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Handelsblatt Disrupt - Der Podcast über die Zukunft der Wirtschaft

Larissa Holzki, Handelsblatt·Hosted by Larissa Holzki·375 episodes

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Bei Handelsblatt Disrupt diskutiert Technologiereporterin Larissa Holzki über Technologien, die die Wirtschaft verändern – und fragt führende Köpfe, wie sie den Wandel gestalten. Jeden Freitag neu. Handelsblatt Disrupt finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen - und natürlich auf der Handelsblatt-Website.

Why listen

Handelsblatt Disrupt is for listeners who want to understand how technology is changing business before those shifts become obvious. Host Larissa Holzki interviews founders, executives, researchers, and policymakers about AI, robotics, digital infrastructure, start-ups, and industrial transformation, with a German business-journalism lens. It is especially useful if you follow European tech, corporate strategy, or the practical impact of emerging technology on established industries.

Episodes

45 min
May 29, 2026Episode 379
Wie plant man für eine unvorhersehbare Zukunft, Sofie Hvitved?

KI entwickelt sich schneller als Unternehmen planen können. Geopolitische Spannungen können binnen Tagen zu echten Konflikten werden. Und was der US-Präsident morgens ankündigt, kann am Abend überholt sein. Für Führungskräfte wird es immer schwieriger, langfristige Entscheidungen zu treffen. Geschäftsmodelle geraten unter Druck, wirtschaftliche Abhängigkeiten werden bedrohlich – und viele stellen sich die Frage, ob wir in Europa unser Schicksal noch selbst in der Hand haben. In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Podcast-Host Larissa Holzki mit Sofie Hvitved. Die Futuristin vom Copenhagen Institute for Futures Studies berät Unternehmen und Führungskräfte dabei, mit Unsicherheit umzugehen. Im Podcast geht es darum, warum Unternehmen nicht für eine, sondern für verschiedene Zukünfte planen sollten, wie Menschen und Unternehmen ihre eigene Disruption vorbereiten können – und welche KI-Szenarien von Hirnchips bis hin zu gesellschaftlicher Spaltung wir besser schon mal durchspielen sollten. Moderiert von Larissa Holzki Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/pressefreiheit Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail [email protected] kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

57 min
May 22, 2026Episode 378
Ist Langdock die meistunterschätzte KI-Firma, Lennard Schmidt?

Das Berliner KI-Start-up Langdock hat eine Plattform gebaut, die alles in einem bietet: verschiedene KI-Modelle, einen Baukasten für KI-Agenten und die Möglichkeit, ganze Prozesse zu automatisieren. Warum das wichtig ist? Aufmerksamkeit für KI-Start-ups entsteht oft erst dann, wenn große Investoren einsteigen. Wenn Fonds wie Andreessen Horowitz oder Atomico Millionen investieren, wenn von Milliardenbewertungen die Rede ist – dann gilt ein Unternehmen schnell als nächstes großes Ding. Bei Langdock läuft es anders. Das Unternehmen hat vor zwei Jahren drei Millionen Dollar aufgenommen – und braucht seitdem kein Kapital mehr. Mit knapp 40 Mitarbeitern hat Langdock inzwischen langfristige Verträge über mehr als 30 Millionen Dollar abgeschlossen. Kenner ahnen: Die Firma könnte aus Investorensicht längst Milliarden wert sein – aber eine neue Bewertung steht aus. Langdock-CEO Lennard Schmidt sagt: „Unsere Kunden lesen nicht, wer die wertvollsten Start-ups in Deutschland sind. Das ist für uns nicht relevant.“ Mit Podcast-Host Larissa Holzki spricht er in dieser Folge über den Hype, über das schnelle Wachstum – und die Frage, warum er bewusst etwas leiser auftritt. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/pressefreiheit Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail [email protected] kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

48 min
May 15, 2026Episode 377
Können auch unsere Fabriken bald das Licht abschalten, Arungalai Anbarasu?

„Dark Factories“ sind Fabriken, in denen kein Licht mehr gebraucht wird – weil dort keine Menschen mehr arbeiten, sondern nur noch Roboter. Was für viele noch futuristisch klingt, ist in China teilweise schon Realität. Podcast-Gast Arungalai Anbarasu sagt: Ob wir solche Fabriken bald auch in Deutschland sehen, ist weniger eine Frage der Technologie. Entscheidend wird sein, wie lange Unternehmen noch genügend Menschen für die Arbeit finden – und wie teuer oder günstig Roboter künftig werden. „Am Ende geht es um Kosten und Kapitalrendite“, sagt die Managerin. „Lohnt es sich mehr, einen humanoiden Roboter einzusetzen – oder einen Menschen?“ Anbarasu verantwortet im Executive Board der Körber Group Technologie und Innovation und leitet Körber Technologies – den Bereich, der Fabriken smarter machen soll. Podcast-Host Larissa Holzki spricht mit ihr in dieser Folge von Handelsblatt Disrupt über die Automatisierung der Produktion, den Hype um humanoide Roboter und die Frage, was China in diesem Bereich besser macht. Außerdem geht es darum, welche Chancen Deutschland und seine Ingenieure im globalen Wettbewerb trotzdem noch haben könnten. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/pressefreiheit Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail [email protected] kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

43 min
May 8, 2026Episode 376
Wie berechnet Linde die Rendite von KI, Dexin Luo?

Wenn Kohlensäure in Cola kommt oder Raketenunternehmen vor einem Start ihre Systeme unter Druck testen, dann spielt oft Industriegas eine Rolle. Häufig stammt es von Linde, dem gemessen am Umsatz größten Industriegasekonzern der Welt. Das Unternehmen wurde im 19. Jahrhundert in München gegründet. Linde steht für eine Industrie, die auf einem sehr alten Geschäft basiert – und gleichzeitig massiv auf neue Technologien setzt. Dabei geht es einerseits um die Effizienz in Fabriken. Schon kleine Verbesserungen durch Datenanalyse und KI können enorme Auswirkungen haben. Andererseits verändert KI auch die Arbeit in den Büros. Unternehmen wie Linde versuchen, mit neuen Tools produktiver zu werden und erfolgreicher Geschäfte zu machen. Podcast-Host Larissa Holzki spricht in dieser Folge von Handelsblatt Disrupt mit Dexin Luo, die bei Linde weltweit für Digitalisierung, KI und IT verantwortlich ist. Im Podcast geht es darum, wo sich KI-Investitionen bei Linde besonders auszahlen, wie das Unternehmen den Nutzen solcher Projekte misst und warum Luo überzeugt ist, dass eine gute KI-Strategie vor allem eine Business-Strategie sein muss. „Es ist keine Option, die Technologie nicht zu nutzen“, sagt sie. „Heute gibt es ChapGPT und morgen wird es etwas Besseres geben.“ Außerdem erklärt Luo, weshalb ausgerechnet Social Media aus ihrer Sicht eine wichtige Rolle bei der digitalen Transformation von Unternehmen spielt. In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt hören Sie einen TECH Talk, den digitalen Roundtable der Community rund um die Handelsblatt Konferenz TECH. Wenn Sie an unserer Flagship-Konferenz zur Zukunft der Wirtschaft teilnehmen wollen, können Sie sich hier bewerben. Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/pressefreiheit Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail [email protected] kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

43 min
May 1, 2026Episode 375
Kann ein Start-up zu viel Geld haben, Hanno Renner?

Die Münchener Firma Personio gilt als eines der wertvollsten Start-ups in Deutschland. Mit Software für Personalabteilungen hat das Unternehmen 2022 eine Bewertung von 8,5 Milliarden Dollar erreicht. Warum das wichtig ist: Personio zählt zu denjenigen Start-ups, die vom Boom der Coronazeit profitiert haben. Damals haben Jungunternehmen in Deutschland Bewertungen erzielt, die vorher unerreichbar schienen. Eine ganze Reihe von Milliardenfirmen entstand – doch inzwischen sind viele dieser sogenannten Einhörner an den hohen Erwartungen gescheitert. Bei Personio ist der Ausgang noch offen. CEO Hanno Renner musste in den vergangenen zwei Jahren mehrfach Stellen abbauen. Nun meldet das Unternehmen erstmals Profitabilität. Podcast-Host Larissa Holzki spricht in dieser Folge von Handelsblatt Disrupt mit Renner darüber, welche neuen KI-Produkte Personio plant, warum das viele Geld der Investoren nicht nur Vorteile hatte und welches Buch ihm geholfen hat, die Herausforderungen der letzten Jahre zu überstehen. Moderiert von Larissa Holzki Produziert von Migo Fecke Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/pressefreiheit Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail [email protected] kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

44 min
Apr 24, 2026Episode 374
Was steckt hinter dem Hype um World Models, Matthias Nießner?

KI-Modelle, die die Welt verstehen und nachbilden können – das ist die Idee hinter sogenannten World Models, die weltweit Forschende, Gründerinnen und Investoren fasziniert. Mit Fei-Fei Li und Yann LeCun arbeiten zwei der bekanntesten KI-Wissenschaftler an genau solchen Ansätzen. Warum das wichtig ist: Weltmodelle können aus zweidimensionalen Daten ein komplettes 3-D-Modell erzeugen. Sie schaffen virtuelle Welten für Games oder Filme – und könnten künftig als eine Art „Gehirn“ für Roboter dienen, damit sich autonome Systeme selbstständig in ihrer Umgebung bewegen. Das Potenzial ist enorm. Podcast-Host Larissa Holzki spricht in dieser Folge von Handelsblatt Disrupt mit Matthias Nießner. Er ist Professor an der Technischen Universität München und will mit seinem Start-up SpAItialAI im Rennen um Weltmodelle mitmischen. Im Gespräch geht es darum, warum in Europa immer mehr KI-Start-ups direkt aus der Forschung entstehen, mit welchen Daten World Models trainiert werden – und warum Nießner glaubt, dass diese Technologie ganze Industrien verändern kann. Moderiert von Larissa Holzki Produziert von Migo Fecke Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/pressefreiheit Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail [email protected] kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

45 min
Apr 17, 2026Episode 373
Wie verändern Roboter den Krieg, Marc Wietfeld?

Zu Beginn des Ukrainekriegs war die Frontlinie so breit wie die Reichweite eines Gewehrs. Soldaten mussten sich auf dem Schlachtfeld gegenüberstehen, um zu schießen. Heute treffen bewaffnete Drohnen Ziele aus bis zu 20 Kilometern Entfernung. Entscheidungen fallen nicht mehr im Schützengraben, sondern in geschützten Kommandozentren. Warum das wichtig ist? Wer versteht, wie sich die Frontlinie verändert hat, versteht auch den Wandel des Krieges. Soldatinnen und Soldaten müssen anders ausgebildet werden. Streitkräfte brauchen neue Waffensysteme. Und auch auf die Industrie kommen völlig neue Anforderungen zu. Larissa Holzki spricht in dieser Folge von Handelsblatt Disrupt mit Marc Wietfeld, Mitgründer und CEO des Start-ups Arx Robotics. Als ehemaliger Bundeswehroffizier hat er früh gewarnt, dass klassische Systeme allein nicht mehr ausreichen. Stattdessen brauche es autonome Roboter und Drohnen. Im Gespräch geht es darum, welche Rolle Wietfelds Systeme heute in der Ukraine spielen, warum er die deutsche Autoindustrie für zentral für die Verteidigungsfähigkeit hält und weshalb er trotz aller technologischen Fortschritte sagt: Krieg sei kein Ingenieurswettbewerb, sondern eine Frage der Masse. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/pressefreiheit Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail [email protected] kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

34 min
Apr 10, 2026Episode 372
Warum ist Saltos schlagen für Roboter einfacher als Kisten tragen, Roman Hölzl?

