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Das Politikteil

DIE ZEIT·Hosted by Ileana Grabitz, Peter Dausend, Tina Hildebrandt and Heinrich Wefing·7 episodes

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Kann die Zeitenwende gelingen? Wie weit geht der Aufstieg der Populisten? Und welche Macht gewinnt KI über unser Leben? Am Ende der Woche sprechen wir über Politik – was sie antreibt, was sie anrichtet, was sie erreichen kann. Jeden Freitag zwei Moderatoren, ein Gast und ein Geräusch. Im Wechsel hören Sie hier Ileana Grabitz, Peter Dausend, Tina Hildebrandt, und Heinrich Wefing. Mehr hören? Dann testen Sie jetzt unser Podcast-Abo 4 Wochen gratis unter www.zeit.de/podcastabo Auch in der ZEIT und auf zeit.de berichten wir ausführlich über das politische Geschehen. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/p...

Why listen

Das Politikteil turns the week’s political pressure points into a smart, structured conversation with two ZEIT hosts and a knowledgeable guest. Ileana Grabitz, Peter Dausend, Tina Hildebrandt and Heinrich Wefing rotate through episodes that connect German politics, global crises, elections, media, democracy and power without turning it into a quick headlines show. It is a strong fit for German-speaking listeners who want context, argument and expert judgment in one weekly hour.

Episodes

57 min
May 29, 2026Episode 353
Nato: Die Amerikaner machen Ernst

Nach dem Treffen der Nato-Außenminister im schwedischen Helsingborg scheint klar: Die Amerikaner machen Ernst mit ihren Ankündigungen und beginnen, ihre militärischen Beiträge für die Allianz massiv zu reduzieren. Was ist über den Abzug von Truppen und Fähigkeiten bekannt? Was bedeutet das für die Sicherheit Europas? Kann es eine europäischere Nato überhaupt geben? Darüber sprechen wir diese Woche in »Das Politikteil« mit Ulrike Franke, Expertin für europäische und globale Sicherheitspolitik sowie für Drohnentechnologie und Co-Host des Podcasts »Sicherheitshalber«.  Franke erklärt, warum der vergangene Freitag einen tiefen Einschnitt bedeutet. Sie sagt: Es geht nicht mehr nur um Rhetorik, der operative Umbau hat begonnen. Und sie erklärt, warum die USA für Europa wichtig, aber nicht unverzichtbar sind. Im Podcast »Das Politikteil« sprechen wir jede Woche über das, was die Politik bewegt, erklären Hintergründe und diskutieren Zusammenhänge.Immer freitags, mit zwei Moderatoren und einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Ileana Grabitz und Peter Dausend oder Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing zu hören. Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

1 hr 2 min
May 22, 2026Episode 352
»Die Briten wollen den linken Zeitgeist loswerden«

Sechs Premierminister haben die Briten in den letzten elf Jahren verschlissen – stürzt jetzt auch Keir Starmer?  In Das Politikteil sprechen wir diese Woche mit Jochen Bittner, Korrespondent der ZEIT in London, darüber, warum die Briten unter dem Brexit leiden und trotzdem in Scharen zu der Partei strömen, die für den Brexit getrommelt hat: Reform UK von Nigel Farage.  Bittner erklärt, warum der amtierende Premier Keir Starmer so abgestürzt ist, welche Themen die Briten umtreiben und wer die größten Chancen hat, Starmer zu beerben. Und er sagt: Das mit dem schlechten Essen stimmt leider wirklich.  Im Podcast »Das Politikteil« sprechen wir jede Woche über das, was die Politik bewegt, erklären Hintergründe und diskutieren Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren und einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Ileana Grabitz und Peter Dausend oder Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing zu hören.   Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

1 hr 1 min
May 15, 2026Episode 351
Was unterscheidet KI von einem Menschen?

Künstliche Intelligenz berührt inzwischen fast alle Bereiche unseres Lebens. Manche verbinden damit riesige Hoffnungen, andere fürchten die Apokalypse. Ein neues Modell von Anthropic, Mythos, ist angeblich so gefährlich, dass es unter Verschluss gehalten wird. Wie gefährlich ist KI wirklich, wo kann sie helfen? Darüber sprechen wir diese Woche in »Das Politikteil« mit Sebastian Horn, stellvertretender Chefredakteur der ZEIT und KI-Experte – und wir probieren aus, wie die ZEIT-Hosts als KI klingen.  Sebastian erklärt, warum er KI potenziell für gefährlich hält, aber trotzdem glaubt, dass Menschen die Kontrolle behalten werden.  Im Podcast »Das Politikteil« sprechen wir jede Woche über das, was die Politik bewegt, erklären Hintergründe und diskutieren Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren und einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Ileana Grabitz und Peter Dausend oder Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing zu hören – und diese Woche ihre KI-generierten Stimmen.             Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

57 min
May 8, 2026Episode 349
FDP: Ist doch noch nicht alles verloren?

»Stört es irgendwen, wenn ich dem Eierarsch Merz einen reinwürge?« Mit Ansagen wie dieser über den Kanzler bei der Bild provoziert Wolfgang Kubicki seine Gegenspieler dieser Tage – und macht, das muss man einräumen, die FDP zugleich wieder sichtbar. Lang genug ist es her. Seitdem sie bei der letzten Bundestagswahl aus dem Bundestag ausschied, waren die Liberalen abgetaucht. Über Monate hinweg wurde die Partei nicht mal mehr in Umfragen aufgeführt, weil sie unter drei Prozent gefallen war. Nun taucht sie wieder auf. Und macht gleich mit einem mitunter lautstark inszenierten Duell zweier Männer um die Parteiführung von sich reden: Kubicki (74) gegen Henning Höne (39). In der neuen Folge von Das Politikteil sprechen wir mit dem Politikwissenschaftler Constantin Wurthmann über die Krise der FDP – und ihre Chancen für einen Wiederaufstieg. Braucht man die liberale Partei überhaupt noch, wo doch die Grundzüge des Liberalismus auch von anderen Parteien vertreten werden? Wo liegen die Chancen für die FDP? Und was erzählt ihre Krise über den Zustand der Parteienlandschaft in Deutschland insgesamt? Und wie wird diese in zehn Jahren aussehen? Im Podcast »Das Politikteil« sprechen wir jede Woche über das, was die Politik bewegt, erklären Hintergründe und diskutieren Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren und einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Ileana Grabitz und Peter Dausend oder Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing zu hören. Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&utm_medium=audio&utm_source=podcast&utm_campaign=podcast_shownotes&utm_content=01w0151k1100angaudall2312&wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podca

1 hr 4 min
May 1, 2026Episode 347
»Donald Trump hat diesen Krieg verloren«

Neun Wochen nach Beginn des amerikanisch-israelischen Angriffs auf den Iran ist völlig unklar, wann dieser Krieg endet – und wie er ausgeht. Es gibt keine Kämpfe mehr, aber auch keinen Frieden.  Welche Folgen hat dieser Krieg, für die USA, für den Nahen Osten, aber auch für uns? Hat der Iran gewonnen und Trump verloren?  Darüber sprechen wir diese Woche mit Guido Steinberg, Islamwissenschaftler und Nahostexperte bei der Stiftung Wissenschaft und Politik.  Steinberg erklärt, warum die amerikanische Vorherrschaft im Nahen Osten beendet ist, welche Interessen Deutschland in der Region hat und welche Schlüsse Europa aus dem überraschenden Kriegsverlauf ziehen sollte. Und er sagt: Israel ist ein Problem für die deutsche Außenpolitik, aber noch immer unser Verbündeter.  Im Podcast »Das Politikteil« sprechen wir jede Woche über das, was die Politik bewegt, erklären Hintergründe und diskutieren Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren und einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Ileana Grabitz und Peter Dausend oder Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing zu hören.   Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

57 min
Apr 24, 2026Episode 346
Humor in der Politik: "Faschismus ist Inszenierung, vermittelt durch das Groteske."

Humor in der Politik hat eine lange Tradition, doch gegenwärtig scheinen die Grenzen zwischen Parodie und Wirklichkeit mehr denn je zu verschwimmen. Man denke an Wladimir Putins absurd langen Tisch zu Corona-Zeiten oder an die Figur des Bösen Clowns, die sich in keinem anderen Politiker so verkörpert wie Donald Trump. Zugleich setzen Rechtsautoritäre Humor zu ihrem Vorteil ein und fluten das Netz mit rassistischen Memes, über die sich ihre Wählerschaft amüsieren soll.  In der neuen Folge von Das Politikteil sprechen wir über die Chancen und Risiken von Humor in der Politik – diesmal live aus der Berlin- Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, auf Einladung der Hertie-Stiftung. Im Rahmen des Kongresses »Wir lachen das« sprechen die beiden Moderatoren Ileana Grabitz und Peter Dausend mit Mirco Göpfert, Professor für Sozial- und Kulturanthropologie, der den Humor in der Politik wissenschaftlich untersucht. Wo verläuft die Grenze zwischen Satire und Menschenverachtung? Wann genau wurde der Humor zu einem Mittel rechter Propaganda? Was unterscheidet den Humor des linken von dem des rechtsextremen Parteienspektrums? Und was hilft im Umgang mit den Rechtspopulisten, wenn sie Humor als Waffe einsetzen? Im Podcast Das Politikteil sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Neben Peter Dausend und Ileana Grabitz sind auch Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing als Gastgeber zu hören. Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&utm_medium=audio&utm_source=podcast&utm_campaign=podcast_shownotes&utm_conten

1 hr 6 min
Apr 17, 2026Episode 350
"Was jetzt passiert, ist ein Systemwechsel, der mit 1989/90 vergleichbar ist"

Was bedeutet der Sieg von Péter Magyar in Ungarn, einem Land, in dem Macht in den vergangenen 16 Jahren nicht nur über Mehrheiten organisiert wurde, sondern über Medien, über Wirtschaftsnetzwerke, über eine umgebaute Justiz? Wer hat Magyar gewählt und warum? Und was verändert sich für Ungarn selbst – und für Europa, das seit Jahren von Orbán blockiert wurde? Darüber sprechen wir diese Woche in Das Politikteil mit Daniel Hegedüs, Deputy Director am Institute for European Politics (IEP) und Senior Visiting Fellow beim German Marshall Fund, der selbst aus Ungarn kommt und in den Wochen vor der Wahl dort war.  Im Podcast »Das Politikteil« sprechen wir jede Woche über das, was die Politik bewegt, erklären Hintergründe und diskutieren Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren und einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Ileana Grabitz und Peter Dausend oder Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing zu hören. Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

1 hr 2 min
Apr 14, 2026Episode 345
Jugend und Politik: "Die Männer sind das Problem der Demokratie"

Gestern grün, heute AfD: Seit der Europawahl 2024 zeigt sich ein deutlicher Rechtsdrift bei Jungwählern. Eine Klientel, die klassischerweise zur Stammwählerschaft von Grünen und SPD gehört, wählt immer stärker die rechtspopulistische AfD – und verstärkt auch Die Linke. Jugend- und Meinungsforscher erklären diesen Trend zu den Extremen mit der Dauerkrisenerfahrung junger Menschen, mit unsicheren beruflichen Perspektiven, wachsenden Schulden und mentalem Stress. Doch stimmt das – oder ist diese Erklärung zu einfach?  In der neuen Ausgabe von Das Politikteil sprechen Ileana Grabitz und Peter Dausend bei einer Liveveranstaltung an der Universität Würzburg mit dem Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte über Hintergründe und Folgen dieser Entwicklung. Die Frage, warum sich vor allem junge Männer in bis dato in der Geschichte der Bundesrepublik unbekanntem Maße nach rechts wenden, spielt dabei ebenso eine Rolle wie das Phänomen, dass projektbezogener Aktivismus dieser Generation deutlich attraktiver erscheint als dauerhaftes Engagement in Parteien. Korte, der die Altersgruppe der Erst- und Zweitwähler für hochpolitisch hält, stellt zudem einige Ideen zur Diskussion, wie die etablierten Parteien wieder attraktiver für Jungwähler werden können.  Karl-Rudolf Korte ist Politikwissenschaftler und emeritierter Professor an der Uni Duisburg-Essen. Er war Direktor der NRW School of Governance und er ist Vizepräsident des Deutschen Hochschulverbandes. Er hat zahlreiche Bücher verfasst, zuletzt Wählermärkte – Wahlverhalten und Regierungspolitik in der Berliner Republik. An Wahlabenden analysiert und interpretiert Korte – der Erfinder des Begriffs »Brombeer-Koalition« für eine Koalition aus CDU, SPD und BSW – die Wahlergebnisse live im ZDF. Im Podcast Das Politikteil sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Neben Peter Dausend und Ileana Grabitz sind auch Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing als Gastgeber zu hören.  Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.<str

