Skip to content
Ist das normal? artwork

Ist das normal?

DIE ZEIT·5 episodes

HealthFitnessMentalSexuality

Wie lieben Menschen heute? Was brauchen glückliche Beziehungen? Und guter Sex? Die Ärztin und Therapeutin Melanie Büttner und der Wissenschaftsjournalist Sven Stockrahm sprechen über alles, was Körper und Psyche guttut. Und über das, was uns verletzt, aber auch verbindet. Ohne Scham, mit Tipps für die eigene Entwicklung und ganz viel Nähe. Immer montags, alle zwei Wochen – mit spannenden Gästinnen und Gästen. Feedback per Sprachnachricht oder Mail an [email protected]. Mehr hören? Dann testen Sie jetzt unser Podcast-Abo 4 Wochen gratis unter www.zeit.de/podcastabo. Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch l...

Episodes

1 hr 7 min
Jun 1, 2026Episode 252
»Wir sind keine sexgeilen Menschen, die sich jedes Wochenende treffen«

»Swingen läuft dann schief, wenn man dadurch seine Beziehung retten möchte«, sagt der Paartherapeut und Sexualberater Thomas. Er selbst ist verheiratet, und seine Frau und er teilen ihre Sexualität auch mit anderen, wie sie sagen. Swingen bedeutet für sie nicht nur sexuelle Abenteuer, sondern auch tiefe Verbindung, Freundschaft und Community. Den Podcast-Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm erzählt Thomas, warum für ihn eine stabile Beziehung mit Vertrauen, radikaler Ehrlichkeit und vielen Gesprächen die Voraussetzung für seine offene Ehe ist. »Wir sind emotional nackt voreinander«, sagt Thomas über seine Partnerschaft und erklärt, wie es gelingt, Eifersucht, Unsicherheit oder unerwartete Verliebtheit offen zu besprechen. Und er räumt mit Klischees rund ums Swingen auf – wenn es etwa um Klubs, Anonymität und ständigen Sex geht. Als Therapeut begleitet er selbst zudem Menschen, die swingen. Und er sagt, es gibt drei Fragen, die jeder für sich beantworten sollte, ehe man seine Beziehung öffnet: »Wollen wir das beide? Kann ich ehrlich über Angst und Eifersucht reden? Und: Suchen wir eher Erweiterung oder Rettung?« Mehr zu unserem Gast Thomas ist Paartherapeut, Sexualberater und Podcaster. Er ist verheiratet und hat Kinder. Gemeinsam mit seiner Frau Anna spricht Thomas im Podcast Wir Swingen offen über Beziehung, Sexualität und persönliche Entwicklung. Weitere Podcastfolgen zum Thema »Sexuell exklusiv zu sein, ist nicht, was unsere Beziehung ausmacht« »Sex in Freundschaften verbindet, weil er verbindlich ist« »Wir haben keine Skripte, wie man alternative Beziehungen führen kann« Alle Folgen vom Sex- und Beziehungspodcast auch auf www.zeit.de/istdasnormal. Kennst du unser Buch? »Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst« Folge den Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissenschaft, Sven Stockrahm, auf Instagram unter <a href="https://www.instagram.com/dr.melanie.buettner/" rel="noope

1 hr 22 min
May 18, 2026Episode 251
»Es gibt Frauen, die Gewalt ausüben, nicht weil sie sich wehren«

Männer und Frauen berichten ähnlich häufig davon, in ihren Beziehungen körperliche Gewalt erfahren zu haben. Das belegt eine Dunkelfeldstudie des Bundeskriminalamtes. Wie kann das sein, denken wir bei Partnerschaftsgewalt doch vor allem an Männer als Täter? »Wir sehen Frauen oft nicht in ihrer Ganzheit, in ihrer Destruktivität, in ihrer Wut«, erzählt die Soziologin und Gewaltforscherin Rebecca Gulowski den Podcasthosts Melanie Büttner rund Sven Stockrahm. Gewalt, die von Frauen ausgehe – egal, ob psychisch, physisch oder sexualisiert –, werde oft kleingeredet oder pathologisiert: »Das Bild von der verrückt gewordenen Furie«, sagt Rebecca, sei aber »eher konstruiert«. Und gleichzeitig gehöre zur Wahrheit, dass männliche Partnerschaftsgewalt meist intensiver und folgenschwerer sei und größere Angst oder sogar Todesangst auslöse als weibliche. In dieser Folge geht es um Frauen, die übergriffig werden, welche Rolle Scham, Geschlechterstereotype und eigene Gewalterfahrungen dabei spielen. Und wie sich die Gewalt verhindern lässt. Mehr zu unserer Gästin und weitere Infos Rebecca Gulowski ist Professorin für Sozialwissenschaften, wissenschaftliche Referentin für Familienhilfe und Kinderschutz am Deutschen Jugendinstitut und psychosoziale Beraterin mit Schwerpunkt Trauma und Gewaltprävention. Sie forscht unter anderem zu Partnerschaftsgewalt und weiblicher Täterinnenschaft. Wir zitieren aus der Dunkelfeldstudie Lebenssituation, Sicherheit und Belastung im Alltag – kurz LeSuBiA – des Bundeskriminalamtes von 2026. Sie liefert Daten zu Gewalterfahrungen in Deutschland, insbesondere zur psychischen und körperlichen Gewalt in Partnerschaften. Weitere erwähnte Studien und Forschungsarbeiten: Sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche (Deutsches Ärzteblatt: Dreßing et al., 2025), Partnerschaftsgewalt durch Frauen (in Handbuch Häusliche Gewalt: Rebecca Gulowski, 2020), Beratung für Frauen, die Partnerschaftsgewalt ausüben (in Handbuch Häusliche Gewalt: Gulowski & Schünemann-Homburg, 2020), <a href="https://www.

51 min
May 4, 2026Episode 249
»Wir haben keine Skripte, wie man alternative Beziehungen führen kann«

»Was alle Beziehungen eint, ist das Bedürfnis, zu lieben und geliebt zu werden«, sagt der Psychologe und Beziehungstherapeut Agostino Mazziotta. Er ist überzeugt, dass Liebe wachsen kann, wenn wir sie teilen – auch abseits der Monogamie. Live auf der Bühne der Lindauer Psychotherapiewochen spricht Tino mit den Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm über offene Beziehungen, Polyamorie oder ganz grundsätzlich über konsensuelle Nichtmonogamie. Für viele sind diese Modelle in ihren Partnerschaften längst Realität, in der Psychotherapie gelten sie aber oft noch als verdächtig oder sogar problematisch. Wir schauen, welche Chancen und Herausforderungen individuelle Beziehungsformen mit sich bringen und wie Menschen herausfinden, was wirklich zu ihnen passt. Mehr zu unserem Gast und weitere Infos Agostino Mazziotta ist Psychologe, Ehe-, Familien- und Lebensberater, Sexualtherapeut und Professor für Diversity und Community Work in Münster. Er forscht unter anderem zu einvernehmlich nichtmonogamen Beziehungen. Diese Folge wurde live auf der Bühne im Rahmen der Lindauer Psychotherapiewochen aufgezeichnet, eine der weltweit größten Fach- und Weiterbildungsveranstaltungen in der Psychotherapie und Psychosomatik. Im Sommer 2026 erscheint das Sachbuch »Vielfältige Liebe - Polyamorie gestalten« von Agostino Mazziotta und Sonja Bröning. Beide haben auch einen Artikel im »Psychotherapeutenjournal« veröffentlicht zum Thema »Hilfreich oder schwierig? Erfahrungen queerer Menschen in Beratung und Therapie«. Wer sich mit Menschen austauschen möchte, die einvernehmlich nichtmonogam leben, kann sich an verschiedene Polystammtische und Treffpunkte wenden. Auf der Webseite der Polyamorie Stammtische Köln gibt es beispielsweise eine deutschlandweite Übersicht mit Kontakten. Weitere Podcastfolgen zum Thema »Ich kann nur in einer Beziehung bleiben, wenn ich sie nicht brauche« »Sexuell exklusiv zu sein, ist nicht, was unsere Beziehung ausmacht« »<a href="https://www.zeit.de/gesundheit/2024-12

1 hr 9 min
Apr 20, 2026Episode 248
»Mir muss klar sein: Ich werde die Menschen, die ich liebe, verletzen«

Der eine Satz zu viel im Streit. Die WhatsApp-Nachricht, die man nicht hätte lesen sollen. Eine Lüge. Oder das Gefühl, verraten worden zu sein: Manche Beziehungskrisen kommen schleichend, andere wie aus dem Nichts. Und dann gehen wir auf Abstand, obwohl wir gerade jetzt Verbindung bräuchten. Die Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm sprechen mit der Paartherapeutin Sharon Brehm darüber, was nach einem Vertrauensbruch hilft: Erst durchatmen, sich selbst spüren und den eigenen Schmerz ernst nehmen. Auch wenn es schwerfällt. Entscheidend sei bei jedem Konflikt der Kontext, sagt Sharon: nicht allein die Schwere, sondern die Geschichte dahinter. Stress, Deutungen und alte Wunden bestimmen, wie hart uns etwas treffen kann. Wem es gelingt, neugierig zu bleiben, statt sich sofort zu verteidigen oder Schuld zu verteilen, macht den ersten Schritt. Letztlich geht es gerade in Beziehungen um die große Frage: Wie können wir uns voneinander erzählen, ohne uns zu verletzen? Mehr zu unserer Gästin Sharon Brehm ist systemische Paartherapeutin und Coach in München. Mehr zu ihrer Arbeit erfahrt ihr auf Sharons Webseite und auf Instagram. Sie ist zudem Autorin des Sachbuchs: wiederherzgestellt: Wie emotionale Heilung mehr Vertrauen, Nähe und Lebendigkeit in deine Beziehung bringt. 2022 veröffentlichte sie das psychologisch fundierte Datingbuch Smart Loving: Wie wir echte Liebe finden. Weitere Podcastfolgen zum Thema »Am Ende ist die Frage: Möchte ich recht haben oder glücklich sein?« »Streit über Haushalt ist großartig, weil Paare daran wachsen müssen« »In einer Beziehung braucht es auch emotionale Selbstbefriedigung« Alle Folgen vom Sex- und Beziehungspodcast auch auf www.zeit.de/istdasnormal. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folge den Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büt

1 hr 16 min
Apr 6, 2026Episode 247
"Am Ende ist die Frage: Möchte ich recht haben oder glücklich sein?"

Anna Ewald würde gerne ein Wort aus unserem Wortschatz streichen: Entschuldigung. Denn oft sei es nur Teil eines hohlen Rituals, bei dem das, was wirklich passiert sei, weder gesehen noch gehört werde, sagt die Psychologin, Paar- und Sexualtherapeutin. Wer nur "Sorry" sagt, will meist schnell die Schuld loswerden, statt echte Verantwortung zu übernehmen. Das kennen wir alle. Hauptsache, alles ist wieder gut. Das repariere nichts, erklärt Anna den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Ohne Verhaltensänderung gehe es nicht. "Konflikte sind kein Scheitern", sagt Anna, "sondern der wichtigste Türöffner für wahrhaftige Verbindung." Niemand könne uns triggern, denn wunde Punkte sind schon vorher da. Wichtig sei es, Auseinandersetzungen in Beziehungen besprechbar zu machen, ohne auszurasten. Wie das geht, verrät Anna in dieser Folge, und sie bringt drei einfache Formeln mit, die helfen, Verletzungen zu kurieren, statt nur zu versorgen. Denn all unsere Wunden sind in Beziehung mit einem anderen Menschen entstanden. Deshalb können sie auch nur in Beziehung heilen. Mehr zu unserer Gästin Die Psychologin Anna Ewald arbeitet als Einzel-, Paar- und Sexualtherapeutin in Berlin. In ihrem Podcast "Liebe. Sex. Beziehung – Der Therapie-Podcast" spricht sie unter anderem darüber, wie es gelingt, alte Verletzungen zu heilen, tiefere Verbindung aufzubauen und Beziehungen zu gestalten. Auf Instagram findet ihr sie unter annaewald.therapie. Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema "Streit über Haushalt ist großartig, weil Paare daran wachsen müssen" "Ich kann nur in einer Beziehung bleiben, wenn ich sie nicht brauche" "Glück in einer Beziehung? Merkt man am Glow" Alle Folgen vom Sex- und Beziehungspodcast auch auf www.zeit.de/istdasnormal. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folge den Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissenschaft, Sven Stockrahm, auf Instagram unter <a href="https://www.instagram.com/dr.melanie.buettner/" re

1 hr
Mar 23, 2026Episode 245
"Lustlosigkeit ist ein strukturelles Problem"

Stress ist der Lustkiller Nummer eins, heißt es oft. Wenn Mental Load und echte Erschöpfung etwa durch Arbeit, Haushalt und Erziehung zusammenkommen, lässt oft die Energie in der Beziehung nach. Völlig normal. Nur versteckt sich hinter fehlender Nähe und Lust auch das, was Paare glauben, was gerecht ist und vor allem, wer für wen sorgt. Nicht nur emotional, sondern auch sexuell. Was Frauen und Männer vermeintlich wollen und zu leisten haben, sei noch immer bei vielen fest in bestimmten Rollenbildern verankert, sagt Julia Henchen. "Das ist nicht naturgegeben, das ist gelernt." Lustlosigkeit sei selten ein "Du bist mir nicht wichtig", sondern habe oft strukturelle, gar politische Gründe. Mit den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm spricht Julia über falsche und unausgesprochene Erwartungen, die viele Paare unter Druck setzen und auseinandertreiben. Und weshalb gerade viele heterosexuelle Paarbeziehungen längst nicht so emanzipiert sind, wie wir es uns gerne erzählen. Mehr zu unserer Gästin Julia Henchen berät Paare und Einzelpersonen in allen Fragen rund um Beziehung und Sexualität. In ihrem Podcast Kopf aus – Lust an spricht sie vor allem über Lustlosigkeit und deren Hintergründe, ebenso wie in ihrem gleichnamigen Buch dazu. 2026 erscheint unter dem Titel Macht, Lust und Begehren ihr aktuelles Buch. Mehr zu Julia gibt es auf ihrer Website. In dieser Folge erwähnen wir eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos zum Weltfrauentag 2026, wonach sich traditionelle Rollenbilder gerade unter jungen Menschen wieder verstärken könnten. Wir erwähnen in diese Folge den Begriff der patriarchalen Belastungsstörung. Dazu hat die Kulturwissenschaftlerin Beatrice Frasl 2022 das gleichnamige Buch Patriarchale Belastungsstörung: Geschlecht, Klasse und Psyche veröffentlicht. Alle Folgen vom Sex- und Beziehungspodcast auch auf www.zeit.de/istdasnormal. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folge den Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissenschaft, Sven Stockrahm, auf Instagram unter <a href="https://www.instagram.com/dr.melanie.buettner

28 min
Mar 10, 2026Episode 250
Bonusfolge: Ist es okay, mit Freunden über den Partner zu lästern?