Roboter schlagen Saltos, putzen Küchen – und sollen bald auch am Fließband arbeiten. Die Fortschritte in der Robotik sind rasant, und sie könnten helfen, ein wachsendes Problem zu lösen: den Fachkräftemangel in einer alternden Gesellschaft. Handelsblatt-Disrupt-Host Larissa Holzki spricht mit Roman Hölzl, Mitgründer und CEO des Münchener Robotik-Unternehmens Robco, darüber, warum Maschinen heute deutlich schneller lernen – und welche Aufgaben sie künftig übernehmen können. Besonders in der Industrie wächst der Druck. Viele Beschäftigte sind älter als 50, Nachwuchs fehlt. Gleichzeitig lassen sich bisher nur wenige körperliche Tätigkeiten automatisieren. Hölzl erklärt, warum einfache Aufgaben wie Kisten tragen für Roboter oft schwieriger sind als spektakuläre Bewegungen – und weshalb sein Unternehmen bewusst auf spezialisierte Roboterarme statt auf humanoide Maschinen setzt. Außerdem spricht Hölzl über die nächste Generation seiner Technologie, die deutlich leistungsfähiger sein soll – und darüber, was ihn ein schwerer Unfall aus seiner Zeit als Profi-Skifahrer für seine Arbeit als Unternehmer gelehrt hat. Moderiert von Larissa Holzki Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/pressefreiheit Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail [email protected] kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

44 min
Apr 3, 2026Episode 371
Wie hilft KI, wenn der Tanker in der Straße von Hormus festhängt, Ilse Henne?

Die Eskalation im Nahen Osten trifft den Welthandel hart: Weil der Iran die Straße von Hormus blockiert, kommen zentrale Rohstoffe nicht mehr ans Ziel. Handelsblatt-Disrupt-Host Larissa Holzki spricht mit Thyssenkrupp-Managerin Ilse Henne, CEO von Thyssenkrupp Materials Services, über die Folgen für die Industrie – und wie ihr Unternehmen diese mit KI und Digitalisierung abfedern will. Besonders Branchen wie Chipindustrie, Medizintechnik sowie Pharma- und Chemiekonzerne stehen unter Druck. Fehlen Öl, Helium oder Ammoniak, gerät im schlimmsten Fall deren gesamte Produktion ins Stocken. Besonders gefährdet sind Unternehmen, deren Lieferketten stark auf Effizienz und wenig auf Krisenfestigkeit ausgelegt sind. Henne erklärt, warum Firmen ihre „Days of Survival“ kennen sollten – also, wie lange sie ohne Nachschub auskommen – und welche Rolle KI dabei spielt, Lieferketten robuster zu machen – etwa, weil ein Tanker in der Straße von Hormus festhängt. „Mehr Effizienz werden wir nur erreichen, wenn wir unsere Prozesse weiter digitalisieren“, sagt Henne. Außerdem spricht sie über ihren ungewöhnlichen Weg von der Literaturwissenschaft in den Industriekonzern – und gibt Einblicke, wie sie einen möglichen Börsengang ihrer Sparte einschätzt. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/pressefreiheit Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail [email protected] kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

43 min
Mar 27, 2026Episode 370
Was soll das mit dem Hummer an der Wall Street, Maik Wehmeyer?

An der Wall Street ist vor einigen Tagen ein Hummer aufgetaucht. Plötzlich stand er da: eine metergroße Statue mit wütendem Blick – Auge in Auge mit dem berühmten Bronze-Bullen. Sofort war klar: Da hat jemand eine Botschaft an die Finanzwelt. Warum das wichtig ist? Der Hummer steht symbolisch für Open Claw, das Protokoll für KI-Agenten, mit dem der Österreicher Peter Steinberger einen Mega-Hype ausgelöst hat. Man kann damit KI-Modelle und Programme verknüpfen und Aufgaben automatisch durchführen. Das Problem: Das Ganze hat noch riesige Sicherheitslücken.  Wer hinter der Hummer-Nummer steckt, wurde erst am nächsten Tag klar und es war eine ganz schöne Überraschung: Nicht OpenAI, nicht Peter Steinberger, sondern ein deutsches Start-up – Taktile. Das Berliner Startup hat sich auf die Automatisierung geschäftskritischer Prozesse im Finanzsektor spezialisiert. In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt hat Podcast-Host Larissa Holzki den Chef Maik Taro Wehmeyer zu Gast. Sie hat ihn gefragt, was er mit der Aktion bezwecken wollte, wie KI-Agenten die Finanzwelt verändern könnten – und erfahren, dass der Gründer schon als Erstklässler mit Aktivitäten am Finanzmarkt aufgefallen ist. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/pressefreiheit Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail [email protected] kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

33 min
Mar 20, 2026Episode 369
Wie viele Fehler darf eine KI an der Hotline machen? Barmenia-Gothaer-COO Sylvia Eichelberg im Interview

Mehr als eine Million Anrufe gehen jedes Jahr bei der Versicherung Barmenia Gothaer ein. Die Anrufer wollen wissen, wer nach dem Steinschlag die neue Windschutzscheibe zahlt. Ob eine Berufsunfähigkeit von ihrer Lebensversicherung abgedeckt ist. Oder sie wollen einfach ihre Adresse ändern. Um all diese Anrufe zu beantworten, braucht Barmenia Gothaer heute 3000 Menschen im Kundenservice – in Hochzeiten sogar mehr. Und mit Blick auf den drohenden Fachkräftemangel wird das zum Problem: Allein bis 2030 scheidet bei Barmenia Gothaer nämlich ein Drittel der Belegschaft altersbedingt aus. Die Lösung verspricht sich die Versicherung von Künstlicher Intelligenz. Wie das genau aussehen – und vor allem klingen – kann, das bespricht Podcast-Host Larissa Holzki in dieser Folge von Handelsblatt Disrupt mit der Vorständin und Chief Operating Officer Sylvia Eichelberg. Sie gibt Einblicke, wie genau die Versicherung erste Fälle aussucht, die künftig automatisch beantwortet werden, Sie erzählt, ob Fehler – wie der fast schon berühmte Patzer vom Chatbot der Fluggesellschaft Air Canada – hätten verhindert werden können. Und sie verrät auch, was sie gern vor der Fusion zwischen Barmenia und Gothaer gewusst hätte. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/pressefreiheit Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail [email protected] kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

52 min
Mar 13, 2026Episode 368
Wie verändert „Relationship Intelligence“ das Investmentgeschäft, Ties Boukema?

Ties Boukema ist Head of Data, Tech & AI bei dem Londoner Wagniskapitalgeber Dawn Capital und hat eine Software entwickelt, welche die persönlichen Kontakte aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Firma nutzbar macht und das Netzwerk der Firma strategisch erweitern kann. Warum das wichtig ist? Schnell und vor allem früher Zugang zu vielversprechenden Gründerinnen und Gründern zu bekommen – das ist für Venture-Capital-Investoren besonders wichtig, um sich Beteiligungen an Start-ups zu sichern, bevor die Konkurrenz einsteigt. „Relationship intelligence“ nennt man diese digitale Nutzung von Kontakten. „Mit unserem Ansatz unterscheiden wir uns von allen Wettbewerbern im Markt“, sagt Boukema in der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt. Da erzählt er, wie genau diese Software und „relationship intelligence“ funktionieren – und was andere Unternehmen daraus lernen können. Warum Boukemas Interesse an Daten und ihrer Analyse aus seiner schweren Krankheitshistorie stammen und wie er trotz schwieriger Startbedingungen eine internationale Karriere aufgebaut hat, darüber spricht er mit Podcast-Host Larissa Holzki in dieser sehr persönlichen Folge. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/pressefreiheit Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail [email protected] kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

41 min
Mar 6, 2026Episode 367
Wie finden Familienunternehmen ihre wertvollsten Daten, Claudia Pohlink?

Paletten, Pakete, Reifen, Transporter: All das sieht man, wenn man ein Lager von Fiege Logistik betritt – ein Familienunternehmen aus dem Münsterland von 1873. Was Claudia Pohlink dahinter sieht: Nullen und Einsen. Als Chief Data Officer und Director Data & AI ist sie bei Fiege dafür zuständig, das Erfahrungswissen der Fachkräfte zu digitalisieren und das Unternehmen stärker datengetrieben zu steuern. Warum das wichtig ist? Bei vielen traditionellen Firmen gibt es die gleichen Herausforderungen wie bei Fiege: Erfahrene Fachkräfte, die seit Jahrzehnten ein Gespür dafür entwickelt haben, wie viele Mitarbeiter wann gebraucht werden, gehen bald in den Ruhestand. Wenn Firmen diese Ressourcenplanung nicht schnell in Daten und KI übersetzen, werden sie im Wettbewerb mit internationalen Konkurrenten kaum noch Chancen haben. In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Podcast-Host Larissa Holzki mit Claudia Pohlink darüber, wie Daten- und KI-Projekte bei Fiege entstehen und über ihr Ziel, den Wert von Daten – die viele als das „neue Gold“ bezeichnen – endlich wirklich messen zu können. Außerdem liefert Pohlink eine interessante Perspektive, warum sie als „Ossi“ beste Voraussetzungen hat, um wirklich schwierige Probleme zu knacken. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/pressefreiheit Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail [email protected] kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

35 min
Feb 27, 2026Episode 366
KI für Juristen: Gibt es einen Second-Mover-Vorteil, Max Junestrand?