1 hr 4 min
Apr 10, 2026Episode 344
"Donald Trump braucht die Nato, um die Europäer zum Quietschen zu bringen"

Auf die grausamen Vernichtungsdrohungen Donald Trumps gegen den Iran folgte die überraschende Kehrtwende hin zu einem 14-tägigen Waffenstillstand, verhandelt in allerletzter Minute. Auf die anfängliche Erleichterung folgt nun bereits wieder große Sorge: Gibt der Iran die Straße von Hormus wirklich frei und – wenn ja – zu welchen Bedingungen? Kommt es überhaupt zu weiteren Verhandlungen, obwohl Israel weiter im Libanon gegen die Hisbollah vorgeht?  In der neuen Folge von Das Politikteil sprechen Ileana Grabitz und Peter Dausend mit dem ZEIT-Außenpolitikexperten Jörg Lau über die Eskalation am Golf. Wird der Waffenstillstand zu einer echten Friedenslösung führen? Geht das Regime in Teheran nun geschwächt oder gestärkt aus dieser Auseinandersetzung hervor? Welche Ziele wurden erreicht und welche verfehlt? Wer darf sich als Sieger, wer muss sich als Verlierer fühlen? Und was bedeutet die Entwicklung im Mittleren Osten für das ohnehin angespannte Verhältnis zwischen EU und USA – und zwischen Donald Trump und der Nato? Einen Austritt der USA aus der Nato hält Jörg Lau für eher wenig wahrscheinlich: "Donald Trump braucht die Nato, um die Europäer zum Quietschen zu bringen." Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik bewegt, erklären Hintergründe und diskutieren Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren und einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Ileana Grabitz und Peter Dausend oder Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing zu hören. Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&utm_medium=audio&utm_source=podcast&utm_campaign=podcast_shownotes&utm_content=01w0151k1100angaudall2312&wt_zmc=

55 min
Apr 3, 2026Episode 342
"Ein russischer Agent würde sich genau so verhalten, wie Viktor Orbán es tut"

Endet das Modell Viktor Orbán, gibt es eine Rückkehr zu einer liberalen Demokratie? Oder geht es weiter in Richtung Autokratisierung? Die Wahl in Ungarn am 12. April ist mehr als eine nationale Entscheidung, sie ist auch ein Test dafür, wie stabil ein politisches System ist, das sich seit Jahren in Richtung "illiberaler Staat" entwickelt. Welche Chancen hat Péter Magyar, der Herausforderer des amtierenden ungarischen Regierungschefs? Wird Ungarn in Europa wieder ein Bündnispartner oder bleibt es Blockierer? Und welche Bedeutung haben Sieg oder Niederlage Orbáns für die europäische Rechte? Darüber sprechen wir in dieser Woche in Das Politikteil mit Ulrich Ladurner, Europaexperte und ZEIT-Korrespondent in Rom.  Ladurner sagt: "Orbán ist ein Kleptokrat und ein Spieler, Ungarn ist ihm zu klein." Er beschreibt, wie Orbán das Land umgebaut hat, und er erklärt, warum auch nach einer Niederlage das System Orbán nicht beendet wäre.  Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik bewegt, erklären Hintergründe und diskutieren Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren und einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Ileana Grabitz und Peter Dausend oder Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing zu hören. Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

1 hr
Mar 27, 2026Episode 340
"Hier ist kaum noch Alltag möglich": Ist das Ende von Kuba, wie wir es kennen, in Sicht?

Schon seit Beginn des Jahres droht Donald Trump immer wieder damit, bei der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar kündigte es sein Vertrauter, der republikanische Senator Lindsey, öffentlich an: Die USA wollen, hieß es, in diesem Jahr neben dem Iran noch ein weiteres Regime stürzen, nämlich das auf Kuba. Und seit Trump Ende Januar ein Ölembargo gegen den Inselstaat verhängt hat, ist die humanitäre Lage in dem ohnehin Not leidenden Land katastrophal: Blackouts, Versorgungsengpässe, ein kollabierendes Gesundheitssystem, auch Hunger.  In der neuen Folge von "Das Politikteil" sprechen wir mit dem Lateinamerikaexperten vom Hamburger Giga-Institut, Bert Hoffmann, über die Frage, wie lange das kubanische Regime dem wachsenden Druck noch standhalten kann. Hoffmann, der noch im Februar auf Kuba war, berichtet über die Situation vor Ort und die Stimmung in der Bevölkerung. Wir diskutieren über die Motive Trumps, es nach den Angriffen auf Venezuela und Iran nun auch noch auf einen Regimesturz in Kuba anzulegen. Und diskutieren unterschiedliche Szenarien, wie es jetzt weitergehen könnte. Ist das Ende Kubas, wie wir es seit Jahrzehnten kennen und teils auch verklären, in Sicht? Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Neben Ileana Grabitz und Peter Dausend sind auch Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing als Gastgeber zu hören.  Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&utm_medium=audio&utm_source=podcast&utm_campaign=podcast_shownotes&utm_content=01w0151k1100angaudall2312&wt_zmc=audall.Int

1 hr
Mar 20, 2026Episode 339
"Die Atomkraft ist verheiratet mit der Atombombe"

Die Abkehr von der Atomkraft hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gerade als "schweren strategischen Fehler" bezeichnet. Ministerpräsident Markus Söder spricht über den Bau eines neuen Mini-AKWs in Bayern. Gibt es angesichts drastisch steigender Energiepreise und der kaum noch zu erreichenden Klimaziele ein Comeback der Atomkraft in Europa? Womöglich sogar in Deutschland? Was ist ökologisch, ökonomisch und politisch realistisch? Warum halten viele Staaten der Erde, Frankreich vor allem, an der Atomkraft fest, planen Neubauten – und werben mit neuen Reaktortypen? Und was hat das alles mit der Debatte um einen europäischen Nuklearschirm zu tun – also mit Atomwaffen? Darüber sprechen wir diese Woche in "Das Politikteil", dem politischen Podcast der ZEIT mit zwei Gästen: Matthias Krupa, Paris-Korrespondent der ZEIT, und Stefan Schmitt, Redakteur im Wissens-Ressort der ZEIT. Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören. Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

54 min
Mar 13, 2026Episode 336
Wirtschaftsweise Veronika Grimm: "Ich bin entsetzt, dass jetzt Tankrabatte diskutiert werden"

Mit dem Angriff der USA auf den Iran, einen der weltweit größten Öl-Produzenten, sind die Öl-Preise weltweit dramatisch gestiegen. Als Folge davon liegen die Preise für Benzin und Diesel hierzulande über zwei Euro pro Liter. Aber die Eskalation in Nahost schafft Probleme, die weit über die Zapfsäulen der Nation hinausweisen. Schon jetzt zeigen sich erste Anzeichen, dass die zarte Erholung der deutschen Wirtschaft zum Erliegen kommen könnte. Dauern der Krieg und die damit verbundenen Produktions- und Lieferprobleme länger an, dürften die weltwirtschaftlichen Auswirkungen insgesamt dramatisch werden. In der neuen Ausgabe von Das Politikteil diskutieren Ileana Grabitz und Peter Dausend mit der Volkswirtin Veronika Grimm, Mitglied des Sachverständigenrates der Bundesregierung, die Folgen dieser Entwicklung. Grimm erklärt, was dran ist an den Vorwürfen gegen die Ölmultis, sie würden sich an der Krise bereichern – und warum die Spritpreise in Deutschland schneller steigen als andernorts. Die Wirtschaftsweise spricht sich entschieden gegen Tankrabatte oder Preisdeckel aus und bewertet das Krisenmanagement der Bundesregierung in der gegenwärtigen Lage.   Veronika Grimm ist Professorin für Energiesysteme und Marktdesign an der Technischen Universität Nürnberg und sitzt im Aufsichtsrat von Siemens Energy. Die studierte Volkswirtin wurde 2020 in den Sachverständigenrat der Bundesregierung zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung gewählt und ist somit eine Wirtschaftsweise. In ihrer Freizeit trainiert sie eine E-Jugend-Fußballmannschaft.    Im Podcast Das Politikteil sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Neben Ileana Grabitz und Peter Dausend sind auch Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing als Gastgeber zu hören.  Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/40

11 min
Mar 8, 2026Episode 334
Krisenwahl in "The Länd": Die Nachdenklichkeit der Automanager (Z+)

Diese Folge hören Sie exklusiv mit einem Abo oder Podcast-Abo der ZEIT– auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier. Nachdem der politische Fokus zuletzt vor allem auf dem Irankrieg lag, rückt zum Ende der Woche wieder die Innenpolitik ins Zentrum der Aufmerksamkeit – genauer: „The LÄND“. In Baden-Württemberg, jenem Bundesland, das beispielhaft ist für die wirtschaftliche Transformation, die ganz Deutschland bevorsteht, wird ein neuer Landtag gewählt – und auf den letzten Metern ereignet sich dort ein wahrer Krimi.  Im „Roundtable“ von “Das Politikteil“ diskutieren wir über das Kopf-an-Kopfrennen zwischen Union und Grünen bei der Landtagswahl, über Baden-Württemberg selbst, das – wie nicht wenige behaupten – zu einem zweiten Ruhrgebiet zu werden droht und darüber welcher Ministerpräsident welche Pläne hat, um dem industriellen Niedergang etwas entgegen zu setzen. Cem Özdemir oder Manuel Hagel? Wer wird das Rennen gewinnen? Und was bedeuten Sieg oder Niederlage jeweils für die Machtverhältnisse im Bund? Im Roundtable diskutieren die Hosts von "Das Politikteil", Ileana Grabitz, Peter Dausend, Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing, über die Themen, die die Politik umtreiben. Diese Woche sitzt statt Tina Hildebrand Max Hägler, Autoredakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT mit am Tisch.  Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nic

1 hr
Mar 6, 2026Episode 335
"Dieser Krieg ist etwas, von dem wir die Finger lassen sollten"

Mit dem Angriff auf den Iran und der folgenden Eskalation hat Donald Trump einmal mehr ein internationales Erdbeben ausgelöst. Doch ist dieser Krieg auch unser Krieg? Oder könnte er es werden?  Darüber sprechen wir diese Woche mit Jörg Lau, Buchautor und außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Lau beschreibt, wie dieser Krieg zu dem "Weltbeben" passt, das er in seinem gerade erschienenen Buch "Der Westen sind jetzt wir" beschreibt. Lau erklärt, warum der Angriff der USA und Israels aus seiner Sicht in keinem Verhältnis zum zu erwartenden Gewinn steht und die deutsche Iranpolitik nicht besser als die deutsche Russlandpolitik ist und dringend aufgearbeitet werden sollte. Er erklärt, warum ihm die neue Nuklearoffensive des französischen Präsidenten Hoffnung macht. Und er sagt: Europa kann schon lange viel mehr tun, als es sich zutraut.  Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik bewegt, erklären Hintergründe und diskutieren Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren und einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Ileana Grabitz und Peter Dausend oder Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing zu hören. Shownotes: Gerade ist das neue Buch von Jörg erschienen: "Der Westen sind jetzt wir". Außerdem geht es in der Folge um Jörg Laus bereits früher erschienenes Buch: "Worte, die die Welt beherrschen: Was die Phrasen der Außenpolitik wirklich bedeuten". Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100an

39 min
Mar 3, 2026Episode 341
"Der Iran geht jetzt all in"

Seit Samstagfrüh führen die USA und Israel Krieg gegen den Iran. Kampfflugzeuge und Raketen greifen militärische und politische Ziele im ganzen Land an. Ajatollah Ali Chamenei, der den Iran seit 37 Jahren mit brutaler Härte regierte, wurde gleich in der ersten Angriffswelle getötet, mit ihm starben viele weitere Anführer des Regimes. US- Präsident Donald Trump ruft die iranische Bevölkerung auf, sich gegen die Unterdrückung zu erheben, während das iranische Militär mit Angriffen auf Israel und viele Nachbarstaaten am Golf reagiert. In einer aktuellen Sonderfolge von "Das Politikteil", dem politischen Podcast der ZEIT, sprechen wir über die extrem gefährliche Lage am Golf. Zu Gast bei Ileana Grabitz und Heinrich Wefing sind Omid Rezaee, Volontär der ZEIT und selbst in Iran geboren und aufgewachsen, und Lea Frehse, langjährige Nahost-Korrespondentin der ZEIT mit Sitz in Beirut. Wir diskutieren, wie die ersten Tage des Angriffs abgelaufen sind, wie das Regime in Teheran auf den Krieg reagiert und wie berechtigt die Hoffnung auf einen Machtwechsel tatsächlich ist. Omid Rezaee sagt, dass es im Moment zwei Irans gebe, "einen, der feiert, und einen, der trauert". Aber nichts weise aktuell auf einen neuen Aufstand hin. Und Lea Frehse erläutert, dass sich die Führung der Islamischen Republik lange und gründlich auf einen möglichen Angriff vorbereitet habe. Sie sagt: "Der Iran geht jetzt all in". Es könne durchaus sein, dass das Regime die Angriffe überstehe. Vor allem auch deshalb, weil Donald Trump keinen Plan für die Zukunft des Iran habe. Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören. Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugri

57 min
Feb 27, 2026Episode 333
Versinkt die Fußball-WM im Drogenkrieg?