Du hast Streit mit deinem Lieblingsmenschen? Oder bist von ihm genervt? Das direkt mit der besten Freundin zu besprechen, kann entlasten. Aber auch nach hinten losgehen. Etwa dann, wenn die Freundin nur dich und deine Sicht der Dinge bestärkt. In der dritten Bonusfolge des Sex- und Beziehungspodcasts Ist das normal? sprechen die Ärztin, Sexual- und Psychotherapeutin Melanie Büttner und Sven Stockrahm, Ressortleiter Wissenschaft bei der ZEIT, darüber, wann Gespräche mit Freund:innen wirklich guttun: etwa zum Runterkommen oder sich sortieren. Entscheidend sei, sagt auch der US-Paartherapeut Terry Real: Gute Freunde schlagen sich nicht einfach auf deine Seite, bestenfalls helfen sie dir dabei zu sehen, welchen Anteil du selbst an einem Konflikt hast. Was willst du wissen? In dieser Folge erwähnen Melanie und Sven die Psychologin Stella Schultner, die bereits im Podcast zu Gast war zum Thema, was gesunde Beziehungen wirklich brauchen. Sollen Melanie und Sven auch deine Fragen zu Liebe, Sex und Beziehungen besprechen? Dann schreib uns gerne an [email protected]. Oder stelle deine Frage als Sprachnachricht und schicke die Datei ebenfalls an die E-Mail-Adresse. Folge den Podcast-Hosts auch auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. Und kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst Weitere Bonusfolgen mit Melanie und Sven Danke für nichts? Was Paare ständig unterschätzen Zum Sex verabreden: Super oder super unsexy? [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#

1 hr 20 min
Mar 9, 2026Episode 244
"Vielen geht es darum, wie Sex aussieht – nicht, wie er sich anfühlt"

Was muss ich liefern, damit es gut war? Von Rough Sex bis "Ass-to-mouth": Heute sei vieles normal beim Sex, was manch ältere Menschen für pervers halten, sagt Sonja Bröning. Und gleichzeitig gilt: "Sex ist oft nicht lustbetont, sondern skriptbetont", sagt Johanna Degen. Die beiden Therapeutinnen und Wissenschaftlerinnen sprechen darüber, wie Pornos, Memes und Dating-Apps verschieben, wie Sex zu sein hat – und warum Konsens in der Realität oft scheitert. Ein klares Nein sei oft der Beginn der Verhandlung, ob das Gegenüber nicht doch überzeugt werden kann, bestimmte Praktiken mitzumachen, erzählt Johanna den beiden Podcast-Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. "Mich hat berührt, wie stark auseinanderfallen kann, was Leute innerlich wahrnehmen und was sie letztlich tun", berichtet Sonja aus ihren Forschungsergebnissen. "Natürlich wissen schon Jugendliche, dass Pornos keine Dokus sind und Influencer keine echten Freunde", sagt Johanna. Das ändere aber nichts daran, dass Menschen emotional abhängig werden oder das Gehirn denke, so gehe Sex. Darin liegt am Ende aber auch eine Chance: Viele müssten sich trauen, stärker danach zu handeln, was sie bereits wissen, was ihnen gutttue. Mehr zu unseren Gästinnen und Links zu Studien Sonja Bröning ist Professorin für Entwicklungspsychologie an der Medical School Hamburg und forscht zu Beziehungen und Sexualität. Zugleich arbeitet sie als systemische Paar- und Sexualtherapeutin in eigener Praxis. Mehr zu ihrer Arbeit erfahrt ihr auf ihrer Website und auf Instagram. Johanna Degen ist Sozialpsychologin, Sexual- und Paartherapeutin und Wissenschaftlerin unter anderem an der Europa-Universität Flensburg. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit Online-Dating, Parasozialität und Sexualität. Mehr zu ihr erfahrt ihr auch auf Instagram. In dieser Folge sprechen wir neben teils unveröffentlichten Forschungsergebnissen von Johanna Degen und Sonja Bröning auch Ergebnisse der aktuellen Jugendsexualitätsstudie. Einige ausgewählte wissenschaftliche Quellen zu Rough Sex und seiner Verbreitung: Perspectives on Sexual and Reproductive Health: Döring et al., 2024, <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.

1 hr 27 min
Feb 23, 2026Episode 242
"Streit über Haushalt ist großartig, weil Paare daran wachsen müssen"

Wer denkt mit, fängt auf – und wer hilft höchstens auf Ansage? Viele Menschen in Beziehungen beißen sich fest, sagt die Paar- und Psychotherapeutin Berit Brockhausen: in Kleinkriegen über die gerechte Aufgabenteilung im Haushalt und der Kinderbetreuung. Gerade wenn es stressig wird und der Mental Load wächst, scheitern selbst perfekte Pläne. Was dann, wie kommt man da wieder raus? "Muss ich die Person sein, die mein Partner braucht, oder darf ich ich selbst sein?" Gefährlich werde es, wenn einer ausblenden könne, dass es dem anderen schlecht gehe, erzählt Berit im Gespräch mit den Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Entscheidend sei die Art, wie Menschen darüber verhandeln, Verantwortung zu teilen und Kontrolle aufzugeben. "Sieh' es ein, ändere dich – mit so einer Haltung liefere ich mich nur weiter aus", sagt Berit. Mehr zu unserer Gästin Die Psychologin und psychologische Psychotherapeutin Berit Brockhausen berät seit mehr als 30 Jahren Paare in der Krise. Mehr zu ihrer Arbeit, ihren Büchern und ihrem therapeutischen Hintergrund, gibt es auf ihrer Website partnerschaftsberatung.de. Berit ist zudem Teil von Desafinado, dem Berliner Büro für Paartherapie und Paarberatung. Dort arbeitet das Team inspiriert vom Ansatz des 2020 verstorbenen Psychologen und Arztes David Schnarch, einem der Pioniere der Sexualtherapie. 2023 hat Berit das Institut für differenzierungsbasiertes Arbeiten gegründet, an dem Paartherapeutinnen und -therapeuten ausgebildet werden. Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema Bonusfolge: Danke für nichts? Was Paare ständig unterschätzen Green Flags? Lieben wir! (Video) "Viele Paare kämpfen gegen die Realität" Alle Folgen vom Sex- und Beziehungspodcast auch auf www.zeit.de/istdasnormal. Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst" Folge den Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf Instagram unter <a href="https://ww

1 hr 13 min
Feb 9, 2026Episode 241
"Zu alt für Sex? Ich habe eher gemerkt, es geht weiter"

Sexualität hört nicht einfach mit 60, 70 oder 80 auf – "Die haben dir was Falsches erzählt", sagt Elke Franzki. Oma und Opa, die Händchen haltend auf der Parkbank sitzen, aber keine Lust und kein Begehren mehr kennen? Ein Klischee, weiß die 75-jährige Gynäkologin und Sexualtherapeutin. Denn Sex im Alter werde noch immer zu oft als Tabu verhandelt, weil Körper und Psyche sich verändern und Intimität oft neu entdeckt werden muss.Mit den Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm spricht Elke darüber, warum viele Menschen glauben, irgendwann zu alt zu sein. Dabei sei Sexualität anpassungsfähig, genau wie vaginale Feuchtigkeit und ausbleibende Erektionen. Übungen können helfen, den älter werdenden Körper wieder lieben zu lernen; und Gespräche wie diese ermuntern, alte Glaubenssätze zu hinterfragen.Mehr zu unserer Gästin und weitere Infos:Elke Franzki ist Gynäkologin und Sexualtherapeutin in Hamburg. Als Ärztin hat sie mehr als 30 Jahre Erfahrung. Sie selbst ist im Alter von 75 seit 44 Jahren in einer Beziehung, hat zwei Töchter und drei Enkelinnen.2025 ist Elke Franzkis erstes Buch erschienen: Liebe, Sex & Zärtlichkeit – Sprechstunde bei der Sexualtherapeutin. In dem Ratgeber geht es insbesondere um Sexualität in der Zeit nach den Wechseljahren und im Alter.In der Folge wird die Schweizer Aufklärungsseite lilli.ch genannt. In kurzen Videos gibt es dort etwa Anleitungen für die Beckenschaukel, eine Übung, um Sex lustvoller zu erleben. Zu Beckenbodentraining und Physiotherapie gibt es eine Liste von spezialisierten Therapeutinnen und Therapeuten auf den Seiten der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologie, Geburtshilfe, Urologie, Proktologie – der AG GGUP.Elke erwähnt in der Folge den Film Good Luck to You, Leo Grande mit Emma Thompson, in dem die frisch verwitwete Protagonistin sich auf die Suche nach gutem Sex, Intimität und Nähe macht.Alle Folgen vom Sex- und Beziehungspodcast auch auf www.zeit.de/istdasnormal.Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst"Folge den Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. <a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige

59 min
Jan 26, 2026Episode 240
"Wechseljahre sind keine Krankheit, die behandelt werden muss"

Von Hitzewallungen über Muskelschmerzen bis hin zu Lustlosigkeit und sogar Depressionen: Es gibt kaum etwas, was vor allem Frauen in den Wechseljahren angeblich nicht droht. Dabei sind die meisten Symptome gar nicht typisch für die Wechseljahre, sagt Kerstin Weidner. Und Männer kennen sie auch. Daten zeigen zudem: Die meisten Frauen kommen gut durch diese Zeit."Eine Phase natürlicher Veränderung wird gerade in eine potenziell pathologische, problematische Krise verwandelt", erzählt Weidner den beiden Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Nur woher kommen dann die Beschwerden? Oft haben sie ganz unterschiedliche Ursachen und es braucht individuelle Lösungen statt Supplements, Coachings und Therapien für alle. In dieser Folge schauen wir auf wissenschaftliche Evidenz. Und die zeigt, dass Erwartungen, Stress und der Alltag oft einen stärkeren Einfluss auf Symptome haben als der Hormonspiegel. Wann eine Therapie dennoch sinnvoll sein kann und warum das Risiko gefährlicher Nebenwirkungen so hoch ist.Mehr zu unserer Gästin und weitere InfosKerstin Weidner ist Professorin und Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Sie leitet die Klinik und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatik am Universitätsklinikum der TU Dresden. Zugleich ist sie stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie.In einer repräsentativen Untersuchung konnte Weidner zusammen mit einem Team aus Forschenden zeigen, dass nur Hitzewallungen und Schweißausbrüche als typische Wechseljahresbeschwerden bezeichnet werden können. Alle anderen Symptome erleben Menschen und eben nicht nur Frauen, in jeglichen Lebensphasen (Weidner et al., "Journal of Psychosomatic Obstetrics & Gynecology", 2017 (PDF) und Weidner et al., "Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie", 2012).In weiteren Forschungsarbeiten zeigten Weidner und ihr Team, dass Methoden, die Stress abbauen und die Selbstwirksamkeit stärken, bestimmte Symptome unter Frauen während der Wechseljahre lindern (Weidner et al., "Maturitas", 2020).Alle Folgen vom Sex- und Beziehungspodcast auch auf www.zeit.de/istdasnormal.Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst"</a

3 min
Jan 13, 2026Episode 243
Ankündigung: Bonusfolgen von "Ist das normal?" und ZEIT-Podcast-Archiv mit Abo

