Online-Brokern und Depots bei Direktbanken. Finanztip hat den Markt gesichtet, 26 Angebote von solchen Depots detailliert verglichen und empfiehlt die drei Online-Broker Scalable Capital/Free Broker, Trade Republic (per App) und Smartbroker. Außerdem empfiehlt Finanztip die Angebote der vier Direktbanken ING, Consorsbank, Comdirect und DKB. Bei diesen Direktbanken gibt es über die nackte Depotfunktion hinaus zahlreiche Serviceangebote und z. B. die Möglichkeit, alle Bankgeschäfte unter einem Dach zu erledigen. Für die Einrichtung eines solchen Depots musst Du dich authentifizieren, das heißt entweder zur Post gehen und dort für die Bank Deine Identität nachweisen oder das Video-Ident-Verfahren nutzen. Die Einrichtung eines solchen Wertpapierkontos per App kann in 15 Minuten gelingen, längstens sollte sie aber zwei Wochen dauern. Finanztip empfiehlt Wertpapiersparern für den Start die Anlage in marktbreiten, weltweit anlegenden Indexfonds, sogenannten ETFs. Das kannst Du einmalig für eine größere Summe Geldes machen, aber auch mit sogenannten Fondssparplänen. Bei Brokern und Direktbanken kannst Du dich oft schon für 25 Euro im Monat an einem Korb von über 1600 unterschiedlichen Unternehmen in einem solchen Indexfonds beteiligen. Bleib gesund!
Welche Rolle die Pandemie beim Immobilienkauf spielt Das Wichtigste im Überblick Geplant waren 1,5 Millionen neue Wohnungen in dieser Legislaturperiode, tatsächlich geschaffen wurden nur 1,2 Millionen, musste die Bundesregierung dieser Tage einräumen. Vor allem bezahlbarer Wohnraum bleibt Mangelware. So haben die Mieten besonders in Großstädten kräftig zugelegt. In Berlin beispielsweise gingen die Bestandsmieten von 2010 bis 2019 um 18 Prozent nach oben, die Preise für Neuvermietungen um 60 Prozent. Aber auch Eigentum kaufen wird immer teurer. Die Bundesbank schreibt in ihrem Monatsbericht Februar: „Der breit angelegte, kräftige Preisauftrieb bei Wohnimmobilien in Deutschland setzte sich im Jahr 2020 während der Coronavirus-Pandemie fort.“ Die Preise sind demnach in den Großstädten besonders schnell gestiegen. Heißt die Lösung daher in jedem Fall: raus aufs Land? Grundsätzlich solltest Du Dich nicht vorschnell für eine eigene Immobilie entscheiden. Wenn Du wissen willst, was fürs Kaufen und was fürs Mieten spricht, dann schau in diesen Finanztip-Ratgeber. Die Immobilienspezialisten von Jones Lang LaSalle berichten, dass die Neu-Vermietung von Büros in Berlin um 25 Prozent und in Stuttgart um mehr als 50 Prozent zurückgegangen ist. Vielleicht bringen ja nach Corona all diese leerstehenden Büros Entlastung. 1 Prozent der Büroflächen von 350 Millionen Quadratmetern in ganz Deutschland ergäben 50.000 Wohnungen zu 70 Quadratmetern, schreibt das Bündnis Soziales Wohnen. Bist Du wirklich gewillt, Dir eigene vier Wände zuzulegen? Dann erfährst Du in diesem Ratgeber alles Wichtige: Wie viel darf die Immobilie kosten? Wie viel Eigenkapital benötigst Du? Wie hoch sind die Nebenkosten? Wo gibt es günstige Immobilienfinanzierungen? Du hast schon ein Objekt im Auge? Dann nutze unsere <a href="https://www.finanztip.de/baufinanzierungsrechner/?utm_sour
Wie Du in der Pandemie am besten planst und buchst, um kein Geld zu verlieren Das Wichtigste im Überblick Viele Menschen wollen lieber in Deutschland bleiben, wenn an Ostern Inlandsreisen für Touristen wieder möglich sind. Das legen Zahlen der Ferienhaus-Suchmaschine HomeToGo nahe, über die der Tagesspiegel berichtet: Demnach beziehen sich derzeit 70 Prozent der Suchanfragen auf hiesige Ferienregionen; das sind 40 Prozent mehr als im Vorjahr. Wenn auch Du in Deutschland buchen willst, schau Dir auf jeden Fall vorher die Storno-Bedingungen genau an und vermeide möglichst eine Anzahlung. Dann bist Du auf der sicheren Seite, wenn Du die Reise selbst absagst. Falls Deine Unterkunft von einem Übernachtungsverbot betroffen ist, kann der Betreiber seine Leistung nicht erbringen, weil er nicht vermieten darf. Dann muss er selbst absagen und Dir den Reisepreis ohne Stornogebühren erstatten. Planst Du eine Reise ins Ausland, dann informiere Dich vorher unbedingt beim Robert-Koch-Institut, welche Länder ganz oder teilweise als Risikogebiet eingestuft sind. In den allermeisten Fällen gilt für diese Gegenden auch eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Die solltest Du nicht ignorieren. Denn oft springt die Auslandskrankenversicherung oder eine Reiserücktrittsversicherung nicht ein, wenn Du trotz Warnung reist. Am besten buchst Du 2021 eine Pauschalreise, wenn’s ins Ausland gehen soll. Damit bist Du rechtlich besser gestellt als bei einer individuell gebuchten Reise. Es gibt dann eine Versicherung, die selbst im Pleitefall des Veranstalters zahlen soll. Und unter bestimmten Voraussetzungen hast Du bei Pauschalreisen das Recht, von der Reise zurückzutreten, ohne den Veranstalter dafür entschädigen zu müssen – dafür reicht beispielsweise eine Reisewarnung während der Corona-Krise. Ausführliche Informationen zu all diesen Themen findest Du in diesem Finanztip-Ratgeber. Liegt bei Dir noch ein Reise-Gutschein aus dem vorigen Jahr herum, weil Du zum ursprünglich geplanten Termin nicht reisen konntest? Dann sind <a href="https://www.finanztip.de/coronavirus/veranstaltung
Wie geht es Dir, der Gesellschaft und der Wirtschaft nach einem Jahr Corona? Das Wichtigste im Überblick Der deutsche Börsen-Leitindex Dax hat im Februar 2021 sogar das Niveau kurz vor dem ersten Corona-Lockdown Anfang 2020 übertroffen. Zunächst war er Ende Februar, Anfang März 2020 innerhalb eines Monats um 40 Prozent abwärts gerauscht. Wirtschaftlich sieht es zu Beginn von Jahr Zwei mit Corona also nicht so schlimm aus wie zeitweise befürchtet: Die Umsätze im deutschen Einzelhandel lagen im Jahr 2020 trotz Corona insgesamt fast 4 Prozent höher als 2019. Vor allem Online-Händler boomten und machten ein Plus von mehr als 30 Prozent. Schlimme Umsatzeinbrüche verzeichneten dagegen Kaufhäuser, viele Einzelhändler in den Innenstädten, Reisebüros und etliche andere, die keine Lebensmittel oder Getränke verkaufen. Bei 17 Prozent Sparquote haben mehr Leute als je zuvor in einem Jahr ein Wertpapierkonto fürs Sparen in Aktien und Fonds eröffnet. Persönlich steht es bei vielen Leuten nicht zum Besten: Anfang 2021 sind mehr Menschen in Kurzarbeit als zum Höhepunkt der Finanzkrise Anfang 2009. Ein Aspekt, den wir auch in Podcast-Folge 66 thematisieren. Weitere Zahlen findest Du hier und hier. Bist Du selbst knapp bei Kasse? Dann schau als erstes, ob Du Anspruch auf Wohngeld hast, zum Beispiel mit dem Wohngeld-Rechner des Berliner Senats. Schon vor der Corona-Krise hieß es bei Fachleuten, dass bis zu zwei Drittel der Berechtigten das Wohngeld nicht abholten. Und prüfe auch, falls Du Nachwuchs hast, ob Dir der Kinderzuschlag zusteht. Bis zu 205 Euro zusätzlich je Kind sind monatlich drin. Der Koalitionsausschuss hat Anfang Februar außerdem beschlossen, dass es für alle Familien erneut einen Kinderbonus geben soll von 1
Hausratversicherungen sollten deshalb preiswerter werden. Wann sie sinnvoll sind und wie Du zu einem günstigen Tarif kommst statt Versicherer reich zu machen. Das Wichtigste im Überblick Die Versicherungsbranche sprach schon vor dem Jahreswechsel von einem Allzeit-Tief beim Thema Wohnungseinbrüche. Manche Landeskriminalämter haben einen Rückgang um 20 bis 25 Prozent festgestellt. Die Ausgaben der Versicherer für Schäden gehen allerdings bereits seit Jahren zurück, Corona verstärkt diese Tendenz wahrscheinlich nur noch. Von jedem Euro, den wir für eine Hausratversicherung bezahlen, gaben die Anbieter schon 2019 nur etwa 39 Cent für Schäden aus. Von 3,3 Milliarden Euro Beiträgen der Kunden mussten nur 1,3 Milliarden für Schäden ausgegeben werden. 2020 werden es garantiert noch weniger sein. Das lässt sich alles im aktuellen Statistischen Taschenbuch der Versicherungsbranche nachlesen. Auch wenn die Zahl der Einbrüche, die in der Vergangenheit etwa ein Drittel der bezahlten Schadenssumme ausmachten, sinkt, kann eine Hausratpolice sinnvoll sein. Außer bei Schäden durch Diebe zahlt die Versicherung nämlich bei weiteren, klar definierten Ereignissen wie Brand, Austritt von Leitungswasser oder Naturgefahren. Details dazu erfährst Du in unserem Ratgeber Hausratversicherung. Um einen passenden Vertrag zu finden, empfehlen wir Dir das Vergleichsportal Mr-Money. Wir haben in den vergangenen Wochen 38 Portale mit Vergleichsrechner unter die Lupe genommen. Dort haben wir 21 verschiedene Kundenprofile eingegeben, um herauszufinden, welcher Rechner günstige Tarife mit gutem Versicherungsschutz ausspuckt. Mr-Money hat uns am meisten überzeugt. Wichtig ist, dass Du im Vertrag eine ausreichend hohe Schadenssumme vereinbarst. Auf Nummer sicher gehst Du mit einem sogenannten Unterversicherungsverzicht. Außerdem sollte die Versicherung auch Schäden abdecken, die durch grobe Fahrlässigkeit entstehen, und einen „erweiterten Brandbegriff“ enthalten. All das kannst Du als Suchkriterium auf dem Vergleichsportal einstellen. Auch dazu erfährst Du mehr in unserem Ratgeber. Wenn Du bereits einen (älteren) Vertrag hast, empfehlen wir Dir, immer mal wieder zu schauen, ob es nicht einen besseren Anbieter mit mehr Leistungen gib
Wie Du das kostenlose Konto findest und welche Sonderangebote warten Das Wichtigste im Überblick Viele Banken werben noch immer mit einem kostenlosen Konto, also ohne monatliche Grundgebühr. Aber Achtung: Da können stattdessen Kosten für die Kreditkarte oder gar die Girocard anfallen. Und es kann sein, dass sie einen Mindestgeldeingang von Dir fordern: 500, 700 oder auch mehr als 1.000 Euro. Solche (versteckten) Gebühren sind besonders ärgerlich, wenn Du wegen Corona beispielsweise in Kurzarbeit bist oder Dir Einnahmen aus Deiner Selbständigkeit weggebrochen sind. Aber keine Sorge, es gibt noch gute, empfehlenswerte Girokonten: Weder DKB noch Comdirect verlangen Grundgebühren, auch die dazugehörigen Karten sind kostenlos. Willst Du auch im Ausland kostenlos abheben, solltest Du aber Folgendes beachten: Beim DKB-Girokonto müssen 700 Euro monatlich eingehen, damit das weltweit klappt. Ansonsten geht es nur in der Eurozone. Bei der Comdirect musst Du zwischen der Girocard und der Kreditkarte wechseln, damit es nichts kostet. Soll das Konto genau zu Dir passen, hilft Dir unser Girokonto-Rechner. Wenn Du wissen willst, welche Kreditkarte unabhängig vom Girokonto die beste ist, dann schau doch mal in unseren frischen Kreditkarten-Vergleich, über den wir in der kommenden Folge sprechen wollen. Warum drehen manche Banken nun aber überhaupt an der Gebührenschraube? Aus einem einfachen Grund: Das kostenlose Girokonto war immer ein Marketingmodell. In der Hoffnung, später Geschäfte mit Dir zu machen – etwa, indem Du bei der Bank auch noch ein Wertpapierdepot eröffnest oder eine Immobilienfinanzierung abschließt. Wenn Du aber das Girokonto dort nur als Zweit- oder Drittkonto hast, ist es eher unwahrscheinlich, dass die Bank an Dir verdienen kann. Wegen Corona bleiben die Zinsen noch längere Zeit niedrig, mit dem Geld, dass die Kunden und Kundinnen bei der Bank liegen lassen, ist nicht viel zu verdienen. Daher stellen die Banken jetzt um, sie wollen nur noch die dickeren Fische einfangen, also diejenigen, die wirklich ihr Hauptkonto zu ihnen verlegen – wodurch die Geldhäuser in jedem Fall auf andere Gebührengeschäfte hoffen können. Apropos Geld liegen lassen: Die Sparquote in Deutschland hatte im zweiten Quartal 2020 mit 20 Prozent bereits einen Rekordwert erreicht. Zugleich ging durch Corona aber der private Ko
So schützt Du Dich beim Einkaufen und in den Öffis und sparst Geld bei der Kasse Das Wichtigste im Überblick Ab jetzt musst Du beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln eine medizinische Maske tragen. Das haben Bund und Länder in ihren jüngsten Beschlüssen festgelegt. Das soll verhindern, dass sich möglicherweise besonders ansteckende Corona-Virus-Mutationen stärker verbreiten. Du kannst entweder Einweg-OP-Masken benutzen: Damit schützt Du vor allem andere, falls Du infiziert bist. Oder Du nimmst Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2. Damit bist Du dann zusätzlich auch selbst gut geschützt. Wichtig ist, dass sie ein CE-Siegel haben und der Norm EN 149:2001 + A1:2009 entsprechen. Diese Masken kannst Du mehrfach verwenden, wenn Du sie richtig benutzt und regelmäßig desinfizierst. Wie das geht, erfährst Du in diesem Ratgeber auf Finanztip News. Die Corona-Pandemie hat viele Menschen in Kurzarbeit gezwungen. Das hat sich auch auf die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) ausgewirkt – etliche haben zum Jahreswechsel ihren Zusatzbeitrag erhöht, unter anderen weil sie nicht mehr so viele vollzahlende Mitglieder haben. Wenn auch Deine Kasse jetzt teurer geworden ist, hast Du noch bis Ende Januar ein Sonderkündigungsrecht. Der Kassenwechsel ist ab jetzt besonders leicht: Du suchst Dir einfach eine neue Kasse, und die übernimmt dann alles Weitere. Du musst bei der alten nicht mehr selbst kündigen. Wie das genau geht und warum wir die IKK Classic, HEK, SBK und BKK24 empfehlen, kannst Du in unserem GKV-Ratgeber nachlesen. Nach der Veröffentlichung unseres Kassen-Vergleichs und dieser Podcast-Folge haben sich bei uns einige Kassen gemeldet, die Ungenauigkeiten oder Lücken in ihren eigenen Angaben entdeckt haben. Wir haben die nachgemeldeten Angaben geprüft und anschließend bei zwei Kassen die Gesamtwertung korrigiert. Damit schaffte es eine weitere Kasse in den Kreis unserer Empfehlungen: die BKK VBU. Sie ist besonders interessant, wenn Du Wert auf Zusatzleistungen für Familien und alternative Heilmethoden legst. In unserem großen Krankenkassen-Vergleich findest Du außerdem eine Liste mit den günstigsten Kassen in Deinem Bundesland.