Mexiko sorgt dieser Tage für beunruhigende Schlagzeilen: Bei einem Schlag gegen das mächtigste Drogenkartell des Landes wurde dessen Anführer Nemesio Oseguera Cervantes, bekannt als "El Mencho", getötet. Seitdem überzieht sein Kartell große Teile des Landes mit Rache. Mehr als 70 Menschen sollen bisher ums Leben gekommen sein. Und nachdem ein zweites hochrangiges Kartellmitglied von den Militärs erschossen wurde, droht die Gewalt weiter zu eskalieren – ausgerechnet jetzt, wo in Mexiko schon in wenigen Monaten Teile der Fußball-WM stattfinden sollen.  In der neuen Folge von Das Politikteil sprechen wir mit Amrai Coen über die aktuelle Lage im Land und gehen der Frage nach, wie mächtig die Drogenkartelle sind, und ob man den Kampf gegen sie überhaupt gewinnen kann. Coen, Redakteurin beim Dossier der ZEIT, ist Halbmexikanerin und hat selbst vor Ort zu den Drogenkartellen recherchiert. Im Podcast nimmt sie uns mit in die unheimliche Welt der Drogenmafia und berichtet eindrücklich über ihre Treffen mit einigen Mitgliedern des Sinaloa-Kartells – eine "bizarre Mischung aus weltweit operierendem Konzern und einer Privatarmee".  Im Podcast Das Politikteil sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören. Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&utm_medium=audio&utm_source=podcast&utm_campaign=podcast_shownotes&utm_content=01w0151k1100angaudall2312&wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x

1 hr 16 min
Feb 21, 2026Episode 338
Nach fünf Jahren in belarussischer Haft: "Ich war physisch begrenzt, aber im Geist frei" (Live aus München)

Was ist der Preis der Freiheit? Und wie können wir sie retten? Mehr als fünf Jahre lang hat die belarussische Oppositionsführerin und Musikerin Maria Kalesnikava aus politischen Gründen in Haft gesessen, die meiste Zeit in einer Einzelzelle. Kurz nach ihrer Freilassung durch das belarussische Regime ist sie in München mit dem großen Osteuropa-Historiker Karl Schlögel zusammengetroffen und hat mit ihm über den Wert der Freiheit, die Bedrohung durch Putin und ihre Erfahrungen in der Isolation gesprochen. Sie sagt: "Ich war physisch begrenzt, aber im Geist frei". Aufgezeichnet kurz vor dem vierten Jahrestag der russischen Vollinvasion in der Ukraine wurde die persönliche Begegnung von Kalesnikava und Schlögel zu einem bewegenden Gespräch über persönlichen Mut, die Unbeugsamkeit eines Menschen – und die existenziellen Gefahren für die westliche Demokratie. "Demokratie ist keine Tablette, die man nehmen kann," sagt Kalesnikava. "Für Demokratie muss man kämpfen." Fast verzweifelt rufen Maria Kalesnikava und Karl Schlögel, zwei europäische Intellektuelle, deren Biografien sich von unterschiedlichen Enden aus annähern, ergänzen und in München zum ersten Mal aufeinandertreffen, gemeinsam zur Unterstützung der Ukraine auf. "Das Schicksal der Ukraine wird jetzt entschieden," sagt Schlögel, "aber auch unser Schicksal entscheidet sich mit." Moderiert von Alice Bota und Heinrich Wefing, aufgezeichnet im Literaturhaus München, als Kooperation der Münchner Sicherheitskonferenz mit der ZEIT, bringen wir die berührende Unterhaltung als gemeinsame Extra-Ausgabe der beiden ZEIT-Podcasts "Der Ostcast" und "Das Politikteil".  Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören.  Im Podcast "Der Ostcast" sprechen Alice Bota und Michael Thumann alle drei Wochen über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder, erzählen von ihren Erfahrungen und Begegnungen in Osteuropa, Russland und den Nachbarländern. Alice Bota hat viele Jahre lang als ZEIT-Reporterin und Korrespondentin aus der Ukraine und aus Russland berichtet. 2021 erschien ihr Buch "Die Frauen von Belarus". Heinrich Wefing leitet gemeinsam mit Tina Hildebrandt das Politikressort der ZEIT.   Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie <a href="https://premium.zeit.de/faq/a

56 min
Feb 20, 2026Episode 332
"Es gibt Kinder, die nichts anderes kennen als den Krieg"

Was macht der brutale russische Krieg in der Ukraine, der vor ziemlich genau vier Jahren, am Morgen des 24. Februar 2022, begann, mit den Menschen im Land? Mit den Kindern? Wie verändert er die ukrainische Gesellschaft – und die Natur?  Darüber sprechen wir diese Woche in "Das Politikteil", dem politischen Podcast der ZEIT, mit einer der klügsten und aufmerksamsten Beobachterinnen der Ukraine: Zu Gast bei Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing ist die Schriftstellerin, Essayistin und Verlegerin Kateryna Mishchenko, die seit 2022 in Berlin lebt. "Das Wort Migration“, sagt sie, "ist zu meiner Realität geworden." Mishchenko sagt: "Ich kann mir die Zukunft gar nicht vorstellen.“ Der Krieg zwinge sie und alle Menschen in der Ukraine in eine radikale Gegenwart. Noch nie seit den ersten Tagen der Vollinvasion habe die Zivilbevölkerung so stark gelitten wie im Jahr 2025 und jetzt, im eisigen Februar 2026. Mishchenko spricht von einem gezielten "Erschöpfungskrieg“, Ermüdung sei eine Kriegswaffe: Die Armee und die Bevölkerung sollten erschöpft werden, "damit sie nicht widerstehen können". Auch sie kenne diese Momente der Müdigkeit, sagt die Schriftstellerin. Aber: "Wenn ich müde und verzweifelt bin, dann gewinnt diese faschistische Macht." Wie dieses Widerstehen die Menschen verändere, das könne noch niemand sagen. "Es ist so viel passiert, so viele Tragödien, dass ich nicht weiß, wann die Trauer mich trifft." Keiner wisse auch, was der Krieg mit den Kindern der Ukraine mache. Manche von ihnen, sagt Mishchenko, vor allem die im Osten des Landes, "kennen gar nichts anderes als den Krieg", der seit 2014 geführt wird. Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören.  Der im Podcast erwähnte Essayband heißt: "Geteilter Horizont. Die Zukunft der Ukraine", herausgegeben von Kateryna Mishchenko und Katharina Raabe, erschienen bei Suhrkamp. Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Si

1 hr 1 min
Feb 13, 2026Episode 331
25 Quadratmeter Souterrain: 700 Euro (kalt) - Kann die Regierung den Mietenwahnsinn stoppen?

Seit Jahren kennen die Mieten in deutschen Städten nur einen Weg – den steil nach oben. In den vergangenen zehn Jahren haben sie sich mancherorts fast verdoppelt. In München zahlt man heute im Schnitt eine Kaltmiete von fast 24 Euro pro Quadratmeter – so viel wie nie zuvor in Deutschland. Das Wohnen wird immer mehr zu einer sozialen Frage. Längst hat sich eine Zweiklassengesellschaft entwickelt: Einerseits die Glücklichen, die seit Jahren vergleichsweise günstig in derselben Wohnung leben, andererseits diejenigen, die nichts Bezahlbares mehr finden. Den Mietenwahn möchte die schwarz-rote Koalition nun beenden – allerdings ist sie nicht die Erste, die das versucht.In der neuen Folge von "Das Politikteil" sprechen Ileana Grabitz und Peter Dausend mit dem Mieten- und Immobilienmarktexperten Michael Voigtländer über die explodierenden Kosten fürs Wohnen und den Unmut der Menschen darüber. Voigtländer zeigt auf, warum es trotz großen Problembewusstseins bisher keiner Regierung gelungen ist, den Anstieg der Mieten zu drosseln. Er geht der Frage nach, ob der jüngste Vorstoß der Justizministerin (strengere Vorschriften für Vermieter) mehr sein kann als ein erster, kleiner Schritt; er analysiert die weiteren geplanten Maßnahmen der Regierung und zeigt auf, was wir von anderen Ländern lernen können.Voigtländer setzt sich zudem mit dem Einfluss der Lobbygruppen auseinander, fordert Mieterbund und Eigentümerverbände zu weniger Ideologie und zu mehr Konsensfähigkeit auf und stellt die unbequeme Frage, ob die Menschen in ihren Ansprüchen auf das Wohnen in Innenstadtlagen nicht zu verwöhnt sind. Kleiner Spoiler: eher ja. Michael Voigtländer ist VWL-Professor an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Seit 2005 arbeitet er zudem beim Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) und leitet dort seit 2023 das Cluster Internationale Wirtschaftspolitik, Finanz- und Immobilienmärkte. Außerdem ist er Co-Host des Immobilienpodcasts "1aLage".Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören. Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.<a href="https://cmk.zeit.de/cms/articles/15599/anzeige/podcast-werbepartnerinnen/hier-gibt-s-weitere-infos-

1 hr 1 min
Feb 6, 2026Episode 330
Es ist einfach ein Albtraum

Was erlebt ein Journalist, der in den eisigen Tagen Anfang 2026 in den USA ankommt und sofort in den Strudel der Ereignisse hineingerissen wird: Minneapolis, die Epstein-Files, der tägliche Trump-Wahnsinns-Wirbel? Wie kann man sich orientieren, wie sortiert man das Wichtige vom Hintergrundlärm? Und wie kann man als Journalist aus Deutschland in diesen Tagen in Amerika überhaupt den Kopf über Wasser halten?Über alle diese Fragen sprechen wir diese Woche in "Das Politikteil", dem politischen Podcast der ZEIT, mit dem neuen USA-Korrespondenten der ZEIT: Zu Gast bei Heinrich Wefing ist Paul Middelhoff, bis vor Kurzem stellvertretender Ressortleiter Politik der ZEIT in Berlin, seit Anfang Januar im Washingtoner Büro der Zeitung, gemeinsam mit Juliane Schäuble. Middelhoff erzählt, wie sich seit seinen letzten Aufenthalten in der US-Hauptstadt die Stimmung verändert hat, dass ein "mittelgroßer Obstbecher inzwischen 14,75 Dollar plus Steuern" kostet, er beschreibt, in welche Höhlen eines traurigen Optimismus sich die Trump-Gegner zurückgezogen haben – und wo ihm doch noch die Herzlichkeit und Offenheit begegnen, die ihn immer an Amerika fasziniert haben. In Minneapolis sind Paul Middelhoff Menschen begegnet, die gegen die Invasion der ICE-Beamten aufgestanden sind, die Widerstand organisieren und sich nicht einschüchtern lassen. Wir diskutieren, warum die immer neuen Enthüllungen in den Epstein-Files Trump bislang nichts anzuhaben scheinen, und warum es niemanden mehr in der Republikanischen Partei gibt, der Trump widerspricht. Wir besprechen, was den Präsidenten dennoch zum Einlenken bringt und ob die amerikanischen Institutionen den Angriffen standhalten. Minneapolis sei ein "Punktsieg gegen Trump", sagt Paul Middelhoff, aber Trump "zünde immer neue Feuer an". Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören. Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER</a

59 min
Feb 3, 2026Episode 329
Frisst der Nationalismus seine Kinder?