Noch mehr "Ist das normal?": Ab sofort erscheinen regelmäßig Bonusfolgen, in denen Melanie Büttner und Sven Stockrahm auch deine Fragen zu Liebe, Sex und Beziehungen besprechen. Schreibt uns dazu gerne an [email protected]. Ansonsten gibt es einen noch persönlicheren Blick hinter die Kulissen und wir sprechen über alles, was uns und euch gerade bewegt.Zu hören sind diese zusätzlichen Folgen unter www.zeit.de/istdasnormal, auf Apple Podcasts und auf Spotify, exklusiv mit einem Podcast- oder Digitalabo der ZEIT. Mit einem Abo könnt ihr zudem das komplette Archiv von "Ist das normal?" hören, bekommt weitere Bonusfolgen etwa von "ZEIT Verbrechen" oder "Woher weißt du das?" sowie Zugriff auf unsere Dokupodcasts wie "Irma. Das Kind aus Srebrenica" oder "Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht".Ein kostenloses digitales Probeabo der ZEIT könnt ihr hier abschließen.Das Podcast-Abo kostet nur 4,99 Euro im Monat und kann hier gratis getestet werden.Wenn ihr bereits ein Abo habt, könnt ihr es mit Apple Podcasts oder Spotify verbinden. Wie das geht, lest ihr hier.Auch wenn ihr kein Abo abschließt, hört ihr in Zukunft wie gewohnt montags alle zwei Wochen die neuen Folgen "Ist das normal?" kostenlos über euren Podcast-Feed.Mit allen weiteren Fragen zum Abo wendet euch gerne an [email protected]. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht'

1 hr 29 min
Jan 12, 2026Episode 239
"Wir sollten unserem Hintern danken, sogar den Hämorrhoiden"

Ihre Nichte nennt sie liebevoll "Ass-Doctor", uns hat sie eine Sprechstunde zum Hintern gegeben: Die Proktologin Caterina Schulte-Eversum erklärt, was der Po und vor allem unser Beckenboden braucht, warum Hämorrhoiden unsere Freunde sind und wenn es schmerzt, meist etwas anderes das Problem ist. In dieser Folge gibt es die Po-Basics und Antworten auf Fragen, die sich viele nicht trauen zu stellen.Die Scham, zum Proktologen zu gehen, sei riesig, viele kämen erst sehr spät zu ihr in die Praxis, erzählt Caterina den Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Jucken, Nässe und Wunden werden lieber totgeschwiegen. Und zugleich werde der Hintern sexualisiert und als Schimpfwort genutzt. Grund genug, aufzuklären: über den richtigen Toilettengang, Inkontinenz auch bei jungen Menschen, Analsex und warum feuchtes Toilettenpapier eigentlich nie eine gute Idee ist.Mehr zu unserer Gästin und weitere InfosCaterina Schulte-Eversum ist unter anderem Fachärztin für Allgemeinchirurgie, Proktologin und Sexualmedizinerin. Im Podcast Apropos Po rund um den Allerwertesten klärt sie auf – zu allen Fragen den Hintern betreffend.Zum Thema Beckenbodentraining und Physiotherapie empfiehlt Melanie in dieser Folge die Website der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologie, Geburtshilfe, Urologie, Proktologie – die AG GGUP. Dort gibt es eine Liste von spezialisierten Therapeutinnen und Therapeuten.Alle Folgen vom Sex- und Beziehungspodcast auch auf www.zeit.de/istdasnormal.Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst"Folge den Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt <stro

1 hr 10 min
Dec 22, 2025Episode 238
"Kein Bock auf Sex? Ich dachte, ich muss kaputt sein"

"Ich finde Sex meist überbewertet", sagt die Moderatorin und Autorin Maria Popov, manchmal auch, weil sie es geil finde, dass Menschen darauf nicht klarkämen. Denn selbst wenn alle es kennen: Wer keinen Bock auf Sex hat, spricht nicht gerne darüber. Viele schämen sich sogar. Weil sie denken, mit ihnen stimmt etwas nicht."Eine Sex-Absage kann auch bedeuten, dass Menschen sich nicht geliebt fühlen", sagt Maria im Gespräch mit den Sexpodcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Auf der Bühne des literarischen und politischen Frohen Festivals spricht Maria über ihre Jugend und den Schmerz, sich falsch zu fühlen, weil sie angeblich zu spät zünden würde. Die Entlastung, als sie für sich selbst das Label Asexualität entdeckte. Und warum Bocklosigkeit uns alle angeht.Mehr zu unserer GästinMaria Popov ist Journalistin, Moderatorin und Schauspielerin. Acht Jahre lang klärte sie auf YouTube und TikTok im Jugendformat "Auf Klo" über Sex, Liebe und Beziehungen auf. Mittlerweile moderiert sie unter anderem das Nachfolgeformat "Das letzte Gespräch". 2025 ist ihr erstes Buch erschienen: Kein Bock Club – warum wir auch mal keine Lust auf Sex haben.Alle Sexpodcast-Folgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst"Folge den Sexpodcast-Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&utm_medium=audio&utm_sour

1 hr 23 min
Dec 1, 2025Episode 237
Was passiert in Berlins bekanntester Männersauna?

Montagmorgen in Berlin, Kreuzberg: Zum ersten Mal verlassen die Hosts Sven Stockrahm und Melanie Büttner das Studio und nehmen euch mit in den Boiler, wo Melanie eigentlich nicht mit rein darf. Doch für den Sexpodcast hat die Männersauna eine Ausnahme gemacht. Betriebsleiter Thomas führt sie durch Wellnessbereiche und Dampfsauna, am Pool vorbei ins Cruising-Labyrinth mit Spielflächen und Kabinen.Was passiert, wenn hier die Türen öffnen? Wie funktioniert Konsens im Dunkeln? Und was bleibt unsichtbar, wenn Kleidung, Etiketten und Rollen fallen? Boiler-Mitgründer Tim Vogler spricht über seine Sauna als Safe Space für schwule und queere Menschen. Und warum es sich lohnt, nicht nur Männern einen solchen Ort zu bauen.Mehr zum Boiler und einem seiner GründerIn einem Hinterhof am Berliner Mehringdamm liegt vor allem im Keller der Boiler Berlin. Mehr zur Männersauna findet ihr auf www.boiler-berlin.de.Direkt neben dem Boiler gibt es seit 2025 die clubsauna.berlin, ein Ort für queere Menschen jeglicher Genderidentitäten.Tim Vogler hat den Boiler mitgegründet und engagiert sich seit Jahren im Bereich HIV- und Männerarbeit.Alle Sexpodcast-Folgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst"Folge den Sexpodcast-Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen

24 min
Nov 17, 2025Episode 236
How Bot Is Your Love? "Ist das nomal?" trifft "Neustart"

Dr.-Sommer-Frage oder handfeste Beziehungskonflikte: Viele Menschen fragen erstmal den Chatbot um Rat. Nur wann braucht es einen echten Therapeuten? Und was ist mit Menschen, die tatsächliche Gefühle zu KI-Gefährten aufbauen? In einem Crossover sprechen Meike Laaff und Henrik Oerding, die Hosts des jüngsten ZEIT-Digitalpodcasts "Neustart", mit Sven Stockrahm, einem der Hosts des Sexpodcasts "Ist das normal?" – vor Live-Publikum. Was können uns die Maschinen geben – und was nicht? Diese Aufnahme ist beim ZEIT Podcast-Club am 1.11.2025 in Berlin entstanden. Einen Videomitschnitt des Auftritts findet ihr hier. Im Podcast Club würfelt DIE ZEIT all ihre Podcasts durcheinander. Anne Kunze von Verbrechen trifft auf Zacharias Zacharakis von Ist das eine Blase?, Ileana Grabitz von Das Politikteil diskutiert mit Christoph Amend von Und was machst du am Wochenende?, Yasmine M'Barek von Ehrlich jetzt? spricht mit Lars Weisbrod von Die sogenannte Gegenwart.Weitere Sexpodcastfolge zum Thema"Die Gefühle, die wir mit Influencern erleben, sind echt"Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willstFolge den Sexpodcast-Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&utm_medium=audio&utm_source=podcast&utm_campaign=podcast_shownotes&utm_content=01w0151k1100angaudall2312&wt_zmc=au

1 hr 6 min
Nov 3, 2025Episode 235
"Sex ist nicht einfach nur Sex – nie" (Wiederholung vom 04.07.2022)

"Woran merkst du, dass du Sexualität genießt?" – das sollten wir uns in Gesprächen mit vertrauten Menschen viel häufiger fragen, sagt die Paar- und Sexualtherapeutin Angelika Eck. Was banal scheint, ist für Eck fundamental. Denn erst, wenn Menschen an diesen Punkt gelangen, kann sich Neues entwickeln. Viele Paare und Personen kommen zu ihr, um sich mit ihrer Lustlosigkeit und ihren Beziehungskonflikten auseinanderzusetzen. Zurück in den Genuss und die Lust finden viele, wenn ihnen klar wird, dass sie sich bewusst für Sex entscheiden können."Sei lustvoll! Wie soll das überhaupt gehen?", fragt Eck und erklärt den Sexpodcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm, was sie meint, wenn Klient:innen ihr berichten, sie würden gerne wollen wollen. "Es ist keine frohe Botschaft, aber wir sind immer eigenverantwortlich in allen sexuellen Prozessen", sagt Eck. Wie findet man dahin, allein und als Paar? Warum alles im Leben einen Preis hat, wozu es Mut braucht und wann Sex und Erotik zu etwas werden, das uns erfüllt.Mehr zu unserer Gästin und zur FolgeAngelika Eck ist Psychologin sowie Paar- und Sexualtherapeutin. In Karlsruhe hat sie ihre Praxis.Eck ist Herausgeberin des Fachbuchs Der erotische Raum – Fragen der weiblichen Sexualität in der Therapie. Darin gehen die Autorinnen und Autoren unter anderem den Gründen weiblicher Unlust und der Rolle von Fantasien in der Therapie nach.Für das ZEITmagazin ONLINE schreibt Angelika Eck die Kolumne Schlafzimmerblick. Im Juni 2021 sind einige der Folgen als Buch erschienen: Schlafzimmerblick: Liebe, Sex und Partnerschaft – ehrliche Antworten auf heikle Fragen.In dieser Folge erwähnt Angelika Eck unterschiedliche Modelle und Ideen aus der Sexualforschung. Dabei geht sie auf Konzepte verschiedene Wissenschaftler:innen ein. Darunter etwa die klinische Psychologin Marta Meana, die über den Irrglauben geforscht hat, dass Frauen in der Sexualität ausschließlich an Beziehungen interessiert seien. Außerdem wird die Sexualtherapeutin Helen Singer Kaplan erwähnt, die vielen als Vorreiterin der Sexualtherapie gilt. Die Sexualmedizinerin Rosemary Basson forscht an der Frage, ob weibliches Verlangen oft erst von entsprechenden Handlungen ihrer Partner:innen geweckt wird. Und die Sexologin Peggy Kleinplatz wird erwähnt, die sich vor allem dafür einsetzt, dass sexuelle Vorlieben wie etwa BDSM nicht als Störungen betrachtet werden.</

1 hr 5 min
Oct 20, 2025Episode 234
"Viele Paare kämpfen gegen die Realität" (Wiederholung vom 23.10.2023)

Liebe ist etwas Großartiges und macht gleichzeitig emotional abhängig. Was bin ich bereit für eine andere Person zu geben und was brauche ich selbst von meinem Lieblingsmenschen? Irgendwann kommt in jeder Beziehung der Punkt, wo das nicht mehr zusammenpasst. "Die Illusion, wie die Liebe sein wird, hat eine Mindesthaltbarkeitsdauer", sagt die Psychologin und Paartherapeutin Berit Brockhausen.Dabei wüssten viele Paare, was eine gute Beziehung ausmache, dass Vorwürfe nicht helfen, Nähe wichtig ist und Kommunikation. "Es hapert nicht am Verstehen", sagt Berit im Gespräch mit den Sexpodcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm: "Es hapert am Können und am nicht Wollen." Streit sei oft einfacher als die Erkenntnis, dass ich bestimmte Dinge vom anderen nicht bekommen werde, egal, wie sehr ich sie mir wünsche. "Wenn ich es gut mit ihnen meine, kann ich Paaren diesen Schmerz nicht ersparen", sagt Berit. Denn dann geht es um den Kern, wie es Menschen gelingt, miteinander glücklich zu bleiben.Mehr zu unserer Gästin und weitere InfosDie Psychologin und psychologische Psychotherapeutin Berit Brockhausen berät seit mehr als 30 Jahren Paare in der Krise. Mehr zu ihrer Arbeit, ihren Büchern und ihrem therapeutischen Hintergrund gibt es auf ihrer Facebookseite sowie auf ihrer Webseite partnerschaftsberatung.de.Berit ist Teil von Desafinado, dem Berliner Büro für Paartherapie und Paarberatung. Dort arbeitet das Team inspiriert vom Ansatz des 2020 verstorbenen Psychologen und Arzt David Schnarch, einem der Pioniere der Sexualtherapie. 2023 hat Berit das Institut für Differenzierungsbasiertes Arbeiten gegründet, an dem Paartherapeutinnen und -therapeuten ausgebildet werden.Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema"Commitment wird im blödsten Fall als Bedürftigkeit gesehen""In einer Beziehung braucht es auch emotionale Selbstbefriedigung""Es geht nie um die blöde Sachebene, sondern immer um Gefühle"Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willstFolge den Sexpodcast-Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf In

1 hr 11 min
Oct 6, 2025Episode 233
"Die Gefühle, die wir mit Influencern erleben, sind echt"