Wie Du Deine Arbeitgeberin vom Homeoffice überzeugst und Geld für die Kinderbetreuung bekommst Das Wichtigste im Überblick Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg von Ende Dezember ergab: Immerhin 42 Prozent der befragten Unternehmen lassen Beschäftigte von zuhause aus arbeiten, wenn diese das wollen. Allerdings taten das vergleichsweise weniger Menschen Ende 2020 als noch zu Beginn der Pandemie. Einen Anspruch auf Homeoffice hat ohnehin nur, wer eine entsprechende Regelung im Arbeitsvertrag hat oder wo es eine Betriebsvereinbarung dazu gibt. Was kannst Du tun, um Deine Chefin trotzdem davon zu überzeugen, dass für Dich das Homeoffice viel sinnvoller ist? Mach plausibel, dass das für Deine Gesundheit zuträglicher ist, wenn Du keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr benutzen musst, um zur Arbeit zu kommen. Untere Einkommensgruppen sind übrigens doppelt so oft auf die Öffentlichen angewiesen wie höhere, ergab eine Studie. Sieh zu, dass Du daheim in etwa so gut arbeiten kannst wie im Büro. Wenn das nicht klappt oder nicht geht: Vielleicht lässt sich die Bürobelegung zumindest so weit ausdünnen, dass kaum oder keine Kontakte zu Kollegen mehr möglich sind. Falls Du Risikopatient bist: Lass‘ Dir vom Arzt ein Attest geben, um deutlich zu machen, dass für Deine Gesundheit wirklich besser wäre, wenn Du während der Pandemie nicht mehr ins Büro kommst. Schließlich hat die Arbeitgeberin eine Fürsorgepflicht. Eine Garantie gibt es aber nicht. Das Arbeitsgericht Augsburg urteilte, ein 63-jähriger Angestellter hat trotz eines Attests keinen Anspruch auf Homeoffice. Ebenso wenig könne er verlangen, aus einem Zweierbüro in ein Einzelbüro versetzt zu werden. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig (ArbG Augsburg, Urteil vom 7. Mai 2020, Az. 3 Ga 9/20. Alles, was Du rund um das Arbeiten im Homeoffice wissen musst, kannst Du in diesem Ratgeber nachlesen. Mehr zum Thema Homeoffice und Steuern hörst Du in unseren Podcast-Folgen #63 und #52. Falls Du n
So machst Du schon zum Jahresanfang Ausgaben für den Lockdown steuerlich geltend Das Wichtigste im Überblick Bundeskanzlerin und MinisterpräsidentInnen haben beschlossen, die geltenden Regeln zu verlängern und zu verschärfen, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Der Lockdown gilt vorerst bis Ende Januar 2021. Das bedeutet womöglich für Dich wie für viele andere Menschen, dass Ihr weiterhin von zu Hause aus arbeiten solltet – eine Pflicht dazu gibt es allerdings nicht. Interessant: Eine Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung zeigt, dass im November 2020, zu Beginn des „Lockdown light“, weniger Menschen daheim (14 Prozent) gearbeitet haben als im Juni (16 Prozent) oder zu Beginn der Coronakrise im Frühjahr 2020 (27 Prozent). Wenn Du zuhause arbeitest, Dir dafür jetzt einiges anschaffen musst und Dein monatliches Netto-Einkommen sofort erhöhen willst, kannst Du das Lohnsteuer-Ermäßigungsverfahren nutzen. Das heißt: Du kannst Dir vom Finanzamt einen Freibetrag für die Werbungskosten aus Deiner ArbeitnehmerInnentätigkeit, für Sonderausgaben oder für außergewöhnliche Belastungen eintragen lassen. Wie das genau geht, erfährst Du in unserem Ratgeber Lohnsteuerermäßigung. Ob Bürostuhl, Monitor oder neuer Drucker: Damit Dir das Finanzamt den Freibetrag gewährt, musst Du grundsätzlich Aufwendungen von mehr als 600 Euro haben. Um diese Grenze zu ermitteln, wird bei den Werbungskosten der Arbeitnehmerpauschbetrag von 1.000 Euro abgezogen. Wenn Du also allein Werbungskosten geltend machst, dann müssten diese insgesamt mindestens 1.600 Euro betragen. Den Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung musst Du auf einem Papierformular bei dem Finanzamt stellen, in dessen Bezirk Du zum Zeitpunkt der Antragstellung wohnst. Die Behörde will ihn ausgedruckt und von Dir unterschrieben haben. Alles, was Du ansonsten zum Thema häusliches Arbeitszimmer wissen musst, kannst Du hier nachlesen. Bleib gesund! Wir freuen uns über Dein
Gastspiel: Finanztip-Podcast "Auf Geldreise" mit Anja und Anika (#50) Die beiden Macherinnen des Finanztip-Podcasts "Auf Geldreise", Anja und Anika, sind zu den Verbraucherjournalistinnen des Jahres gewählt worden! Die Wahl organisiert haben die Zeitschriften „Wirtschaftsjournalist“ und „Medium Magazin“ aus dem Fachverlag Oberauer. Dabei hat sich die 22-köpfige Jury aus renommierten WirtschaftsjournalistInnen für unsere Geldreise-Kolleginnen ausgesprochen. Ganz herzlichen Glückwunsch an die beiden! Tenhagens Corona-Podcast will Dir, liebe Hörerin, lieber Hörer, an dieser Stelle einen kleinen Eindruck vermitteln, wie der Podcast von Anika und Anja klingt – deshalb hier jetzt die Folge 50 von „Auf Geldreise“. Es geht um gute Vorsätze für das Jahr 2021 und die kommenden Themen. Die Folge ist ursprünglich am 31. Dezember 2020 im Geldreise-Kanal erschienen. Hier findest Du die Shownotes dieser Folge von "Auf Geldreise". Die nächste neue Folge von Anja und Anika gibt es am Donnerstag - überall, wo es Podcasts gibt und auf finanztip.de/podcast/. Dort findest Du auch eine Übersicht über alle drei Finanztip-Podcasts. Viel Spaß beim Reinhören! Wir freuen uns über Dein Feedback, Shares und Likes. Und abonniere gerne unsere Podcasts sowie unseren wöchentlichen Newsletter: Dort bekommst Du jeden Freitag ein ausführliches Update zu den wichtigsten Entwicklungen der vergangenen Tage.