Was haben der CDU-Parteitag, die Wahl in Baden-Württemberg, Donald Trump und Sven Schulze gemeinsam?In allen Fällen geht es darum, ob die politische Mitte das Jahr überlebt. Kann Manuel Hagel noch verlieren und Sven Schulze gewinnen? Ist die Präsidentschaftswahl in Paris für Friedrich Merz womöglich wichtiger als die Landtagswahl am 8. März in Bawü? Kippt die CDU den Unvereinbarkeitsbeschluss mit der Linkspartei, wenn die Alternative eine AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt ist? Und frisst der Nationalismus am Ende seine eigenen Kinder? Darüber sprechen Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing diese Woche in Das Politikteil Roundtable mit Katharina Hamberger, Korrespondentin des Deutschlandfunk und Gastgeberin des "Politikpodcast" und Robin Alexander, Bestseller-Autor und Co-Host des Podcasts Machtwechsel.Im Roundtable diskutieren normalerweise die Hosts von Das Politikteil, Ileana Grabitz, Peter Dausend, Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing über die Themen, die die Politik umtreiben. Diese Woche mit Robin Alexander ("Machtwechsel") und Katharina Hamberger vom DLF ("Politikpodcast")     Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

1 hr 23 min
Jan 30, 2026Episode 324
Igor Levit in "Das Politikteil" Live: "Der Staat Israel ist meine Lebensversicherung"

Mit Mitte zwanzig fühlte sich der Pianist Igor Levit erstmals entfremdet in seinem Heimatland Deutschland. Der brutale Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und die Reaktionen hierzulande auf das Massaker haben sein Verhältnis zu Deutschland dann grundlegend erschüttert.In der neuen Folge von "Das Politikteil" – diesmal live aus der Berliner Staatsoper Unter den Linden – spricht der Pianist und politische Aktivist vor 900 Gästen sehr persönlich über den Begriff Heimat und das, was er für ihn heute bedeutet. Levit ist in Russland geboren und als jüdischer Kontingentflüchtling nach Deutschland gekommen, er ist in Hannover aufgewachsen, lebt heute in Berlin und spielt Konzerte auf den Bühnen der Welt.Zusammen mit den Moderatoren Ileana Grabitz und Heinrich Wefing spricht er über seine politische Heimat, über seine Entfremdung von der progressiven Linken und darüber, wie der 7. Oktober auch sein Verhältnis zu Israel und zum Judentum verändert hat. Was bedeutet "radikale Empathie" in Zeiten, in denen Debatten immer schneller verhärten? Und was bleibt, wenn sich das eigene Land nicht mehr nach Heimat anfühlt?Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören. Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&utm_medium=audio&utm_source=podcast&utm_campaign=podcast_shownotes&utm_content=01w0151k1100angaudall2312&wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_shownotes.x" target="_b

48 min
Jan 24, 2026Episode 335
"Wenn Donald Trump über den Zenit ist, macht ihn das noch gefährlicher“

Von einem historischen Weltwirtschaftsgipfel in Davos über Donald Trumps Ansprüche auf Grönland bis zur harschen Reaktion der Europäer, vom wackelnden Mercosur-Abkommen bis hin zu Trumps Board of Peace und den festgefahrenen Verhandlungen zur Ukraine: Hinter uns liegt eine dramatische, vielleicht sogar historische Woche. Und im Zentrum steht die überraschende Meldung, dass der US-Präsident und Nato-Generalsekretär Mark Rutte einen Rahmen für eine Grönlandeinigung präsentiert haben, von der niemand genau weiß, was sie beinhaltet, und die offenbar ohne Beteiligung Dänemarks und Grönlands zustande gekommen ist. Es ging Schlag auf Schlag, und am Ende dieser chaotischen Woche versuchen Heinrich Wefing und Ileana Grabitz einmal, die Ereignisse zu sortieren und einzuordnen – gemeinsam mit ihren Gästen, den ZEIT-Auslandsexperten Anna Sauerbrey und Jörg Lau. Warum hat Donald Trump seine Drohungen doch zurückgezogen? Was beinhaltet die mutmaßliche Einigung über die Zukunft Grönlands? Welche Rolle spielte Mark Rutte? Und was erzählen uns all diese Ereignisse über den Zustand der Nato: Leben wir womöglich bereits in dem "postamerikanischen Zeitalter", das der kanadische Premier Mark Carney in der wohl besten Rede von Davos prophezeite? Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören.  Igor Levit in "Das Politikteil": Am 27. Januar sprechen die Hosts in der Berliner Staatsoper Unter den Linden live mit dem weltberühmten Pianisten Igor Levit über den schwierigen Begriff Heimat: Was heißt es, dazuzugehören? Wo fühlt Levit sich zu Hause?  Karten sind im Verkauf der Berliner Staatsoper und unter diesem Link erhältlich.   Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann teste

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Jan 23, 2026Episode 328
"Die einzige Antwort auf die Frage nach Zensur muss Nein sein"

Immer wieder haben Sie, liebe Hörerinnen und Hörer, uns in den vergangenen Monaten gebeten, mal ein "Politikteil" über uns selbst zu machen, über die Rolle der Medien in der politischen Dauerkrise, die wir gerade erleben. Sie haben geschrieben: "Reflektiert mal euren eigenen Anteil am Aufstieg der AfD! An der Daueraufgeregtheit des Diskurses! Warum sprecht ihr dauernd über Trump und die AfD, warum kommen Themen aus Afrika oder Südostasien fast nie vor? Ihr seid viel zu proisraelisch," sagten die einen, "Ihr seid viel zu propalästinensisch," die anderen.Über alle diese Fragen, Vorwürfe, Anregungen sprechen wir diese Woche in "Das Politikteil", dem politischen Podcast der ZEIT, mit einem der klügsten und einflussreichsten Beobachter der Branche: Zu Gast bei Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing ist Christoph Kucklick, bis vor Kurzem Leiter der Henri-Nannen-Schule in Hamburg. Kucklick ist Soziologe, er hat für für "GEO", "Stern", die ZEIT und andere geschrieben, und war unter anderem fünf Jahre lang Chefredakteur von "GEO". Sein Buch „Die granulare Gesellschaft. Wie das Digitale unsere Wirklichkeit auflöst“ stand mehrfach auf der Bestenliste von SZ und NDR.Kucklick erklärt, warum junge Menschen, die Journalisten und Journalistinnen werden wollen, politisch meist etwas links der Mitte stehen. Er warnt zugleich davor, den Medien allzu viel Macht im Diskurs zuzutrauen: "Die Medien haben auf die Bildung von politischen Meinungen weniger Einfluss als wir es gern hätten." Und er sagt: "Wenn wir morgen Social Media verbieten, würde sich am Zuspruch für die AfD gar nichts ändern."Zugleich warnt Kucklick vor allzu starker Regulierung. In der Debatte um die umstrittenen Äußerungen des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther, der eine stärkere Regulierung von Medien gefordert hatte, ist Kucklick sehr deutlich. Er sagt: "Die einzige Antwort auf die Frage nach Zensur muss Nein sein."Ausführlich diskutieren die Hosts auch die strukturellen Veränderungen, mit denen die Medienbranche kämpft. Kucklick sagt: "Wir erleben eine fundamentale Veränderung im Journalismus – Leserfinanzierung macht den Journalismus zugespitzter und polarisierter." Und mit dem Aufstieg von Audio und Video sieht er "einen zivilisatorischen Schwenk: Wir bewegen uns weg von einer schriftbasierten gesellschaftlichen Wissensbasis.“ Dennoch ist Kucklick optimistisch: "Wir haben das beste Mediensystem, das diese Welt je gesehen hat."Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören. Igor Levit in "Das Politikteil": Am 27. Januar gehen Tina und Heinrich in die Oper und sprechen in der Berliner Staatsoper Unter den Linden live mit dem

57 min
Jan 16, 2026Episode 327
"Das System muss man zweimal stürzen": Fällt das Mullah-Regime im Iran?

Nicht das erste Mal gehen im Iran Hunderttausende Menschen auf die Straßen, um gegen die Führung der radikalislamischen Republik zu protestieren. Doch die aktuelle Protestbewegung unterscheidet sich von früheren in einem entscheidenden Punkt: Anders als 2019 oder 2022 klagen die Demonstranten nicht Misswirtschaft und Korruption oder den gewaltsamen Tod einer jungen Frau in Polizeigewahrsam an – die Proteste richten sich gegen das Regime selbst. Und obwohl die Machthaber mit äußerster Brutalität gegen ihre Kritiker vorgehen, ist bereits klar: Der Wille nach radikaler Veränderung lässt sich nicht totprügeln. Selbst wenn die Proteste niedergeschlagen werden, wirkt er weiter – und verändert das Land. In der neuen Ausgabe von "Das Politikteil" sprechen Ileana Grabitz und Peter Dausend mit Azadeh Zamirirad von der Stiftung Wissenschaft und Politik über die aktuelle Entwicklung im Iran – und deren langfristige Folgen. Zamirirad beschreibt, warum die jüngsten Proteste breitere Bevölkerungsgruppen umfassen und wieso die Angst vor der Gnadenlosigkeit des Regimes ihre lähmende Wirkung verliert – und das, obwohl die staatlichen Gewaltexzesse mehr Menschen treffen als je zuvor. Sie geht der Frage nach, ob der Iran gerade einen "Jetzt-oder-nie-Moment" erlebt, analysiert, welche Rolle der 86-jährige, durch Krankheiten geschwächte Staatspräsident Ali Chamenei noch spielt, und erläutert, warum dessen Sturz noch lange nicht das Ende des Regimes bedeuten würde.Die Iranexpertin beleuchtet zudem die überragende Bedeutung der Revolutionsgarden für die Stabilität des Gottesstaates, setzt sich mit der Rolle des Schah-Sohnes Reza Pahlavi innerhalb der Opposition auseinander, deutet aus, welche Motivation hinter Trumps Drohungen mit Militärschlägen steckt – und beschreibt, was der Westen gern übersieht: dass es Millionen Menschen gibt, die das System unterstützen. Azadeh Zamirirad wurde im Iran geboren, hat in Potsdam Politikwissenschaft und Amerikanistik studiert, ist promoviert, war unter anderem als Redakteurin der Fachzeitschrift "WeltTrends" und als Lehrbeauftragte für Internationale und Vergleichende Politik an der Uni Potsdam tätig. Sie arbeitet seit 2015 für die Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin – und leitet dort seit 2024 die Forschungsgruppe Afrika und Mittlerer Osten. Der Iran und die Atomverhandlungen sind dabei ihr Forschungsschwerpunkt.Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Neben Peter Dausend und Ileana Grabitz sind auch Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing als Gastgeber zu hören. Und am 27. Januar 2026 gibt es dann erneut etwas Besonders: Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing sprechen dann in der Staatsoper Unter den Linden in Berlin mit dem Pianisten Igor Levit über das Thema Heimat.  Es gibt noch wenige Karten, und zwar <a href="

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Jan 6, 2026Episode 325
Nach dem Angriff auf Venezuela – wird Trump Grönland annektieren?