Wir sind ein bisschen, wem wir folgen, sagt die Wissenschaftlerin Johanna Degen. Unsere digitalen Verbindungen auf Instagram, über Chatbots bis hin zu OnlyFans seien Teil unserer Identität. Und sie erfüllen Bedürfnisse nach Nähe, Intimität und Sexualität – einseitig, klar, aber oft erst einmal effektiver als direkter Kontakt."Parasoziale Beziehungen infiltrieren unsere Face-to-Face-Realitäten", erzählt Johanna im Gespräch mit den Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Sie erforscht, was sie mit uns machen und sagt: "Sie sind dabei, uns zu konsumieren." Warum fühlen sich diese Beziehungen so echt und emotional erfüllend an? Wieso folgen schon junge Mädchen OnlyFans-Performerinnen? Was passiert, wenn digitale Welten mit unseren realen Begegnungen konkurrieren und unser Selbstbild prägen – und das bereits stärker als uns lieb ist?Mehr zu unserer GästinJohanna Degen ist Sozialpsychologin, Sexual- und Paartherapeutin und vor allem Wissenschaftlerin an der Europa-Universität Flensburg. Zugleich arbeitet sie mit festen Forschungsgruppen und Laboren, unter anderem an der Universität Verona und der TU München. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich derzeit etwa mit Online-Dating, Parasozialität oder auch KI-Beziehungen.Johanna hat bereits mehrere Fachbücher veröffentlicht, zuletzt "The Shaping of the Parasocial Self: On the Psychology of Intimacy and Relationships in a Digital Era".In ihrem Podcast "Liebeslabor" spricht über psychologische Forschung, Beziehungen, Therapie und Everyday Life. Auf Instagram findet ihr Johanna etwa über @teach_love.de.Weitere Sexpodcast-Folgen zum Thema"Dann macht das Handy Ping und das Mindgame in Beziehungen beginnt"Alle Sexpodcast-Folgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst"Folge den Sexpodcast-Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER</a

1 hr 9 min
Sep 22, 2025Episode 230
"Stalking ist Realitäts- und Schmerzabwehr"

"Stalker sind unerhörte Menschen, ihnen wird nicht zugehört", sagt der Psychotherapeut Wolf Ortiz-Müller. Er und sein Team versuchen zu verstehen, wie Menschen ticken, die anderen nachstellen, sie mit Textnachrichten bombardieren und sogar vor der Haustür auflauern. Das sei nicht mit Verständnis für übergriffiges Verhalten und Gewalt zu verwechseln. Als Leiter der Beratungsstelle Stop-Stalking in Berlin hilft er sowohl Betroffenen als auch Stalkern.Den Podcast-Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm erklärt Wolf, wie biografische Verletzungen und alte Bindungserfahrungen das Verhalten von Menschen, die nicht loslassen können, beeinflussen. Zugleich zeigt er auf, was für Folgen es für diejenigen haben kann, denen nachgestellt wird: Stalking kann Betroffene regelrecht zermürben und schwere psychische Erkrankungen auslösen. Und er gibt praktische Hinweise für Betroffene: klare Grenzen setzen, Verhalten dokumentieren und sich Unterstützung holen.Mehr zu unserem Gast und weitere InfosWolf Ortiz-Müller ist psychologischer Psychotherapeut, Mitgründer und Leiter der Beratungsstelle Stop-Stalking Berlin (www.stop-stalking-berlin.de). Dort können sich sowohl Betroffene als auch stalkende Personen hinwenden, es gibt zudem die Möglichkeit, sich telefonisch beraten zu lassen (unter der Rufnummer 030 / 22 19 22 000). Ortiz-Müller war auch am Aufbau des Berliner Krisendienstes beteiligt.Wie schützt man Betroffene und wie hören Täter und Täterinnen auf? Dazu hat Wolf Ortiz-Müller Stalking – das Praxishandbuch herausgegeben.Beim Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen gibt es Soforthilfe für Frauen, die von Gewalt betroffen sind. Beratung per Telefon, E-Mail und Chat (rund um die Uhr, anonym, in 17 Sprachen und Gebärdensprache).Weißer Ring: Hilfe für Kriminalitätsopfer. Beratung per Telefon und E-Mail (anonym).Die Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt e. V. richtet sich an gewaltausübende Menschen. Ziel ist es auch, Gewalt und Stalking in Zukunft zu verhindern.Wie häufig ist Stalking? Die Mannheimer Stalking-Studie von 2018 (PDF) vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit gibt dazu Anhaltspunkte.Alle Sexpodcast-Folgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst</i

1 hr
Sep 8, 2025Episode 231
"Glück in einer Beziehung? Merkt man am Glow"

Verliebt sein ist einfach – bis der Alltag einzieht. Wir alle bringen Baggage mit in unsere Beziehungen: alte Muster und Erfahrungen, Ängste und überhöhte Erwartungen. Darüber reden ist wichtig, klar, aber längst nicht alles. Die Psychologin und Liebescoach Stella Schultner weiß, wie Liebe nicht nur gut startet, sondern bleiben kann.Live im ZEIT-Sexpodcast auf der Bühne des Z2X-Ideenfestivals kramt sie mit den Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm in unseren Beziehungskoffern. Was für Skills braucht es, wenn wir den oder die Menschen gefunden haben, die zu uns passen? Und was sollten wir endlich auspacken? Wie wir besser streiten, ohne Drama und Flucht, erkennen, was uns triggert, und loslassen, was uns immer wieder scheitern lässt.Mehr zu unserer GästinStella Schultner ist Psychologin und arbeitet als Love- und Singlecoach. Sie berät Menschen in Liebes- und Beziehungsfragen. Zusätzlich gibt sie auf Instagram und in ihrem Podcast IN LOVE Tipps zu Dating und Partnerschaften.Weitere Sexpodcast-Folgen zum Thema"Viele Paare kämpfen gegen die Realität""Beziehungsglück bedeutet, nichts festhalten zu wollen""Ohne Standards zu daten, ist wie hungrig einkaufen zu gehen"Alle Sexpodcast-Folgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willstFolge den Sexpodcast-Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Si

1 hr 21 min
Aug 25, 2025Episode 230
"Alles Negative durchzuarbeiten, macht es meist nur schlimmer"

Ein kleiner Streit, ein komischer Blick, ein unüberlegter Kommentar – und schon sind viele mittendrin in Grübeleien, die einem den ganzen Tag verderben können: Wie war das gemeint, was hat das zu bedeuten? Nur vielleicht steckt oft gar nichts dahinter, sagt die Psychologin und Psychotherapeutin Gitta Jacob. Und sie hat einen vermeintlich banalen Tipp: Man kann entscheiden, ob man sich in etwas hineinsteigern will oder nicht. Im Podcast bespricht sie mit den Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm, wieso wir vor allem negative Gefühle auch mal ziehen lassen sollten, statt sie überzubewerten. Besonders, wenn es um Konflikte in unseren Beziehungen geht. Gitta erklärt, weshalb es nichts bringt, Emotionen zu bekämpfen, was es braucht, um sie anzunehmen, und wie wir es schaffen, gelassener mit ihnen umzugehen.Mehr zu unserer GästinGitta Jacob ist klinische Psychologin und arbeitet als leitende Psychotherapeutin bei GAIA in Hamburg, einem Unternehmen, das digitale Therapiekonzepte entwickelt. Zugleich ist sie Wissenschaftlerin und Bestsellerautorin ("Leben geht nur vorwärts: Wann es Zeit ist, das innere Kind in Ruhe zu lassen und durchzustarten").Gerade ist Gittas neues Buch erschienen, in dem sich alles um Emotionsregulation dreht: "Zu viel Gefühl: Wie wir unsere Emotionen lenken und nicht sie uns".Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema"Wer sagt schon: Vielleicht bin ich auch ein bisschen toxisch?""Es geht nie um die blöde Sachebene, sondern immer um Gefühle"Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst"Folge den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

1 hr 15 min
Jul 14, 2025Episode 229
"Das Spiel ist das Ziel – nicht der Strich am Bettpfosten"

Gute Verführung hat nichts mit Manipulation, Druck oder To-do-Listen zu tun, sagt die Sexologin und Bestsellerautorin Dania Schiftan. Sie braucht Zeit und Distanz. Und lässt sich auch wieder neu lernen. Gerade in längeren Beziehungen wird der Wunsch nach Intimität, Nähe und Sex schnell zum Frust: Statt den anderen für sich zu begeistern, dreht sich schnell alles um Vorwürfe und Forderungen. Was, wenn eine Person will, die andere aber nicht?Verführung bekommt man nicht auf Knopfdruck, erklärt Dania im Gespräch mit den Podcast-Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Sie beginnt oft bei einem selbst: Wer weiß, was er oder sie will, kann andere auch wieder neugierig auf sich machen. Wie man wieder zurück in die Lust findet, warum spontane Lust oft scheitert und was Verführung mit einem guten Fußballspiel gemein hat.Mehr zu unserer Gästin und weitere InfosDania Schiftan ist Sexologin, Sexual- und Psychotherapeutin und hat in Zürich ihre eigene Praxis. Ihr aktuelles Buch heißt "Das Comeback deiner Lust: So entfachst du das Feuer in dir – Spice up Your Life in 3 Minuten täglich".In dieser Folge sprechen wir über die vier Elemente der Balance, die der renommierte Psychologe, Paar- und Sexualtherapeut David Schnarch erstmals beschrieben hat – in seinem Buch "Intimität und Verlangen: Sexuelle Leidenschaft in dauerhaften Beziehungen".Wer möchte, kann Dania Schiftan auf Instagram folgen.Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema"Wir können Erotik nicht herstellen, aber unglaublich beeinflussen""Sex muss kein Ziel haben, schon gar nicht den Orgasmus"Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst"Folge den Sexpodcast-Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-Ressortleiter Wissen Online, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst

1 hr 13 min
Jun 30, 2025Episode 228
"Du darfst dich schämen, manchmal solltest du dich sogar schämen"

Lachen die etwa über mich? Was habe ich da nur gesagt? Hoffentlich hat mich keiner gesehen. Scham prägt uns, seit der Mensch denken kann – und meistens ist sie mit unseren unangenehmsten Erinnerungen verbunden. "Wir schämen uns heute oft nicht mehr für das, was wir tun – sondern dafür, wer wir sind", sagt der Journalist und Sachbuchautor Matthias Kreienbrink. Instagram, TikTok und soziale Medien machen es möglich: Mehr denn je zielt eines der schlimmsten Gefühle auf uns als Person, denn selten war es einfacher, Menschen zu beschämen oder selbst beschämt zu werden.Dabei ist Scham mehr als nur ein Gefühl – sie ist ein soziales Signal, manchmal ein Schutzmechanismus, und oft durchkreuzt sie auch unsere Beziehungen und den Sex. Mit den Podcast-Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm bespricht Matthias, wie die Scham instrumentalisiert wird, wie sie unser Selbstbild erschüttern kann und wann sie uns doch nutzt. Warum wir mit der Scham leben müssen – und lernen können, wie sie uns nicht mehr kontrolliert.Mehr zu unserem GastMatthias Kreienbrink ist freier Gesellschafts- und Digitaljournalist (unter anderem auch für DIE ZEIT) sowie Sachbuchautor.Sein erstes Buch "Scham – Wie ein machtvolles Gefühl unser Leben neu prägt" ist im Februar 2025 erschienen und nähert sich der Scham unter anderem aus psychologischen, soziologischen und philosophischen Perspektiven.Auf Instagram ist er unter @matthiaskreienbrink zu finden.Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst"Folge den Sexpodcast-Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" t

1 hr 5 min
Jun 16, 2025Episode 227
"Ohne Gerechtigkeit gibt es keinen guten Sex"

Schon mal das Gefühl gehabt, dem Partner Sex zu schulden? Manchen geht es so, weil sie den anderen nicht enttäuschen, ihm oder ihr einen Gefallen tun wollen oder auch, damit das Genörgel endlich aufhört. Sollte man in einer Beziehung auch mal Ja sagen, obwohl man eigentlich Meh denkt? Duty Sex – Sex aus Pflicht, ist kein Liebesbeweis, sagt die Journalistin und Autorin Heike Kleen. Letztlich gehe es um Gleichberechtigung.Und die bleibt immer noch zu oft auf der Strecke. "Mein Gefühl ist, dass sich die Geschlechter gerade wieder auseinanderbewegen", sagt Heike. Gemeinsam mit den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm spricht sie über Alphamänner und Frauen, die beim Sex mitmachen, um die Stimmung zu retten. Wie es gelingt, mehr auf sich zu achten, Rollenbilder zu überwinden und wieder zusammenzukommen.Mehr zu unserer Gästin und weitere InfosHeike Kleen ist Autorin und Journalistin. Sie schreibt seit drei Jahren in ihrer Spiegel-Kolumne Liebesleben über Sexualität.In ihrem im Juni 2025 erschienenen Buch ZusammenKommen beschäftigt sie sich mit der Frage, wie die Geschlechter in einer sich verändernden Gesellschaft zueinanderfinden und welche Rolle Gleichberechtigung dabei spielt.Auf Instagram ist Heike Kleen unter @kleenkram zu finden.Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema"Ich ertappe auch mich, wie ich Frauen nach Fuckability beurteile"Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst"Folge den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Ar