Mehr Geld für Arbeitnehmer und Eltern, mehr Ausgaben für Krankenkasse und Energie Das Wichtigste im Überblick Seit 1. Januar 2021 zahlen wir normalerweise wieder die gewohnten Mehrwertsteuer-Sätze von 7 beziehungsweise 19 Prozent. Lässt Du Deine Steuerklärung von einer Steuerberaterin erstellen, brauchst Du Deine Steuererklärung für 2019 erst am 31. August 2021 abgeben. Die ersten 9.744 Euro Einkommen brauchst Du zum Überleben, denkt die Regierung. Dafür musst Du keine Steuern zahlen. Auch andere Grund- und Freibeträge sind zum Jahreswechsel gestiegen. Das passiert aber automatisch, Du musst nichts tun. Kindergeld, Kinderzuschlag und Kinderfreibetrag erhöhen sich. Mehr dazu findest Du in diesem Ratgeber für Eltern. Auch der Unterhaltshöchstbetrag erhöhte sich auf 9.744 Euro; er greift beispielsweise, wenn Du Unterhalt an studierendes Kind zahlst, für das es kein Kindergeld mehr gibt. Und der Behinderten-Pauschbeträge hat sich verdoppelt sowie der Pflege-Pauschbetrag erhöht. Einzelheiten dazu kannst Du hier nachlesen. Für rund 90 Prozent der Steuerzahler entfällt der Solidaritätszuschlag mit diesem Jahr. Ein Familie mit 50.000 Euro Einkommen nach Kinderfreibeträgen zum Beispiel zahlt 400 Euro Steuern weniger. Als Homeoffice-Pauschale wegen Corona ist dies geplant: Für 2020 und 2021 sollst Du bis zu fünf Euro pro Tag von der Steuer absetzen können, um die Mehrbelastungen durch das Arbeiten zu Hause auszugleichen. Viele Informationen zum Thema Homeoffice kannst Du in Podcast-Folge 52 nachhören. Eine höhere Pendlerpauschale gibt es ab dem 21. Kilometer Arbeitsweg, bei geringerem Einkommen auch eine Mobilitätspauschale. Der Mindestlohn steigt ab Januar halbjährlich. Eventuell musst Du Deine Stundenzahl als Minijobber deswegen anpassen. Für Krankenkasse, Pflegekasse, Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung gelten 2021 höhere Beitragsbemessungsgrenzen. Besserverdienen
So tauschst Du missglückte Weihnachtsgaben auch unter Corona-Bedingungen um Das Wichtigste im Überblick Das musst Du zum Thema Kaufrecht und Gewährleistung/Garantie unbedingt wissen: Online-Käufer haben mehr Rechte als Kunden, die vor Ort geshoppt haben. Beim Online-Shopping hast Du mindestens die Möglichkeit, Deinen Kauf innerhalb von 14 Tagen zu widerrufen, nachdem Du die Ware vom Versandhändler erhalten hast. Den Widerruf kannst Du ganz einfach selbst formulieren, etwa so: „Hiermit widerrufe ich den Kauf der am [Datum] bestellten Ware [Kaufgegenstand].“ Mit Name und Adressdaten versehen, abschicken, fertig. Oder Du verwendest dieses Muster aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch. Wenn Du im Geschäft eingekauft hast, steht Dir kein Widerrufsrecht zu und in der Regel auch kein Umtauschrecht. Du bist dann auf die Kulanz des Händlers angewiesen. Die meisten Läden geben Dir rund um Weihnachten aber auch ein Umtauschrecht. Das heißt oft: nicht Geld zurück, sondern andere Größe aussuchen. Mehr dazu erfährst Du in unserem Ratgeber Kaufrecht. Auf diese Vereinbarung solltest Du Dich auch nach dem Lockdown berufen. Händler die bleiben wollen, bleiben beim Umtauschrecht. Wenn Du etwas gekauft hast, das nach kurzer Zeit kaputt geht, dann gibt es bei Neuware für 24 Monate Gewährleistung. Die ist ist gesetzlich garantiert und deckt Schäden ab, die die Ware von Anfang an zumindest im Ansatz hatte. Die Garantie ist hingegen eine freiwillige Leistung des Herstellers oder des Händlers. Laufen sowohl Gewährleistung als auch Garantie noch, kannst Du in der Regel wählen, nach welchem System Du die Ware reklamieren möchtest. Mehr dazu in unserem speziellen Ratgeber. Wenn Du von privat kaufst: Was in der Artikelbeschreibung steht, muss stimmen. Fachleute sprechen von der sogenannten Beschaffenheitsvereinbarung. Dazu gibt es ein Urteil vom Bundesgerichtshof (BGH, 29. November 2006, Az. VIII ZR 92/06). Stimmen die Angaben in der Beschreibung nicht, bekommst Du Dein Geld zurück. Vorausgesetzt, es gelingt dem Verkäufer nicht, die Ware noch zu reparieren (BGH, Urteil vom 19. Dezember 2012, Az. VIII ZR 96/12). Bleib gesund! Wir freuen uns über Dein Feedback, Shares und Likes. Alle Informationen zur Corona-Krise von Finanztip findest Du auf unserer Startseite oder direkt auf unserer Themenseite. Wir aktualisieren alle Artikel kontinuierlich für Dich. Falls Du Frag
Warum Du spätestens zu Weihnachten über Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen sprechen solltest Das Wichtigste im Überblick Warum Du eine Vorsorgevollmacht brauchst: Ehepartner oder Kinder sind rechtlich nicht automatisch Deine Vertreter, wenn Du nicht mehr selbst entscheiden kannst. Du solltest daher jemanden benennen, der sich im Fall der Fälle kümmert, ansonsten bekommst Du einen gerichtlich bestellten Betreuer. Dein Bevollmächtigter sollte die Vollmacht im Original erhalten, um Deinen Willen nachweisen zu können. Eine gute Vorlage findest Du hier beim Bundesjustizministerium (BMJV). Wenn Du keine nahen Angehörigen hast oder Dir niemand einfällt, dem Du so sehr vertraust, dass Du ihm eine weitreichende Vollmacht geben würdest, kannst Du alternativ eine Betreuungsverfügung aufsetzen. So kannst Du zumindest vermeiden, dass sich ein völlig Fremder um Deine Angelegenheiten kümmert. Das BMJV-Muster gibt es hier. Was Du in einer Patientenverfügung regeln kannst: Behandlungsmaßnahmen, die Du wünschst oder nicht wünschst. Sei dabei so konkret wie möglich – und weise im Dokument darauf hin, dass Du auch eine Vorsorgevollmacht oder eine Betreuungsverfügung aufgesetzt hast. Hier geht es zur BMJV-Vorlage. Alle Dokumente kannst Du beim Zentralen Vorsorgeregister registrieren lassen und jederzeit ändern. Unser Tipp: Schau alle paar Jahre in Deine Unterlagen und prüfe, ob die Regelungen noch immer Deinen Wünschen entsprechen. Bleib gesund! Wir freuen uns über Dein Feedback, Shares und Likes. Alle Informationen zur Corona-Krise von Finanztip findest Du auf unserer Startseite oder direkt auf unserer Themenseite. Wir aktualisieren alle Artikel kontinuierlich für Dich. Falls Du Fragen oder Anmerkungen hast, teil uns diese gerne mit. Und abonniere gerne diesen Podcast sowie <a href="https://www.finanztip.de?utm_source=podc
Urteil zu ruhenden Fitnessstudio-Verträgen, November-Hilfen, gutes Handynetz, VL-Sparen Das Wichtigste im Überblick Was Du als Unternehmerin oder Solo-Selbständiger tun musst, um nicht nur die volle November-, sondern hoffentlich bald auch eine Dezember-Hilfe zu bekommen, kannst Du in unserem Ratgeber nachlesen. Nachhören kannst Du das Thema in unserer Podcast-Folge 54. Dein Fitnessstudio musste wegen des Teil-Lockdowns schließen? Wir sind wie die Verbraucherzentralen der Ansicht: Das Studio darf den Vertrag nicht ohne Deine Zustimmung um die Zeit verlängern, in der Du nicht vor Ort trainieren konntest. Leider gibt es nun ein erstes Urteil, das anders ausgegangen ist (Landgericht Würzburg, Az. 1 HK O 1250/20). Die Handynetzqualität in Deutschland wird immer besser, die Kosten für gute Mobilfunktarife sinken. Allerdings eher nicht für Bestandkunden. Daher unser Tipp: Vergleiche Netzabdeckung, Tarife und Preise – und wechsele gegebenenfalls. Am einfachsten geht das mit unserem Tarifrechner. Bis zu 40 Euro pro Monat kannst Du als Vermögenswirksame Leistung (VL) von Deinem Chef erhalten. Das passende VL-Depot bekommst Du bei unseren Empfehlungen Finvesto oder Oskar. Die Depots unterscheiden sich etwas in ihren Bedingungen, in unserem Ratgeber stellen wir sie gegenüber. Und hier und hier in unserem Forum kannst Du Dich mit anderen Finanztip-NutzerInnen über VL austauschen. Hinweis: Wir haben das Audio nach der
Wie Du mit guten Taten bares Geld sparen kannst Das Wichtigste im Überblick Seit 2013 dürfen Ehrenamtliche für ihre freiwillige Mitarbeit 720 Euro im Jahr als Aufwandspauschale annehmen, ohne dass Sozialabgaben oder Steuern fällig werden. Wer das Ehrenamt als einzigen Job hat, der kann sogar noch einmal 1.000 Euro zusätzlich steuerfrei kassieren. Alle Details dazu kannst Du in unserem Ratgeber lesen. Die Voraussetzung für die Ehrenamtspauschale ist, dass das Ehrenamt im ideellen Bereich erfolgt, also in der Vereinsarbeit, oder in einem Zweckbetrieb. Das sind zum Beispiel Alten- und Pflegeheime, Mahlzeitendienste, Religionsgemeinschaften, Jugendherbergen oder Werkstätten für behinderte Menschen. Für bestimmte ehrenamtliche Tätigkeiten gilt sogar die Übungsleiterpauschale von 2.400 Euro. Diese fördert Tätigkeiten insbesondere im pädagogischen Bereich, also als Ausbilder, Trainer, Chorleiter oder Vortragsreferent. Unabhängig davon hast Du immer einen Anspruch darauf, Aufwendungen für das Ehrenamt ersetzt zu bekommen. Viele Sparkassen wollen Prämiensparverträge loswerden und kündigen solche Verträge. Dabei sind zwei Fragen strittig: Dürfen die Sparkassen die Verträge überhaupt kündigen? Und: Hat die Sparkasse die Zinsen falsch berechnet? Mehrere Urteile des Bundesgerichtshofes schreiben vor, wie diese Zinsen berechnet werden müssen. Wenn Du einen solchen Vertrag hast und Deine Bank den kündigen will, solltest Du den Vertrag genau prüfen. Oft stehen die genauen Modalitäten im Kleingedruckten. Dein Recht durchsetzen musst Du dann selbst. Eile ist geboten, wenn Dein Vertrag schon 2017 gekündigt wurde. Dann musst Du bis Silvester ein Schlichtungsverfahren anstoßen, Dich einer Musterklage anschließen oder eine eigene Klage einreichen. Es gilt eine dreijährige Verjährungsfrist. Mehr dazu findest Du in unserem Ratgeber. Weihnachtsgeschenke Geschenke auf Pump kaufen ist meist keine gute Idee. Der Dispo ist zu teuer und eine 0-Prozent-Finanzierung hat oft Tücken. Wenn das Geld knapp ist, empfehlen wir Preise ausführlich zu vergleichen. Hier helfen spezielle Preisvergleichsportale. Und stell Dir die Frage: Muss es immer gleich das teuerste Geschenk sein? Bleib gesund! Wir freuen uns über Dein Feedback, Shares und Likes. Alle Informationen zur Corona-Krise von Finanztip findest Du auf <a href="https://www.finanztip.de
Die Regierung will Weihnachten retten, wir retten Deinen Geldbeutel Das Wichtigste im Überblick Aktuell: Neue Corona-Beschlüsse, wie Schulen sie für Deine Kinder umsetzen können und wie Grippe-Impfungen gegen Covis-19 helfen sollen. Empfohlen: Gute Smartphones müssen nicht wahnsinnig viel kosten! Du bekommst günstige schon für 100 Euro beispielsweise von Xiaomi oder für etwa 250 Euro von Samsung (Galaxy A) – wenn für Dich eine gute Kamera oder schickes Design eher nachrangig ist. Wichtig: Meist ist es günstiger, Handy und Handytarif getrennt voneinander zu kaufen. Steht für Dich Nachhaltigkeit im Fokus, kommen ein Fairphone 3 oder ein Shift M infrage. Aber auch Apple nimmt inzwischen die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit sehr ernst, wie eine regelmäßige Studie von Greenpeace bestätigt. Übrigens: Wenn Du Dich auch für Nachhaltigkeit bei der Geldanlage interessierst, hör doch mal in den Finanztip-Podcast „Auf Geldreise“ rein: Folge 25 und Folge 12 Willst Du zu Weihnachten etwas per Post verschicken? Paketpreise kannst Du über Portale wie paketda.de oder versandtarif.de vergleichen. Dort musst Du nur die Maße und das Gewicht angeben, um die Portopreise der verschiedenen Anbieter angezeigt zu bekommen. Gerettet: Erwartest Du Nachwuchs und bleibst bis auf Weiteres in Kurzarbeit? Keine Sorge! Das Elterngeld berechnet sich auch im Jahr 2021 aus dem höheren Einkommen aus den Monaten vor der Kurzarbeit. Das hat der Bundestag mit der Novellierung des Beschäftigungssicherungsgesetz Mitte November 2020 sichergestellt. Mehr zu all diesen Themen kannst Du auch in der aktuellen Ausgabe des Finanztip-Newsletters nachlesen. Bleib gesun