Das schwedische Start-up Legora disruptiert die Arbeit von Juristen – und könnte bald mehr als fünf Milliarden Dollar wert sein. Das jedenfalls berichtet das Wirtschaftsmagazin Forbes mit Verweis auf Insider: Demnach verhandelt CEO und Mitgründer Max Junestrand mit Investoren über eine neue Finanzierungsrunde. Die soll Legora 400 Millionen Dollar einbringen soll – und schon wieder eine höhere Bewertung. Mit 1,8 Milliarden Dollar – also etwa anderthalb Milliarden Euro – ist die Firma jetzt schon bewertet. Dabei ist sie nicht einmal drei Jahre alt. Warum das wichtig ist? Max Junestrand ist mit seinem sogenannten Legal-Tech so etwas wie ein Poster-Child der KI-Revolution in Europa und einer der bekanntesten Köpfe einer neuen Gründergeneration. Mit seiner Firma nutzt er die großen Sprachmodelle von US-Firmen wie Google, OpenAI und Anthropic und baut daraus Software, die einen Großteil der Arbeit von Kanzleien und Rechtsabteilungen in Unternehmen automatisieren könnte. Allerdings: Ob diese Technologielieferanten weiter Partner bleiben oder irgendwann in direkte Konkurrenz mit Legora treten, ist noch nicht abzusehen: Eine neue Anwendung von Anthropic für den Rechtsbereich hat auf dem Markt kürzlich einen richtigen Schock ausgelöst. In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt hat Podcast-Host Larissa Holzki Legora-Chef Junestrand zu Gast und hat ihn selbst gefragt: Was ist dran an den Gerüchten zur Finanzierungsrunde? Warum ist er überzeugt, dass ausgerechnet starke Konkurrenz Legora stark macht? Und welche Aufgaben werden dauerhaft für Juristen übrig bleiben, wenn sich die KI-Entwicklung fortsetzt? In dem Gespräch geht es übrigens auch um einen verweigerten Handschlag – hören Sie doch mal rein! Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/pressefreiheit Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail [email protected] kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

44 min
Feb 20, 2026Episode 364
Wie entlarvt man mit Tiktok-Software Verbrecher, Dirk Labudde?

Dirk Labudde ist Professor an der Hochschule in Mittweida und hat schon spektakuläre Kriminalfälle mitaufgeklärt. Er ist nämlich Digital-Forensiker und forscht und lehrt dazu, wie sich aus digitalen Spuren ein Tathergang rekonstruieren lässt. Mit kriminalistischem Denken und neuen Technologien hat er schon Tatverdächtige überführt und entlastet, deren Schuld beziehungsweise Unschuld mit herkömmlichen Mitteln nicht zu beweisen war. Warum das wichtig ist – auch im Kontext von Unternehmen? Digitale Forensiker, wie, die, die Dirk Labudde ausbildet, arbeiten später oft bei der Polizei: Aber ihr Wissen und ihre Fähigkeiten werden auch für Unternehmen immer wichtiger. In Zeiten von immer größeren hybriden Bedrohungen, arbeiten sie nicht nur bei Cybersicherheitsfirmen und großen Technologiekonzernen - sondern sogar bei Herstellern von Haushaltsgeräten. In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt hat Podcast-Host Larissa Holzki mit Dirk Labudde darüber gesprochen, wie er mit einer beliebten Tiktok-Technologien zur Aufklärung von Verbrechen beiträgt, welche technologische Entwicklung ihm am meisten Sorgen bereitet – und ob er Verständnis dafür hat, wenn Richter seinen neuen Methoden nicht trauen wollen. Linktipps aus dem Podcast: Das Buch „Digitale Forensik“ von Dirk Labudde finden Sie hier: Unternehmen, die sich näher mit digitaler Forensik auseinandersetzen wollen, können hier mit Dirk Labudde Kontakt aufnehmen. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/pressefreiheit Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail [email protected] kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

33 min
Feb 13, 2026Episode 363
Wie ehrlich muss man mit Investoren sein, Malte Kosub?

Die Berliner Firma Parloa ist seit kurzem auf Platz zwei der wertvollsten deutschen KI-Start-ups. Die Firma entwickelt sogenannte Voice Agents – also virtuelle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Callcentern. Wer sich bei einem Sportfachgeschäft über schlecht verarbeitete Turnschuhe beschwert, könnte möglicherweise mit einem System von Parloa sprechen. Um KI-Agenten gibt es einen riesigen Hype – und das hat einen Grund: Agenten funktionieren zunehmend autonom. Sie können damit immer mehr Aufgaben übernehmen, die vorher Menschen vorbehalten waren. Noch müssen Nutzer in der Zeit von KI-Werkzeugen wie ChatGPT dem Bot jeden Schritt erklären. KI-Agenten hingegen finden bestenfalls selbst raus, wie sie ein neues Problem lösen. Wenn das wirklich im großen Stil funktioniert, sind die potenziellen Folgen für Unternehmen kaum vorstellbar. Malte Kosub sagt: „Mit jeder Technologie, die wir als Menschheit erfunden haben, sind wahnsinnig viele Chancen verbunden, aber auch wahnsinnig viele Risiken.“ In dieser Folge spricht Podcast-Host Larissa Holzki mit dem Parloa-Chef und Mitgründer Malte Kosub darüber, wie er Callcenter automatisiert. Sie diskutieren, wie seine Firma von einer Fast-Pleite zu einem hochfinanzierten Start-up wurde – und wie viel Ehrlichkeit in Investorengesprächen nötig ist. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/pressefreiheit Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail [email protected] kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

45 min
Feb 6, 2026Episode 362
Cyber-Unternehmer Ami Luttwak: Warum sehen Sie uns kurz vor dem Desaster?

Für Google soll es der größte Deal überhaupt werden: Für 32 Milliarden Dollar will der Technologiekonzern das israelischen Cyber-Start-up Wiz übernehmen. Für die Gründer wäre das ein Riesenerfolg. Sie haben sich vor mehr als 20 Jahren als Soldaten der israelischen Elite-Einheit 8200 kennengelernt, die zum Miltärnachrichtendienst des Landes gehört – und dürften jetzt gemeinsam Self-Made-Milliardäre werden. Ob es dazu kommt, ist aber noch ungewiss: Denn für den Deal braucht es die Zustimmung der Kartellhüter. In den USA gab es bereits grünes Licht. Die EU-Kommission prüft die Übernahme noch bis zum 10. Februar. Warum das wichtig ist? Googles Bereitschaft, eine Rekordsumme für Wiz zu zahlen und damit in die Sicherheit seiner Clouddienste zu investieren, spricht für sich: Cyberangriffe und Cybersicherheit gehören zu den Mega-Themen unserer Zeit und betreffen jedes Unternehmen. Ein aktuelles Beispiel ist der Mineralwasser-Abfüller Romina in Reutlingen: Dort stand nach einem Hackerangriff in dieser Woche der Betrieb komplett still. Experten sagen: Wer behauptet, er sei noch nie angegriffen worden, habe es schlicht noch nicht gemerkt. Mit der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) entstehen nun noch mehr Angriffsflächen – und natürlich werden auch die Hacker mit KI immer besser. Ami Luttwak, Mitgründer und Technologiechef von Wiz sagt: “Ich würde sagen, wir stehen eine Minute vor dem Desaster.“  In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt hat Technologiereporterin Larissa Holzki mit dem Unternehmer über drei neue Cyberbedrohungen im KI-Zeitalter gesprochen: Über den Vorteil, den generative KI-Werkzeuge Angreifern verschaffen; über neue Apps, die Leute wie Sie und ich jetzt ohne Programmierkenntnisse dank sogenannten Vibe Coding Plattformen wie Lovable und Cursor entwickeln können – und über einen möglichen „Agent Takeover“: die Gefahr, dass ein Angreifer Ihren KI-Agenten unter seine Kontrolle bringt. Wenn Ihnen das zu düster klingt, gibt es auch einen Trend, der Hoffnung macht: Laut Luttwak bringt KI auch einen Vorteil für die Verteidiger mit. Der Clue: Um den zu erreichen, müssen Sie eine Art virtuelle Cyberarmee zulegen. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/pressefreiheit Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail [email protected] konta

26 min
Feb 4, 2026Episode 365
Wie OpenAI-COO Brad Lightcap KI in unseren Alltag bringen will

Brad Lightcap verantwortet das operative Geschäft, strategische Partnerschaften und den globalen Marktausbau von ChatGPT – und steht damit im Zentrum der Frage, wie OpenAI aus technologischer Führerschaft ein dauerhaft tragfähiges Geschäftsmodell formt. Das Gespräch, das Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes beim Weltwirtschaftsforum in Davos geführt hat, findet in einer kritischen Phase statt: OpenAIs jüngste Modelle haben nicht alle überzeugt. Kritiker halten die Bewertung von 500 Milliarden Dollar für überzogen. Gleichzeitig strebt OpenAI an die Börse. Lightcap versucht, die Zweifel auszuräumen, und erklärt, warum aus seiner Sicht viele Unternehmen noch keine Effizienzgewinne durch KI sehen. Er spricht über Deutschland als Schlüsselmarkt und OpenAIs erstes Hardware-Produkt für 2026 – gemeinsam mit Ex-Apple-Designer Jony Ive entwickelt und von manchen schon als neue Geräteklasse gesehen.

49 min
Jan 30, 2026Episode 361
Kann Eon unsere kritische Infrastruktur schützen, Victoria Ossadnik?

Der Energieversorger Eon muss die Doppeltransformation schaffen: Erstens muss der Konzern den technologischen Wandel mit Künstlicher Intelligenz meistern. Zweitens zwingt die Klimaerwärmung zum grünen Umbau. Und gerade jetzt wird Eon zusammen mit der ganzen Energiebranche zum Ziel von hybriden Angriffen. In Europa herrscht weiterhin Krieg. Und es ist ein Irrglaube, dass die Front nur durch die Ukraine verläuft. Auch in Deutschland gibt es Cyberattacken auf Behörden, Desinformationskampagnen gegen die Bevölkerung und Angriffe auf kritische Infrastruktur, die mehr oder weniger eindeutig aus Russland kommen. Für Unternehmen in Deutschland heißt das, dass sie sich auf Angriffe vorbereiten müssen. Aber wie? Eine gute Ansprechpartnerin für solche Fragen ist Victoria Ossadnik. Sie ist beim Dax-Konzern Eon als COO für das operative Geschäft zuständig und war zuvor Managerin bei den Techkonzernen Oracle und Microsoft. Ossadnik sieht in neuen Technologien eine Chance für ihre Branche, mit den neuen Herausforderungen umzugehen. „Die Antwort kann nicht sein, dass an jeder Bahnlinie, an jedem Telekommunikationsmast und an jeder Stromleitung ein privater Sicherheitsdienst steht“, so Ossadnik. Wie die Eon-Vorständin Chancen und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz beim Management der Energiewende einschätzt und wie Unternehmen zusammen mit Sicherheitsbehörden Deutschlands kritische Infrastruktur schützen können, hören Sie in der aktuellen Folge von Handelsblatt Disrupt. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/pressefreiheit Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail [email protected] kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

1 hr 3 min
Jan 23, 2026Episode 360
Raketen-Hoffnung: Hängt Europas Sicherheit von einem Münchener Start-up ab?