1 hr 12 min
Jun 2, 2025Episode 226
"Bei Trennungen ist die Falle der Vergleich mit dem anderen"

"Wut kann helfen, aus der Ohnmacht einer Trennung zu kommen", sagt die Psychotherapeutin und Paarberaterin Daniela Geiger – sie sollte aber nie das Ziel sein. Wie trennt man sich also, ohne sich zu hassen? Und was, wenn ich verlassen werde? Oder einer noch kämpfen will, die andere aber schon aufgegeben hat? Seit mehr als 20 Jahren hilft Daniela Paaren dabei, ihre persönlichen Antworten darauf zu finden. Und Klarheit darüber, wann es vorbei ist: Wenn einer den anderen nicht mehr sucht.Mit den Podcast- Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm bespricht Daniela, wie viel Erklärung nötig ist, wie sehr auch die leiden können, die ihren Partner oder ihre Partnerin verlassen, und weshalb es hilft, Trennungen nicht als Versagen zu betrachten – sondern als mutigen Schritt. "Gefühle lassen sich nicht erzwingen – auch nicht durch Paartherapie", sagt Daniela. Wer es schafft, sich fair zu trennen, anstatt sich im Drama zu verlieren, gewinnt – an Reife, Selbstmitgefühl und neuer Handlungsfreiheit.Mehr zu unserer Gästin und weitere InfosDaniela Geiger ist Psychotherapeutin und Paarberaterin. Sie ist seit mehr als 20 Jahren in eigener Praxis in München tätig. Die Beziehungsexpertin begleitet Paare in allen Phasen der Beziehung – Trennung ist eine davon. In kostenpflichtigen Onlinekursen stellt sie ihr Fachwissen zur Verfügung.In dieser Folge werden mehrere Bücher empfohlen: "Abschied von der Opferrolle" von Verena Kast, "Trennt euch!" von Thomas Meyer, "Ich verlasse dich, weil ich leben will" von Sissel Gran sowie "Die 7 Geheimnisse der glücklichen Ehe" von John Gottman.Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema"Nach einer Trennung ist unser Hirn ein kleines, mieses ...""Beziehungsglück bedeutet, nichts festhalten zu wollen"Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.Kennst du unser Buch? <strong

1 hr 32 min
May 19, 2025Episode 225
"Ich kann nur in einer Beziehung bleiben, wenn ich sie nicht brauche"

Wie öffne ich meine Beziehung richtig? Was ist mit Eifersucht und Verlustangst? Was brauchen polyamore Partnerinnen und Partner? Und vor allem: Was ist überhaupt für mich das Richtige? Der Psychologe und Beziehungstherapeut Agostino Mazziotta berät Menschen, die Beziehungsmodelle zu finden, die sie wirklich leben wollen – egal ob als Paar, offen, zu dritt oder allein mit mehreren. Es geht darum, das auszuhandeln, was für alle Beteiligten stimmig ist."Liebe wächst, wenn sie geteilt wird", sagt Tino. Nur halten das viele für ein Tabu, wenn es um die eigene Beziehung geht. Mit den Podcast-Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm spricht er über nicht monogame Modelle – wie sie funktionieren, was sie brauchen und was sich von ihnen lernen lässt. Und warum es sich lohnt, wenn wir in unseren engsten Beziehungen mehr über Macht sprechen würden.Mehr zu unserem Gast und weitere InfosAgostino Mazziotta ist Psychologe, Ehe-, Familien- und Lebensberater, Sexualtherapeut und Professor für Diversity und Community Work in Münster. Er forscht unter anderem zu einvernehmlich nicht monogamen Beziehungen.Wie handele ich Regeln und Grenzen in offenen und polyamoren Beziehungen aus? Für "Ist das normal?" hat Tino Anregungen dazu als Handout erstellt (hier als PDF-Datei zum Download). Wer über Macht in seinen Beziehungen nachdenken möchte, kann ebenfalls ein Handout mit Fragen von Tino nutzen (ebenfalls als PDF).In dieser Folge wird die Philosophin Federica Gregoratto erwähnt, die im "Philosophie Magazin" elf Thesen zur Polyamorie veröffentlicht hat.Wer sich mit Menschen austauschen möchte, die einvernehmlich nicht monogam leben, kann sich an verschiedene Polystammtische und Treffpunkte wenden. Auf der Webseite der Polyamorie Stammtische Köln gibt es beispielsweise eine deutschlandweite Übersicht mit Kontakten.Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema"Sexuell exklusiv zu sein, ist nicht, was unsere Beziehung ausmacht""Wie wäre das, sie mit anderen zu sehen – eg

1 hr 5 min
May 5, 2025Episode 224
"Der Mindblow für Männer mit Problemen beim Sex: Es geht um Loslassen"

Es ist ein Albtraum für viele Männer: Ihr Penis wird beim Sex mit anderen nicht hart, sie kommen zu früh oder gar nicht. Dann wird geschwiegen, der Druck steigt, die Versagensängste wachsen. Ein Teufelskreis, der oft gar keine körperlichen Ursachen hat, sagt der Psychologe und Psychotherapeut Linus Günther. Denn selten sei Masturbieren ein Problem."Es kommen ganz viele Männer mit dem Wunsch in die Beratung, sexuell mehr leisten zu wollen", erzählt Linus den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. "Das ist aber genau das Gegenteil von dem, was sie brauchen und von dem, was sie denken." Männer seien oft überzeugt, nicht gut genug zu sein, nicht hart oder stark genug zu sein, sagt Linus. Für ihn sind Selbstmitgefühl und die Beziehung zu sich selbst zentral bei der Lösung sexueller Probleme. Und beides kann jeder aktiv verändern.Mehr zu unserem GastLinus Günther ist Psychologe und Psychotherapeut und berät Einzelpersonen, Gruppen und Paare zu unterschiedlichen Themen.Einer seiner Schwerpunkte ist die Arbeit mit Männern mit sexuellen Fragen und Problemen. Die er auch über die Coachingplattform lovebetter betreut.Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema"Durch Testosteron wird keiner zum wilden Stier""Starke Berührungen, Druck und Schmerz machen auch ein High""Es geht um den Menschen, der am Penis dranhängt""Bei Sexsucht ist entscheidend, wofür Sex eigentlich genutzt wird"Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst"Folge den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. <str

1 hr 4 min
Apr 21, 2025Episode 223
"Würden wir den Zyklus positiv belegen, gäbe es weniger PMS-Probleme"

Wir haben eine Sprechstunde bei Mandy Mangler, Deutschlands vielleicht bekanntester Gynäkologin. Die Chefärztin krempelt die Frauenheilkunde um und spricht mit den Podcast-Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm darüber, warum es in der Medizin noch immer Probleme gibt, den weiblichen Körper zu verstehen, wieso Frauen oft schlechter behandelt werden als Männer und wie sich das ändern lässt."Statt sich mit der Person auseinanderzusetzen, schieben wir einfach alles auf die Hormone", sagt Mandy. Sie erklärt, warum von der Menstruation bis hin zu den Wechseljahren viele Phasen weiblicher Entwicklung so negativ bewertet werden. Eine Podcastfolge über Mythen und Unwissen rund um den weiblichen Körper, die Gesundheit von Frauen und darüber, wieso der patriarchale Blick auf die Gynäkologie so hartnäckig ist.Mehr zu unserer Gästin und weitere InfosMandy Mangler ist Chefärztin und Leiterin der Gynäkologie und Geburtshilfe im Auguste-Viktoria-Klinikum und im Klinikum Neukölln in Berlin. Sie ist Trägerin des Berliner Frauenpreises, den sie 2022 für ihren Einsatz um die Gleichstellung in der Medizin bekommen hat. 2024 erhielt sie für ihre Arbeit und ihr Engagement den Verdienstorden des Landes Berlin.Im "Gyncast", dem "Tagesspiegel"-Podcast zu Frauenheilkunde und Gynäkologie, beantwortet sie regelmäßig Fragen rund um Schwangerschaft, Sexualität und Medizin.Zusammen mit der Journalistin Esther Kogelboom hat sie "Das große Gynbuch" geschrieben, in dem sie über alles rund um Sex, Zyklus und Wechseljahre aus weiblicher Sicht schreiben.Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema"Die Pille wird viel zu oft als alternativlos diskutiert""Verhütung ist keine Privatsache, sondern zutiefst politisch""Der schlimmste Satz zur Geburt: Hauptsache, alles ist gut gegangen""Ein unterschiedlicher Kinderwunsch ist kein Trennungsgrund"Alle Sexpodcastfolgen auch auf <a href="https://www.zeit.de/serie/i

1 hr 7 min
Apr 7, 2025Episode 222
"Es ist eben kein Witz, sondern Gaslighting"

Mir passiert so etwas nicht. Und falls doch, werde ich mich schon wehren können. So denken viele 2025 über sexuelle Belästigung und Sexismus am Arbeitsplatz. Nach #Metoo und den öffentlichen Debatten sollte doch klar sein, dass Übergriffe nicht ohne Folgen bleiben. Doch: "Das ganze Wissen, was wir haben, erhöht den Druck auf uns", sagt die Sozialpädagogin und Traumafachberaterin Mirjam Spies. Sich richtig zu verhalten, wenn der Kollege einen anstarrt, im Meeting der Spruch zum Kleid fällt oder anzügliche Nachrichten per WhatsApp kommen."Die Scham, im entscheidenden Moment nicht reagiert zu haben, ist noch mal größer, weil viele sich sagen: Eigentlich hätte ich es doch besser gewusst." Mit den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm spricht Mirjam darüber, wie man sich ganz konkret gegen Belästigungen wehren kann und warum das oft so schwerfällt. "Immer wenn Menschen in Kontakt miteinander kommen, werden Grenzen verletzt", sagt sie. Umso wichtiger sei eine Kultur – vor allem auch im Job – die offen, vertrauensvoll und entschieden damit umgehe.Mehr zu unserer Gästin und weitere InfosMirjam Spies ist Sozialpädagogin und war viele Jahre in Frauenberatungsstellen in der Beratung und der Prävention tätig. Sie berät und begleitet Unternehmen und Behörden dabei, Präventionskonzepte zu sexueller Belästigung am Arbeitsplatz zu erarbeiten und umzusetzen.Jede elfte Person ist laut einer Umfrage von 2019 von sexuellen Belästigungen am Arbeitsplatz betroffen. Frauen fast doppelt so häufig wie Männer ("Umgang mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz – Lösungsstrategien und Maßnahmen zur Intervention", Antidiskriminierungsstelle des Bundes, 2019)Weitere Folge zum Thema"Es ist kein Vorwurf, wenn die Polizei fragt: Haben Sie sich gewehrt?"Welche Stellen beraten bei sexualisierter Gewalt?Das bundesweite Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen ist Tag und Nacht unter der Nummer 116 016 erreichbar – kostenlos und auf Wunsch anonym. Über die Internetseite können sich Betroffene zudem online per E-Mail oder Chat beraten lassen.Weitere Anlaufstellen per Telefon, Mail oder persönlich sind das Hilfetelefon Sexueller Missbrauch, das Opfertelefon Weißer Ring oder Lara – Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt an Frauen (Berlin). Für Männer gibt es das Hil

59 min
Mar 24, 2025Episode 221
"Sex hört dann auf, wenn die Partner sich wichtig sind"

Warum willst du Sex? Aus Spaß, weil er eben dazugehört oder aus anderen Gründen? "Viele Paare haben keinen Sex mehr, obwohl sie ihn gerne hätten, weil sie Lust als fast einzige Fahrkarte betrachten", sagen die Paar- und Sexualtherapeuten Katharina Middendorf und Ralf Sturm. Und erklären, warum es sich lohnt, Sex und Lust getrennt zu betrachten.Mit den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm sprechen sie über gute Gründe für Sex, die viele oft nicht gelten lassen: die Beziehung halten, Stress abbauen, sich normal fühlen, anderen einen Wunsch erfüllen. Was es für Sex braucht, wie sich der Druck rausnehmen lässt und wieso die besten Tipps für besseren Sex meist ins Leere laufen.Mehr zu unseren Gästen und weitere InfosKatharina Middendorf und Ralf Sturm sind beide unter anderem systemische Paar- und Sexualtherapeuten. Für den Tagesspiegel schreiben sie die Kolumne Mythen der Liebe. Gemeinsam haben sie eine Praxis in Berlin.In dieser Folge werden einige Konzepte für die Sexualtherapie – wie etwa das Hamburger Modell – genannt, die wir in einer frühen Sexpodcastfolge ausführlich erklärt haben.Über Lustlosigkeit schrieb auch der bekannte Sexualtherapeut und Psychologe David Schnarch in seinen Büchern Die Psychologie sexueller Leidenschaft und Intimität und Verlangen.Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema"Man kann lernen, zu lieben und geliebt zu werden""Wir können Erotik nicht herstellen, aber unglaublich beeinflussen""Zu hoffen, der andere ändert sich, ist bequem – und nutzlos"Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willstFolge den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualt

1 hr 5 min
Mar 10, 2025Episode 220
"Wir können Erotik nicht herstellen, aber unglaublich beeinflussen"