Die besten Tipps zum Black Friday, zum Wechsel der Kfz-Versicherung und zum Umgang mit einem Datenleck Das Wichtigste im Überblick Wenn Du Deine Kfz-Versicherung wechseln willst, solltest Du Dich ranhalten: In der Regel muss die Kündigung spätestens am 30. November eingegangen sein. Deine neue Versicherung musst Du für lückenlosen Schutz spätestens zum Jahreswechsel abgeschlossen haben. Wenn Du Deine Rechnung aber erst im November bekommen hast mit einer Erhöhung, hast Du vier Wochen Kündigungsfrist – auch noch im Dezember. Um eine günstigere Versicherung zu finden, solltest Du doppelt Preise abfragen: einmal über Verivox oder Check24, zum anderen beim Direktversicherer Huk24. Worauf es beim Vergleich ankommt, kannst Du in unserem Ratgeber zur Kfz-Versicherung nachlesen oder in der Podcast-Folge #48 nachhören. Auch beim Online-Shopping gilt: lieber doppelt vergleichen. Gerade in einer Zeit, in der viele Internet-Händler mit satten Rabatten werben – etwa rund um den Black Friday (immer am vierten Freitag im November). Wir empfehlen in unserer brandneuen Untersuchung die Portale Idealo und billiger.de. Dort kannst Du auch Preisentwicklungen beobachten, um dann zuzuschlagen, wenn der Preis am niedrigsten ist. Am schonendsten für den Geldbeutel ist es übrigens, wenn Du vor jedem Kauf nochmal in Dich gehst und Dich fragst: Brauche ich das wirklich? Und wenn Du dann immer noch überzeugt bist, achte beim Preisvergleich unbedingt auf Folgendes: Die Versandkosten sollten im Preis berücksichtigt sein, das Produkt sofort lieferbar und der Händler eine vernünftige Bewertung haben. Wenn Du in den vergangenen Jahren mal bei einem großen Reiseportal wie Booking, Expedia oder hotels.com gebucht hast, könntest Du von einem massiven Datenleck betroffen sein. Schau immer genau auf Deine Kreditkarten-Abrechnung. Mach Deine Bank so schnell wie möglich auf das Leck aufmerksam. Klicke nie auf Links in Mails, deren Absender Du nicht kennst oder die Dir spanisch vorkommen. Und achte bei all Deinen Online-Transaktionen immer auf eine sichere Verbindung (https://), die korrekte Domain und vergib ein sicheres Passwort. Das hilft auch, sich vor Hackerangriffen zu schützen. Bleib gesund! Wir freuen uns über Dein Feedback, über Shares und Likes. Alle Informationen zur Corona-Krise von Finanztip findest Du auf <a href="https://www
So bringst Du Deinen Lieblingsladen durch den Lockdown Das Wichtigste im Überblick Wirtschaftshilfe im Kleinen kannst Du in Corona-Zeiten leisten, in dem Du nicht bei den großen Versandhändlern im Internet kaufst, sondern in den Geschäften bei Dir vor Ort. Dazu musst Du nicht einmal unbedingt in den Laden gehen. Viele kleine Anbieter haben mittlerweile einen Online-Shop und liefern zu Dir nach Hause. Oder Du kaufst einen Gutschein vor Ort, wenn Du nicht sofort etwas brauchst. Inhabergeführte Buchläden beispielsweise findest Du über Genialokal. Über diese Website wickeln 700 deutschlandweit ihren Onlineversand ab. Überleg‘ Dir, welche Ausgaben noch in diesem Jahr für Deine nächste Steuererklärung sinnvoll oder relevant sein könnten: Für Reparaturen im Haushalt kannst Du pro Jahr bis zu 6.000 Euro absetzen. Und bei haushaltsnahen Dienstleistungen sind sogar 20.000 Euro drin. Wegen Corona zahlst Du bis Jahresende auf Waren und Dienstleistungen einen niedrigeren Mehrwertsteuersatz. Das kannst Du jetzt für größere Anschaffungen nutzen, ein Auto etwa. Für viele, vor allem große Wagen steigt übrigens zum Jahreswechsel auch die Kfz-Steuer. Wenn Dein Heizöltank bald leer ist, solltest Du ebenfalls bald neues Öl kaufen – denn ab Januar kommt nicht nur der alte Mehrwertsteuersatz wieder, sondern auch noch ein CO2-Preis obendrauf. Wie Du dabei am besten vorgehst, erfährst Du in unserem Ratgeber. Falls Du einen Riester-Vertrag hast, sieh‘ zu, dass Du in diesem Jahr genug eingezahlt hast, um die volle staatliche Zulage zu erhalten. Diese und viele weitere Themen findest Du im aktuellen Finanztip-Newsletter. Hier geht es zur Anmeldung. Alle Informationen zur Corona-Krise von Finanztip findest Du auf unserer Startseite oder direkt auf unserer Themenseite. Wir aktualisieren alle Artikel kontinuierlich für Dich. Falls Du Fragen oder Anmerkungen hast, freuen wir uns über eine Nachricht an [email protected]. Und abonniere gerne diesen Podcast sowie unseren wöchentlichen Newsl
Wenn im Lockdown Gäste und Publikum für Wochen ausbleiben Das Wichtigste im Überblick Die Bundesregierung will Betroffenen 75 Prozent des Umsatzes ersetzen. Das ist schon die dritte Stufe der Hilfen. Im Frühjahr gab es Soforthilfen für hunderttausende Betriebe uns das hat auch grundsätzlich gut funktioniert. Zwar hat sich manch einer Geld geholt hat, dass ihm gar nicht zusteht – das muss sich jetzt der Staat zurückholen. Es gab auch Überbrückungshilfen. Dafür brauchtest Du einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer. Selbst wenn Du den – wie unser Finanztip Leser gvl825 aus unserem Forum – eigentlich gar nicht nötig hattest. Das hat nicht gut funktioniert, auch weil viele die 150 Euro in der Stunde für den Steuerberater in der Krise nicht aufbringen können. Künstler und andere Soloselbstständige waren ohnehin gekniffen, weil sie die Betriebskosten nicht haben, die der Staat hier ersetzen wollte. Deren Betriebskosten sind ihr Lebensunterhalt. Jetzt gibt es nach der Ankündigung von Bundeskanzlerin Merkel 75 Prozent des Umsatzes vom vergangenen November. Das hilft Unternehmen wie Soloselbstständigen. Aber das Programm ist noch nicht am Start. Der Wirtschaftsminister hat zwar schon Abschlagszahlungen angekündigt. Trotzdem gilt: Aufmerksam sein und dann beantragen. Wir halten Dich bei Finanztip auf dem Laufenden. Schau regelmäßig in unsere Übersicht und in den Finanztip Newsletter. Bleib gesund und wir freuen uns über Dein Feedback, Shares und Likes. Alle Informationen zur Corona-Krise von Finanztip findest Du auf unserer Startseite oder direkt auf unserer Themenseite. Wir aktualisieren alle Artikel kontinuierlich für Dich. Falls Du Fragen oder Anmerkungen hast, teil uns diese gerne mit. Und abonniere gerne diesen Podcast sowie unseren wöchentlichen Newsletter: Dort bekommst Du jeden Freitag ein ausführliches Update zu den wichtigsten Entwicklungen der letzten Tage.
Was der neuerliche Lockdown für uns alle bedeutet Weihnachten allein unterm Baum? Ohne Verwandte oder Freunde? Das will die Politik wohl verhindern und hat deshalb einen erneuten Lockdown für Deutschland beschlossen. Was Du in dieser Situation tun kannst und vielleicht auch tun musst: Mit diesem und mit weiteren Themen beschäftigen sich in dieser Podcast-Folge Hermann-Josef Tenhagen und Nina C. Zimmermann. Das Wichtigste im Überblick Ab 2. November sind große Einschränkungen im Freizeit-Bereich zur Eindämmung von Corona geplant. Davon besonders betroffene kleine wie große Unternehmen und auch Solo-Selbständige sollen weitere finanzielle Hilfen bekommen. Wenn Du beispielsweise als Gastronom, selbständiger Musikerin oder Eventveranstalter von den Einschränkungen betroffen bist, kannst in unserem Ratgeber nachlesen, wie Du an diese Unterstützung kommst. Schon im Vorfeld hat die Furcht vor dem neuerlichen Shutdown zu einem Einbruch am Aktienmarkt geführt. Das ist trotzdem kein Grund für Dich als Anleger, jetzt in Panik zu geraten. Denn wenn Du Dein Geld in Aktien-Indexfonds (ETFs) gesteckt hast, denkst Du in einem 15-Jahres-Horizont, nicht in einem 15-Tage- oder 15-Wochen-Zyklus. Daher lässt Du Dein Geld am besten dort stehen und sitzt diese Krise einfach aus. Rücklagen für den kurzfristigen Bedarf solltest Du ohnehin auf einem Tagesgeld- oder Festgeldkonto mit kürzerer Laufzeit geparkt haben. Weitere Details findest Du hier. Auch das Thema Kfz-Versicherung steht in diesem Jahr unter dem Zeichen von Corona: Viele Versicherer haben angekündigt, ihren Kunden Geld zurückzuzahlen, falls sie weniger Kilometer auf dem Tacho als geplant – etwa weil sie im Homeoffice gearbeitet haben oder in Kurzarbeit waren. Mehr dazu findest Du in diesem Artikel. Oder Du hörst Dir einfach die Podcast-Folge 48 an. Grundsätzlich empfehlen wir Dir, jedes Jahr Preise zu vergleichen und gegebenenfalls zu einer günstigeren Kfz-Versicherung zu wechseln – egal, ob es wie in diesem Jahr einen Corona-Bonus gibt oder nicht. W
Für alle Steuerzahler, die wegen Corona zuhause arbeiten Das Wichtigste im Überblick Wenn Du Arbeitsmittel für das Heimbüro kaufen musstet, kannst Du die Kosten dafür nächstes Jahr bei der Steuer als Werbungskosten absetzten. Das reicht vom neuen Laptop über den Bildschirm bis zum Schreibtischstuhl. Kostet das einzelne Stück höchstens unter 800 Euro plus Mehrwertsteuer kannst Du die Kosten komplett vom Einkommen abziehen. Ansonsten musst Du die Kosten über die Jahre der Nutzung verteilen. Im Detail kannst Du das in unseren Ratgebern zu Arbeitsmitteln, geringwertigen Wirtschaftsgütern und Werbungskosten nachlesen. Hast Du zu Hause ein abschließbares Arbeitszimmer, das Du nur zum Arbeiten benutzt, kannst Du Kosten dafür von der Steuer absetzen. Wenn Du hin und wieder darin arbeitest, kannst Du übers Jahr insgesamt 1.250 Euro ansetzen und vom Einkommen abziehen – etwa für anteilige Miete und Nebenkosten. Musst Du über einen längeren Zeitraum (drei Tage die Woche oder mehr) im Homeoffice arbeiten, kannst Du die gesamten Kosten des Arbeitszimmers für diesen Zeitraum bei der Steuer angeben. Jedenfalls legt das die bisherige Rechtsprechung zu dem Thema nahe. Urteile zur Corona Situation gibt es aber noch keine. Alle Details zum Thema findest Du in unserem Ratgeber dazu. Es hilft bei der Steuererklärung, wenn Dein Chef bestätigt, dass Du drei Tage oder mehr pro Woche zu Hause arbeiten musstest, weil beispielsweise im Großraumbüro Corona-Regeln für alle Mitarbeiter nicht eingehalten werden können. Wenn Du in diesem Jahr bereits viel Geld für Arbeitsmittel ausgeben hast, kannst Du die Kosten schon in diesem dem Finanzamt mitteilen und so ein erhöhtes Dezembergehalt herausholen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn Du das Geld sofort brauchst. Oder wenn Du Dein Jahresnetto noch erhöhen willst, weil Du im nächsten Jahr Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit fürchtest – denn: Die Zahlungen von Arbeitslosengeld und Kurzarbeitergeld orientieren sich am Nettogehalt von 2020. Detail dazu findest Du in unserem Ratgeber. Ansonsten ist es taktisch sinnvoll, mit der Steuererklärung für 2020 im nächsten Jahr möglichst lange zu warten, damit eventuell erste neue Streitfälle schon von Politik, Behörden und Gerichten geklärt sind. Millionen von Arbeitnehmern sind erstmals in Homeoffice und werden zu Recht ihre Kosten geltend machen. Du solltest Deinen eigenen Fall möglichst lange offenhalten, um von einer positiven Entscheidung profitieren zu können und nicht selbst klagen zu müssen. Was Du jetzt machen musst: unbedingt alle Rechnungen aufheben, die Be