Die Rakete stand schon auf der Rampe: Für einige Tage sah es so aus, als könnte das Münchener Start-up Isar Aerospace schon diese Woche zum zweiten Mal versuchen, seine Spectrum-Rakete in den Weltraum zu schießen. Doch dann der Rückzug: Wegen technischen Problemen wird der Start nochmal verschoben. Wann es nun losgehen kann, steht noch nicht fest. Klar ist: Unter anderem für die Bundeswehr wäre es sehr wichtig, dass die junge Firma für Europa endlich einen neuen Zugang zum Weltraum schafft. Deutlich wurde das in dieser Woche bei der Handelsblatt-Konferenz „Sicherheit und Verteidigung“. Von dort aus haben Hunderte Vertreterinnen und Vertreter aus der Rüstungs- und Raumfahrtindustrie mit Technologiereporterin Larissa Holzki zum Weltraum-Bahnhof nach Andoya geschaut, von dem die Isar-Rakete starten sollte. Live auf der Konferenz hat Holzki ein neues Format getestet: In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt hören Sie die allererste Pilotfolge der TECH Show: In diesem Talk-Format schaut Larissa Holzki mit dem Start-up-Investor Andre Retterath auf die Technologien, die unsere Wirtschaft und Gesellschaft so sehr verändern könnten, dass jedes Unternehmen sich damit befassen muss. In der ersten Folge geht es um Isar Aerospace – aber auch um die zunehmende Bewaffnung des Weltraums. Es geht um Luftkämpfe zwischen Satelliten, einen möglichen Krieg im Orbit und die Frage, warum das alles für unsere Wirtschaft auf der Erde hochrelevant ist. All das wird eingeordnet von Topexperten: Isar-Aerospace-Chef Daniel Metzler hat sich live von Norwegen aus zugeschaltet. Die Reserveastronautin Amelie Schönenwald und die Weltraumingenieure Bulent Altan und Matthias Spott waren vor Ort. Und auch der Chef von Airbus Defence and Space nahm Stellung. Wichtig: Für uns ist diese Folge ein Test. Schreiben Sie uns deshalb, ob Ihnen das Format gefallen hat, was wir besser machen können und welche Themen wir uns als nächstes vornehmen sollen. Entscheiden Sie mit, ob und wie wir die TECH Show weiterentwickeln. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/pressefreiheit Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail [email protected] kontaktieren. <a href="https://cmk.handelsblatt.com/cms/articles/15597/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-w

44 min
Jan 16, 2026Episode 359
Mission Impossible: Wie kommen Sie der Kernfusion täglich näher, Francesco Sciortino?

Das erste Fusionskraftwerk der Welt soll in Deutschland entstehen. Das ist nicht nur das ambitionierte Ziel der Bundesregierung, sondern auch die Mission von Francesco Sciortino. Mit seinem Start-up Proxima Fusion will er in der zweiten Hälfte der 2030er-Jahre das erste kommerzielle Kraftwerk ans Netz bringen, das Strom aus Kernfusion liefert. Die Fusionsenergie gilt als heiliger Gral der Energiewelt und könnte zur entscheidenden Lösung für die Klimakrise werden: saubere Energie, dauerhaft verfügbar. Das Prinzip orientiert sich an der Sonne, wo durch die Verschmelzung von Atomkernen gigantische Energiemengen frei werden. Die Herausforderung: Seit Jahrzehnten versuchen Forschung und Wirtschaft vergeblich, diesen Prozess auf der Erde zur Energiegewinnung zu nutzen. Doch jüngste Laborerfolge machen Hoffnung – und Europa befindet sich in einer aussichtsreichen Ausgangsposition. Sciortino ist einer der Wissenschaftler, die bei dieser Entwicklung ganz vorne dabei sind. 2023 beschloss er gemeinsam mit anderen Forschern, die Fusionsforschung unternehmerisch voranzutreiben und gründete Proxima Fusion – heute einer der größten Hoffnungsträger Europas in diesem Sektor. In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt diskutiert Technologiereporterin Larissa Holzki mit Proxima-Fusion-Chef Sciortino, wie realistisch kommerzielle Fusionskraftwerke in den 2030er-Jahren tatsächlich sind. Sie sprechen darüber, wie man in einem Team den „Sense of Urgency“, das Gefühl der Dringlichkeit, aufrechterhält, wenn das Ziel noch ein Jahrzehnt entfernt liegt – und warum der Italiener für seine Kernfusions-Mission extra Deutsch lernt. Unser beliebter Podcast Handelsblatt Crime geht wieder live! Am 26. Februar im Babylon Berlin und am 27. Februar im Club im Capitol Theater Düsseldorf bringen wir “Das Protokoll des Untergangs” auf die Bühne. Unsere Insider führen durch die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch von Wirecard – E-Mail für E-Mail, Chat für Chat. Eine Minute absurder als die andere. Tickets gibt es hier! Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail [email protected] kontaktieren. <a href="https://cmk.handelsblat

42 min
Jan 9, 2026Episode 358
Wie sorgen Sie dafür, dass Bayer keine Technologie verpasst, Frau Lewandowski?

Künstliche Intelligenz und Quantenchemie könnten die Entwicklung neuer Medikamente dramatisch verkürzen. Heute dauert es vom Molekül bis zum Medikament manchmal 15 Jahre, künftig könnten es sieben sein. Das jedenfalls sagt Sarah Lewandowski, die beim Pharmakonzern Bayer global den Bereich Innovation und Technologie leitet. Sarah Lewandowski soll als globale Leiterin Technologie und Innovation sicherstellen, dass Bayer keine wichtige Technologieinnovation verpasst. Denn das Beispiel zeigt: Wer langsamer ist als die Konkurrenz, kann schnell den Anschluss verpassen. Und das wäre nicht nur für Bayer ein Problem. Viele Ökonomen und Experten sehen in der Pharmaindustrie nämlich das Potenzial, die schwächelnde Autobranche als deutsche Leitindustrie abzulösen. Das heißt: Von Bayer und anderen deutschen Pharmaunternehmen und ihrer Innovationsfähigkeit hängt die Zukunft der deutschen Wirtschaft ab. Immerhin: Bei KI sieht Bayer sich im Vergleich mit anderen Unternehmen weit vorn. Und die Technologie erfordert laut Lewandowski „eine komplette Transformation des Unternehmens“. Was Organisationen dafür bräuchten, sei vor allem eine Zielrichtung, und sie nennt die Fragen, die als Erstes geklärt werden müssen: „Welche Unternehmensbereiche unterstützen wir zuerst? Welche Skills müssen wir aufbauen? Wie nehmen wir die komplette Belegschaft mit?“ In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Technologiereporterin Larissa Holzki mit Sarah Lewandowski außerdem darüber, was letztere von der These hält, dass nach Big Tech bald Big Pharma kommt und Pharmakonzerne in Zukunft Tech-Konzerne werden müssen. Die beiden sprechen auch darüber, wie genau Lewandowski bei Bayer dafür sorgt, dass Teams neue Technologien ausprobieren. Und was die Managerin davon hält, wenn Konzerne 5-Jahres-Pläne aufstellen, wo es doch bei KI jede Woche neue Innovationen gibt. Unser beliebter Podcast Handelsblatt Crime geht wieder live! Am 26. Februar im Babylon Berlin und am 27. Februar im Club im Capitol Theater Düsseldorf bringen wir “Das Protokoll des Untergangs” auf die Bühne. Unsere Insider führen durch die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch von Wirecard – E-Mail für E-Mail, Chat für Chat. Eine Minute absurder als die andere. Tickets gibt es hier! Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.li

1 hr 15 min
Jan 2, 2026Episode 357
BASF-Chef Markus Kamieth: „Ich weiß, was es bedeutet, wenn Menschen ihren Job verlieren“

Markus Kamieth steht als Vorstandsvorsitzender bei BASF an der Spitze des weltweit größten Chemiekonzerns. Er kommt aus einfachen Verhältnissen und wurde 1970 in Dinslaken als Sohn einer Bergarbeiterfamilie im Ruhrgebiet geboren. Mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes spricht Kamieth über seine Karriere. Aber auch über das, was er selbst als „schwierigste Phase der Chemieindustrie seit Jahrzehnten“ beschreibt. Von Deindustrialisierung möchte er trotzdem nicht sprechen: „Die Industrie in Deutschland wird nicht verschwinden“, glaubt Kamieth. In dieser schwierigen Phase ist China für BASF und Kamieth ein wichtiger Wachstumsmarkt. Kritiker werfen BASF eine zu starke Abhängigkeit von China vor. Hinweis: Dieses Gespräch wurde am 27. Oktober aufgezeichnet. Unser beliebter Podcast Handelsblatt Crime geht wieder live! Am 26. Februar im Babylon Berlin und am 27. Februar im Club im Capitol Theater Düsseldorf bringen wir “Das Protokoll des Untergangs” auf die Bühne. Unsere Insider führen durch die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch von Wirecard – E-Mail für E-Mail, Chat für Chat. Eine Minute absurder als die andere. Tickets gibt es hier! Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail [email protected] kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

56 min
Dec 26, 2025Episode 355
Familienunternehmerin Anne-Marie Großmann über Transformation – und die Zukunft der Stahlindustrie

Zu den Feiertagen strahlen wir eine bereits vor dem Moderatoren-Wechsel aufgezeichnete Folge mit Sebastian Matthes aus: Anne-Marie Großmann besuchte ein britisches Internat, studierte in London und Berlin und stieg 2018 in die Georgsmarienhütte-Unternehmensgruppe ein. Das Familienunternehmen mit Sitz bei Osnabrück produziert Stahl, beschäftigt fast 6000 Mitarbeitende in Deutschland und Österreich und beliefert Kunden weltweit, darunter auch die kriselnde europäische Autoindustrie. Großmann ist Chief Development Officer und Vorstandsmitglied des traditionsreichen Unternehmens, das ihr Vater Jürgen Großmann 1993 während der Stahlkrise für symbolische zwei D-Mark übernahm. Jürgen Großmann galt einst als gefeierter Sanierer, wurde später Chef von RWE und war eng vernetzt in Politik und Wirtschaft, unter anderem mit Gerhard Schröder. Auch Anne-Marie Großmann erhebt ihre politische Stimme. Sie fordert verlässliche Unterstützung für die grüne Transformation der Industrie, die bislang ausgeblieben sei. „Wir bauen weiter Kapazitäten ab“, sagt sie im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes. Das habe Folgen weit über die Stahlbranche hinaus, so Großmann. Ein redaktioneller Hinweis: Das Gespräch mit Frau Großmann wurde am 30. Oktober aufgezeichnet, also wenige Tage bevor die Bundesregierung Anfang November den Industriestrompreis beschloss. Unser beliebter Podcast Handelsblatt Crime geht wieder live! Am 26. Februar im Babylon Berlin und am 27. Februar im Club im Capitol Theater Düsseldorf bringen wir “Das Protokoll des Untergangs” auf die Bühne. Unsere Insider führen durch die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch von Wirecard – E-Mail für E-Mail, Chat für Chat. Eine Minute absurder als die andere. Tickets gibt es hier! Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail [email protected] kontaktieren. Weitere Informationen

50 min
Dec 19, 2025Episode 356
Warum zeigen so viele KI-Projekte keinen messbaren Erfolg, Alexander Rinke?