Kitschige Pornoromane, alberne Anmachen und in die Jahre gekommene Sexshops im Industriegebiet? Daran denken manche, wenn sie den Begriff Erotik hören. Wir gehen in die Tiefe und schauen uns an, was Erotik mit unseren intimsten Bedürfnissen zu tun hat. Erotik sei subtil, wo Sex explizit sei, sagt die Therapeutin und Psychologin Angelika Eck. Und wer Raum dafür schaffe, spüre wieder Lebendigkeit – mit sich und anderen.Es gibt kein How-to-Erotik. Was Menschen anziehend, aufregend und verführerisch finden, ist komplett individuell. Was macht Erotik aus und wie kann sie unseren Sex und unsere Sexualität verbessern? Darüber sprechen die Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm mit Angelika Eck. Es geht um Genuss, Sinnlichkeit, Intimität und letztlich darum, wer wir sind und ob wir uns trauen, uns so zu zeigen.Mehr zu unserer Gästin und weitere InfosAngelika Eck ist Psychologin sowie Paar- und Sexualtherapeutin in Karlsruhe.Für das ZEITmagazin ONLINE hat sie die Kolumne Schlafzimmerblick geschrieben, in der sie Fragen von Leserinnen und Lesern zu Liebe, Sex und Partnerschaft beantwortet. In diesem Text erwähnt sie das im Podcast besprochene Erdbeertörtchen.Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema"Sex ist nicht einfach nur Sex – nie""Erotik bewegt sich oft an der Schwelle zwischen Angst und Neugier""Wahre Sinnlichkeit katapultiert Sex in eine völlig neue Dimension""Vielen fällt es schwer, zu spüren, was sie wollen"Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willstFolge den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und <a href="https://www.instagram.com/svensonst/" target="_b

1 hr 9 min
Feb 24, 2025Episode 219
"Starke Berührungen, Druck und Schmerz machen auch ein High"

Was für die einen hemmungslos und leidenschaftlich klingt, ist für andere eher rücksichtslos und brutal: Was ist "rough sex"? Warum finden viele es heiß, wenn es beim Sex auch mal härter wird, mit leichten Schlägen, spucken, Beschimpfungen, festerem Zustoßen? "Es geht um Kontrolle, Schmerz und das Aufbrechen sexueller Normen", sagt die Psychotherapeutin Laura Kuhle. Nur wo liegt die Grenze zwischen Lust und Risiko?"Wirklich sicheren Sex gibt es nie", sagt Laura Kuhle. Gerade deshalb seien Respekt und Gleichberechtigung essenziell für guten "rough sex". Mit den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm spricht sie über die Gründe, warum solche Praktiken beliebter werden, warum sie nicht mit BDSM zu verwechseln sind und wir mehr über Konsens sprechen müssen.Mehr zu unserer Gästin und weitere InfosLaura Kuhle ist Wissenschaftlerin, psychologische Psychotherapeutin sowie Sexual- und Paartherapeutin.In dieser Folge sprechen wir über Erkenntnisse aus einer Vielzahl von Studien. Etwa zur Verbreitung von "rough sex", gerade auch unter jungen Menschen: Perspectives on Sexual and Reproductive Health: Döring et al., 2024, Arch Sex Behav: Herbenick et al., 2021, Journal of Sexual Medicine: Herbenick et al., 2020 und 2021, PLoS One: Herbenick et al., 2017. Zur Frage, welche Rolle Konsens beim Aushandeln von gewissen Praktiken spielt und wie diese erlebt werden: Sexuality Research and Social Policy: Herbenick et al., 2024 und Archives of Sexual Behavior: Herbenick et al., 2022. Und zur Frage der Bedeutung von "rough sex" über Geschlechter- und Identitätsgrenzen hinweg: Journal of Sex and Marital Therapy: Valdivia et al., 2022.Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema"BDSM ist einvernehmliche Gewalt, das ist für viele das Erregende daran"Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.Kennst du unser Buch? <a href="https://bit.ly/30VmsBl" target="

56 min
Feb 10, 2025Episode 218
"Man kann alles weglachen, schlimmer als der Tod ist eh nichts"

Katja Lewina ist mit ihren Bestsellern über Sexualität, Scham und ihre eigenen Beziehungen bekannt geworden. Nun hat sie über den Tod geschrieben. 2021 verstarb plötzlich ihr siebenjähriger Sohn. Sie selbst erfuhr kurz danach, dass sie mit einer unheilbaren Herzerkrankung lebt, die jeden Moment ihr Leben beenden kann. "Der Tod verschärft die Instinkte und zeigt, was und wer einem guttut", sagt Katja. Sie hat ihr Leben und ihre Beziehungen komplett umgekrempelt."Ich habe es verdient, glücklich zu sein – gerade weil mein Kind gestorben ist", erzählt die Autorin im Gespräch mit den Podcast-Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Locker, direkt und ohne Bullshit beschreibt Katja, wie die Endlichkeit ihr Leben bestimmt und wie sie sich nutzen lässt – für klare Prioritäten und mehr Gelassenheit. Sie selbst sei mittlerweile gutes Beziehungsmaterial geworden, sagt sie, denn: "Am Ende zählt nichts außer: Wer ist da und wen habe ich geliebt?"Mehr zu unserer GästinKatja Lewina ist freie Autorin. Ihre Bücher zu sexueller Selbstbestimmung von Frauen und Männern sowie ihren eigenen Beziehungen wurden Bestseller. Lesungen und weitere Infos findet ihr auf ihrer Website unter katjalewina.de. Auf Instagram postet Katja unter @katja_lewina.In ihrem aktuellen Buch Was ist schon für immer schreibt sie über den Tod und das Leben mit der Endlichkeit.In dieser Folge empfiehlt Katja das Buch In die Sonne schauen: Wie man die Angst vor dem Tod überwindet des US-amerikanischen Psychiaters und Schriftstellers Irvin D. Yalom.Weitere Sexpodcastfolgen mit Katja Lewina"Frauen beschimpft man mit zu viel Sex, Männer mit zu wenig""Männern fehlt die Bühne, um über Unsicherheit und Druck zu sprechen"Alle Sexpodcast-Folgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willstFolge den Sexpodcast-Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrah

54 min
Jan 27, 2025Episode 217
"Liebt man richtig, wenn man keine Eifersucht empfindet?"

Wer sie hat, will sie am liebsten sofort wieder loswerden: Eifersucht. Sie fängt klein an und kann schnell alles vergiften – Freundschaften, Familien und Beziehungen. Wie geht man am besten mit ihr um? "Man sollte die Eifersucht nicht ans Steuer lassen", sagt die Psychologin und Therapeutin Judith Gastner. Sie dürfe auf den Beifahrersitz. Wenn sie nervt, kommt sie auf den Rücksitz, in den Kofferraum oder wir setzen sie aus. Nur werde sie wohl immer wieder einsteigen.Der miese Gefühlscocktail sei etwas universell Menschliches, sagt Judith. Und das: "Eifersucht wird nur zum Problem, wenn Paare sie als Problem empfinden." Was genau sie damit meint, erzählt Judith den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Und sie erklärt, was einem über die eigene Eifersucht klar sein sollte und weshalb es keine gute Idee ist, die Person, mit der man zusammen ist, in ihrer Eifersucht allein zu lassen.Mehr zu unserer GästinJudith Gastner ist seit mehr als 20 Jahren Psychologin, Psychotherapeutin und Paartherapeutin mit eigener Lehrpraxis in München. Sie hat die wissenschaftlich fundierte Onlineplattform PaarBalance mitgegründet, die Menschen dabei unterstützt, eine Beziehungskrise zu überwinden (beispielsweise nach einer Affäre), ihre Partnerschaft insgesamt zu stärken und ein besseres Verständnis für die Dynamik in der eigenen Beziehung zu gewinnen.Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema"Viele Paare kämpfen gegen die Realität""Wenn sich Paare wieder in den Arm nehmen, dann tut sich was""Beziehungsglück bedeutet, nichts festhalten zu wollen"Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willstFolge den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und <a href="https://www.instagram.com/svensonst/" target

58 min
Dec 16, 2024Episode 216
"Sex in Freundschaften verbindet, weil er verbindlich ist"

Kuscheln unter Freunden ist okay, aber Erotik tabu? Bloß nicht, sagt der Autor und Content-Creator Ole Liebl. Er hat das erste Sachbuch zu Freundschaft plus oder "friends with benefits" geschrieben. In der Partnerschaft spiele Sexualität oft eine sehr starke und gleichzeitig normierende Rolle. "In der Freundschaft als Beziehungsform liegt oft eine andere Freiheit", sagt Ole. "Die Art und Weise, wie diese Beziehung geführt wird, unterliegt weniger starren Skripten."Den Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm hat er erzählt, was sich von der sexuellen Freundschaft lernen lässt und was Freundschaften sich auch von Partnerschaften abschauen können. Auf dem literarischen und politischen Frohen Festival haben die drei auf der Bühne über unsere intimsten Beziehungen gesprochen, über das, was sie ausmacht und wie sie unser Leben verändern können.Mehr zu unserem GastOle Liebl ist Autor und Content-Creator. 2024 ist sein Sachbuch Freunde lieben. Die Revolte in unseren engsten Beziehungen erschienen. Auf TikTok und Instagram klärt er aus queerfeministischer und wissenschaftlicher Perspektive über verschiedene Themen rund um Sexualität, Geschlecht und Beziehungen auf.Mehr zum SexpodcastAlle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willstFolge den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT.

1 hr 15 min
Dec 2, 2024Episode 215
"Was kann ich tun, um im Streit nicht wieder getriggert zu werden?"

"Dankbarkeit ist eines der wichtigsten Werkzeuge, um zu versöhnen", sagt Eric Hegmann. Der Therapeut berät in seiner Praxis und in der TV-Doku-Serie Die Paartherapie Menschen, die Probleme in Ehe und Partnerschaft haben. Eine der größten Herausforderungen: der Umgang mit Ärger, Streit und Wut. Kein Paar, keine Familie und sicher auch keine gute Freundschaft kommt ohne Auseinandersetzungen aus. Nur wie verzeiht man richtig? Was braucht eine aufrichtige Entschuldigung? Und wie lernt man aus den eigenen Fehlern?Mit den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm spricht Eric darüber, warum es so wichtig ist, eine Beziehung, die man erhalten will, nach Verletzungen, Konflikten und Betrug wieder zu reparieren. Er gibt konkrete Tipps und Anleitungen und wird kurzerhand sogar für die Hosts therapeutisch tätig.Mehr zu unserem GastEric Hegmann ist Paartherapeut und Mitgründer der Modern Love School, die Paare und Singles mit Onlinekursen helfen will. Er hat mehrere Bücher über Liebe, Partnersuche und Beziehungen geschrieben. Das Neueste heißt Erzähl mir mehr, das Entwicklungsfragebuch für Paare.In seiner ARD-TV-Doku-Serie Die Paartherapie und dem gleichnamigen NDR-Podcast hilft er echten Paaren in der Krise.Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema"Viele Paare kämpfen gegen die Realität""Beziehungsglück bedeutet, nichts festhalten zu wollen""Es geht nie um die blöde Sachebene, sondern immer um Gefühle"Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willstFolge den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.bue

1 hr 28 min
Nov 18, 2024Episode 214
"Wie wäre das, sie mit anderen zu sehen – egal ob Mann oder Frau?"

Der Sexpodcast ist zurück – mitten in einer echten Paartherapie. Annika und Leander, beide Anfang 20 und glücklich zusammen, fragen sich: Wie öffnen wir unsere Beziehung, ohne den anderen zu verletzen? Sie wollen etwas mehr Abenteuer und sexuelle Erfahrungen auch mit anderen Menschen machen. Mit ihrer Paartherapeutin, der Psychologin Sonja Bröning, besprechen sie, was beide brauchen, um sich damit wohlzufühlen.Dass sie für diesen Schritt bereit sind, haben sie bereits in der letzten Sexpodcastfolge mit Sonja festgestellt. Nun geht es darum, ins Handeln zu kommen. Die Podcast-Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm hören mit euch in die Therapiesitzung rein und befragen Sonja, wie sie Annika und Leander zu einem Deal führen will, bei dem beide gewinnen. Annika braucht dabei Sicherheit, Leander ist seine Autonomie wichtig. Wie kommen beide zusammen?Mehr zu unseren GästenSonja Bröning ist Professorin für Entwicklungspsychologie an der Medical School Hamburg und forscht unter anderem zu Liebes- und Familienbeziehungen. Zugleich arbeitet sie als systemische Paar- und Sexualtherapeutin in eigener Praxis. Mehr zu ihrer Arbeit erfahrt ihr auf ihrer Website und auf Instagram.Wir bedanken uns bei allen Paaren, die sich für diese Folge beworben haben, und ganz besonders bei Annika und Leander, die mitgemacht haben.Die erste Folge Paartherapie mit Sonja Bröning"Sexuell exklusiv zu sein, ist nicht, was unsere Beziehung ausmacht"Weitere Sexpodcastfolgen zum ThemaWas in einer Paartherapie wirklich passiert"Zu hoffen, der andere ändert sich, ist bequem – und nutzlos"Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willstFolge den Sexpodcast-Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unte

1 hr 26 min
Nov 4, 2024Episode 213
"Sexuell exklusiv zu sein, ist nicht, was unsere Beziehung ausmacht"