War die Verhaftung von Nicolás Maduro durch die US-Army der Startschuss für eine Neuaufteilung der Welt durch einen immer diktatorischer auftretenden US-Präsidenten Donald Trump? Wie passt der Coup zu Trumps angeblichem Ziel, sich aus Kriegen herauszuhalten? In welches Dilemma stürzt er Europa und könnten wir uns überhaupt von den USA unabhängig machen?Darüber sprechen wir in "Das Politikteil" mit Holger Stark, dem stellvertretenden Chefredakteur und Leiter des Investigativressorts der ZEIT, USA-Kenner und Autor des gerade erschienenen Buchs "Das erwachsene Land. Deutschland ohne Amerika – eine historische Chance", das sich mit Deutschlands Zukunft in Trumps Welt beschäftigt.Stark erklärt, warum imperiale Motive für den vermeintlichen Dealmaker Trump schon immer eine wichtige Rolle gespielt haben. Er beschreibt, wie abhängig Deutschland und Europa von den USA sind, militärisch, technologisch, geheimdienstlich. Und er beschreibt sehr konkret, was allerspätestens jetzt zu tun wäre, damit Europa sich von den USA unabhängig machen kann.Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik bewegt, erklären Hintergründe und diskutieren Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren und einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Ileana Grabitz und Peter Dausend oder Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing zu hören. Igor Levit in "Das Politikteil": Am 27. Januar gehen Tina und Heinrich in die Oper und sprechen in der Berliner Staatsoper Unter den Linden live mit dem weltberühmten Pianisten Igor Levit über den schwierigen Begriff Heimat: Was heißt es, dazuzugehören? Wo fühlt Levit sich zu Hause? Karten sind im Verkauf der Berliner Staatsoper und unter diesem Link erhältlich: www.staatsoper-berlin.de/das-politikteil-live. Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur

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Jan 2, 2026Episode 298
Best of 2025 II: Das Rätsel um 3I/Atlas: Sind Aliens auf dem Weg zu uns?

Während der Winterpause wiederholen wir unsere liebsten Folgen von 2025. Heute: Sind wir doch nicht allein?In diesen Tagen fliegt ein interstellares Objekt durch unser Sonnensystem, das Rätsel aufgibt: Die Flugbahn ist ungewöhnlich gerade, die Geschwindigkeit, mit der das Objekt durch das All rast, unfassbar hoch und die Flugroute insofern besonders, als 3I/Atlas – so der Name des Flugkörpers – sehr eng an Jupiter, Mars und Venus vorbeifliegt. Was den Harvard-Professor Avi Loeb veranlasst, darüber zu spekulieren, dass Außerirdische dahinterstecken könnten, die Informationen über unsere Planeten sammeln wollen. Diese Geschichte ist so besonders, dass "Das Politikteil" in dieser Woche einen Ausflug in die Astrophysik unternimmt. Mit Sibylle Anderl, Ressortleiterin Wissen bei der ZEIT, sprechen die Hosts Ileana Grabitz und Heinrich Wefing über das Rätsel um 3I/Atlas. Was macht dieses interstellare Objekt für die Forschung so interessant? Was spricht dafür, dass es tatsächlich gelenkt werden könnte von außerirdischen Mächten? Was dagegen? Und gibt es überhaupt Indizien dafür, dass es irgendwo im Weltall Leben gibt? Sibylle Anderl, selbst Astrophysikerin und Philosophin, erklärt, was über 3I/Atlas bekannt ist, wie die Szene auf die Theorien von Avi Loeb blickt und warum es – so irrational es klingt – sinnvoll ist, sich mit der möglichen Existenz von Aliens zu beschäftigen. Zum Schluss wagen wir uns auch an die ganz großen Fragen: Hat das Weltall ein Ende? Und ist da irgendwo Platz für Gott?Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören. Und zuweilen, wie dieses Mal, wird intern getauscht. Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://premium.zeit.de/bestellung/4000032#s

1 hr 1 min
Dec 26, 2025Episode 304
Best of 2025 I: Sind die USA auf dem Weg zum Faschismus?

Zwischen den Jahren wiederholen wir unsere interessantesten Folgen von 2025. Heute: Ein Gespräch über den Zustand der US-Demokratie.Verbale Entgleisungen, Personenkult, Übergriffe der Regierung und Hassreden auf Migranten hat es in der ersten Amtszeit von Donald Trump bereits gegeben. Aber in seiner zweiten Amtszeit ist die Situation anders. Nach einem im Project 2025 entworfenen Plan verbindet Trump nun die öffentliche Agitation mit einem tiefgreifenden Umbau des Staates und seiner Behörden: Ziele, Regeln, Personal – alles wird verändert, umgedreht und ausgetauscht, zum Instrument einer autoritären Macht umfunktioniert. Trump setzt zudem das Militär im Inneren ein, greift die Unabhängigkeit der Medien an und verbindet Nationalismus mit evangelikalem Fundamentalismus. Das hat es in der Geschichte der ältesten Demokratie der Welt noch nicht gegeben. Sind die USA dabei, ein faschistisches System zu werden? In der neuen Ausgabe von „Das Politikteil“ sprechen Ileana Grabitz und Peter Dausend mit dem Historiker und Amerikanisten Volker Depkat über die fundamentalen Veränderungen der USA unter Donald Trump. Depkat untersucht, welche Kennzeichen faschistischer Systeme auf die USA zutreffen und welche nicht, erläutert, wie sich das Ausmaß der gegenwärtigen Illiberalität aus einer liberalen Verfassung entwickeln konnte und legt dar, was passieren muss, um die Entwicklung zu stoppen. Zudem bettet er die aktuellen Ereignisse in den kulturhistorischen Hintergrund der USA ein und macht somit klar, dass die Entwicklung unter Trump keine fundamental neue ist, sondern die radikale Zuspitzung von Verhaltensmustern, die in der US-Geschichte angelegt sind. Depkat hält folglich den Begriff Faschist für Trump für unzutreffend, er sieht im US-Präsidenten einen „autoritären Caesaren“.Volker Depkat ist ein deutsch-amerikanischer Historiker, der in El Paso im US-Bundesstaat Texas geboren wurde. Er studierte in Bonn, Göttingen und an der University of Oregon in Eugene. Habilitiert hat er sich an der Uni Greifswald, wo er auch gelehrt hat, später war er dann am John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien der FU Berlin tätig. Seit 2005 ist er Professor für Amerikanistik an der Universität Regensburg.Im Podcast Das Politikteil sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Neben Ileana Grabitz und Peter Dausend sind auch Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing als Gastgeber zu hören.     Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Si

59 min
Dec 19, 2025Episode 323
Jede Menge Fragen an das alte Jahr. Und viel Hoffnung für das neue.

Christstollen, Weihnachtsplätzchen – und eine Welt voller Probleme: Alle Jahre wieder versammeln sich die vier Moderatoren von "Das Politikteil" zur mittlerweile schon traditionellen Weihnachtsausgabe. In diesem Jahr beantworten Tina Hildebrandt, Ileana Grabitz, Heinrich "The Voice" Wefing und Peter Dausend die Fragen der Hörerinnen und Hörer. Darüber hinaus gewährt jeder von ihnen Einblick in das, was ihn oder sie im vergangenen Jahr besonders bewegt hat (dabei geht es nicht ausschließlich um Politik). Und die vier geben Auskunft darüber, mit welcher inneren Haltung sie auf das kommende Jahr 2026 blicken. So viel darf man verraten: So düster, wie man meinen könnte, sind die Prognosen gar nicht.   Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir im Regelfall jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. In den kommenden beiden Wochen pausieren wir mit aktuellen Ausgaben – und wiederholen dafür zwei besondere Folgen aus dem vergangenen Jahr. In einer reden wir mit dem Amerikanisten Volker Depkat darüber, ob sich die USA unter Trump in einen faschistischen Staat verwandeln. Und in der anderen erläutert Sibylle Anderl, Ressortleiterin Wissen der ZEIT, ob wir Erdlinge in absehbarer Zeit Besuch von Außerirdischen bekommen. Und am 27. Januar 2026 gibt es dann erneut etwas Besonders: Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing sprechen in der Staatsoper Unter den Linden in Berlin mit dem Pianisten Igor Levit über das Thema Heimat.  Es gibt noch wenige Karten. Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&utm_medium=audio&utm_sou

55 min
Dec 12, 2025Episode 321
Für die AfD ist "Weih-nach-ten" – und für Friedrich Merz? Eine Jahresendbilanz des Kanzlers

Gut zwei Dutzend AfD-Politiker sind in dieser Woche in die USA gereist, um ihr Netzwerk mit den Republikanern auszubauen. Ihr Besuch fällt zeitlich zusammen mit der Verkündung einer neuen Sicherheitsstrategie durch Präsident Donald Trump, die rechtspopulistische Kräfte als die Hoffnung in einem kulturell und zivilisatorisch verrotteten liberalen Europa feiert. Für die CDU, der traditionelle Lordsiegelbewahrer der Westbindung Deutschland, ist die immer engere Anbindung der AfD an die Machthaber in Washington, D. C. ein Schock – und zugleich ein Warnsignal: Die bereits 2017 von der AfD verkündete "Jagd" auf die CDU tritt in eine neue Phase. Sie trifft die Christdemokraten zu einem Zeitpunkt, da ihr Kanzler auf eine sehr gemischte Bilanz seiner bisherigen Amtszeit zurückblicken muss.In der neuen Ausgabe von "Das Politikteil" sprechen Ileana Grabitz und Peter Dausend mit Mariam Lau über die Folgen dieser Wachablösung als Lieblingspartner der US-Regierung – für das Selbstverständnis der CDU, aber auch für das Selbstbewusstsein und das Machtstreben der AfD. Die langjährige Parlamentskorrespondentin der ZEIT beschreibt die Jubelstimmung bei den Rechten und den Frust der Konservativen. In der neuen US-Sicherheitsstrategie sieht Lau, ähnlich wie der CDU-Politiker Norbert Röttgen, eine "zweite Zeitenwende" (nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine), die eine völlige Neuordnung der globalen Machtverhältnisse zur Folge haben könnte. Sie lobt den Bundeskanzler dafür, dass er das Machtvakuum, das Trump mit seiner Kehrtwende erzeugt hat, gemeinsam mit anderen europäischen Regierungschefs zu füllen versucht – und kritisiert ihn für seine innenpolitische Bilanz. Lau, Autorin eines Merz-Buches, sieht den Kanzler in seinem Regierungshandeln prinzipiell "viel unideologischer, als viele vorher gedacht haben" und beobachtet bei dem 70-jährigen "Anti-Scholz" eine überraschende Entwicklung: "Er lernt – und das Lernen macht ihm Spaß." Optimistischer als viele andere blickt Lau voraus auf das Superwahljahr 2026 mit insgesamt fünf Landtagswahlen. Die erwarteten Erfolge für die AfD könnten noch verhindert werden, wenn sich die schwarz-rote Regierungskoalition an eine ebenso simple wie wirkmächtige Formel hielte: "Einfach mal machen."Mariam Lau ist in Teheran geboren, ihr Vater ist der Publizist und Autor Bahman Nirumand. Ihr Werdegang ist ungewöhnlich: Nach einer Ausbildung zur Krankenpflegerin studierte sie Kunstgeschichte, Filmwissenschaft und Amerikanistik. Ihre journalistische Karriere führte sie zu solch unterschiedlichen Blättern wie der "taz" und der "Welt". Seit 2010 arbeitet sie als politische Korrespondentin für DIE ZEIT in Berlin.Ein Aufruf für unseren Weihnachtspodcast: Weil wir auch ein interaktiver Podcast sind, beantworten wir in unserer Weihnachtsfolge wieder ein paar Fragen unserer Hörerinnen und Hörer. Fragen Sie uns, was Sie schon immer wissen wollten, aber sich nie zu fragen getraut haben. Gerne k

50 min
Dec 5, 2025Episode 320
Wer braucht schon einen König?