328 Millionen Dollar: Das ist die Summe, die das Pharmaunternehmen Pfizer mit kluger Prozessautomatisierung eingespart haben soll. Die Zahl ist kürzlich bei der KI-Konferenz Adopt AI im Grand Palais über eine riesige LED-Wand geflimmert. Darunter auf einer Bühne stand Celonis-Co-Chef Alexander Rinke. Zusammen mit seinen Mitgründern hat er die Firma aufgebaut, die 2021 als erstes deutsches Start-up die Bewertung von 10 Milliarden Dollar geknackt hat. Mit seiner Technologie sollen solche Einsparungen wie bei Pfizer möglich sein. Warum das wichtig ist? 328 Millionen Dollar an Einsparungen stehen für eine harte Wahrheit: Viele große Unternehmen sind unfassbar ineffizient. Ihre Prozesse sind kompliziert; Informationen gehen zwischen Systemen verloren; Rechnungen werden doppelt bezahlt und manche Waren nie beim Kunden in Rechnung gestellt. Bei Celonis gehen sie davon aus, dass in jedem großen Unternehmen irgendwo zwischen den Prozessen Millionen versickern – und dass man sie mit intelligenter Software retten kann. Celonis hat genau das zum Geschäftsmodell gemacht. Eine Software, die Ineffizienzen aufdeckt, war der Anfang. Dann kam Automatisierung dazu. Jetzt soll mit KI-Agenten das nächste Level starten. Alexander Rinke gibt Einblicke, was die Münchener etwa beim Marketing in den USA anders machen als in Deutschland – und worüber er nur mit Japanern in Verkaufsgesprächen spricht. Alles das und noch mehr hören Sie in einer neuen Folge von Handelsblatt Disrupt. Das Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail [email protected] kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

33 min
Dec 12, 2025Episode 354
Warum sollten ein Rüstungskonzern, eine Bank und ein LKW-Bauer bei KI kooperieren, Herr Agervi?

Der LKW-Bauer Scania. Der Bankkonzern SEB. Die Rüstungsfirma Saab: Sie alle sind schwedische Unternehmen, die sonst scheinbar wenig gemeinsam haben. Und auf den ersten Blick erscheint es völlig unwahrscheinlich, dass sie zusammenarbeiten. Doch genau das tun sie im Innovationsnetzwerk Combient. Warum das wichtig ist? Erst Digitalisierung, dann KI und künftig Quantencomputing – immer wieder stellen neue Technologien etablierte Unternehmen vor Herausforderungen. Und die meisten fechten diesen Kampf für sich alleine aus. Zwei schwedische Unternehmer haben vor zehn Jahren festgestellt: das ist wirtschaftlich nicht sinnvoll. Seitdem stellen sie Trust over Competition, also Vertrauen über Wettbewerb, und bringen Unternehmen zusammen, die branchenübergreifend die Herausforderungen des technologischen Wandels angehen. Der eine der beiden Unternehmer war Banker Markus Wallenberg. Seiner Familie gehören zahlreiche schwedische Konzerne. Der andere war der Manager Mats Agervi: Er war jahrelang für große Unternehmen in Indien tätig, ist nun seit mehr als zehn Jahren der CEO von Combient und kennt sich dadurch wie kaum ein anderer mit den Transformationsherausforderungen von etablierten Unternehmen aus. Kürzlich war Agervi zu Gast auf dem Handelsblatt KI-Summit. Dort hat er mit Technologiereporterin Larissa Holzki darüber gesprochen, wie ihn die Zeit in indischen Megacitys bei rasant wachsenden Unternehmen geprägt hat. Aber die beiden haben auch analysiert, was genau Unternehmen wie Scania, SEB und SAAB voneinander lernen können und wer die Agenda im Innovationsnetzwerk bestimmt. Und wie diese Firmen davon profitieren, dass Stockholm eine der heißesten KI-Szenen Europas hat. Unser beliebter Podcast Handelsblatt Crime geht wieder live! Am 26. Februar im Babylon Berlin und am 27. Februar im Club im Capitol Theater Düsseldorf bringen wir “Das Protokoll des Untergangs” auf die Bühne. Unsere Insider führen durch die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch von Wirecard – E-Mail für E-Mail, Chat für Chat. Eine Minute absurder als die andere. Tickets gibt es hier! Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (<a href="https://www.linkedin.com/in/lariss

35 min
Dec 5, 2025Episode 353
Wie motivieren Sie 175.000 Mitarbeitende zur Nutzung von KI, Frau Lehmann?

Bis Ende des Jahres soll mindestens die Hälfte der rund 175.000 Mitarbeitenden bei Mercedes-Benz KI-Tools nutzen. Das ist das Ziel von IT-Chefin Katrin Lehmann. Und um die Nutzung von Künstlicher Intelligenz voranzutreiben, lässt sich die Managerin einiges einfallen. Warum das wichtig ist? Mercedes-Benz hat einst das Auto erfunden und hat vieles am Autobau perfektioniert. Doch wegen günstigen Wettbewerbern aus China und innovativen Mobilitätsfirmen aus den USA muss der Konzern längst um seine Wettbewerbsfähigkeit kämpfen. Dabei stehen große Konzerne vor besonderen Herausforderungen, wenn neue Technologien das Arbeiten verändern. Jahrzehntelang optimierte Prozesse und ausgeklügelte Systeme müssen auf den Prüfstand. In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt erklärt CIO Lehmann, warum sie in der KI-Transformation „goldene Kehrschaufeln“ an Mitarbeitende verleiht, weshalb sie selbst für bestimmte Trainingseinheiten (fast) alles stehen und liegen lässt – und welche KI-Anwendung ihr persönlich zuletzt am meisten geholfen hat. Außerdem spricht Technologiereporterin Larissa Holzki im News-Teil des Podcasts mit KI-Reporterin Luisa Bomke: Sie hat diese Woche über die Finanzierungsrunde beim nun wertvollsten deutschen KI-Start-up Black Forest Labs berichtet – und einen Einblick in eine Firma bekommen, die Journalisten bisher streng gemieden hat. Lesetipps von Katrin Lehmann in dieser Folge: Richard H. Thaler, Cass R. Sunstein: Nudge. Wie man kluge Entscheidungen anstößt. Sheryl Sandberg: Lean in. Frauen und der Wille zum Erfolg. Lesetipp der Redaktion: Abonnieren Sie das Handelsblatt KI-Briefing Ein Hinweis für alle, die schon länger mit einem Handelsblatt-Abo liebäugeln: Nur noch bis zum 8.12. gibt es das Handelsblatt-Abo jetzt für 12 Monate mit 50 % Rabatt – gedruckt oder digital. Mit fundierten Recherchen, starken Meinungen und exklusiven Hintergründen behalten Sie den Überblick über die wichtigsten Wirtschaftsthemen. Nutzen Sie diese letzte Chance und sichern Sie sich dieses Angebot unter handelsblatt.com/podcast50. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail [email protected] kontaktieren. Weitere Informationen zu

56 min
Dec 1, 2025Episode 352
Hörtipp: Neuer Podcast "Meckel & Matthes" - Die Brandmauer-Debatte und wie KI die Wirtschaft verändert

Diese Episode stammt aus dem neuen Podcast "Meckel & Matthes" von Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes und der Unternehmerin Miriam Meckel. Wir veröffentlichen diese Folge zusätzlich hier im Disrupt-Feed, damit Sie das neue Format entdecken können. Eine neue Folge "Meckel & Matthes" erscheint jeden Freitag im eigenen Meckel & Matthes-Kanal auf Ihrem Podcast-Player. Hier geht's zu dem neuen Podcast: Handelsblatt: https://www.handelsblatt.com/meckelmatthes Spotify: https://open.spotify.com/show/5wALAyq2bc4vxEwRN2KIgB Apple: https://podcasts.apple.com/us/podcast/meckel-matthes/id1853041769 Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Meckel & Matthes: https://handelsblatt.com/podcast50 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

39 min
Nov 28, 2025Episode 350
Microsoft-CEO über KI-Zweifel, Milliardenwetten und Trump: Wie Handelsblatt-Reporter Felix Holtermann Satya Nadella traf

Satya Nadella ist so eine Art Superstar unter den Konzernchefs. Der aus Indien stammende Manager steht nicht nur an der Spitze von Microsoft – er hat selbst maßgeblich dazu beigetragen, dass der Windows-Konzern heute noch in der Top-Liga der weltweit wertvollsten Konzerne mitspielt. Denn als Nadella 2014 seinen Posten antrat, kämpfte Microsoft gegen den Abstieg. Die PC-Verkäufe fielen. Die Smartphone-Revolution hatte der Konzern verpasst. Dann kam Nadella. Er setzte auf Cloud, auf KI, und ganz konkret auf OpenAI. Der Aktienkurs hat sich seitdem verachtzehnfacht. Warum das wichtig ist? Während die Technologie-Riesen weiter Hunderte Milliarden in KI-Infrastruktur investieren, mehren sich die Zweifel an Künstlicher Intelligenz im Allgemeinen und Nadellas Wette im Speziellen. Und an den Börsen macht sich die Nervosität schon bemerkbar. Aus gutem Grund: Sollte der Hype um KI wie eine Blase platzen, würde das Unternehmen auf der ganzen Welt mitreißen. Warum hält Nadella an seinen Investitionen fest, wie blickt er auf die oft noch enttäuschenden Produktivitätseffekte von KI – und wie navigiert er seinen Konzern dabei durch eine Zeit, in der ein US-Präsident Donald Trump für zusätzliche Unsicherheit in der Wirtschaft sorgt? All das konnte Handelsblatt-Korrespondent Felix Holtermann ihn persönlich fragen. Das ganze Gespräch hören Sie in diesem Podcast. Außerdem spricht Handelsblatt-Technologiereporterin Larissa Holzki mit Felix Holtermann darüber, warum er mehr als drei Jahre auf dieses Gespräch warten musste, wie es bei Nadella war – und welches persönliche Schicksal die beiden verbindet. Ein Hinweis für alle, die schon länger mit einem Handelsblatt-Abo liebäugeln: Das gibt es jetzt für 12 Monate mit 50 % Rabatt – gedruckt oder digital. Mit fundierten Recherchen, starken Meinungen und exklusiven Hintergründen behalten Sie den Überblick über die wichtigsten Wirtschaftsthemen. Dieses Aktionsangebot finden Sie nur bis zum 8. Dezember unter handelsblatt.com/podcast50. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail [email protected] kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

0 min
Nov 25, 2025Episode 351
Neuer Podcast: Meckel & Matthes – über Macht, Märkte und Maschinen

Jeden Freitag sprechen die Publizistin, Unternehmerin und Professorin Miriam Meckel und Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes über die wichtigsten Themen der Woche aus Politik, Wirtschaft und Technologie – und ordnen sie im Kontext der großen Zukunftsfragen ein. Sie berichten von Begegnungen mit Politikerinnen, Unternehmerinnen und Technologievordenkern – aus den Machtzentren dieser Welt, von großen Konferenzen und ihren Reisen. Die beiden analysieren, diskutieren, sezieren: Was bleibt vom Menschen, wenn Künstliche Intelligenz den Arbeitsmarkt umkrempelt? Welche Rolle spielt Europa im globalen Technologie-Wettlauf? Und wie schützen wir die Demokratie, wenn ihre Gegner digital, ökonomisch und ideologisch aufrüsten? Meckel & Matthes, ein neuer Handelsblatt-Podcast: aktuell, persönlich, meinungsstark. Jetzt reinhören und abonnieren! Handelsblatt Apple Spotify

38 min
Nov 21, 2025Episode 349
Wie baut man ein erfolgreiches KI-Ökosystem auf, Peter Sarlin?