Kommt mit uns in eine echte Paartherapiesitzung. Annika und Leander treffen die Psychologin Sonja Bröning, weil sie mit dem Gedanken spielen, zu daten – außerhalb ihrer gemeinsamen Beziehung. Beide haben sich in der Oberstufe kennengelernt und sind seit sieben Jahren glücklich zusammen. Lassen sie Erfahrungen aus, die andere in ihrem Alter machen, die nicht schon so früh zusammengekommen sind? Beide überlegen, ob Sex und Nähe auch mit anderen Menschen möglich wären, ohne die gemeinsame Beziehung zu gefährden.Sollen wir unsere Beziehung öffnen? Und wie geht das, ohne den Partner zu verletzen? Darum geht es in den Sitzungen von Annika und Leander. Mit ihrer Therapeutin Sonja besprechen die Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm außerdem, wie es ihr gelingt, mit Annika und Leander zu prüfen, ob sie für diesen Schritt bereit sind und was ihnen davor klar sein sollte.Mehr zu unseren GästenSonja Bröning ist Professorin für Entwicklungspsychologie an der Medical School Hamburg und forscht unter anderem zu Liebes- und Familienbeziehungen. Zugleich arbeitet sie als systemische Paar- und Sexualtherapeutin in eigener Praxis. Mehr zu ihrer Arbeit erfahrt ihr auf ihrer Website und auf Instagram.Wir bedanken uns bei allen Paaren, die sich für diese Folge beworben haben und ganz besonders bei Annika und Leander, die mitgemacht haben.Weitere Sexpodcastfolgen zum ThemaWas in einer Paartherapie wirklich passiert"Zu hoffen, der andere ändert sich, ist bequem – und nutzlos"Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willstFolge den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. <s

50 min
Oct 21, 2024Episode 212
"Drag war für mich lebensrettend"

"Meine Queerness war einfach da und hat die Leute ganz schön irritiert", erzählt Barbie Breakout, die sich als Kind Tina nannte, weil ihr klar war: Ein Junge bin ich nicht. Anders war die nicht binäre Dragqueen, Aktivistin und Gastgeberin der Reality-TV-Show "Drag Race Germany" immer schon. Im Sexpodcast – live von der Bühne der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung – erzählt sie den Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm von Übergriffen in ihrer Kindheit, wie die Kunstform Drag in ihr Leben kam und wie ihr die Community geholfen hat, sich von Selbsthass und der Meinung anderer zu lösen.Heute setzt sie sich für HIV-Aufklärung ein, gegen Homophobie und rechte Propaganda. 2024 war sie Botschafterin des Christopher Street Day in Leipzig – in einem Jahr, in dem zahlreiche queere Demos das Ziel von Nazis waren. Parteien wie die AfD, sagt Barbie, bräuchten Feindbilder: "Ob das jetzt Migrant:innen sind, das Gendern oder Dragqueens, die harmlos Kindern vorlesen, dass sie sich nicht umbringen müssen, wenn sie anders sind, ist dann relativ egal – was funktioniert, ist Angst." Dagegen helfe nicht, auf Social Media Storys zu posten, sondern der Weg in die Unbequemlichkeit: "Wir müssen uns wieder zumuten, auf Demos zu gehen, wo vor uns vielleicht eine Naziblockade ist." Mehr zu unserer GästinBarbie Breakout ist Künstlerin, Aktivistin und Moderatorin. Mehr aus Barbies Leben hört ihr in ihrem Buch "Tragisch, aber geil 2.0", das auf Spotify abrufbar ist. Zudem ist sie Teil des Kulturpodcasts "2old2dieYoung" mit Tatjana Berlin und Paul Schulz. Weitere Inhalte teilt sie auf ihrem YouTube-Kanal.Sie war Host der ersten Staffel "Drag Race Germany", der deutschen Ausgabe von "RuPaul's Drag Race", einer mit zahlreichen Emmys ausgezeichneten US-amerikanischen Reality-TV-Show, in der Dragkünstler:innen um den Titel des nächsten Drag-Superstars kämpfen.Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.Kennst du unser Buch? "Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst"Folge den Sexpodcast-Hosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter <a href="https://www.instagram.com/dr.melanie.buett

1 hr 7 min
Oct 7, 2024Episode 211
"Die meisten Männer sind grottige Liebhaber"

Leistungsorientiert, zielfokussiert und schnelllebig sei Sexualität heute, sagt Iva Samina. Und noch sehr männlich geprägt. Wirklich befriedigend sei das auf Dauer selten – für alle Beteiligten. Vor allem Männer berichten der Sexologin von enormem Druck, den sie in sich tragen. Sie hilft ihnen dabei, ihre wahren Bedürfnisse, Gefühle und Grenzen kennenzulernen. Iva ist überzeugt: Jeder Mann könne zu einem freieren und glücklicheren Liebhaber werden.Den Sexpodcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm erzählt sie, worauf es in ihren Kursen ankommt. Und warum guter Sex Raum, Zeit, Absichtslosigkeit und klare Kommunikation bedeutet – es aber auch nicht immer Slow Sex sein muss. "Ich rede davon, den Orgas-Muss beiseitezulassen und gegen einen Orgas-Kann einzutauschen", sagt Iva. In dieser Folge erklärt sie, wie leicht man schon mit kleinen Übungen zurück ins Spüren findet und warum man für den Höhepunkt nicht einmal die Genitalien braucht.Mehr zu unserer GästinIva Samina ist Sexologin, Coach und Sexological Bodyworkerin. Mehr über ihre Arbeit erfahrt ihr auf ivasamina.com und ihrem Profil bei trustedbodywork oder auf Instagram.Mehr Hintergrundwissen über sexologische Körperarbeit bieten unter anderem die Seiten des Europäischen Berufsverbands der Sexological Bodyworkers, EASB.Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema"Es geht nicht um schöner vögeln, sondern um Identität""Wahre Sinnlichkeit katapultiert Sex in eine völlig neue Dimension""Mir ist es gleich, ob ich Hände oder Genitalien einer Person berühre"Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willstFolge den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und <a href="https://www

1 hr 37 min
Sep 23, 2024Episode 210
"Es ist kein Vorwurf, wenn die Polizei fragt: Haben Sie sich gewehrt?"

Nur die Hälfte aller angezeigten Sexualstraftaten landet vor Gericht, viele Betroffene wenden sich gar nicht erst an die Polizei. Etwa aus Scham oder Angst davor, was danach passieren könnte. Die Traumatherapeutin Ingrid Wild-Lüffe und die ehemalige Staatsanwältin Kirsten Böök beraten Polizei und Justiz: Was braucht es für sensible Vernehmungen, wie beeinflusst das Erlebte die Aussage und das Verhalten der Betroffenen – und wie schützt man sie davor, erneut traumatisiert zu werden?"Betroffene müssen wissen: Anzeigen haben Risiken und Nebenwirkungen", sagt Wild-Lüffe. Eine gute Vorbereitung sei wichtig, sagt auch Böök. Die Staatsanwaltschaft sei verpflichtet, ein faires Verfahren zu ermöglichen. Über allem stehe dabei die Unschuldsvermutung des Angeklagten, der auch fälschlich beschuldigt worden sein könne. Damit das Gericht Schuld oder Unschuld feststellen kann, brauche es stichhaltige Beweise, detaillierte Aussagen und die Unterstützung aller Beteiligten. Und das kann im Zweifel lange Zeit dauern und für mutmaßliche Opfer und Täter schwer belastend sein. Im Gespräch mit den Sexpodcasthost Melanie Büttner und Sven Stockrahm erklären sie, was es für ein Strafverfahren braucht und wann es Betroffenen zu viel werden kann.Mehr zu unseren Gästinnen und weitere InfosIngrid Wild-Lüffe ist psychologische Psychotherapeutin. Sie arbeitet seit mehr als 40 Jahren mit Opfern schwerer Gewalttaten und ist Mitgründerin des Vereins Trauma Hilfe Zentrum München.Kirsten Böök ist ehemalige Staatsanwältin. Aktuell ist sie im niedersächsischen Justizministerium für die Organisation und Umsetzung des Opferschutzes in Niedersachsen zuständig.Im Oktober 2024 erscheint die dritte überarbeitete Auflage des Fachbuchs Trauma und Justiz – Juristische Grundlagen für Psychotherapeuten – psychotherapeutische Grundlagen für Juristen von Kirsten Böök und Ulrich Sachsse.Im Podcast erwähnt Kirsten Böök Daten zu den Motiven von Opfern von Sexualdelikten, die nicht anzuzeigen. Dabei handelt es sich um eine Sonderauswertung des Landeskriminalamtes Niedersachsen, die nicht veröffentlicht wurde. Die erwähnte Dunkelfeldstudie ist über das LKA abrufbar.Die Zahlen zu den Einstellungen von Verfahren und der Anzahl der Anklagen ergeben sich aus den Daten des Statistischen Bundesamtes.In Deutschland nahmen Polizeidienststellen insgesamt 12.186 Anzeigen auf, in denen Menschen – vor all

1 hr 12 min
Sep 9, 2024Episode 209
"Ein unterschiedlicher Kinderwunsch ist kein Trennungsgrund"

Zusammenziehen, vielleicht heiraten und klar, Kinder bekommen: "Das klingt für viele so schön, so einfach, so normal", sagt die Paartherapeutin Nele Sehrt. Nur sei es das nicht. Wie fast alles zum Kinderwunsch. Nicht nur, wer Nachwuchs möchte, muss sich viele Fragen stellen: Wann? Wie schnell? Mit wem? Allein oder als Paar? Schafft mein Körper das? Sondern auch, wer sich entscheidet, kinderlos glücklich zu sein – denn das werde oft noch als etwas Defizitäres angesehen, sagt Nele.In dieser Folge sprechen die Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm mit Nele über Antworten: für Paare, Singles, queere Personen, ob unfruchtbar, ambivalent oder jahrelang am Probieren. Denn viel zu viele Menschen blieben mit ihrem Kinderwunsch oder einem Nein dazu allein, sagt Nele. Dabei gebe es mehr Lösungen, als viele denken. Auch wenn es für manche auch einen schmerzhaften Abschied bedeuten kann.Mehr zu unserer GästinNele Sehrt hat ihre eigene psychologische Praxis in Hamburg. Sie ist Diplom-Psychologin, Sexual-, Paar- und Traumatherapeutin. Zudem schreibt sie in der Zeitung Welt eine Kolumne über Liebe, Sexualität und Beziehungen. Auf Instagram ist Nele Sehrt als @psychologin.nele zu finden.In dieser Folge erwähnen wir Daten aus der Studie Ungewollte Kinderlosigkeit 2020, die im Auftrag des Bundesfamilienministeriums entstanden ist.Nele verweist zudem auf die Onlinecommunity familyship.org, die Menschen berät und unterstützt, ihren Kinderwunsch zu verwirklichen – sei es als klassische Familie, als Co-Elternteil, Regenbogenfamilie, alleinerziehend oder mit mehreren Eltern gemeinsam.Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema"Beziehungsglück bedeutet, nichts festhalten zu wollen"Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willstFolge den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. <a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbe

1 hr 30 min
Aug 26, 2024Episode 208
"Wahre Sinnlichkeit katapultiert Sex in eine völlig neue Dimension"

"Unsere Sexualität ist herzlos geworden", sagt Maria Kehr, Coachin für eine bewusstere Sexualität, die mit Tantra und Berührungen arbeitet. Viele Menschen hätten eine tiefe Sehnsucht nach einem erfüllteren Sexleben, nur scheitern sie oft daran. Wie gelingt es, sich selbst und den eigenen Körper ganz bewusst zu spüren und auch zu genießen – ausgiebig, mit Zeit und ganz viel Entspannung?Die Antwort lautet Sinnlichkeit, erzählt Maria den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. "Wer sie erlernt, dem geht ein Licht auf", sagt Maria. Dafür braucht es Verlangsamung – vor allem beim Sex. Auf dem Weg dahin zeigt Maria ihren Klientinnen und Klienten die sieben Schlüssel zur exzellenten Innenwahrnehmung – und führt Hosts und Zuhörende mit ein paar Übungen ins Spüren.Mehr zu unserer GästinMaria Kehr ist Conscious Sexuality Coach (auf maeha.de) und hilft Menschen zurück in ihren Körper und ihre Sinnlichkeit zu finden, ob für besseren Sex oder ein neues Körpergefühl auch nach traumatischen sexuellen Erlebnissen. Sie arbeitet mit Methoden aus dem Tantra und dem Sexological Bodywork.Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema"Vielen fällt es schwer, zu spüren, was sie wollen""Viele Menschen wissen nicht, wie sie berühren sollen"Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willstFolge den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos te<

53 min
Aug 12, 2024Episode 207
"Es geht nicht um schöner vögeln, sondern um Identität"