Kühler Kopf statt volles Risiko – was sich in der Corona-Krise bewährt hat. Das Wichtigste im Überblick Studien zeigen, dass Frauen am Aktienmarkt vorsichtiger und eher mit langem Atem unterwegs sind. Das zahlt sich in der Krise aus. Dabei starten Frauen unter ungleich schwereren Bedingungen: Frauen verdienen im Schnitt 20 Prozent weniger und bekommen im Alter 46 Prozent weniger Rente. Das führt dazu, dass Altersarmut insbesondere bei Frauen ein großes Thema ist. Das zeigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Ganz wichtig: Heiraten ist keine Altersvorsorge, denn die Scheidungsquote ist hoch: 2019 lag sie bei knapp 36 Prozent. Dabei sind Finanzen kein Hexenwerk: Jede/r sollte sich darum kümmern. Die mehr als 1.000 Ratgeber von Finanztip helfen dabei. Wer sich um sein Geld kümmert, muss nicht wissen, wie Optionsscheinhandel funktioniert. Viel wichtiger ist die Info, dass Altersvorsorge einfach und kostengünstig mit breit gestreuten ETFs geht. Wer noch jünger ist, kann diese Herausforderung ganz anders angehen. Es ist mehr Zeit da, um einen Notgroschen auf einem Tagesgeldkonto aufzubauen und sich dann Gedanken um die passende Altersvorsorge zu machen. Vor allem Leserinnen fragen uns immer wieder, ob sie ihren Riester-Vertrag behalten sollen. Grundsätzlich gilt: Für gut Verdienende und für Familien mit mehreren Kindern können sich Riester-Verträge lohnen. Das liegt an den staatlichen Zuschüssen. Erwachsene erhalten bis zu 175 Euro im Jahr, für Kinder gibt es bis zu 300 Euro. Dazu kommt oft eine Steuererstattung. Aber: Ist das Guthaben nach einigen Jahren Ansparphase geringer als die eingezahlten Beiträge und Zulagen, war der Vertrag zu teuer. Dann ist es besser, keine weiteren Beiträge mehr einzuzahlen. Und stattdessen einen günstigen Riester-Vertrag abzuschließen. Oder mit ETFs flexibel fürs Alter zu sparen. Wichtig: Wenn der Riester-Vertrag zu teuer ist, nicht kündigen! Bei einer Kündigung gehen alle Zulagen und Steuervorteile zurück an den Staat. Das Mittel der Wahl heißt dann, nicht weiter einzahlen, im Fachjargon „beitragsfrei stellen“. Den Podcast „Auf Geldreise“ kannst Du hier hören. Und folge den beiden gerne auf Instagram. Bleib gesund! Und wir freuen uns über Deine Shares und Likes sowie Dein Feedback an <a hr
Geld anlegen und Geld bekommen in der Krise - darüber sprechen Hermann-Josef Tenhagen und Hendrik Buhrs Das Wichtigste im Überblick Mit Gold als Geldanlage haben wir uns in diesem Podcast intensiv beschäftigt, zum Beispiel im April und im August. Kein Wunder, mit dem Goldpreis ging es auf und ab. Wichtig war uns dabei, auch darüber zu sprechen, wie Du gut und sicher beim Händler Gold kaufen kannst. Auch die Börsenkurse waren ein großes Thema. In der Corona-Krise fielen sie so schnell wie noch nie. Inzwischen aber haben sie sich wieder gut erholt. Im Podcast haben wir immer wieder betont, wie wichtig langfristiges Investieren ist. Und Hinweise gegeben, wie Du vorgehen kannst, wenn Du Dir für die ganz lange Frist von mehr als zehn Jahren nicht sicher bist. Auf der anderen Seite ging es auch um immer wieder um den aktuellen Kontostand. Mit dem großen Potpourri von A wie Abos kündigen (die Du nicht mehr brauchst) bis zu Z wie Zahlungsrückstand. Dazu zählt vor allem die sehr populäre Folge Nr. 5 zu den Soforthilfen und die Folge mit den Hinweisen zum Aufschieben der Miete und den Möglichkeiten für Wohngeld. Zusätzlich haben wir einige Best-of-Clips aus fast 20 Stunden Podcast mit den zahlreichen Expertinnen und Experten von Finanztip für Dich herausgesucht. Bleib gesund! Und wir freuen uns über Deine Shares und Likes sowie Dein Feedback an [email protected]. Alle Informationen zur Corona-Krise von Finanztip findest Du auf unserer Startseite oder direkt auf unserer Themenseite. Wir aktualisieren alle Artikel kontinuierlich für Dich. Falls Du Fragen oder Anmerkungen hast, teil uns diese gerne mit. Und abonniere gerne diesen Podcast sowie unseren wöchentlichen Newsletter: Dort bekommst Du jeden Freitag ein ausführliches Update zu den wichtigsten Entwicklungen der letzten Tage.
Warum die Deutschen in der Corona-Krise weniger Geld ausgeben und was sie damit machen sollten. Das Wichtigste im Überblick Viele Menschen haben mehr gespart, weil sie ihr Geld nicht ausgehen haben, etwa für Shopping oder Reisen. Manche haben sicher auch aus Sorge um die Zukunft etwas mehr Geld zurückgelegt. Und weil der Staat Hilfen verteilt hat, haben viele Menschen im zweiten Quartal dieses Jahres insgesamt gar nicht viel weniger Geld (-0,8%) in der Tasche gehabt. Gleichzeitig ging der private Konsum aber um 11,7 % zurück. Das zeigt eine Studie der DZ-Bank. Auf der anderen Seite hatte ein Teil natürlich doch viel weniger Geld zur Verfügung und konnte in der Corona-Krise gerade nicht sparen. Etwa fünf bis sechs Millionen Menschen waren in der Corona-Zeit in Kurzarbeit und hatten deshalb entsprechend weniger Geld im Portemonnaie. Falls auch Du in Kurzarbeit bist, kannst Du unseren Ratgeber dazu lesen. Die hohe durchschnittliche Sparquote in dieser Krise ist kein rein deutsches Phänomen. Rekordsparquoten gab es auch in den USA, Großbritannien und Australien. Die Menschen in unserem Finanztip Forum machen sich seit Monaten verstärkt Gedanken, wie das mit dem Sparen aussehen kann. „ETF Jockey“ z.B. hat gerade am Montag gefragt, wie hoch denn eigentlich die Sparquote der anderen sei. Sie selbst wolle jetzt von 25 auf 37 Prozent gehen. Andere, denen es finanziell vergleichsweise gut geht, haben sich zwei Themen vorgenommen: Großreinemachen und bewusster konsumieren. Zum Großreinemachen empfehlen wir zunächst ein vernünftiges Tagesgeld einzurichten und drei Monatseinkommen dort zu parken. Das ist für unvorhergesehen Ausgaben. Dann ein passendes Festgeld finden für planbare Ausgaben, wie die neue Küche. Und dann natürlich den längst überfälligen ETF-Sparplan einrichten fürs langfristige Sparen. Zu guter Letzt prüfen, ob eine eigene Immobilie in Frage kommt und falls ja, strategisch angehen. Konsumierst Du auch seit der Krise bewusster? Uns erreichen viele Nachrichten, in denen sich unsere Leser dafür aussprechen, den Laden an der Ecke, die Pizzeria oder den Buchhändler zu erhalten – durch bewusstes Einkaufen. Wir finden das kl
Wer dieses Jahr wegen Homeoffice weniger Auto gefahren ist, kann auf eine Rückzahlung seiner Versicherung hoffen Das Wichtigste im Überblick 2020 kannst Du Geld von der KFZ-Versicherung zurückbekommen und gleich darauf fürs Jahr 2021 sparen – wenn Du wegen Corona weniger Auto gefahren bist und auch künftig das Kfz öfter in der Garage steht. Weniger Kilometer zu fahren, macht die Versicherung immer preiswerter. Einige große Versicherer erstatten das Geld rückwirkend für das ganze Jahr, wenn Du ihnen mitteilst, wie viel Du weniger gefahren bist als Du im Vertrag angegeben hast. Darunter die Allianz, die HUK und Huk24, Cosmos, die Ergo und die R+V. Andere Versicherungen verhalten sich kundenunfreundlich. Sie wollen Dir Deine Kilometer-Ersparnis erst ab dem Zeitpunkt gutschreiben, ab dem Du Dich bei ihnen gemeldet hast – etwa die VHV, die DEVK und die Württembergische. Fordere Deine Versicherung in jedem Fall auf, Geld zurück zu erstatten, wenn Du weniger Kilometer gefahren bist. Wir empfehlen, diese Meldung schriftlich (Brief oder E-Mail) zu machen und um eine Eingangsbestätigung zu bitten. Eine Liste der 30 befragten Versicherer veröffentlichen wir zeitnah bei uns im Blog. Und dann beschäftige Dich mit der Kfz-Versicherung für das kommende Jahr. Stelle zunächst Deinen Versicherungsschutz klug ein. Denn dann kannst Du die Kosten der Versicherung um bis zu 70 Prozent gegenüber dummen Einstellungen mindern. Klug heißt: die Versicherung jährlich bezahlen, die richtige Kilometeranzahl wählen (also nicht zu viel), akzeptiere die Werkstattbindung, wähle Kakoschutz nur mit Selbstbeteiligung und lass nicht jeden hinters Steuer. Dann gilt es Tarife zu vergleichen. Die preiswerteste Versicherung findest Du, wenn Du bei Verivox oder Check24 Tarife vergleichst und dann zusätzlich noch bei der HUK24 nachschaust. Die ist nämlich auf den Portalen nicht gelistet. Bei der Kfz-Versicherung solltest Du nicht auf einen guten Schutz verzichten. Guter Schutz heißt: Wähle eine erhöhte Versicherungssumme von 100 Millionen Euro für Schäden, die Du verursachst. Wähle eine Mallorca Police für guten Schutz bei Mietwagen im Ausland. Wähle vollen Schutz auch wenn die grob fahrlässig einen Unfall verursachst, und Schutz bei all dem, was Tiere Deinem Auto antun können - vom Marderbiss über das kreuzende Wildschwein bis zum Pferdehuf. Alle Details zur Kfz-Versicherung findest Du in unseren Ratgebern zum Versicherungswechsel, zu den Tarifmerkmalen und zu Voll und Teilkasko. Bleib gesund! Und wir freuen uns über Deine Shares und Likes so
18 Millionen Genossen müssen in diesem Jahr auf ihre Dividende bei Volks- und Raiffeisenbanken, Sparda und PSD warten – wegen Corona Das Wichtigste im Überblick Die Genossenschaftsbanken hatten diese Jahr 450 Millionen Euro für die Dividenden bereitgestellt. Das sind im Schnitt 25 Euro pro Genosse. Doch wegen der Corona-Pandemie sind sowohl die europäische als auch die deutsche Bankenaufsicht der Meinung, die Genossenschaftsbanken sollten keine Dividende ausschütten. Einige Banken wollen es trotzdem tun: zum Beispiel die Volksbank Mittelhessen. Die hat dieses Jahr schon 5,5 Prozent Dividende an ihre 200.000 Mitglieder ausgeschüttet (in Summe 3,7 Millionen Euro). In unserem Forum wird dieses Beteiligungsmodell immer wieder diskutiert: Sind solche Genossenschaftsanteile wegen der Dividenden eine gute Geldanlage? Im Prinzip ja, denn in den vergangenen 70 Jahren sind keine Genossenschaftsbanken pleite gegangen und die Banken haben zuletzt Dividenden von durchschnittlich 4 Prozent gezahlt. Wenn Du also sowieso bei einer solchen Bank ein Konto hast, prüfe diese Anlage. Aber: Häufig kannst Du nur Genosse werden und Anteile zeichnen, wenn Du bei der Bank auch ein Konto hat und im Einzugsbereich der Bank lebst. Allerdings nicht immer: etwa bei der Berliner Volksbank ist das nicht erforderlich. Oft ist die Summe, für die man Anteile zeichnen kann, auf einige tausend Euro beschränkt, wobei manchmal sogar 50.000 Euro möglich sind. Genossenschaftsanteile sind unternehmerische Beteiligungen. Wenn Du heute Deine Anteile kündigst, bekommst Du das Geld nicht sofort zurück, sondern normalerweise erst im kommenden Herbst nach der Versammlung der Genossenschaft. Eine Alternative für Sparer ist Festgeld. Die sind deutlich einfacher zu handhaben, brachten aber zuletzt deutlich weniger Rendite. Bleib gesund! Und wir freuen uns über Deine Shares und Likes sowie Dein Feedback an [email protected]. Alle Informationen zur Corona-Krise von Finanztip findest Du auf unserer Startseite oder direkt auf unserer Themenseite. Wir aktualisieren alle Artikel kontinuierlich für Dich. Falls Du Fragen oder Anmerkungen hast, teil uns diese gerne mit. Und abonniere gerne diesen Podcast sowie unseren wöchentlichen Newsletter: Do