Finnlands bekanntester KI-Unternehmer Peter Sarlin will Europas Netzwerke für Künstliche Intelligenz stärken. Dafür finanziert er ein Dutzend Professuren, baut neue Technologie-Labore auf und hat diese Woche erstmals einen KI-Gipfel gestartet - mit führenden Köpfen aus Wissenschaft, Unternehmen und Politik. Warum das wichtig ist? Sarlin hat im vergangenen Jahr seine KI-Firma SiloAI an einen US-Konzern verkauft. Jetzt nutzt er sein Vermögen in einer Weise, wie wir es selten bei erfolgreichen Unternehmern sehen – und er verfolgt einen Ansatz, der zum Vorbild werden könnte. Denn bahnbrechende Technologien kommen oft aus den USA. Selten aus Europa. Ein Grund dafür laut Experten: Europa fehlen starke Netzwerke aus Forschung, Industrie und Kapitalgebern. Unter den Top 10 Innovationsclustern weltweit kommt nur eins aus Europa, keins aus der EU. Sarlin will das ändern. Wie er das macht, warum auch die Unterstützung eines Fußballclub dabei eine gewisse Rolle spielt und warum sein neuestes Projekt zunächst auf den Verteidigungssektor abzielt, darüber spricht Handelsblatt-Technologiereporterin Larissa Holzki mit ihm in diesem Podcast. Ein Hinweis für alle, die schon länger mit einem Handelsblatt-Abo liebäugeln: Das gibt es jetzt für 12 Monate mit 50 % Rabatt – gedruckt oder digital. Mit fundierten Recherchen, starken Meinungen und exklusiven Hintergründen behalten Sie den Überblick über die wichtigsten Wirtschaftsthemen. Dieses Aktionsangebot finden Sie nur bis zum 8. Dezember unter handelsblatt.com/podcast50. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail [email protected] kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

57 min
Nov 14, 2025Episode 348
Larissa Holzki übernimmt Disrupt-Moderation von Sebastian Matthes – ein Gespräch über Veränderung im Journalismus

Larissa Holzki zählt zu den profiliertesten Technologiereporterinnen Deutschlands. Nun übernimmt sie die Moderation von Handelsblatt Disrupt – mit einem klaren Ziel: Den Podcast zum Austauschformat auf Augenhöhe weiterzuentwickeln. „Jeder will wissen, wie machen es die anderen“, sagt sie über die Herausforderungen rund um KI, Weiterbildung und Führung. Dazu wird Holzki mit Managerinnen, CIOs und Entscheidern aus der Wirtschaft diskutieren. Gemeinsam mit Sebastian Matthes spricht sie in der aktuellen Folge Disrupt über neue Formate, ihre Vision für die TECH und die entscheidenden Fragen der digitalen Transformation. Im Zentrum steht dabei der technologische Wandel – aber eben nicht abstrakt, sondern ganz konkret. „Wenn man von Mitarbeitenden erwartet, dass sie sich weiterbilden, dann kommt es sehr stark auch darauf an, dass wir das als Führungsteam vorleben“, so Holzki. Matthes und Holzki diskutieren auch, wie Künstliche Intelligenz den Journalismus verändert. „Journalismus bedeutet für mich, Geschichten zu erzählen, die noch nicht erzählt wurden, Fragen zu stellen, die noch nicht gestellt wurden und auch hinter Kulissen zu schauen, hinter die noch keiner geschaut hat, an Orte zu fahren, an denen noch niemand gewesen ist. Und wenn wir eine Sekunde über diese Punkte nachdenken, dann fällt ziemlich schnell auf, dass eine KI all das nicht kann“, so Matthes. Trotzdem müsse die Branche offener mit neuen Werkzeugen und Plattformen umgehen – und ihre Köpfe sichtbarer machen. Abschließend gibt Matthes einen Ausblick auf seinen neuen Podcast "Meckel & Matthes", in dem er zusammen mit Publizistin Miriam Meckel über Tech, Politik und den globalen Wettstreit der Systeme diskutieren wird. Der neue Podcast "Meckel & Matthes" startet am 21. November und wird überall dort zu hören sein, wo es Podcasts gibt Ein Hinweis für alle, die schon länger mit einem Handelsblatt-Abo liebäugeln: Das gibt es jetzt für 12 Monate mit 50 % Rabatt – gedruckt oder digital. Mit fundierten Recherchen, starken Meinungen und exklusiven Hintergründen behalten Sie den Überblick über die wichtigsten Wirtschaftsthemen. Dieses Aktionsangebot finden Sie nur bis zum 8. Dezember unter handelsblatt.com/podcast50. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

1 hr 15 min
Nov 7, 2025Episode 347
Einst geächtet, heute bei Trump im Weißen Haus: Krypto-Unternehmer Konstantin Richter

Einst war Konstantin Richter Vorstandsassistent bei der Deutschen Telekom und T-Mobile, 2005 wechselte er zu Nokia, damals größer als Google, und wollte seine Chefs vom Kauf Spotifys überzeugen – scheiterte jedoch an in der Konzernwelt typischen starren Hierarchien und langwierigen Prozessen. Heute ist Richter das Gesicht des US-Start-ups Blockdaemon: „Ich bin jemand, der Risiken eingeht und Neues schafft“, sagt Richter im Gespräch mit Handelsblatt-Finanzreporterin Astrid Dörner. Sein Unternehmen wird mit 3,3 Milliarden US-Dollar bewertet und liefert Krypto-Infrastruktur für Kunden wie Goldman Sachs, J.P. Morgan und Citigroup. Seinen Erfolg verdankt Richter auch Donald Trump, der die Krypto-Szene befeuert, statt sie wie Joe Biden zu bremsen. Wie blickt Richter also auf Trump? Glaubt er daran, dass Krypto die Welt verändert – und warum kooperiert ausgerechnet er, der mit der Punk-Szene sympathisiert, mit den mächtigsten Banken der Welt? Das und mehr, jetzt bei Handelsblatt Disrupt. Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

1 hr 1 min
Oct 31, 2025Episode 346
Nico Rosberg: „Ich bin Wettkämpfer und muss gewinnen – zweiter Platz geht gar nicht“

Im Jahr 2016 erreichte Nico Rosberg den Höhepunkt seiner Karriere: frisch gekürter Formel-1-Weltmeister, gefeiert auf der ganzen Welt – und dann sein Rücktritt. Einfach so. Eine Entscheidung, die Fans und Experten gleichermaßen überraschte. Heute, sagt Rosberg, hat er seine neue Leidenschaft als Risikokapitalgeber und Start-up-Investor gefunden. Er trifft Gründer, Familienunternehmer und Politiker – und ist an einigen der größten Venture-Capital-Fonds beteiligt. Er bietet deutschen Familienunternehmern Zugang zu Fonds wie Andreessen Horowitz und anderen Top-Adressen im Silicon Valley und darüber hinaus. „Ein Gründer muss seine Geschichte gegenüber Mitarbeitern, Talenten und Investoren extrem gut erzählen können“, sagt Rosberg im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes. Welche Gründer, Technologien und Ideen ihn derzeit faszinieren – von Clickhouse über Flugtaxis bis hin zu Verteidigungstechnologien – das hören Sie in der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt. Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

1 hr 11 min
Oct 24, 2025Episode 345
Rheinmetall-CEO Armin Papperger: „Es gibt Potential, dass wir eine Bewertung von 120 Milliarden erreichen“

Seit fast 13 Jahren leitet Armin Papperger den Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall – sein erster und einziger Arbeitgeber. Rheinmetall war lange Zeit ein Mittelständler unter vielen, heute präsentiert sich der Konzern als „der wichtigste rüstungsindustrielle Partner für die Ukraine“. Sein Unternehmen produziert mittlerweile Munition, Radarsysteme, Schiffskomponenten und Drohnen. Und der deutsche Staat versorgt es mit Aufträgen. „Wir wollen ein ganzes Ökosystem bauen“, sagt Papperger im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes. Der Umsatz verdoppelte sich seit Februar 2022, der Börsenkurs schnellte nach oben. Und Papperger, der Aktien an Rheinmetall hält, ist, zumindest auf dem Papier, mehrfacher Millionär. Doch der Erfolg bringt Papperger auch Kritik ein: zu omnipräsent, zu laut, zu opportunistisch, zu wenig innovativ. Wo also geht die Reise hin für Papperger und Rheinmetall? Was, wenn Donald Trump es schafft, ein Friedensabkommen im Ukrainekrieg zu initiieren, so wie es in Gaza gelungen ist? Muss Rheinmetall dann noch einmal seine Expansion überdenken? Das und mehr – jetzt bei Handelsblatt Disrupt. Der Handelsblatt Defense Circle bietet Ihnen Zugang zu allen relevanten Inhalten des Handelsblatts aus den Bereichen Sicherheit, Verteidigungsindustrie und Geopolitik – gebündelt an einem Ort. Weitere Infos finden Sie unter: https://live.handelsblatt.com/event/handelsblatt-defense-circle/mitglied-werden/ Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: Mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

1 hr 2 min
Oct 17, 2025Episode 344
Pigment-Chefin Crespo: „Um die Besten zu kriegen, mache ich die verrücktesten Sachen“

Während Deutschland oft über verpasste Chancen im KI-Bereich klagt, wächst in Paris eine selbstbewusste Tech-Szene heran. Neben Mistral AI und Hugging Face gehört Pigment zu den Vorzeigeunternehmen dieses neuen Ökosystems. Gründerin und Co-Chefin der Firma ist die studierte Quantenphysikerin Eléonore Crespo. Sie entwickelte schon in ihrem ersten Job als Analystin bei Google die Idee, eine Plattform zu bauen, mit der sich die Unternehmensplanung automatisieren lässt – von Finanzprognosen bis zur Personalstrategie. Mit Pigment hat sie diese Vision realisiert und hat vor, sich global gegen Wettbewerber zu behaupten. Im Gespräch mit Handelsblatt-KI-Chefin Larissa Holzki erklärt Crespo, was sie an der Debatte um europäische Souveränität nervt, warum sie ihre Kunden sehr strategisch auswählt und was sie sich alles einfallen lässt, um die besten Talente zu Pigment zu holen. Einmal war sogar ein berühmter Schauspieler involviert. Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