"Steht er, so bin ich" – die Erektion einmal mehr als Symbol von Männlichkeit. Das haben viele Männer verinnerlicht, die zu ihm in die sexualtherapeutische Praxis kommen, sagt Michael Sztenc. Tief davon überzeugt, funktionieren zu müssen, soll der moderne Mann aber auch gleichzeitig auf seine Gefühle hören, nur um beim Sex von alten Leistungsansprüchen heimgesucht zu werden.Sich zu zeigen, wie man ist, unabhängig vom Urteil anderer, fällt Männern oft besonders schwer. Mit den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm blickt Michael auf Männlichkeiten, die meist Verletzlichkeiten verstecken, die viele nicht zeigen wollen. Dabei offenbaren sich Selbstwertthemen bis hin zu toxischen Verhaltensweisen. Wer sich entwickeln will, muss sich dem stellen – und kann nicht nur sein erotisches Selbst neu finden.Mehr zu unserem Gast und weitere InfosMichael Sztenc ist Psychologe, Paar- und Sexualtherapeut sowie Sexualpädagoge. In Saarbrücken arbeitet er seit Jahren in eigener Praxis.In seinem Buch Klappt’s? Vom Leistungssex zum Liebesspiel – ein Übungsbuch für Männer geht es darum, dass Menschen mit Penis den eigenen Sex zur Erotik machen.In der Folge empfiehlt Michael Sztenc Bücher des Psychologen und Bestsellerautors Björn Süfke, der unter anderem Männer. Was es heute heißt, ein Mann zu sein geschrieben hat. Wer mehr über moderne Männlichkeit lernen will, dem legt Michael auch die britische Dokumentation Beyond Men and Masculinities nah (läuft auf Netflix).An welchem Ideal soll sich der moderne Mann orientieren? Wie stark muss er noch sein? Wie schwach darf er sich zeigen? ZEIT ONLINE hat diesen Fragen den Schwerpunkt Das verwirrte Geschlecht gewidmet.Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema"Männer denken oft: Ich bin der einzige Idiot, der es nicht hinkriegt""Ich will in einer Gesellschaft leben, wo kuschelnde Männer okay sind""Es geht um den Menschen, der am Penis dranhängt"Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/

58 min
Jul 29, 2024Episode 206
"Als Escort spiele ich keine Rolle, sondern ich komme als Mensch"

Er ist Callboy und Escort, viel lieber nennt Ben Nordmann seinen Nebenjob aber unterstützende Sexarbeit: "Für mich ist ein Treffen erfolgreich, wenn eine Person nicht wieder zu mir kommt." Er empfängt Frauen, die etwa Bodyshaming kennen, schlechte Erfahrungen mit Sex gemacht haben, Behinderungen oder Traumata haben, sich nach Intimität sehnen oder noch nie Sex hatten.Den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm erzählt Ben von seiner Arbeit und warum er glaubt, dass positive sexuelle Begegnungen für viele Frauen den Unterschied machen können. Er sagt: "In der Zugewandtheit und in der Schambefreitheit liegt ein großes Potenzial." Was er damit genau meint, erklärt der etwas andere Sexarbeiter in dieser Folge.Mehr zu unserem Gast und weitere InfosBen Nordmann arbeitet als Escort und Produktdesigner. Er hat die Initiative justnotbed gegründet, für eine inklusive, authentische und nahbare Perspektive auf Sexualität über Kunst und Escort. Ben Nordmann ist auf Instagram, X und YouTube.Supportive Sexwork ist ein Kollektiv für den Austausch, die Aufklärung und Angebote zu unterstützemder Sexarbeit.Ben Nordmann ist Teil des Berufsverbands erotische und sexuelle Dienstleistungen e.V..Weitere Sexpodcastfolge zum Thema"Wir möchten, dass Hure kein Schimpfwort mehr ist"Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willstFolge den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIG

1 hr 6 min
Jul 8, 2024Episode 204
"Der Beckenboden ist ein Wunderwerk – nicht nur für guten Sex"

Wer Beckenboden hört, denkt meist an Rückbildungskurse für junge Mütter oder auch an Blasenschwäche. Nur lohnt sich das Training der Muskeln und des Bindegewebes dort nicht nur für Frauen oder ältere Menschen. Auch Männer oder wer im Fitnessstudio viel Gewicht stemmt, sollte Ana Herrmannsdörfer zuhören. Die Physiotherapeutin bietet zudem Libidoworkshops an und weiß, wie wichtig ein elastischer Beckenboden für Erregung und guten Sex ist.Mit den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm klärt Ana über das – wie sie es nennt – versteckte Wunderwerk auf. Denn wer auf seinen Beckenboden hört, der kann gleichzeitig Rückenschmerzen lindern und viel für ein besseres Körpergefühl tun.Mehr zu unserer Gästin und weitere InfosAna Hermannsdörfer ist Physiotherapeutin, Sexualpädagogin und Beraterin. In ihrer Praxis Mitte der Kraft bietet sie Sexual- und Paarberatung, Therapien, Workshops und Onlinekurse an.Gut ausgebildete Beckenbodentrainerinnen und -trainer finden sich unter anderem über die Therapeutenliste der AG GGUP – Gynäkologie, Geburtshilfe, Urologie, Proktologie im Deutschen Verband für Physiotherapie ZVK e. V.Ana empfiehlt und arbeitet unter anderem nach dem Tanzberger-Konzept für Physiotherapie.Weitere Sexpodcastfolgen zum Thema"Schmerzen beim Sex sind ein Teufelskreis"Alle Sexpodcastfolgen auch auf www.zeit.de/sexpodcast.Kennst du unser Buch? Ist das normal? Sprechen wir über Sex, wie du ihn willstFolge den Sexpodcasthosts, der Ärztin und Sexualtherapeutin Melanie Büttner und dem ZEIT-ONLINE-Ressortleiter Wissen, Sven Stockrahm, auf Instagram unter @dr.melanie.buettner und @svensonst. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#start" target="

1 hr 9 min
Jun 17, 2024Episode 203
"Viele Kinder denken: Das passiert nur mir, und ich bin schuld daran"

Zeit heilt keine Wunden, schnelles Handeln aber schon: Kinder, die Schlimmes erlebt haben, können schwer psychisch erkranken. Die Traumatherapeutin Nicole Szesny-Mahlau versucht, das zu verhindern. Ihre Arbeit beginnt, wo die Berichterstattung über Gewalt, Verlust, Übergriffe und Vernachlässigung oft endet: wenn das Erlebte aufhört, bekannt wird oder Täterinnen und Täter gefasst wurden.Wie hilft man Kindern, die ein Trauma erlebt haben, und wie erkenne ich überhaupt, dass ein Kind Unterstützung braucht? Das erzählt Nicole den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm. Sie erklärt, worauf es in der Traumatherapie ankommt, wie wichtig Eltern und andere Bezugspersonen bei diesem Prozess sind und warum man nur dann viel tun kann, wenn alle Beteiligten bereit sind, traumatische Erlebnisse nicht zu verdrängen.Mehr zu unserer Gästin und weitere InfosNicole Szesny-Malau ist Psycho- und Traumatherapeutin in eigener Praxis in München. Ihr Schwerpunkt sind Traumafolgeerkrankungen über die Lebensspanne.Nicole hat trauma.help – Deutsches Traumakompetenznetz e.V gegründet und ist dort Vorständin. Der Verein will die Versorgung traumatisierter Kinder und Jugendlicher im deutschen Sprachraum stärken.2023 ist ihr Buch Traumatherapie mit Kindern und Jugendlichen: Eine Orientierungshilfe für die Behandlung der (komplexen) PTBS erschienen, das sie gemeinsam mit ihrem Kollegen Patrick Fornaro und ihrer Kollegin Johanna Unterhitzenberger verfasst hat.Jedes dritte Mädchen und jeder dritte Junge wurde im Netz schon einmal sexuell belästigt (Studienreihe Jugend, Information, Medien; 2023).Aktuelle Daten zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Erwachsene sind in der polizeilichen Kriminalstatistik des Bundeskriminalamtes erfasst.Hilfe und UnterstützungEine spezialisierte Psychotherapie kann dabei helfen, die Folgen von sexueller Gewalt und anderen Traumatisierungen zu bewältigen. Psychotherapeutinnen und -therapeuten mit einer traumaorientierten Zusatzausbildung sind hier zu finden:Traumaambulanzen: in verschiedenen Städten bundesweit, ein Verzeichnis bietet etwa projekt-hilft.de. Therapeutinnen- und Therapeutensuche der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT)Auf den Seiten der Bundesz

1 hr 8 min
May 27, 2024Episode 202
"Liebe ist eine Fähigkeit und wir alle können sie lernen"

Was ist Liebe? Nicht nur ein Gefühl. Davon ist die Paartherapeutin Sharon Brehm überzeugt. Sie sieht die Liebe pragmatisch, als Fähigkeit und Handlung, die sich meistern lässt. "In der Liebe geht es nicht um Labels und Diagnosen – sondern um die Geschichten, die wir uns immer wieder erzählen", sagt sie. Was bedeutet das für Beziehungen und Konflikte in der Partnerschaft?In dieser Folge sprechen die Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm mit Sharon über das, was es für Liebe und glückliche Beziehungen braucht: Grenzen, Wertschätzung und Empathie. Sharon erzählt, warum es wichtig ist, zu wissen, welcher Bindungstyp man selbst ist, warum Liebe keine Bedingungen kennt und sie verrät ein Geheimnis für echte Verbindung: Co-Regulation.Mehr zu unserer Gästin und weitere InfosSharon Brehm ist systemische Paartherapeutin, Coach und Autorin und in ihrer Doktorarbeit über binationale Paare hat sie festgestellt: Liebe ist nicht nur ein Gefühl. Mehr zu ihrer Arbeit erfahrt ihr auf Sharons Webseite und auf Instagram.Im Mai 2024 ist Sharons zweites Sachbuch erschienen: wiederherzgestellt: Wie emotionale Heilung mehr Vertrauen, Nähe und Lebendigkeit in deine Beziehung bringt. 2022 veröffentlichte sie das psychologisch fundierte Datingbuch Smart Loving: Wie wir echte Liebe finden.Gemeinsam mit der Journalistin und Autorin Anika Landsteiner spricht Sharon im Podcast Hello Lovers darüber, wie Menschen heute lieben wollen. Für Singles auf der Suche nach Liebe und Selbstliebe veröffentlichen beide zudem den kostenpflichtigen Coaching-Podcast Lessons in Love Singles .Auf Sharons Website gibt es einen Test, der erste Hinweise gibt, welcher Bindungstyp man sein könnte.In dieser Folge erwähnen wir das Buch Die Kunst des Liebens des Sozialpsychoanalytikers Erich Fromm, in dem es auch um die Frage geht, ob Liebe eine Kunst ist.Für mehr Zugang zu den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen empfiehlt Melanie auch die Bücher von Gerlinde Ruth Fritsch, Der Gefühls- und Bedürfnisnavigator und <a href="https://www.junfermann.de/titel/praktische-selbst-empathie/33" t

1 hr 14 min
May 6, 2024Episode 201
"Sätze wie 'Geht auch schnell' oder 'Schicke Intimfrisur' sind Gewalt"

Was wird untersucht, wie sehe ich aus, wird es wehtun? Bei kaum einem Arztbesuch fühlen sich Menschen so exponiert, wie bei der Gynäkologin oder dem Gynäkologen. Nicht wenige Patientinnen sind angespannt, fühlen sich unwohl, schämen sich oder haben sogar Angst. Und längst nicht alle Ärztinnen und Ärzte gehen darauf ausreichend ein, erzählen Claudia Schumann-Doermer und Colette Gras den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm.Den beiden Ärztinnen geht es um eine neue Haltung unter Gynäkologen, damit in der Praxis stärker über das Machtgefälle zwischen Ärztin und Patientin, die Ausnahmesituation und die Intimität im Behandlungszimmer reflektiert wird. Gemeinsam haben sie einen Leitfaden für Fachleute zur gynäkologischen Untersuchung erarbeitet, um diese sensibler zu gestalten. Für alle und insbesondere auch für Menschen mit speziellen Erfahrungen und Bedürfnissen, ob von Gewalt betroffene Personen, queere Menschen oder Sexarbeitende. Denn schon kleine Sätze können übergriffig sein, wenn Patientinnen halb nackt, mit gespreizten Beinen vor dem Arzt sitzen.Mehr zu unseren Gäst:innen und weitere InfosDie Frauenärztin und Psychotherapeutin Claudia Schumann-Doermer hat mehr als 30 Jahre eine Praxis für psychosomatische Frauenheilkunde geleitet. Die Ärztin Colette Gras setzt sich unter anderem für sichere, diskriminierungssensible Praxen nicht nur in der Gynäkologie ein. Gemeinsam haben beide einen Leitfaden für behandelnde Personen erarbeitet, um die gynäkologische Untersuchung angenehmer, sicherer und traumasensibel zu gestalten.Die aktuelle Version des Leitfadens von Claudia und Colette steht als PDF-Datei zum Download bereit und wird von der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe (DGPFG) sowie dem Arbeitskreis Frauengesundheit unterstützt.In dieser Folge erwähnt Colette die Seite www.gynformation.de, auf der Aktivist:innen Informationen aus Patient:innensicht für einen respektvolleren und vertraulicheren Umgang in der gynäkologischen Praxis bereitstellen. Auf Queermed Deutschland gibt es unter anderem ein Verzeichnis queerfreundlicher und sensibilisierter medizinischer Fachpersonen.Das Projekt Roter Stöckelschuh bietet zudem Kontakte und Informationen für Sexarbeitende und ihre gesundheitliche Versorgung.

Reviews

No reviews yet.

Discussion (0)

No comments yet. Be the first to start the discussion!