Wieviel Weltwirtschaft bildet der bekannte Weltaktienindex für ETF Sparer wirklich ab? Das Wichtigste im Überblick Der MSCI World ist der wohl bekannteste weltweite Aktienindex. Vielleicht hast Du auch einen Fonds im Depot, der diesen Index nachbildet. Darin enthalten sind Aktien von 1600 Firmen aus 23 Ländern. Diese 23 Länder spiegeln 85 Prozent des Weltaktienmarktes. Die 1600 Firmen ihrerseits repräsentieren 85 Prozent des Aktienmarktes in den 23 Ländern. Der MSCI World ist somit eine einfache und kostengünstige Abkürzung für weltweite Aktienanleger. Deshalb empfehlen wir bei Finanztip Indexfonds (ETFs), die genau diesen Index abbilden. Amerikanische Aktien machen heute rund 66 Prozent des Volumens im MSCI-World aus. Das war nicht immer so. In den achtziger Jahren waren japanische Aktien mit 40 Prozent das wichtigste Herkunftsland der Firmen in diesem Index. Das Herkunftsland der Firma sagt aber nur begrenzt etwas über die Rolle des Unternehmens in der Weltwirtschaft aus. US-Konzerne wie Apple, Alphabet (Google) oder Amazon sind auch stark auf anderen Märkten aktiv, etwa in Europa oder China. Japanische Autokonzerne bauen heute mehr Autos in Thailand als in Frankreich Autos gebaut werden. Und VW stellt mehr Autos in China her als alle deutschen Hersteller hierzulande zusammen. Vor diesem Hintergrund finden wir, der MSCI World trägt zu Recht den Titel „World“. Wie sich der MSCI World zusammensetzt, darüber entscheidet die Firma, die diesen aufgelegt, einmal im Jahr neu. In dieser Übersicht könnt ihr die aktuelle Entscheidungsgrundlage mit den Ländern nachlesen. Neben dem MSCI World gibt es auch den MSCI AWCI (All Countries). Dieser enthält neben den Ländern des World-Index noch Aktien aus 26 weiteren Ländern, wie etwa Ägypten, Brasilien, China oder Thailand. Auch diesen Index empfehlen wir bei Finanztip. In der Vergangenheit hat sich über lange Zeit mal der eine, mal der andere Index etwas besser entwickelt. Natürlich kannst Du auch noch einen Schritt weiter gehen und Dein Depot aus verschiedenen Indexfonds zusammensetzen. Dazu kannst Du auch unseren neuen Finanztip Fondsrechner nutzen. In diesem Blogartikel setzt sich Hendrik detailliert mit der Kritik am MSCI-World auseinander. Bleib gesund! Und wir freuen uns über Deine Shares und Likes sowie Dein Feedback an [email protected]. Alle Informationen zur Corona-Krise von Finanztip findest Du auf <a href="https:
Restschuldversicherung: Vermeide teure Fußangel bei Deinem Kredit Das Wichtigste im Überblick Die Finanzaufsicht Bafin hat gerade erst eine Studie veröffentlicht, nach der Restschuldversicherungen zwar teuer bezahlt werden, aber im Zweifel oft nicht zahlen. Schon 2017 hatte die Bafin in einer Studie gezeigt, dass bis zu 70 Prozent der Kosten für die Versicherungspolice Provisionen sind und gar nicht für Leistungen bei Dir als Kunde ankommen. Was spricht gegen die Restschuldversicherung? Sie ist teuer, kostet schnell 15 Prozent zusätzlich. Für einen 10.000-Euro-Kredit also 1.500 Euro. Darüber hinaus zahlt sie oft nicht, weil es meist unzählige Ausnahmeregelungen gibt. Und ein Großteil des Geldes, das Du als Kunde zahlst, geht für die Provision des Verkäufers drauf. Ausführliche Information zur Restschuldversicherung findest Du in unserem Ratgeber. In Großbritannien hat die Regierung schon 2008 geregelt, dass unnütze Versicherungen nicht mehr verkauft werden können. Die Banken mussten seither 40 Milliarden Euro (36 Mrd. Pfund) für solche unsinnigen Versicherungen an die Kunden zurückzahlen (Quelle: Guardian ). Ganz wichtig: Nimm nur einen Kredit auf, wenn Du das Geld wirklich benötigst. Dann solltest Du erst mal berechnen, was Du Dir an Raten leisten kannst. Das geht zum Beispiel mit unserem Kreditrechner. Danach beginnt die Suche nach dem günstigsten Angebot. Nutze dafür am besten Vergleichsportalen wie Verivox, Check24 oder Smava. In unserem Ratgeber erklären wir genau, wie Du da am besten vorgehst. Mit dem besten Angebot der Portale kannst Du auch zu Deiner Hausbank (falls Du eine hast) gehen und fragen, ob sie Dir bessere noch Konditionen bietet. Wenn Du schon einen schlechten Kredit mit Restschuldversicherung abgeschlossen hast, kannst Du diesen umschulden. Das bedeutet, Du gibst den alten teuren Kredit zurück und schließt stattdessen einen neuen günstigen ab. Den anteiligen Rest der Restschuldversicherung bekommst Du dann zurück. Wie das genau geht, erklärt Josefine in ihrem Ratgeber. Bleib gesund! Und wir freuen uns über Deine Shares und Likes sowie Dein Feedback an [email protected]. Alle Informationen zur Corona-Krise von Finanztip findest Du auf unserer Startseite oder direkt auf unserer Themenseite. Wir aktualisieren alle Artikel kontinuierlich für Dich. Falls Du Fragen oder Anmerkungen hast, teil
Droht wegen Corona eine gefährliche Deflation? Das Statistische Bundesamt meldet aktuell für August eine Inflation von 0 Prozent; und im Juli war die Inflation sogar ganz leicht negativ. Die Europäische Zentralbank will nun gegensteuern. Grund genug für uns, das Thema näher anzuschauen: Was ist eigentlich eine Inflation? Droht uns eine Deflation und wie gefährlich ist das überhaupt? Ist Corona schuld an der Entwicklung? Und: Was bedeutet das konkret für Deine Finanzen? Das Wichtigste im Überblick Das Statistische Bundesamt misst die Inflation anhand eines Standard-Warenkorbs. Daneben gibt es Deine persönliche Inflation, also eine Preissteigerung der Produkte, für die Du selbst Geld ausgibst. Die kannst Du mit einem Rechner des Statistischen Bundesamtes messen. Das ist zwar etwas holzschnittartig, gibt aber dennoch interessante Einblicke. Eine weitere Art, die Inflation zu messen, ist die Frage, wie viel Minuten durchschnittlich verdienende Arbeitnehmer eigentlich arbeiten müssen, um das Geld für einen neuen Fernseher oder ein Pfund Butter zu verdienen. Und dann gibt es noch die gefühlte Inflation, der wir in einer kleinen Rundfrage nachgegangen sind: der Preis für die Tafel Milka-Schokolade oder die Kugel Eis. Aktuell steigen die Preise nicht, sie fallen eher. Es droht eine Deflation. Das bedeutet: Produkte werden perspektivisch billiger. Das klingt vielleicht erst mal gut, doch das ist nicht ungefährlich. Wenn Kunden abwarten und nicht mehr kaufen, werden Arbeitnehmer nicht mehr gebraucht. Das führt zu schrumpfenden Löhnen oder Jobs gehen ganz verloren. Saidi hat das mit der Deflation in einem seiner Videos anschaulich erklärt. Tatsächlich ist die Inflation in der Corona-Krise tendenziell gesunken. In 22 von 27 EU-Ländern ging die Inflation in der Krise zurück, im Schnitt hat sie sich von 1,4 auf 0,7 Prozent halbiert. Die Notenbanken wollen jetzt gegensteuern, um überhaupt Inflation zu bekommen. Sie wollen die Zinsen unbedingt niedrig halten, das heißt, höhere Zinsen sind vorläufig nicht zu erwarten. Doch was bdeutet das für Dich? Wenn Du jetzt Schulden hast, werden Deine Schulden vorläufig nicht weniger wert. Neue Kredite werden weiter preiswert bleiben. Das E-Auto, die neue Küche oder vielleicht sogar die eigene Immobilie kannst Du gerade sehr günstig finanzieren. In unserem Ratgeber liest Du, was Du bei einem Kredit beachten solltest. Wenn Du jetzt Geld langfristig anlegen möchtest, liegst Du mit einem breit gestreuten Aktien-ETF, bei dem Dir die Firmenanteile gehören, tendenziell richtig. Welche ETFs wir empfehlen, kannst Du in unserem Ratgeber<
Was passiert, wenn Corona Deine Reisepläne durchkreuzt Das Wichtigste im Überblick Noch immer haben nicht alle, die im Frühjahr eine Reise gebucht hatten und dann nicht antreten konnten, ihr Geld zurückbekommen. Das legen zum Beispiel Zahlen des Flightright Ticket-Erstattungsmonitor nahe. Allein bei der Lufthansa waren Ende Juni noch eine Milliarde Euro an Rückzahlungen offen. Wenn Du Dein Geld von Lufthansa, Ryanair oder TUI noch nicht bekommen hast, melde Dich bei uns per Mail an [email protected]. Wenn Du jetzt eine Reise ins Ausland planst, solltest Du vorher das Infektionsgeschehen im Land beobachten. Das geht z.B. auf der Seite des Europäischen Zentrums für Prävention. Bei stark ansteigenden Fallzahlen steigt auch das Risiko einer Reisewarnung. Kläre unbedingt vorher, wie Du im Zweifel zurückkommst. Bei einer Pauschalreise bringt Dich der Veranstalter bei einer Reisewarnung nach Hause. Als Individualreisender kannst Du auch am Urlaubsort bleiben (Reisewarnung ist keine Reiseverbot). Du musst aber wissen, wie Du zurückkommst. Wir empfehlen aus Risikogründen eher Deutschland oder die unmittelbaren Nachbarländer. Einige Auslandreisekrankenversicherungen zahlen im Pandemiefall oder bei einer Reisewarnung nicht. Wenn Du dann im Urlaubsland an Covid-19 erkrankt, musst Du die Behandlung vor Ort selbst bezahlen. Die kurzfristigen Auslandreisekrankenversicherungen für reguläre Urlaubsreisen, die Finanztip empfiehlt, zahlen hingegen in jedem Fall. Reiserücktrittsversicherungen zahlen aktuell noch nicht, wenn Du in Quarantäne musst und deshalb eine Reise nicht antreten kannst. Einige Anbieter haben jedoch angekündigt, für diesen Fall eine Zusatzversicherung anzubieten. Den aktuellen Stand zum Thema Versicherungen haben wir für Dich in unserem Blogbeitrag zusammengefasst. Wenn Du aktuell eine Reise gebucht hast: Falls Dein Flug wegen neuerlicher Reisewarnung gestrichen wird und Du kein Geld zurückbekommst, schreib uns an: [email protected]. Bleib gesund! Und wir freuen uns über Deine Shares und Likes sowie Dein Feedback an [email protected]. Alle Informationen zur Corona-Krise von Finanztip findest Du auf unserer Startseite oder direkt auf unserer Themenseite. Wir aktualisieren alle Artikel kontinuierlich für Dich. Falls Du Fragen oder Anmerkungen hast, teil uns diese gerne mit. Und abonniere gerne diesen Podcast sowie
Wer seinen Strom selbst erzeugt, kann jede Menge Geld sparen Die wichtigsten Tipps Eigner Strom rechnet sich vor allem, wenn Du den Strom selbst verbrauchst und somit weniger teuren Strom vom Stromerzeuger kaufen musst. Denn Deutschland hat mit 31 Cent pro Kilowattstunde die höchsten Strompreise in der EU. Selbst erzeugen kannst Du für 12 Cent. Darüber hinaus kannst Du überschüssigen Strom ins Netz einspeisen. Dafür gibt es aktuell 8,9 Cent pro Kilowattstunde. Das deckt nicht ganz die Kosten, hilft aber die Anlage zu refinanzieren. Auch mit einem Dach mit Ost-West-Ausrichtung kannst Du Solarstrom erzeugen. Das gibt zwar übers Jahr gerechnet etwas weniger Strom als bei einem Dach, das in Richtung Süden zeigt. Dafür erzeugst Du mehr Strom am Vormittag für den Eigenverbrauch. Zur Finanzierung einer Photovoltaik-Anlage gibt es bundesweit günstige Kredite sowie in machen Bundeländern auch noch Zuschüsse. Einen guten Überblich bietet unser Ratgeber. Anfang des Jahres gab es aufgrund von Corona auch Lieferengpässen bei Solaranlagen. Inzwischen sind diese wieder ohne Probleme verfügbar. Wer in einem Einfamilienhaus zur Miete wohnt, kann das Dach von seinem Vermieter pachten und dort dann eine Photovoltaik-Anlage installieren. Mieter mit Balkon oder Terrasse können dort auch eine Kleinstanlage installieren. Detaillierte Informationen zur Installation einer Solaranlage findets Du zudem in unserem Ratgeber. Bleib gesund! Und wir freuen uns über Deine Shares und Likes sowie Dein Feedback an [email protected]. Alle Informationen zur Corona-Krise von Finanztip findest Du auf unserer Startseite oder direkt auf unserer Themenseite. Wir aktualisieren alle Artikel kontinuierlich für Dich. Falls Du Fragen oder Anmerkungen hast, teil uns diese gerne mit. Und abonniere gerne diesen Podcast sowie unseren wöchentlichen Newsletter: Dort bekommst Du jeden Freitag ein ausführliches Update zu den wichtigsten Entwicklungen der letzten Tage. Jingle: Klaus Flinte
Mehr als 200.000 Plätze sind noch unbesetzt Die wichtigsten Tipps Falls Du noch einen Ausbildungsplatz suchst: Schau auch ins Umland. Während es zum Beispiel in Berlin oder Bremen mehr Bewerber als Ausbildungsplätze gibt, bieten Unternehmen in Brandenburg oder Niedersachsen noch reichlich Plätze. „Nicht aufstecken, einfach immer wieder versuchen“, sagt Bernd Becking, Chef der Berliner Arbeitsagentur. Wenn‘s nicht sofort klappt und kann es auch erstmal nur ein Praktikum sein. Laut Becking gibt’s dafür von der Arbeitsagentur in Berlin ein zusätzliches Taschengeld von 150 bis 200 Euro. „Wirklich überlegen, worauf ihr Lust habt“, sagt Timo Wille, der Ausbildungschef der Berliner Verkehrsbetriebe BVG. Die bilden fast 500 junge Leute aus und haben die Erfahrung, wenn Neigung und Ausbildungsplatz passen, klappt das auch. Wie Du mit dem niedrigen Ausbildungsgehalt über die Runden kommst, haben wir in einem Blogbeitrag zusammengestellt. Bleib gesund und wir freuen uns über Dein Feedback, Shares und Likes. Alle Informationen zur Corona-Krise von Finanztip findest Du auf unserer Startseite oder direkt auf unserer Themenseite. Wir aktualisieren alle Artikel kontinuierlich für Dich. Falls Du Fragen oder Anmerkungen hast, teil uns diese gerne mit. Und abonniere gerne diesen Podcast sowie unseren wöchentlichen Newsletter: Dort bekommst Du jeden Freitag ein ausführliches Update zu den wichtigsten Entwicklungen der letzten Tage. Jingle: Klaus Flinte
2000 Dollar: kaufen bei solchen Kursen? In dieser Folge sprechen wir darüber, weshalb der Goldpreis eigentlich so hoch ist und was in diesem Jahr möglicherweise anders ist. Wie Gold in Form von Wertpapieren funktioniert („Xetra-Gold“), ob es sich lohnt, jetzt Gewinne aus dem Gold mitzunehmen, ob Du vielleicht Gold kaufen solltest und wenn ja, wie Du das am besten machst. Hermann ist bei Goldhändlern in Charlottenburg trotz Helm und Maske erkannt worden, Geldanlage-Redakteur Hendrik empfiehlt, bei der Online-Lieferung von Gold aufzupassen. Das Wichtigste im Überblick Gold bringt keine Zinsen oder Dividenden, wie es bei guten Bankkonten oder bei Aktien und den daraus gebildeten Fonds der Fall ist. Über die Jahre schwankt der Goldpreis beträchtlich. Beispiel: Nach einem Höhepunkt 1980 hat es 28 Jahre gedauert, bis der Kurs wieder auf dem vorherigen Niveau war – dazwischen hätten Anleger mit Verlusten verkauft. Allerdings schwankt der Goldpreis etwas anders als die Kurse von Aktien. Wenn ihr Gold kaufen wollt, um die Gesamtschwankung eures Vermögens zu reduzieren, könnt ihr das tun. Finanztip empfiehlt aber, maximal 10 Prozent des Vermögens in Gold zu stecken. Alle wichtigen Tipps zum Goldkauf findet ihr in unserem Finanztip-Ratgeber. Achte beim Goldkauf darauf, dass der Händler Mitglied im Berufsverband des deutschen Münzhandels ist. Im Zweifel ist eine gute Reputation des Händlers wichtiger als ein paar gesparte Euro beim Kaufpreis. Bleibt gesund und wir freuen uns über Euer Feedback, Shares und Likes. Alle Informationen zur Corona-Krise von Finanztip findest Du auf unserer Startseite oder direkt auf unserer Themenseite. Wir aktualisieren alle Artikel kontinuierlich für Dich. Falls Du Fragen oder Anmerkungen hast, teil uns diese gerne mit. Und abonniere gerne diesen Podcast sowie unseren wöchentlichen Newsletter: Dort bekommst Du jeden Freitag ein ausführliches Update zu den wichtigsten Entwicklungen der letzten Tage. Jingle: Klaus Flinte
Seit Jahren boomt der Immobilienmarkt. Doch Corona hat auch hier Spuren hinterlassen. Welche das sind, schauen wir uns in dieser Folge an. Mit der Wahrnehmung von Covid19 als ernstzunehmende Pandemie, rauschten die Aktienkurse in den Keller. Bei den Immobilienpreise gab es zunächst keine sichtbaren Preisveränderungen. Beim näheren Hinschauen hat Corona aber auch im Immobilienmarkt seine deutlichen Spuren hinterlassen. Die Zahl der Verkäufe ging zurück, die Möglichkeit von Homeoffice spielte plötzlich eine größere Rolle. Tatsächlich fanden zur Zeit des ersten Lockdowns nur noch sehr wenige Besichtigungen statt, was faktisch einem Nachfragerückgang gleichkommt. Für diese Folge haben wir unseren Immobilienexperten Dirk Eilinghoff in die Sendung eingeladen. Mit ihm sprechen wir über die absehbaren Folgen von Covid19 für Immobilienbesitzer und solche, die es werden wollen. Das Wichtigste im Überblick Die Grundregeln für den Immobilienerwerb haben sich durch Corona nicht verändert. Wenn Du überlegst zu kaufen, sollte Dir klar sein, was das für Dich und Dein Leben bedeutet. Wer der richtige Typ für eine eigene Immobilie ist, erklärt Dirk in seinem Ratgeber „mieten oder kaufen“. Was darf eine Immobilie in etwa kosten? Profis kalkulieren mit 20 bis 25 Jahresnettokaltmieten, also die gesamte Kaltmiete, die Du in 25 Jahren für das Haus bezahlen würdest. Für eine Geldanlage ist das ein guter Richtwert. Dafür bekommst Du in Großstädten den Balkon Deiner Träume aber höchstwahrscheinlich nicht. Das ist dann Abwägungssache, was einem dieser Traum am Ende wert ist und ob er finanzierbar ist. Wenn Du eine Immobilie finanzieren willst, solltest Du 20 Prozent des Kaufpreises plus die Nebenkosten auf der hohen Kante haben. Das sind bei einer Immobilie für 400.000 Euro etwa 100.000 Euro. Zur Planung der Finanzierung kannst Du unseren Hypothekenrechner benutzen. Wichtig ist, vor Eintritt in die Rente das Objekt abbezahlt zu haben. Dafür solltest Du mit mindestens 3 Prozent Tilgung schon im ersten Jahr planen. Bei 300.000 Euro Kredit bedeutet das überschlägig eine Monatsrate von etwa 1.000 Euro. Aktuell sind die Zinsen sehr günstig. Damit Du Dir dieses niedrige Zinsniveau sicherst, vergleiche die Angebote der Kreditportale mit denen Deiner Hausbank. Auch kleine Unterschiede machen sich bemerkbar: Bereits 0,2 Prozent mehr Zinsen verteuern Dein Haus in den ersten 10 Jahren um fast 6.000 Euro. Mehr Details dazu gibt es im Finanztip Ratgeber zur Baufinanzierung. Gebrauchte Immobilien sind meistens günstiger als Neubauten. Und wenn Du bereit bist, etwas mehr Arbeit in die Immobiliensuche zu stecken, können auch Versteigerungen eine Möglichkeit sein, an ein günst
Wer jetzt seine Immobilie ökologisch saniert, kann zehntausende Euro vom Staat bekommen, bis zu 45 Prozent der Kosten. Hausbesitzer aufgepasst! Nie waren die staatliche Fördertöpfe für ökologisches Sanieren so prall gefüllt wie heute. Manche Förderprogramme ersetzen fast die Hälfte der anfallenden Kosten. In dieser Folge erklären wir die drei wichtigsten Förderprogramme. Hierfür haben wir unseren Experten Nicolas Heronymus in die Sendung eingeladen. Das Wichtigste im Überblick Fördergelder gibt es aktuell über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) und die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Zusätzlich gibt es für Selbstnutzer auch einen neuen Steuervorteil für energetische Sanierungsmaßnahmen. Der Staat setzt bei seinen Programmen stark auf Heizen mit erneuerbaren Energien. Wer seine alte Öl- oder Gasheizung durch eine neue energieeffiziente Anlage ersetzt, bekommt von der Bafa dafür bis zu 45 Prozent Förderung. Alle Details hierzu haben wir in unserem Ratgeber aufgeschrieben. Für Maßnahmen, die den Energieverbrauch und die Energieverluste von Wohngebäuden senken, gibt es sehr zinsgünstige Kredite und Zuschüsse von der KfW. Die wichtigsten Förderprogramme sind KfW 430 (Energieeffizient sanieren – Investitionszuschuss) und KfW 151/152 (Energieeffizient sanieren – Kredit). In unserem Ratgeber erklären wir die Details der Programme. Laut eigener Aussage hat die KfW dieses Jahr schon fast vier Milliarden Euro an Förderung für die ökologische Modernisierung vergeben. Alternativ gibt es auch einen neuen Steuervorteil. Der lohnt sich vor allem bei Einzelmaßnahmen und verursacht deutlich weniger bürokratischen Aufwand. Die dafür in Frage kommenden Häuser müssen mindestens 10 Jahre alt sein. Alle Details dazu haben wir in diesem Ratgeber aufgeschrieben. Die für den Steuervorteil notwenige Bescheinigung vom Finanzamt findet Ihr hier. Alle Informationen zur Corona-Krise von Finanztip findet Ihr auf unserer Startseite oder direkt auf unserer Themenseite. Wir aktualisieren alle Artikel kontinuierlich für Euch. Falls Ihr Fragen oder Anmerkungen habt, teilt uns diese gerne mit. Und abonniert gerne diesen Podcast sowie unseren wöchentlichen Newsletter: Dort bekommt Ihr jeden Freitag ein ausführli
Wie wirkt sich Corona auf die Ferien des Finanztip-Chefredakteurs aus? Auch der Chefredakteur von Finanztip braucht mal Urlaub. Für ihn gilt dabei: Ferienhaus statt Hotel, Urlaub auf dem Land statt in Ballungsräumen, Inland statt Ausland. In dieser Folge meldet sich Hermann-Josef Tenhagen direkt aus seinem Urlaubsdomizil und berichtet von seinen persönlichen Urlaubs-Erfahrungen während der Corona-Pandemie: die Auswirkungen der Mehrwertsteuersenkung, die Corona bedingten Probleme beim Nachschub neuer Güter- und Lebensmittel, geschlossene Behörden und Dorfkneipen. Nächste Woche beschäftigen wir uns in diesem Podcast wieder wie gewohnt mit den Auswirkungen der Pandemie sowie allen Themen rund ums Geld. Schreibt uns doch in der Zwischenzeit Eure Erfahrungen, wie sich Urlaub während der Krise anfühlt. Oder macht Ihr während der unsicheren Zeiten überhaupt keinen Urlaub? Dann schreibt uns die Gründe doch ebenfalls in die Kommentare. Alle Informationen zur Corona-Krise von Finanztip findet Ihr auf unserer Startseite oder direkt auf unserer Themenseite. Wir aktualisieren alle Artikel kontinuierlich für Euch. Falls Ihr Fragen oder Anmerkungen habt, teilt uns diese gerne mit. Und abonniert gerne diesen Podcast sowie unseren wöchentlichen Newsletter: Dort bekommt Ihr jeden Freitag ein ausführliches Update zu den wichtigsten Entwicklungen der letzten Tage. Jingle: Klaus Flinte
Corona nagt bei vielen Menschen an der Haushaltskasse. Beim Konto könnt Ihr aber sparen, denn hohe Gebühren müssen nicht sein. Das Basiskonto der Deutschen Bank ist mit 8,99 Euro pro Monat zu teuer. Das hat letzte Woche der Bundesgerichtshof geurteilt. Denn seit 2016 hat jeder ein Recht, bei einer Bank ein Basiskonto zu eröffnen, auch Obdachlose oder Geflüchtete. Ein hoher Preis darf hier kein Hindernis sein. Doch viele Banken drehen gerade beim Konto an der Gebührenschraube. Kostenlose Girokonten sind Mangelware. Deshalb haben wir in diese Folge unsere Konto-Expertin Josefine Lietzau eingeladen. Sie erklärt, welche Kontomodelle es gibt, wo und wie Banken bei Konten die Hand aufhalten und wie Ihr ein gutes und günstiges Konto findet. Das Wichtigste im Überblick Bundesweit gibt es etwa eine halbe Million Basiskonten. Deren Kunden zahlen aktuell häufig noch zu viel dafür. In unserem Finanztip-Ratgeber erklären wir, wie eine Basiskonto funktioniert und wie Ihr ein solches eröffnen könnt. Besser als ein Basiskonto ist ein gewöhnliches Girokonto. Das bietet mehr Services, wie z. B. einen Dispo-Kredit. Doch viele Banken lassen sich das bezahlen. Ein gutes und günstiges Girokonto findet Ihr mit unserem Rechner. Alle Informationen zur Corona-Krise von Finanztip findet Ihr auf unserer Startseite oder direkt auf unserer Themenseite. Wir aktualisieren alle Artikel kontinuierlich für Euch. Falls Ihr Fragen oder Anmerkungen habt, teilt uns diese gerne mit. Und abonniert gerne diesen Podcast sowie unseren wöchentlichen Newsletter: Dort bekommt Ihr jeden Freitag ein ausführliches Update zu den wichtigsten Entwicklungen der letzten Tage. Jingle: Klaus Flinte
Entlastung für Haushalte oder mehr Marge für Unternehmen – wer profitiert von der Mehrwertsteuersenkung? Ab dem 1. Juli sinkt die Mehrwertsteuer: von 19 auf 16 Prozent bzw. von 7 auf 5 Prozent. Mit dieser Maßnahme will die Bundesregierung die von Corona geschwächte Konjunktur stimulieren. Doch wieviel Steuersenkung kommt bei Euch im Geldbeutel an? In dieser Folge beschäftigen wir uns ausführlich mit der Wirkung der Konjunkturmaßnahme. Dabei lohnt sich auch der Blick ins Ausland: In Großbritannien hat die Regierung 2009 in der Finanzkrise ebenfalls die Mehrwertsteuer gesenkt – und dadurch zumindest zweitweise für günstigere Verbraucherpreise gesorgt. Das Wichtigste im Überblick Die großen Lebensmittel-Einzelhändler wie Lidl, Rewe, Edeka oder netto haben bereits angekündigt, die Preise zu senken. Auch viele Baumärkte wollen die Steuersenkung an ihre Kunden weitergeben. Sie erhoffen sich mehr Umsatz, wenn die Deutschen nicht in den Urlaub fahren. Wer in den kommenden 6 Monaten Handwerker beauftragt, kann sehr wahrscheinlich sparen. Handwerkerrechnungen sollten durch die Maßnahme deutlich niedriger ausfallen. Auch die Spritpreise werden voraussichtlich fallen – und zwar direkt an der Zapfsäule. Gesunkene Strom- und Gaspreise seht Ihr hingegen erst in der Jahresabrechnung. Am besten Ihr kontrolliert selbst die Zählerstände. Die Buchhändler senken die Preise nicht: wegen der Buchpreisbindung. Das bedeutet: Amazon, Hugendubel und lokale Händler profitieren von der niedrigeren Mehrwertsteuer. Welche laufenden Verträge durch die Steuersenkung günstiger werden, lest Ihr in unserem Blogbeitrag zum Thema. Chef Wirtschaftsweise Lars Feld hofft, dass Firmen nach der Mehrwertsteuersenkung ihre Gewinnmarge erhöhen. Wir meinen: Eigentlich gehört das Geld den Verbraucherinnen und Verbrauchern, lieber Herr Feld. Alle Informationen zur Corona-Krise von Finanztip findet Ihr auf unserer Startseite oder direkt auf unserer Themenseite. Wir aktualisieren alle Artikel kontinuierlich für Euch. Falls Ihr Fragen oder Anmerkungen habt, teilt uns diese gerne mit. Und abonniert gerne diesen Podcast sowie unseren wöchentlichen Newsletter: Dort bekommt Ihr jeden Freitag ein ausführliches Update zu den wichtigsten Entwicklungen der letzten Tage. Jingle: Klaus Flinte
Ein regionaler Lockdown wie im westfälischen Gütersloh und Warendorf kann uns alle treffen. Was bedeutet das erneute Runterfahren der Gesellschaft für die Menschen vor Ort? Am Dienstag hat NRW-Ministerpräsident Laschet einen regionalen Lockdown für die Landkreise Gütersloh und Warendorf verkündet. Mehr als 600.000 Menschen sind davon betroffen. In dieser Folge beschäftigen wir uns mit den unmittelbaren Folgen für Leben und Arbeit dieser Menschen. Dafür sprechen wir mit Lehrer Dirk Ahrends vom Einstein-Gymnasium in Rheda-Wiedenbrück. Rheda-Wiedenbrück hat knapp 50.000 Einwohner, gut 5.000 Schülerinnen und Schüler. 6.000 der Einwohner arbeiten bei Tönnies. Sie alle müssen jetzt unter den erneuten Lockdown-Bedingungen leben. Das Wichtigste im Überblick Zwei Landkreise in Westfalen sind aktuell von einem Lockdown betroffen, weil sich in Europas größter Fleischfabrik, bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück, mehr als 1.500 Mitarbeiter mit dem Corona-Virus angesteckt haben. Finanztip hat Zugang zum Auge des Orkans, weil das Einstein-Gymnasium in Rheda-Wiedenbrück an unserer Bildungsinitiative Finanztip Schule teilgenommen hat. Ein Lockdown hat unmittelbare Folgen für den Arbeitsalltag vieler Menschen. Was in dieser Situation arbeitsrechtlich gilt, lest Ihr in diesem Finanztip-Ratgeber. Ob die Betroffenen wie geplant in den Sommerurlaub fahren können, ist fraglich. Denn es gibt bereits Hinweise auf Reisebeschränkungen, die jetzt auch gesunde Bewohner der Landkreise erfahren. In Mecklenburg-Vorpommern, Bayern und Schleswig-Holstein will man sie kurz vor den Sommerferien nicht mehr als Touristen sehen. Alle Informationen zur Corona-Krise von Finanztip findet Ihr auf unserer Startseite oder direkt auf unserer Themenseite. Wir aktualisieren alle Artikel kontinuierlich für Euch. Falls Ihr Fragen oder Anmerkungen habt, teilt uns diese gerne mit. Und abonniert gerne diesen Podcast sowie unseren wöchentlichen Newsletter: Dort bekommt Ihr jeden Freitag ein ausführliches Update zu den wichtigsten Entwicklungen der letzten Tage. Jingle: Klaus Flinte
Hilfen, wenn der lebensnotwenige Nebenjob wegbricht und die Kosten trotzdem weiterlaufen Corona hat auch deutliche Spuren in studentischen Haushaltskassen hinterlassen. Denn viele Nebenjobs, etwa in der Gastronomie, sind von heute auf morgen weggefallen. Der Bund will deshalb mit 100 Millionen Euro helfen. Zu wenig, sagen viele Studierende und wollen deshalb am Samstag (20.06.) auf die Straße gehen. In dieser Folge beschäftigen wir uns mit der aktuellen finanziellen Situation von Studierenden und dafür haben wir einige Gäste in die Sendung eingeladen: Achim Meyer auf der Heyde (Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks), Michael Meister (Staatsekretär im Bundesbildungsministerium) und Sebastian Zachrau (freier Zusammenschluss von Student*innenschaften). Was Studierende tun können, um die Haushaltskasse aufzubessern Wer bisher kein BAföG beantragt hat, sollte neu darüber nachdenken. Mit der BAföG-Reform 2019 sind die Möglichkeiten gestiegen. Besonders, wenn Eltern wegen Kurzarbeit finanziell nicht helfen können. Weitere Informationen dazu gibt es auf den entsprechenden Seiten des Bundesbildungsministeriums und in unserem Finanztip-Ratgeber. Wer kein BAföG bekommt, ist aber möglicherweise berechtigt, Wohngeld zu erhalten. Das ist nur vom Einkommen abhängig und beträgt im Schnitt rund 150 Euro als staatlichen Zuschuss zur Miete. Wie Ihr Wohngeld beantragen könnt, lest Ihr in unserem Blogbeitrag. Ihr könnt zudem Eure Miete stunden. Wichtig zu wissen: Auch Studierendenwerke stunden die Miete. Und die Möglichkeit der Mietstundung wurde gerade bis Oktober verlängert. Alle Infos dazu in unserem Ratgeber. Als letzte Möglichkeit: einen Studienkredit aufnehmen. Für alle Studierenden zugänglich ist der KfW-Studienkredit. Das sind bis zu 650 Euro monatlich und bei der KfW ist der Kredit zumindest bis März 2021 zinslos. Den Kredit müsst Ihr aber jeden Fall komplett zurückzahlen. Weitere Infos dazu in unsrem Ratgeber Alle Informationen zur Corona-Krise von Finanztip findet Ihr auf unserer Startseite oder direkt auf unserer Themenseite. Wir aktualisieren alle Artikel kontinuierlich für Euch. Falls Ihr Fragen oder Anmerkungen habt, teilt uns diese gerne mit. Und abonniert gerne diesen Podcast sowie unseren wöchentlichen Newsletter: Dort bekommt Ihr jeden Freitag ein ausführliches Update zu den wichtigsten Entwicklungen der letzten Tage. Jingle: Klaus Fli
Einige ganz praktische Tipps, um Euer Einkommen in der Krise zu optimieren Die wichtigsten Punkte im Überblick Mehr als 10 Millionen Arbeitnehmer/innen sind bereits für die Kurzarbeit angemeldet. Bei der Arbeitsagentur wird damit gerechnet, dass 8 Millionen von ihnen wohl auch in Kurzarbeit gehen und somit statt des Gehaltes (oder eines Teils des Gehaltes) das Geld vom Amt beziehen. Wie Kurzarbeitergeld genau funktioniert und wie es berechnet wird, haben wir in unserem Ratgeber aufgeschrieben. Unser Kollege Saidi hat dazu auch ein Youtube-Video gemacht. Wie viel Kurzarbeitergeld ihr bekommt hängt von Eurem Nettoeinkommen ab. Es kann deshalb sinnvoll sein, zuvor noch die Steuerklasse zu wechseln. Wir Ihr das macht, lest Ihr in unserem Ratgeber. Falls Ihr Kinder habt, steht Euch mehr Kurzarbeitergeld zu als ohne. Wichtig ist, dass die Kinder auch auf Eurer Steuerkarte eingetragen sind. Wenn Ihr Kurzarbeitergeld bekommt, dürft Ihr Euch zudem etwas mit einem Nebenjob hinzuverdienen. Wichtig: Wenn Ihr dieses Jahr Kurzarbeitergeld bekommt, seid Ihr im kommenden Jahr verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben. Wahrscheinlich müsst ihr dann auch Steuern nachzahlen. Der Fachbegriff dafür lautet Progressionsvorbehalt. Alle Informationen zur Corona-Krise von Finanztip findet Ihr auf unserer Startseite oder direkt auf unserer Themenseite. Wir aktualisieren alle Artikel kontinuierlich für Euch. Falls Ihr Fragen oder Anmerkungen habt, teilt uns diese gerne mit. Und abonniert gerne diesen Podcast sowie unseren wöchentlichen Newsletter: Dort bekommt Ihr jeden Freitag ein ausführliches Update zu den wichtigsten Entwicklungen der letzten Tage. Jingle: Klaus Flinte
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