32 min
Oct 10, 2025Episode 343
N8N-Gründer: „Wir wollen das erste Milliarden-Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern werden“

Jan Oberhauser ist ein ungewöhnlicher Gründer in der KI-Welt. Das Programmieren brachte er sich selbst bei. Eigentlich kommt er aus der Filmbranche, wo er an Hollywood-Produktionen wie Fluch der Karibik mitgewirkt hat. 2019 gründete er N8N: eine Plattform, mit der sich eigene Apps und KI-Agenten mit wenig Programmieraufwand bauen lassen. Der Automatisierungsspezialist ist kürzlich zum dritten KI-Einhorn in Deutschland aufgestiegen – nach dem Übersetzungsdienst DeepL aus Köln und dem Berliner Spezialisten für Kundeninteraktionen, Parloa. „Wir denken sehr stark darüber nach, wie die Organisation der Zukunft aussieht“, sagt Oberhauser im Gespräch mit den Handelsblatt-Technologiereportern Lina Knees und Stephan Scheuer. Sein Ziel: weniger als 500 Mitarbeiter für eine Milliarde Umsatz. Was unterscheidet das Unternehmen von Konkurrenten wie dem schwedischen Lovable? Gefährdet sein Start-up Tausende Jobs von Programmierern? Und bleibt Oberhauser mit seiner Firma trotz vergleichsweise strenger Regulierung in Deutschland? Die Antworten hören Sie in der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt. Moderiert von Lina Knees und Stephan Scheuer Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

55 min
Oct 3, 2025Episode 342
Tech-Journalistin Karen Hao: „OpenAI war nie ein idealistisches Projekt“

Keine Journalistin beobachtet OpenAI so intensiv wie Karen Hao. Die Tech-Expertin verfolgt die Entwicklung seit der Gründung 2015 als Non-Profit-Organisation. Hao kennt Sam Altman und Elon Musk und weiß um die Machtkämpfe hinter den Kulissen. Ihre jahrelange Recherche und über 150 Interviews, teils für Medien wie MIT Technology Review, Wall Street Journal und The Atlantic, hat Hao im Buch „Empire of AI“ zusammengefasst. Und die Tech-Journalistin übt deutliche Kritik: „Das Silicon Valley ist ein hyperkapitalistischer Ort", sagt sie im Gespräch mit Handelsblatt KI-Reporterin Larissa Holzki. Wie also erreichte OpenAI eine Bewertung von 500 Milliarden Dollar? Was treibt die KI-Ingenieure an, die unsere Zukunft gestalten? Glaubt Hao an die Vision einer allwissenden KI? Und wie sieht sie das Technologie-Wettrennen zwischen China und den USA? Das und mehr hören Sie jetzt bei Handelsblatt Disrupt. Moderiert von Larissa Holzki Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

1 hr 7 min
Sep 26, 2025Episode 341
Tech-Analyst Philipp Klöckner: „Wenn wir unser Denken an die KI auslagern, verkümmert unser Gehirn“

Ob TikTok-Verbot, mögliche KI-Blasen oder die deutsche Start-up-Landschaft – die Meinung von Philipp Klöckner hat Gewicht. 77.000 Menschen folgen ihm auf LinkedIn, Zehntausende hören den Podcast „Doppelgänger Tech Talk“, den er gemeinsam mit seinem Fast-Namensvetter Philipp Glöckler moderiert. Klöckner ist ein gefragter Redner, steht auf deutschen Bühnen und berät Private-Equity-Firmen wie KKR bei großen Deals. Mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes spricht er im Disrupt-Podcast darüber, wie er zum Multimillionär wurde – und wie er als Jugendlicher Toiletten an der Universität putzte. Doch die beiden sprechen auch über die aktuellen Milliardeninvestitionen von Google, Meta & Co. in künstliche Intelligenz. Dabei diskutieren sie über Chancen für europäische Start-ups in dieser „Materialschlacht“ – und über die Gefahr, dass „unsere Fähigkeit zum kritischen Denken schwindet“. Warum Philipp Klöckner glaubt, dass KI Politiker und Nobelpreisträger entbehrlich macht und zugleich eine Gesellschaft fürchtet, die zwar effizient, aber denkfaul wird, hören Sie im Podcast. Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

49 min
Sep 19, 2025Episode 340
Francesca Bria: Warum die EU zu einer digitalen Kolonie werden könnte

Francesca Bria ist Innovationsökonomin und Politikberaterin. Ihr zufolge bezieht Europa heute über 80 Prozent seiner digitalen Technologien aus den USA und China – eine Abhängigkeit, die im KI-Zeitalter noch größer werden könnte und zunehmend die Demokratie und innere Sicherheit bedrohe. „Europa sitzt nicht mit am Tisch, an dem die Zukunft gestaltet wird“, sagt sie im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes. Doch wie könnte ein unabhängiges Europa aussehen? Im Podcast erklärt Bria, warum sie den Zollkonflikt mit US-Präsident Donald Trump eher als eine Frage europäischer Souveränität, denn als Handelsstreit sieht. Sie berichtet als gebürtige Italienerin, wie die Berlusconi-Ära sie prägte und welchen Einfluss der frühere EZB-Präsident Mario Draghi auf ihren eigenen Werdegang hatte. Übrigens sind wir an Ihrer Meinung interessiert: Bei unserer großen Handelsblatt-Umfrage möchte unsere Chefredaktion derzeit erfahren, welche Themen Sie bewegen, wie wir Sie künftig noch besser begleiten und informieren können und was Sie von gutem Journalismus erwarten. Als Dankeschön für Ihre Teilnahme können Sie sich das Handelsblatt – gedruckt oder digital – vier Wochen lang zum Vorteilspreis sichern. Wir freuen uns, wenn Sie mitmachen – unter handelsblatt.com/umfrage Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

57 min
Sep 12, 2025Episode 339
Bits & Pretzels-Mitveranstalter Felix Haas: So holt man Barack Obama nach München

Felix Haas ist einer der bekanntesten deutschen Seriengründer. 2006 gründete er die Eventplattform Amiando mit, die unter seiner Leitung als CEO 2010 vom Business Netzwerk Xing übernommen und später zu Xing Events wurde. Danach hat er IDnow mitaufgebaut, ein Unternehmen, das digitale Identitätsprüfungen und Video-Ident-Verfahren für Banken, Fintechs und andere Branchen anbietet. Vor einem halben Jahr hat er IDnow an eine Private-Equity-Firma verkauft – für 300 Millionen US-Dollar. Mit den Beteiligungsgesellschaften 10x Group und 10x Founders investiert Haas außerdem in Start-ups wie den Münchener Drohnenbauer Quantum-Systems. Heute ist Haas vor allem als Mitinitiator der Münchner Gründerkonferenz Bits der umstrittene Meta-Chef wurde für ihn zu einem Vorbild. Im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes berichtet Haas, wie es ihm und seinen Mitgründern im Bademantel gelang, den damaligen US-Präsidenten Barack Obama für die Bits & Pretzels zu gewinnen. Er erzählt, wie die Belastungen des Gründerlebens ihn an seine Grenze brachten – und warum Europa seiner Meinung nach noch kein Unternehmen mit einem Börsenwert von 100 Milliarden Euro hervorgebracht hat. Übrigens sind wir an Ihrer Meinung interessiert: Bei unserer großen Handelsblatt-Umfrage möchte unsere Chefredaktion derzeit erfahren, welche Themen Sie bewegen, wie wir Sie künftig noch besser begleiten und informieren können und was Sie von gutem Journalismus erwarten. Als Dankeschön für Ihre Teilnahme können Sie sich das Handelsblatt – gedruckt oder digital – vier Wochen lang zum Vorteilspreis sichern. Wir freuen uns, wenn Sie mitmachen – unter handelsblatt.com/umfrage Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

45 min
Sep 5, 2025Episode 337
Unicredit-Chef Orcel im Gespräch über mögliche Commerzbank-Übernahme

Zwei Tage lang trafen sich beim Handelsblatt-Banken-Gipfel die wichtigsten Köpfe aus Politik, Aufsicht und Wirtschaft – und natürlich aus der Bankenwelt selbst. Einer der Höhepunkte: Das Live-Interview von Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes mit Andrea Orcel, Chef der italienischen Unicredit. Orcel steht im Zentrum der derzeit wohl brisantesten Frage des europäischen Bankensektors: Soll Unicredit die Commerzbank übernehmen – und damit Deutschlands Nummer zwei kontrollieren? Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp hatte sich tags zuvor auf dem Banken-Gipfel klar dagegen positioniert. Umso gespannter war die Branche auf Orcels Antworten, die Sie in diesem Podcast nachhören können. Im Gespräch ging es nicht nur um mögliche Fusionen im Bankensektor. Orcel sprach auch über Europas technologische Zukunft – und mahnte: „Wir haben den Anschluss verloren.“ Unsere Berichterstattung zum Orcel-Interview finden Sie hier. Mehr Informationen zum Handelsblatt-Banken-Gipfel gibt es hier. Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

1 hr 13 min
Aug 29, 2025Episode 338
Markus Söder zum SPD-Vorschlag: „Keine Steuererhöhungen, wir müssen senken“

Im Gespräch mit Chefredakteur Sebastian Matthes beim Summer Camp der Handelsblatt Media Group in München teilt CSU-Chef Markus Söder gegen Robert Habeck (Grüne) aus: Der Ex-Wirtschaftsminister, der ab September sein Bundestagsmandat niederlegen wird, habe „objektiv nicht die erfolgreichste“ politische Karriere hinter sich. Ex-Kanzler Olaf Scholz und Ex-Außenministerin Annalena Baerbock sei der Abgang besser gelungen. Wirtschaftspolitisch fordert der bayerische Ministerpräsident im Live-Podcast einen „neuen Leistungsgedanken“, Steuersenkungen zur Stärkung des Standorts Deutschland und mehr Geld für Raumfahrt, Technologie und Fortschritt. Im zweiten Teil der Podcast-Folge kommt Gabriel Felbermayr, Direktor des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO), zu Wort. Felbermayr ordnet die ökonomischen Herausforderungen ein und skizziert, welche Impulse Deutschland und Europa jetzt brauchen. Das und mehr hören Sie in der aktuellen Folge von Handelsblatt Disrupt. Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

42 min
Aug 22, 2025Episode 336
Zwischen Hype und Realität: Bringen KI-Agenten nun den großen Profit?