Mit allem zeremoniellen Pomp hat der britische König Charles III. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in London empfangen, inklusive Kutschen, Käse und Gala-Diner. Warum eigentlich? Was bringt eine solche Visite – außer schönen Bildern? Ist ein König überhaupt noch zeitgemäß? Oder hilft er womöglich mehr im Kampf gegen den Populismus als ein gewähltes Staatsoberhaupt?Darüber sprechen wir diese Woche in Das Politikteil, dem politischen Podcast der ZEIT, mit einem Mann, der sogar schon einmal der Queen die Hand geschüttelt hat: Zu Gast bei Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing ist Patrik Schwarz, geschäftsführender Redakteur der ZEIT, als gebürtiger Bayer Freund des Barocken und alles Überflüssigen und in dieser Eigenschaft der geborene royale Reporter der ZEIT. Er begleitet den Staatsbesuch des Bundespräsidenten im Vereinigten Königreich.Patrik Schwarz erzählt, welche Gastgeschenke Steinmeier dabeihat, zum Beispiel Biokäse aus Brandenburg: „Cheese is coming home.“ Und er erklärt, dass ein solcher Staatsbesuch kein Familienausflug ist, sondern eine hochpolitische Angelegenheit. Der König empfängt nicht zu seinem Privatvergnügen, sondern im Auftrag des Premierministers. Hinter der Einladung Steinmeiers steckt eine klare strategische Absicht. King Charles III., sagt Patrik Schwarz, ist eine "Geheimwaffe", das Vereinigte Königreich mache "mit seinen working royals Politik".Dass die Monarchie in der Krise ist, wegen Prince Harry und mehr noch wegen der mutmaßlichen Verwicklung von Prince Andrew in den Missbrauchsskandal um Jeffrey Epstein, ändert offenbar nichts daran, dass sie nützlich ist: "Die Monarchie ist in der Krise – was soll’s? Heinrich der Achte war auch kein netter Kerl", sagt Patrik Schwarz.Wir sprechen außerdem über die Lage Großbritanniens gut fünf Jahre nach dem Brexit, dem Austritt aus der EU. Patrik Schwarz sagt: "Inzwischen fühlen sich viele Briten mit dem Brexit so, wie wenn man zu lange im Pub gewesen ist." Aber er erklärt auch, warum einer der Anführer der Brexit-Bewegung, Nigel Farage, dennoch in den Umfragen immer stärker wird und womöglich sogar der nächste Premierminister werden könnte.Im Podcast Das Politikteil sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören. Weihnachtspodcast: Weil wir auch ein interaktiver Podcast sind, beantworten wir in unserer Weihnachtsfolge wieder ein paar Fragen unserer Hörerinnen und Hörer. Fragen Sie uns, was Sie schon immer wissen wollten, aber sich nie zu fragen getraut haben. Gerne kurz und knapp an die bekannte Adresse [email protected]. Oder als Sprachnachricht per

4 min
Dec 2, 2025Episode 322
Neue Bonusfolge: Gründung der AfD-Jugend. Merz gegen die Junge Union. Wie links können die Grünen werden?

Der Neue Roundtable ist da! In unserer monatlichen Bonus-Folge sprechen wir dieses Mal über Friedrich Merz' Schwierigkeiten, seine eigene Parteijugend zu erreichen, berichten von der Gründungsveranstaltung der "Generation Deutschland" und erklären, warum die Grünen ein Problem haben: Sie können nicht linksradikal werden.Die komplette Folge können Sie mit einem Podcat-Abo der ZEIT hören. Ein kostenloses Probeabo können Sie auf Apple Podcasts abschließen, auf Spotify oder unter www.zeit.de/podcastabo. Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

1 hr 19 min
Nov 29, 2025Episode 318
Ist das mentale Erbe der DDR schuld am Erfolg der AfD?

Sehnsucht nach starker Führung, Russlandnähe, die Überzeugung, die DDR sei der moralisch überlegene Staat gewesen: Dreieinhalb Jahrzehnte nach dem Fall der Mauer wirken die mentalen Muster der längst untergegangenen Deutschen Demokratischen Republik immer noch nach. In Verbindung mit enttäuschten Erwartungen, Verlusterfahrungen und dem weitverbreiteten Gefühl der moralischen Ausgrenzung bilden sie den Hintergrund des scheinbar unaufhaltsamen Aufstiegs der AfD in Ostdeutschland. Zwar sind die Rechtspopulisten auch im Westen auf dem Vormarsch, doch in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern könnten sie nach den Wahlen im kommenden Jahr sogar regieren – und ihre antidemokratische Agenda durchsetzen. Wie kann man sie stoppen? In der neuen Ausgabe von "Das Politikteil" sprechen Ileana Grabitz und Peter Dausend vor Live-Publikum in der Berliner Staatsoper Unter den Linden mit der Schriftstellerin Anne Rabe über die Gefährdung der Demokratie durch den Siegeszug des Rechtspopulismus. Aufgewachsen in den 90er Jahren, zwischen demokratischem Aufbruch und den mentalen Restbeständen der DDR, analysiert Rabe, wie der Mix aus Diktaturprägung, frustrierten Hoffnungen und den Gewalterfahrungen der "Baseballschläger-Jahre" die politische Haltung vieler Menschen im Osten bis heute prägt. Rabe beschreibt die Fehleinschätzung der Politik, dass sich nach dem Mauerfall eine funktionierende Zivilgesellschaft aus sich selbst heraus entwickeln würde. Sie kritisiert den anhaltenden Versuch der Union, die AfD dadurch bezwingen zu wollen, indem sie deren Wortwahl und deren Forderungen – zumindest teilweise – übernimmt. Heftig widerspricht sie der Überlegung, die AfD durch Einbindung in Regierungsverantwortung entzaubern zu wollen. Und sie zeigt auf, wie die zunehmende Verachtung der Moral die AfD stärkt. Anne Rabe ist eine deutsche Dramatikerin, Lyrikerin, Drehbuchautorin und Essayistin. 1986 in Wismar geboren, studierte sie von 2005 an zunächst Germanistik an der FU Berlin. Von April 2006 bis Februar 2010 studierte sie Szenisches Schreiben an der Fakultät Darstellende Kunst der Universität der Künste Berlin. Sie veröffentlichte zu dieser Zeit erste Gedichte und Theaterstücke. Einem größeren Publikum wurde sie mit ihrem 2023 erschienenen, autobiografisch geprägtem Romandebüt "Die Möglichkeit von Glück" bekannt, das auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises sowie des "aspekte"-Literaturpreises stand. 2025 veröffentlichte sie das Essaybuch "Das M-Wort. Gegen die Verachtung der Moral".Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Neben Ileana Grabitz und Peter Dausend sind auch Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing als Gastgeber zu hören.  Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der Z

55 min
Nov 21, 2025Episode 316
Epstein-Files, steigende Lebensmittelpreise, Demokraten im Aufwind: Wird es jetzt eng für Donald Trump?

Jahrelang schien es, als könnte niemand und nichts Donald Trump etwas anhaben – im Gegenteil: Seine ständigen Grenzüberschreitungen und seine demonstrative Ausländer- und Frauenfeindlichkeit schienen seine Popularität sogar noch zu erhöhen. Doch jetzt scheint der US-Präsident zum ersten Mal an Grenzen zu stoßen: Der Epstein-Skandal um den systematischen Missbrauch von Minderjährigen, die jüngsten Erfolge der Demokraten bei den Wahlen in New Jersey, Virginia und New York, aber auch die wirtschaftliche Lage im Land bringen Trump in diesen Wochen stärker unter Druck als jemals zuvor.Mit Kerstin Kohlenberg, Autorin und langjähriger Washington-Korrespondentin der ZEIT, diskutieren wir in der neuen Folge von "Das Politikteil", ob die Melange an brisanten Themen den Höhenflug des US-Präsidenten stoppen könnte. Was hat Trump von den Epstein-Files zu befürchten, deren Veröffentlichung er überraschend zustimmte? Wie würde die MAGA-Bewegung reagieren, sollte sich herausstellen, dass er doch mehr weiß, als er bislang zugibt? Und wie sehr beflügeln die steigenden Lebenshaltungskosten den Zuspruch für die Demokraten? Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Neben Ileana Grabitz und Peter Dausend sind auch Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing als Gastgeber zu hören.   Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geh

58 min
Nov 14, 2025Episode 312
Können hier Menschen würdig leben? – Über die Lage in Syrien ein Jahr nach dem Sturz Assads

Vor fast einem Jahr fiel das Assad-Regime – ein historischer Moment, der für viele Syrerinnen und Syrer eine große Befreiung war und Hoffnung auf einen Neuanfang bedeutete. Doch wie sieht das Land heute aus? Was hat sich seit dem Machtwechsel wirklich verändert? Und wie erleben die Menschen vor Ort die neue Realität?In der neuen Folge von "Das Politikteil" sprechen wir mit der renommierten Syrienexpertin Kristin Helberg. Sie hat selbst sieben Jahre in Damaskus gelebt, zahlreiche Bücher über das Land geschrieben und ist bestens vernetzt – in Syrien wie auch in der syrischen Community in Deutschland. Wir fragen: Wie stabil sind die neuen Machtverhältnisse? Welche Herausforderungen prägen den Alltag der Menschen – von der Versorgungslage bis zur Rolle internationaler Organisationen beim Wiederaufbau? Wie werden Frauen in der neuen Gesellschaft gesehen, und wie groß ist der Einfluss der alten Eliten noch immer? Und wir unternehmen gemeinsam mit ZEIT-Reporter Christian Vooren eine virtuelle Reise nach Harasta, jenen Ort nahe Damaskus, über den Außenminister Johann Wadephul sagte: "Hier können wirklich kaum Menschen richtig würdig leben." Und damit eine Debatte über die Rückkehr der Syrer und Syrerinnen in ihre Heimat auslöste. Gibt es eine "patriotische Pflicht" für syrische Geflüchtete, beim Wiederaufbau ihres Landes zu helfen, wie Unions-Fraktionschef Jens Spahn es formulierte? Wie realistisch ist die Vorstellung, dass Syrerinnen und Syrer in ihre Heimat zurückkehren – und wie sicher wäre das überhaupt?Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Neben Ileana Grabitz und Peter Dausend sind auch Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing als Gastgeber zu hören. Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos test

56 min
Nov 7, 2025Episode 311
Sudan: "Die Blutlachen sind aus dem All zu erkennen"

Versklavung, Vergewaltigung, Folter, Massenerschießungen, tausendfacher Mord, hunderttausendfache Vertreibung – schon im Mai 2024 berichtete Human Rights Watch über ungeheure Gräueltaten im Sudan. Nach der Eroberung der Stadt Al-Faschir durch Paramilitärs in diesen Wochen sprechen einige humanitäre Organisationen von einem möglichen Völkermord. Warum haben sich so viele über die Frage ereifert, ob man das, was Israel in Gaza tut, einen Genozid nennen kann oder muss, während die Lage im Sudan bis heute keinen Aufschrei verursacht? Was sind die Hintergründe des Tötens und Kämpfens im Sudan? Wer und was steckt dahinter? Was sind die Interessen, die diesen Konflikt anheizen? Und wer könnte den mutmaßlichen Völkermord stoppen? Darüber sprechen wir diese Woche in "Das Politikteil" mit Andrea Böhm, Afrika-Kennerin und Außenpolitikexpertin der ZEIT. Böhm erklärt, welche Mächte hinter den verfeindeten Gruppen im Sudan stehen und wer etwas in dem Land ausrichten könnte. Sie sagt: "Im Sudan zeigt sich die Globalisierung von militärischen Konflikten." Sie erklärt, warum sich im Sudan die größte Flüchtlingskatastrophe weltweit abspielt und warum sich trotzdem so viel mehr Menschen über die Lage in Gaza empören.Veranstaltungshinweis: Am 25. November gibt es eine weitere Ausgabe von "Das Politikteil live" – diesmal in der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Ileana Grabitz und Peter Dausend sprechen dort mit der Buchautorin, Dramatikerin und Essayistin Anne Rabe über die neue Sehnsucht nach rechts. Rabe, geboren und sozialisiert in Ostdeutschland kurz vor und in den ersten Jahren nach der Wende, aufgewachsen zwischen Demokratie und Diktatur, hat ihre Erfahrungen in ihrem Buch "Die Möglichkeit von Glück" verarbeitet. Tickets gibt es unter https://www.staatsoper-berlin.de/politikteil-live. Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik bewegt, erklären Hintergründe und diskutieren Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren und einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Ileana Grabitz und Peter Dausend oder Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing zu hören.  Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr

42 min
Nov 4, 2025Episode 315
Roundtable: „Wir werden irgendwann irgendwo einen AfD-Ministerpräsidenten haben"

In Frankreich, Polen und Großbritannien sind rechtspopulistische Kräfte auf dem Umfrage-Vormarsch, in Deutschland liegt die AfD mit der CDU gleichauf – obwohl die Regierung eine Wende in der Migrationspolitik vollzogen hat. Was passiert, wenn die AfD bei den fünf Landtagswahlen im kommenden Jahr erfolgreich ist oder sogar an eine Regierung kommt? Und was würde das für die nächste Bundestagswahl bedeuten? Das ist das Thema beim neuen "Roundtable", der kleinen Schwester von "Das Politikteil". Mit am Tisch sitzt diesmal neben den Co-Hosts Ileana Grabitz, Heinrich Wefing und Tina Hildebrandt auch Anne Hähnig, Redaktionsleiterin der ZEIT, für den im Urlaub weilenden Peter Dausend. War die Debatte über Stadtbild und Brandmauer ein Flop oder ein Erfolg für Friedrich Merz? Und müssten wir mehr über Mittel gegen Rechtspopulismus sprechen als über die Ursachen für ihren Erfolg? Der "Roundtable" erscheint immer am ersten Dienstag im Monat und ist eine Bonusfolge von "Das Politikteil", die Sie nur hören können, wenn Sie ein Digital- oder Podcastabo der ZEIT haben. Falls Sie noch kein Podcast- oder Digitalabo der ZEIT haben, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie unter www.zeit.de/podcastabo eins abschließen. Mit einem Abo unterstützen Sie den Journalismus bei der ZEIT, also auch die Arbeit der Hosts und all der Kolleginnen und Kollegen, die hier im "Politikteil" Woche für Woche auftreten. Das klassische "Politikteil" ist weiterhin jeden Freitag frei verfügbar und auch ohne Abo zu hören. Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&utm_medium=audio&utm_source=podcast&utm_campaign=podcast_shownotes&utm_co

58 min
Oct 31, 2025Episode 310
"Xi nimmt Trump nicht wirklich ernst"

Es ging um Sojabohnen und TikTok, um Exportbeschränkungen und Seltene Erden, um Zölle und die Insel Taiwan. Doch im Kern ging es darum, wer von beiden seine Vorstellungen einer künftigen Weltordnung eher durchsetzen kann: US-Präsident Donald Trump oder sein chinesischer Widerpart Xi Jinping. Und um diese Frage geht es auch nach dem Treffen der beiden im südkoreanischen Busan, am Rande eines Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft Apec. Ein Handelskrieg scheint – vorerst – zwar abgewehrt. Doch China hat mit seinen Ressourcen an Seltenen Erden eine geoökonomische Waffe in der Hand, die es jederzeit einsetzen kann – auch zum Schaden Deutschlands. In der neuen Ausgabe von "Das Politikteil" sprechen Peter Dausend und Heinrich Wefing mit der Politikwissenschaftlerin und Sinologin Janka Oertel über das Treffen der beiden wohl mächtigsten Politiker der Welt und seinen Auswirkungen. Oertel beschreibt das persönliche Verhältnis von Trump und Xi, erläutert, warum es voreilig ist, wenn Trump den Handelsstreit für beendet hält, analysiert die Wirkmacht der geoökonomischen Waffe Seltene Erden – und stellt dar, warum sich sogar die deutsche Rüstungsindustrie weiterhin "im Würgegriff" Chinas befindet. Zudem führt sie aus, warum sich China auf eine von den USA betriebene Aufteilung der Welt in Einflusssphären kaum einlassen wird ("Chinas Interessen sind global") und kritisiert, dass weder die deutsche Politik noch die deutsche Wirtschaft verstanden habe, dass der chinesische Markt "nicht größer wird, sondern kleiner". Europa und Deutschland fordert sie dazu auf, China gegenüber "klare Kante" zu zeigen.  Janka Oertel hat Politikwissenschaft und Sinologie in Kiel studiert, an der Uni Jena promoviert, als Carlo-Schmidt-Stipendiatin ein Praktikum bei den UN in New York absolviert. Nach Tätigkeiten für die Stiftung Wissenschaft und Politik und die Körber-Stiftung agierte sie von 2017 an als Senior Fellow im Asienprogramm des German Marshall Funds und wechselte schließlich 2019 zum European Council on Foreign Relations. Dort leitet sie seitdem als Direktorin das Asienprogramm. Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören. Zuweilen – wie in dieser Ausgabe – kommt es aber auch zu anderen Moderatorenkonstellationen.  Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts

1 hr 18 min
Oct 24, 2025Episode 309
Deutsche Russlandpolitik: "Den anderen Putin hat es nie gegeben"

Warum hat Deutschland so lange an der Fiktion festgehalten, dass Russland ein verlässlicher Partner sei? Warum hat Angela Merkel Wladimir Putin so falsch eingeschätzt, obwohl sie ihn von allen am besten kannte? Warum hat sie auch nach dem Einmarsch auf der Krim an ihrem Kurs festgehalten? Und wie gefährlich ist Russland heute für Deutschland?Darüber sprechen wir diese Woche in "Das Politikteil" mit der Russlandexpertin und früheren Moskauer "Stern"-Korrespondentin Katja Gloger und dem investigativen Journalisten Georg Mascolo. Die beiden berichten, welche neuen Entdeckungen sie im Rahmen der Recherche für ihr Buch "Das Versagen. Eine investigative Geschichte der deutschen Russlandpolitik" gemacht haben, welchen Irrtümern und Fehlern der politisch Verantwortlichen sie in unzähligen Aktensichtungen und Gesprächen begegnet sind und welche Fundstücke sie selbst besonders überrascht haben.Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik bewegt, erklären Hintergründe und diskutieren Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren und einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Ileana Grabitz und Peter Dausend oder Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing zu hören. Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

1 hr 11 min
Oct 17, 2025Episode 308
Kampf gegen den Klimawandel: "Die Frage ist, ob es überhaupt Kipppunkte gibt"

Die Klimapolitik ist zurück auf der politischen Bühne – und das mit Wucht. Waldbrände, Dürreperioden und extreme Unwetter wie zuletzt in Valencia zeigen abermals, dass die Klimakrise sich nicht ignorieren lässt. Zudem warnt der neue "Global Tipping Points Report" vor unumkehrbaren Veränderungen: Korallenriffe sterben, das Artensterben beschleunigt sich, Kipppunkte drohen überschritten zu werden. Während das Klimathema in der Regierung von Friedrich Merz eher eine untergeordnete Rolle spielt, haben in Hamburg die Bürger gerade erst für eine frühere Klimaneutralität gestimmt. Ist das womöglich ein Vorbote einer Trendumkehr? Was ist dran an dem Vorwurf, die Politik habe das Klima vergessen? Und wie kann Klimaschutz wieder zum zentralen Thema werden?Zu Gast in dieser Folge ist Professor Mojib Latif, einer der renommiertesten Klimaforscher Deutschlands. Latif ist Präsident des Club of Rome Deutschland, Vorsitzender des Deutschen Klima-Konsortiums und Professor am Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel. Im Gespräch mit Ileana Grabitz und Peter Dausend ordnet er die aktuelle Lage ein: Wie dramatisch ist die Lage wirklich? Welche Fehler wurden in der Klimapolitik gemacht, und welche Lösungen sind jetzt gefragt? Latif spricht über die Defizite bei der Kommunikation der Klimakrise, über seine Vorbilder beim Kampf gegen den Klimawandel und darüber, was es persönlich mit ihm macht, dass er als Forscher seit Jahrzehnten die teils katastrophalen Folgen der Untätigkeit seitens der Politik beobachten muss. Er spricht über Hoffnung und Ohnmacht – und über die Frage, wie der gesellschaftliche Wandel gelingen kann.Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe und diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören. Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Arch

49 min
Oct 10, 2025Episode 307
Friedensplan für Gaza: "Das ist ein Durchbruch"

In einer laufenden Pressekonferenz verkündete Donald Trump eine Freilassung der israelischen Geiseln für kommenden Montag, eine Friedenslösung für Gaza stehe unmittelbar bevor. Ist das der Durchbruch, auf den alle so lange gewartet haben? Wie geht es jetzt weiter? Was sind die größten Hürden für den Friedensplan, über den gerade verhandelt wird? Welche Fragen sind offen? Wird Trump nun der "Prince of Peace" im Nahen Osten? Und von wem hängt es ab, ob am Ende doch nicht alles scheitert? Darüber sprechen wir diese Woche in "Das Politikteil" mit Jan Ross, Israel-Korrespondent der ZEIT in Jerusalem und Yassin Musharbash, stellvertretender Leiter des ZEIT-Investigativressorts, der regelmäßig aus und über die arabische Welt berichtet. „Das ist der Beginn der Auflösung eines nationalen Traumas“, sagt Ross über die Reaktionen in Israel. „In Gaza gibt es vor allem eine große Erleichterung, dass die Bombardierung erst einmal aufgehört hat“, sagt Musharbash. Beide erklären, wie der Rückzug der israelischen Armee aussehen könnte, und warum es irreführend ist, von zwei Seiten zu sprechen, die sich in diesem Konflikt und den Verhandlungen gegenüberstehen. Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik bewegt, erklären Hintergründe und diskutieren Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren und einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Ileana Grabitz und Peter Dausend oder Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing zu hören Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&utm_medium=audio&utm_source=podcast&utm_campaign=podcast_shownotes&utm_content=01w0151k1100angaudall2312&wt_zmc=audall.Int.zabo.podcast.podcast_sh

2 min
Oct 7, 2025Episode 314
Ankündigung: Bonusfolgen und Archiv von "Das Politikteil" mit Abo

"Das Politikteil" wächst: Ab sofort erscheint jeden Monat eine zusätzliche Sonderfolge von "Das Politikteil". Im Format "Der Roundtable" analysieren Ileana Grabitz, Tina Hildebrandt, Heinrich Wefing und Peter Dausend die aktuelle Nachrichtenlage – für Sie und ein bisschen auch für sich selbst.Zu hören sind diese zusätzlichen Folgen unter www.zeit.de/daspolitikteil, auf Apple Podcasts und auf Spotify, exklusiv mit einem Podcast- oder Digitalabo der ZEIT. Mit einem Abo können Sie außerdem das komplette Archiv von "Das Politikteil" hören, erhalten monatlich Bonusfolgen von "ZEIT Verbrechen" und "OK, America?" sowie Zugriff auf unsere Dokupodcasts wie "Irma. Das Kind aus Srebrenica" oder "Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht".Ein kostenloses digitales Probeabo der ZEIT können Sie hier abschließen.Das Podcast-Abo kostet nur 4,99 Euro im Monat und kann hier gratis getestet werden.Wer bereits ein Abo hat, kann es mit Apple Podcasts oder Spotify verbinden. Wie das geht, können Sie hier nachlesen.Wer kein Abo abschließt, findet auch in Zukunft wie gewohnt jeden Freitag eine neue Folge in seinem Podcast-Feed.Mit allen weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an [email protected]. Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. <a href="https://abo.zeit.de/podcast/?icode=01w0151k1100angaudall2312&utm_medium=audio&utm_source=podcast&utm_campaign=podcast_shownotes&utm_content=01w0151k1100angaudall2312&w

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Oct 3, 2025Episode 306
„Wir werden regelmäßig angegriffen“

Viele der Szenarien für einen möglichen Konflikt zwischen der Nato und Russland beginnen mit genau solchen Vorfällen, wie wir sie im Moment fast täglich erleben: mit Drohnenflügen über Nato-Stützpunkten oder zivilen Flughäfen. Mit russischen Kampfjets, die in den alliierten Luftraum eindringen. Ist das Zufall? Will Russland aus der Luft Informationen sammeln? Ist es eine gezielte Eskalation durch Wladimir Putin? Oder womöglich tatsächlich bereits der Beginn einer militärischen Auseinandersetzung? Leben wir schon nicht mehr „komplett im Frieden“, wie Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius gesagt hat?Darüber sprechen wir diese Woche in "Das Politikteil", dem politischen Podcast der ZEIT. Zu Gast bei Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing ist die Politikwissenschaftlerin, Podcasterin und Drohnenexpertin Ulrike Franke. Sie sagt: „Russland ist sehr gut darin, die Grenzen auszutesten.“ Aber sie warnt auch: „Man kann nicht mal eben so einen russischen Jet abschießen, um ein Zeichen zu setzen.“Franke erläutert unterschiedliche Methoden, sich gegen Drohnen zur Wehr zu setzen. Wir diskutieren die „rules of engagement“, die Nato-Einsatzregeln für den Umgang mit russischen Flugzeugen, die in den alliierten Luftraum eindringen. Und wir fragen, ob in Zeiten von Trump und Putin das Nato-Konzept der Abschreckung eigentlich noch funktioniert. Franke sagt: „Wir müssen in der Lage sein, russische Kampfflugzeuge abzuschießen.“ Aber sie erklärt auch, was dagegen sprechen kann, es zu tun. Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören.   Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen<st

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Sep 26, 2025Episode 304
Sind die USA auf dem Weg zum Faschismus?

Verbale Entgleisungen, Personenkult, Übergriffe der Regierung und Hassreden auf Migranten hat es in der ersten Amtszeit von Donald Trump bereits gegeben. Aber in seiner zweiten Amtszeit ist die Situation anders. Nach einem im Project 2025 entworfenen Plan verbindet Trump nun die öffentliche Agitation mit einem tiefgreifenden Umbau des Staates und seiner Behörden: Ziele, Regeln, Personal – alles wird verändert, umgedreht und ausgetauscht, zum Instrument einer autoritären Macht umfunktioniert. Trump setzt zudem das Militär im Inneren ein, greift die Unabhängigkeit der Medien an und verbindet Nationalismus mit evangelikalem Fundamentalismus. Das hat es in der Geschichte der ältesten Demokratie der Welt noch nicht gegeben. Sind die USA dabei, ein faschistisches System zu werden? In der neuen Ausgabe von „Das Politikteil“ sprechen Ileana Grabitz und Peter Dausend mit dem Historiker und Amerikanisten Volker Depkat über die fundamentalen Veränderungen der USA unter Donald Trump. Depkat untersucht, welche Kennzeichen faschistischer Systeme auf die USA zutreffen und welche nicht, erläutert, wie sich das Ausmaß der gegenwärtigen Illiberalität aus einer liberalen Verfassung entwickeln konnte und legt dar, was passieren muss, um die Entwicklung zu stoppen. Zudem bettet er die aktuellen Ereignisse in den kulturhistorischen Hintergrund der USA ein und macht somit klar, dass die Entwicklung unter Trump keine fundamental neue ist, sondern die radikale Zuspitzung von Verhaltensmustern, die in der US-Geschichte angelegt sind. Depkat hält folglich den Begriff Faschist für Trump für unzutreffend, er sieht im US-Präsidenten einen „autoritären Caesaren“.Volker Depkat ist ein deutsch-amerikanischer Historiker, der in El Paso im US-Bundesstaat Texas geboren wurde. Er studierte in Bonn, Göttingen und an der University of Oregon in Eugene. Habilitiert hat er sich an der Uni Greifswald, wo er auch gelehrt hat, später war er dann am John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien der FU Berlin tätig. Seit 2005 ist er Professor für Amerikanistik an der Universität Regensburg.Im Podcast Das Politikteil sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Neben Ileana Grabitz und Peter Dausend sind auch Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing als Gastgeber zu hören.     Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie h<

56 min
Sep 19, 2025Episode 303
Europa als Spielball: Wie kann der Kontinent zwischen USA, China und Russland bestehen?

Europa steht an einem Wendepunkt: Die alten Gewissheiten der transatlantischen Partnerschaft bröckeln, während China, Russland und der globale Süden die internationalen Machtverhältnisse neu ordnen. In der neuen Folge von "Das Politikteil", live aufgenommen beim Hamburg Science Summit 2025 in den Räumen der Körber-Stiftung, diskutieren Ileana Grabitz und Peter Dausend mit der Politikwissenschaftlerin Daniela Schwarzer über die Frage, wie Europa seine Rolle in dieser sich rasant verändernden Welt behaupten kann.Schwarzer, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung und eine der profiliertesten Europa-Kennerinnen, analysiert, warum Europa – ehedem ein Zentrum großer wirtschaftlicher und politischer Stärke – in die Defensive geraten ist. Nach der ersten Administration Donald Trumps, als sich der Wandel von einer regelbasierten zu einer machtbasierten Weltordnung bereits ankündigte, hätte die EU den "Final Call" nicht gehört und viel Zeit vertan, um sich auf die neuen Realitäten einzustellen, so Schwarzer.Im Podcast spricht sie über die Risiken, dass der Kontinent zwischen Washington, Moskau und Peking aufgerieben wird – aber auch über die Chancen, die die Europäer jetzt ergreifen müssen. Im Gespräch geht es um die Abhängigkeit von China, die wachsende Einmischung der USA in europäische Politik und die Frage, ob Europa nur Spielball bleibt oder endlich zur selbstbewussten Gestalterin wird. Wir sprechen über Europas Stärken und Schwächen. Und wir fragen, ob die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz tatsächlich in der Lage ist, Deutschlands versprochene Führungsrolle in Europa einzulösen. Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik bewegt, erklären Hintergründe und diskutieren Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren und einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Ileana Grabitz und Peter Dausend oder Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing zu hören. Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. <a href="https://

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Sep 12, 2025Episode 301
„Die Sozialpolitiker haben die letzten 100 Jahre geschlafen“

Die Bundesregierung hat einen Herbst der Reformen angekündigt. Was muss der Sozialstaat leisten – und was nicht? Wo versagt er momentan? Welche Reformen sind am dringendsten? Und was ist daran so schwierig? Darüber sprechen wir diese Woche in Das Politikteil mit Moritz Schularick, Chef des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel. Der Ökonom und profilierte Verfechter umfassender Sozialreformen erklärt, warum er das bisherige Rentensystem für zutiefst ungerecht hält und welche drei Punktekonkret geändert werden müssten.Schularick sagt: Deutschland ist fixiert auf Besitzstandswahrung, aber was uns in der Vergangenheit erfolgreich gemacht hat, trägt nicht mehr für dieZukunft. Und er prophezeit: Wenn nicht endlich gehandelt wird, fährt der Sozialstaat vor die Wand. Im Podcast Das Politikteil sprechen wir jede Woche über das, was diePolitik bewegt, erklären Hintergründe und diskutieren Zusammenhänge.Immer freitags, mit zwei Moderatoren und einem Gast – und einemGeräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Ileana Grabitz und PeterDausend oder Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing zu hören. Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

57 min
Sep 5, 2025Episode 300
"Er hat sich verzockt": Die Schicksalswoche des Emmanuel Macron

Frankreich steht eine dramatische Woche bevor: Eine neue, radikale Protestbewegung will das ganze Land blockieren, zudem hat der französische Premier überraschend angekündigt, die Vertrauensfrage im Parlament stellen zu wollen. Frankreich steht damit schon nach wenigen Monaten wieder vor einem Regierungssturz. Die wirtschaftlich angeschlagene Republik ist gelähmt, Präsident Emmanuel Macron ist schwer unter Druck, eine Machtübernahme der Partei von Marine Le Pen, dem Rassemblement National, scheint näher zu rücken.In der neuen Ausgabe von "Das Politikteil" sprechen wir mit Matthias Krupa, dem Frankreichkorrespondenten der ZEIT, über die Lage im Nachbarland, das für Deutschland so wichtig ist wie kein anderer europäischer Partner. Krupa erklärt die Hintergründe der politisch und gesellschaftlich aufgeheizten Situation in Frankreich und beschreibt drei Szenarien für den Fall, dass François Bayrou die Vertrauensfrage verliert. Wir sprechen über den unaufhaltsam scheinenden Abstieg Macrons, und Krupa erklärt, warum ausgerechnet jener Präsident, der außenpolitisch eine große Strahlkraft hat, innenpolitisch so gar nicht reüssiert. Was ist der Grund für eine Entwicklung, mit der nicht nur Frankreich zu kämpfen hat: der Aufschwung der Rechten, bei gleichzeitigem Abstieg der demokratischen Mitte?Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören. Diesmal moderieren Heinrich Wefing und Ileana Grabitz.     Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE Z

1 hr 1 min
Aug 29, 2025Episode 299
"Hoffnung ist Selbstbetrug": Ein seltener Einblick in die von Russland besetzten Gebiete

Seit dreieinhalb Jahren bestimmt eine Region die Schlagzeilen der Weltpresse, über deren Innenleben nur wenig nach außen dringt. Es handelt sich um jene Gebiete im Osten und Süden der Ukraine, die von russischen Truppen besetzt sind. In der aktuellen Diskussion über eine mögliche Friedenslösung sprechen wieder alle über sie, über Abtretungen und Austausch, aber kaum jemand weiß, wie die Menschen dort leben, welchen Repressionen, Demütigungen und Zwangsmaßnahmen sie ausgesetzt sind – und welcher Gewalt. Wir blicken in eine Welt, die noch wenig beschrieben ist. In der neuen Ausgabe von "Das Politikteil" sprechen Ileana Grabitz und Peter Dausend mit Alice Bota, der Osteuropaexpertin der ZEIT, über das Leben unter russischer Besatzung, die systematische Russifizierung und über ein Leben zwischen Gängelei, Widerstand und Kollaboration. Bota beschreibt, wie die russischen Truppen zu glauben schienen, sie würden "mit Blumen begrüßt" werden und anschließend "ein Terrorregime aufgebaut" haben, das die in den besetzten Gebieten lebenden Ukrainer "einer rasenden Willkür" aussetzt. Sie berichtet von Frauen, die mit Strom gefoltert, geschlagen, vergewaltigt wurden, von ukrainischen Kindern, die für russische Soldaten beten müssen, von Patienten, die nur behandelt werden, wenn sie einen russischen Pass besitzen. Ihr Fazit: "Die Bedrohung ist immer da."Alice Bota, geboren in Polen, kam 1988 mit ihrer Familie nach Deutschland und studierte in Kiel, Posen und Berlin Neuere deutsche Literatur, Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen. Nach dem Besuch der Deutschen Journalistenschule in München kam sie 2007 zur ZEIT, für die sie auch viele Jahre als Moskaukorrespondentin tätig war. Aktuell befasst sie sich von Berlin aus im Schwerpunkt mit Osteuropa, gemeinsam mit ihrem ZEIT-Kollegen Michael Thumann ist sie Host des Podcasts "Ostcast".Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören. Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werb

1 hr
Aug 22, 2025Episode 298
Das Rätsel um 3I/Atlas: Sind Aliens auf dem Weg zu uns?

In diesen Tagen fliegt ein interstellares Objekt durch unser Sonnensystem, das Rätsel aufgibt: Die Flugbahn ist ungewöhnlich gerade, die Geschwindigkeit, mit der das Objekt durch das All rast, unfassbar hoch und die Flugroute insofern besonders, als 3I/Atlas – so der Name des Flugkörpers – sehr eng an Jupiter, Mars und Venus vorbeifliegt. Was den Harvard-Professor Avi Loeb veranlasst, darüber zu spekulieren, dass Außerirdische dahinterstecken könnten, die Informationen über unsere Planeten sammeln wollen. Diese Geschichte ist so besonders, dass "Das Politikteil" in dieser Woche einen Ausflug in die Astrophysik unternimmt. Mit Sibylle Anderl, Ressortleiterin Wissen bei der ZEIT, sprechen die Hosts Ileana Grabitz und Heinrich Wefing über das Rätsel um 3I/Atlas. Was macht dieses interstellare Objekt für die Forschung so interessant? Was spricht dafür, dass es tatsächlich gelenkt werden könnte von außerirdischen Mächten? Was dagegen? Und gibt es überhaupt Indizien dafür, dass es irgendwo im Weltall Leben gibt? Sibylle Anderl, selbst Astrophysikerin und Philosophin, erklärt, was über 3I/Atlas bekannt ist, wie die Szene auf die Theorien von Avi Loeb blickt und warum es – so irrational es klingt – sinnvoll ist, sich mit der möglichen Existenz von Aliens zu beschäftigen. Zum Schluss wagen wir uns auch an die ganz großen Fragen: Hat das Weltall ein Ende? Und ist da irgendwo Platz für Gott?Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören. Und zuweilen, wie dieses Mal, wird intern getauscht. Seit dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs sowie Sonderfolgen von Das Politikteil nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie Sie Ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie hier.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, son