Die Tech-Szene blickt auf KI-Agenten: Sie verknüpfen Sprachmodelle mit Mail-Postfächern, Bankkonten und anderen Tools und sollen uns lästige Aufgaben im Alltag abnehmen. Privat, wie beruflich. In der aktuellen Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Chefredakteur Sebastian Matthes mit Larissa Holzki, Leiterin des KI-Teams. Sie erklärt, wie sie KI-Agenten einsetzt, und warum sie ihre Urlaubsunterkunft bis jetzt noch selbst buchen musste. Holzki findet: „Versprechen und Wirklichkeit gehen derzeit noch weit auseinander.“ Außerdem sprechen Holzki und Matthes mit zwei Experten aus der Szene. Adrian Locher, Partner bei Merantix Capital in Berlin, erklärt, wie KI-Agenten die Kosten senken können, Christian Ninstel, Mitgründer des Start-ups Droidrun aus Osnabrück, gibt Einblicke in die Entwicklung der nächsten Agenten-Generation. Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

1 hr 1 min
Aug 15, 2025Episode 335
DeepL-CEO Jarek Kutylowski: So will sich der KI-Übersetzungsdienst gegen ChatGPT durchsetzen

Mit zwölf Jahren kam Jarek Kutylowski mit seinen Eltern aus Polen nach Deutschland – ohne ein Wort Deutsch zu sprechen. 2017 gründete er in Köln eines der erfolgreichsten Tech-Unternehmen Deutschlands: DeepL, kurz für „Deep Language“, einen deutschen KI-Übersetzungsdienst, der vor wenigen Monaten eine Bewertung von zwei Milliarden US-Dollar erreicht hat. Trotz der Milliardenbewertung steht DeepL unter Druck: Immer mehr Menschen übersetzen mit Sprachmodellen wie ChatGPT. Im Podcast-Interview mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes spricht der promovierte Informatiker Kutylowski darüber, wie er diesen Herausforderungen begegnen will, benennt aber auch die technologischen Grenzen der Künstlichen Intelligenz. Matthes und Kutylowski diskutieren außerdem den Technologie-Standort Europa in Konkurrenz mit dem Rest der Welt: „Wir laufen Gefahr, in Europa technologisch abgehängt zu werden“, sagt Kutylowski. Warum er kritisches Denken für die wichtigste Fähigkeit im KI-Zeitalter hält und was aus den Plänen für einen Börsengang wird, hören Sie in dieser neuen Folge von Handelsblatt Disrupt. Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

51 min
Aug 8, 2025Episode 334
OHB-Chef Marco Fuchs über Europas Raumfahrt, Musk und KKR: „Ergebnisdruck hilft“

Marco Fuchs leitet in zweiter Generation den Bremer Satellitenbauer OHB – eines der führenden Raumfahrtunternehmen Europas. Fuchs war schon Kunde bei Elon Musk und SpaceX, als kaum jemand an die private Raumfahrt glaubte. Er hingegen schon: „Es war klar, dass, wenn SpaceX funktioniert, die Branche umgestülpt wird“, sagt Fuchs im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes. OHB ist aber auch ein Familienbetrieb. Seine Mutter kaufte eine Hydraulikwerkstatt, die anfangs Wagenheber für die Bundeswehr reparierte. Sein Vater begann, in jener Werkstatt in den 90er-Jahren kleine Satelliten für den Weltraum zu bauen. 2001 brachte Sohn Marco Fuchs OHB dann an die Börse. Wie hat Fuchs die wilde Zeit des neuen Marktes erlebt? Und wie blickt er auf den heutigen Raumfahrtboom, der auch sein Unternehmen betrifft: Seit August 2024 ist der Finanzinvestor KKR mit knapp 29 Prozent an OHB beteiligt. Warum Fuchs glaubt, dass der Ergebnisdruck, den der Einstieg eines Investors mit sich bringt, für OHB nützlich ist, hören Sie in der aktuellen Folge von Handelsblatt Disrupt. Übrigens: Wer das Handelsblatt nicht nur sporadisch, sondern intensiv über ein ganzes Jahr lang lesen möchte, kann sich jetzt 50% Rabatt sichern. Der Rabatt gilt für unsere digitalen H+ Abos und die gedruckte Zeitung. Bis zum 11. August heißt es also noch: "Alles wissen, die Hälfte zahlen". Wählen Sie Ihr Wunschangebot unter handelsblatt.com/sommerrabatt Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

1 hr
Aug 1, 2025Episode 333
Merck-CEO Belén Garijo: „Ich bin kein Fan von erzwungenen Frauenquoten“

Belén Garijo hat Medizin in Madrid studiert und arbeitete dort einige Jahre als Ärztin in einem Krankenhaus – doch dann schlug ihre Karriere eine andere Richtung ein. „Ich entschied mich, in die Pharmaindustrie zu gehen“, erzählt sie in der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt. Im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes spricht Garijo auf Englisch über Macht, Körpersprache, Fehler und Führungsstärke. „Ich bin kein Fan von erzwungenen Frauenquoten“, sagt sie. Außerdem geht es um Mercks Milliardeninvestitionen in die Forschung und die Rolle von künstlicher Intelligenz bei der beschleunigten Entwicklung neuer Medikamente. Was kommt als Nächstes für Garijo, wenn ihr Vertrag 2026 endet? Die Antwort hören Sie im Podcast. Übrigens: Wer das Handelsblatt nicht nur sporadisch, sondern intensiv über ein ganzes Jahr lang lesen möchte, kann sich jetzt 50% Rabatt sichern. Der Rabatt gilt für unsere digitalen H+ Abos und die gedruckte Zeitung. Bis zum 11. August heißt es also noch: "Alles wissen, die Hälfte zahlen". Wählen Sie Ihr Wunschangebot unter handelsblatt.com/sommerrabatt Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

49 min
Jul 25, 2025Episode 332
Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup: „Die Privatwirtschaft ist der Wachstumsmotor“

Deutschland steht vor massiven Herausforderungen. Ein schrumpfender Industriesektor, der demografische Wandel, steigende Arbeitslosigkeit und eine sich verändernde geopolitische Lage setzen das bisherige Geschäftsmodell der deutschen Wirtschaft zunehmend unter Druck. In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt diskutieren Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Chefredakteur Sebastian Matthes, warum die Wirtschaft so unter Druck steht – und wie sich Wachstum neu entfachen lässt. „Die Privatwirtschaft ist der Wachstumsmotor, alles andere ist flankierend“, sagt Rürup. Der Ökonom fordert, die Abschreibungsbedingungen noch deutlicher zu verbessern und die Unternehmensbesteuerung langfristig zu senken. Die beiden diskutieren auch das große Infrastrukturpaket der Bundesregierung und die Aufweichung der Schuldenbremse. „Wir haben in Deutschland in den vergangenen sechs Monaten einen psychologischen Stimmungsumschwung gesehen, den einige in der Finanzindustrie in den vergangenen 30 Jahren noch nie erlebt haben“, stellt Matthes fest. Diese Folge ist zuerst in „Economic Challenges“ erschienen. Der Podcast mit Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, feiert seine 300. Folge. Normalerweise diskutieren Rürup und Hüther darin aktuelle nationale wie globale wirtschaftliche Probleme. Doch Hüther ist im Urlaub – und so hatte Chefredakteur Sebastian Matthes die Gelegenheit, selbst mit Bert Rürup über eines der drängendsten Themen unserer Zeit zu sprechen. Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

1 hr 10 min
Jul 18, 2025Episode 331
Politologin Clüver Ashbrook sorgt sich um Zukunft der US-Demokratie: „Das Land ist grundnervös“

Aufgewachsen auf einer US-Militärbasis in Wiesbaden, bewegt sich Cathryn Clüver Ashbrook seit jeher im Spannungsfeld der transatlantischen Beziehungen. Früh lernte sie die kulturellen Unterschiede zwischen Deutschland und den USA kennen – und die politischen Bruchlinien, die daraus entstehen können. Sie studierte in London und an der Harvard Kennedy School, forschte in den USA und berät bis heute Institutionen auf beiden Seiten des Atlantiks. Im Podcast spricht Clüver Ashbrook mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes über ihre Kindheit und die aktuelle politische und gesellschaftliche Lage in den USA. „Ich glaube, das Land ist grundnervös“, sagt sie. „Die USA sind dabei, in sich eine tektonische Verschiebung durchzumachen, die sehr wohl damit enden könnte, dass ein Grundgerüst, was eine Verfassung vorgegeben hat, nicht mehr trägt“. Mit Blick auf die Zukunft der Demokratie zeichnet Clüver Ashbrook ein alarmierendes Bild: „Es wird jetzt schon manipuliert an der Kapazität des Wahlsystems.“ Wenn die institutionellen Kontrollfunktionen ausgehebelt und Wählerrechte systematisch eingeschränkt werden, rücke das Land gefährlich nah an das heran, was US-Präsident Donald Trump stets angestrebt habe: „die Unitary Executive Theory“. Die Theorie der einheitlichen Exekutive ist eine verfassungsrechtliche Theorie, die besagt, dass der Präsident der Vereinigten Staaten die alleinige Autorität über die Exekutive besitzt. Aktuell können Sie sich sechs statt vier Wochen lang Zugriff auf unsere digitalen Inhalte sichern – für nur einen Euro. Die Vorteilsaktion finden Sie unter https://www.handelsblatt.com/sommer Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

43 min
Jul 11, 2025Episode 330
Bright-Data-CEO Lenchner: „Das ganze Chaos ist sehr, sehr gut“

Die Firma von Or Lenchner hat ein unpopuläres Geschäftsmodell. Bright Data saugt systematisch Daten von Websites ab und verkauft sie an Dritte weiter. Webscraping nennt sich das – und für den KI-Boom ist es essenziell. Dabei sind die Nutznießer des Geschäftsmodells zum Teil auch seine größten Gegner. Der Facebook-Konzern Meta und Elon Musks Plattform X sind beide Kunden von Bright Data – und wollten die israelische Firma gerichtlich stoppen, Daten ihrer eigenen Plattformen zu sammeln. Or Lenchner sieht in dem juristischen Sieg seiner Firma eine wichtige Grundsatzentscheidung: „Stell dir nur einmal vor, Bright Data hätte diese beiden Fälle verloren – wie würden X und Meta ihre Modelle überhaupt trainieren?“, fragt er. „Ich glaube, dass sogar sie froh sind, dass sie verloren haben.“ Dass viele Firmen bei der KI-Entwicklung gerade Regeln infrage stellen und Grenzen übertreten, sieht Lenchner dabei gelassen und sogar als wichtig an: „Ich sehe das hier als die größte Revolution in der Geschichte der Menschheit“, sagt er im Gespräch mit Handelsblatt KI-Chefin Larissa Holzki. Um voranzukommen, müsse man auch mal etwas kaputtmachen. „Ich denke, das ganze Chaos momentan ist sehr, sehr gut.“ In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt spricht der Chef von Bright Data außerdem über seinen Karrierestart als Toilettenreiniger, über Arbeiten im Luftschutzbunker und über die Frage, wie das Internet in einer Welt mit KI-Agenten aussehen wird. Aktuell können Sie sich sechs statt vier Wochen lang Zugriff auf unsere digitalen Inhalte sichern – für nur einen Euro. Die Vorteilsaktion finden Sie unter https://www.handelsblatt.com/sommer Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen